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220V-Fußbodenheizung Fahrerhaus mit Heizkabel?


Allradmobilist am 14 Mai 2018 07:36:44

Hallo in die Runde,
in unserem Mobil gibt es zwischen Fahrerhaus und Aufbau keine Trennwand. Der großzügige Raumeindruck gefällt uns sehr, nachteilig ist jedoch, dass es in der kälteren Jahreszeit im Bereich des Fahrerhauses doch ziemlich kühl wird.

Der irgendwann demnächst anstehende Wechsel von AGM zu LiFePO4 könnte da evtl. neue Möglichkeiten eröffnen, etwa für den Betrieb einer elektrischen Fußbodenheizung in den Abendstunden. Nun gibt es zwar Heizteppiche mit vorgebenen Maßen, aber ich hätte gern einen, der den Boden des Fahrerhaus vollständig oder fast vollständig bedeckt.

Mir ist nun der Gedanke gekommen, ob es nicht möglich wäre, eine frei verlegbare Heizleitung zu verwenden. Gedacht ist die für die nachträgliche Ausstattung von Wohnraum, indem sie unter Fliesen oder Bodenbelag zwar rel. frei gestaltbar, aber fest verlegt wird.

Hat hier jemand Erfahrungen mit Heizleitungen? Könnte man damit nicht auch eine Fußbodenheizung im Fahrerhaus realisieren? Das Problem dürfte sein, dass die Heizleitung fixiert werden und mit einer stabilen Deckschicht trittfest gemacht werden müsste. Aber wie?

Was meint Ihr zu dieser Idee?

Bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar!

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Lancelot am 14 Mai 2018 08:18:20

Welche Heizung hast Du verbaut ?
Von ALDE gäb´s die nachträglich einzubauende Heizmatte, die ihre Energie aus dem Wasserkreislauf der Heizung bezieht : --> Link

Wäre das eine Idee ?

fattony am 14 Mai 2018 08:20:07

Ich habe sowas mal in meinem ehemaligen Wohnwagen mit Infrarotheizfolie realisiert, dort allerdings großflächig unter dem Teppichboden. Als Fußbodentemperierung gegen Fußkälte ist das durchaus geeignet, zum Heizen aber natürlich nicht ausreichend. Die Leistung lag bei 160 W/m² auf 230V, inkl. Wechselrichterverlusten also rund 15A/m² bei 12V. Da gibt es aber verschiedene Leistungsvarianten zwischen 80 und 220 W...




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Allradmobilist am 14 Mai 2018 09:20:13

Lancelot, danke für den Hinweis. Diese Variante hatte ich vor ein paar Jahrenschon mal in Angriff genommen und in mühseliger Arbeit eine Schablone gefertigt - aber sie haben die Anschlüsse nicht da verlegt, wo ich es angezeichnet hatte und die Matte erstreckte sich bis zu den Pedalen, die aber wegen der Höhe der Matte nicht mehr zu betätigen waren. Kurzum die Matte passte nicht und alles war für die Katz.
Immerhin haben sie sie mir nicht in Rechnung gestellt. Verärgert waren sie aber schon, ohne dass ich dafür vernatwortlich war. Zu einem neuen Anlauf habe ich aufgrund dieser Erfahrung keine Lust. Bislang jedenfalls.

Fattony, sehr interessant! Wegen der sehr unregelmäßigen Form der Bodenmatte im Fahrerhaus müsste ich allerdings mehrere kleinere Stücke aneinanderfügen und elektrisch verbinden (lassen). Zudem ist der Boden im Fahrerhaus nicht eben wie bei Dir, sondern hat Vertiefungen und Erhebungen. Das müsste durch eine entsprechende Unterlage ausgeglichen werden. Werde das aber mal im Kopf behalten. :)

Inselmann am 14 Mai 2018 09:50:33

warum 230V, das gibts doch alles in 12V?

Allradmobilist am 14 Mai 2018 11:07:21

Ja, aber wenn man Matten oder Teppiche mit höherer Leistung haben will, sagen wir 120W, dann würden bei 12V schon 10A durch die Leitungen wollen. Bei 240V wären es nur 0,5A=500mA. Nur so als grobe Schätzung. :wink:

Inselmann am 14 Mai 2018 11:29:34

Allradmobilist hat geschrieben:Ja, aber wenn man Matten oder Teppiche mit höherer Leistung haben will, sagen wir 120W, dann würden bei 12V schon 10A durch die Leitungen wollen. Bei 240V wären es nur 0,5A=500mA. Nur so als grobe Schätzung. :wink:


Aber irgendwo muss der Saft ja rein. Aber ich sehe nun wo der Unterschied liegt, eine dicke Leitung zum Wechselrichter ist besser als alle 12Volt Leitungen dicker.
Aber sind die Matten dann auch mit 230V? Das wuerde mich etwas stoeren. Diese Matten sind ja mehr oder weniger fuer "feste" Untergruende gedacht. Im Fahrzeug hat man ja entweder einen zerkluefteten Boden oder was Weiches (Fussmatten / Teppich) drauf. Halten die Matten das aus auf die Dauer?

Tinduck am 14 Mai 2018 13:41:16

Ich würde auf jeden Fall unter der (wie dann auch immer realisierten) Heizmatte ordentlich isolieren, sonst heizt Du grösstenteils die Aussenwelt.
Ob das dann noch ein zum Autofahren tauglicher Fussboden ist, weiss ich nicht. Bin froh, dass unser Fahrerhaus ein Fahrerhaus ist und kein Wohnraum 2. Klasse.

bis denn,

Uwe

Allradmobilist am 14 Mai 2018 13:54:19

Inselmann hat geschrieben:...Aber sind die Matten dann auch mit 230V? Das wuerde mich etwas stoeren. Diese Matten sind ja mehr oder weniger fuer "feste" Untergruende gedacht. Im Fahrzeug hat man ja entweder einen zerkluefteten Boden oder was Weiches (Fussmatten / Teppich) drauf. Halten die Matten das aus auf die Dauer?

Es gibt Heizmatten und Heizteppiche, z.B. bei Paroli, für 12V und für 230V. Ab einer bestimmten Leistung aus den oben geschilderten Gründen nur noch für 230V. Die sind offenbar stabil genug, da ich noch nichts von besonderen Anforderungen an den Untergrund gelesen habe - im Rahmen dessen, was in Kfz so üblich ist.

Diese Matten gibt es auch in allen möglichen Wunschmaßen, aber eben nur in rechteckig oder quadratisch. Ich hätte gern eine, die den Boden im Fahrerhaus bedeckt, Ausschnitte inclusive, wie es ein Teppich eben auch tut. Das ist mit Heizfolien, wie sie z.B. fattony in seinem Wohnwagen ausgelegt worden sind, bauartbedingt nicht zu machen. Daher die Idee mit dem Heizkabel. Das ist weitgehend frei verlegbar. Ich weiß noch nicht, ob bzw. bis zu welcher Grenze es belastbar ist. Wenn es uneblich wäre, könnte man sich ja einen Teppich nach Maß machen lassen und das Heizkabel darin fixieren.

Aber vielleicht mache ich doch noch einen Versuch mit den Matten, die für das Alde-System angeboten werden. Soetwas hätte ich gern, aber mit Heizkabel statt mit Schlauch innen.

Allradmobilist am 14 Mai 2018 13:57:45

Tinduck hat geschrieben:....Ob das dann noch ein zum Autofahren tauglicher Fussboden ist, weiss ich nicht. ...

Warum denn nicht? Schlimmer als mit dem Alde-Teppich kann es doch nicht werden.

markgraefin am 14 Mai 2018 16:03:34

Schau dir den Heizteppich bitte ganz genau an.

Wir hatten einen, der nach 1 1/2 Jahren mir einen elektrischen Schlag, meiner Socke ein Loch, meiner
Ferse eine Brandblase und unserem Wohnmobil eine tiefe verbrannte Stelle im Boden, verpasste.

Solange die Fußbodenheiziung funktionierte war es eine wunderbare Wärme.

Seit dem Erlebnis ziehen wir allerdings die dicken, flauschigen Teppiche von IKEA und unseren Schweizer Würfel vor.

Gruß
Markgräfin

Allradmobilist am 14 Mai 2018 16:06:35

Magst du sagen, von welchem Hersteller der Teppich stammte? Gern auch per KN.

drkklaus am 31 Dez 2018 16:27:56

Hallo,
als NEUER in diesem Forum möchte ich auch einen kleinen Kommentar abgeben.
Vor über zehn Jahren (CI RIVERA 550) sah es bei uns fast genau so aus wie auf den Bildern von fattony.
Ich habe jedoch wegen eventuellen Scheuerschäden und zu Fixierung unter die Heizfolie (Carolique) eine Art Klebevlies (legt man unter die Teppiche damit sie auf glatten Fußböden nicht rutschen) verlegt. Weiterhin gelang es mir alle Klemmverbindungen (Stromzuleitung-Kupferbänder der Heizfolie) unter die Einbauten, also auf keinen Fall im normalen Trittbereich zu verlegen. Ja und zur Sicherheit habe ich die gesamte Fläche mit Alufolie abgedeckt, diese wurde dann mit dem Schutzleiter verbunden.
Somit war ich mir sicher, dass bei Schäden auch der FI-Schutz gewährleistet wird.
Bei Bedarf haben wir die Fußbodenerwärmung auch kurzzeitig über den Spannungswandler mit 230V betrieben.
*Übrigens lohnt es sich auch nach dem Spannungswandler eine Fehlerstromsicherung für Steckdosen einzusetzen. Voraussetzung ist natürlich das darauf folgende Installation dreiadrig ausgelegt ist.*
Im Unterschied zu Früher begann ein Wohlfühltraum.
So und nun noch die Grüße aus Niederschlesien und/oder Oberlausitz an alle,
bis zum nächsten Jahr :razz:

Uwe1961 am 01 Jan 2019 11:05:21

...wie wäre es, folgende Metallgewebe ummantelte Silikonheizleitung zwischen zwei
passgenau zugeschnittene elastische Teppiche (Passformfußmatten) einarbeiten zu lassen...Leistung/Kabellänge könnte man teilen um zwei Schaltstufen zu haben (schneller aufheizen oder geringere Dauerlast)...sollte allerdings auch 2-3cm Aufbauhöhe ergeben.

Frohes Neues Jahr, Uwe.

Allradmobilist am 01 Jan 2019 11:28:48

Ja, so in etwa habe ich mir das vorgestellt. :)

Inzwischen bin ich von dieser Idee wieder abgekommen und werde zunächst die Heizmatte von Alde ausprobieren. Eine ierhin schon bewährte Lösung.

markgraefin am 02 Jan 2019 18:58:58

Allradmobilist hat geschrieben:Magst du sagen, von welchem Hersteller der Teppich stammte? Gern auch per KN.


Sorry, ich habe deine Frage eben erst gesehen.

Ich habe die "Fußbodenheizung" beim Kauf des Wohnmobils als Extra einbauen lassen.

Im Vertrag steht nur "Heizteppich".
Sie werden wissen, warum sie es nicht klarer beschrieben.

Gruß
Markgräfin

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