Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.
RichyG hat geschrieben:Hallo Thomas, was soll die Aufregung???? Alf wollte damit ausdrücken, dass eine Alpenüberquerung kein unlösbares Problem auch mit schwächeren Fahrzeugen darstellt. Ich hab das verstanden. ...
Richtig Richy!
Genau genommen hat der TE im ersten Satz seine Kindheitserfahrungen mit der Alpenüberquerung im untermotorisierten PKW mit Anhänger thematisiert. Genau darauf geht mein Folge-Beitrag ein. Die Pässe sind seither nicht steiler geworden, eher wurden die Straßen besser.
Wer es liest, statt nur seine roten Hirnlampen anzuswitchen, kann doch wohl erkennen dass ich von mir im Passiv geschrieben habe. Damals war ich nämlich erst 4 Jahre alt und in der Mitte der Kabine auf der Sitzbank gesessen. :wink:
Der attraktive, gut gekleidete junge Mann auf dem Bild kann ich nicht sein, der ist 1932 geboren und 2011 verstorben. Sein Name war gleich dem meinem. :roll:
Elgeba hat geschrieben:Ein DUC Sauger mit 95 PS halte ich für ziemlich unwahrscheinlich,den gab es nicht.
Gruß Bernd
Es ist nun auch schon über 20 Jahre her, es war ein DUC 14, kann sein der hatte auch nur 75 PS, so genau weiß ich das nicht mehr. hatte nur unendliche Probleme mit den vorderen Radlagern.
JoFoe am 29 Nov 2017 19:58:42
Sauger 75 PS , TD 95 PS
Anzeige vom Forum
kurt2 am 30 Nov 2017 15:08:03
kiteliner hat geschrieben:Bei der ganzen PS-Diskussion noch ein Punkt. Das ganze Auto ist alt! Fahrwerk, Bremsen, Dämpfung usw., keine Assistenzsysteme. Insgesamt wird man damit ganz anders fahren müssen als mit einem modernen WoMo und erst recht PKW! So was muss man mögen, sich dran gewöhnen oder hinnehmen führt, meiner Meinung nach eher zu Frust.
So ist es. Ich frage mich warum moderne, halbwegs gut motorisierte Pkw mit nur 1/3 Gewicht > 100 PS haben.
(Und nicht wieder, dass man WoMo nicht mit Pkw vergleichen kann. Tu ich nämlich nicht.)
Gast am 30 Nov 2017 15:17:32
kurt2 hat geschrieben:So ist es. Ich frage mich warum moderne, halbwegs gut motorisierte Pkw mit nur 1/3 Gewicht > 100 PS haben.
Genau Kurt, frage ich mich auch. Ist oft völlig unnötig.
Gruß Micha
rkopka am 30 Nov 2017 15:45:51
kurt2 hat geschrieben:Ich frage mich warum moderne, halbwegs gut motorisierte Pkw mit nur 1/3 Gewicht > 100 PS haben.
Meiner hat das halbe Gewicht des Womos und ziemlich die gleiche Leistung(136PS). Damit kann(könnte) ich am Berg etwas schneller fahren als erlaubt oder sicher. Reicht mir an Reserven, aber vorher mit weniger Leistung ging es auch. Allerdings war es bei meinem Wagen (untere Mittelklasse) die niedrigste(!) Motorisierung. Für Anhängerbetrieb sieht es natürlich anders aus. Da kann etwas mehr Leistung vermutlich nicht schaden.
RK
mk9 am 30 Nov 2017 19:33:21
Ich habe mir jetzt mal alle Kommentare angesehen. So schön so gut, wie verschieden die Meinungen auch sind.
Sind das denn Probleme, wenn ein langsam fahrendes Wohnmobil / Reisemobil einen Paß hochfährt und sich dahinter einige Fahrzeughalter aufregen :?: Ich fahre seit 1990 mit einem alten Peugeot J7 bzw. seit 1996 einen J9 mit 58 PS. Natürlich müssen mich am Berg andere Fahrzeuge überholen. Wo liegt das Problem ? In Frankreich sind gerade für langsam fahrende Fahrzeuge eine separate Spur vorhanden. Selbst dort werde ich von LKW`s noch überholt. Noch nie damit ein Problem gehabt. Mit 58 PS geht es halt nicht schneller.
Das der Überholvorgang an Steigungen oft lange dauert liegt an dem Fahrer des überholenden Fahrzeuges. Viele könnten einen Gang herunterschalten, Gas geben und sind dann schon vorbei. Nein, der Gang bleibt drin, scheuen vermutlich die etwas höhere Drehzahl. Auch auf kurvenreichen Gefällstrecken, damit meine ich keine Autobahnen, habe ich das sehr oft erlebt.
Ich hätte auch 1990 ein schnelleres Fahrzeug als Reisemobil ausbauen können. Dafür habe ich keine Problem, wie hier oft im Forum berichtet wird. Es gibt keinen Zahnriemen, es gibt auch keine Probleme mit dem Getriebe ( oft von Defekten mit dem 5. Gang ), kein Problem mit der Leuchtweitenregelung, auch keine Probleme mit Elektrik / Elektronic und sonstigen Problemen, von denen hier oft berichtet wird und um Hilfe gebeten wird. Dafür habe ich aber eine lahme Ente, mein Peugeot J9 aus dem Jahre 1982 :D
Den höchsten und längsten Paß in der Schweiz war der Nufenenpaß von Ulrichen nach Airolo, 37 km lang mit max. Steigung von 11%. Hat eine Ewigkeit gedauert und nur im 2. Gang zu fahren. Andere Fahrzeuge konnten mich dadurch sehr leicht überholen. War ich ein Hindernis: n e i n.
Also haben auch PS - schwache Fahrzeuge eine Berechtigung. Ich zahle ebenso wie alle anderen meine Kfz.-Steuer, mehr sogar als PS - starke Wohnmobil- Besitzer.
2 Bilder vom Nufenenpaß 1991 mit dem 76er Peugeot J7 von der Fahrt vom Atlantik quer durch Frankreich in die Schweiz ins Tessin. in Ulrichen / Schweiz
2.478 m hoch Nufenenpaß
Gruß Manfred
RichyG am 30 Nov 2017 19:50:09
Manfred, es ist die Gelassenheit, die heute vielen abgeht. Selbst im Wohnmobil zählen oft nur noch möglichst viele Pferdchen und ccm. Von der ( meist theoretischen) Höchstgeschwindigkeit ganz zu schweigen. Schwächere haben auf den Straßen wie in unserer Gesellschaft eben zunehmend das Nachsehen und werden als "Störer" angesehen. Aber es ist auch beruhigend dass es hier noch viele gibt, die das entschleunigte Leben nicht nur bei Bewohnern anderer Länder bewundern.
Gast am 30 Nov 2017 19:57:15
Klasse Beitrag, Manfred. Und Richy hat´s wieder mal auf den Punkt gebracht.
Schön daß es noch Leute wie Euch gibt :zustimm:
Gruß Micha
RichyG am 30 Nov 2017 19:58:37
Und Euch :wink:
mk9 am 30 Nov 2017 20:29:37
Vielen Dank Richy und Micha.
Wenn man in meinem Alter nicht gelassen ist, wann dann :D
Schönen Gruß vom linken Niederrhein Manfred
RichyG am 30 Nov 2017 20:54:37
mk9 hat geschrieben:Wenn man in meinem Alter nicht gelassen ist, wann dann :D
Z.B. schon in unseren "jungen" Jahren :lach: :wink:
Elgeba am 30 Nov 2017 22:08:44
Ich war dieses Jahr mit meinem J5 in der Schweiz unterwegs und habe auch das Mattertal gefahren und die Autoverladung Kandersteg benutzt.Da rauf sind es 14% Steigung,im Mattertal geht es auch ganz schön zur Sache,na und? Es hat nicht einer hinter mir gehupt bis ich an einer passenden Stelle angehalten habe und die schnelleren Fahrzeuge vorbei gelassen habe,die meisten haben sich durch Handzeichen oder kurzes hupen bedankt,alles kein Problem.
Gruß Bernd
Alter Hans am 01 Dez 2017 00:11:43
Letztes Jahr am Stilfser Joch: Anstieg von Norden mit vielen Kehren. Von hinten nahten vier schöne, breite, teure Sportwagen. Kurze Zeit später in einer übersichtlichen Kurve ohne Gegenverkehr blinkte ich rechts, fuhr langsamer und winkte alle vier vorbei. Die Fahrer bedankten sich sehr höflich. Einige Kehren weiter oben standen sie dann vor mir. Es gab einen Stau wegen Felsrutsch und Bauarbeiten.
Alle vom Stau Betroffenen stiegen aus und staunten über die Landschaft. Wir hatten Muße dazu. Pässefahren geht häufig ganz gelassen vor sich, soweit die Fahrer keine Angst haben, was auch vorkommt.
Wegen der 62 kW hätte ich keine Bedenken in den Alpen zu fahren. Ich gehe allerdings davon aus, dass die 3,5 t nicht überschritten sind. Und dass die 62 kW tatsächlich vorhanden sind.
Unser VWT3 Diesel mit 37 kW war dagegen schon lästig schwach. Bin aber auch mal mit 9,8 PS =7,2 kW (Kabinenroller) den Großglockner hoch. Selbst das war damals (1965) nicht extrem zu langsam. Dauerte halt.
Für Frank: mein AXL 75 mit kW macht tatsächlich bergauf einiges im 4. Gang. Serpentinen allerdings im dritten sofern sie nicht sehr steil sind. Die Silvretta Hochstr. fuhr er durchweg im 3. bzw 4. Gang hoch. Ein stärkerer Multivan (Begleitfahrzeug) vor uns mit längerer Übersetzung musste ständig schalten. Oft auch in den zweiten.
spinnerei am 01 Dez 2017 00:17:07
SchwarzerKrauser hat geschrieben: At spinnerei.. Fährst Du auch auf der Autobahn rechts ran? :D
Also normalerweise kann man auch mit wenig Leistung auf der Autobahn bei den LKW mitschwimmen. Und ja, falls ich mal eine Autobahn fahre und dort bummeln will, kann es passieren, daß ich beim nächsten Parkplatz kurz rausfahre und die LKW vorbei lasse. Habe ich diesen Sommer mehrfach in Norwegen gemacht.
kurt2 am 01 Dez 2017 11:09:50
Hallo, natürlich kann man mit so ziemlich jedem Fz Pässe befahren. Sogar mit einer „Ape“ mit 4 PS. Und wenn jemand seit 30 Jahren ein gering motorisiertes WoMo hat, kennt er es ja auch nicht anders und die Nutzung ist selbstredend auch legitim.
Es stellt sich jedoch die Frage ob man dem TE dies auch raten soll. Er will sich ein WoMo neu kaufen und fragt:
ScrATCHI hat geschrieben:Sollen wir uns lieber nach etwas stärkerem umschauen? Scratchi
Ist es da nicht besser, weil er die Wahl hat, zu einen stärker motorisierten Gefährt zu raten?? Eine lahme Ente hängt ihm vermutl. langfristig am Bein. Da hilft es ihm auch nicht, von Passfahrten der 60er Jahre zu schwärmen. 85 PS in einem 3 oder 3,5 t- WoMo sind einfach nicht mehr zeitgemäß.
Frage an die Nostalgiker: Wer von euch würde sein gut motorisiertes WoMo gegen eine 85 PS Krücke tauschen wollen? Wer hat die (oft als Grundausstattung angebotene) 100PS- Motorvariante gewählt?
Aber wie gesagt, man kann nur Vor- und Nachteile aufzählen (und das sollte man auch), entscheiden muß er selbst.
kiteliner am 01 Dez 2017 11:43:37
Naja, so wie ich e s sehe haben hier auch "Nostalgiker" geschrieben, welche so eine "Krücke" fahren, bzw. die niedrigste Motorisierung gewählt haben. Bei uns gab es außer der 130PS Version noch eine 145PS und eine 160PS Version. Die haben aber beide Turbo und sind heute mittlerweile etwas seltener. Umbau auf fremde, starke Motoren schwierig außerdem dann ggf. kein "H" mehr an letzter Stelle auf dem Kennzeichen. Edit: Aber, du hast selbstverständlich recht, und so hatte ich es auch schon geschrieben, das muss er selbst entscheiden und vor allem mögen.
Alter Hans am 01 Dez 2017 13:44:17
Da melde ich mich als Nostalgiker nochmals zu Wort:
der TE hat ein rel. kleines Womo im Auge mit gut 6m Länge und 14 Jahre Alter. So nehme ich an dass er sparsam ist und das Womo mit den 3,5 t gut hinkommt, also nicht besonders schwer ist.
Immer noch würde ich behaupten dass die 62 kW in den Alpen ausreichen. Mehr wäre natürlich schöner.
Für mich wäre aber die Frage wesentlicher ob die Leistung ausreicht um sich in den fliessenden Verkehr einer Schnellstrasse oder BAB einfädeln zu können. Da könnte es schon eher knapp werden. Hängt aber auch vom Drehmomentverlauf, der Schaltbarkeit und der Gangabstufung ab. Man müsste das ausprobieren.
hampshire am 01 Dez 2017 18:56:55
Klares ja. Das ist leistungsmässig alpentauglich. Bergab ist je nach Wartungszustand spannender. Erstaunlich, was in diesem Thread wieder an Polarisierung los ist.
teuchmc am 02 Dez 2017 09:17:01
Moinsen Loide! Leistung ist durch nüscht zu ersetzen, wie durch noch mehr Leistung. Genauso wie Hubraum nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzen ist. ;D . Ich persönlich bin bei den aktuellen Verkehrslagen etc..in D immer wieder froh, ausreichend Leistung und entsprechenden Drehmoment zu haben. Die genannten Alpengeschichten gehen natürlich mit Leistung von A bis Z. Da hat ja jeder Zeit, der auf den genannten Pässen fährt. Kann mir kaum vorstellen, daß aktuell Jemand diese Pässe als schnelle Verbindungsetappe nutzt. Deswegen haben auch Sportwagenfahrer plötzlich Zeit. Nebenbei bemerkt, ist eine ausreichende Probefahrt dringend angeraten aus einem anderen Grund.Die Schalterei! Zu Hoch-Zeiten dieser Bauform hatten wir uns für einen Kasten interessiert, welcher dann rausfiel, weil wir Probleme mit der Schalterei hatten aufgrund der Platzverhältnisse und nicht ,weil wir für diese Schaltung zu blöd sind. Sonnigen weiterhin. Uwe