Hallo!
Ich hoffe auf Hilfe der Gasexperten hier..
Derzeit betreibe ich in meinem Selbstausbau-Kastenwagen einen zweiflammigen Einbaugaskocher von Dometic (30 mBar) über Adapter mit Gaskartuschen. Im Grunde ist das auch ganz praktikabel, da mein Gasverbrauch bei max. 500 g/Woche liegt und ich gern auf große Gasflaschen und deren Installation verzichten wollte. (Heizung auf Diesel, Kompressorkühlbox auf Strom)
Wohl nicht ganz vorschriftsgemäß, da der Adapter nur outdoorzugelassen ist. Aber da der Kocher eine Zündsicherung hat und ich sowieso nur im Stand bei geöffneter Türe/Fenster koche, kann ich damit leben.
Da es in dieser Konstellation aber gelegentlich Funktionsprobleme gibt und bei einem längeren Urlaub doch einige Kartuschen zusammen kommen, denke ich über eine alternative Gasversorgung mit kleinen Gasflaschen nach.
Soweit ich die Vorschriften richtig interpretiere, ist aber wohl eine Festinstallation und Gasprüfung auch schon bei den kleinsten Flaschen und nur einem angeschlossenen Verbraucher vorgeschrieben. Ist das richtig so?
D.h., angenommen, ich entscheide mich für eine 2,x kg Stahl- oder Aluminiumflasche und schließe diese direkt an den Kocher an - Dann kommen trotzdem auch für diese Minimalinstallation sämtliche Vorschriften zum tragen? (Ich glaube, zumindest die Entlüftungsöffnung darf bei diesen Flaschen kleiner sein)
Ich nehme an, auch diese Installation muss zwingend von einem Fachbetrieb gemacht werden? Kann/Darf ich zumindest Gaskasten und Entlüftungsöffnung selbst bauen?
Mit welchen Kosten müsste ich für die Installation denn etwa rechnen?
Welche Gasflasche ich nehmen würde, konnte ich für mich auch noch nicht abschließend beantworten. Die 2,x kg würden locker reichen, aber leider kann ich die nirgends tauschen - und Füllstationen gibt es hier in Süddeutschland kaum.
5 kg Stahlflaschen wären da leichter zu tauschen, sind mir aber eigentlich schon wieder viel zu groß (und schwer)...
Habt ihr noch irgendwelche alternativen Ideen, auf die ich noch nicht gekommen bin?
Danke,
W.

