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Hymer B534 tropfender Himmel über dem Hubbett


androidopa am 19 Nov 2017 17:33:34

Hallo Leute,
allen einen schönen Sonntag :D
Letzte Nacht standen wir bei strömendem Regen auf einem Stellplatz in Greifswald. Mitten in der Nacht tropfte es plötzlich von oben (wir schlafen im Hubbett) unseres VI Hymer B534, Bj 97. Ein erster Griff lokalisierte die Nässe an den Verschraubungen des vorderen Vorhanges. Hier war alles kwaddernass. Die Himmelverkleidung oben war trocken. Ich vermutete nämlich Kondenswasser an der Deckenverkleidung. Jetzt zu Hause habe ich den Vorhang abgeschraubt. Ich versuche mal den Aufbau zu beschreiben: Also der obere Teil über der Frontscheibe ist innen mit Schaumstoff und Kunstleder verkleidet, dann schließt sich ein etwa fingerdicker Spalt an, dann kommt die innere obere Deckenverkleidung, sieht aus wie Hartfaserplatte. Und zwischen Kunstleder und Hartfaser konnte ich eine verzinkte, unbehandelte Metallschiene sehen. Ich vermute, dies ist der Auslöser des Übels, durch den Spalt steigt wahrscheinlich die feuchte Luft nach oben, kondensiert und tropft dann auf die Schlafenden herab. Ich weiß, sehr viel Text :oops: Hab abr auch par Bilder gemacht, auf denen vlt was zu erkennen ist. Meine Frage, kennt jemand dieses Problem und hat eine Lösung? Würde es reichen, wenn ich in den Spalt diese runden Schaumstoffdichtungen reinstopfe? Oder verlagere ich das Problem dann nur?




Sorry, die letzten beiden Bilder sind unscharf geworden. Aber mit gutem Willen erkennt man sogar noch einen glänzenden Wassertropfen :lol:
Gruß Wolfgang

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Julia10 am 19 Nov 2017 17:43:25

Schaut eher so aus, als käme das Wasser von außen, bei der Menge an Feuchtigkeit.
Schon mal das Dach kontrolliert?
Bin aber keine Spezialistin :!:

Julia

androidopa am 19 Nov 2017 17:50:32

Hi Julia,
auf dem Dach war ich erst vor kurzem, hatte es nochmal gewaschen. Dabei war innen alles trocken geblieben.
Ich muß vlt noch ergänzen, letzte Nacht war es extrem mit dem Kondenswasser; soviel hatten wir noch nie, zB an der Dachhaube und an den vorderen Scheiben, es waren richtig dicke Tropfen.
Gruß Wolfgang

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schnecke0815 am 19 Nov 2017 18:55:42

Aus Wiki:

Vermeidung der Kondenswasserbildung
Fenster mit Kondenswasser

Die Bildung von Kondenswasser innerhalb von Verpackungen oder hermetisch dichten Gehäusen wird oft mit Trocknungsmitteln verhindert.

Kondenswasser am Fenster kann man vermeiden durch regelmäßiges Lüften (3- bis 5-mal pro Tag), erhöhen der Raumtemperatur oder durch die Erwärmung des Glasrandverbundes mit einer elektrischen Fensterheizung. Das sind dünne (ca. 3,5 mm Durchmesser) Heizelemente welche neben oder hinter der Glasleiste auf der Fensterscheibe aufgeklebt werden. Sie läuft einmal um den Umfang der sichtbaren Glasfläche und erwärmt diesen Bereich gleichmäßig. ca. 2/3 der eingesetzten Energie (ca. 10 W/m/h) werden als Strahlungswärme wieder an den Wohnraum abgegeben. Dadurch wird auch der im Winter bekannte Kaltluftabfall an Fenstern weitestgehend verhindert.
Kondenswasser an Nurglasecken: Bei Glasecken kann so eine Fensterheizung zur Kondenswasservermeidung in der Silikonfuge mit eingeklebt werden. Dieses Heizelement kann entweder nur in der Glasecke integriert werden, oder um beide angrenzenden Scheiben umlaufend. In einem Gutachten des ift Rosenheim wird bestätigt dass durch den Einsatz einer Fensterheizung in einer Glasecke Kondenswasser verhindert werden kann.

Die Bildung von Kondenswasser innerhalb der Wärmedämmung eines Gebäudes kann die Ursache für die Entstehung von Schimmel an den Wänden sein. Sie kann durch das Anbringen einer Dampfbremse verhindert werden.

Entweder lüftest oder heizt du falsch.

androidopa am 19 Nov 2017 19:13:19

schnecke0815 hat geschrieben:Entweder lüftest oder heizt du falsch.

Hall Benrd;
Sehr zielführend ist dein Wiki Zitat und dein eigenes Zitat nun wirklich nicht. Je mehr ich mir das betrachte, ist es ein konstruktiver Fehler, eine vom Werk eingebaute Kätebrücke.
Falsch heizen? Nachts auf ca 10°
Lüften? Öfters die Tür auf, oder die Dachhaube hochdrehen
Wie ich schon anmerkte, so etwas hatten wir zum ersten Mal, möglich dass schon öfters dort oben Kondenswasser entstand, aber wir haben es nicht gemerkt.
Gruß Wolfgang

schnecke0815 am 19 Nov 2017 20:28:34

Dann entschuldige bitte das ich mit meinem laienhaften Wissen versucht habe dir zu helfen.

Ich persönlich fand das Zitat zielführend denn dort wird Lüften und/oder Heizen als Lösung angegeben.
Natürlich gibt es Kältebrücken aber deine Darstellung beschreibt ja eher eine Tropfsteinhöhle.
Dies müßten dann aber auch anderes Besitzer deines Modelles feststellen, zumindest wenn dies konstruktionsbedingt ist.

Ich hoffe hier kommen noch zielführende Vorschläge, ich werde dich jedenfalls nicht weiter belästigen.

androidopa am 19 Nov 2017 20:51:27

Hey Bernd, vlt komme ich mal mit Berta zu dir, dann kannst du dir selber ein Bild machen. Wir haben zB Ende September zwei Wochen Dänemark mit sehr viel Regen hinter uns, aber nicht einmal das erlebt was ich oben beschrieben habe. Sicherlich wird das etwas mit den zusammentreffenden Witterungsbedigungen zu tun haben. Aber da sich seitdem unser Heiz/Lüftungsverhalten nicht geändert aht, verstehe ich das eben nicht.
Und sei nicht gleich eingeschnappt, wenn ich die in dem Beitrag versteckte Weisheit nicht erkannt habe :D Du hast eben einen Beitrag erstellt, der mit keinem Wort auf die dargestellte Ausgangslage eingehet, sondern mich gleich als Heiz/Lüftungsmuffel hingestellt.
Gruß Wolfgang
Ich denke mal, hier kann zugemacht werden
Danke für die rege Beteiligung :lol:

dibru2 am 23 Nov 2017 11:50:07

androidopa hat geschrieben:Ich denke mal, hier kann zugemacht werden
Hallo Wolfgang
Ich mache noch mal kurz auf. :)

Wenn ich die Bilder richtig verstehe, müsste man anhand der Faserplatte sehen, ob schon länger Feuchtigkeitseinfluss von Aussen bestand. Die Schnittkante der Platte schein aber keine Anzeichen dafür zu geben.
Also tippe ich tatsächlich mal wage auf Kondensat. Ich denke, mit lüften und heizen hast Du nichts falsch gemacht.
Der Grund für die plötzliche starke Wasserbildung könnte der grosse Temperaturunterschied von Innen- und Aussentemperatur gewesen sein. ----> Die Warme Innentemperatur schlägt dierekt an die unisolierte kalte Metallschiene.
Ende September in Dänemark hattet Ihr vermutlich noch ganz andere Aussentemperaturen... Und die Heizung war evtl. auch noch nicht an.

Es gäbe da z.B. Hinterlegschnüre --> Link. Eine Art Rundschnur aus dem Dichtfugenbereich.
Aber egal wie: Grundsätzlich würde einfach mal die blanke Metallschiene mit etwas isolieren und das Ergebnis abwarten bezw. beobachten.

Scout am 23 Nov 2017 12:21:41

Wenn es sich um Kondensat handelt, ist zu viel Feuchtigkeit in der Luft. Die Feuchtigkeit bringt man nur durch Lüften aus dem Fahrzeug.
Heizen bewirkt in dem Falle eher das Gegenteil. Warme Luft enthält mehr Feuchtigkeit, wodurch an Kältebrücken wiederum mehr Kondensat entstehen kann.
Wie schon weiter oben erwähnt, Kältebrücken isolieren und lüften, lüften lüften….

Gruß
Scout

turbokurtla am 23 Nov 2017 14:05:38

androidopa hat geschrieben:auf dem Dach war ich erst vor kurzem, hatte es nochmal gewaschen. Dabei war innen alles trocken geblieben.
Ich muß vlt noch ergänzen, letzte Nacht war es extrem mit dem Kondenswasser; soviel hatten wir noch nie, zB an der Dachhaube und an den vorderen Scheiben, es waren richtig dicke Tropfen.

Tag Wolfgang
Unterschätze das nicht mit der Undichtheit. Man sieht sowas nicht und beim Waschen kommt auch nicht über längere Zeit Wasser aufs Dach. Ev. auch nicht an die undichte Stelle.
Wenn du dein Heiz/Lüftungsverhalten nicht verändert hast, kanns auch kein Kondensat sein.
Meine bescheidene Meinung: Undichtes Dach
Gruß Kurt

androidopa am 23 Nov 2017 14:34:18

Hallo ihr alle,
ich danke euch nochmal für eure Beiträge. Eie direkte Ursache ahbe ich noch nicht gefunden. Nach euren Ausführungen kann alles möglich sein.
Vlt war das etwas übertrieben geschrieben, dass es "tropfte", da meine Frau tatsächlich nur einen Tropfen abbekam. Der Saum der Hartfaserplatte ist leicht dicklich, und nur der obere Saum des Vorhanges war richtig nass. Natürlich schließe ich eine Undichtigkeit des Dachanschlusses nicht aus. Das muss ich prüfen, auch wenn das ohne Baugerüst an unserer Berta sehr schwierig ist. Mir ging es jetzt auch hauptsächlich um die, in meinen Augen, willkürlich eingebaute Kältebrücke aus blankem Metall, die doch geradezu die Bildung von Kondensat fördert. Ich weiß bloß nicht, ob die Metallschiene direkt am Dachblech, oder an der Isolation sitzt. Und eben um solche Erfahrungen zu erfragen, habe ich mich mit dem Thema hierher getraut.
(ät)dibru; genauso eine Schnur habe ich hier zu liegen, hatte bloß die richtige Bezeichnung nicht.
Danke
Gruß Wolfgang
P.S. Es ist ja auch das Problem, dass ich die Vorgeschichte der Berta nicht kenne, hatte keinen Kontakt zum Vorbesitzer.

rkopka am 23 Nov 2017 14:34:58

schnecke0815 hat geschrieben:Entweder lüftest oder heizt du falsch.

Ich hatte sowas ähnliches auch mal im alten Womo. Gardasee im Herbst, Regen und ich lag im Alkoven, als da Tropfen von oben daherkamen. Aber da war kein Blechstoß, Bohrung oder sonst was, wo Wasser reinkommen könnte. Kam auch nur das eine mal so vor.

Ein Wohnmobil ist da einfach ungünstig. Besonders wenn man im Alkoven oder im Hubbett schläft. Draußen ist es kalt, durch den Regen gibt es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, man liegt nah der wenig isolierten Wand, die natürlich kalt ist, egal wie viel man heizt. Dann gibt man noch genug Luftfeuchtigkeit ab, die sich durch den engen Raum nicht so schnell verteilt. Da muß es ja fast zu Kondensation kommen.

Bei Regen kann man auch schlecht lüften, gerade mit Dachluken. Von der Kälte ganz abgesehen. Und das Womo so stark aufzuheizen, daß es nicht mehr kondensiert, wird auch schwer sein, vor allem wenn man drin schlafen will.

RK

androidopa am 23 Nov 2017 14:52:57

Hallo RK,
da hast du wohl recht. Wir sind aber eher "mittelkalt" Schläfer. Ich stelle das Wählrad der C3400 auf ca 15°, (dann ist im Inneren morgens, je nach Außentemperatur etwa 10-12°), so erfolgt nachts sicher auch selten eine Luftbewegung im Mobil, was natürlich auch nicht gut ist, nur die Zwangslüftung reicht auch nicht, und wenn es regnet, ist die Dachluke auch fürn Popo.
Gruß Wolfgang

Barton1987 am 17 Feb 2023 21:31:33

Hallo,
Ich grüße alle recht herzlich und möchte mich bedanken hier mitlesen zu dürfen.

Nun hätte ich noch eine Frage: ich würde auch gern meine Dachleiste neu abdichten da leicht feucht. Wie ist das mit dem Gummi unter der aluleiste? Wo bekomme ich einen neuen her ind was ist das für einer? Eine Gummileiste oder sind das einzelne Gummileisten mit jeweils einer pro Seite an der Aluschiene?

Liebe Grüße

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