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Hallo zusammen, der Winter hat schnell zugeschlagen. Im Allgäu und auf dem Feldberg liegt Schnee. Und selbst hier in Freiburg ist es mit 6 Grad nicht mehr so kuschelig warm, wie noch vor ein paar Tagen. Die beste Zeit also, um einzusteigen und dem nahenden Winter mit einer Spätsommer-/Herbstreise zumindest gedanklich zu entfliehen. Habt Ihr Lust mitzufahren? Wir werden nach Cannobio reisen, an den Lago di Mergozzo, nach Orta San Guilio; nach Comabbio und Osmate, an den Lago di Varese, nach Laveno, Luino und nach Maccagno. Ihr denkt jetzt bestimmt, das ist viel für 11 Tage? Mitnichten: Wir haben noch Breisach und das Thermalbad in Bad Krozingen "mitnehmen" können. Aber seht selbst... Best, Rulamann
Ich zumindest sehe nix. :?:
:idea: Sehe auch nix :!: Julia High, hört sich gut an ABER: Ich seh auch nix :D Also ich setze mich jetzt hier mal hin und warte............... Das Programm hört sich schon sehr gut an. Hallo "Rulamann", ja, da hatten wir noch wahnsinniges Glück mit dem Wetter auf unserer Herbsttour. Nun sind wir wieder Daheim und ich würde gerne virtuell mit nach Cannobio, an den Lago di Mergozzo und nach Orta San Guilio *) reisen. Schon verdammt lange her, daß wir dort waren ;-) P.S. *) Ist das nicht da oben auf dem Berg mit den ganzen Heiligen Figuren ? Gruß Michael Also ich hätte auch gern geschaut - aber ich seh auch nix. :? Ihr habt wohl alle sehr viel Zeit, wie? :gruebel: :wink: Tja Peter, komm du erst mal in unser Alter............ :lol: Nun habt doch bitte etwas Geduld. Ich sortiere noch die Bilder und bald gibt es auch etwas zu sehen. Best, Rulamann Ok . ich stelle mich in der Schlange an . :mrgreen:
Ach so :idea: :idea: :idea: Hörte sich so an, als gäbe es schon "was zu sehen" :? Julia Ich muss mich mit so einem Einleitungspost selbst unter Druck setzen, denn sonst fange ich nie an und es gibt keinen Reisebericht. Aber jetzt: bevor Ihr alle wieder aussteigt, fahren wir los. Ursprünglich war Kroatien angedacht, denn in Italien waren wir in diesem Jahr schon (--> Link). Aber widrige Umstände privater Art haben unseren Urlaub auf 11 Tage zusammenschmelzen lassen und da erschien mir Kroatien doch etwas zu weit weg, zumal die Wetterprognose dort auch nicht besser war, als im Tessin. Klar, das Ziel war es, den (Spät-)Sommer zu verlängern und das hat wunderbar geklappt. Wir hatten Temperaturen von 16-20 Grad im Schnitt (tagsüber), ständig Sonnenschein und keinen Tropfen Regen. Die Anfahrt erfolgte am 25.10. vom Bodensee über den Gotthard nach Cannobio. Normalerweise fahren wir den St. Bernadino, aber in der Nachsaison und wochentags hat die Anfahrt über den Gotthard gut geklappt. Kaum Verkehr, keine Unfälle, Tunnel offen und so waren die 320 km in knapp 5 Stunden bewältigt. Der Stellplatz in Cannobio liegt sehr idyllisch am Fluss und die sehenswerte Altstadt und Promenade sind fußläufig zu erreichen. ![]() ![]() Die 5000-Seelen Gemeinde Cannobio war im übrigen fest in deutscher Hand, was mich doch erstaunt hat. Der Stellplatz ist für Hundebesitzer ideal, auf der anderen Uferseite gibt es sogar einen eingezäunten Hundeauslauf. Dieser ist freilich niemals unbesetzt, denn jeder Italiener hat mindestens einen Hund. Aber man kann schöne Spaziergänge am Flussufer machen. ![]() Fortsetzung folgt... Best, Rulamann Haaalt, noch nicht losfahren! Jetzt, wo ich hier auch was sehe, will ich auch noch mit! :lach: Ich leg mich auch ins Staufach, wenn´s sein muß! :lach: Den SP in Cannobio habe ich auch schon mal vor (gefühlten) 100 Jahren gesehen. :) Bin mal gespannt, wie die Reise weitergeht. :) Wir waren letztes Jahr 2 mal da. Ist schön dort. Frank ich rück ein bisschen, dann kannst du noch bequem mitfahren.
Genau! Ist fantastisch! Habe dort letztes Jahr fotografiert. Hier eine meiner Aufnahmen aus einer der zahlreichen Kapellen mit den grossen Holzfiguren: --> Link Es hat dort übrigens zwei Stellplätze. Besser ist der am Südhang gelegene (kostenlose) SP. Das letzte Stück der Zufahrt ist etwas steil, aber machbar. Nachts ist es dort total ruhig. Zu den Kapellen sind es zu Fuss keine 10 Minuten (einfach den Berg hoch gehen). Werde Ende Jahr dort wieder fotografieren. Ob die Kapellen offen sind, weiss ich noch nicht. Die ganze Parkanlage ist der zahlreichen Kapellen wegen auch ohne Holzfiguren einen Besuch wert. Ich will auch mit, bei dem elendigen Regenwetter muss ich unbedingt die Sonne sehen. Julia Ich lese gerne weiter mit. In der schönen Gegend war es uns noch nie langweilig. Gruß Micha In Cannobio waren wir schon oft, aber stets als Durchgangs-/Promenadenurlauber. Diesmal wollen wir der Stadt auch wandermäßig begegnen (und es gibt keine Promenadenbilder, obwohl wir dort waren - versprochen). ![]() Eine sehr lohnenswerte Wanderung führt über Sankt Agata zum Monti Marcalone. Allerdings muss man bereit sein, 700 Höhenmeter unter die Füße zu nehmen (oder hochfahren). Dorthin und dort sieht es so aus: ![]() ![]() ![]() Da werden wunderschöne Erinnerungen wach.. Herrlich :mrgreen: Von Cannobio geht es aufwärts über Campeglio nach Sant Agata. ![]() ![]() Immer wieder eröffnen sich prächtige Ausblicke auf den See, hier in Richtung Schweiz (Brissago, Locarno). ![]() Von Sant Agata geht es dann etwas steiler hoch zum Monti Marcalone. ![]() Einen Hinweis zum Thema Wandern mit Hund im Tessin möchte ich mir erlauben. Die Tessiner Bergwälder bestehen vielleicht nicht überwiegend, aber häufig aus Kastanien und diese werfen im Herbst ihre Früchte ab. Die Schalen müssen sich für Hunde ähnlich anfühlen, wie Nagelkissen. Das hatte ich Überhaupt nicht auf dem "Schirm", obwohl wir schon unzählige Male im Tessin waren. Aber diese Problematik ergibt sich tatsächlich nur im Herbst. Im Frühjahr, Sommer und im Winter hatten wir bislang diesbezüglich keine Probleme. Kurzum: wir mussten in der Folgezeit etliche Touren canceln und umdisponieren, um die 16 Pfoten zu schonen. Der Agriturismo auf dem Monti Marcalone ist ein herrlicher Logenplatz hoch über dem See. Seht selbst: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Von Monti Marcalone kann man über Socragno und Cinzago nach San Bartolomeo in Montibus laufen. ![]() Der Rückweg hat uns nach Ronco geführt, wo es neben der Aussicht auch viele Künstwerke am Wegesrand zu bestaunen gab. Was es damit auf sich hat, konnte ich bislang nicht herausfinden. Wisst Ihr mehr? ![]() ![]() ![]() Am nächsten Tag stand eine Bergtour auf den Monte Ologno auf dem Programm. ![]() Leider mussten wir bereits nach kurzer Zeit abbrechen ("Kastanienpfoten"). Wie oben bereits erwähnt, galt es nun umzudisponieren und wir entschlossen uns, weiterzufahren. Diese Entscheidung fiel so schwer nicht, denn angesichts des nahenden Wochenendes mit Feier- und Brückentag waren schon am Freitag unzählige Wohnmobilie in der "Warteschleife" vor dem Stellplatz angekommen. Ein Zwischenstop in Verbania wäre nett gewesen, aber "unser" Übernachtungsplatz in Intra war mit PKW belegt (Promenaden- und Altstadtmarkt). So haben wir lediglich eingekauft und sind zum Lago di Mergozzo weitergefahren. ![]() An diesem und auch Folgetag hat meine Handykamera die Bilder "verschluckt". Ich weiss bis heute nicht warum, also gibt es jetzt leider nur Text. Wikipedia sagt: "Der Lago di Mergozzo ist ein kleiner Alpenrandsee unweit des Lago Maggiore in Italien. Der See misst etwa 2,6 Kilometer von Nordwest nach Südost und rund 1 Kilometer von Südwest nach Nordost. Er liegt auf dem Gebiet des Naturschutzgebiets Fondotoce und gilt als einer der saubersten Seen Europas. Um die hohe Qualität des Seewassers zu schützen wurde 1995 ein Verbot für Motorboote erlassen. Der Hausberg des Sees heißt Monte Orfano (794 m). Mehrere Jahre lang galt der See als Geheimtipp für Ruhe suchende Touristen. Durch verschiedene Aktivitäten seitens der Gemeinde Mergozzo hat sich der Tourismus in den letzten Jahren recht stark entwickelt. Für Touristen gibt es drei Campingplätze rund um den See („La Quiete“, „Continental“, „Lago della fate“), sowie diverse Hotels und Albergos im Ort Mergozzo. Da es nur auf der nördlichen Seeseite eine Straße gibt, die Via Pallanza, ist diese stark frequentiert. Der östliche Teil ist vollständig mit Schilf bewachsen und hier verläuft die Bahnstrecke Domodossola–Mailand, die aber größtenteils durch einen Tunnel führt. Von dieser Seite führt außerdem ein kleiner rund 3 Kilometer langer Kanal bei Fondotoce in den Lago Maggiore. Das Gebiet zwischen den beiden Seen ist Schwemmland, da der Lago di Mergozzo und der Lago Maggiore ursprünglich verbunden waren und erst im 9. Jahrhundert durch den Dammbau in Sesto Calente (Südteil Lago Maggiore) voneinander getrennt wurden. Die nächstgrößere Ortschaft ist Gravellona Toce, bekannter sind Verbania (8 km) und Stresa (12 km)." Lohnenswert ist der "Sentiero Azzuro", ein kleiner Wanderweg auf der Westseite des Sees. Angeblich läßt sich der kleine See auch gänzlich umrunden. Das haben wir allerdings nicht geschafft, denn am südlichen Ende befindet sich ein großer Campingplatz (bereits winterfest geschlossen), der uns zwar reingelassen, aber nicht wieder rausgespuckt hat. Der Stellplatz in Mergozzo, der eher einem Parkplatz gleicht, hat uns nicht zugesagt und so sind wir eineige Kilometer weiter ins beschauliche Ornavasso gefahren, wo man gut freistehend übernachten kann (z.B. beim Sportplatz). Es ist schon erstaunlich, dass schon ein paar Kilometer von See entfernt, vom Tourismus kaum etwas zu spüren ist. Nach einem kurzen Abstecher nach Domodossola, den wir als nicht wirklich lohnenswert empfunden haben, ging es zum Lago di Iseo. Der Stellplatz in Orta San Guilio ist eigentlich ein Parkplatz, aber für eine Übernachtung erträglich. Das Städtchen selbst ist sehr pittoresk und war am Sonntag natürlich gut besucht. Uns hat es gut gefallen. ![]() Hier hat am Abend auch mein Handy wieder Bilder gemacht bzw. gespeichert, sodass die bilderlose Zeit jetzt vorbei ist. ![]() Als nächstes Zwischenziel hatte ich zwei kleine Seen ausgesucht, die wir ebenfalls noch nicht kannten, den Lago di Commabio und den Lago di Monate. ![]() Gelohnt hat sich das aus unserer Sicht nicht wirklich. Die Seen bzw. die Seegrundstücke sind noch weitgehend in privater Hand und daher nicht zugänglich. Das Wasser sieht man, wenn überhaupt, nur aus der Ferne. Natürlich kann man im Hinterland Wanderungen machen; Rüdiger Hoffmann würde sagen:" Kann man machen, muss man aber nicht". ![]() Übernachtet haben wir beim Friedhof in Osmate. Sehr ruhig. Es ging weiter zum Lago di Varese und das war wirklich sehr schön. Davon gleich mehr. Bitte alle zusammenrücken :) ich möchte auch noch mit. Bisher gefällt es mir sehr gut, warte jetzt auf die Fortsetzung :D . Was für eine schöne Reise, möchte auch noch dazu steigen, geht das ? Auch die neu Hinzugestiegenen sind natürlich herzlich willkommen. Der Lagi di Varese ist unser nächstes Ziel. Wikipedia: "Der Lago di Varese ist ein See in der Lombardei, Italien östlich des Lago Maggiore und westlich der gleichnamigen Stadt Varese. Der See hat eine Ausdehnung von 14,9 km² und liegt im Schnitt 238 m s.l.m. Seine mittlere Tiefe beträgt 10,7 m, seine maximale Tiefe 26 m. Im Norden des ansonsten nur von kleineren Hügeln umrahmten Sees erhebt sich der 1226 m s.l.m. hohe Campo dei Fiori. Das Seeufer gehört zu den neun Kommunen Varese, Gavirate, Bardello, Cazzago Brabbia, Bodio Lomnago, Galliate Lombardo, Azzate und Buguggiate. Ein größerer Uferort ist ferner Biandronno. Südöstlich liegen die kleineren Seen Lago di Comabbio und Lago di Monate. Im See liegt die 9200 m² Insel Isola Virginia, das dortige Steinzeitmuseum ist mittels Fährverkehr zu erreichen. Der See entstand infolge der letzten Eiszeit. An einem Bergrücken nördlich des Lago di Varese liegt der 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte „Heilige Berg“ Sacro Monte di Varese." ![]() Als Quartier wählten wir den empfehlenswerten Stellplatz in Gavirate aus. Von hier aus wollten wir dann doch nochmal eine Bergwanderung versuchen. Aber diese Idee hat sich gleich bei der Ankunft buchstäblich in "Rauch aufgelöst", denn in den Bergen wüteten verheerende Brände, wie auf dem nachfolgenden Bild vielleicht erkennbar: ![]() Die Einsatzkräfte haben wohl ganze 2 Tage gebraucht, um die Brände unter Kontrolle zu bringen. Wasser gab es gottlob in der Nähe. ![]() Nun mussten wir freilich umdisponieren, aber das fiel nicht schwer, denn um den See führt ein Rad-/Wanderweg. Hier ein paar Impressionen davon: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Der Rad-/Wanderweg misst 28 km und als wir uns wieder Gavirate näherten, wurde es allmählich dunkel. ![]() Nach einer geruhsamen Nacht fahren wir am Folgetag nordwärts. Wir werden einen kurzen Abstecher nach Laveno machen, aber dann in Luino und in Maccagno übernachten. Ich hoffe, Ihr bleibt weiterhin "an Bord". ![]() Wir haben es diesmal sehr genossen, nicht lange/weite Fahrtzeiten zu haben. Insgesamt haben wir ca. 900 km zurückgelegt, wobei die An- und Abfahrt mit 700 km zu Buche geschlagen hat. So waren die dazwischen liegenden Tagesetappen sehr überschaubar. Auf dem Weg nach Norden haben wir Leveno gestreift. Wikipedia: "Laveno-Mombello ist eine Gemeinde mit 8743 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) an der lombardischen Ostküste des Lago Maggiore, die aus den Ortsteilen Laveno, Mombello und Cerro besteht. Die Gemeinde lebt hauptsächlich vom Wochenendtourismus aus Mailand. Von Laveno fährt eine Autofähre nach Verbania-Intra (einzige Fährverbindung über den Lago Maggiore), die dem Ort verkehrstechnisch große Bedeutung zukommen lässt. Von hier aus gibt es außerdem eine direkte Zugverbindung nach Mailand.Nicht gesichert ist die Herkunft des Namens des Ortes vom römischen General Labienus, der beim heutigen Mombello eine Schlacht gegen die Gallier geschlagen haben soll, was dem Gelände den Namen „mons belli“ (Kriegsberg) gegeben haben soll. 1856 entstand in Laveno keramische Industrie, die bis in die 1970er Jahre bedeutend war, heute aber fast vollständig verschwunden ist. ![]() ![]() An der Promenade sind Neubauten entstanden. ![]() ![]() Laveno ist pittoresk, aber auch überschaubar und nachdem die umliegenden Berge vorwiegend mit Kastanienbäumen bewachsen sind, haben wir an die Hundepfoten gedacht und sind weiter gefahren. Geplant war es nicht. Aber da wir Zeit hatten, sind wir nach Luino gefahren. Am Mittwoch. Wer Luino kennt - wie wir - weiß, dass am Mittwoch Markt und somit "Großkampftag" ist. Egal, wir haben uns durch den Verkehr gekämpft, irgendwann auch den Stellplatz erreicht und nach einem kleinen Spaziergang noch ein Getränk in der Innenstadt genossen. Markt wollten wir heute ohnehin nicht. Wikipedia:" Luino liegt in der Provinz Varese (Lombardei) und ist mit 14.664 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) die größte Stadt am Ostufer des Lago Maggiore. Die Stadt ist berühmt für ihren allwöchentlich mittwochs stattfindenden Markt. Die Stadt liegt ungefähr 15 km südlich der Landesgrenze zur Schweiz. Das steile Ufer des Lago Maggiore öffnet sich hier zum ersten Mal weiträumig. Der Fluss Tresa, welcher sich aus dem Luganersee (271 m Höhe ü. Meer) hier in den Lago Maggiore (193 m ü. M.) ergiesst, hat ein breites Delta ausgebildet und eine offene Ebene geschaffen. Der Lago Maggiore bildet die Grenze zwischen den beiden italienischen Regionen Lombardei und Piemont. Die in schweizerischen Händen liegende Textilindustrie hat ab 1868 über 1000 Arbeitsplätze geschaffen. Sie belieferte mit ihren Produkten Absatzmärkte auf der ganzen Welt. Das günstige Umfeld mit der sicheren Energieversorgung, Rekrutierungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte in der ganzen Region und der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz trugen zum Erfolg dieser Entwicklung bei.Um gute Voraussetzungen für die Ausbildung der Kinder der Kaderangestellten aus der deutschen Schweiz zu schaffen, wurde 1883 die Schweizer Schule Luino gegründet. Das ursprüngliche Projekt der Gotthardbahn sah einen Anschluss an das italienische Streckennetz bei Novara vor und sollte dem Ufer des Lago Maggiore entlang führen. Aufgrund der Intervention der Eidgenossenschaft, zusammen mit der Metropole Mailand, wurde in der Folge der Ceneri- Variante der Vorzug gegeben und die Strecke im Juni 1882 in Mailand eröffnet. Die Variante über Luino wurde ebenfalls gebaut und im gleichen Jahr nur 6 Monate später eingeweiht. Das imposante Bahnhofgebäude, errichtet nach den Plänen von Giovanni Faini und die grosszügigen Geleiseanlagen erinnern noch heute daran, dass hier einst die internationale Strecke Berlin – Genua geplant war. Von 1885 – 1950 verband eine Schmalspurbahn Luino mit Ponte Tresa mit einer Fortsetzung von Ponte Tresa nach Lugano." Der Stellplatz in Luino ist eigentlich ein zum anliegenden Sportplatz gehöriger Parkplatz. Er hat uns ob seiner idyllischen Lage trotzdem sehr gut gefallen. Von dort läuft man auf dem Fahrradweg in etwa 1 Stunde in die Innenstadt. Esel sind inklusive. ![]() ![]() ![]() Von Luino fahren wir weiter nach Maccagno und von dort über die Schweiz (Gotthard) wieder nach Deutschland. Aber die Urlaubsausfahrt ist damit noch nicht vorbei. Lasst Euch überraschen und bleibt weiter dabei. In Maccagno waren wir bereits vor ein paar Jahren, um uns mit Freunden zum Baden zu treffen. Der dortige Stellplatz liegt gar nicht weit von der Badestelle entfernt und ist empfehlenswert. ![]() Die "Herbstruhe" ist auch hier bereits eingekehrt, obgleich der Campingplatz am See noch geöffnet hatte und recht gut frequentiert war. Nachfolgend einige Eindrücke von der Stadt und Promenade. ![]() ![]() Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, war es heute 'mal nicht sonnig, sondern ziemlich nebelverhangen. Hat irgendwie gepasst zu der "Herbstruhe", von der ich vorhin sprach. ![]() ![]() ![]() Das Kunstmuseum, zwischen Stellplatz und See gelegen, hatte wegen Renovierung leider geschlossen. ![]() ![]() ![]() Enge, verwinkelte Gassen gibt es auch. ![]() ![]() Es hat hier lange nicht mehr geregnet. ![]() ![]() ![]() ![]() Und weil uns die Stadt so gut gefallen hat und weil der Urlaub nun bald zu Ende geht, blieb die eigene Küche kalt und Essengehen war angesagt. Mangels großer Auswahl haben wir das/die/den(?) "Ottone" gewählt. Sehr freundlicher Service, tolle Weinkarte, gutes Essen. Von 5 Sternen gebe ich 4, denn meine Pizza war einen Tick zu lange im Ofen. Anderntags ist schon Freitag und wir müssen so langsam daran denken, heimwärts zu tuckern. Von Maccagno fahren wir durch den Gotthard in Richtung Freiburg und erreichen Bad Krozingen schon am frühen Nachmittag. Wir beziehen Quartier bei der Therme und verbringen einen schönen Nachmittag und Abend ebendort. Bilder dazu habe ich nicht parat, dafür werdet ihr Verständnis haben. Am Folgetag statten wir dem Grenzstädtchen Breisach einen Besuch ab. Das Wetter ist auch hier schön. ![]() ![]() ![]() ![]() Am Nachmittag fahren wir weiter nach Freiburg-Waltershofen. Der dortige Windhundverein veranstaltet am Abend ein Oktoberfest, bei dem meine extra zu diesem Zweck mitgeführte Lederhose zum Einsatz kommen kann. Und es gibt selbst gegrilltes Spanferkel. Am Sonntag dürfen unsere Hunde am Coursing teilnehmen und unser "Dicker" (das ist der Schwarze) gewinnt als blutiger Anfänger sogar den 2. Platz. ![]() Das Wetter war bescheiden. Der Himmel hat geweint, denn er wußte, dass unsere Reise nun vorbei ist. Danke, dass ihr dabei wart. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Nach der Reise ist bekanntlich vor der nächsten Reise und wir sind schon in Planung für die Frühjahrsausfahrt. Möglicherweise wird es nach Slowenien und Kroatien gehen. Wir werden sehen. Best, Rulamann Lieben Dank fürs Mitnehmen, hat Spaß gemacht :ja: . Schöne Eindrücke, Bilder und sehr schöne Beschreibungen. Toller Thread ... Danke. Dankeschön. War ne tolle Reise. Wir kennen die ganze Ecke nicht und freuen uns über so schöne Berichte. Grad auch die Infos mit den Kastanien und den Hunden. Gruß Olli |
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