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Winner SMF Solar - Was mache ich falsch?


Gast am 30 Jan 2018 00:37:22

Ich eröffne mal dieses Thema in Abspaltung vom Wie gross muss die Batterie sein-Thema.. --> Link

Denn dort war die Ausgangsfrage ja, wie man einen handelsüblichen Haushaltskühlschrank über 12V und WR betreiben kann. Wollte dort nicht OT schreiben, obwohl der Thread sich entsprechend entwickelt hat und der Themenstarter wohl Abstand von seiner ursprüglichen Idee genommen hat.. :)

Es wurde in diesem Thread auch wieder über diverse Batterietypen geschrieben und ich will ganz sicher nicht dazu ein neues Fass aufmachen!

Eher ein Statement und die (augenzwinkernde) Frage: Was mache ich falsch?

Fakt: Vor drei Jahren habe ich meinem Womo zwei neue 100Ah(C20) SMF spendiert. Wenig später 200Wp Solar mit Votronic MPP 250 Regler.
Der Regler ist auf 14,7V Ladeschlussspannung eingestellt. Mehr geht nicht. Ich hab zwar einen CTEK MXS 5.0 Lader, aber die gelegentlich hier im Forum propagierte, angeblich unabdingbare Gasungsladung hab ich nie gemacht. Wenige Male habe ich die Batterien über die normale Ladekennlinie bei längerer Standzeit zuhause nachgeladen.

Ansonsten war ich seit Einbau der Solaranlage nie mehr(unterwegs) an Landstrom! :)
Nun, ich habe keinen Wechselrichter, Fön etc. Bin aber auch kein Stromsparer.

Letzte Woche zurück von 3 Wochen Italien/Toskana (Januar!). Heizungsgebläse lief eigentlich jede Nacht durch, TV abends meist 2..3 Stunden. Dazu Licht und Laptop und Ladegeräte für Wischfon und Tablet. Etliche Tage bin ich wenig (20-50km) oder gar nicht gefahren. Kein Booster. Trotzdem ist mir der "Strom" nicht ausgegangen.. :) Als das Schätzeisen am Display mal relativ wenig angezeigt hat, hab ich mal mit dem Multimeter an den Polen gemessen: Waren immer noch rund 12,2V. Spät abends, ohne Nachladung durch PV. Ich hab auch weder Solar- noch Batteriecomputer.

Jedenfalls hatte ich in den drei Wochen kein Problem mit meiner Stromversorgung.

Vielleicht sind meine Batterien deshalb noch so leistungsfähig, weil sie fast das ganze Jahr über genutzt und durchgeschüttelt werden(Schichtung)?
Vielleicht sind sie auch in einem halben Jahr hinüber? Ich habe auch keine Ahnung, wie man die aktuelle Kapazität messen könnte. Dazu müsste ich zu einem Fachbetrieb. Ich nutze meine Batterien einfach blauäugig und hoffe, daß sie mich noch länger nicht im Stich lassen.. :D

Ich hätte auch gerne BKs. Das wäre auch meine erste Wahl, wenn meine SMF Nassbatterien mal die Grätsche machen.. Aber solang sie es noch tun.. :)

Gruss Thomas

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Pius05 am 30 Jan 2018 01:01:22

Hallo Thomas
Zu deiner Äußerung, ich weiß nicht wie die Kapazität gemessen wird.
Ich habe in der letzten Zeit viel im Forum gelesen und glaube zu wissen wie du deine Batterie testen kann.
Deine 100ah c20 Batterie abklemmen und vollladen.
Ca. 1 Std warten, dann eine Auto Scheinwerfer Glühlampe mit 60 Watt
Entspricht ca 5 Ampere anklemmen . Startzeit aufschreiben und stündlich die Volt Zahl der Batterie messen und aufschreiben bis die Spannung bei 12 Volt ist.
Bei einer neuen Batterie sollte sie dann 20 Std. leuchten,
Bei 10 Std. hätte sie nur noch eine Kapazität von 50 Prozent.

Bitte korrigiert mich, falls es nicht richtig ist.
Ich danke euch
Edgar

Trashy am 30 Jan 2018 08:16:10

Akkus werden mit einer Differenzmessung gemessen. Dafür gibt es Standard-Verfahren um über den Innenwiderstand auf die Akkugesundheit zu schließen.
Die Dinger von voll auf leer zu lutschen ist wenig aussagekräftig. Mit der 5A Methode weiß man dann wie sich der Akku bei 5 Ampere Entnahme verhält. Bei 20 A kann das ganz anders sein.
Ich finde dass leider viel zu oft vergessen wird dass der Akku, egal ob Nass oder BK ein Verschleißteil ist und je nach Behandlung kürzer oder länger lebt.

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kintzi am 30 Jan 2018 09:35:15

Klar, Kapazität schwankt nach Belastung : Peukert. Aber 20 h bei 100er Batt ist ein standardisierter Neuwert, 5 oder
100 h auch. Man muß halt den für diese Batt vom Hersteller erhältlichen Wert nehmen. Wenn 20h angegeben,diesen, weder zu lange wie 100h, oder mit zu großer Kapa-Einbuße bei 5 A.

Innenwiderstand nach Vollladung, na ja, aber woher weißt Du denn den Neuwert ? Wird fast nicht angegeben, auch auf Verlangen kaum. Warum ? Die "Labeller" (Etikettklebende europ. Vertreiber der fernöstlichen Ware) haben meist keine Ahnung, was das eigentlich ist, man muß fast froh sein , wenn die fachunkundige Übersetzer die Fachbegriffe in ihrer Werbe- oder Beschreibungsliteratur nicht sinnlos durcheinanderwerfen. Ist mir gestern bei Winner vor dem Schreiben des gestrigen Schichtungs/Gasungs- Beitrag aufgefallen, sorry Alf, ich war enttäuscht, ist keine seriöse Visitenkarte.
Ich habe seit einigen Jahren den RB 600 v. Ring, der elektron. Widerstand u. Kapazität mißt, 180€. Profigeräte z. B. v. Bosch liegen im Mille-Bereich, war mir zu teuer. Den Ring sah ich zum ersten Mal in meinem Batt- Shop, womit der Verkäufer die zueinander passenden parallel zu verschaltenden Batts auswählte. Gr. Richi

Trashy am 30 Jan 2018 10:16:37

Stimmt.
Wobei RB 600 irgendwie eine Händlerbezeichnung sein muss. Das Ding heißt RBAG 500. Das 600 findet man bei Ring nicht.
Gutes Gerät - macht aber auch nichts anderes als eine Differenzmessung, nur dass man keine Messschaltung aufbauen muss.
Aber durchaus empfehlenswert.

mafrige am 30 Jan 2018 10:55:15

Also ein Batterietest unter realen Bedingungen, mit Bsp. TV, Licht und Heizung - also den üblichen eigenen Verbrauch, ist besser als ein theoretische Differenzmessung. Mach ich auch gern ... :lach:

Wer es genau wissen möchte:
Messprinzip: Der hier betrachtete Leitwert ist nicht der Kehrwert des ohmschen Widerstandes, sondern der durch Pulsströme bei 22,5 Hz gemessene komplexe Leitwert. Die Messwerte sind somit nicht vergleichbar mit Innenwiderstands-Messungen trivialer Messprinzipien!
Dabei ist nicht nur der absolute Wert der Leitfähigkeit maßgebend, sondern der auf den Referenzwert bezogene Leitwert und seine Veränderung über der Betriebszeit.
Richi hat bereits darauf hingewiesen, dass diese Vergleichswerte selten vorhanden sind.
Probleme der Batterie sind erst nach frühestens 20 bis 25 Prozent entnommener Restkapazität erkennbar, dafür gibt es einschlägige Erfahrungen.
Hier noch ein Diagramm:


kintzi am 30 Jan 2018 15:38:02

Trashy, sorry, habe das 'A' vergessen , also RBA 600 v. Ring. Meines hat schon etliche Jahre auf dem Buckel , gibt es
in D nicht mehr, aber in der Schweiz --> Link, unverschämt teuer, 274,90 CHF. Ich hatte 2013 mit Porto günstigst, aber regulär 122,26 € bezahlt. 2016 lag es schon
günstigst regulär bei 160€. Mein Batt-Händler lag 2013 bei 180€, später dann bei über 200; kein Wunder, daß die Zahl der Millionäre zunimmt. Nachfolger ist einmal das RBAG 700 mit Zettelesdrucker f. die Kundenakt,/Rechnung,~235€ , zum anderen , wie von Dir ermittelt ,das RBAG 500. Man muß halt, wenn Druck gewünscht, , wie bei mir, p. USB auf LAPTop u.dann Drucker, ~ 135€ . Meßtechnisch dürften alle 3 das gleiche können, das akt. 500 scheint dem 600 gleich u. direkter Nachfolger zu sein. Gr. Richi

Trashy am 30 Jan 2018 16:14:39

Jo.
Das neue 700er ist wohl identisch mit dem 500, bis auf den Drucker. Beim 500er muss man über den PC drucken, Software mit Auswertungen ist dabei. Das 500er kostet dafür akzeptable 140 Euronen.

avm75 am 11 Feb 2018 20:45:24

SchwarzerKrauser hat geschrieben:Eher ein Statement und die (augenzwinkernde) Frage: Was mache ich falsch?
(...)
Der Regler ist auf 14,7V Ladeschlussspannung eingestellt. Mehr geht nicht. Ich hab zwar einen CTEK MXS 5.0 Lader, aber die gelegentlich hier im Forum propagierte, angeblich unabdingbare Gasungsladung hab ich nie gemacht.


Hallo Thomas,

ich würde mal vermuten, dass Du nichts falsch machst, da Du ja die Gasungsladung nicht machst. :wink:
Richi hat das in dem verlinkten Thread sehr schön beschrieben (nicht zum ersten Mal, übrigens):
kintzi hat geschrieben:(....)Gerade diese irrige Ansicht und "öfter von 15,5V sei besser" läßt diesen Batt.-Typ gelegentlich/evtl. häufig früher sterben ! (...)Aus diesem Grunde muß man für Durchmischung sorgen, mechanisch (gab mal früher sog. Batterieschaukeln) oder
durch ganzjährigen Betrieb des Womos. Das Rütteln reicht. (...)


Ich hatte Alf kürzlich in seinem „Batterietechnik und Lebensdauer-Thread“ --> Link geantwortet, dass ich denke, dass seine Batterie kurz vor dem Tod steht. (kurz danach hatte das Forum wieder diesen „technischen Fehler“... :lol: wurde aber schon wieder „behoben“... :wink: )
Geäußert hat er sich zwar nicht, wechselt jetzt aber auf die „Gelben“... :mrgreen:

LG
André

Gast am 12 Mär 2018 20:05:52

mafrige hat geschrieben:Also ein Batterietest unter realen Bedingungen, mit Bsp. TV, Licht und Heizung - also den üblichen eigenen Verbrauch, ist besser als ein theoretische Differenzmessung. Mach ich auch gern ... :lach:

Wer es genau wissen möchte:
...
Hier noch ein Diagramm:




Hallo Gerd,

Was ich besonders interessant finde, ist der kleine Spannungseinbruch zu Beginn der Entladung. Das habe ich bei verschiedenen Entladetest genau so gemessen und mich immer gewundert, was da los ist.

Hast du dazu Erkenntnisse?

Grüße, Alf

andwein am 13 Mär 2018 13:58:55

KudlWackerl hat geschrieben:...Was ich besonders interessant finde, ist der kleine Spannungseinbruch zu Beginn der Entladung. Das habe ich bei verschiedenen Entladetest genau so gemessen und mich immer gewundert, was da los ist.
Grüße, Alf

Meine Meinung dazu: Der Chemisch Prozess der Umwandlung in der Batterie muss anlaufen, der Ionentransport fängt nicht an jedem Atom gleichzeitig an. Die Bleiflächen Anode/Kathode sind nicht gleichmässig benetzt, die Zellen sind unterschiedlich geladen.
Alles Punkte die einige Zeit benötigen bis der Umwandlungsprozess gleichmässig läuft. Aber vieleicht finde ich mal was "universitäreres" als Erklärung. Mir genügt meine. Aber vielleicht habe ich mir ja auch wie Pipi Langstrumpf meine eigene Welt gebastelt. In vielen Diskussionen wird der chemische Aspekt einer Batterie total aus den Auge verloren, das ist keine Druckluft, die da über ein Ventil entladen wird.
Gruß Andreas

Gast am 13 Mär 2018 14:02:28

Hallo "Andwein",

Danke für deine Einschätzung. Mir ist weiterhin aufgefallen, dass bei sehr kalter Batterie die Spannungsabsenkung noch deutlicher und länger anhaltend ausfällt.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit "akademischen" Informationen dazu. :wink:

Grüße, Alf

andwein am 13 Mär 2018 14:04:29

KudlWackerl hat geschrieben:Hallo "Andwein",
Danke für deine Einschätzung. Mir ist weiterhin aufgefallen, dass bei sehr kalter Batterie die Spannungsabsenkung noch deutlicher und länger anhaltend ausfällt.Grüße, Alf

Was meine Meinung/Theorie unterstützt, den mit sinkender Temperatur verlangsamen sich die chem. Prozesse!
Gruß Andreas

kintzi am 15 Mär 2018 04:55:23

Keine Theorie, Tatsache ! :razz: Gr. Richi

andwein am 16 Mär 2018 13:07:32

kintzi hat geschrieben:Keine Theorie, Tatsache ! :razz: Gr. Richi

Ich weiß! Aber seit hier viele nur noch Minus-Punkte verteilen wenn ihnen eine Tatsache nicht passt, formuliere ich vorsichtiger und bezeichne auch mal eine Tatsache als "meine Meinung". Dann kann sich jeder raussuchen wie er meine Antwort betrachten will. Es soll sogar manche geben, die dann darüber nachdenken mal nachforschen was da dran ist und dann Belege verlinken. (war das jetzt Ironie?) Ich will hier keine Glaubenskriege entfachen, mir genügen belegbare Fakten.
Die besten Grüße, Andreas

Gast am 16 Mär 2018 13:36:53

andwein hat geschrieben:... belegbare Fakten. ...

Die besten Grüße, Andreas


Genau, so wäre es akzeptabel. :top:

Grüße, Alf

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