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flache und aufstellbare Panels gemeinsam an MPP Regler ? 1, 2


Solarcomputer am 09 Nov 2017 15:46:01

rkopka hat geschrieben:Ist das eine Eigenheit des Reglers oder der Wolken ?


Eigenheit des Reglers, es war bei konstantem grauem Himmel. Der Regler ist ständig dabei den MPP Punkt zu "finden". Bei schwacher Einstrahlung verläuft die Leistungskurve sehr flach. Daher schwankt die Spannung entsprechend, ohne dass sich nennenswert was an der Leistung verändert (Ladestrom am Ausgang bei nahezu konstanter Batteriespannung blieb bei ca 210mA). Damit will ich zeigen, dass ein "Suchlauf" über den gesamten Bereich in diesem Fall wenig Zielführend wäre, da dies einiges an Zeit "verschwenden" würde.

Viel Sonne
Kai

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deacheapa am 09 Nov 2017 15:59:48

Solarcomputer hat geschrieben:Wie man sieht ist die Modulspannung > 17 V bei starker Bewölkung. Das zum Thema 36 oder 72 Zellen und schwachem Licht ;)

:daumen2: und Danke

Mein Reden/Erfahrungen/Messungen seit Jahren,
aber gegen "Werbeseiten" und Foren kommste einfach nicht an.

Ich glaube ich mache mir doch noch mal die Mühe die Werte vom PWM SunSaver Duo mal ne Weile mitzuschreiben,
ist halt nur verdammt aufwendig mit dem extra Modem und Läppy.
Da ist Deine Schmachtfone Lösung halt dagegen super luxuriös, und die Grafik im Vergleich einfach Klasse.


MFG Mario

schnatterente am 09 Nov 2017 16:12:16

schnatterente hat geschrieben: ... und brauche dazu nicht mal ein Dongel, weil schon LAN integriert.

Solarcomputer hat geschrieben:Interessant, da frage ich mich nur was man mit LAN und einem Smartphone anfangen will

Für normale Urlaubswohnmobilisten ist das keine Lösung, wir haben aber eine halbe Telefonanlage mit Laserdrucker, Festnetztelefon, Wlan, Mediathek Satreceiver und Solarregler im Netzwerk verbunden. Eben wie zuhause :wink:

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Solarcomputer am 09 Nov 2017 16:56:47

schnatterente hat geschrieben:wir haben aber eine halbe Telefonanlage mit Laserdrucker, Festnetztelefon, Wlan, Mediathek Satreceiver und Solarregler im Netzwerk verbunden. Eben wie zuhause :wink:

Dazu ein Zitat von eurer Webseite: "Statt 530Wp sind es nun bei uns auf dem Dach 580Wp, jedes Watt ist bei uns von Vorteil."
manchmal ist weniger mehr ;)

Viel Sonne
Kai

schnatterente am 09 Nov 2017 23:26:27

Ist unsere Wohnung, da darf schon etwas Luxus sein, z.B. eine (Mppt)Waschmaschine.--> Link :lol: Da braucht es auch ein paar Watt.
Und jetzt bin ich weg und ihr dürft gerne weiter die Mppt-Hügel ausdiskutieren :D

IchBinsWieder am 16 Nov 2017 12:12:18

Administrator hat geschrieben:Weil die Laderegler/Booster sich gegenseitig bei der Ermittlung
der Batterieladung beeinflussen. Damit kriegt man zwar auch Strom
in die Batterie - aber eine korrekte Ladekurve ... wird das nicht. Der eine Regler misst immer
die Spannungserhöhung des anderen Reglers mit.


Dieser Aussage stimme ich absolut zu.
Ich habe eine Datenaufzeichnung die genau das bestätigt.



Mein Booster kann 45A und Solar je nach Sonnenstand und Jahreszeit.
in Kombination wird es aber nicht 1:1 addiert, sondern es kommt zur gegenseitigen Irritation.
Die blaue Linie zeigt den Solarstrom, die grüne Linie den addierten Strom von Booster und Solar.
Man sieht sehr schön die Welligkeit die durch Schatten von Bäumen am Anfang der Strecke dargestellt werden, in der Mitte ist es dann die AB mit Brücken. Am Ende bringt Solar nichts mehr und die Kurve wird glatt.
Der benötigten Strom vom Naviceiver, laden von Telefonen und iPad beträgt etwa 3A.
Es müßten also 45A - 3A + Solar sein. Dazu kommt es allerdings nicht wie die Kurve zeigt.
Man hat das Gefühl, dass der Ertrag vom Solar etwas gedrückt wird.

Das ist vermutlich auch der Grund, warum Votronic beim VBCS die Addition der Ströme von Booster und Solar verhindert.

rkopka am 16 Nov 2017 12:50:12

IchBinsWieder hat geschrieben:Am Ende bringt Solar nichts mehr und die Kurve wird glatt.

Klar. Die Spannung der Batterie erreicht einen Wert, der für den Solarlader die Ladeendspannung ist. Der Booster mißt entweder eine andere Spannung oder hat eine andere Ladeendspannung eingestellt. Hier kann natürlich der hohe Strom des Boosters die Spannungsmessung des Solarladers (durch Leitungsverluste) je nach Verkabelung verfälschen.

Es müßten also 45A - 3A + Solar sein. Dazu kommt es allerdings nicht wie die Kurve zeigt.

Die Frage ist, ob der Booster allein tatsächlich die ganze Zeit 45A bringt/bringen würde und ob die sonstigen Verbraucher wirklich schön gleichmäßig 3A ziehen.

RK

IchBinsWieder am 16 Nov 2017 13:47:49

rkopka hat geschrieben:Klar. Die Spannung der Batterie erreicht einen Wert, der für den Solarlader die Ladeendspannung ist. Der Booster mißt entweder eine andere Spannung oder hat eine andere Ladeendspannung eingestellt. Hier kann natürlich der hohe Strom des Boosters die Spannungsmessung des Solarladers (durch Leitungsverluste) je nach Verkabelung verfälschen.

Das wird wohl daran liegen, dass die Bauteile nicht selektiert sind wie man es z.B im High-End Audio macht.
Booster (Büttner) auf AGM2 und MPPT (Votronic) ebenfalls auf AGM2.
Verkabelt ist beides mit 25mm2 auf jeweils einem Meter, das sollte also kein Problem darstellen.

Büttner selbst konnte nicht so recht darauf antworten, Votronic muss man eine ellenlange Mail schreiben, darauf hatte ich keine Lust.
Letzten Endes bekomme ich die Batterie schon voll, nur muss man nicht glauben, das 1:1 addiert wird.

rkopka hat geschrieben:Die Frage ist, ob der Booster allein tatsächlich die ganze Zeit 45A bringt/bringen würde und ob die sonstigen Verbraucher wirklich schön gleichmäßig 3A ziehen.

Ich hab ja geschrieben ... etwa 3A
Dabei spielt es kaum ein Rolle, ob es 2,8A oder 3,2A sind. Die Handy-Akkus sind irgendwann voll aber das Radio wird relativ konstant bleiben. Der Wert wird sich auf keinen Fall halbieren.

In der ersten Lücke ... da haben wir angehalten zur V/E siehst du dass dort etwa 7A Solarertrag waren.
In die Batterie flossen etwa 4A, nachdem der Booster wieder lief, hatten wir aber nicht 45A + 7A - 3A = 49A, sondern pendelte sich zw. 40 und 45A ein.

Solarcomputer am 19 Nov 2017 19:33:55

Der Ladestrom vom Booster in die Batterie hängt ja von beiden zusätzlichen Strömen ab:

Entladestrom durch Verbraucher und zusätzlicher Ladestrom der Solaranlage. Die Spannung der Batterie wird sich zwangsläufig leicht je nach Strom einstellen, aber nicht unmittelbar (der Innenwiderstand ist nur in erster Näherung ein ohmischer Widerstand).

Der Booster in in der Anfangsphase in einem Modus maximalen Strom mit Spannungsbegrenzung zu liefern. Manchmal reicht der Strom um an das Spannungsmaximum zu geraten, manchmal nicht. Das Schwanken sehe ich als "naturgemäss" an, das würde auch der Fall sein, wenn sich Verbraucher ändern (was ja ein normaler und zulässiger Betrieb ist). Der Booster kann nicht damit rechnen, die Batterie in einer reinen Ladeumgebung vorzufinden (wie das der Fall wäre, wenn man die Batterie zB ausbaut und extra lädt). Daher sind die "Störungen" der Solaranlage auch zu verkraften. Es sollte dadurch kein Konflikt aufkommen.

In der 2. Hälfte des Diagrams ist der Booster in einen anderen Modus übergegangen und lädt die Batterie jetzt mit konstanter Spannung unterhalb des Leistungsmaximums. Daher nimmt der Strom auch schön kontinuierliche ab, die Batterie kann nicht mehr absorbieren. Zusätzlich gibt es keine störenden Solarströme mehr. Interessant wäre genau in dieser Phase mal mit Solarstrom "zu stören".

Jedenfalls sehe ich hier keinen wirklichen Konflikt. Einzig die unterschiedlichen Ladephasen können nicht mehr bilderbuchmäßig abgefahren werden. Die Störungen sind eben im Wohnmobil alleine durch anschalten von Verbrauchern während des Ladevorganges und durch Motor an/aus Rechnung zu.

VG
Kai

IchBinsWieder am 19 Nov 2017 21:38:15

Ich schätze deine Meinung und Wissen, möchte aber begründen, warum ich das mit dem Konflikt etwas anders sehe.

Während des ersten Stop war der
- der Mittelwert der Solaranlage 6,5A (zw. 4A und 7,5A)
- der Mittelwert des Ertrags 3,5A (zw. 0,8A und 4,4A)
- der Mittelwert der Verbraucher ca. 3A.

Direkt nach der V/E war das Wetter immer noch gleich und wir sind weitergefahren.
Dennoch war im gleichlangen Zeitraum
- der Mittelwert von Booster & Solar nur 41,2A (zw. 37,6A und 42A).
- der Mittelwert der Solaranlage lag in der Zeit bei 4A (mind. 1,5A max 5,9A).
- der Mittelwert der Verbraucher immer noch bei ca. 3A

Nehme ich nur den Mittelwert, wäre der Idealfall 45A+4A-3A ... also 46A statt der ermittelten 41,2A.
Das hier rund 10% fehlen ist für mich kein Problem, aber ich sehe das als das Ergebnis eines Konflikts.

Und jetzt das große ABER:
Wenn ich hingehe und in der Exceltabelle den Strom der Solaranlage und den Strom der Verbraucher vom Ladestrom in die Batterie abziehe, komme ich auf folgenden
- Mittelwert für den Booster 34,2A (zw. 31,5A und 36,8A)

Das hier nicht 45A, sondern nur 34,2A im Schnitt durch den Booster geliefert werden, sehe ich als Konflikt zw. Booster und Solar. Wir sind hier schließlich in der Hauptladephase, wo der Booster alleine eigentlich den vollen Ladestrom von 45A abgeben sollte. Rechnerisch fehlen dem Booster immerhin 24% seiner Leistung.

Anscheinend ist der Solarregler der Chef im Ring.

Im Ergebnis ist es egal, ich bekomme die Batterien sehr schnell wieder voll, aber es bestätigt das, was der Admin geschrieben hat.

Nögel am 19 Nov 2017 22:36:12

So schöne Diagramme habe ich leider nicht. Hier sind meine Messwerte.

Bei meinen letzten Kapazitättest wurde den Akku´s 91 Ah von 170Ah entnommen, die Spannung sackte auf 12,4V ab.

Geladen wurde sie wieder mit:
1. Solarregler1 MPP 250 an Solarmodul mit 150Wp.
2. Solarregler2 SR 330 an Solarmodul mit 200Wp
Zusammen lieferten die Regler an diesen Tag um 10:45Uhr SZ 14A ab.
3. Dritte Ladequelle - Landstrom 21A.
Bis 13,25V lieferten Ladequellen ----34A
Bei 13,34V -------------------------------29,9A
Bei 13,44V--------------------------------28,7A
bei 13,65V -------------------------------22,1A,
Ein weiteres Ladegerät mit 3A angeschlossen der Ladestromstärke erhöhte sich nur kurz, pendelte sich wieder auf 22A ein, Ladegerät wieder entfernt, es blieb bei 22A.
Bei 13,86V ------------------------------- 20,1A
bei 14,30V wurde nur noch mit ------- 4,2A geladen.

Interessant ist die Lima bringt unter 13V 29A, Ladegerät im EBL 21,1A zusammen wurden nur 45A nur aber eingespeist.

andwein am 20 Nov 2017 11:57:59

IchBinsWieder hat geschrieben:...Das hier nicht 45A, sondern nur 34,2A im Schnitt durch den Booster geliefert werden, sehe ich als Konflikt zw. Booster und Solar. ...Anscheinend ist der Solarregler der Chef im Ring.

Ich sehe das nicht als Konflikt sondern als Konkurrenz. Einen Konflikt sollte man beheben. Aber es beleuchtet natürlich einen Punkt in der ewigen "Batterie-laden mit Lima/B2B Lader/EBL/Solar" Diskussion. Sie arbeiten fast immer in irgendeiner Konstellation zusammen und jeder hat eine eigene Ladecharakteristik, geringfügig unterschiedliche Schaltschwellen und eine eigene Zeitvorgabe in der die Phasen gestartet werden. Das ist aber in meinen Augen völlig unwichtig, Hauptsache es fließt Strom in die Batterie.
Wenn ich im Wionter die ersten Km fahre ist der Solarregler fast immer "Chef im Ring" weil er eine temperaturkompensierte höhere Ladespannung zur Verfügung stellt als die Lima. Das heißt aber nicht dass er meine Batterie besser (mit größerem Strom) lädt als die Lima!
Was mich immer fasziniert ist die Ausschließlichkeit der Diskussionen entweder Lima zu Batterie, oder Solar zu Batterie, oder Landstrom zu Batterie, nie wird die Gesamtsituation (EBL/Solar oder z.B. Lima und Solar) über einen Ladezyklus betrachtet
Gruß Andreas

rkopka am 20 Nov 2017 12:20:43

andwein hat geschrieben:Was mich immer fasziniert ist die Ausschließlichkeit der Diskussionen entweder Lima zu Batterie, oder Solar zu Batterie, oder Landstrom zu Batterie, nie wird die Gesamtsituation (EBL/Solar oder z.B. Lima und Solar) über einen Ladezyklus betrachtet

Andererseits bräuchte man für einen Vergleich immer auch Werte von allen Quellen und Verbrauchern allein. Also die Strecke 3-4x zur gleichen Zeit fahren :-). Sonst weiß man ja nicht, wie die Geräte allein gearbeitet hätten.

RK

Gast am 20 Nov 2017 12:40:56

IchBinsWieder hat geschrieben: ...
Anscheinend ist der Solarregler der Chef im Ring.
...


:roll:

andwein hat geschrieben: ...
Was mich immer fasziniert ist die Ausschließlichkeit der Diskussionen entweder Lima zu Batterie, oder Solar zu Batterie, oder Landstrom zu Batterie, nie wird die Gesamtsituation (EBL/Solar oder z.B. Lima und Solar) über einen Ladezyklus betrachtet
Gruß Andreas


Das ist genau der Punkt! Glaubensbekenntnisse helfen in der Technik meist nicht weiter. :|

Letzlich wird bei genügender Ladekapazität der resultierende Strom im Wesentlichen durch die Batterie und deren Fassungsvermögen bestimmt. Natürlich ist es aus ökologischer Sicht besser wenn der Solarregler die Hauptarbeit übernimmt. Dem kann man mit geeigneter Einstellung der jeweiligen Kennlinie nachhelfen ... Bei manchen Ladegeräten (z.B. den Fraron ab 30A) kann man dazu auf den Modus Stromversorgung umschalten und die Erhaltungsspannung niedriger einstellen.

Grüße, Alf

IchBinsWieder am 20 Nov 2017 12:50:23

Hallo Andreas,

andwein hat geschrieben:Ich sehe das nicht als Konflikt sondern als Konkurrenz. Einen Konflikt sollte man beheben.

.. und Konkurrenz sollte man ausschalten. ;D
Konflikt/Konkurrenz/Problem ... die Wortwahl spielt dabei eigentlich keine so große Rolle, denn ändern wird man das nicht können.

andwein hat geschrieben:Hauptsache es fließt Strom in die Batterie.

Das sehe ich ja genauso. Wie ich bereits schrieb ... für mich keine Problem

andwein hat geschrieben:Wenn ich im Wionter die ersten Km fahre ist der Solarregler fast immer "Chef im Ring" weil er eine temperaturkompensierte höhere Ladespannung zur Verfügung stellt als die Lima.

Aber genau das sollte - zumindest in der Theorie - bei meiner Konstellation nicht auftreten. Sowohl Booster als auch MPPT verfügen über den TK-Fühler.
Interessant wäre auch, ob z.B. bei deiner Konstellation die höhere Spannung vom Solarregler die Lima zurückfahren lässt.

andwein hat geschrieben:Was mich immer fasziniert ist die Ausschließlichkeit der Diskussionen entweder Lima zu Batterie, oder Solar zu Batterie, oder Landstrom zu Batterie, nie wird die Gesamtsituation (EBL/Solar oder z.B. Lima und Solar) über einen Ladezyklus betrachtet

Auf mein Fazit wäre ich nie gekommen, wenn mir BlueBattery nicht soviel Informationen zur Verfügung stellen würde.
Ich finde das sehr interessant aber letztlich auch egal. Ich habe immer gedacht, dass die Ladung von etwas über 40A rein durch den Booster kommt und Solar zurück steckt und nicht das der MPPT den Booster drückt. Hätte ja auch gepasst, 3-4A Verbrauch habe ich immer während der Fahrt.

Letztenendes ist es vielleicht sogar gut ... wird die Lima halt nicht ganz so sehr gefordert.

Geschildert habe ich es nur, weil die Aussage vom Administrator angezweifelt wurde.
Solche Messwerte und deren Auswertung zeigen zumindest, dass er nicht so ganz verkehrt liegt.

Interessant wäre auch mal wie CTEK das mit ihrem B2B macht. Hier ist der Solarregler integriert.
Genauso wie bei Votronic. Dort wird beim VBCS Solar zurückgefahren wenn der Booster aktiv ist.

Solarcomputer am 20 Nov 2017 15:47:35

IchBinsWieder hat geschrieben:Interessant wäre auch mal wie CTEK das mit ihrem B2B macht. Hier ist der Solarregler integriert.
Genauso wie bei Votronic. Dort wird beim VBCS Solar zurückgefahren wenn der Booster aktiv ist.


Das könnte auch an einer Integrationsoptimierung liegen. Letztendlich ist ein B2B-Ladegerät sehr ähnlich eines Solarladereglers, beide benötigen einen DC/DC Konverter. Das B2B ist dabei etwas anspruchsvoller (mehr Leistung und up/down). Somit könnte der B2B-Teil als Solarregler fungieren und somit zwangsweise im B2B-Betrieb keinen Solarstrom zur Verfügung stellen - spart eben teure interne Komponenten und Bauraum.

Viel Sonne
Kai

andwein am 21 Nov 2017 10:58:29

IchBinsWieder hat geschrieben:....Interessant wäre auch, ob z.B. bei deiner Konstellation die höhere Spannung vom Solarregler die Lima zurückfahren lässt.

Nach Ford Aussagen zu deren "Smart Charge" Funktion eher nicht. Eigene Messungen dazu habe ich nicht, weil ich ja in jeder möglichen Stromquelle Spannung und Strom messen müsste. Ich habe als Indikator die Spannungshöhe genommen. Das geht im Winter relativ einfach weil Solar/Regler auf bis zu 15,3V hoch geht, während die Lima max auf 15V geht.
Gruß Andreas

IchBinsWieder am 21 Nov 2017 13:30:31

Landwein hat geschrieben:.... Eigene Messungen dazu habe ich nicht, weil ich ja in jeder möglichen Stromquelle Spannung und Strom messen müsste.


Hallo Andreas,

eigentlich doch nur den Strom, die Spannung liegt doch (in der Theorie) im gesamten Netz gleich an.
Mit einem Zangenamperemeter sollte das kein Hexenwerk sein. (was natürlich nicht als Auftrag zu verstehen ist)

andwein am 21 Nov 2017 14:06:34

Ach, das ganze Thema "Lima, wieviel Strom" liegt bei mir schon eine Weile im Hinterkopf. Aber dazu muss ich das Womo auf der Straße bewegen und ich habe es gerade gewaschen. Schau mal aus dem Fenster! Manchmal siegen niedrige Beweggründe über den Forschergeist!
Gruß Andreas

Solarcomputer am 21 Nov 2017 14:49:14

IchBinsWieder hat geschrieben: die Spannung liegt doch (in der Theorie) im gesamten Netz gleich an

In dem Fall neige ich zu der Annahme, dass Theorie und Praxis übereinstimmen: es liegt nicht die gleiche Spannung überall an. Das kommt eben stark auf den Strom an, denn jeder Stromleiter (Supraleitung aussen vor) hat einen Widerstand und wenn dieser durchflossen wird, entsteht ein Spannungsabfall. Ganz besonders bei großen Lastströmen können diese Spannungsabfälle eine wichtige Rolle spielen.

Bei BlueSolar zB versorge ich das Gerät direkt am Solarladeregler, dieser ist wiederum an der Batterie über eine Leitung mit Sicherung angeschlossen. Die Batteriespannung ermittelt BlueSolar aus der Versorgungsspannung. Fliesst jetzt ein Ladestrom, so erhöht sich die gemessene Spannung je nach Strom, Sicherung, Kabelquerschnitt und Länge. Das sind dann gerne mal 0.2 Volt. So kann man zB eine Sicherung für Diagnosezwecke auch als Shunt gebrauchen und den Spannungsabfall daran messen. Hier hat sich jemand mal die Mühe gemacht das zusammenzutragen: --> Link

Der Solarladeregler bräuchte eine genaue Spannung der Batterie, kann dies aber aufgrund des unbekannten Leitungswiderstandes des Ladekabels nicht so einfach mehr feststellen. Der Solarregler kann jetzt verschiedene Strategien implementieren, diesen Spannungsabfall zu berücksichtigen (oder eben nicht). Am einfachsten wäre es wohl eine feste Annahme, typischen Widerstand annehmen und intern verrechnen oder die Spannung in Ladepausen messen (ggf. zwangsläufig kurze Unterbrechungen einführen, sobald die Spannung in den interessanten Bereich kommt). Im Industriebereich nimmt man dann gerne eine extra Sense-Leitung in Kauf.

VG
Kai

IchBinsWieder am 21 Nov 2017 15:41:41

Landwein hat geschrieben:... Schau mal aus dem Fenster! Manchmal siegen niedrige Beweggründe über den Forschergeist!


:lach: :lach: :lach:

Mehr als verständlich .... und solange alles passt, gibt es dafür keinen Grund

IchBinsWieder am 21 Nov 2017 16:01:39

Solarcomputer hat geschrieben:In dem Fall neige ich zu der Annahme, dass Theorie und Praxis übereinstimmen: es liegt nicht die gleiche Spannung überall an...

Du meist sicher: ... dass Theorie und Praxis NICHT übereinstimmen:"


Solarcomputer hat geschrieben:Bei BlueSolar zB versorge ich das Gerät direkt am Solarladeregler,

Ich hab den BlueBattery aus Gründen der Bequemlichkeit, bzw. weil ich meine das es richtig ist die Spannung direkt an den Polen zu messen, direkt an der Batterie angeschlossen. War das nun ein Fehler oder richtig?

Solarcomputer hat geschrieben:... Im Industriebereich nimmt man dann gerne eine extra Sense-Leitung in Kauf.

Zumindest bei den Boostern wird das auf Grund der hohen Ströme und langen Wegen gemacht.
Vermutlich wird das bei leistungsfähigen Solarreglern auch irgendwann folgen. Victron liefert immerhin Regler mit einem Ladestrom von 100A.
Je nach Installation könnte es da von Nöten sein.

Solarcomputer am 21 Nov 2017 19:33:41

doch, doch die Theorie besagt, dass die Spannung unterschiedlich ist - die Praxis zeigt das auch 8)

Direkt an den Polen abgreifen ist besser, eine Sicherung dazwischen macht auch nichts aus, da hier nur sehr kleine Ströme fliessen. BlueBattery und BlueSolar haben beide keine Spannungskompensation dafür eingebaut.

Man muss nicht unbedingt extra Sense-Leitungen legen, um genau zu messen. Sofern man die Stromquelle unter Kontrolle hat und der Strom kurzzeitig zur Messung unterbrochen werden kann, kann in dieser "stromlosen" Phase die Spannung ermittelt werden. Ich meine Votronic nennt das zB bei ihren Solarladereglern so: "Ladekabel-Kompensation: Spannungsverluste auf den Ladekabeln werden automatisch ausgeregelt." Quelle: --> Link

Viel Sonne
Kai

IchBinsWieder am 21 Nov 2017 20:44:48

schon wieder etwas schlauer ... DANKE :)

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