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Flügel und Wurzeln sollt ihr haben Im Wohnmobil 1, 2


GB63 am 03 Mai 2018 07:13:00

Upandaway1972 hat geschrieben: Dennoch, und das denke ich sollte beachtet werden, dass niemand außer der oder diejenige selber weiss, warum er oder sie sich für etwas entscheidet.

Danke für genau diesen Satz.
Warum, weil ich genau an dem Punkt bin, aus dem "Steinhaus" ins Womo zu ziehen. Nein ich bin keine "jugendliche Aussteigerin " sondern ich habe meinen Berufsweg beschritten und habe irgendwann gesagt: es muss noch etwas anderes geben.
Die Zeit der Fragen und Gedanken zum Thema Wohnen im Mobil war lange und sicher nicht immer einfach. Die Fragen nach dem Warum meines Umfeldes zu beantworten war oft mit Kopfschütteln verbunden. Aber ich habe JETZT die Möglichkeit das zu tun. Ich bin überzeugt, dass es auch Tage geben wird, da werde ich mich nach der jahrelang gewohnten Umgebung zurücksehnen. Sicher ist Skype etwas anderes als mal eben zum Kaffee zur Freundin zu fahren. Aber ich will mich ganz bewußt auf das Abenteuer einlassen.
Entscheiden ob es das richtige ist, jetzt ja!
In 4 Jahren immer noch? Das werde ich wissen wenn die Zeit vergangen ist.

Vielleicht sehen wir uns irgendwo einmal
Gisela

Jeder kann eine Entscheidung nur für sich oder als Paar / Familie treffen.

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Tinduck am 03 Mai 2018 08:54:06

Daumen hoch - wenn man sich der möglichen Probleme bewusst ist und da nicht blauäugig reinhopst, machen.

bis denn,

Uwe

Gast am 06 Mai 2018 17:03:46

Ich drücke auch die Daumen. Schließlich ist ein Womo ja auch keine Notunterkunft, sondern eine Ferienwohnung auf vier Rädern, wo man fast überall mit hinfahren kann. ... herrlich. ...

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rentnerin am 21 Okt 2018 16:15:27

Das Abenteuer beginnt........
Wollte etwas berichten wie weit mein Vorhaben leben und reisen im Wohnmobil gediehen ist, aber wußte nicht wo und habe deshalb in einen Blog geschrieben. Damit ich nicht alles nochmal schreiben muß, ein Versuch es hierhin zu kopieren. Bin leider immer etwas überfordert mit den verschiedenen Aktionen im Forum. Werde ich noch lernen, hoffentlich. Es hat geklappt.

Deutschlandreise
Erstmal eine Generalprobe, mindestens 7 Wochen am Stück unterwegs. Hatte keine Vorstellung wieviel an Kleidung, Schuhe, Küchenutensilien, Hundebedarf usw. in meinen Eura 635 Ls passt. Glücklicherweise hat es noch geklappt eine Trocken-Trenn-Toilette einbauen zu lassen. Es war für mich immer anstrengend eine volle Kassette, fast 20 kg, zu entleeren. Bin etwas klein und schon etwas älter. Das Wissen, nur noch alle paar Wochen? Monate? den Toiletteninhalt zu entsorgen, ist sehr beruhigend. Der volle Urinbehälter wiegt nicht mehr als ein 6er Pack Wasserflaschen, das schaffe ich gut. Unglaubliche 7 Stunden habe ich Sachen ins Wohnmobil getragen und in die Schränke und Staufächer eingeräumt. Was dann wo am besten platziert ist wird die Praxis zeigen. Vielleicht muß ich da noch manches umräumen. Mein Kleiderschrank zuhause ist jedenfalls halb leer und auch die Küchenschränke. Allein 20 große Dosen Hundefutter mußten in den Doppelboden. Die Campingliege, der Tisch und ein Sonnenschirm sind noch nicht dabei. Stelle mir vor, daß ich im Frühjahr einiges an Winterkleidung austausche gegen Sommerkleidung und dann die Möbel, für draußen sitzen, einpacke. Es passt mehr ins Wohnmobil als ich dachte. In den nächsten 7 Wochen wird sich zeigen was ich wieder ausladen kann und was noch unbedingt mit muß auf die mehrjährige Deutschlandreise. Und vielleicht traue ich mich ja irgendwann auch ins europäische Ausland. Ich freute mich wie ein Kind auf Weihnachten, als ich endlich losfuhr. Den ersten Gegenstand konnte ich schon notieren, den ich noch brauche. Zur Feier des Tages kaufte ich mir eine Flasche Wein, leider mit Korken, und kein Korkenzieher dabei. Aber auf dem Stellplatz haben mir nette Menschen meine Flasche geöffnet. Kaufe sonst immer diese Mini-Weinflaschen, und da trinke ich 2 Tage davon. An dieser großen Flasche habe ich die ganze Woche was. Die nächste Herausforderung wird das Wäsche waschen sein. Muß einen Waschsalon finden mit passendem Parkplatz. Aber schätze mal daß ich mit einmal im Monat Großwaschtag klar komme. Das Wohnmobilforum ist natürlich eine große Hilfe, weil für jedes Problem gibt es mindestens einen Menschen der die passende Antwort hat. So kann ich beruhigt unterwegs sein. Bin gespannt was die Zukunft bringt.
Christa grüßt von unterwegs mit Terrier Frieda

abnachlapalma am 21 Okt 2018 23:08:10

Freue mich auf die Fortsetzung.

TiborF am 22 Okt 2018 09:54:28

Liebe Christa, ich wünsche Dir eine schöne Zeit mit deinem Terrier ----- bin gespannt, ob alles so zu deiner Zufriedenheit verläuft.

Es ist ein schönes Abenteuer, was du startest. Hoffe, Du berichtest uns immer mal von deiner Reise (mach doch dazu deinen eigenen Thread auf, dann finden wir dich immer wieder)

willlife1949 am 29 Okt 2018 01:47:29

Schliesse mich mit an- allzeit gute Fahrt.
Wobei Du keine Angst haben musst um Hundefutter, DAS gibt es überall.
Ich fuhr los mit über 40 Konserven und brauchte nicht mal die Hälfte für 4 Wochen
Plage Piemansson . Also wie bisher zu Hause jede Woche einmal einkaufen.

( Ich habe nach und nach auch die 4 Jacken, 3 Pullover .... wieder weggetan, nur Ballast.

lg Rainer alias will49

quax1968 am 05 Jan 2019 14:26:37

Ich greife das Thema auch mal wieder auf. Gerade weil es soviele unterschiedliche Meinungen gibt, macht es für mich interessant. Ich stehe gerade auch vor einem Umbruch. Ich würde mich jetzt auch nicht als Aussteiger betrachten, sondern eher als Umsteiger.

Ich möchte ausprobieren wie es ist, reduzierter zu Leben. In meinem derzeitigen Leben bin ich umgeben von materiellen Dingen aus viel Luxus. Mir ist das Leben derzeit zu eintönig geworden. Alles läuft seinen geregelten Gang. Ich bin mittlerweile 50 Jahre und habe bisher mehr erreicht, als ich mir das vor meiner Ausbildung vor über 30 Jahren erhofft habe.

Ich denke man bereut nie das was man gemacht hat, sondern das was man nicht gemacht hat. Und gerade dieser Gedanke hält mich immer wieder im Laufen. Ich möchte nicht mal denken müssen, warum hast Du nicht...

Ich brauche die Veränderung und deshalb plane ich auch in ein Wohnmobil zu ziehen. Es gibt aber viele Leute die sind nicht auf Veränderungen gepolt. Und das ist dann auch gut. Wir sind alle ja irgendwie einzigartig.

Jemand hat in dem Thread in etwa geschrieben: Er mag Pizza, möchte die aber nicht jeden Tag. Und kann sich daher nicht vorstellen im Womo zu Leben, weil das dann in einem Alltag mündet. Der Vergleich passt einfach nicht und ist imho auch zu kurz gedacht und etwas zu oberflächlich.
Im Womo kann man grundsätzlich mehr machen/erleben als in einem Steinhaus, eben weil man flexibler ist.

Aber auch ich habe Ängste, ob das alles so klappt. Ich bin nicht naiv, ich weiß es werden Tage kommen, da werde ich an alte Zeiten zurückdenken und wie schön das alles war. Aber diese Zeiten werden sicher auch wieder überlagert von Dingen die ich erleben darf. Ich mag mein bisheriges Leben, bin aber auch gespannt auf Neues. Bisher habe ich mich nach Reisen auch immer wieder auf mein Steinhaus gefreut. Wird das wieder so sein, wenn ich mich vom Kopf her davon befreit habe...?

Ich weiß es nicht...
Aber eins weiß ich, ich werde nie sagen müssen, ach hätte ich doch...

mercurius46 am 05 Jan 2019 16:33:01

Ja - unser Alf! Leider ist er hier in diesem Forum nicht mehr "gelitten" - warum auch immer. Aber seine Beiträge zum Thema "Batterien" - die hatten schon was...

Zum Thema "Aussteigen": Nach einem arbeitsreichen Leben nutze ich vermehrt meinen Kastenwagen zum Reisen. Als Alleinfahrer mit Mops Samson hole ich all' das nach, was in den letzten 30 Jahren warten musste. Z.B. das Umrunden aller europäischer Küsten - angefangen vom italienischen Stiefel (Triest-Gargano-Apulien-Neapel-Toscana-Piemont) und jetzt in 2019 die Strecke Genua-Gibraltar-Lissabon-Biarritz. In 2020 dann Biarritz-Brest-Kiel-Kopenhagen-Danzig. Zum Schluß Danzig-Triest - die genaue Route wird festgelegt, je nachdem was die politischen Verhältnisse so hergeben.

Im Sommer bleibe ich Juli/August und im Winter Dezember-Februar zuhause, weil ich den jungen Leuten Platz machen will für deren Urlaubs-Wochen. Es gibt unterwegs dermaßen viele erfreuliche Kontakte und Bekanntschaften, dass es an der Pflege der für den Menschen so notwendigen Sozialkontakte nicht mangelt...

Wurzeln oder Flügel? Es geht beides!

schneggenhaus am 05 Jan 2019 20:56:57

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



genau so sehen wir es auch und machen es sehr ähnlich nach unseren Bedürfnissen und geniessen diese Zeit mit tollen Begegnungen während der Reise und auch Reisen zur Familie, ohne dabei sich entwurzeln zu müssen oder wollen ...... um dann irgend wann einmal den Rest vom Leben in der gewohnten Umgebung verbringen zu können.
Beim letzten Familientreffen meinte meine Cousine ich habe gedacht das Ihr kommt, da Ihr ja in dieser Zeit immer unterwegs seit ...... und den Umweg gerne in Kauf nehmt um die Familie treffen zu können :D ...... sind ja nur ca. 800 km dazwischen :razz: .... das ist Leben und Lebensqualität und man kann es entspannt geniessen.

DigiMik am 14 Apr 2019 23:37:06

Moin,
der Fred ist ja schon älter, aber ich denke, doch mal etwas beizutragen.
In drei Wochen leben wir zwei Jahre in unserem Bimo. Anfangs war es nur Freude, diese Gefühl, nur das zu tun wo einem nach ist. Dann hatten wir ein Jahr lang den nordamerikanischen Kontinent umrundet und sind seit Mai 2017 wieder in Europa.
Wir werden oft gefragt, wie wir das aushalten und ob es nicht langweilig wird oder man Heimweh bekommt.
Ja, es hat sich etwas geändert...
Das Urgefühl ist geblieben, ist sogar noch stärker geworden. Die Vorstellung, länger als ein paar Stunden in einem Haus zu verweilen oder gar zu schlafen ist furchtbar.
Länger als zwei oder drei Tage halten wir es an dem gleichen Ort nicht aus. Das enge Deutschland wirkt wie eine Zwangsjacke, deshalb halten wir uns hier nur noch vllt. drei Wochen im Jahr auf um Dinge zu Erledigen.
Je länger wir reisen, desto weniger interessiert uns Deutschland und teile Europas. Heimat ist ein Wort, womit wir nichts anfangen können, unsere Heimat ist alleine unser Bimo.
Wieviel wirkliche und echte Freunde hat man im Leben? Ne Hand voll und die trifft man vllt. ein Mal im Jahr irgendwo, ansonsten ist man ja Dank Internet nicht aus der Welt.
Andere, die man aus Vereinen, Hobbies, what ever kannte, das waren Bekannte, wenn auch gute. Aus den Augen aus den Sinn. Vermissen wir sie? Nö...
Wir sind aktiver geworden, was sich auch auf die Gesundheit niedergeschlagen hat. Ich fühle mich 10 Jahre jünger. Mit 64 lief ich und das teils flotter als die Küken, „Angels Landing“ hoch. In den USA sind wir 1.500 km nur gelaufen.

Jeden Tag machen wir es uns bewusst und genießen es, dieses freie geile Leben und dass es lange anhalten wird.
Jetzt haben wir uns noch einen 4x4 mit Dachzelt zugelegt, womit wir für ein paar Wochen oder Monate in die Pampa fahren werden.

Ich denke, das wird es sein, dass solch ein Leben auf Dauer funktioniert.
Man muss frei sein, frei von Bindungen, sei es zu Personen oder Heimat und diese Freiheit genießen. Man muss dieses Nomaden-Gen einfach in sich tragen, diesen Drang, immer weiter ziehen zu wollen

In diesem Sinne, einfach nur Gedanken zum Denken...
LG vom Mikesch

RichyG am 15 Apr 2019 07:39:59

Hast Du schön beschrieben Mikesch.
Danke für Deine Gedanken!

Mexi am 09 Sep 2021 13:34:43

Hallo zusammen, ich find das einen sehr interessanten Thread.
In 3 Jahren wollten wir auch los. Aber das Leben passiert und komme nie so wie man es plant.
Meiner (Exlebensgefährtin) ist nun bewusst geworden, dass Familie wichtiger ist, als dass wir beide im Womo lange Zeit auf Tour gehen.
Ich brenne so dafür, dass ich dies nun wohl allein tun werde.
Ich sehe das als Chance die das Leben bietet. Und niemand weiß was es noch bringt. Jedem das Seine

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