|
Ein Bericht über ein unschönes Erlebnis. Die Werkstatt hat das Wohnmobil zur TÜV Prüfung und festgestellt, dass der Kühler und die Handbremse nicht i.O. ist. Es sollte ein Kostenvoranschlag erstellt werden. TÜV wurde erledigt, die Reparaturen auch obwohl ich mindestens 4x angerufen und nach den Kosten gefragt habe. Ergebnis: fast 1.500 € Rechnung OHNE vorab über die Kosten informiert worden zu sein. Die Werkstatt ist schon seit über 20 Jahren "unsere" Werkstatt aber jetzt bin ich doch ein wenig überrascht und auch verärgert. Wir holen das Fahrzeug morgen ab, dem Inhaber werden wir die Meinung sagen. Zahlen werden wir so oder so, aber es ist sehr ärgerlich nicht wenigstens vorab informiert worden zu sein. Hat jemand sowas schon erlebt? Was würdet ihr tun? Ich habe Einblick in die andere Seite und kann nur sagen, so einfach ist das alles nicht. Um es kurz zu machen: Der Kunde will sein Fahrzeug repariert haben um den TÜV zu bekommen, Kostenvoranschlag kostet nur Geld und vor allem Zeit in welcher die Werkstatt am Fahrzeug nichts verdient. Weil repariert werden muss es ja so oder so. Also ist der KV doch eigentlich für die Katz. Natürlich ärgerlich für den Kunden wenn die böse Überraschung kommt... Ich verstehe das die Werkstatt schnell reparieren und das Fahrzeug wieder vom Hof haben will. Seit letzter Woche Dienstag rufe ich beinahe täglich dort an und frage was es ca. kosten wird. Wie teuer so ein Kühler ist und die Bremsen hinten für die Handbremse sollte doch raus zu kriegen sein. Ölwechsel und TÜV sind doch auch kalkulierbar. Wir hatten wirklich mit weit unter 1000 Euro gerechnet und fahren nächste Woche in den Urlaub. Es ist einfach sehr sehr ärgerlich und ich hab keinen Bock auf drei Wochen Nudeln mit Tomatensoße :mrgreen: Die Frage ist, wie lautete denn der schriftliche Auftrag? Hier ist es immer vorteilhaft genau zu beschreiben, was gemacht werden darf. Allgemeine Sätze wie: Fahrzeug-Tüv fertig machen sind nicht gut. Immer schriftlich darauf hinweisen, dass man vor einer Reparatur eine Freigabe und einen Kostenvoranschlag benötigt, da sonst kein Auftrag vorliegt. Aus Werkstattsicht: Es ist absolut nicht in Ordnung dem Kunden Dinge zu berechnen die nicht vereinbart wurden. Dem Kunde muss auch die Möglichkeit gegeben werden, sich eine andere Werkstatt zu suchen. wir haben einen Zettel vom Block abgerissen und darauf geschrieben: TÜV Gasprüfung Durchsicht für den Urlaub Ölwechsel falls erforderlich bei Reparaturen bitte anrufen wegen Kosten Tel.. 015xxxx Ich kenne es so. KV gibts nur noch gegen Kohle. Wenn du einen machen lässt, dann kostet der und das nicht unerheblich. Ist ja klar. Kostet ja auch Zeit Wenn du bei der Werkstatt das machen lässt, rechnen die dir den KV manchmal gegen. Sei doch einfach froh das alles gemacht wurde. Das spart jetzt Zeit und Geld und ihr könnt in Urlaub Bei meiner jetzigen Werkstatt habe ich Minimum 14 Tage Wartezeit :?
ich seh das ein bisschen anders. Jede Werkstatt erstellt in kürzester Zeit einen KV, den sie auch bei Nichtreparatur in Rechnung stellen kann, kostet in der Regel zwischen 15 und 20 Euro. Außer vielleicht ganz kleine Werkstätten haben mittlerweile alle ein Computerprogramm mit dem man innerhalb ein paar Minuten so etwas erstellen kann. Ich finde das gehört zum Service am Kunden, vor allem wenn man wie Heike dort Stammkunde ist. Ich jedenfalls würde dort anständig meine Meinung sagen und betonen, dass ich in Zukunft woanders hingehen würde, wenn so etwas noch einmal vorkäme.
In dem Fall hatten die ja keinen Auftrag über Bremsen etc. Ich würde mir das nicht gefallen lassen und mir den Auftrag vom Meister/Inhaber zeigen lassen. Das ist absolut nicht in Ordnung. Werkstätten die für einen noramlen Werkstattauftrag Geld wollen, würden mein Fahrzeug nicht sehen. Das sähe vielleicht bei einem Unfallschaden anders aus. Aber so ein KVA ist in wenigen Minuten erstellt.
Danke für den Gedankenstoß... du hast auf eine Art ja schon recht, wir sollten froh sein, dass es gemacht ist und wir mit fertig repariertem Wohnmobil in den Urlaub fahren können. Auf der anderen Seite haben wir uns natürlich vorher umgehört und sind auf Kosten von ca. 600 € gekommen für die beiden großen Reparaturen (den Kühler gibts für unser Modell unter 100 Euro neu). Wenn es einen Werkstattauftrag gibt, dann kommt es auf die Formulierung an, eventuell im Kleingedruckten, z.B. TÜV fertig machen mit TÜV Plakette usw. wäre bestimmt eine ungünstige Formulierung für dich. Grundsätzlich ist es nicht in Ordnung, bei einer solchen hohen Rechnung, die hätten dich vor der Reparatur unbedingt anrufen müssen und über die ungefähren Zusatzkosten informieren müssen. Ein schriftlicher Kostenvorschlag wäre sicher nicht notwendig, der würden die Werkstatt Standzeit unnötig verlängern. Bei meiner Werkstatt im Formular, ab 200 Euro müssen die mich vor der Reparatur anrufen. Gruß Hans Vielleicht kannst Du ja mal die Rechnung (natürlich ohne Anschriften/Namen etc) hier einstellen. Dann kann man mal schauen, ob das Ganze zumindest soweit einigermaßen in Ordnung ist. Oder Ihr lasst die Rechnung einmal von anderer Stelle prüfen. Ich würde dann auch gleich mal mit dem ADAC/Verbraucherschutz und negativen Eintrag in Bewertungsportale hinweisen.
Das kann ich erst morgen machen, da wir heute natürlich keine Zeit mehr haben das Wohnmobil abzuholen. Zudem müssen wir auch erst die Bank überfallen :lol: Ich kenne das zumindest mit Werkstätten wo man schon länger Kunde ist so, dass zwar kein echter Kostenvoranschlag gemacht wird aber immer zumindest eine telefonische Rücksprache mit ungefährer Kostenschätzung stattfindet. Dass eine Reparatur im Wert von mehreren hundert Euro ganz ohne telefonische Rücksprache gemacht wird hab ich noch nie erlebt. Es hätte ja sein können, dass du die Reparatur etwas nach hinten verschieben wolltest weil du dann finanziell wieder flüssig bist. Deshalb würde ich in diesem Fall ein späteres Zahlungsziel oder Ratenzahlung "verlangen". Gruß Andreas
Also einen Werkstattauftrag gibt es nicht, denn wir haben das Wohnmobil abgestellt, als dort geschlossen war und die Schlüssel in den dafür vorgesehenen Briefkasten geworfen. Papiere waren im Fahrzeug. Am Schlüssel war unser "Zettel" angebracht mit den Hinweisen was getan werden sollte. Seit dem waren wir nicht mehr dort, es gibt nichts wo unsere Unterschrift drauf ist. Wie gesagt, ich habe mindestens 4-5 mal angerufen (beinahe täglich letzte Woche) und gesagt, dass wir wissen möchten was es in etwa kosten wird. Das es repariert werden musste haben wir ja nicht angezweifelt, aber wir wollten wissen was es kostet. Wenigstens ungefähr, das habe ich auch mehrfach gesagt.
Ja das habe ich auch schon überlegt, er muss uns ein wenig entgegen kommen und merken, dass es so einfach nicht geht.
sehr gute Idee Andreas, das ist ein faires Angebot und beide Parteien können zufrieden sein, vorausgesetzt die Kosten gehen so in Ordnung. :zustimm: Hallo, Also ich bekomme auf Anfrage von meiner (freien) Werkstatt die ca. Kosten. So genau geht das ja auch nicht, weil man ja erst beim Schrauben sieht was noch alles ist. Wird dann manchmal teurer, manchmal passt es. Sollte das jetzt aber völlig aus dem Ruder laufen würde der Meister (Inhaber) mich vorher anrufen, das finde ich fair! Wir hatten einen ähnlichen Fall. Bestimmte Sachen wurden mündlich in Auftrag gegeben ... sind auch schon lange Kunde dort. Bei der Abholung ging der Meister mit uns zum Womo und zeigte uns was gemacht wurde. Am Ende sagte er: Ach ja, die Bremse haben wir auch gemacht. Auf meine Frage "Wieso?" folgte, "die hätte in 5.000km eh gemacht werden müssen." Ich fragte ihn: "Hat meine Frau den Auftrag gegeben? ich nämlich nicht!" Er betonte wieder die 5.000km Ich sagte ihm "Das zahle ich nicht, dafür gab es keinen Auftrag" Er wollte dann wieder die alten Teile einbauen ... er überlegte kurz und meinte dann "Ach, das ist mir zuviel Arbeit" Wir sind dann ohne Bezahlung der Bremse rundum mit der neuen vom Hof gefahren. Das ganze Gespräch ist sehr nett und ohne Zank abgelaufen .... wir sind dort immer noch Kunde ;) Ich will damit sagen, macht es in Ruhe und ohne Streit und bietet ihm an, die 600€ zu zahlen, die ihr andernorts schon erfragt hättet. Wenn er nicht streitsüchtig ist, wird er darauf eingehen ... da bin ich mir sicher.
Ich kann Euren Ärger durchaus verstehen und finde das Vorgehen der Werkstatt auch nicht in Ordnung. Aber mal Hand aufs Herz: Hätte das vorherige Wissen um die Kosten wirklich etwas geändert? Mit defektem Kühler und eventuell nicht funktionierender Handbremse in den Urlaub fahren, vielleicht sogar ohne neuen Tüv? Oder Wagen dort abholen und hoffen, dass man in einer anderen Werkstatt so kurzfristig noch einen Termin bekommt und es dort auch noch günstiger ist? Ärgerlich ist sowas kurz vor dem Urlaub allemal. Ich sehe das so. Der kleine Zettel war der Auftrag - Tenor anrufen wenn was repariert werden soll. Dazu noch die ständigen Anrufe des Kunden. Möglicherweise hat hier die Werkstatt also ohne Auftrag gehandelt, denn der lautete beim TÜV vorführen und vor Reparaturen anrufen. Wir müssen die Teile x und y austauschen wäre also der korrekte Weg gewesen. Für sehr viele Arbeiten haben die Werkstätten Richtzeiten. Ein KVA besteht also nur aus dem kurzen Suchen im Rechner. Auch eine Angabe Pi x Daumen wäre ja ok wenn es so kommuniziert wird. Die Werkstatt hat also eigenmächtig Kosten verursacht denn der Kunde hätte ja entscheiden können ob er es in einer billigeren Werkstatt machen lassen würde und hätte nur den KVA bezahlt. Also liebe Werkstatt - das war nicht beauftragt - bau den Mist wieder aus und meine alten Teile wieder ein (denn mein Eigentum kann er ohne Genehmigung nicht einfach wegwerfen) auf deine Kosten............. .....oder mach mir einen schönen Sonderpreis! Abgesehen von der nicht vorhandenen Kommunikation und der angenommenen Korrektheit der Rechnung schließen sich ein defekter Kühler nebst Handbremse und eine erfolgreiche TÜV-Prüfung aus. Gemacht werden hätten diese Reparaturen also zwingend, da gibt es keine spätere Reparatur aus welchen Gründen auch immer. Es gibt zwei Arten von Kostenvoranschlägen, den unverbindlichen und den verbindlichen. Der verbindliche KV kostet Zeit und zumeist Geld (welches manchmal gegengerechnet wird) und nur dieser ist, wie der Name sagt, bindend und darf ohne Rücksprache max. um 10% überschritten werden. Natürlich ist eine solche Höhe der Rechnung ärgerlich aber ohne die Reparaturen hätte es wohl keinen TÜV gegeben. Von daher grämt euch nicht. Sprechen solltet ihr aber über die schlechte Kommunikation, das hätte Werkstattseitig besser sein können/müssen. So wie Trashy es vorschlägt würde auch ich argumentieren. Ich würde ihm auch klarmachen, dass die Kommunikation gar nicht funktioniert hat und dass es Bedingung für weitere Aufträge ist, dass das besser läuft. Zur Rechnungshöhe kann man schlecht was sagen, kommt stark drauf an, ob er Originalteile oder nicht eingebaut hat. Den Kühler gibts sicher nicht vom OEM für nen Hunni, oder? Zweite Variable ist die Arbeitszeit, so 70 bis 80 Euro pro Monteurstunde wird er ja auch nehmen, da kommt schnell was zusammen, wenns Probleme gibt. Bei unserem Iveco haben die hinteren Bremsen incl. Handbremsseile auch ca. 1500 Euro incl. Arbeitszeit und MwSt gekostet. Keine Originalteile, sondern Bosch, sonst wärs noch wesentlich teurer geworden. Sind halt LKW-Preise... weiss nicht, wie das bei Fiat ist. Ausserdem lauert ja immer noch die beliebte Falle. War der Preis der anderen Werkstatt explizit Brutto? Was ich NICHT machen würde, ist, jetzt zu versuchen, dicken Rabatt rauszuhandeln. Das ist eigentlich unfair, da er die Arbeiten auf jeden Fall gemacht hätte. Oder hättest Du Dir 3 Tage vor dem Urlaub noch eine andere Werkstatt gesucht? bis denn, Uwe Ich Denke die Rechnung ist ok. Offensichtlich gab es keine Kommunikation was über die TÜV Abnahme hinaus bei zusätzlichen Kosten geschieht. Die Werkstatt hat den Auftrag so ausgelegt, dass das Fahrzeug mit TÜV und das Fahrzeug in einem fahrbereiten Zustand abgeholt werden soll. Was hilfts, wenn a. die Reparaturen unumgänglich waren, b. es keinen Wunsch zur Rückfrage bei zusätzlichen Kosten gab und c. die Rechnung nicht überteuert ist, solltest Du die Rechnung begleichen und draus lernen. Hallo, wenn es wirklich so ist, dass mehmals versucht wurde Kontakt mit der Werkstatt aufzunehmen würde ich zumindest ein entgegenkommen von den Kosten erwarten. Letztentlich darf er ohne ein Auftrag keine größeren Reparaturen ohne Rücksprache beginnen.
Das findest du wirklich? :eek: ... dann bekomme ich jetzt 122,71€ inkl. MwSt., weil ich ein paar Blätter in deinem Garten aufgesammelt habe. ;D Ist auf keinen Fall überteuert, denn deine Zeit ist bestimmt kostbarer als meine. Es gehört sich von der Werkstatt anzurufen und einen ungefähren Preis zu nennen. Hella/Behr Kühler gibt es ab ca. 110€ aufwärts. Bremsenteile sind teurer aber 1500€ ist schon recht teuer. Hallo, klar hätte die Werstatt dich anrufen können und Dir sagen können, so, das und das muss gemacht werden um TÜV zu bekommen und um eure Sicherheit gewährleisten zu können. Kostet ca. 1.200€. Und dann? Hättest du gesagt, oh habe aber kein Geld, möchte ja in Urlaub fahren. Das einzige was mich ein wenig stören würde, wäre der fehlende Anruf. Aber sind wir doch mal realistisch, machen hättest du es eh lassen. Willst erstens in Urlaub und hast auch keine Lust eine andere Werkstatt zu fragen, weil eventuell 100€ günstiger. Die Kosten finde ich ok. Gruß Stefan. Manche scheinen das hier komplett überlesen zu haben :roll:
Eigentlich nicht. Es gibt Nachbaukühler und originale. Bei den restlichen Arbeiten kann es immer zu erhöhten Kosten kommen, dies sieht man aber erst wenn man dabei ist. Zudem kann ich als notleidende Werkstatt schon mal einen günstigen Preis bei einem unverbindlichen KV machen.
Ich liefere eine Begründung mit, die ich aus den Beiträgen des TE herausgelesen habe. Sollte ich falsch liegen oder zBsp. die Arbeiten oder Ersatzteile zu teuer sein würde ich meine Aussage zurück ziehen. Wäre nett wenn Du die Aussage nicht aus dem Zusammenhang reißen würdest! Also ich habe ja schon geschrieben das wir so oder so zahlen. Die Reparatur war notwendig wir hätten sie vor dem Urlaub so oder so machen lassen (müssen). Mich stört mehr die fehlende Kommunikation. Das ärgert mich sehr und das kann ich auch nicht unkommentiert lassen. Ich werde morgen die Rechnung ohne Daten einstellen und mitteilen was er gesagt hat.
Das war nicht meine Absicht und ich werde selbstverständlich den Rest nachholen.
habe dazu schon was geschrieben
Genau, es gab keine Kommunikation obwohl die TE mehrfach telefonisch darum gebeten hat
Reine Mutmaßung. Du kannst nicht wissen, wie die Werkstatt was ausgelegt hat. Der Auftrag war eindeutig Zitat: "wir haben einen Zettel vom Block abgerissen und darauf geschrieben: TÜV Gasprüfung Durchsicht für den Urlaub Ölwechsel falls erforderlich bei Reparaturen bitte anrufen wegen Kosten Tel.. 015xxxx"
darüber entscheidet nicht unbedingt die Werkstatt, sondern der Kunde
gab es doch ... Zitat ein paar Zeilen darüber
es geht nicht um überteuert ... es geht darum, dass KEINE Rücksprache mit dem Kunden gehalten wurde, obwohl darum gebeten wurde . siehe Zitat weiter oben In diesem Fall muss das Lehrgeld die Werkstatt zahlen und nicht die Kundin. Die grundsätzliche Frage ist: Wieviel von den 1.500€ sind TÜV, Ölwechsel (sofern gemacht), Durchsicht und notwendige Reparaturen um das Womo über den TÜV zu bekommen .... ein Kühler gehört ganz sicher nicht dazu. Wenn es hinterher um eine Differenz von z.B. 500€ geht, lässt sich das sicherlich im Gespräch klären. Aber einfach nur zahlen würde ich auch nicht. Mir ist auf der Urlaubstour der Regler der LIMA ausgefallen,Resultat LIMA hin,Starterbatterie und Autoradio hin.Vom ADAC zu einem Boschdienst nach Papenburg geschleppt,am übernächsten Tag wieder Fahrklar und um 835.-EUR ärmer.So was kann passieren,aber wenn eine Reparatur notwendig ist um weiter fahren zu können oder um durch den TÜV zu kommen dann ist das so.Auch wenn Deine Werkstatt hätte anrufen sollen,sei froh das die alles gemacht haben,vor den Ferien haben die alle Land unter.Ich hatte mich auch bei meiner Werkstatt bei der ich seit über 40 Jahren Stammkunde bin erkundigt was die Reparatur ungefähr kosten würde und mir wurde ein wesentlich niedrigerer Preis genannt.Aber: Jede Werkstatt kalkuliert anders,Bemerkung meines Werkstattmeisters als er den Preis erfuhr: Stolzer Tarif,aber dafür schnell abgewickelt.(Ich wurde sogar kostenlos zu meiner Besichtigung der Meyerwerft gebracht und geholt). Lass Dir den Urlaub nicht vermiesen,shit happens,Augen zu und durch. Gruß Bernd Die Werkstatt hätte anrufen müssen, nicht sollen. Teil des Auftrags war es die Kosten durchzugeben. Der Auftrag wurde schlicht einfach nicht korrekt erfüllt. Man darf halt nicht einfach darauf los reparieren ohne Auftrag. Das ist unseriös und da kann ich einige Beispiele aus der Praxis aufzählen. Das fängt an, dass eine Werkstatt meinte ohne Auftrag eine Batterie für über 300 Euro in einen Audi einzubauen. Die gleiche Batterie gibt’s direkt beim Hersteller um die Hälfte günstiger. Ich kann euch sagen, da war was los in dem teuren Kundenzentrum vom Audi. Ich will kein Kaffee im Autohaus, ich will eine korrekt ausgeführte faire Reparatur und nicht deren Prunkbauten bezahlen. Ich flippe selten aus, nur wenn, dann werde ich sehr ungemütlich. Danach hatte die Batterie nur noch die Hälfte gekostet, weil ich gesagt habe die sollen mir die alte Batterie einbauen. Ich gehe woanders hin. Danach nur noch Gestammel, das geht nicht wegen Batterie neu anlernen..., die Software würde die alte Batterie nicht mehr akzeptieren... Das andere Mal, hat meine fast 80 Jährige Mutter Ihren PKW zur Inspektion gebracht. Bisher immer im selben Autohaus. Der letzte große Kundendienst war 5000 km und 2 Jahre alt. Auf der Rechnung dann das ganze Programm: Kraftstofffilter, Luftfilter, Pollenfilter... Da hat der Meister aber schnell ohne Streit eingesehen, dass die Teile nicht verbaut hätten werden brauchen und die Rechnung ohne Zoff korrigiert. Im vorliegenden Fall wird es für das weitere Vorgehen darauf ankommen, welcher Auftrag in welcher Form abgeschlossen wurde, wer was gesagt hat, wer angerufen hat und ob das alles beweisbar ist. Hat die TE einen Durchschlag dieses "Auftrags"? Ist der von irgendwem unterschrieben? So sehr ich die Enttäuschung verstehen kann und das Kommunikationsverhalten der Werkstatt missbillige: Man muss seine Aussagen beweisen. Gruß Frank Frank, lies doch einfach mal das Thema komplett und nicht nur die 3 letzten Beiträge. Sie hat genau beschrieben was und wie schriftlich und mündlich abgesprochen wurde.
Danke für Deinen gutgemeinten Tipp zu meinem Leseverhalten. Wie Du darauf kommst, erschließt sich mir allerdings nicht. ...und sie kann es beweisen? Danach fragte ich. Gruß Frank Beweise ... Beweise brauch man erst vor Gericht. Aber so weit sind wir noch lange nicht und ich gehe auch davon aus, dass keine der Parteien wegen so einem Schxxx den anderen verklagt. In meinen Augen geht es hier darum wie man vernünftig miteinander umgeht, was man erwarten kann und was man akzeptieren sollte.
Ja, sicher. Aber seine Rechtsposition sollte man vor Verhandlungen schon kennen, sonst besteht die Gefahr, daß man als Tiger startet und als Bettvorleger endet. Gruß Frank Wenn ich jedes mal einen Anwalt nehmen würde wo DU einen Anwalt empfiehlst dann bräuchte ich eine Anwaltsflatrate. --> Link Es gibt zu Glück noch Menschen die auch ohne Anwalt Unstimmigkeiten unter sich regeln können.
Ach je. Jetzt wird´s persönlich. Muss das sein? Streite Dich, mit wem Du willst, aber nicht mit mir. Gruß Frank Hallo, ich war heute mit meinem Womo ( Transit 2,4, 140 PS, 3,85 to) beim TÜV 13 Jahre alt, 0 Fehler. Ich mache das regelmäßig mit meinen Fahrzeugen so, dass ich die Liste der DEKRA für Hauptuntersuchung abarbeite. Da sind ganz viele Sachen, die man(n)/frau selber machen kann. Es bedarf keiner Werkstatt um festzustellen, ob die Hupe geht, die Scheibenwischer nicht schmieren und alle Lichter gehen, wie sie sollen. Verbandkasten nicht abgelaufen, etc, etc,...Das ist neben der Prüfung Fahrwerk und Bremse schon ein großer Teil der Sache. Das bietet der TÜV schon als Vorabprüfung an. Sollte es da Probleme mit Fahrwerk und Bremsen geben, kann ich das vorher machen lassen. Ich fahre dann zum TÜV und lasse kommentarlos die Prüfung machen. Ich nehme den Mängelbericht (hatte ich seit 4 Jahren kenen mehr, man lernt ja dazu) und gehe damit zu mindestens zwei Werkstätten und lasse mir sagen, was das kosten wird, den TÜV-Mangel zu beheben. Die Werkstatt, die den besseren Eindruck macht, kriegt den Auftrag. Von der Werkstatt des Vertrauens bin ich seit 10 Jahren weg. Ich lasse mir beim TÜV ausserdem zeigen, was als nächstes ggf. an Reparaturen kommt. Die Rüttelpiste in Schweden hat die Querlenkerdämpfer etwas mitgenommen. Die werden im nächsten Jahr noch nicht auffallen. Beim TÜV im übernächsten Jahr lasse ich das vorher machen. Ich weis aber heute schon, dass ein Betrag höher als 600€ Wucher ist. Die Sache, die mir aufgefallen ist, ist der Kühler. Wasserkühler, Ölkühler, Klimakühler, Turboluftkühler??? Nur der Ölkühler ist relevant für TÜV. Der Turboluftkühler fällt, wenn überhaupt, nur bei der Abgasprüfung auf. Aber das gilt nur für Transit.BJ 2005 oder früher. Ich empfinde die Rechnung für die durchgeführten Arbeiten als viel zu hoch. Das sieht mir fast so aus wie Scheibenwischer für 120€, Waschwasser für 16€, Luftdruck prüfen 15€, Prüfen der Klimaanlage ohne Austauscharbeiten 84€, ... etc. ... Halt normale Werkstatt, die Geld verdienen muss und eine Freifahrtschein beim Auftrag bekommen hat. Es wäre interessant die Rechnung und die darin aufgeführten Arbeiten zu sehen. Gruß Orsito Das Womo hat letzes Jahr eine Werkstatt gesehen. Ölwechsel und Bremsflüssigkeitwechsel 192 € Dieses Jahr neue Bremsbeläge vorne (69€), vorletztes Jahr durch TÜV Prüfer angekündigt, in der freien Werkstatt, nachstellen der Handbremse inklusive: 180 € TÜV heute beim TÜV Rheinland in Koblenz, AU und Gasprüfung 181 € ... es geht auch mit fehlender Kommunikation, aber dann bereite ich mich darauf vor. Das spart viel, viel Geld, noch viel mehr Ärger und noch mehr Zeit.
Zunächst einmal muss die Werkstatt ja beweisen, dass diese einen Auftrag erhalten hat. Und so wie es aussieht hat diese eben keinen Auftrag erhalten der die Reparaturen rechtfertigt. Damit ist die Werkstatt in der Beweispflicht. Aus dem Grund ist es auch für eine Werkstatt nachteilig, wenn die sich einen Auftrag nicht gegenzeichnen lässt.
Ach so. Die Kundin hat das Fahrzeug nur vor der Werkstatt geparkt und die diversen Anrufe dienten dazu, festzustellen, ob es noch da ist? Gut. So gesehen hast Du recht. Etwas ungewöhnlich, aber auch eine Meinung. Gruß Frank |
Anzeige
|