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hallo zusammen. nach vielen gesprächen auf der cmt und dem vergleich verschiedenster technologien, will ich einen selbsttest versuchen. ziel ist, die ganze (erste) saison lang 'wirkliches' trinkwasser im wassertank zu haben und es so zu verwenden wie daheim auch. die technologie von ae-aqua klang für mich am überzeugendsten und arbeitet als einzige ohne die abgabe von 'zusatzstoffen' ins wasser. also werde ich den neuen, jungfräulichen tank gleich bei der übernahme des wohnmobils mit dem stationär-filter bestücken, ab dann ausschließlich mit dem befüllfilter betanken und sonst (wie von den anbietern zugesichert) nichts tun. in den reise-pausen kein wasser ablassen, keine zwischenreinigungen etc. ich will das wasser in meine soda-stream flaschen geben und auch sonst ungekocht verwenden. zu saison-ende wird dann sowohl der ae-wasseretst gemacht, sowie auch eine analyse an einem befreundeten uni-institut. bin schon gespannt auf die resultate und darf sie hier mit euch teilen. lg glider sunlight T65 *2018 ____________________________ Das Thema interessiert mich, ich benutze auch einen Inlinefilter allerdings von WM Aquatec. Bin zufrieden, bis auf eines, die Durchflussmenge ist auf Grund des Filters stark begrenzt und bei meinem 200l Tank geht da schnell mal eine h ins Land und damit schafft mann sich keine Freunde beim morgendlichen Stellplatzaufbruch. An Zeit zählenden Wassersäulen krieg ich für meinen Euro vielleicht 20 L wo andere 100 bekommen durch den langsamen Fluss. ... wobei man dazu sagen muss: auch wenn die das 'filter' nennen, ist das teil, das stationär im tank bleibt eher eine ... hmmm, wie sag ich dazu ... eine frei bewegliche kartusche (--> Link), deren katalysator durch das ihn umströmende wasser wirkt und nicht beim befüllen filtert und dadurch 'bremst'. beim befüllvorgang wird ein eigener 'klassischer' filter (--> Link) verwendet, der an das ende des schlauches gesteckt wird und der (glaublich) die maximale durchflussmenge nur marginal verringert. schaumamal .... ich habe nur den Filter für den Befüllvorgang der zwischen Schlauch und Einfüllstutzen gesteckt wird und dort ist es so das der Durchfluss durch das Filterelement selbst, nicht durch den Querschnitt begrenzt wird.
Wobei die praktische Erfahrung von "Mann" dem deutlich und nachvollziehbar widerspricht :eek: Eine sehr umfangreiche Beschreibung. Ich habe dann mal nach ae-aqua gegoogelt. --> Link Da liest man dann, wobei die Formulierungen mehr der Verdummung als der Information dienen. Das Verfahren arbeitet mit der AGXX® Technologie. Herkömmliche Keimfilter arbeiten mit Silberionen oder Chlor. ----------- Kein Filter arbeitet mit Chlor. Die Formulierung, andere Filter arbeiten mit Silber erweckt den Eindruck, dass ae-aqua ohne Silber arbeiten würde. Nun habe ich nach AGXX Technologie gegoogelt. --> Link Da steht:
Die bekannten Produkte WM- Aquatec, Silberkugel von Dr. Keddo, eines das Silber auf Keramik hat, und natürlich dieses ae-aqua. Alle geben Silberionen ins Wasser ab, ohne das geht es nicht. Sie haben nur verschiedene Trägermaterialien auf denen Silber aufgebracht ist, außer Silberkugel. Gemäß der Redensart, Hose wie Jacke. Gruß Scout Wenn das Ding eh mit Silberionen arbeitet, kann man sich den Betankfilter auch sparen, solange man in Europa bleibt und einen eigenen Schlauch benutzt. bis denn, Uwe Macht mal eine Liste der gesundheitlichen Risiken, die ihr insgesamt so eingeht und überlegt mal, ob davon die paar Silber-Ionen die wichtigste Baustelle ist. Ulli Ich hab kein Problem mit Silberionen, wenn das Wasser im Sommer länger im Tank ist, benutzen wir das auch. Aber dafür braucht man keine teuren Zaubersysteme, sondern einfach nur ein handelsübliches Silberpräparat, am besten in Pulverform, die flüssigen Präparate sind preislich gesehen Selbstmord. Von den tollen Kissen/Kugeln/tralala mal ganz zu schweigen, zumal es da nix für erwachsene Tankgrößen gibt. Ist aber in letzter Zeit seltener zur Anwendung gekommen, da unser Durchsatz ca. ein Tank (240 Liter) alle drei Tage beträgt, wenn komplett im Mobil gespült und geduscht wird (5 Personen...). Da wird nix faul oder schlecht, wenn soviel Durchsatz ist. bis denn, Uwe
Danke Scout, hatte schon angefangen zu googeln als ich deinen Beitrag las. Hast mir Arbeit erspart und meine Vermutung bestätigt. Noch ein "cleveres" Unternehmen, das mit der Angst der Bürger Geld machen will und sich einfach ein paar neue Begriffe für alte Hüte ausgedacht hat. Silberionen sind mit der aktuellen Trinkwasserschutzverordnung vom 09.01.2018 von der Liste für Wasseraufbereitung gestrichen,ist nicht mehr auf der Liste vom Umweltbundesamt
Hallo, gut beobachtet. Die aktuelle "Bekanntmachung der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung – 19. Änderung – (Stand: Dezember 2017)" kann man sich hier --> Link herunterladen. In den älteren Listen ( z. B. --> Link ) war Silber noch zur "Konservierung des gespeicherten Wassers in Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe c und d TrinkwV 2001 nur bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall" zugelassen. In der neuen Liste ist Silber (wohl aus gutem Grund) überhaupt nicht mehr enthalten. Deshalb würde ich persönlich auf Silber im Womo-Wasserversorgungssystem ganz verzichten. Dann eher ein anderes zugelassenes Desinfektionsmittel mit der erforderlichen Sorgfalt verwenden oder, wenn das getankte Wasser an sich eine gute Qualität hat, auf Zusätze ganz verzichten und die üblichen Hygienemaßnahmen zur Trinkwasserversorgung in Womos beachten. Grüße
Silber ist ein Schwermetall und insofern der REACH-Verordnung zum Opfer gefallen, als es wohl durch andere Maßnahmen in Trinkwasser-Versorgungsanlagen ersetzt werden kann. Das heißt nicht, dass das 2018 gesundheitsschädlicher geworden ist als 2017 oder dass neuere Erkenntnisse zur Schädlichkeit vorliegen. REACH ist nur zur Erkenntnis gelangt, dass man in Trinkwasseranlagen drauf verzichten kann. Genauso, wie man auf den Bleianteil in Lötzinn verzichten kann z.B. Ich hab mich bisher nie für die Trinkwasserverordnung interessiert. (Solltet ihr euch unbedingt mal antun.) Deshalb war mir bisher auch nicht klar, dass das was wir in unseren Anlagen umherfahren in gar keinem Fall Trinkwasser im Sinne der Verordnung ist. Oder hat sich einer von uns seine Anlage vom Gesundheitsamt abnehmen und regelmäßig kontrollieren lassen? Oder erfüllt einer die Verpflichtung zur Prüfung des Tankwassers und dokumentiert das entsprechend der Vorschrift? Hat einer von euch die nötige Fachkompetenz für die daran hängende Analytik? Wenn nicht, gehört eigentlich ein Schild über jede Zapfstelle: "Kein Trinkwasser". Genauso wie über jeden norwegischen Gebirgsbach. Immer locker bleiben! Ulli PS Kann aber jetzt trotzdem sein, dass die Silber Pads, Kugeln u. dergl. vom Markt verschwinden. Was ich bedauerlich fände weil, mir sind die paar Silber Ionen nämlich tatsächlich egal. Die werden wohl nicht vom Markt verschwinden. In der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 von 2012 steht bei Silber folgendes.
Stoffe die als Desinfektionsmittel im Trinkwasser aufgeführt werden durch das Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Medizin zugelassen. Zu Bioziden (Desinfektionsmittel) kann man folgendes lesen Biozide sind unterteilt in verschiedene Hauptgruppen. Hauptgruppe 1 für Desinfektionsmittel. Diese ist unterteilt in 5 Produktarten. Produktart 1: Produkte für die menschliche Hygiene Produktart 2: Desinfektionsmittel und Algenbekämpfungsmittel Produktart 3: Produkte für die Hygiene im Veterinärbereich Produktart 4: Desinfektionsmittel für den Lebens- und Futtermittelbereich Produktart 5: Trinkwasserdesinfektionsmittel Produkte zur Desinfektion von Trinkwasser (für Menschen und Tiere). Nun wollen wir wissen ob ein Silber Mittel für den Einsatz im Trinkwasser zugelassen ist. Dazu rufen wir folgende Seite auf. --> Link ![]() Im Feld Produktart „5- Trinkwasser“ wählen Im Feld Wirkstoffname Silber eingeben. Da werden 135 Mittel angezeigt, die als Desinfektionsmittel im Trinkwasser eingesetzt werden können. In der Liste findet man dann bekannte Namen wie Silvertex, Silberkugel, Certisil, usw. Silber oder silberhaltige Mittel können nach der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Medizin weiterhin als Desinfektionsmittel im Trinkwasser verwendet werden. Gruß Scout In der oben verlinkten, 2017 aktualisierten Liste des vom UBuA veröffentlichten Anhangs zu §11 der gültigen Trinkwasserverordnung ist Silber aber nicht mehr enthalten. In der Verordnung steht ausdrücklich, dass nur die Stoffe in der Liste verwendet werden dürfen. Gilt aber eben nur für Anlagen, die Trinkwasser im Sinne der Verordnung abgeben, was auf unsere Frischwassersysteme nicht zutrifft. Das ist für mich der eigentliche Erkenntnisgewinn, dass die Unterscheidung zwischen Frisch- und Trinkwasser keine semantische Petitesse ist. Ulli
Hallo, dem würde ich zustimmen - allerdings können unsere Womo-Versorgungsanlagen genau genommen durchaus den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung unterliegen. In § 4 (3) TrinkWV heißt es: "Der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage dürfen Wasser nicht als Trinkwasser abgeben und anderen nicht zur Verfügung stellen, wenn die Grenzwerte oder die Anforderungen des § 7 nicht eingehalten sind". Gemäß § 1 (1) 2. ......sind Wasserversorgungsanlagen u. a.: ... Anlagen an Bord von Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen und andere bewegliche Versorgungsanlagen einschließlich aller Rohrleitungen... Das heißt im Klartext: wenn man als privater Womo-Besitzer rechtlich auf der sicheren Seite sein will, muss man darauf achten, daß man sein eventuell nicht einwandfreies Womo-Wasser nicht als Trinkwasser an dritte Personen abgibt. Eventuellen Besuchern bietet man also besser Bier o. ä. als Getränk an :mrgreen: . Soweit die Theorie - wobei ich aber noch nie gehört habe, daß ein Gesundheitsamt das Wasser in einem privaten Womo untersucht hätte.... Grüße
Deshalb schrieb ich ja auch weiter oben, dass man an sämtlichen Zapfstellen eigentlich ein Schild anbringen müsste, wie es sie auch in Zügen oder auf Fähren gibt: "kein Trinkwasser" Es gibt aber evtl. noch einen anderen Gesichtspunkt. REACH hat nichts mit Trinkwasser zu tun. Dass Silber ersetzt wird, hat hauptsächlich damit zu tun, dass man generell will, dass potentiell schädliche Stoffe nur dann in die Biosphäre gelangen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. (Warum, das kann man sehr schön an der gegenwärtigen Debatte über Mikroplastik verfolgen. Das lässt sich nämlich nicht mehr zurück holen, wo sich herausstellt, dass das ein riesiges Problem ist.) Der Einsatz von Silber lässt sich vermeiden, deshalb ist es in Trinkwasseranlagen nicht mehr zulässig. Kann sein, dass es auch in anderen Zusammenhängen substituiert werden kann. Deshalb rechne ich auch mit der Möglichkeit, dass die Silberprodukte für die *Frischwasser*-Konservierung verschwinden könnten. Ulli also ... zum saisonende kurz zusammengefasst: der 'selbsttest trink-wasser mit ae-aqua' war aus meiner sicht erfolgreich. habe den wassertank entleert und keine spuren von verunreinigung, biofilm oä, festgestellt. der geruch ist neutral und unauffällig. habe trotzdem jetzt noch mit chlordioxid desinfiziert, um nach dem nachspülen möglichst keimarm auszutrocknen und die leitungen mit einem luftballon ausgeblasen. zumindest was die wassser-hygiene angeht, bin ich also ganz zufrieden mit meinem ersten womo-jahr. ich werde demzufolge im zweiten jahr dazu übergehen, das bord-wasser vermehrt auch als trinkwassser einzusetzen (was ich mich heuer noch nicht wirklich getraut habe). lg glider sunlight T65 *2018 ____________________________ Hallo, als NEUER in diesem Forum möchte ich auch einen kleinen Beitrag leisten. Um ein mechanisch hergestelltes Trinkwasser zu erhalten ist eine Filtration (Porengrösse von 0,2 Mikron) durch Keramik- und/oder Glasfaserfilter notwendig. Dabei werden Keime, Bakterien, Parasiten, Viren etc... zurückgehalten. Wer gelöste unerwünschte Substanzen (damit sind nicht Härtebildner gemeint) entfernen möchte (muss) sollte dem Ganzen einen Aktivkohlefilter vorschalten. Da werden viele Systeme und auch Systemkombinationen angeboten, aber für uns Camper gibt es keine sinnvolle Alternative, als eben diese beiden Methoden. Bei längerem Stillstand des Wassers, in unseren nicht 100%ig hermetisch abgeschlossenen Systemen, ist eine Zugabe von SilberiIonen sehr empfehlenswert. Härtebildner, wie Calzium-, Magnesiumkarbonat oder Kieselsäure können nur durch einen Ionenaustauscher entfernt werden. Also das Prinzip eines Kaffewasseraufbereiters von BRITA. In der Industie ist da die Umkehrosmose in der Anwendung. Herzliche Neujahresgrüße an die Gemeinschaft. wobei man sagen muss das diese Filter nicht praxisgerecht sind, ich z.b. finde es mehr als nervig ca.1h an der Entnahmestelle zuzubringen bis der 200l Tank voll ist, abgesehen von den Kollegen die warten. Ja, praxisgerechte eben für uns sind da Mangelware. Bei ausreichendem Druck an der Zapfstelle ist da WM Aquatec FIE-100 Befüll- und Inlinefilter noch verwendbar. Daher plädiere ich für die Silberionen (MICROPUR Classic MC 50000P Pulver) auch auf Grund der allgemeinen Wirksamkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Daheim habe ich mir eine Filteranlage aus drei Kerzenfiltern (10 Zoll) gebaut. Ich hatte das Wasserschleppen satt und ziehe nun mit der Gartenpumpe aus dem Teich. Wenn wir zu Hause sind, haben wir ja Zeit. Die Wasseranalyse ergab ein besseres Ergebnis als unser Leitungswasser, welches bei uns sehr hart ist. dort wiederum ist es schwierig mit der Dosierung, da man ja oft nur nachfüllt, deshalb habe ich gute Erfahrungen mit so einem Schwamm gemacht, aber das hilft alles nicht gegen die Schwebstoffe. Hallo glideconsultant, in Deutschland ist das Trinkwasser das bestkontrollierte Lebensmittel. Trotzdem würde ich unser Wohnmobilwasser nicht ungekocht zu sich nehmen. Im Ausland, gerade im Süden verbietet sich dies von selbst. Wir verwenden grundsätzlich zur Speisenbereitung gekauftes Wasser aus Flaschen oder kleineren Tanks. Dieses Extra sollte man sich wirklich auch leisten können. Ja auch in Deutschland kommen Eiswürfel für uns nicht in Frage, genauso wie bereitgestellte, offene Trinkwasserkrüge in der Gastronomie. Also bleibt lieber gesund. Die Dosierung ist doch nun wirklich nicht problematisch. Ein Gramm von MICROPUR Clas-sic (in der Regel ist da so ein kleines Dosierlöffelchen dabei) auf 100 Liter Wasser. Vorher ein Blick auf die Wasserstandsanzeige und etwas in den Einfüllstutzen gelegt. Eine Überdosierung ist absolut unschädlich. Aber wenn man so einen Silberschwamm (so habe ich es verstanden) im Behälter hat, kann auch kein Schaden entstehen. Gegen eine Verschlammung oder gegen das Absetzen von zuvor gelösten Substanzen kann man wirklich nichts machen. Gerade die Bewegung des Wassers beim Fahren verursacht dann beim Stillstand dieses Absetzen der Inhaltsstoffe. Zwischendurch komplett ablassen hilft. Also eine spätestens jährliche Reinigung ist unumgänglich. Ne, praxisgerecht ist ein UV System im Betankungsanschluss. Bei Betankung bestrahltes Wasser enthaelt inaktive oder tote Mikroben. Mein Wasser wird betankungsseitig bestrahlt. Dann gelegentlich ueber Schwebstofffilter und UV umgewaelzt um es sauber zu erhalten. Alle Trinkwassertanks sind aus VA. Mit diesem System kann man aus sauberen Oberflaechengewaessern mittels eigener Pumpe Wasser ansaugen oder aus oeffentlichen Zapfstellen entnehmen. Egal wo. Oh, je da habe ich wohl einen längeren Faden angesponnen. :razz: Zunächst zu der UV Bestrahlung. Ja wirksam ist diese Methode, jedoch nicht nachhaltig. Sonst würden ja solche Lampen in unseren Wasserwerken Verwendung finden. Es gibt ja auch Organismen welche auf UV- Strahlung angewiesen sind. Wer es also mag (meine ich nicht ironisch), schaden tut es nicht. Und damit zum Thema meiner selbstgebauten Filteranlage. Ich nutze sie wirklich nur im Frühjahr und im Herbst wenn der Wasserbedarf für Reinigungszwecke sehr groß ist. Danach werden die Filter ausgebaut und getrocknet. Ich habe die Filteranlage mal eine Woche stehen lassen und siehe da, wegen des Lichts (UV) haben sich in den ersten Kerzen Algen gebildet. Somit entfällt auch die Frage, ob man sich so etwas als portable Anlage fürs Reisen anschaffen sollte. :cry: Aber zum Beispiel zur Brunnenwasseraufbereitung im dunklen Keller und regelmäßigen Betrieb... einfach gut. Also wären wir wieder bei der Behelfsvariante WM Aquatec FIE-100 Befüll- und Inlinefilter für uns Camper. ( :evil: Nein ich vertrete die Herstellerfirma nicht! :evil: ) Noch ein Nachtrag zum Silberschwamm und ähnlichen Produkten aus Silberdraht usw. Diese Artikel werden auch von den Herstellern selbst meistens mit einem Jahr Wirksamkeit angegeben (nicht nur wegen dem Umsatz). Das feste Silber bildet im laufe der Zeit eine Art Patina. Somit geht die Wirksamkeit zurück. Sollte man also etwas vom Tafelsilber in den Tank gelegt haben, so sollte es spätestens nach einem Jahr gründlich wieder gereinigt werden. Daher also ein lösliches Silbersalz zum Einsatz bringen, womit wir auch wieder bei der Wirksamkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis sind. Und hier auch noch etwas zur „Überdosierung“. Es gibt ja auch Silberwasser, da ist die Konzentration weit höher wie die, von welcher wir für unsere Zwecke sprechen. Paracelsus freut sich jetzt. was meinst du mit "etwas in den Einfüllstutzen" gelegt? :oops: Ja, sagen wir mal das Gramm Silbersalz und ab in den Tank gespült. :razz: Irgendwie muss das ja rein :razz: Ich fahre jetzt seit 14 Jahren Wohnmobil und davor 12 Jahre VW Camper.Ausser in Afrika wo ich eine Katadynanlage benutzt habe kam für mich eine Beimischung von irgend welchen Chemikalien nicht in frage.Ich habe und tue es auch noch heute mein Wasser aus dem Wassertank als Trinkwasser benutzt und nie Probleme gehabt.Ich nehme höchstens 30-40 L Wasser mit und käme nie auf die Idee 100 L Wasser durch die Gegend zu fahren.Durch die geringe Menge Wasser im Tank habe ich einen schnellen Wasserdurchsatz und damit immer frisches Wasser was den Einsatz von Chemie absolut überflüssig macht.Nach jeder Fahrt entleere ich den Wassertank und lasse ihn austrocknen,fertig.Ich halte alle diese Zusätze für überflüssig,vielleicht sogar fallweise für Gesundheitsschädlich. Gruß Bernd OK, die Entscheidung wie mit Wasser umgegangen wird, muss wirklich jeder für sich entscheiden! Wir nutzen und werden das Tankwasser nicht als Nahrungsmittel nehmen. Beim schnellen „Umsatz“, Verbrauch des Wassers entstehen natürlich weniger Gefahren. Manchmal stehen wir aber schon drei Tage in der Wildnis, da sind die Silberionen schon nicht verkehrt. Und da steht ja auch das Fahrzeug zwischen den Reisen länger rum. Ich brauche das Wasser nicht abzulassen. Die Silberionen schützen bis zu einem halben Jahr vor Wiederverkeimung. Ablassen, Füllen und fertig, ohne Auswischen, Trocknen, Ausblasen, Desinfizieren, Spülen… Nochmals, 1 Gramm Silbersalz auf 100 Liter Wasser. Da kann man ja nicht von Giftmischerei sprechen (siehe auch Anwendungen von Silberwasser) oder großartigen chemischen Zusätzen. Ergo, auch eine Gesundheitsgefährdung kann ausgeschlossen werden. Aber nochmals, das kann und muss jeder für sich entscheiden. Da gibt es kein eindeutiges Falsch oder Richtig. Falsch sind nur immer Umweltunverträglichkeit und/oder sorglose Gesundheitsgefährdung. Ja eine Wasseraufbereitung mit einer Katadynanlage ist die erste Wahl. Nun weiß ich nicht welcher Typ da zum Einsatz gekommen ist. Meinem Wissen nach bauen die Schweizer in einige Keramikfilter auch Silberionen mit ein. Und wir wissen nicht, gerade im Ausland, ob dem Trinkwasser bereits etwas beigemengt wurde. :evil: Spuren von Chlor habe ich da schon mal gerochen. Nicht unüblich! :!: erst mal Danke für deine Ausführungen. Du meinst wenn ich ein g/ 100l zugebe bräuchte ich im Sommer das Wasser nicht ablassen, wenn das Womo2-3 Wochen steht ohne das ich mit Biofilm rechnen müsste? Das wäre eine echte Erleichterung. Ich verwende keine Bakterien- oder Aktivkohlefilter , keine Silbersalze, kein UV-Zerstörer und trinke gelegentlich auch Wasser aus dem Tank und das seit ca. 20 Jahren. Wenn ich die letzten Beiträge lese muss ich mich doch fragen warum meine Familie und ich bisher überlebt haben. Ich glaube auch, dass ich für mich den Grund gefunden habe. Im Mund und Rachen befinden sich die meisten Bakterien, die bekämpfe ich vorsorglich mit einem kräftigen Schluck Wodka. Man sollte die prophetenhaften Empfehlungen der Katastrophiker nicht so ernst nehmen, sondern durchaus dem gesunden Menschenverstand folgen. Gruß Scout Hallo Mann Die Antwort ist JA, mit kleiner Einschränkung, eher Bemerkung. Zu Ursachen zum Biofilm, Schlamm und den Sachen die sich absetzen habe ich bereits etwas geschrieben. Wenn das Wasser im Tank verdunstet, können sich je nach Wasserqualität kleine Ränder, wie beim Wasserauskochen bilden. Der eventuell entstehende Schlamm (wie schwimmende Watte) ist absolut unschädlich. Wer Bedenken hat, einfach vor Wiedernutzung ablassen und neu füllen, fertig. Die Silberionen sollten aber auch in allen Leitungen vorhanden sein, also rechtzeitig dazu dosieren. Es ist definitiv eine Arbeitserleichterung. Hallo Scout Erst mal Prost. Ja das Schnäpschen ist wirklich gerade im Ausland sehr wohl Medizin. :lol: Wenn Du immer sicher über die Herkunft und Qualität des Wassers sein kannst oder bist, ist natürlich die Verwendung eines Aktivkohlefilters oder Keramikfilters etc. nicht notwendig. Mache ich auch nicht. Ich schrieb lediglich über die Möglichkeiten wenn Unsicherheit besteht.
Die Mehrheit der Womofahrer bunkern Wasser aus offiziellen Wasserstellen und nicht aus einer Pfütze, deshalb gehen deine Empfehlungen an der Wirklichkeit vorbei. Du solltest bei deinen Empfehlungen schon auf diese Unterschiede hinweisen. Je nach Qualität des Ausgangswassers sind angepasste Aufbereitungsverfahren erforderlich. Noch etwas zur Anwendung von Silbermittel. Während Stillstandzeiten kann der Zusatz von Silbermittel sinnvoll sein. Ist man unterwegs und man füllt alle paar Tage Trinkwasser nach bringt Silber keinen Vorteil, es schadet allerdings auch nicht. Deine häusliche Wasseraufbereitung in allen Ehren, aber für eine Anwendung im Womo ist es nicht zu gebrauchen.
Bist du sicher, dass das stimmt? Algen brauchen sichtbares Licht, UV Licht ist unsichtbares Licht. Gruß Scout Wichtig, man sollte sich nicht verrückt machen. Wie von drkklaus schon geschrieben, es gibt kein adäquates System für das Womo. Dafür ist der Wasseraustausch viel zu groß bei dem bißchen was wir an Board haben. Ich hab keine Ahnung was ich in 30 Jahren Wohnmobil fahren falsch gemacht haben könnte ohne diesen ganzen Filter-, Silberionen-Dingsbums- und was es noch alles gibt Aufwand, zu betreiben. Noch nie hatten wir Probleme mit dem Wasser aus unseren Tanks und das wird komplett genutzt wie zuhause aus dem Wasserhahn, ja auch für den Tee und den Kaffee. Sogar Nudelwasser :D Klar, in südlichen Ländern kaufen wir auch Wasser in kleinen Gebinden für die Speisenzubereitung aber in unseren Gefilden wird zuhause und unterwegs mit eigenem Schlauch getankt und einmal im Jahr wird alles gereinigt. Restwasser wird nach längerer Standzeit abgelassen und dann neu aufgefüllt. Vor dem Auffüllen sprühe ich einmal Schlauchenden, Wasserhahn und Einfüllstutzen mit Desinfektionsspray aus dem Klinikbedarf ein und Fertig. Meiner Meinung nach reinigen wir uns jede Menge Allergien an den Hals. An allen möglichen Stellen wird einem weiss gemacht, man müsse 99,99% aller Bakterien töten um gesund durch das Leben zu kommen. Der sorgsame und verantwortungsvolle Umgang ist das A und O. Wer ein wenig aufpasst, wo und wie er sein Womo befüllt, wird auch keine wirklichen Probleme bekommen. Dazu gehört als allererstes seinen eigenen Schlauch zu benutzen, denn damit sind schon 80 % der größten Gefahren eliminiert. Denn keiner nutzt hier seinen eigenen Schlauch zum Klokasette reinigen und zum anschließenden Befüllen, aber weiss ich, was der Vorgänger mit dem Schlauch gemacht hat? Dazu mal ein Tipp, einfach mal an einer Ver- Entsorgung 1 Std zugucken was die Leute so machen. Danach ist man geheilt von fremden Schläuchen. Das ist unglaublich! Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Aber erst nach dem Essen,davor kann es zu akuter Appetitlosigkeit führen! Gruß Bernd So jetzt weiß ich endlich wie das mit den Zitaten geht. :lol:
Ich bin garantiert kein von Dir zum Katastrophiker stigmatisierter Mensch. Eher einer der sehr wohl die vielen Werbeattacken, welche in uns nur Bedürfnisse erzeugen wollen (und natürlich den folgenden Konsum erwarten) immer skeptisch und prüfend gegenübersteht. Randgeschichte: Am Campingplatz befindet sich eine als Trinkwasser ausgewiesene Zapfstelle. Am anderen Ende des Platzes der Sanitärtrakt, mit dem Hinweis Wasser zu sparen, da die Sickeranlage nur begrenzte Kapazität hat. Nachfrage -> Wasser kommt aus einem Brunnen. Sicherlich extrem und ist in Rumänien passiert, aber kann das in der "Wirklichkeit" ausgeschlossen werden. Ich war froh meinen kleinen und handlichen Keramikfilter sowie Micropur einsatzbereit an Bord zu haben.
Ich bin mir sicher, dass die Forumsmitglieder meine bisherigen Ausführungen, Empfehlungen, Differenzierungen zur Notwendigkeit und zur Sicherheit sehr wohl zur Kenntnis genommen haben, und auch so verstanden haben.
Danke für die Zusammenfassung.
Ja, die Werbung aus bekannten Gründen, will uns das weiß machen. Wenn wir die 99,99% :evil: erreicht haben gehen wir mit zu Grunde und/oder verlieren unsere Resistenz. :cry:
Eben!!! Sorgsamkeit und gesunder Menschenverstand gepaart mit Vorsicht und Achtsamkeit. Diese Lettern in goldener Schrift im schwarzen Granit!!! :!: Wir haben eben keine Anlagen welche den Trinkwasserrichtlinien entsprechen und so betrieben werden! :!: :arrow: Also bleiben wir achtsam und gesund! 8) Es gibt eine europäische Trinkwasserrichtlinie. Auch in südlichen Ländern wird an den Trinkwasserzapfstellen genießbares Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Für mich haben die Ausführungen schon etwas Belehrendes, nach dem Motto:“Mach es so wie ich dann bleibst du gesund“ Meine Frau und ich haben Rumänien und Bulgarien in verschiedenen Jahren je 6 Wochen erkundet, ohne Keramikfilter und Mikropur nur mit Menschenverstand. Wasser wurde gebunkert an Tankstellen, Campingplätzen und noch häufiger an Brunnen. Gruß Scout Danke Scout. Also jemanden mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, dazu noch mit dem Anspruch „nur ich habe Recht“ liegt mir wirklich fern, geschweige denn jemandem auf die Füße zu treten. Sollte es wirklich so rübergekommen sein, so bitte ich um Entschuldigung. Ich glaube aber auch meine Aussagen genügend differenziert zu haben. Es ist und bleibt eben meine Ansicht und Erfahrung zu diesem Thema, jeder kann damit machen was er möchte. Bemerkungen wie „das habe ich schon xx Jahre so gemacht und …“ in der Verwendung als Argument sind in einem Forum nicht immer Zielführend, als Erfahrungsbericht schon. Ich habe mir auch bis hierher, nicht ohne Grund, die Erwähnung als Argument verkniffen, zig Jahre auf dem Gebiet der Wasserchemie unterrichtet zu haben und auch entsprechende Praxiserfahrung zu besitzen. Nicht nur in Deutschland werden Richtlinien nicht eingehalten oder missachtet. Ich glaube auch nicht weiter Befindlichkeiten diskutieren zu wollen, über Fakten gern. :razz: Ja, soweit auch zu meiner Befindlichkeit. :oops: Wirklich, bitte, bitte nichts für ungut. Liebe Grüße Klaus Klaus, lass Dich nicht beirren! Mir haben Deine Beiträge sehr gefallen. Eine belehrende Attitüde habe ich bei Dir nicht feststellen können. Bei manch anderem hier im Forum allerdings schon. ...
ganz genau so sehe ich das auch. ja ja das BOESE Wasser im Wohnmobil....... aber dann irgendwo in der Pampa in diesem niedlichen kleinen Restaurant die lokalen Spezialitaeten genossen wo wer weiss was fuer hygienische Zustaende herrschen (sorry fuer die Verallgemeinerung, es geht um die schwarzen Schafe) und der Kellner sich vorher in der Nase gebohrt hat :lol: Man soll schon aufpassen wo und wie man sein Frischwasser bunkert, das stimmt. z.B. der nette Schlauch and der V/E Station...... Aber mal ehrlich, wenns jemanden zu unsicher ist aus dem Womo Tank zu trinken dann kauft doch einfach Wasser in Flaschen. Weiter oben Das heißt im Klartext: wenn man als privater Womo-Besitzer rechtlich auf der sicheren Seite sein will, muss man darauf achten, daß man sein eventuell nicht einwandfreies Womo-Wasser nicht als Trinkwasser an dritte Personen abgibt. Eventuellen Besuchern bietet man also besser Bier o. ä. als Getränk an :mrgreen: . Ich habs gesehen, ist ein Smiley dran. Aber wirklich? Soweit haben wir es schon? Angst das mich einer verklagt weil meine "Hauswasseranlage" nicht der Trinkwasserverordnung entspricht? Geht's noch? Wenn mich einer deswegen verklagen wuerde, da wuerde ich im hinterher nochmal kraeftig in den Hintern treten damit er einen richtigen Grund hat mich zu verklagen. :ja: Dafür von mir ein deutliches Plus! Wobei ich ihm mehr symbolisch in den Hintern treten würde :wink: |
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