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Wie groß muss die Batterie sein? 1, 2


RobD am 27 Jan 2018 01:24:41

Moin,
nächstes Jahr investiere ich in eine ausreichende Stromversorgung. Dieses Jahr jedoch hätte ich gerne eine Übergangsbatterie, die meinen Kühlschrank für wenigstens 4 Tage laufen lassen kann. Der Kühlschrank hat einen Jährlichen Verbrauch von 112 kWh und müsste mittels Spannungswandler von 12V zu 220V umgewandelt werden. Nun meine Frage: Wie groß muss die Batterie sein damit sie diese Anforderungen erfüllt?
(Achtung: In Bezug auf alles was mit Strom zu tun hat, hab ich ein Brett vorm Kopf, also bitte einfache Sprache. Danke :) )

LG
Rob

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kintzi am 27 Jan 2018 03:40:46

Batterien sind nie zu groß, eher zu klein.
Ich kalkuliere näherungsweise im Kopf: 112 kWh/ Jahr durch 360 Tage sind 120 kWh (Wandlerverlust ?) dividert durch 360 Tage gleich 1/3 kW /Tag ~300 W /Tag = rund 300 Ah /Tag mal 4 Tage = 120 Ah Batt 50 % entladen = Min. 240 Ah plus Wandlerverluste? plus übrige Verbraucher? Ich brauche dafür im Winter mit TV 80 Ah pro Nacht, sind 160 Ah Batt-Kapazität mal 4 gleich 640 Ah, Gesamt also 880 Ah Batt.-Kapazität.
Verfügbarer Platz? Masse? In Gel 26 kg mal 11 Stück = 286 kg.
Ist m. E. nur mit LiFePo einigermaßen vernünftig zu machen, 500 Ah Batt-Kapaz. reicht,recht tief entladbar, aber Preis!? Schätze 7000€ min. plus 100A Zusatzlader, evtl. plus starken Booster, dazu verstärkte LiMa. Dazu sehr guten, erfahrenen Elektromonteur. Gr.Richi
Falls irgendwo bedeutender Fehler, widersprechen, habe Beitrag schnell hingehuscht.

Gast am 27 Jan 2018 08:19:14

Nur ein kleiner Tipp- Fehler, 300 statt 30 Ah täglich geschrieben.

:eek:

Anzeige vom Forum


mv4 am 27 Jan 2018 08:53:27

Hast du Solar? Wenn ja wieviel? Wenn nein wieviel Platz hättest du auf dem Dach...Denn selbst LiFeYPO4 müssen nach geladen werden. Für einen Kühli der auf Strom angewiesen ist, ist Solarstrom nötig.

kintzi am 27 Jan 2018 09:46:18

Danke Alf. Mit Solar ist es in unseren Breiten mind. 4 Mon./Jahr wie mit dem Segelboot,
zu wenig (Sonne).
Sicher mit Generator u. genug Treibstoff. Gr. Richi

Tinduck am 27 Jan 2018 12:19:35

Die Anschaffung eines gasbetreibbaren Absorber-Kühlschranks würde ca 1/7 der benötigten Investitionssume kosten..... und der läuft mit einer 11-Kg-Pulle mindestens nen Monat. Wäre also auch vom Gewicht her deutlich leichter.

Im Sommer, wenn der Kompressor besser kühlt als der Absorber, könnte man mit 200-400 Wp Solar den Kühlschrank gut am Laufen halten, über Nacht reicht dann ja ein dicker Akku (200 Ah oder so). Aber im Winter ist das Vorhaben ziemlich sinnlos, wenn man keinen Landstrom hat oder per viel Fahren den Akku über einen Booster wieder vollknallt.

Dauer-Moppel macht einen ja eher zum sozialen Pariah...

bis denn,

Uwe

kintzi am 27 Jan 2018 14:30:12

Beim Stehen in der Horde , wie die Landfahrer, ja. Aber da gibt es meist Landstrom. Aber alleine frei ? Kein Problem.
Ansonsten vor Stellplatzanlaufen auf irgeneinem Parkplatz Akkus bis 80% Laden.
Generatoren kann man auch sehr leise machen. s.Bilder --> Link und --> Link Messungsbeitrag weit unten Gr. Richi

skysegel am 27 Jan 2018 15:51:19

Ich würde mir ja erstmal ein paar Fragen zu den bevorzugten Urlaubsgewohnheiten beantworten.
- Mehr Skandinavien, unter Kiefern am See oder an der Adria an der prallen Sonne?
- Viel rumfahren mit mehr oder weniger täglichen Ortswechseln oder einmal hin zu lauschigem Plätzchen am Strand und dann zwei Wochen surfen?
- Halbe Garage voller Bücher aus richtigem Papier oder täglicher Fernsehabend mit Tatort und Carmen Nebel über Satellit?
- Nur Sommer oder auch Spätherbst/Winter? Und wenn letzteres: Heizung über Diesel oder Gas?
Das würde IMHO erstmal überhaupt die Richtung klären.

Ulli

kintzi am 27 Jan 2018 17:52:28

Ich glaube, ihm hat's vor lauter Schreck bzgl. der Höhe aller Zahlen die Stimme verschlagen. :razz:
Aber hast schon recht. Nachdem nichts über die Usancen mitgeteilt war, mußte ich Versorgung bei allen Bedingungen annehmen, wobei meine 80Ah sonstiger Verbrauch schon knapp angegeben ist u. nicht selten auch 110Ah /Nacht erreicht . Da ich nur 2x 80 Ah im Haupt-Kreis habe (der 2. mit 1x80 Ah bedient nur die Kompressortruhe), kann ich bei den Gels noch auf 70% DoD ausweichen, wobei die Nenn-Ah-Werte nur bei neuen B. gelten, nach 2 J. kommen dann neue Exide um 320€ rein, die Gebrauchten landen dann, wie bekannt, in den Benziner-PKWs off label missbraucht als Starterbatt, wo sie jede Nacht an Mutter's Brust v. Lidl's kleinen 4 A-Automatik-Ladern um 18€/St voll genährt werden . Halten dann so noch um 5 Jahre.Brauch also nie St.-Batts kaufen, laufen somit auch bei Überschlag nicht aus :razz: Gr. Richi

thomker am 27 Jan 2018 18:06:51

kintzi hat geschrieben:Ich glaube, ihm hat's vor lauter Schreck bzgl. der Höhe aller Zahlen die Stimme verschlagen.

Jau, kann ich verstehen. Hat ja auch überwiegend Antworten auf Fragen erhalten, die er gar nicht gestellt hat.
Nix für ungut

rkopka am 27 Jan 2018 18:43:39

kintzi hat geschrieben:Ich kalkuliere näherungsweise im Kopf: 112 kWh/ Jahr durch 360 Tage sind 120 kWh (Wandlerverlust ?) dividert durch 360 Tage gleich 1/3 kW /Tag

1/3 kWh/Tag oder 14W oder ~1,16A durchschnittlich (bei 12V) * 4Tage -> 111Ah

~300 W /Tag = rund 300 Ah /Tag mal 4 Tage = 120 Ah Batt 50 % entladen = Min. 240 Ah

300 Wh / Tag = 12V * 25Ah / Tag -> 25Ah * 4 = 100Ah / 4Tage

plus Wandlerverluste?

Die Verluste der reinen Wandlung sind doch oben schon mal gerechnet worden (ob korrekt ?). Allerdings hat der WR auch einen Grundstrom, der relativ unabhängig von der Belastung ist. Wenn man von dem niedrigen Durchschnittsstrom ausgeht, werden die gesamten Wandlerverluste erheblich. Mein WR braucht etwa 1A im Betrieb ohne Last. Bei 1,16A im Schnitt wären die Verluste fast 50% und die Batterie müßte etwa doppelt so groß sein.
Außerdem sind die offiziellen Werte für einen KS meist ganz ohne Öffnen und bei kontrollierten Außenbedingungen. All das ist im Womo nicht gegeben. Daher sollte man schon deshalb mind. nochmal 50% dazurechnen.

Es ist immer gut, noch einen 2.Weg zu rechnen um das Ergebnis zu kontrollieren und die Einheiten exakt zu halten.

RK

kintzi am 27 Jan 2018 20:09:46

RK, Du kommst auf100Ah/4 d, ich pi mal Daumen 120 Ah = Diff. 20Ah . Bei 50% DoD Du 200Ah, ich 240 Ah Küli-Batts, auf Exide Gel 80Ah Ausstattung Du 2,5 Batts, ich, da 2,5 Batts Unsinn ist, 3x 80 Ah Batts. Du auf Kante, ich realistischer. Auch Verlust ist nicht auf Kante zu rechnen, da Einschaltzeit stark mit Umgebungstemperatur wechselt, der Kühlschrank u. damit der WR kann demnach 30-70% (Isolation)einschalten, somit wechselt auch der Verlust. Normal nimmt man 30% bei 20° Raumtemp. Einschaltung . Bei den Schätzungen ist spitze Ausrechnung m.E. obsolet, Fuzzy-Logic (wie in diesen elektron. Blutdruckmessern)ist eher zielführend. Gr. Richi

T4Wohnmobil am 27 Jan 2018 21:42:16

kintzi hat geschrieben:. Da ich nur 2x 80 Ah im Haupt-Kreis habe kann ich bei den Gels noch auf 70% DoD ausweichen, wobei die Nenn-Ah-Werte nur bei neuen B. gelten, nach 2 J. kommen dann neue Exide um 320€ rein, Gr. Richi


Hallo Kintzi,

Welch ein Aufwand, alle 2 Jahre neue Batterie kaufen und einbauen zu müssen zu müssen.
GEL und AGM Batterien sind eine überholte Batterietechnologie! Wie du sicherlich auch schon im Forum gelesen hast, ist die Bleikristall-Batterie mit all ihren Vorteilen, der Stand der Batterietechnik und nach Meinung einzelner Forenmitglieder sicher auch der nächsten Jahre.Wurde auch schon mehrfach getestet. 8)
Kann bis 100% entladen werden und nicht nur bis 50% oder 70% wie deine technologisch überholten GEL-Batterien. Sogar bis 0V ist möglich, steht so im Prospekt. Nimmt auch keinen Schaden wenn sie nach der vollständigen Entladung längere Zeit so gelagert wird. Die Lebensdauer ist durch die extrem hohen Zyklenzahlen selbst bei 100% Entladung länger als die Lebensdauer deines Wohnmobils.Die kannst du auch sicher noch bei deinen nächsten und übernächsten Wohnmobil verwenden. Danach sind sie bis zu 99% recyclebar und du bekommst auch noch eine Vergütung bei der Rückgabe der Batterien (7,50€) was sonst nur bei Starterbatterien üblich ist.
Sind nach Prospekt auch noch Umweltverträglich. Umweltschonend ! :lach:
Es ist keine besondere Belüftung und auch keine Kühlung notwendig.
Kein Brand- oder Explosionsrisiko. Keine gefährlichen Gase steht im Prospekt.
Kosten im Einkauf nicht ganz das doppelte als GEL oder AGM- Batterien sind aber wegen ihrer Eigenschaften trotzdem viel kostengünstiger als GEL oder AGM- Batterien. Kann man alles im Forum nachlesen!
Und auch da:
--> Link


Gruß

Erik

rkopka am 27 Jan 2018 23:13:52

Diesmal muß ich auch sagen, das ist kaum noch verständlich.

kintzi hat geschrieben:RK, Du kommst auf100Ah/4 d, ich pi mal Daumen 120 Ah = Diff. 20Ah . Bei 50% DoD Du 200Ah, ich 240 Ah Küli-Batts, auf Exide Gel 80Ah Ausstattung Du 2,5 Batts, ich, da 2,5 Batts Unsinn ist, 3x 80 Ah Batts.

Mir gings eher um falsche Einheiten und falsche Werte (wurden anscheinend später korrigiert). Ich hatte auch 2 Werte, genau kann man das ja nie rechnen.

Du auf Kante, ich realistischer. Auch Verlust ist nicht auf Kante zu rechnen, da Einschaltzeit stark mit Umgebungstemperatur wechselt, der Kühlschrank u. damit der WR kann demnach 30-70% (Isolation)einschalten, somit wechselt auch der Verlust.

Das stimmt. Aber nicht eingeschaltet bleibt der Strom des WR (bei mir 1A), eingeschaltet wird er sicher nicht viel weniger brauchen. Zusammen mit dem mittleren Strom kommt man auf ziemlich hohe Verluste.

Normal nimmt man 30% bei 20° Raumtemp. Einschaltung . Bei den Schätzungen ist spitze Ausrechnung m.E. obsolet,

Als Ergebnis sicher. Aber als tatsächlich meßbare Daten hat man nur die extremen, der Rest ist Schätzung. Und bei den unklaren Rahmenbedingungen eher vage. Als Resultat bleibt nur, daß man recht viel Kapazität braucht, ziemliche Reserven vorsehen muß und Gas meist zielführender ist, solange man nicht auch sehr viel Solar hat.

Fuzzy-Logic (wie in diesen elektron. Blutdruckmessern)ist eher zielführend.

!?

RK

kintzi am 28 Jan 2018 01:04:01

s. --> Link
In den Rechenprogrammen/Software komplexer Meß -u. Regeltechnik häufig verwendet, um für den praktischen Gebrauch akzeptable brauchbare Werte zu erhalten, die z.B.Statistik u. Trend berücksichtigen.
Hatte den Beitrag in der Nacht im Kopf rechnend ohne weitere Kontrolle rasch hingehuscht mit angenommenen Parameter, Umrechnung p x Daumen (z.B.80 Ah entsprechen 900W, deshalb Rechnung in Exide Gel) u. bat deshalb um Korrektur , wobei ich dicke Fehler meinte (wie beim letzten Mal). 20 Ah +/- jucken mich dabei nicht. Gr. Richi

basste315 am 28 Jan 2018 01:08:56

RobD hat geschrieben:Moin,
Der Kühlschrank hat einen Jährlichen Verbrauch von 112 kWh und müsste mittels Spannungswandler von 12V zu 220V umgewandelt werden. (Achtung: In Bezug auf alles was mit Strom zu tun hat, hab ich ein Brett vorm Kopf, also bitte einfache Sprache. Danke :) )
LG
Rob


Hallo Fachleute - die ganze Rechnerei ist recht schön, ich bin beeindruckt!

Aber wer betreibt denn in einem Wohnmobil einen Kühlschrank mit 220V (230V) über einen Spannungswandler für 4 Tage aus
12 V-Batterien ????? Wer kauft sich dafür um mehrere Tausender LiFePo ????

Indirekt kann man das auch aus der sicher fachlich korrekten Antwort von Kinzi ableiten (ich kanns aber nicht beurteilen, ich bin zwar praktisch veranlagt und mit Hausverstand versehen, aber ein Laie).
Ich zitiere Kinzi: Folgende Batterien wären notwendig "Verfügbarer Platz? Masse? In Gel 26 kg mal 11 Stück = 286 kg" .

Also sagt RobD deutlich, dass der "Haushaltskühlschrank" im Wohnmobil eine Schnapsidee ist - oder nicht?

kintzi am 28 Jan 2018 01:17:22

Richtig !! :lol: Gr. Richi

RobD am 28 Jan 2018 16:02:31

Oje, da hab ich wohl einen Selbstläufer los getreten. Wie schon gesagt bin ich bezüglich Strom nicht so bewandert. Die ganzen Rechnereien die hier getätigt wurden, verstehe ich kaum bis gar nicht. Eins habe ich aber wohl herausfiltern können, die Idee, den 220V Kühlschrank mittels Spannungswandler zu betreiben, ist eine Schlechte. Es kam zwischendrin die Idee mit einem Absorber Kühlschrank auf...finde ich nicht schlecht. Jedoch heißt es überall, dass die guten Dinger bei wärmeren Temperaturen, sprich über 30°C, ihre Kühlfunktion in weiten Teilen einbüßen. Weiß da jemand was zu? Kann man dem irgendwie entgegen arbeiten?

Ich wurde nach Solar gefragt, das kommt auch im kommenden Jahr, hier meine Pläne:

6x 2V OPzV Batterien, á 250 Ah (Hoppecke OPzV 4 sunpower VR L 250)
Dazu Solareinheiten auf einer Fläche von ca. 220x140cm
Betrieben werden soll ein Kompressor Kühlschrank und Abends ein oder zwei Lampen.
- Ist das so sinnvoll oder auch wieder totaler Mumpitz?

Vielen Dank für die Zahlreichen bereits getätigten Antworten, ich freue mich über die breite Resonanz :)

LG
Rob

Gast am 28 Jan 2018 16:10:07

Wenn Geld keine Rolle spielt, sind die Hoppecke OPZ erste Wahl.

(Extrem langlebig, ganz ohne Kristalle. :lol: )

Allerdings bin ich nicht sicher, wie die Haltbarkeit bei Vibrationen ist, Ich kenne diese Zellen nur für stationäre Anwendung. Da solltest du mal nachfragen.

Grüße, Alf

RobD am 28 Jan 2018 16:28:15

Danke für den Tipp Alf, ich werde mich dahinter klemmen. Ich habs mal ausgerechnet, wenn ich den Platz für die Solareinheiten effektiv nutze komme ich auf ca. 640Wp. Ist das viel und reicht das aus?

LG Rob

kintzi am 28 Jan 2018 17:22:36

Dicke. Gr R

Daimos am 28 Jan 2018 17:28:18

112 kWh / 365 Tage sind 307 Wh pro Tag.
307 Wh am Tag an 12V sind 25,5 Ah pro Tag.
Mit Verlusten am Wechselrichter sind das 30 Ah am Tag.

Da es nur eine Übergangslösung ist, sind das knappe 100 Zyklen, die eine Batterie nur halten muss (Ladung alle 4 Tage).

--> kauf Dir eine 230 Ah SMF oder 180 Ah Billig-AGM Batterie und fahre sie auf Verschleiß (DoD 50-60 %). Das liegt so bei 250 Euro und hält das eine Jahr locker durch. Dann hast Du ein Jahr Zeit um Erfahrung zu sammeln und kannst dann das Jahr drauf sinnvoll planen.

Beste Grüße,
Guido

IchBinsWieder am 28 Jan 2018 17:38:06

RobD hat geschrieben:6x 2V OPzV Batterien, á 250 Ah (Hoppecke OPzV 4 sunpower VR L 250)


Hallo Rob,

erstmal meinen Lob das du dich zu den zyklenfesten Batterien hingezogen fühlst und das du nicht oberflächlich der Werbung glauben schenkst.
Du bist bereit über 1.000€ für die Batterien auszugeben, auf den ersten Blick viel, auf den richtigen Blick gar nicht so teuer.
Ich habe hier --> Link eine objektive Kostenermittlung zu allen mögliche Batterien erstellt und will die Liste stetig erweitern. Das hab ich jetzt auch mal mit deiner Wahl gemacht.

Ich hab mir die Datenblätter mal angeschaut und soweit liest sich das ganz gut, tolle Zyklenfestigkeit selbst bei SoC 80%, weg von den Mainstream-Batterien.
Auffällig ist jedoch das irre hohe Gewicht. Das kommt sicher durch die Materialschlacht mit Blei. Allerdings finde ich rund 110kg für 240Ah/c20 verdammt hoch.
Die 1600 Zyklen bei SoC 80% werden nach IEC 60896-21 erreicht, das ist ein verdammt gutes Ergebnis.
Eine Batterie die ebenfalls sehr zyklenfest ist, ist die Bleikristall-Batterie auch LeadCrystal genannt.
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, hier die Infos --> Link zu den gleichen Testnormen.
Zwei 6-CNFJ-150 --> Link haben zusammen nicht 240Ah/C20, sondern 324Ah/C20, kosten das gleiche, wiegen aber ganze 20kg weniger. Vielleicht reizen dich ja die 35% Mehrkapazität (SoC80) bei gleichen Kosten und dem geringeren Gewicht + die Option die volle Kapazität zu entnehmen, also eigentlich fast 70% mehr Kapazität, ohne das die Batterie Schaden nimmt.
In diesem Thread --> Link gibt es Bericht von jemanden namens womooli der genau diese Konstellation fährt, Inkl. Screenshots des BC.

Schau einfach mal rein.

IchBinsWieder am 28 Jan 2018 18:22:53

Daimos hat geschrieben:--> kauf Dir eine 230 Ah SMF oder 180 Ah Billig-AGM Batterie und fahre sie auf Verschleiß (DoD 50-60 %). Das liegt so bei 250 Euro und hält das eine Jahr locker durch. Dann hast Du ein Jahr Zeit um Erfahrung zu sammeln und kannst dann das Jahr drauf sinnvoll planen.


Hallo Guido,

das stimmt nur, wenn man die SMF bereits hatte.
Wenn nicht, muss man zur Erstausrüstung (250€ für die Batterie) unbedingt ein passendes Ladegerät dazu rechnen, welches mit ca. 150€ zu Buche schlägt.

rkopka am 28 Jan 2018 18:56:42

IchBinsWieder hat geschrieben:erstmal meinen Lob das du dich zu den zyklenfesten Batterien hingezogen fühlst und das du nicht oberflächlich der Werbung glauben schenkst.
Du bist bereit über 1.000€ für die Batterien auszugeben, auf den ersten Blick viel, auf den richtigen Blick gar nicht so teuer.

Aber auch hier wieder die Frage: brauchst du so hohe Zyklenzahlen ? Selbst wenn man (nach den Daten vom anderen Thread) jeden Tag 50% entlädt, sind das fast 10 Jahre im ganzjährigen Betrieb. Bei 20% (SOC 80%) sogar 23 Jahre. Wenn man wirklich drin lebt und entsprechend Strom verbraucht, macht das Sinn. Aber selbst bei halbjährigem Betrieb ohne riesige Stromfresser ist es (rechnerisch) einfach zuviel.

RK

T4Wohnmobil am 28 Jan 2018 19:34:10

IchBinsWieder hat geschrieben:
das stimmt nur, wenn man die SMF bereits hatte.
Wenn nicht, muss man zur Erstausrüstung (250€ für die Batterie) unbedingt ein passendes Ladegerät dazu rechnen, welches mit ca. 150€ zu Buche schlägt.


Mit welcher Begründung benötigt man für die SMF Batterie ein spezielles Ladegerät ?
Die werden doch auch für den Einsatz im LKW Bereich empfohlen.

Gruß

Erik

Gast am 28 Jan 2018 19:59:19

Hi Erik,

Das ist sein Lieblingsargument um davon abzulenken, dass der Importeur der Bleikristallbatterie genau dieses Ladegerät für die seltsamen Ladekennlinien der LCBatt empfiehlt anbietet.

Die Ladecharakteristiken und ungefakte Daten zu verschieden Batterien findest du hier:


--> Link

Grüße, Alf

Daimos am 28 Jan 2018 20:01:33

Die brauchen ab und an eine Gasungsladung mit etwa 15,5 Volt, sonst sterben die auf Dauer den Sulfatierungstod.

Bei meinem Ratschlag (nutz sie auf Verschleiß) ist das berücksichtigt, eine Saison wird die halt trotzdem halten.

Wenn man diesem (ökologisch irrsinnigen!) Vorschlag nicht folgen mag, heißt es direkt die "finalen" Batterien zu kaufen, da heißt es aber "zurück ans Reißbrett" . Ich tendiere zu einer 260 Ah (C10) AGM für rund 500 Euro von SIGA, mit denen ich auch persönlich liebäugele, da ich selbst nicht furchtbar viele Zyklen brauche, aber viel Kapazität. BK wäre eine Alternative, 200 Ah (C10) für rund 700 Euro, dafür aber (laut Hersteller) robuster bei Tiefentladung.

Eine einzige große Batterie hat den Vorteil dass man sich nicht um Ausgleichsströme oder -Spannungen kümmern muss.

IchBinsWieder am 28 Jan 2018 20:12:43

rkopka hat geschrieben:Aber auch hier wieder die Frage: brauchst du so hohe Zyklenzahlen?


Ein ganz simples JA
Ich habe mich beim Kauf an meinem Nutzungsprofil und an der max. entnehmbaren Kapazität orientiert und nicht an SoC 50%.
Dadurch konnte ich meine Batteriekapazität von einer BS 240Ah auf 132Ah BK reduzieren und 30kg einsparen. Bezahlt habe ich dafür 10% mehr als für die alte BS.
es bedarf einfach des Umdenkens sich nicht mehr an SoC 50% zu klammern. Aber so schwer ist das gar nicht. Oder kaufst du ne Kiste Bier und gibst 24 halbvolle Flaschen wieder zurück? Mich interessiert nicht wieviel Zyklen die BK bei Soc50% oder Soc70% kann, aber sehr wohl, dass sie bei 100% Entnahme fast 700 Zyklen schafft. Zyklenfeste Batterien sind von der Konstruktion her deutlich robuster ausgelegt. Das sind Gründe für so eine Batterie, selbst der Unterhalt spricht dafür.

Alle Werksangaben von allen Herstellern werden unter Laborbedingung erreicht. Wir nutzen aber unser Womo von Januar bis Dezember von sehr niedrigen bis sehr hohen Temperaturen. Die Batterie steht nunmal nicht im beheizten Bereich. Das ist sicherlich mehr Stress als im Labor. Gehen wir mal davon aus, dass die Batterien vielleicht nur 70% der angeben Zyklen unter diesen Bedingungen erreichen, dann komme ich auf etwa 470 Zyklen. Bei fast 100 Nächten im Jahr sind das auch nur 5 Jahre. Allerdings entlade ich sie meist auf 80-90%, also könnte sie auch länger halten. Und wenn es 7 Jahre sind, dann hab ich sieben Jahre 30kg weniger durch die Gegend gefahren ... mit all ihren weiteren Vorteilen.

IchBinsWieder am 28 Jan 2018 20:17:03

T4Wohnmobil hat geschrieben:Die werden doch auch für den Einsatz im LKW Bereich empfohlen.


... dann ließ mal die Berichte von LKW Fahrern die die SMF verbaut haben .... du wirst staunen. :lach:

Oder frag mal Hans ... der sie wieder rausgeschmissen hat, weil fratze.

T4Wohnmobil am 28 Jan 2018 20:41:25

IchBinsWieder hat geschrieben:

dann komme ich auf etwa 470 Zyklen. Bei fast 100 Nächten im Jahr sind das auch nur 5 Jahre. Allerdings entlade ich sie meist auf 80-90%, also könnte sie auch länger halten. Und wenn es 7 Jahre sind, dann hab ich sieben Jahre 30kg weniger durch die Gegend gefahren ... mit all ihren weiteren Vorteilen.



Und wie werden deine Batterien nach einer Entladung 80-90% oder 100% pro Nacht am Tag wieder geladen ?
Fährte du dann jeden Tag so 200 bis 300 Km zum Laden der Batterien ?
Solar bringt nur im Sommer ausreichende Ladeleistung.
oder hast du das Ladekabel (230V) nur tagsüber angesteckt und nachts ausgesteckt ?

Gruß

Erik

IchBinsWieder am 28 Jan 2018 20:49:07

Lies meine Berichte dazu ;)

avm75 am 28 Jan 2018 21:12:30

T4Wohnmobil hat geschrieben:Mit welcher Begründung benötigt man für die SMF Batterie ein spezielles Ladegerät ?


KudlWackerl hat geschrieben:Das ist sein Lieblingsargument um davon abzulenken, (...)
Die Ladecharakteristiken und ungefakte Daten zu verschieden Batterien findest du hier: --> Link


Lieblingsargument hin, Ablenkung her... folgt man dem Link von Alf findet man, neben der äußerst interessanten 8. Seite, im 3. Beitrag gleich folgende Informationen (Zitate gekürzt):

KudlWackerl hat geschrieben:Ihr seht die Empfehlung, Während der Absorption gleich den Ausgleich zu machen, bis zu 16,25 Volt zu laden. (...)
Mein Lieferant Winner gibt etwas verwirrend die Empfehlung mit 14,8 Volt zu laden, nennt jedoch in den technischen Unterlagen eine Absorptionsspannung von 15,4 Volt. Was ist nun richtig? (...)

KudlWackerl hat geschrieben:Macht alle 3 bis 6 Monate eine Ausgleichsladung mit 15,5 bis max. 16 Volt über 3 bis 6 Stunden. (...)
Ich mache das so, dass ich die Batterien übers Jahr rein mit dem Solarregler (bis 14,7 Volt) und dem Ladebooster (bis 14,8 Volt) lade und nur sehr selten bei Landstrom mein Ladegerät mit 15,5 Volt in Stellung Ca/Ca dazuschalte.


Reichen die Zahlen als Begründung?

Gemeint ist das Ladegerät von Fraron. --> Link
Fraron hat die Batterien von Winner aus dem Programm genommen und verkauft stattdessen inzwischen Bleikristall-Batterien von Betta Batteries, der deutsche Distributor heißt Powertrust...

Was passiert, wenn man das Ladergerät nicht hat bzw. der o.g. Empfehlung zur Ladung nicht folgt, weiß „Alter Hans“ zu berichten...

Gruß
André

Gast am 28 Jan 2018 21:23:11

Sagt mal,

Was heist eigentlich beim BKbins Nutzungsprofil?

Hab ich nicht hier im Forum gelesen, dass das WoMo den Winter in der Halle, angesteckt verbringt? Und dass in den letzten Sommern im Jahr nur zweimal wirklich bis leer entladen wurde?

Da würde ich eher den Berichten von Andre vertrauen, der wohl auch im Winter unterwegs ist.

Grüße aus dem kalten Leutasch, Alf

P.S. Alf, der gelegentlich auch im Winter frei steht. :)

avm75 am 28 Jan 2018 22:46:17

Alf, Du erwähnst ja gerne mal das Zitat in meiner Signatur...

KudlWackerl hat geschrieben:Hab ich nicht hier im Forum gelesen, dass das WoMo den Winter in der Halle, angesteckt verbringt?

Ihr macht euch so viele Gedanken über Charly, sein Reiseverhalten und seine Batterien, und diskutiert Vorstehendes hier, statt dem TE mal konkret auf seine Frage zu antworten.
Ich finde sowas zwar fürchterlich, aber ich habe für Dich mal ein bisschen gesucht: Du meinst sicher diese Beiträge: --> Link
Da steht was von „über die Feiertage“ und hier: --> Link ist von „Jahreswechsel“ die Rede. Weihnachten und Silvester fallen in NRW in den Winter, wie ist das in Rheinland-Pfalz? Für mich klingt das, als würde er sein WoMo halt zwischen den Touren in einer Halle parken. Ich stelle meine Autos auch in die Garage, wenn ich sie nicht nutze.

Egal, ich finde, ihr solltet beim Thema bleiben und ihm helfen, und damit meine ich nicht mit Links auf ergebnislose Threads, in welchen Du bis heute keine entscheidenden Antworten auf Rückfragen gibst.
:thema:

Also zurück zum Thema, bzw. zum TE:
RobD hat geschrieben:Es kam zwischendrin die Idee mit einem Absorber Kühlschrank auf...finde ich nicht schlecht. Jedoch heißt es überall, dass die guten Dinger bei wärmeren Temperaturen, sprich über 30°C, ihre Kühlfunktion in weiten Teilen einbüßen.

Ja, das hört man überall, stimmt. Ich selbst habe allerdings noch keine schlechten Erfahrungen gemacht dahingehend, im Gegenteil. In unserem Niessmann&Bischoff hatten wir am Entlüftungsgitter noch einen zuschaltbaren Lüfter für den Kühli. Informationen zu einer solchen Lösung findest Du z.B. hier: --> Link

Ansonsten kann ich der Empfehlung von Charly nur beipflichten. Ich habe selbst auch die erwähnten Bleikristall-Batterien und bin nach wie vor sehr zufrieden.
Und scheinbar kann man meinen Worten ja Glauben schenken. Danke, Alf...

Gruß
André

Gast am 28 Jan 2018 22:54:10

André,

welche Fragen sind denn bei dir offen geblieben?

Grüße, Alf

avm75 am 28 Jan 2018 23:20:41

KudlWackerl hat geschrieben:welche Fragen sind denn bei dir offen geblieben?


Wegen dieser Fragen hattest Du mich doch aus Deinen Themen ausgeschlossen, dachte, dass Du Dich daran erinnerst:
--> Link
--> Link
Und nicht nur bei mir, auch bei anderen...:
--> Link
Und auch an anderer Stelle:
--> Link
--> Link

Ich könnte weiter machen, denke aber, diese reichen schon...
Jetzt aber: :thema:

palstek am 28 Jan 2018 23:50:12

avm75 hat geschrieben:Gemeint ist das Ladegerät von Fraron. --> Link


Dieses Ladegerät wurde verändert, es hat die Funktion für CA seit einer ganzen Weile nicht mehr, es kann also nicht mehr für die SMF verwendet werden. Dafür eignet es sich jetzt für BK, also konnte Charly es empfehlen.

Gast am 29 Jan 2018 09:03:49

Hallo André,

Ich muss dir schon mal sagen, dass deine Art der Diskussion nervt. Jetzt schreibst du fünf Links, welche wieder weiter verlinken. Warum nicht einfache, verständliche Fragen wenn du Antworten willst? Ich bin in Urlaub, nicht bei Google oder Wikipedia.

Zum vierten Mal behauptest du, aus meinen Themen ausgeschlossen zu sein. Von mir nicht. Wenn du tatsächlich keinen Zugang hast, wende dich bitte an den Admin, vielleicht gibt es andere Gründe.

Hallo Palsteck,

Ist das Fraron Ladegerät seit neuestem für Bleikristallbatterie verbindlich vorgeschlagen?

Grüße, Alf

palstek am 29 Jan 2018 09:32:59

KudlWackerl hat geschrieben:Ist das Fraron Ladegerät seit neuestem für Bleikristallbatterie verbindlich vorgeschlagen?


Darum geht es hier gar nicht, es hat auch niemand was von "verbindlich" geschrieben.

Es geht darum, dass die hier als Alternative für den TE ins Spiel gebrachte Winner SMF spezielle Ladetechnik und Landstrom benötigt, damit - wie du selbst immer wieder betonst - sie nicht vorschnell stirbt. Das genannte Ladegerät war in einer früheren Ausführung dafür geeignet, ist es jetzt aber nicht mehr.

Gast am 29 Jan 2018 09:39:31

Stimmt. Ohne die passende Ladetechnik erreicht keine Batterie die spezifizierte Lebensdauer.

Die Diskussion oben hatte ich so verstanden, dass empfohlen wurde für eine nur kurze provisorische Nutzung eine preisgünstige Batterie zu besorgen.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Batterietypen habe ich in einem anderen Thread ohne Wertung zusammengestellt. (Link spare ich mir)

Die Entscheidung für ein bestimmtes Angebot muss jeder für sich treffen.

Grüße, Alf

palstek am 29 Jan 2018 09:55:34

KudlWackerl hat geschrieben:Ohne die passende Ladetechnik erreicht keine Batterie die spezifizierte Lebensdauer.


Nun ja, es gibt da eine erhebliche Spannweite bei der Empfindlichkeit. In einem Thread, den ich hier nicht verlinken darf, berichtet ein Kollege, dass seine SMF aufgrund der fehlenden Spezial-Ladetechnik nach 7 Monaten schon fast hinüber war. Damit wäre sie selbst für diese Kurzzeitlösung unbrauchbar.

Zurück zur eigentlich Frage: Ich habe so meine Zweifel, ob ein Haushaltskühlschrank überhaupt für den rauen Einsatz in einem Fahrzeug geeignet ist. Bei etlichen Modellen wird ja auch empfohlen, sie nach Bewegung 24 Stunden ruhen zu lassen, bevor man sie wieder einschaltet.

kintzi am 29 Jan 2018 15:49:45

Daimos
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Die brauchen ab und an eine Gasungsladung mit etwa 15,5 Volt, sonst sterben die auf Dauer den Sulfatierungstod.


Gemeint sind SMF-Batts.
Gerade diese irrige Ansicht und "öfter von 15,5V sei besser" läßt diesen Batt.-Typ gelegentlich/evtl. häufig früher sterben ! Begründung: Bei den SMFs handelt es sich um einen Bastard: Elektrolyt flüssig , aber trotzdem VRLA (verschlossen, wie Gel u. Vlies), zusätzlich die positiven Platten Kunststoff dotiert. Man will mit letzterem eine gewisse Zyklentauglichkeit erreichen, als VRLA völlige Wartungsfreiheit durch Rekombination der Elektrolysegase, die auch bei den vorgeschriebenen max. Ladespannungen (bis 14,8 V) entstehen u. wieder zu Wasser rekombiniert werden. Je mehr diese v. Hersteller vorgeschriebenen Spann.(bei Normtemp.) überschritten werden, umso mehr gast die Batt. Dabei wird irgendwann die maximale Rekombinationsfähigkeit f. d. Gase überschritten, der Druck steigt u. die Sicherheitsventile (Ventil Regulated) lassen den Überdruck unwiderbringlich ab. So geht es auch den Gel's u. d. AGM's, deshalb ist diese "Gasungsladung" dort verboten u. auch unnötig, denn bei denen gibt es kaum "Schichtung".
Warum ? Die wässrige Schwefelsäure wird vom Gel bzw.Vlies festgehalten.
Warum macht man nun eine 15,5 bis 16 V Gasungsladung = richtiger Fachterminus , es ist ausdrücklich keine Ausgleichsladung (wie auch Freund Alf gelegentlich behauptet). Letztere findet in der Absorptionsphase der
IUoU- Laderoutine statt.
Warum nun die Gasungsladung ? Das Stichwort ist schon gefallen : Schichtung bei den Flüssigen. Aufgrund der Schwerkraft (1g) sinken bei längerem Stehen im Säure-Wassergemisch die großen Schwefels.-Moleküle nach unten, die leichteren Wassermoleküle bleiben oder steigen nach oben. Der Elektrolyt wird stark inhomogen.Fazit: Die Platten sind unten in konzentrierter Schwefelsäure, oben in leicht saurem Wasser, was ihnen nicht bekommt
(z. B.Batt. nach Winterpause im Eimer).
Aus diesem Grunde muß man für Durchmischung sorgen, mechanisch (gab mal früher sog. Batterieschaukeln) oder
durch ganzjährigen Betrieb des Womos. Das Rütteln reicht. Ganz sicher tritt Schichtung bei den Flüssigen im Winterlager auf ! Wenn man nicht 100 km fahren kann (Saisonkennz.), sollte man Gasungsladen, am besten nach der Hälfte der Standzeit.
Entweder man hat einen Lader mit z.B. Recond (Ctek) , wenn nicht , kann man auch mit einer ordenlichen Laborspannungquelle arbeiten. Offene Flüssige :1) Batt-Stopfen auf ! 2) Überspannungsempfindliche Geräte aus dem 12V-Netz nehmen 3) 15,5 V dran, aber Strom begrenzen auf ca. 2 A ! Gasen beobachten, die ganze Zeit dabeibleiben. Wenn nach 15 Min kein leicht sprudelndes Gasen, kann man Spannung u. evtl. Stromstärke vorsichtig höher drehen Das Ganze max. 2 h. N I C H T R A U C H E N !!!!!! 3)Nach der Prozedur Batts 30 Min offen stehen lassen, evtl. am Gefährt rütteln, bis kaum noch Blasen von unten kommen, 4) dest. oder entmineralisiertes Wasser nachfüllen u. Deckel drauf.
Zu den MFS sage ich nichts weiter, außer spärlichst,je nach Standzeit, damit sie nicht ausgasen("austrocknen").
Meines Erachtens reicht für alle Batt-Typen (selbst LiFePo, wenn die Erhaltungsladung abgeschaltet wird) die IUoU- Laderoutine mit Naß, Gel u. AGM Einstellung für die meisten Batts vollkommen, Features wie Desulphatierung (die 10 s. Sägezahnspannung bringen nichts) , Soft-Start, Spannungsabfallsprüfung mit anschließender
a u t o m a t i s c h e r Gasung sind unnötig, letzteres sogar gefährlich, wenn, wie meist, die Batt im Netz u. ihre Spannung v. Verbrauchern in Testphase heruntergezogen wird, denn dann wird jedes Mal "gegast". Gr. Richi

Für T4: Habe Gel nur als Beispiel genommen, hätte auch Nass, AGM, Crystal nehmen können, bei letzterer auch 1/2
Dimensionierung wegen hoher DoD. Ging mir doch nur darum, die Obsolenz seiner Absicht aufzuzeigen.
Würde evtl. Crystal einbauen, aber sind zu hoch (meine Unterflur- Batt-Schubladen vertragen nur 19,5 cm Batt-Höhe). Wenn ich mal umbaue, nur f. LiFePo !

andwein am 29 Jan 2018 18:25:14

kintzi hat geschrieben:..Gemeint sind SMF-Batts.
Gerade diese irrige Ansicht und "öfter von 15,5V sei besser" läßt diesen Batt.-Typ gelegentlich/evtl. häufig früher sterben ! Begründung: Bei den SMFs handelt es sich um einen Bastard: Elektrolyt flüssig , aber trotzdem VRLA (verschlossen, wie Gel u. Vlies), zusätzlich die positiven Platten Kunststoff dotiert.

Hallo "kintzi", danke für die zusammenfassende und fachliche Richtigstellung! Ich habe mir das Schreiben vergniffen, der Ton in diesen Beiträgen ist nicht mehr neutral und die Folgerungen nicht mehr objektiv.
Gruß Andreas

RobD am 29 Jan 2018 19:13:18

Moin.

Wow. Die Resonanz in diesem Forum ist äußerst bewundernswert. Ich versuche nochmal auf einiges einzugehen. Ich nehme den Vorschlag der Bleikristall-Batterien gerne an und werde ihn beim Kauf berücksichtigen. Habe mich aber noch nicht entschieden. Danke für den Tipp IchBinsWieder.

Lieber rkopka, natürlich mag das alles etwas zu viel erscheinen, aber besser so als andersrum ;)

Wie Daimos schon bemerkt hat, ist es ökologisch Irrsinnig wie ich mir das bisher gedacht hab, verstehe ich. Daher finde ich die Idee mit dem Absorberkühlschrank als Übergangslösung gar nicht so verkehrt. Dann habe ich, wenn ich mir anschließend einen Kompressor Kühlschrank kaufe, noch einen Kühlschrank in der Reserve....man weiß ja nie. Ich denke ich werde mich von meiner ersten Idee distanzieren.

avm75, danke für den Link zu dem Thread bezüglich des Kühlschranks. Wie schon gesagt werde ich die Möglichkeit weiterhin mit großem Interesse verfolgen.


Ich konnte aufgrund mangelnder Fachkenntnisse, der Diskussion bezüglich Ladetechniken, SMF und was auch immer leider nicht mehr folgen, werde wohl noch etwas Zeit und Recherche benötigen um ich da durchzuwurschteln.

Ich hoffe ich hab nun nichts vergessen, ich bedanke mich recht herzlich. :)

LG Rob

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