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Einige Vorteile eines Ladeboosters - Lob-Lied-Thread 1, 2


Gast am 13 Jan 2018 18:13:22

Hallo Leute,

Ganz abgetrennt von der ewigen Diskussion über "Ladebooster sinnvoll oder nicht" will ich ein paar Vorteile des Boosters nennen Die Aufzählung hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bitte ergänzt die positiven Eigenschaften gerne aus eurer eigenen Erfahrung.

Ich bitte darum, dass "Nicht-Booster-Besitzer" ausnahmsweise über die Gründe keinen Booster zu nutzen Zurückhaltung üben, ist hier nicht zielführend. Und bitte auch nicht den 164ten BLeikristall-Verteidigungsthread ...

Los gehts:

1. Durch den Booster wird die maximale Stromentnahme vom Fahrzeugnetz zur Aufbaubatterie begrenzt. (z.B. 25 / 45 / 60 / ... A). Dadurch werden Probleme mit der Startbatterie vermieden. Wichtig bei den LiIonen-Batterien aller Art, welche schon bei geringen Spannungsdifferenzen gewaltige Ströme einlagern können.

2. Die Spannung im Aufbau wird während der Fahrt erhöht. Ist zum Beispiel der Kühlschrank am Aufbau angeschlossen, kann er bei z.B. 14,8 Volt gegenüber der spezifizierten 12 V-Leistung bis zu 50% mehr Heizleistung an der Patrone erreichen. (bei ausreichender Verkabelung).

3. Die Aufbaubatterie wird (ausreichend lange Fahrtdauer vorrausgesetzt) nach Kennlinie geladen.

4. Die Aufbau-Batterie-Ladung geht in der Regel viel schneller auf 100%.

Beispiel: (mal mit gemessenen Werten, oft habe ich als einsamer Fahrer nur "Bauchgefühlwerte")

Heute Mittag hatte ich nach einer langen, kalten Nacht mit Fußball am gestrigen Abend (1:3 :lol: ) einen Verbrauch von 64 Ah laut Batt-Computer. Ich begann die Heimfahrt mit einer kleinen Beobachtung der Spannungs- und Batterieanzeige. (siehe --> Link ) Bei meinem Sprinter geht das Bordnetz (kann ich am Fahrersitz beobachten) nach dem Start nach wenigen Sekunden in Richtung 13,8 Volt. Der Booster setzt ab ca. > 13,20 V und D+ ein und erhöht langsam die Ausgangsspannung.
Laut Batteriecomputer wird nach 1/2 Minute schon mit 43,5 A , Spannung nach Booster ist 14,7 Volt, die Batteriespannung 14,3 Volt. (bei Standgas!) Un weis ich also auch den Widerstand der neuen 25 mm² Drähte. :wink: Es waren minimale Verbraucher (Staubsauger- und Handylader) in Betrieb, also nicht der Rede wert.

Hinweis: Die Verdrahtung habe ich vor kurzem ertüchtigt, siehe: --> Link

Dann bin ich eine gute Stunde (62 km) gefahren, die Spannung im Bordnetz geht beim Sprinter wie gewohnt allmählich runter, so auf 13,3 bis 13,4 Volt, je nachdem was an Lüftern und Licht läuft. Das dürfte von der Erwärmung der Lima kommen.

Zuhause eingeparkt, den Motor kurz laufen lassen und das Ergebnis abgelesen. Am Booster waren 14,8 Volt, was so richtig ist. Die Aufbaubatterie (es ist diese: --> Link mit 280 Ah Nennkapazität C100 ) war noch nicht ganz gefüllt, zu 99% voll und mit folgenden Momentan-Werten:

Ladebetrieb 99%, 278 von max 280 Ah
Spannung an der Batterie: 14,7 Volt
Ladestrom bei 99% Füllung: immer noch 11,7 A (typisch gepflegte Nassbatterie) :ja:

Wäre ich nur ein paar km bzw. Minuten länger gefahren, hätte ich die Nacht + 1/2 Tag schon wieder komplett eingespeichert. Ohne Booster: Null Chance!

5. Ihr seid drann ... Bitte schreibt hier gerne ebenfalls, wenn ihr interessante eigene Erfahrungen habt.

Grüße, Alf

P.S. Bilder Ende Fahrt, im Leerlauf ...









P.P.S. Sorry für das Loblied auf den Votronic-Booster, habe leider keinen Anderen. :lol:

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felix52 am 13 Jan 2018 18:30:24

Jou,
kurze, knappe, mit Fotos unterlegte Berichte bringen eben direkt Erfahrungen rüber. Danke!

Grüsse
:)

uganu am 13 Jan 2018 18:46:14

Hallo Alf,

habe nur den 25A Booster mit 100Ah AGM (Alles ein bisschen kleiner als bei Dir) verbaut, kann aber deine Aussagen bestätigen. Habe mir die Fernsteuerung des Boosters (überwachung der Ladetätigkeit des Boosters mittels LED anzeige) ins Armaturenbrett eingebaut da ich den Batteriecomputer vom Fahrersitz aus nicht sehe.



Gruß
Uwe

Anzeige vom Forum


Gast am 13 Jan 2018 18:55:07

Hallo Uwe,

Danke für den Hinweis. Die Fernanzeige war mir damals zu teuer, die wichtigsten Informationen bekomme ich durch Beobachtung der Spannungen Start bzw. Aufbau. Dafür habe ich zwei ganz billige Digitalanzeigen aus China ins Cockpit eingebaut.

Irgendwo im Forum ist dazu ein ausführlicher Bericht.

Grüße, Alf

felix52 am 13 Jan 2018 19:01:14

Moin Uwe,
handwerklich sehr fein gelöst und informativ auch während der Fahrt. :ja:

PittiC am 13 Jan 2018 19:09:42

KudlWackerl hat geschrieben:Und bitte auch nicht den 164ten BLeikristall-Verteidigungsthread ...

Du kannst es nicht lassen :roll:

Mann am 13 Jan 2018 19:44:31

PittiC hat geschrieben:Du kannst es nicht lassen :roll:


eher du, er hat doch den Thread eröffnet, und um nicht abzugleiten, find ich den Hinweis gut und vor allem ihm zustehend.

felix52 am 13 Jan 2018 19:52:15

Lass den Tröt doch einfach mal (nicht nur, um die SuFu zuerleichtern), ohne pers. und themenfremde Kommentare FACHLICH so weiterbestehen,
anstatt ihn zu verwässern.
Grüsse
:wink:

kintzi am 13 Jan 2018 20:58:07

Hallo Alf, wenn Du mich schon per PN auf den Thread hinweist u.um Kommentar bittest, muß ich sagen, daß ich seit langer u. in letzter Zeit m. E. verständlich versch. Argumente u. Erklärungen beschrieben habe und nicht verstehe, daß es noch resistente "Ablehner " gibt.
Zu Deiner 1) Strombegrenzung: Ja. Aber die ist meist nicht das Problem, da bei der üblichen Parallelschaltung über Trennrelais meist zu wenig Ladestrom in die Aufbaubatts übertragen wird. Dies ist doch das Hauptproblem der werksmäßigen Standardschaltung, zusammen mit zu geringen Querschnitten. Wenn ich Womos bauen würde, wäre Booster Standard u.Werbeargument, die Kosten dafür wären einkalkuliert. Die Querschnitte wären zwar auch etwas größer wie bislang, aber nicht so groß wie ohne Booster. Mit reicht auch meist f. 60A 25mm² , 35/50 mm² wie ohne braucht man nicht.
Weiter würden die lächerlichen mech. Trennrelais verschwinden, da der Booster diese elektron. ersetzt. Die meist eingesetzen sind nach einiger Betriebszeit zu hochohmig (Verlust), es sei denn, man baut Richtiges ein , was auch nicht gerade das preisliche Schnäppchen ist.
Zu 2) Richtig !
Zu 3) Richtig ! Aber alle paar Wochen an's Netz oder ausreichend Solar mit vollständiger IUoU- Routine reicht auch, damit die Zyklenfesten keinen Schaden nehmen
Zu 4) Richtig ! Und optimal . Und schonend : Keine Restwelligkeit, die v. der LiMa ohne Filter zu hören ist (drehzahlabhängiges Pfeifen).
Alf schrieb:
Bei meinem Sprinter geht das Bordnetz (kann ich am Fahrersitz beobachten) nach dem Start nach wenigen Sekunden in Richtung 13,8 Volt.
Und:
Dann bin ich eine gute Stunde (62 km) gefahren, die Spannung im Bordnetz geht beim Sprinter wie gewohnt allmählich runter, so auf 13,3 bis 13,4 Volt, je nachdem was an Lüftern und Licht läuft.

Sage ich seit Jahren, zuletzt dem T4 im Boosterthread. Na ja, mentale Resistenz,manchmal auch bei Experten.
Zunehmend wird man müder, immer dasselbe zu predigen u. zu begründen, wobei ich jederzeit bei begründetem Irrtum bereit bin, zu revidieren.
Hoffe, in diesem Thread noch viele Boostererfahrungen u. daraus Argumente für oder gegen Booster zu finden.
Gr. Richi

Gast am 13 Jan 2018 21:15:49

Hallo Richi,

Danke.

Sag mal, was hast du an Batteriekapazität verbaut und welche Booster-Ladeleistung? Ich fand den Strom in meine Batterie am Ende der Ladephase recht hoch.

Wie ist das bei dir? Hast du mal geschaut?

Grüße, Alf

FWB Group am 13 Jan 2018 21:37:48

Hi Alf.
2 Doofe, ein Gedanken. Ich fand den Strom zum Ende der Ladephase auch irgend wie zu hoch........
Ich wollte das gerade schreiben, leider bist du mir zu vor gekommen! :wink:

kintzi am 13 Jan 2018 21:42:57

Die 3x 80er Gel Exide, zwei in 12V Hauptnetz, eine in 2. 12V-Netz f. Kompr.-Küli-Truhe.
Booster 45 A v. Büttner, da FB dabei war, lediglich noch 5m Western-Digital Würfel -Telefonkabel zugekauft u. FB li.oben oberhalb der Tür installiert, wo bei der Piper PA18 auch das Amp.-Meter installiert war. Gr. Richi

kintzi am 13 Jan 2018 21:52:00

Einfach: das liegt an der Verschlechterung Eurer Sammler, die einen Teil des Stromes verheizen .
Laßt mal den Netzlader nach voll 24h dran u. meßt dann die Batt.-Temp, müßte höher sein, wenn Abkühlung durch Außentemp. nicht zu stark. Reststrom bei mir 0,0 bis 0,1 A oszillierend. Batts 2 1/4 Jahre alt.Gr. Richi

felix52 am 13 Jan 2018 22:55:52

kintzi hat geschrieben:Die 3x 80er Gel Exide, zwei in 12V Hauptnetz, eine in 2. 12V-Netz f. Kompr.-Küli-Truhe.
Booster 45 A v. Büttner, da FB dabei war, lediglich noch 5m Western-Digital Würfel -Telefonkabel zugekauft u. FB li.oben oberhalb der Tür installiert, wo bei der Piper PA18 auch das Amp.-Meter installiert war. Gr. Richi


Richi,
bekanntermassen muss man Deine Aussagen mehrfach lesen, um sie zu verstehen. Vielleicht geht das ja nur mir so?
Allerdings kann man sie dann (s.o.) auch meistens ungekürzt rezitieren. Wie Du siehst. Die FB ist für mich eine Ideallösung.
Danke :ja:

kintzi am 14 Jan 2018 00:29:58

Hallo Felix, Du hast mir ähnliches schon einmal geschrieben. Na ja, entweder komprimiert oder in epischer Breite. Und, manches Thema ist nicht leicht ohne vorbestehende Vorbildung zu verstehen oder sich vorzustellen.Z.B.: Unter m³ (3 dimensional) können wir uns den Raum vorstellen, aber unter m hoch 4 , dem 4 dimensionalen Raum nichts mehr, obwohl wir mit noch viel höheren Potenzen rechnen könne. Desgleichen Heisenberg (Unschärferelation), Relativität (Einstein): Zeit geschwindigkeitsabhängig--> unvorstellbar.
Die FB entspricht nicht meiner Vorstellung (nur L- Dioden), hilfreich ist der Schalter. Sterling FB war viel besser, Digitalanzeige Spannung, Strom Batt u. Lima, Temp.: Lima, Batt u. noch mehr.
Gr.Richi

Gast am 14 Jan 2018 08:28:30

FWB Group hat geschrieben:Hi Alf.
2 Doofe, ein Gedanken. Ich fand den Strom zum Ende der Ladephase auch irgend wie zu hoch........
Ich wollte das gerade schreiben, leider bist du mir zu vor gekommen! :wink:


Ich fand den Strom hoch, im positiven Sinne. Der Strom stimmt, er wird mit dem Batteriecomputer gemessen.

An verschiedenen Stellen im Forum wird der hohe Strom zu Ende der Ladung hin bezweifelt. Zumindest für gute Nassbatterien ist der nun nachgewiesen.

Bei passender Gelegenheit messe ich mal ein paar Minuten nach Volladung, in der Ausgleichsphase. Ist natürlich schwierig, wenn man unterwegs ist.

Richi,

Wie ist bei dir mit den Gel Batterien der Strom kurz vor dem Voll?

Grüße, Alf

ducato666 am 14 Jan 2018 11:03:35

KudlWackerl hat geschrieben:Ich fand den Strom hoch, im positiven Sinne. Der Strom stimmt, er wird mit dem Batteriecomputer gemessen.
An verschiedenen Stellen im Forum wird der hohe Strom zu Ende der Ladung hin bezweifelt. Zumindest für gute Nassbatterien ist der nun nachgewiesen.


Meine 90Ah Bosch Blei/Säure hat erst letzte Woche bei 90% SoC (lt. Batteriecomputer) bei 14,4V an der Fahrzeugbatterie (lt OBD2-Dongel) und 13,8V an der Aufbaubatterie noch 10-11 A aufgenommen.
Achtung OT: Ohne Booster!

Ich wollte die (viel zu kleine) Bosch eigentlich letztes Jahr durch LiFeYPo ersetzen und habe deshalb nicht sofort nach dem Kauf mit einer zweiten aufgerüstet. Trotz das ich die kleine ordentlich Quäle (Kompressorkühlschrank, viel freistehen) und sie mit viel zu hohen Strömen von der LiMa geladen wird (>C5), wird die nach 2 Jahren irgendwie immer besser.

kintzi am 14 Jan 2018 12:14:58

Hallo Alf, habe ich doch schon geschrieben,(müßt es auch lesen), bei voll 0,0-0,1 V auf Votronic BC (1. Gen.)oszillierend ! Ebenso Erklärung
f. Stromaufnahme bei voll: wird in der Batt verheizt,wo soll denn die Energie sonst hin.
Bei intakter Batt.fließt U x I (Watts) in die Ladung u. wenig davon wird elektrolysiert u. erwärmt. Ich erzähle doch schon verschiedentlich, daß sich eine intakte Batt kaum aufheizt. Die Komponenten der schlechter werdenden Batt. werden immer mehr zu Heizungswiderständen. Gr. Richi

thomker am 14 Jan 2018 13:41:46

KudlWackerl hat geschrieben:An verschiedenen Stellen im Forum wird der hohe Strom zu Ende der Ladung hin bezweifelt. Zumindest für gute Nassbatterien ist der nun nachgewiesen.

Und die Batteriecomputer sind immer super genau? Bei häufiger fehlendem Sync sicher nicht.

Gruß
Thomas

kintzi am 14 Jan 2018 13:48:13

Strom u. Spannung sehr genau, wenn am Shunt/anschluß keine Korrosion. Errechnete Werte (Ah) nicht so ,bes. bei falsch eingestellten Parametern.

hampshire am 14 Jan 2018 14:10:33

Ich habe nun folgendes verstanden: Der Ladebooster sorgt für schnelleres Laden der Aufbaubatterie, da er anders als der Laderegler des Basisfahrzeugs nur die Bordbatterie misst und nicht Starter- und Bordbatterie.Des Weiteren sorgt der Ladebooster für eine höhere Maximalspannung im Farhbettrieb des Fahrzeuges, was z.B. dem Kühli zugute kommt.
Liege ich da richtig?
Ich muss mal nachsehen ob mein Avanti L so einen Ladebooster hat. Hört sich sinnvoll an. In wie weit übernimmt bei gutem Wetter ein Solarpanel (bei mir 150kWp) die schnellere Ladung der Bordbatterie und trägt zur höheren Bordspannung bei?
Angenommen ich finde keinen Ladebooster in meinem Fahrzeug - in welchen Situationen würde ich profitieren?

skysegel am 14 Jan 2018 18:46:43

hampshire hat geschrieben:Ich habe nun folgendes verstanden: Der Ladebooster sorgt für schnelleres Laden der Aufbaubatterie...

Ich würde zur Sicherheit noch anfügen, "wenn er richtig dimensioniert ist". Ansonsten kann auch das Gegenteil passieren.

Ulli

rolfblock am 14 Jan 2018 19:14:02

kintzi hat geschrieben: 1) Strombegrenzung: Ja. Aber die ist meist nicht das Problem, da bei der üblichen Parallelschaltung über Trennrelais meist zu wenig Ladestrom in die Aufbaubatts übertragen wird.

Gr. Richi


Der Strom ohne Booster ist bei Umstellung auf Lithium sehr wohl ein Problem und zwar in zwei Richtungen:

1. Li Batterie nach langem Freistehen fast leer. Nach dem der Motor läuft, fließen bei mir bis zu 50 A ohne Booster. Da flattern die Herzkammern und das Hirn sucht eine Möglichkeit die Lima etwas runter zu dimmen. Dann hoffe ich, dass die Sicherung im EBL 99 hält.

2. Li Batterie voll. Motor wird vorgeglüht. Die Spannung der Starterbatterie geht auf 12 V runter. Der Anlasser wird betätigt.
Die Spannung bricht auf 11 V runter. Sobald der Motor sich dreht, kommt bereits das D+ Signal und schaltet die Wohnraum Batterie dazu.
Jetzt fließen schon mal 50 A Richtung Motorbatterie. Wenn der Motor endlich anspringt, steigt die Spannung der Lima langsam (2 Sekunden) an, bis sie ihre 14,4 V erreicht. Dann fließt der Strom wieder zurück ins Lithium.

Beides ist Anlass genug über Lösungen nachzudenken. Ein Lösung wäre der Booster.

kintzi am 14 Jan 2018 20:54:34

Hallo RB, dachte eigentlich dabei, es ginge hier nur Blei-S-Akkus der 3 bekannten Typen mit Klone.
Ich meine, LiFePO-Technik unterscheidet sich doch deutlich v. BS-Technik, so daß man beide nicht in einem Atemzug
abhandeln kann, zumal Li z.B. auch keine Erhaltungsldg. haben sollte. Habe zwar wenig Ahnung v. Li-Technik u. schon gar keine Erfahrung, bin aber der Meinung, Li sollte mit einer auf diese Technik speziell abgestellte Technik/ Booster behandelt werden. Denn, wenn es um Sammler im Wert von einigen tausend € geht, man diese nicht wegen Ausgaben v. einigen hundert € f. geeignetste Behandlung auf's Spiel setzt. . Eine Primitiv-Ldng. durch Bordnetz mit Trennrelais wäre mir bei Umstellung auf Li auch nicht in den Sinn gekommen.
Aber gut, daß Du das erwähnt hast, bewahrt vielleicht manche vor teurem Lehrgeld .
Noch ein Plus f. d. Booster bei niederohmigen Li: St.Batt u. LiMa sind durch den Startvorgang schon ganz schön gestreßt. Man darf auch nicht von immer total properen Komponenten ausgehen, heißt St.-Batt z.B. rel. weit unten. Sie braucht nach dem Start etwas Zeit , um durch die LiMa hochgeholt zu werden, der LiMa ist es auch lieber, nicht sofort doppelt belastet zu werden. Desh. hat mein schon etwas älterer Büttner-B , sicher die anderen auch, eine 3-minütige Wartezeit, bevor die Ladetätigkeit der Aufb.-Batt beginnt. So kann die St.-Batt vorher wieder "aufgepumpt" werden. Kann ich bei guter St-Batt über die FB auch ausschalten oder verkürzen. Gr. Richi

kintzi am 16 Jan 2018 20:06:02

Hi Alf, jetzt im richtigen Thread. Du fragtest nach dem Ladestrom (BC) bei den Gels bei annähernden Vollladung, um 0,0- 0,1 war die Antwort. Falls deutlich höher, verheizt u. elektrolysiert die Batt., weil nicht mehr knusper.Bei richtiger Schaltung der Meßeinrichtung (Shunt).
Falls nicht richtig ( Minus zum Aufbau zwischen Shunt u. Batt-Pol) wird nat. Aufbaustrom mit gemessen.

Bei falscher Verschaltung: dann wird neben der Batt.-Ladung auch noch der Strom f.d. Aufbau-Netz dazuaddiert. Wenn Ladestrom dann bei 0, Stromanzeige = Konsum des Aufbaus.
Bei richtiger Schaltung wird nur Ladestrom angezeigt. Und immer dran denken: Es liegt Pufferbetrieb/Parallelbetrieb vor. Beispiel: Booster liefert 45A, Küli braucht 12 A : dann kann nur noch mit max. 33 A geladen werden, die auch angezeigt werden. Dasselbe nat. auch bei Netzladung über EVS: wenn sie max. 18A liefert u. es werden 5 A f. Truma sowie 3 A f. TV gebraucht, ist Ladestrom klar nur 10 A , mit entsprechend längerer Ladezeit . Wird oft vergessen.


Gr.Richi

Gast am 16 Jan 2018 20:20:34

Das ist der Grund, warum bei mir (vergleich Te) nur mit 43,5 A geladen wurde. Der Rest ging ins Handy und Staubsauger.

Grüße, Alf

spider53 am 17 Jan 2018 16:07:57

Die folgenden Ausführungen beziehen sich zwar auf Bleibatterien und nicht direkt auf Ladebooster, aber ich denke, dass sie trotzdem hierher passen.

In der letzten Ausgabe der "Elektronik" war ein mehrseitiger Artikel über "Ladetechnik von Bleiakkus Das richtige Ladeverfahren" von einem Manager von Yuasa Battery. Es wurde hierbei unterschieden zwischen Bereitschaftsbetrieb (z.B. USV) und zyklischem Betrieb (z.B. Bordbatterie). Auch wurde ausgeführt, dass es generell für alle Bleibatterien gilt, egal ob Nass-, Gel- oder AGM. Ein hoher Ladestrom zu Beginn hilft nur, dass die geladene Kapazität zu Beginn schneller steigt, dafür darf man nicht so lange mit dem hohen Strom laden. Bis ein Akku voll geladen ist, dauert es unabhängig von der Anfangsstromstärke immer gleich lang, ca. 16 Stunden. Die ideale Stromstärke ist 0,1 - 0,25 C, d.h. bei einem 100 Ah-Akku zwischen 10 und 25 A. Höhere Ströme schädigen den Akku langfristig.

Das ist wie gesagt nicht meine Meinung sondern die Kurzfassung eins Fachartikels in einer renomierten Fachzeitschrift, den ich aus Copyrightgründen nicht hier einstellen werde. Ich denke, so kann sich jeder selbst ein Bild machen, welcher Booster für ihn sinnvoll ist. Viel (Strom) hilft viel ist vielleicht nicht ganz richtig.

P.S. Der Einbau eines Boosters (Votronic Triple) in unser neues Womo war die erste größere Umbauaktion, die ich im ersten Winter durchgeführt habe. Ich gehöre also auch generell zur "Booster-Fraktion".

Gast am 17 Jan 2018 16:22:31

Hallo ??

Was du zitierst ist sicher richtig, aber es hat in der Praxis so gut wie keine Bedeutung für den Booster. Die meisten hier sind mit (Blei-)Batterien von 200 bis 400 Ah unterwegs ... das wären nach deinem Vorschlag Ladeströme von 50 bis 100 A.

So starke Booster benutzt kaum jemand.

Die Aussage "Bis ein Akku voll geladen ist, dauert es unabhängig von der Anfangsstromstärke immer gleich lang, ca. 16 Stunden" ist richtig, aber für den WoMobilisten letztlich irrelevant, weil beim Womo immer mal wieder eine Volladung erfolgen kann. Bei manchem WoMobilisten über Solar, bei Anderen durch anstöpseln am Landstrom.

Grüße, Alf

spider53 am 17 Jan 2018 16:59:23

Hallo Alf,
wir haben nur den standardmäßigen 100 Ah-AGM-Akku als Bordbatterie und trotzdem einen Booster.

Für mich ist der Hauptvorteil eines Boosters der Wegfall des Trennrelais mit seinen Nebenwirkungen. Da ich vom Beruf her weiß, was Ausgleichsströme für Größenordnungen annehmen können und welchen Schaden sie verursachen können (wenn auch nicht in der KFZ-Branche), war mir das Zusammenschalten von Starter- und Bordbatterie ohne Rücksicht auf deren Ladezustand immer suspekt. Weiterhin kümmert sich das Fahrzeugnetz (Lima) nicht um den Ladezustand der Bordbatterie, schon gar nicht um die unterschiedlichen Anforderungen zum Laden einer AGM- oder Gelbatterie. Der Booster regelt die Ladespannung nach den Bedürfnissen der Bordbatterie und gleicht Spannungsverluste aus.

Der meist höhere Ladestrom durch einen Booster ist für mich nur ein willkommener Nebeneffekt.

Gruß Heribert

kintzi am 17 Jan 2018 19:22:32

Es gibt viele solcher Aussagen.
Bei den BS gibt es der Charakteristik nach vereinfacht 2 Typen,1) " dünnplattige" meist nasse Startbatts mit hohem Strom (Starter) u. 80% "Vollladung" in den Minuten nach dem Start ,2) " dickplattige" Traktions/ Solar/ Service /Wohn/Bord -Batt. , die Zyklenfest sind u. langsamer laden, aber auch länger u. mehr entladen. Pufferfunktion für Verbraucher u. Limaladung/Photovoltaik/ Netz/ Booster -Ladung haben sie alle.
Bereitschaftsbetrieb kann man mit beiden machen, zur längeren Versorgung ist zyklenfest besser. Im Aufbaubetrieb sind nur zyklenfeste Batts in u. zum Gebrauch.
Da zyklenfeste Naß/Gel/AGM Batts u. Klone (Cryst/Winner u. a.) eng verwandt sind, mögen sie beim Ladezyklus alle IU1oU2, wie Kühe u. Pferde Heu.
Um nicht durch zu hohe Ströme am Anfang die Batt zu schädigen, ist I, der Bulkstrom begrenzt (Konstantstrom). Nach 80% SOC kommt dann die Spannungsbegrenzte Phase U1, Absorption, welche die restliche 20% in längerer Zeit mit hyperbolisch abfallenden Strom lädt. Es folgt floating U2 , Erhaltung. Schlußspannung bei europ. AGM 14,7V, sonst 14,4, Gel gern 0,1V drunter (alles bei 20-25°C). Schlußspannung ist höchstvertretbare Gasungsspannung, bei den verschlossenen Rekombination.
Daß man nicht an dem 1/10 oder 0,1 x Batt-Kapazität als Ladestrom kleben muß, sagen wir schon lange, 0,1 x Kapa ist der Mindeststrom, ergibt lange Ladezeiten. Gute AGMs vertragen bis 0,4, Naß 0,25-o,30, Gel unter 0,25. Ergibt kürzeste Bulkladungszeit. Bei einer regelkonformen 50% Entladung (100Ah) u. 2x100 Ah Batts sind das bei 0,25 max. 50 A Anfangsstrom, ergibt rund 2 h Bulk + 10-15 % Verlängerung wegen Wirkungsgrad. Danach schließen sich rund 5 h + Verlust Absorption an (durchschnittlich 8 A, Flächenintegral der Hyperbel, kann man nicht mehr so schön wie mit Dreieck bei Bulk lösen); also mit 8h Fahrt/Motorlauf dürfte der Battsatz am 45er Booster voll sein.
Was Spider gut bemerkt hat, ist, daß der Booster das Trennrelais mit seinen systembedingten Macken ersetzt !
Aber Vorsicht, falls die EVS bei Landstrom die St.-Batt mitlädt, wird evtl. über Trennrelais diese mit angeschlossen. Bei Fahrt muß unbedingt die Verbindung unterbrochen werden, um ein Kreisladen von St.-Batt über höhere Boosterspannung wieder zur Starterbatt. zu vermeiden. Gr. Richi

cbra am 17 Jan 2018 20:11:29

hampshire hat geschrieben:Ich habe nun folgendes verstanden: Der Ladebooster sorgt für schnelleres Laden der Aufbaubatterie, da er anders als der Laderegler des Basisfahrzeugs nur die Bordbatterie misst und nicht Starter- und Bordbatterie.


hampshire hat geschrieben:Des Weiteren sorgt der Ladebooster für eine höhere Maximalspannung im Farhbettrieb des Fahrzeuges, was z.B. dem Kühli zugute kommt.
Liege ich da richtig?
....


so habe ich das vor 2 oder 3 jahren auch gesehen - nach einigen threads hier - danke nochmal.

nachdem die kosten für einen booster ja durchaus überschaubar sind habe ich einen von votronic geholt (45A) und eingebaut - war keine hexerei.

in der ersten saison war ich schon recht zufrieden, auch wenn ich keinen besonderen messaufwand betreibe - ich merke ob die batterien leer werden, und nachdem wir unser userverhalten nicht geändert haben war eine verbesserung was freistehen betrifft klar erkennbar. ich sehe die bordspannung wenn der motor läuft und auch die aufbauspannung, das reicht mir, hie und da hänge ich noch ein voltmeter an.

mittlerweile kam noch eine efoy dazu , dafür ist eine der beide 95Ah AGM rausgeflogen. trotz kompressorkühlschrank brauchen wir zwischen mitte märz und november keinen landstrom mehr wenn wir unterwegs sind. der booster hat da durchaus einen anteil dran, besonders in der übergangszeit wenn die sonnenscheindauer einfach zu kurz ist.

ich finde einen booster als durchaus preiswerte und sinnvolle investition auch wenn ich mit den ladekurven nicht auf Du & Du bin ;)

und für den fall der fälle (z.b. starterbatterie fast leer oder ich gebe wem starthilfe) habe ich in das D+ signal noch einen schalter gehängt, d.h. ich kann das laden des aufbaus manuell wegschalten und die lima versorgt ausschliesslich die starterbatterie

avm75 am 20 Jan 2018 14:23:27

Hallo Alf,

ich hätte noch mal ein paar Fragen zu Deinem Eingangspost und auch zu den folgenden Beiträgen:

- Hier: --> Link wird auf Seite 4 erklärt, dass als Batteriekapazität der Wert für C20 einzustellen ist. Du hast offensichtlich C100 eingestellt. Welchen Sinn hat das?
Im Prinzip alle BC-Hersteller empfehlen die Einstellung der Kapazität C20, nachgeschaut habe ich z.B. auch bei
BlueBattery, aber auch bei
Nasa BM --> Link Seite 4
Votronic --> Link Seite 4) Dort kann man zusätzlich den Peuckert Wert angeben

Führt der falsche Eintrag nicht zu Fehlinterpretationen des BC und wenn nein, wie kommst du zu der Annahme?

Du schreibst, Du hast einen 45A Booster und bist eine „gute Stunde“ gefahren. Wie viel ist eine gute Stunde denn tatsächlich? Deinen Zahlen zu Folge hast Du während der 62 km Fahrt von den verbrauchten 64 Ah insgesamt 62 Ah wieder geladen (SoC 99% von 280 Ah = 278 Ah). Zu Beginn Deiner Fahrt lädt der Booster mit 43,5 A, zum Ende der Fahrt mit 11,7 A. Da der Ladestrom im Laufe der Fahrt naturgemäß immer weiter gefallen ist, ist im Mittel doch ein niedriger durchschnittlicher Ladestrom für die Fahrt anzusetzen. Aber selbst bei konstanten 45A für 1 Std. kommt mein Taschenrechner nicht auf nachgeladene 62 Ah. Selbst wenn ich mit einem hohen Mittelwert für den Ladestrom rechne, z.B. 38,5 A, komme ich auf mehr als 1,5 Std. rechnerische Fahrtzeit. Hast Du da irgendeine Erklärung, außer das möglicherweise der BC mangels regelmäßiger Synchronisation schon ordentlich gedriftet ist und der Ladezustand der Batterie zum Ende der Fahrt in Wirklichkeit noch gar nicht 99% betrug?

Danke und
VG
André

Gast am 20 Jan 2018 18:01:47

Hallo Andre,

Ich glaube diese Fragen passen nicht hierhin. Mach doch einfach für dein Batterie-Computer Thema einen neuen Thread auf. Zur Info: ich habe den 100A Shunt mit aufgebautem Chip von Votronic, hilft dir das? Alle weiteren Info dazu findest du im Rapido-Sanierungsthread.

So,

heute konnte ich genauer beobachten wie es nach erreichen der vollen Kapazität der Batterie mit der Booster Ladung weiter geht:

War seit Donnerstag abend frei stehend unterwegs, das übliche an Verbraucher, Heizung, Sat, Tv, Licht, Cpap. 2 x rund 50 Ah, minimale Nachladung per Solar und Kurzstrecke Booster.

Heute früh Heimfahrt, 80 km ca. 1 1/2 Stunden, beginnend mit fehlenden 48Ah. Diesmal bewusst ohne Verbraucher im Aufbau. Anfangs Ladung mit 44,7 A. Das passt schon mal gut. Ich habe dann ab und an angehalten (Versucht ca. 10 Minuten, geht nicht so exakt ) und bei laufendem Motor die Daten abgelesen.

Der Batterie Computer hat nach gut einer Stunde 100% 280 Ah Battteriekapazität angezeigt. Ladestrom da noch immer 11,7 A, Batteriespannung 14,6 V, Spannung nach Booster 14,7 Volt. Dann ging der Strom langsam zurück, über 6,2 A auf am Schluss 4,7 A bei 14,7 Volt an der Batterie.

Ca. 10 Minuten nach dem Abstellen des Motors hab ich nochmal geschaut, da hatte die Batterie noch 13,1 Volt bei -0,4 A Entladung durch die LED die ich beim Ausräumen brauche.

Tut mir leid, dass ich die Zeiten nur so ungefähr angeben kann, besser geht es nicht wenn man alleine fährt.

Auf alle Fälle sieht man sehr gut den Hauptvorteil des Booster. Die Aufbaubatterie wird komplett voll, und geht wenn man lange genug fährt in die Ausgleichsphase bzw. Sättigung. Wusste ich zwar schon, aber nach der Verkabelungsorgie auf 25 mm2 erreiche ich nun tatsächlich die vollen 14,7 Volt an den Batterieklemmen.

Die Spannung im Triebkopf war je nach Gebläse, Scheibenwischer, Licht, Drehzahl usw. in der Zeit zwischen 12,9 bis max 13,8 Volt.

Grüße, Alf

ManfredK am 20 Jan 2018 18:34:44

KudlWackerl hat geschrieben:Der Batterie Computer hat nach gut einer Stunde 100% 280 Ah Battteriekapazität angezeigt. Ladestrom da noch immer 11,7 A, Batteriespannung 14,6 V, Spannung nach Booster 14,7 Volt. Dann ging der Strom langsam zurück, über 6,2 A auf am Schluss 4,7 A bei 14,7 Volt an der Batterie.
Grüße, Alf


Alf ich würde an deiner Stelle den BC mal neu kalibrieren.... denn bei einem tatsächlichen Ladezustand von 100% noch 11,7 A Ladestrom "reinzuballern" ist eine heftige Überlastung der Batterie.
Da es keinen Grund gibt an den 11,7 A Ladestrom zu zweifeln, sollte man an dem angezeigten Ladezustand zweifeln.

Bei ähnlichen Spannungen wie du sie hast, aber kleinerer Batteriekapazität (nur 190 Ah) ist der Ladestrom in meinem System bei 98% Ladezustand < 1A

Gast am 20 Jan 2018 18:50:27

Manfred, 190 Ah Gel?

Das kommt bestimmt wesentlich auf den Typ und die Größe der Batterie an. Ich habe eine Solar SMF Ca/Ca von Winner, mit 280 Ah C100. Für manche Batterietypen werden hier im Forum sogar wesentlich höhere Ströme bei geringerer Kapazität berichtet.

Den Batterie-Computer müsste ich wohl eher auf eine geringere Kapazität einstellen, die Batterie ist ja nicht mehr neu.

Nächste Woche habe ich Zeit und stehe am Landstrom, dann kann ich mal einen Zyklus beobachtet fahren und die Ladekurve der Batterie dem Ende zu aufnehmen, allerdings dann ersatzweise nur mit dem 30 A Ladegerät. Das kann ich auf 14,7 A einstellen und den Temperaturfühler ausstecken. Booster Simulation sozusagen. Betrifft dann aber Batterie, nicht Booster und wird in anderem Thread reportet :D

Wollte sowieso mal wieder den Batterie Zustand checken.

Grüße, Alf

avm75 am 20 Jan 2018 19:15:32

KudlWackerl hat geschrieben:Ich glaube diese Fragen passen nicht hierhin. Mach doch einfach für dein Batterie-Computer Thema einen neuen Thread auf.


Mensch Alf,

Da antwortest Du mir extra und hast meinen Beitrag gar nicht richtig gelesen, sonst hättest Du sicher gemerkt, dass es mir nicht um Deinen Batterie-Computer, sondern um das Ladeverhalten Deines Boosters geht.
Da Du letzteres mit Zahlen aus Deinem BC dokumentierst, sollten wir die Quelle der Zahlen wohl mit im Auge haben, nicht?

Also, nochmal konkret, mit der Bitte um konkrete Antworten:
avm75 hat geschrieben:Du schreibst, Du hast einen 45A Booster und bist eine „gute Stunde“ gefahren. Wie viel ist eine gute Stunde denn tatsächlich?

avm75 hat geschrieben:Deinen Zahlen zu Folge hast Du während der 62 km Fahrt von den verbrauchten 64 Ah insgesamt 62 Ah wieder geladen (SoC 99% von 280 Ah = 278 Ah). Zu Beginn Deiner Fahrt lädt der Booster mit 43,5 A, zum Ende der Fahrt mit 11,7 A.

avm75 hat geschrieben:... selbst bei konstanten 45A für 1 Std. kommt mein Taschenrechner nicht auf nachgeladene 62 Ah. Selbst wenn ich mit einem hohen Mittelwert für den Ladestrom rechne, z.B. 38,5 A, komme ich auf mehr als 1,5 Std. rechnerische Fahrtzeit. Hast Du da irgendeine Erklärung?


Oder anders:

KudlWackerl hat geschrieben:War seit Donnerstag abend frei stehend unterwegs, das übliche an Verbraucher, Heizung, Sat, Tv, Licht, Cpap. 2 x rund 50 Ah, minimale Nachladung per Solar und Kurzstrecke Booster.


Okay, 2x 50Ah, sind 100Ah...

KudlWackerl hat geschrieben:Heute früh Heimfahrt, 80 km ca. 1 1/2 Stunden, beginnend mit fehlenden 48Ah.


Äh, wo kommen jetzt die nachgeladenen 52Ah her? War wohl eine längere „Kurzstrecke“?

KudlWackerl hat geschrieben:Der Batterie Computer hat nach gut einer Stunde 100% 280 Ah Battteriekapazität angezeigt. Ladestrom da noch immer 11,7 A...


Okay, Anfangs beträgt der Ladestrom 44,7A, bei 100% laut Batterie-Computer noch ein Ladestrom i.H. 11,7A … das macht im Schnitt 48Ah bei 60min oder einer Stunde. Wie oben, da kommt mein Taschenrechner nicht mit... :-?

ManfredK hat geschrieben:Alf ich würde an deiner Stelle den BC mal neu kalibrieren.... denn bei einem tatsächlichen Ladezustand von 100% noch 11,7 A Ladestrom "reinzuballern" ist eine heftige Überlastung der Batterie.
Da es keinen Grund gibt an den 11,7 A Ladestrom zu zweifeln, sollte man an dem angezeigten Ladezustand zweifeln


Genau den Verdacht hatte ich auch... Daher meine Fragen oben. Scheinen also doch hierher zu gehören...?!

VG
André

avm75 am 20 Jan 2018 19:19:40

KudlWackerl hat geschrieben:... Solar SMF Ca/Ca von Winner, mit 280 Ah C100...
Den Batterie-Computer müsste ich wohl eher auf eine geringere Kapazität einstellen, die Batterie ist ja nicht mehr neu


Vielleicht sogar den Wert für C20, so wie es die Hersteller der Batterie-Computer in Ihren Handbüchern empfehlen?
Siehe mein Beitrag oben...

VG
André

Gast am 20 Jan 2018 19:31:31

Für Andre und weitere Battericomputer-Interessenten hier die passenden Links ...

Meine Anlage ... --> Link inklusive Überlegungen und Irrwege ...

Meine Batterie ... --> Link und auch Info für andere Bleibatterie Typen ...

Ansonsten schreibe ich hier Erfahrungen und abgelesene Werte in Bezug auf den Ladebooster. Siehe zweiter Absatz im TE.

Macht einfach andere Threads für andere Themen.

Grüße, Alf

kintzi am 21 Jan 2018 13:52:49

Hallo Alf, sorry, aber AVM75 hat recht, Deinen Report kann ich in den von ihm erwähnten Punkten auch nicht verstehen bzw. nachvollziehen. Auch verstehe ich nicht die 100% Ladeanzeige bei einem IUoU-Lader, zumal er mit 44A sicher im Bulk anfing u. nach 1h mit 11A meiner Meinung immer noch im Bulk ist, was ist mit Absorption ? Normalerweise doch bei 80% Bulkende mit Beginn der Absorptionphase, deren 20% Ladung sicher länger als 1h dauert!? Deinen letzten Post hier mit dem Verweis auf andere oder neue Threads verstehe ich auch nicht, zumal die 3 Komponenten ein System sind.
Du fragtest mich nach meinen Restströmen nach Vollladung, die bei mir und anderen knapp über 0 oder unter 1 A sind, bei Dir aber um 4A, Erklärung dazu von Dir bis jetzt 0. Vermute , irgend einen Fehler in BC u.o. Batt, deshalb sollten letztere überprüft werden: Batt.auf Kapaz., BC auf Einstellung.
Booster scheint ja zu stimmen:
Entladung Batt auf 50% (nach Spannungstabelle d. Batt), danach Lade-Zyklus mit IUoU-Netzlader bis Reststrom gegen 0 oder konstanten Restladestrom ohne Verbraucher. Danach kontrollierte Entladung zur Kapazitätbestimmung der Batt. BC -Kontrolle mit V/Ammeter, Zeit + Rechnung. Gr. Richi

skysegel am 21 Jan 2018 14:58:19

ManfredK hat geschrieben: denn bei einem tatsächlichen Ladezustand von 100% noch 11,7 A Ladestrom "reinzuballern" ist eine heftige Überlastung der Batterie.

Das offenbart mMn ein grundlegendes Missverständnis. Es wird eigentlich kein Strom "reingeballert". Die Batterie nimmt den Strom ab. In dem Fall ist das ein Hinweis darauf, dass offenbar noch was reingeht, sie also noch nicht voll ist. Was der BC anzeigt in dem Fall, ist völlig irrelevant. Der kann ja nur das anzeigen, was man ihm eingestellt hat und was seine einprogrammierten Annahmen darüber hergeben, was von dem Strom der fließt in Form von Kapazität in der Batterie ankommt und nicht in Form von Wärme flöten geht.

Ulli

ManfredK am 21 Jan 2018 15:34:54

skysegel hat geschrieben:Das offenbart mMn ein grundlegendes Missverständnis.
Ulli


Ulli kein "Missverständnis" sondern bestenfalls flapsig ausgedrückt. (Im Wissen um den pseudo Innenwiderstand der Batt. und der EMK)

Es ist einfach der Widerspruch in den gemachten Aussagen - bei 100% Ladezustand nimmt die Batterie mit 280 Ah keine 11,7 A Ladestrom mehr auf. Ist der Stromfluss tatsächlich 11,7 A kann der Ladezustand 100% nicht stimmen. (Es sei denn meine Ladespannung läge deutlich über den genannten 14,6V)

Gast am 21 Jan 2018 15:40:49

KudlWackerl hat geschrieben:...

Den Batterie-Computer müsste ich wohl eher auf eine geringere Kapazität einstellen, die Batterie ist ja nicht mehr neu.

Nächste Woche habe ich Zeit und stehe am Landstrom, dann kann ich mal einen Zyklus beobachtet fahren und die Ladekurve der Batterie dem Ende zu aufnehmen, ...

Grüße, Alf


Gibt es dazu noch mehr auszuführen?

Wartet doch einfach ab ...

Grüße, Alf

Gast am 12 Feb 2018 12:36:24

Dieskussion zum TE, aus anderem Thread verschoben ...

T4Wohnmobil hat geschrieben:Hallo Alf,

Bordnetzspannung ist nicht gleich Lichtmaschinenspannung ! -1
Wo hast du dein Messgerät für die Bordspannung angeschlossen und wie genau ist das ? -2
Besser mal mit einen guten Multimeter direkt an der Lichtmaschine nachmessen. -3
Spannungsabfall auf der Masseleitung durch große Verbraucher ? -4

Gruß
Erik



Zu:

1 - Das ist klar ... vor allem ist nach der Ladeleitung ohne Booster ist die Spannung viel tiefer.
2 - An der Leitung für die Scheibenheber. Da ist normalreweise kein Spannungsabfall, solange ich den Heber nicht betätige. Genauigkeit +- 1 Digit (0,1 Volt)
3 - das werde ich garantiert nicht machen. :mrgreen: Wozu auch. Entscheidend ist, was hinten rauskommt.
4 - Ja, das kann sein. Sozusagen Realbedingungen statt Theorie.

Grüße, Alf

T4Wohnmobil am 12 Feb 2018 13:11:19

KudlWackerl hat geschrieben:


Zu:


2 - An der Leitung für die Scheibenheber. Da ist normalreweise kein Spannungsabfall, solange ich den Heber nicht betätige. Genauigkeit +- 1 Digit (0,1 Volt)
3 - das werde ich garantiert nicht machen. :mrgreen: Wozu auch. Entscheidend ist, was hinten rauskommt.


Grüße, Alf


Hallo Alf,

Zu Punkt 2 :Da ist normalerweise kein Spannungsabfall, solange ich den Heber nicht betätige.
Wird nicht stimmen !
Du misst den Spannungsabfall der durch große Verbraucher auf der Leitung von der Lichtmaschine zur Starterbatterie und der Leitung von der Starterbatterie zur Sicherungsverteilung entsteht.

Genauigkeit +- 1 Digit (0,1 Volt) sind schon mal 200mV und sagt nicht über die absolute Genauigkeit deines Messgerätes aus.

Zu punkt 3: 3 - das werde ich garantiert nicht machen. :mrgreen: Wozu auch. Entscheidend ist, was hinten rauskommt.

Dann kann man aber auch nicht sagen die Ursache für den Spannungseinbruch ist die Lichtmaschine.

Gruß

Erik

xbmcg am 12 Feb 2018 13:20:06

C20 oder C100 Einstellung im BC spielt keine Rolle, solange die eingegebenen Ah zu dem Eingegebenen C-Wert passt.

Viele BC haben gar nicht die Möglichkeit den C-Wert gesondert einzugeben, auf den sich die
Kapazität bezieht, oder sie geben den fest eingestellten C-Wert vor, man muss dann seine
Batteriekapazität notfalls umrechnen oder aus dem Diagramm im Datenblatt ablesen.

Manche BC passen sogar selbst die Kapazität mit der Zeit an entsprechend der gemessenen Werte.

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