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Nachdem ja die Einfahrverbote immer mehr werden denke ich langsam darüber nach unter unsere Eigenbau Kabine statt den euro3 ein euro6 fahrgestell zu schrauben. gottseidank hat iveco wenig geändert was die abmessungen betrifft, somit hält sich der umbauaufwand in grenzen. eine wesentliche frage ist aber einzel oder zwillingsräder an der hinterachse. Ich hatte beim Vorgänger und auch jetzt immer Zwillingsräder (aktuell steckt ein Dail 35 C 12 unter der Kabine) und bin damit recht zufrieden, da wir manchmal auch auf sand an den starnd fahren etc. und ich habe auch kein reserverad mehr mit. aus Gewichtsgründen überlege ich den umstieg auf einzelrad, evtl. dafür mit luftfederung laut datenblättern ist das Fahrzeugleergewicht bei Radstand 3.750 ( das wäre der Wunsch statt jetzt 4.100) aktuelles Fahrzeug 2.105kg 35C12 neu Blattfeder 2.078 kg 35C12 neu Luftfeder 2.123 kg 35S12 neu Blattfeder 1.957 kg 35S12 neu Luftfeder 1.976 kg Das Potential von ca 140kg ist bei einem 3,5t auto natürlich sehr interessant. schwanken und wanken / komfort sind uns ziemlich egal, allerdings ist seitenwind wiederum sehr wichtig. Traktion - klar, ist wichtig, aber wie ist das abzuschätzen. Es geht um ein Sommerauto das nur von Mitte März bis ca Allerheiligen bewegt wird. Was sind denn Eure Erfahrungen, Meinungen dazu? brennt noch nicht unter den nägeln, sehe das als Aufgabe für den kommenden Winter Danke
Damit wird die Welt aber aufs mal viel kleiner! :razz: Ich habe mit Einzelbereifung bessere Erfahrungen gemacht; ganz besonders im Gelände und im Schnee. Bei Doppelbereifung hast du ja normalerweise recht schmale Vorderreifen (Dackelschneider) und damit wenig Bodenhaftung und eine entsprechend geringe Auflagefläche. Gruss Flatus .
als österreicher versteh ich das jetzt nicht wirklich ;)
ich habe 6 gleiche räder am iveco und ich rede immer von hinterradantrieb - beim 4x4 ist die erlaubte aufbaulänge zu kurz Bei Einzelbereifung geht vermutlich hinten die max. Achslast runter. Wenn Du damit klarkommst, keine Frage, Einzelbereifung. Ich hab einen Euro 5 verkauft und mir einen Euro 3 zugelegt. Du musst halt schauen, ob Du da, wo Du hinwillst, mit Euro 6 klarkommst. Die gute, alte Dieselweltkarte ist mal wieder gefragt. Wünsche eine glückliche Entscheidung! Ebi Nun ja - unsere Hauptreiseländer sind auch in den nächsten jahren Italien ( 10x / Saison am Gardasee, dazu Toskana etc. und Durchreise nach Frankreich) und Frankreich. 2020 sollte es in ITA sehr eng werden mit EURO 3, wie es mit Crit Air in FRA weitergeht - schaumamal. icjh würde auch am liebsten beim einfachen und bewährten EURO 3 bleiben - einfach, gut und never change a running system, aber das wirds wohl nicht spielen. Achslasten kann ich mal auswiegen, sollte aber kein besonderes Problem sein. da sagt das datenblatt 2.240 zu 2.600 zugunsten zwillingsrädern - guter hinweis ! du must auf jeden fall auch auf die "achslänge" (übersetzung) achten, nicht dasz die kiste nach dem umsatteln nur noch 90 läuft... ich denke aber auf jeden fall, dasz mehr zwillingspritschen als monopritschen auf dem markt sind und somit die auswahl beim zwilling deutlich gröszer ist - auch in austria! allesbleibtgut hartmut
versteh ich nicht - das ist doch für die übersetzung egal ob da eine ksite oder pritsche drauf ist - luftwiderstand bedingt wirds halt etwas langsamer, aber mei.
ist erstaunlich ausgeglichen, und wenns euro 6 werden soll denke ich ggf an ein neufahrzeug Hallo, ich gebe zu bedenken, dass man Zwillingsbereifung sofort als über 3,5t erkennt. Eine einfache Bereifung auf der Hinterachse geht auf den ersten Blick noch als 3,5t durch. Also wenn Du gerne mal ein wenig schneller als erlaubt unterwegs bist, oder schon mal im LKW Überholverbot überholen willst, solltest Du besser zur einfachen Bereifung tendieren ;) Schöne Grüsse ThoK
Nicht unbedingt. Ich weiß nicht, wie die heutigen Fahrzeuge sind, aber mein erster VW-LT hatte 3,5t und Zwillingsbereifung. RK
. . . mein Transit auch. Stefan Die Angaben in den Datenblätter sind wie immer bezgl. des Leergewichts mit etwas Vorsicht zu lesen. Ich habe vor kurzem eine Daily Doka (35S15_18D) gekauft. Leergewicht gemäss Datenblatt mit Radstand 3450 mm: 1985 Kg. Mit minimalem Zubehör (Klima, Reservenrad, Beifarer-Airbag) zeigt die Waage jedoch gut 100 Kg mehr an (2090 Kg um genau zu sein). Auf die Differenz zwischen Einzel- oder Zwillingsbereifung kann man sich m.E. schon eher verlassen. Bei mir sprachen die 130 Kg an Mehrgewicht gegen die Zwillingsbereifung - in diesem Fall hätte ich jedoch noch zusätzlich ein Sperrdifferential geordert, dieses bietet Iveco leider bei Einzelbereifung nicht an (wieso auch immer?!). Beim Motor bleibst Du bei der kleinen Version? Das war bei mir ein wesentlicher Punkt für den Daily, da sie hier im Ansatz noch ordentliche Motoren vebauen (3.0L) - Bedenke: Die kleine Version verfügt über einen Zahnriehmen, dieser muss alle 80'000 (?) KM oder 7 (?) Jahre ersetzt werden. Allein schon fast der Ersatz eines Zanriehems rechnet den Mehrpreis zur grösseren Motorisierung auf (diese verfügen über eine Steuerkette). Mit Gruss cbra, es gibt unterschiedlich lange achsen beim daily, bei zwillingspritschen sind die häufig kürzer. also das objekt der begierde VORHER mal ausfahren, ob die karre auch 160 rennt, du willst doch nach dem umsatteln nicht 100 bei 3500 rpm fahren sonder lieber bei 2500.... kästen haben standardmäszig alle (also zwillinge + monos) die "lange" achse! allesbleibtgut hartmut
Dieser Beitrag ist zweifellos eine Meinung eines Nutzers, sehr ausgewogen und fachlich fundiert scheint sie mir allerdings nicht. Natürlich können sich Steine zwischen die beiden Reifen klemmen und natürlich können die Reifen dadurch beschädigt werden. Ich kann aber mit jedem Reifen über spitze Steine/Nägel fahren und dass auch Schotter gegen den Unterboden knallen kann ist kein Alleinstellungsmerkmal von Zwillingsreifen. Und Straßen, die so schmal sind dass beide äußere Reifen in der Luft hängen sind doch eher selten und lt. Definition keine Straßen sondern Feldwege! Die Vorteile meiner Meinung nach sind: breitere Auflagefläche, dadurch bessere Traktion, leichtere Kettenmontage (Keil unter Innenreifen), ein Rad kann abmontiert und als Ersatz verwendet werden (50% des Mehrgewichtes durch eingespartes Ersatzrad wieder eingespart) Die Nachteile sind: Höhere Anschaffungs(Reifenwechsel -kosten, mehr Gewicht (ca 50kg), meist größere Wendekreis, Luftdruckkontrolle leicht erschwert. Das ist jetzt die Meinung eines anderen, vielleicht ein bisschen fundierter, Gruß Andreas
Mit einem einzelnen Reifen hast du die Steine (mit Kraft) aber nur gegen die Lauffläche, die ja dicker ist. Ein Stein zwischen die Reifen geklemmt, der sich bewegt und zwischen den bewegten Seitenwänden ist, kann da schon mehr anrichten. Ich kann mich aber nicht erinnern, daß ich damals so was mal hatte. Ist aber lange her und dauerte nur ein paar Jahre. Wie machen das denn die Baustellenfahrzeuge, die ja oft im "Gelände" fahren und meist Zwillingsreifen haben ? WIrd da regelmäßig kontrolliert ? RK
Aber sicher,sollte jedenfalls ...es können auch festgeklemmte Steine fliegen gehen und das wird dann richtig gefährlich wenn die bei 80 nach hinten schießen kleinen (2,3l) motor hab ich jetzt auch - u.a. aus gewichtsgründen und das passt unsere reisegeschwindigkeit liegt i.a. zwischen 110 und 120, mit rückenwind auch mal 130 - das passt ganz gut, laut datenblatt und zulassung darf ich 142 - dank 3,45 höhe brauch ich da aber ordentlich rückenwind ;) wie geschrieben - mit zwillingsreifen hab ich viel erfahrung und bin auch zufrieden, mir gehts im wesentlichen um die nachteile (und vorteile) beim umstieg auf einzelbereifung weil die gewichtsreduktion doch sehr interessant ist. radstand wird 3.750, das ist fix. mein gefühl ist 2/1 für zwillingsräder (weil gewohnt) verliere ich traktion? flieg ich schneller aus den kurven (ich fahr schon manchmal an der haftgrenze ;) ) ? gibts ausser der gewichtsreduktion ernsthafte Vorteile der Einzelbereifung ?
Meine beiden Transit ebenso. An Mautstellen fragen sie aber öfters ob unter oder über 3,5t. Vorteil wird ein eventuell geringerer Spritverbrauch sein. Ich schwöre aber auf meine zwillingsbereifte Hinterachse. an andwein Fährst du ohne Reserverad? Ich habe es noch dabei. Würde mir aber einiges an Gewicht ersparen. bert Auf der feuchten Wiese sinken bei gleicher Achslast Zwillinge nicht so tief ein. Die Traktion bei z. B. nasser Strasse ist ebenfalls besser. Spritverbrauch ist höher, insbesondere bei Regen. Reifenauswahl evtl. eingeschränkt, bei Einzelbereifung kann man u. U. auch breitere Pneus fahren. Wir haben Zwillinge; würde die nur gegen Einzelbereifung tauschen, wenn Allrad und AT-Bereifung angesagt sind :D bis denn, Uwe
stimmt - ich habe jetzt kein ersatzrad mit, wegen zwillingsbereifung, bei einzel geht das nicht, also muss ich ersatzrad mit halterung vom gewichtsvorteil abziehen...
Nein, das habe ich noch nicht übers Herz gebracht. Selbst meine Devise "no risc, no fun" hat hier nicht die Oberhand gewonnen. Aber ein ganz praktisches Argument für das Ersatzrad: Selbst wenn du ohne einen 2. Zwilling weiterfahren kannst. Irgendwann musst du das def. Rad ersetzen. Und versuche mal solche Reifengrößen innerhalb von 2-3 Tagen zu bekommen. Für einen Fiat in Italien/Frankreich kein Problem, für einen Ford schon an "Rkopka" Seit 10 Jahren Zwilling, trotz Surfsport/Freistehen an allen Stränden Korsikas, Sardinien und einer Unzahl von Feldwegen hatte ich noch nie gefährliche Stein größen zwischen den Reifen. Nach Schotterwegen habe ich am Anfang kontrolliert, heute nicht mehr. Das Risiko ist gegenüber den Vorteilen einfach vernachlässigbar. Gruß Andreas Hatte ich auch nie, und ich kenne das nur von bösen Geschichten. Aus der Praxis hat noch keiner meiner Bekannten davon berichtet. Das wäre für mich nicht das Kriterium, um auf Einzelbereifung umzustellen. Andere Gründe gibt es, die liegen aber nicht in Italien. Dort ist es doch völlig egal, mit was man unterwegs ist. Grüße Ebi Geht mir genau so. Fahre seit 2006 nur zwillingsbereifte Hecktriebler. Würde auf das Ersatzrad auch nicht verzichten wollen. Ich habe voriges Jahr auf 195er am Transit umgestellt. Die sind eigentlich leicht verfügbar. Bei einem geländegängigen Fahrzeug würde ich die Singlebereifung eher noch in Betracht ziehen. Bei einem "Standartmobil" nicht. bert Ich hab - wie gesagt - kein reserverad mit. hatte 2x bedarf und ein reifen war auf lager - 1x mitten in barcelona, einmal südfrankreich (das ging sich sogar freitagnachmittag aus). die dimension vom iveco daily ist in FRA und ITA sehr gut verbreitet. das gewicht vom reserverad sind gut 3 surfbretter ;) aber ich muss mal mit iveco klären was bei der doppelkabine in S Variante anders(leichter) ist als bei der C - Variante. nur 2 räder machen ja keine 130kg aus
Ja, wenn man in Surfbretter umrechnet lohnt sich das daheimlassen!!!!!! Das kann ich voll verstehen Gruß Andreas Hallo zusammen, das man sich Steine zwischen den Reifen einklemmt ist sicher richtig. Mir ist das selbst schon einmal in GR passiert. Zum Glück habe ich es zufällig bemerkt und konnte den Stein nach Lösen der Radmuttern und Entfernen des Rades beseitigen. |
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