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Wie Strom abgeben in fremdes Womo? 1, 2


biauwe am 06 Jan 2018 22:33:27

Wechselrichter an
230 V-Kabel zum Nachbarn
Fertig :D

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Gast am 06 Jan 2018 22:56:33

biauwe hat geschrieben:Wechselrichter an
230 V-Kabel zum Nachbarn
Fertig :D


Würde ich auch so machen und die Wechselrichter-Ladegerät Verluste (zusammen geschätzt 20-25%) in Kauf nehmen. Dafür ist das die sicherste Methode und einfachste Methode ohne Bastelei und funktioniert eigentlich immer. 230V Verlängerungskabel ist eigentlich auch immer vorhanden, so dass man auch keine zusätzliche Gerätschaften benötigt.
Der Stromgebende muss lediglich darauf achten, dass er nicht zu viel seiner Kapazität abgibt und anschließend selber ohne Strom dasteht. Mit Batteriecomputer sollte man das aber gut im Griff haben.

Gruß Andreas

biauwe am 06 Jan 2018 23:05:55

So hab ich schon mal 40Ah Solarstrom geschenkt :)

PS.: Batteriecomputer hab ich nicht.

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Gast am 06 Jan 2018 23:11:15

biauwe hat geschrieben:So hab ich schon mal 40Ah Solarstrom geschenkt :)

PS.: Batteriecomputer hab ich nicht.


Und woher willst du wissen, dass es 40Ah waren? Irgendein Messinstrument (z.B. Strom messen und auf die Uhr sehen) musst du doch gehabt haben.

biauwe am 06 Jan 2018 23:15:05

Unsere Freunde haben einen :idea:

WomoTechnikService am 07 Jan 2018 10:55:26

kintzi hat geschrieben:Welche Spannung hat(te) der Empfängerwagen (vor Ladung , Entladungstiefe), wieviel der Spenderwagen an der Dose ?


Ich bin doch nicht beleidigt... dann eben etwas länger:
Ich habe das Kabel vor einigen Jahren, noch ohne LCD Display, sondern mit roter, gelber und grüner LED einfach mal beim Aldi mitgenommen und ins Auto getan. Ich tippe von der Dicke her auf 2,5 qmm, es ist 4 oder 5 m lang. Das erste Mal benutzt habe ich es, als ich meinen Renault Megane 1.4 im Sommer 2015 mehrere Monate nicht genutzt hatte und der Anlasser nur noch klickte. Und er stand so doof da, dass ich mit dem Wohnmobil nicht so nah ran kam, dass die normalen Starthilfekabel reichten. Das Kabel fiel mir ein... vom solarversorgten (damals noch Bleibatterien - voll) Wohnmobil, einfach an einer Steckdose in der Garage angeschlossen und in den Zigarettenanzünder des Renault gesteckt. Bei manchen Autos muss dafür die Zündung an sein, sonst ist die Steckdose nicht an. Dort wird der Stecker mit der Elektronik eingesteckt und die LED leuchtete rot, nach kurzer Zeit gelb und nach etwa 15 Minuten grün - Anlasser betätigt, Renault an...
Der Renault ist mangels Nutzung inzwischen verkauft, das Kabel habe ich weiterhin ab und zu benutzt, um einem Kumpel, der einen kleinen Bus hat mit einer Kühlbox und auf dem Klappdach keinen Platz hat für weiteres Solar, bei heißem Wetter, wenn die Kühlbox durchlief und seine Batterie runterging, mit zu versorgen. Einfach die Autos nebeneinander und durch die Fenster rein und an die nächste Steckdose... dabei ging es weniger um Batterieladung, sondern dass die Kühlbox weiterläuft. Inzwischen habe ich ihm einen Solarkoffer gebaut...
Der letzte Einsatz war im vergangenen Sommer, als ich bei einem Kunden eine Lithiumbatterie eingebaut habe und dabei für einige Stunden keine Bordbatterie in seinem Fahrzeug war, er hatte Angst um sein Hundefutter im Tiefkühlfach und wir haben einfach seine Bordelektronik aus meinem Netz versorgt.

Fazit:

Um die Batterie des Nachbarn kurzfristig voll zu laden, ist der Weg über eigenen Wandler und Nachbars Ladegerät besser geeignet, weil hier höhere Ströme möglich sind und eine Kennlinienladung. Zu beachten ist dabei, dass der Wandler Sinus liefert oder das Ladegerät des Nachbarn mit Rechteck klarkommt - ein Victron Blue verträgt z.B. kein Rechteck und geht kaputt... ebenso sollte man darauf achten, dass genug Solarstrom kommt, nicht dass die eigene Batterie dann an die Grenzen kommt und man die Sache am Abend umkehren muss.

Um den Nachbarn zu starten, wenn es vom Platz möglich ist, ranzurangieren, dann dicke Starthilfekabel und an... oder, mit dem o.g. Kabel längere Zeit (mindestens 15 Minuten) verbinden, dann aber eine Steckdose von Nachbars Starterbatterie verwenden...

Wenn der Nachbar lediglich über die eigene Solaranlage mitversorgt werden soll und man sowieso längere Zeit nebeneinander auf dem Stellplatz steht, ist das o.g. Kabel eine ideale Verbindung, es lässt sich an jeder Bordsteckdose anstecken, im Fenstergummi einklemmen, so dass man sogar das Fenster wieder schließen kann und die Fahrzeuge verlassen, es erfolgt ein langsamer Ausgleich der Batterien, die eigene kann nicht leerer werden als die zu ladende und durch die Sicherung im Stecker kann auch nichts passieren... wie schon im letzten Post geschrieben, ideal, um den Kumpel, der mit dem Mietmobil ohne Solar unterwegs ist, an der eigenen Solaranlage teilhaben zu lassen und so länger auf einem Platz ohne Stromanschluss auszukommen.

LG Peter

klink_bks am 07 Jan 2018 11:24:09

:) Guter Beitrag Peter ! :)

Sehe ich genauso,
alles hat gewisse Vor- aber auch Nachteile.
Fuer die gute Erklaerung mal ein Positiv von mir.

Gruss von der schoenen Mittelmosel (wo zur zeit alles ueberflutet ist)
Achim

bernierapido am 07 Jan 2018 12:37:58

Da fällt mir Mal eine Frage ein:

Ich habe ja einen Trailer und der Ladebooster der vom Auto seine 12V bekommt leistet aufgrund von Kabellänge und Querschnitt mal gerade 6A.
-Wenn ich nun in Strom-Not gerate, könnte ich dann von der Autobatterie ein Starthilfekabel zur Trailerbatterie legen und einfach mit laufendem Motor mit der Lichtmaschine laden.
-Mit wieviel Ampere Ladestrom kann ich rechnen?
Nur Mal so als theoretische Alternative zu einem Not-Stromagregat. Von April bis Oktober ist das aufgrund meiner 300W Solarzellen unwahrscheinlich aber der Rest des Jahres ....

Ich habe LiFePo und das BMS von Lisunenergie und würde den Strom über die Überwachung laufen lassen.

kintzi am 07 Jan 2018 13:26:08

Hallo Peter, hast Dir aber Arbeit gemacht !
Zusammenfassend: Es handelt sich um ein relativ dünnes Verbindungskabel, welches beide Batts parallel legt und
je nach Spannungsgefälle Ausgleichstrom von der volleren zur leereren Batt. fließen läßt. Die Anzeige schaltet auf grün, wenn kein oder kaum mehr Strom fließt, d.h. die Spannungen sich ausgeglichen haben.. Ein relativ schwaches Dauerladen (schätze ~5A) ist möglich, wenn man die Spenderspannung dauerhaft über Photovoltaik oder andere Spannungsquelle erhöht.
Einschränkend: Funktioniert nur ausreichend, wenn Empfängerbatt. nicht stark entladen ist ( s. Megane: Relais knackte noch, aber zum Drehen reichte es nicht) Weiter sollte das Spannungsgefälle durch Widerstand im Brückungsweg wenig verringert sein, hier sind die Steck-Dosen kritisch.
Können wir uns darauf einigen ? Gr. Richi

kintzi am 07 Jan 2018 13:38:48

Hallo Bernhard, klar, das funktioniert, nichts anderes macht das Trennrelais mit den Versorgungs-Batts auch.
Stromstärke : hängt von der Entladungstiefe Deiner Trailer-Batt ab, der Brückungswiderstand wird beim 16-25mm²
Kupferkabel im mOhm-Bereich liegen, so daß dessen Einfluß gering ist.
Bei der LiMa-Regler bedingten W-Kennlinie wird der Ladestrom anfänglich hoch sein (schon 10-20A), bei zunehmender Batt.-Spannung asymptotisch abfallen. Gr. Richi

bernierapido am 07 Jan 2018 14:08:18

kintzi hat geschrieben: klar, das funktioniert, nichts anderes macht das Trennrelais mit den Versorgungs-Batts auch.....Gr. Richi


Vielen Dank Richi, vom Gefühl her hätte ich das auch gemacht, denn auch Starthilfe ist ja eigentlich nichts anderes, nur über eine kürzere Zeit.
Einmal wäre ich drauf angewiesen gewesen (kurzfristig ohne Lithium unterwegs gewesen und prompt Nachts keinen Strom mehr im November), aber da hatte ich selbst zum Abkuppeln (mit den elektrischen Stützen) nicht mehr genug Saft und musste dann auf den nächsten Stellplatz an Landstrom. Das Starthilfekabel ist nicht lang genug um von der Batterie im Motorraum an die im Trailer anzuschließen.

gespeert am 07 Jan 2018 14:24:41

Bei mir ist das ein Ueberbrueckungskabel mit eingebautem Hochlastwiderstand fuer Schnellladung und Schutz der Batterie beim Empfaenger. So kann man wahlweise 30, 60, 80 A einstellen.
Direktes Zusammenschalten koennte bei entladener Batterie empfaengerseitig zur Explosion derselben fuehren.

Fuer Notversorgung analog Peters Loesung mit der Steckdose fuer langfristige Versorgung und geringe Strombelastung.

kintzi am 07 Jan 2018 18:23:23

Richtig ! Gefahr zu hoher Initialströme nicht zu unterschätzen. Wo gibt es solche Kabel ? Dank u. Gruß Richi
PS:Für 30 A Begrenzung könnte man auch einen Festwiderstand von 360 W mit 0,4 Ohm einsetzen, den man nach Strombegrenzung durch die Batt per ordentlichem Natoknochen überbrücken kann.

Axel1960 am 07 Jan 2018 20:15:48

Nun habe ich meinen Nachbarn 24 Stunden an meiner Steckdose gehabt.

Mein Akku war voll, selbst habe ich ca. 50Ah genutzt, der Akku vom Nachbarn ist eine 160 Ah Lifeypo4 von Victron.

Der Akku war laut der SOS Anzeige zu 80% entladen, laut der Ruhespannung von 12,85 Volt wahrscheinlich tiefer.

Nun sehe ich heute Morgen auf meinem BMV minus 320 Ah und ganz voll war der Akku immer noch nicht, das hat dann bis Mittag die Solaranlage übernommen.

Da sind Verluste im Spiel die höher sind als allgemein vermutet.

gespeert am 07 Jan 2018 20:30:50

at kintzi

Alles Eigenbau, ganz schoene Rennerei bei der Suche nach bezahlbaren Komponenten (Restteilehoeker wie Pollin).

gespeert am 07 Jan 2018 20:39:12

Bei Rhino wird der Solarregler einen Koppelschalter am Ausgang erhalten.
Dann kann bspw. eine extern angeschlossene Batterie geladen werden ohne Referenzverlust des Solarreglers.
Natuerlich enthaelt der externe Hochstromanschluss entspr. Absicherung fuer den Umschaltmoment und ist im Normalbetrieb stromlos.

rolfblock am 08 Jan 2018 17:11:23

So wie ich es verstanden habe ging es darum einen Womo Kollegen mit Strom für das Leben zu versorgen. Es ging genau NICHT darum seine Batterie aufzuladen, was ja ziemlich sinnfrei ist, wenn es nur ums Überleben geht.
Dazu ist die 12 V Verbindung mit z.B 4 qmm optimal, weil sie Schutz vor hohen Ausgleichströmen garantiert und dennoch genügend Energie zum Leben überträgt.

kintzi am 08 Jan 2018 17:29:25

Ist auch richtig, bei 2,5mm² wie von Peter genannt = eingebauter Widerstand. Und daß 2,5mm² nicht gleich durchbrennen, dazu ist entweder zuwenig Energie vorhanden oder Entladung verzögert. Zusatzwiderstand nur bei dickem Kabel u. Vermeidung Spannungsspitze. Gr. Richi

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