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Steuer 1, 2


Tanja Tucker am 17 Nov 2006 15:55:36

Hallo Linksradler,

da ich keine Funktion Antworten gefunden habe versuche ich dieses

nur so kann man ja überhaupt irgendetwas kundtun. Wenn es dann doch nicht die erwarteten Millonen-Steuermehreinnahmen würden, sondern weniger, dann würden die vielleicht mal nachdenken, dass es für manche Leute (denke an Familien mit Kindern) oder auch sonst eher finanziell nicht so gut gestellte Menschen, eine Möglichkeit war noch relativ günstig Urlaub zu machen. Ohne jetzt in irgendwelche Kategorien einordnen zu wollen, ist es doch mal wieder so, dass die Leute die sich ein neueres Wohnmobil leisten können (es sei Ihnen gegönnt, ich hätte selber auch gerne eins), von der Steuer wohl nicht betroffen sind. So ist das auch bei den PKW`s, diejenigen, die sich halt kein neueres Auto leisten können, sind auch wieder die, die die Steuerersparnis der anderen finanzieren müssen. Fragt mal jemand der ein altes Auto fährt, ob er nicht lieber ein Neues hätte (ausgenommen Oltimer, Liebhaberschätzchen :D ) um umweltfreundlich, sprittsparend und kostengünstig zu fahren, da würde sicher keiner nein sagen, warum hat er keins? Weil das Geld fehlt :roll:

Ob das Ganze jetzt seit langer Zeit im Raum stand oder nicht, eine Abwägung von der Nutzung hätte ja auch mit einbezogen werden können. Ich glaube nicht, dass Wohnmobile überwiegend wie PKW`s genutzt werden. In erster Linie ging es doch wohl um SUV und nicht um Wohnmobile, aber wie es in der Politik so ist, was heute noch weiß ist, ist morgen schwarz. Was heute Pickup, Lieferwagen oder sonstwas ist morgen dann PKW je nach dem, wie es denen da oben gefällt und was die leeren Kassen füllt.

Deswegen mein Aufruf "nehmt Saisonkennzeichen" auch wir möchten auf unser Hobby nicht verzichten, aber es muß bezahlbar bleiben. Jedem Rentner sei es gegönnt, sein Wohnmobil das ganze Jahr zu nutzen, wenn wir die Zeit hätten, würden wir es auch so machen. Ich habe auch nichts gegen Dickschifffahrer, ich bewundere sie, sie sind schick, komfortabel und wie sie so in unseren Straßen damit zurecht kommen, alle Achtung (in Amerika hätte ich auch kein Problem damit, ich fahre unser Wohnmobil übrigens nur vorwärts :D ).

Nächste Woche wird unser gutes Stück abgemeldet, jetzt gerade :!: und im März oder April kommen dann Saisonkennzeichen dran (es gefällt mir auch nicht uns zu bestrafen, aber es geht nicht anders :cry:

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Gast am 17 Nov 2006 16:01:18

Der Meinung schließe ich mich an.

Poldi am 17 Nov 2006 19:41:42

Hallo Conny, hallo Mario,

Auch wir müssen irgendwie darauf reagieren und haben uns für die Lösung entschieden: Keinen PKW und unser 5m Elnagh City- Mobil für den alltäglichen Gebrauch nutzen. Es gibt natürlich Einschränkungen, Parkhäuser, enge Innenstädte usw.
Wir haben uns für diese Lösung entschieden, weil wir als Rentner jederzeit mit unserem Schneckenhaus aufbrechen können wollen wenn's uns gerade in den Sinn kommt und das geht nun mal mit Saisonkennzeichen nicht.
Eines ist aber sicher, der Gesetzgeber wird sich noch wundern, wie viele Steuerzahler auf die eine oder andere Art die Kosten kompensieren werden.

Poldi

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Nasenbär am 17 Nov 2006 19:43:43

Und das nicht nur, um den Staat zu strafen, sondern weil das Geld sonst anderswo fehlt. Wie ich schon schrieb...

linksradler am 17 Nov 2006 21:26:20

Hallo Tanja Tucker,

Ja , wie schon geschrieben wir melden unser Womo jetzt mit Saisonkennzeichen neu an. Ist halt auch nicht so einfach weil das Womo während der standzeit nicht auf öffentlichen Plätzen stehen darf.
hab mit viel Glück einen überd. Stellplatz bekommen weil der Ci einfach zu groß für die Garage ist. Wir haben das Womo eigentlich als zweitwagen, und nutzten es bisher hauptsächlich für Urlaubsfahrten, weniger im winter.

Da braucht man gar nicht viel schreiben, es werden viele auf Saisonkennzeichen ausweichen, andere werden mit dem wohnwagen
liebäugeln. (haben wir auch schon vor ein paar Jahren ausprobiert, war aber nichts für uns!)

In den letzten jahren entdeckten immer mehr Familien das Womo,
auch um überhaupt noch jedes Jahr sich einen Urlaub leisten zu können,
die trifft die erhöhung natürlich besonders.
die andere grosse Gruppe womofahrer sind die Rentner, und die sind doch auch schon genügend belastet. ...usw

trotzallem der Womourlaub bleibt genausoschön ! :)

schöne grüße

Tanja Tucker am 17 Nov 2006 22:33:34

Ja Du hast recht,
man kann sich ja nicht alles vermiesen lassen und so müssen wir anderweitig eben mehr sparen und das bekommt auch wieder irgend jemand zu spüren.
Gott sei Dank haben wir einen Platz am Haus, so dass wir den nicht auch noch mieten müssen. Aber auch wir wollten es eigentlich das ganze Jahr angemeldet lassen, als Notnagel, falls mal der PKW streikt, den mein Mann für den Weg zur Arbeit braucht. Nur noch das Wohnmobil ginge nicht, denn erstmal sind die Parkplätze dort klein und knapp und fast 60 km hin und zurück mit klapperdem Geschirr (im Winter kalt, im Sommer warm) muß nicht sein. So hoffen wir, der PKW läßt uns nicht im Stich.
Mich ärgert nur, dass die die Gesetze grade so machen können, wie sie Lust und Laune haben. Wir hatten mal einen gebrauchten Geländewagen Diesel, da hieß es Diesel die sind schadstoffarm und 3 oder 4 Jahre später hieß es plötzlich es sind Dreckschleudern und die Steuer wurde drastisch angezogen. Für uns zu hoch und das Auto an dem wir sehr hingen kam weg. Also egal was man fährt nach ein paar Jahren fällt denen schon wieder was ein um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sei es Maut auf der Autobahn, noch ne Steuererhöhung beim Spritt oder einfach eine Mehrwertsteuererhöhung.
Freuen wir uns auf den nächsten Sommer und hoffen noch ein paar Mark (wären es mal noch Mark) €uro in der Tasche zu haben, damit man noch wegfahren kann.

Chris_62 am 17 Nov 2006 22:57:00

Tanja Tucker , ich gebe Dir in allen Punkten Recht !!!!!!!!!!!

wenn ich nochmal 20 wär....würde ich auswandern !!!

:autofahren: Grüssle Christine

Gast am 18 Nov 2006 00:24:33

Wie conny schon schrieb – die Steuergesetzgebung im Kraftfahrzeug-Bereich orientiert sich nur noch daran, den Konsumenten zu fördern und den Nichtkonsumenten abzustrafen – alles unter dem Deckmantel, die Umweltbelastung zu reduzieren.
Werte, wie Langlebigkeit und Solidität, einst die Eckpfeiler unserer Wirtschaft mit dem Attribut „Made in Germany“ zählen scheinbar nicht mehr. Kürzere Intervalle bei der Anschaffung neuer Wirtschaftsgüter werden zum Gebot, und wer das nicht mitmachen will und in Pflege und Erhalt investiert, soll durch „Strafsteuern“ zur Umkehr gezwungen werden.
Wie heißt es schon im Neuen Testament bei Matthäus: „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.“

Ich möchte mit meinen Gedanken nichts polemisieren, aber die Tendenz, Kraftfahrzeuge durch Steueränderungen quasi zu entwerten, ist meines Erachtens unverkennbar.

Advantage am 18 Nov 2006 01:00:21

Hier geht´s nicht mehr um Schadstoff oder ähnlichem,
hier geht es darum, immer eine Bevölkerungsschicht abzuzocken.
(...aber immer einzelne Gruppen nacheinander, damit es keine größeren Proteste gibt)

Nachdem die Dieselfahrzeuge steuerbefreit waren und dazu noch sparsamer im Verbrauch + niedrigere Spritpreise, stiegen die Diesel-Zulassungszahlen stark an.

Weniger Verbrauch = weniger Mineraloel- und Mehrwertsteuer
die Gelder müssen wieder eingetrieben werden, dann eben so.

Wenn die Zulassungzahlen dann im Benzinbereich wieder ansteigen, gibt es dort eine neue Euro-Norm und der Kreislauf der Abzocke beginnt von Neuem.

Derzeit top und aktuell, als kostengünstiges Schlupfloch ...... die Gasfahrzeuge (wenn die Zahlen weiter steigen, dann hagelt es auch dort eine neue Steuer)

Einziger Ausweg:

Abgeordneter werden:
4 Jahre im Parlament absitzen (oder durch Abwesenheit glänzen);
anschließend eine Pension wie nach 50 Arbeitsjahren einsacken-plus Abfindung-; neuestes Fahrzeug als Dienstwagen
und die Diäten nach Lust und Laune erhöhen.

Gast am 18 Nov 2006 13:17:06

Tanja Tucker schreib: Ohne jetzt in irgendwelche Kategorien einordnen zu wollen, ist es doch mal wieder so, dass die Leute die sich ein neueres Wohnmobil leisten können (es sei Ihnen gegönnt, ich hätte selber auch gerne eins), von der Steuer wohl nicht betroffen sind."


Nur damit keine Missverständnisse entstehen - diese Aussage von dir sehe ich etwas anders.
EURO 4 Wohnmobile sind bisher die absolute Ausnahme. Auch die im letzten Jahr noch verkauften Neufahrzeuge erfüllen - ich glaube so ziemlich durchgängig - nur die EURO 3. Insoweit trifft auch deren Besitzer die Steuererhöhung. Der Steuerunterschied zwischen einem EURO 3 und einem EURO 0 WoMo bis 5 Tonnen zGg beträgt künftig im Jahr 160,-- EUR (das sind noch nicht einmal 50 ct/Tag). In diesem Fall von "nicht betroffen" zu sprechen, ist m.E. falsch.

Ansonsten kann ich eure Argumentation zu Saisinkennzeichen grundsätzlich nachvollziehen, würde selber aber nie auf die Idee kommen mir eines zu holen. Denn die Freiheit jederzeit (wenn es die Arbeit erlaubt)wegfahren zu können, ist für uns fast unbezahlbar. Auch müssten wir uns einen Stellplatz mieten. Wenn ich mal rechne, zahlen wir künftig inkl. Versicherung keine 50 Euro im Monat. Wenn ich da die Stellplatzmiete gegen rechne, ist die Ersparnis eher gering.

Stephan

Bergbewohner1 am 18 Nov 2006 17:32:38

Hallo Tanja Tucker und Stephan, im Prinzip habt Ihr beide recht. Aber es ist doch wirklich so, das immer in kleinen Schritten irgendwo eine Steuerhöhung gemacht wird und man gar nicht mehr so richtig merkt wieviel weniger am Jahresende man noch zur Verfügung hat. Da der Staat immer mehr davon profitiert, das immer weniger zusammenhalt unter den Bürgern ist, kann er diese Steuerhöhungen in kleinen Schritten ungestraft den Bürgern aufbürden. Wobei auch zu Bemerken ist, das die Regierung sich aus Prodesten nicht mehr viel macht und Ihren Weg der Abzocke gegen Bürgern ohne Lobbie durchzieht.

dokabastler am 18 Nov 2006 19:49:55

Hallo

@ Gerhard/popl:
Das mit den immer kürzeren "Halbwertszeiten" seh ich genauso.....ich werte es wie vieles andere was bei uns läuft (Massenentlassungen zur Aktienkurssteigerung, etcetcetc) auch unter "Amerikanisierung"..vielleicht ist es auch Globalisierung...um den Karren am Laufen zu halten bzw. um immer noch weitere Steigerungen zu erreichen muß Nachfrage erzeugt werden auch wenns eigentlich keine gibt, hier:
Leute müssen neue Autos kaufen obwohl der alte noch lange nicht hin ist, es wird nur im unterhalt so verteuert, daß es besser ist es zu verschenken als weiterzubetreiben (übertrieben gesagt)....


die Amis gehen mit Ihrer Wirtschaft meiner Meinung nach noch viel weiter (und können so die eigentlich längst erreichten Grenzen des Wachstums noch einige Zeit hinausdehnen):
nachdem der "normale" Konsum nicht noch weiter steigerbar ist wird der ganze Laden mit gigantischen Militärinvestitionen am Laufen gehalten...immer mehr....um den Umastz und Absatz in dem Gebiet zu halten oder steigern tut der eine oder andere Konflikt nicht schlecht....die alten Waffen gehen endlich raus, neue können angeschafft werden....und die Opfer (Kuwait, Irak) zahlen den Krieg und den Wiederaufbau...und beschäftigen somit auch andere (amerikanische Unternehmen, bzw. Unternehmen aus dem Lager der Willigen)........fragt sich bei der ganzen Szenerie nur, wer hier eigentlich der Terrorist ist......

Hier wie dort verschafft die Politik der Wirtschaft Umsatz.....


günter

Badyy am 19 Nov 2006 10:53:39

Mein Womo steigt von 405,- auf 420,- Euro
Entspricht einer knapp 4%igen Erhöhung.
Bin echt froh, das ich meinen nicht aufgelastet habe.

Andere trifft es deutlich härter was, wie schon geschrieben, einer Entwertung von jahrelang liebevoll gepflegten Fahrzeugen gleichkommt.

Das Durchschnittsalter aller in Deutschland zugelassenen Womo's liegt bei 12 Jahren.
D.h., es werden viele drastisch mehr zahlen und nachzahlen müssen.
Bin gespannt, wie viele gebrauchte Fahrzeuge in den kommenden Monaten verkauft werden ( müssen ) und wie stark sich die Preise für ältere in den Keller bewegen.

Nasenbär am 19 Nov 2006 11:07:14

Ich glaube eher weniger, dass die Leute, die sich nur ein etwas älteres Womo leisten können, es sich nun leisten können, ihre Womos quasi zu verschenken und sich wegen 200,-€ Steuer mehr im Jahr plötzlich ein neues kaufen können. Einige werden wohl dabei sein, die sich aus anderen Gründen nicht von ihrem Schätzchen trennen wollten und nun was neues kaufen. Aber die Mehrheit eher nicht. Die Steigerungsraten bei Neuzulassungen werden sich im bisherigen Rahmen bewegen.
Ist meine Meinung.

Herman the German am 19 Nov 2006 13:29:34

Ich sehe auch überhaupt keinen Grund für jemanden, der altes Womo sein eigen nennt, sich wegen der Steuer ein neues zu kaufen. Da ab 2 To sowie alles mit 10,- € versteuert wird. Nehme ich unser Dickschiff was als S3 versteuert wird, als S4, dann macht das 80,-€ pro Jahr aus. Das sieht auch bei einem 3,5 to nicht viel anders aus. Wieviele Jahre muss ich es dann fahren um über die 80,-€ den Neupreis einzufahren. Mal ehrlich, ich das nicht Mäusekacke!
Selbst bei ca. 200,-€ Steuerersparnis, dass wäre der Fall von S0 auf S4, kann ich mir nicht vorstellen, einen alten Wagen abzustossen. Das ist immer noch billiger, als einen Neuwagen zu kaufen oder gar zu finanzieren.
Nehmen wir mal eine Steuerbelastung, wie wir sie nun mehr zu tragen haben, also 240,-€ mehr als bisher, das sind 20,-€ pro Monat! Nee, da lege ich mich mit niemanden an oder jammere. Die kann ich locker woanders einsparen, ohne gross verzichten zu müssen. Wenn das aber nicht geht, dann sollte man wirklich mal seine ganzen wirtschaftliche Verhältnisse überprüfen und sich allgemein über seine Verhältnisse gedanken machen.
Auch finde ich Vergleiche mit den Alten, Neuen, Dicken und Dünne Womos sehr an den Haaren herbeigezogen. Keiner fährt nach dem neuen Steuergesetz günstiger! Niemand hat dadurch einen Vorteil.
Wir werden uns mit Sicherheit, wegen der Steuer kein S4 Womo kaufen, die Kosten der neue Anschaffung übersteigen bei weitem den Steuerspareffekt.
Und wer glaubt, dass S5 oder gar S6 noch billiger wird, der irrt gewaltig, Sicher ist es , dass dann ein S2 raus fliegt und das S5 nachrückt usw.

Meine Freiheit sind mir die 20,-€ im Monat alle mal Wert. Deshalb auf ein Kurzzeitkennzeichen umzustellen und verzichten zu müssen und vor allem den Wertverlust zu ertragen, dass Teil wird ja nicht jünger in der Stilllegung, dass ist uns die Sache nicht wert. Nur wenn die Kiste rollt, bringt sie Spass!

Nun dürft ihr mich alle hauen, wenn ihr wollt, oder einfach nur mal eine Viertelstunde darüber nachdenken, dass schafft heute zutage jeder!


Hermann

Bergbewohner1 am 19 Nov 2006 22:36:57

Hallo Hermann. ich denke nicht das Du gehauen wirst, denn Du schreibst ja nur die Tatsachen. Ich bin auch der Meinung, das die Zulassungszahlen deshalb nicht in die Höhe gehen werden, im Gegenteil. Durch die 3 % Mwst. Erhöhung kann ich lange mit meiner S2 fahren und so werden auch viele Anderen denken. Ich vertrete auch nicht den Standpunkt, das durch die Steuerhöhung die Wirtschaft angekurbelt werden soll. Es geht nur darum den Ländern neue Einnahmequellen zu verschaffen. Schließlich müssen ja nun bald auch die Lantagsabgeordneten ihre Altervorsorge selbst finanzieren und dafür brauchen diese höhere Diäten. Die Länder werden sich schon im Bundesrat für dieses Geschenk bei Abstimmungen bedanken !!!!!!!!!!

guela am 20 Nov 2006 11:48:34

Soeben wurde mein Mobil abgemeldet, da ich das Saisonkennzeichen als zu starr empfinde.
Meine Berechnungen für An-/Abmeldung legte ich nach folgendem Schema zugrunde:
1. Neue Steuer für 3,5 t = 0,88 €/Tag
2. Kfz-Versicherung (inkl. Vollkasko) = 1,78 €/Tag (Steuer + Vers. zus. 2,66 €/Tag).
3. An-/Abmeldegebühr (Abmeldung. 5.60 €, Anmeldung. 10,70 €) = 16,30 €

Teile ich nun die An-/Abmeldegebühr durch die Steuer/Versicherung ergibt dies eine Differenz von knapp 7 Tagen.
Danach ergibt sich ein Plus, habe aber zu jeder Zeit die Möglichkeit mein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen.

Natürlich ist die Voraussetzung für diese Berechnung ein kostenloser Abstellplatz für das Fahrzeug.
Hinzu kommen noch die Zeit und Fahrtkosten für das An-/Abmelden (für mich kein Kriterium).

Gast am 20 Nov 2006 12:07:29

Wie guela werden wir es künftig auch halten: Fahrzeug öfter stilllegen und wieder anmelden.
Schaumermal, wie lange es dauert, bis die entsprechenden Gebühren drastisch erhöht werden ...

Gast am 20 Nov 2006 12:57:27

@ Hermann

Wie Du siehst haut hier Niemand :D ich freue mich zB. über jede Meinung.
Wäre sonst sehr langweilig.

@ lira

Den Verdacht habe ich auch, das sie die Gebühren erhöhen werden.


@ guela

Die Idee (Methode) als solche ist sicher auch eine Lösung, wobei wie hier schon öfters geschrieben wurde eine Tag genaue Anmeldung wohl nicht gehen soll, nur monatlich. Was dann die Flexibilität und Einsparung wiederum stark schmälert. :(

Advantage am 20 Nov 2006 13:06:55

Hallo Guela,

wenn Du dein Fahrzeug abgemeldet hast, wie steht es dann mit der Teilkasko, bzw. Vollkasko ???

Es kann ja auch einmal unter dem Carport zu einem Schaden kommen.

aus Baden-Baden

Gast am 20 Nov 2006 13:10:40

Das Fahrzeug wird nicht "abgemeldet", sondern stillgelegt.

Stimmt, es bleibt die Klärung, was mit der Kaskoversicherung während des Stilllegungszeitraumes ist. Werde ich mit unserer Versicherung noch diese Woche besprechen. Soweit ich weiß, verlängert sich der Versicherungsvertrag um die stillgelegte Zeit nach hinten raus. Das heißt, wenn normalerweise Ablauf der Versicherung (Kündigungs- und Wechseltermin) der 31.12. ist, das Fahrzeug im laufenden Jahr für 2 Monate stillgelegt war, verlagert sich auch der Kündigungstermin auf den 28.2.
Oder weiß bislang jemand, wie das mit den Kaskoschäden gehandhabt wird??
Danke für Information!

Gast am 20 Nov 2006 13:14:47

@guela

Wie sieht es denn mit der Eintragung der Stilllegung bzw. der Aufhebung derselben in den Fahrzeugpapiere aus ? Geht das unbegrenzt oder werden nach ein paarmal auch noch neue Fahrzeugpapiere fällig ?

Nasenbär am 20 Nov 2006 13:55:19

Wir haben ja ein Saisonkennzeichen. Wenn das Fahrzeug auf einem umfriedetem Grundstück steht, ist es kostenlos weiterversichert.
Laut meiner ehemaligen Versicherung ist es bei Abmeldung genauso. Deshalb mußte ich das Fahrzeug dort auch als verkauft melden, bevor die Versicherung es als entgültige Abmeldung ansah und mir das Restguthaben auszahlte.
Als umfriedetes Grundstück gilt angeblich schon, wenn durch zB. Mülltonnen oder ein Absperrband zu erkennen ist, dass es sich um ein priv. Grundstück handelt.

Ansonsten bin ich auch flexibel, wenn ich doch mal fahren will. Dann melde ich es einfach kurzfristig an. Die Schilder dafür brauche ich nur einmal kaufen, wenn ich sie nicht sowieso schon von vorher, als ich noch kein Saisonkennzeichen hatte, besitze.
Nur, der Versicherungsmakler wird sich wohl über die zusätzliche Arbeit bedanken. :?

Gast am 20 Nov 2006 15:08:40

Bei Fahrzeugen über 3,5 to. gelten aber scheinbar andere Gebühren:
Vorübergehende Stilllegung 5,60 Euro, neuerliche Anmeldung (in unserem Fall, da noch der "alte" Kfz.-Brief vorhanden) ca. 35 Euro, später dann, wenn kein "neuer" Kfz.-Brief mehr ausgestellt werden muß, "nur noch" 15 oder 16 Euro.
Versicherungsschutz bleibt, sofern Fahrzeug auf privatem, umfriedetem Grundstück steht, vorhanden. Evtl. Guthaben aus der Stilllegungs-Zeit wird nicht ausbezahlt, sondern mit neuer Versicherungsprämien-Rechnung im neuen Jahr verrechnet.
So, jetzt spitzen wir mal die Stifte, um zu ermitteln, wie lange wir wohnmobil-abstinent sein sollten/müssten, bis sich die Stilllegung rechnet ...

Tanja Tucker am 20 Nov 2006 16:27:39

Wie man sieht tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf.

Keine Ahnung, aber vielleicht geht die Kombination Saisonkennzeichen und falls doch mal kurzfristig ein Termin ist Kurzzeitkennzeichen? :roll:

Bergbewohner1 am 20 Nov 2006 20:51:13

HalloTanja Tucker, wenn Du ein Saisonkennzeichen hast, ist es vorbei mit anderen Kennzeichen. Wollte meinen Karmann im März( außerhalb der Saison) nach Sprendlingen zur Reparatur schaffen, mit roter Nummer oder Kurzkennzeichen. Mußte extra zulassen, sonst ist es Kennzeichen mißbrauch und wird ziemlich teuer. gilt wie fahren ohne Zulassung und Versichert ist es auch nicht. Kurzkennzeichen sind auch immer ohne Kasko. So wurde es mir von der Zulassungsstelle und auch von der Polizei bestätigt. Ich weiß allerdings nicht ob es in D von Bundesland zu Bundesland da auch Unterschiede gibt.

Tanja Tucker am 20 Nov 2006 21:46:44

Hallo Waldtroll,

ja dann ist das keine Alternative.

wenn es uns allen so locker sitzen würde wie
"Hermann the german"

"Nehmen wir mal eine Steuerbelastung, wie wir sie nun mehr zu tragen haben, also 240,-€ mehr als bisher, das sind 20,-€ pro Monat! Nee, da lege ich mich mit niemanden an oder jammere. Die kann ich locker woanders einsparen, ohne gross verzichten zu müssen. Wenn das aber nicht geht, dann sollte man wirklich mal seine ganzen wirtschaftliche Verhältnisse überprüfen und sich allgemein über seine Verhältnisse gedanken machen. "

hätten wir glatt ein Problem weniger.
Ja da hat Hermann den Nagel auf den Kopf getroffen, deswegen überlegen wir ja jetzt auch alle, wie man sparen kann,
ohne gleich sein Hobby aufgeben zu müssen.

berni01 am 21 Nov 2006 10:27:42

Meine Gedanken zu dem Thema:

Saisonkennzeichen bringt uns nix, weil 1. das Womo ab und zu als Zweitwagen dient (Wetterabhängig) und 2. weil kein Stellplatz vorhanden ist und somit min. 50 Euro für ca. 5 Monaten eine Milchmädchenrechnung wären.

Unsere Kompensation der Mehrkosten:

Es gibt ja in D einen """Verein""", dem wir fast alle kurz nach der Geburt angehören, meistens sogar ungefragt. Da wir die Einrichtungen dieses """Vereins""" schon jahrelang nicht mehr nutzen, haben wir beschlossen, die Mitgliedschaft zu kündigen.
Jetzt bitte keine Diskussion über diesen """Verein"""und den Austritt, es soll lediglich eine Möglichkeit aufzeigen, Kosten einzusparen. :wink:

guela am 21 Nov 2006 10:49:51

Gast
Wie sieht es denn mit der Eintragung der Stilllegung bzw. der Aufhebung derselben in den Fahrzeugpapiere aus ? Geht das unbegrenzt oder werden nach ein paarmal auch noch neue Fahrzeugpapiere fällig ?

In der Zulassung Teil 2 (Brief) wurde kein Eintrag über die Abmeldung eingetragen.
Im Teil 1 (Kfz-Schein) wurde die Stillegung eingetragen und der Schein an den Brief angehängt.
Da ich im letzten Jahr die neuen Zulassungspapiere erhielt, kann ich noch nichts zur neuerlichen Anmeldung sagen.

Advantage
wenn Du dein Fahrzeug abgemeldet hast, wie steht es dann mit der Teilkasko, bzw. Vollkasko ???

Ich muß mich nochmals informieren. Vor ein paar Jahren als ich noch den Chevy fuhr, wurde mir von der Versicherung mitgeteilt, daß die Kasko weiter bestehen würde.
Vielleicht hat sich von den Versicherungen aus Gewinn-Optimierungsgründen etwas geändert.

linksradler am 21 Nov 2006 11:30:05

Hallo,

Ein Saisonkennzeichen kommt sicherlich nicht für jeden in betracht,
man kann auch für einige Monate abmelden. das ist halt immer mit gebühren verbunden.

@Herman the German

Ich denke mal daß die steuerhöhung den meisten
von uns womobesitzen schon weh tut, egal ob Dickschiff oder
Dünnschiff.
runterrechnen auf den monat macht die Sache nicht besser, hab mal meine erhöhung auf den Tag runtergerechnet. es sind ca 70 cent.
Wenns wenigstens für die Umwelt wäre, aber das ist nicht so, denn wie du schon geschrieben hast wird sich deshalb keiner ein neues s4 Womo kaufen.
Jammern muss bei einer erhöhung um 100% erlaubt sein.

schönen

Nasenbär am 21 Nov 2006 12:10:59

Wir werden sehen, ob die Zulassungstellen die Gebühren fürs An-u. Abmelden erhöhen werden. Damit es sich noch weniger lohnt, das Fahrzeug zeitweise abzumelden. Die haben die Mehreinnahmen doch schon für Haushaltslöcher ausgegeben.
Mal sehen, was es dann dafür für eine fadenscheinige Erklärung gibt.

Tanja Tucker am 21 Nov 2006 13:10:38

Hallo Berni,

lass das aber nicht den Benedikt hören, dass Du des schnöden Mammons wegen die Mitgliedschaft kündigst :D

Diese Sparmaßnahme wurde schon ergriffen, aber auch noch aus anderen Gründen.

Wenn man einen Stellplatz mieten muß, dann sind Saisonkennzeichen keine Alternative, weil man dann ja wieder andere Unkosten hat.

Auch unser Wohnmobil sollte eigentlich für Notfälle, falls der PKW ausfällt, ganzjährig angemeldet bleiben, da der Arbeitsplatz meines Mannes nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Wenn man aber rechnet, was man für Steuern für ein Auto zahlen soll, das man zusammengerechnet im Jahr höchstens 2 Monate bewegt wird, finde ich, ist das schon Wucher.
Klar ist die Rechnung bei jedem anders, der eine nutzt das Wohnmobil als Alltagsauto, der Rentner, vorausgesetzt er hat das nötige Kleingeld, kann auch das ganze Jahr verreisen. Der Eine oder Andere kann es vielleicht beruflich nutzen, wie auch immer, jeder hat andere Voraussetzungen.
Wir werden es jedenfalls über den Winter abmelden, denn leider :( wächst bei uns das Einkommen nicht in dem Maße, wie die Ausgaben steigen.

Globi am 21 Nov 2006 23:00:24

Da wir noch zwei PKW und ein Motorrad angemeldet haben, trifft uns die Steuerhöhung natürlich auch sehr und ich rechne schon geraume Zeit hin und her, wie ich das finanziell auffange. Also: Saisonkennzeichen hab ich schon, vielleicht Wechsel von 3/10 auf 4/10 = 40€, Versicherung wechseln und evtl. Kasko raus = 200 €, Womo direkt zu Tüv oder Dekra bringen und HU nicht mehr beim Fiat-Händler machen lassen, der immer was zu reparieren findet = 150 €/Jahr, Versicherungen für die PKW ebenfalls "optimieren" = ?€. Momentmal, bin schon im grünen Bereich. Mal sehen ob´s klappt.
Bitte nicht falsch verstehen - ich finde die Steuererhöhung auch Schei*e, vor allem die zu erwartende Nachzahlung macht einen dicken Hals.

Peter N

Badyy am 22 Nov 2006 01:17:06

Für MICH ist das Womo ein Hobby.
Hobby's kosten mehr Geld als es häufig vernünftig ist.
Das Womo gibt mir die Freiheit, die ich jahrelang ( unbewusst ) vermisst habe.
Nur weil jetzt die Steuer steigt soll man das alles aufgeben??
Nicht mit mir.

Ich bin Alleinverdiener, zahle die Miete im teuren Hamburger Umland für eine 3-Zimmer-Wohnung, habe als PKW einen Ami ( auch ein Hobby ) und mein Womo kostet im Durchschnitt 264,- Euro Unterhalt inkl. 2x Tanken im Monat.
Theoretisch kann ich mir das alles gar nicht leisten, praktisch schon.
Es geht immer, wenn man will.
Und das alles mit vermutlich viel weniger Geld als manche jetzt denken. :wink:

Nur um der Regierung zu zeigen, das man's mit dem "kleinen Mann" nicht machen kann sich selbst in die Pfanne hauen und auf vieles verzichten??
Naja, muß jeder selber wissen.

guela am 22 Nov 2006 12:15:40

WOMOMario schrieb:
Die Idee (Methode) als solche ist sicher auch eine Lösung, wobei wie hier schon öfters geschrieben wurde eine Tag genaue Anmeldung wohl nicht gehen soll, nur monatlich. Was dann die Flexibilität und Einsparung wiederum stark schmälert.

Ich habe bei meiner letzten Abmeldung nachgesehen. Die Rückzahlung erfolgte Tagesgenau!.

Nicht zum Thema Wohnmobil - jedoch zu uns (dem Staat).
Heute las ich in der Zeitung, daß Auskünfte beim Finanzamt ab dem nächsten Jahr kostenpflichtig sein sollen.
Die Gebühr soll mindestens 100 € betragen, jede weitere halbe Stunde 50 €.
Jetzt wird auch klar, warum für den privaten Bereich die Abschreibmöglichkeiten eines Steuerberaters gestrichen wurde.
Als Grund wurde angegeben, daß oft schlecht vorbereitet Anträge gestellt würden und deshalb die Mehrarbeit auf die Finanzämter zukommen würden.

Gast am 22 Nov 2006 14:34:45

@ guela

Ich selber habe noch nicht Tageweise angemeldet, daher habe ich das wiedergegeben was hier mal im Forum stand.
Wenn es so ist wie Du sagst, wäre es wirklich eine Alternative, zu mindestens für Leute, die ihren Fahrzeugeinsatz dementsprechend planen können.

Leser am 22 Nov 2006 20:45:29

[quote="guela"
Ich habe bei meiner letzten Abmeldung nachgesehen. Die Rückzahlung erfolgte Tagesgenau!. [/quote]

Die Versicherung rechnet taggenau ab, das Finanzamt berechnet mindestens einen Monat, alles was über einen Monat ist berechnet auch das Finanzamt taggenau. So ist´s.
Leser

Gast am 22 Nov 2006 21:18:28

baddy einfach irgendwie recht geben muß
auch wir müssen für unser geld leider hart arbeiten und natürlich stört uns auch wenn wir für etwas mehr bezahlen müssen aber :
trotzdem auch wenn mich jetzt einige am liebsten killen würden, es trotzdem so frech sage :
jammern wir nicht trotzdem irgendwie auf einem hohen niveau ?????was die womo steuer angeht ?? (aber keiner jammert dass sein womo zigtausende von euros kostet )
nur ein beispiel ok :ich bin starker raucher ,ärgere mich auch wenn die blöden kippen teurer werden aber dagegen kann ich mich wehren, ich kann doch aufhören wenns mir zu teuer wird
was mich viel mehr als das ankotzt sind die steuern u erhöhungen gegen die du dich nicht wehren kannst
wenn ich in die arbeit kilometer x fahren muß u der sprit ist teuer ? was nutzt es ich muß tanken oder zu hause bleiben
strom -gas -abwasser müllgebühren -uuuuu das sind die sachen die ich haben muß aber mich nicht dagegen wehren kann, diese liste könnte mann noch seitenweise verlängern wenn ich sehe wieviel öfentliches geld verschwendet wird wieviel durch irgendwelche kanäle verschwindet usw das sind die dinge über die ich mich aufregen kann
solange ich mir noch ein neues womo kaufen kann ärgere ich mich zwar über die steuer aber aufregen ???oder mir das wegfahren vermiesen lasse ??
ich denke es gibt schlimmere steuern u abgaben oder streichungen über die es sich lohnt aufzuregen als die womo steuer
glaubt ihr oder glauben wir wirklich dass sich leute die mit 45-50 vieleicht arbeitslos werden keine perspektiven mehr haben für so ein luxusproblem einen kopf machen ??
auch wenn der beitrag jetzt bei vielen bestimmt nicht gut ankommt denkt einmal ein bisschen darüber nach über was wir eigentlich jammern
ok nix für ungut

qwei am 22 Nov 2006 23:01:32

so das ich auf was zum aufregen beitrage :D

Die neue womo steuer nerft
Die mwst nerft
vor drei jahren bekam ich noch 1800 euro raus letztes jahr bezahlte ich 354 euro nach das nerft.
das ganze sozialsystem nerft.

Warum gehen Fachkräfte aus Deutschland weg.

Weil deutschland nerft.

:wink:

Eileen am 22 Nov 2006 23:11:20

"Ich kaufe ein "Vau" fuer 200, bitte..."


(sorry, konnt's mir einfach nicht verkneifen :D )
(oder heisst das jetzt verkneiffen? Die neue Rechtschreibreform ist an mir vorbeigeschrammt ...)

Gast am 22 Nov 2006 23:16:32

... ?wieso kaufe? ---> !!! verkaufe !!! :D

Gast am 23 Nov 2006 07:51:38

qwei schrieb: Weil deutschland nerft


Und Tschüß - wenn dich dieser Staat so nervt, warum suchst du dir nicht einen Staat der nicht so nervt ?

bastelwastel am 23 Nov 2006 09:04:06

Ich schließe mich im großen und ganzen Herman the German an.
Ich denke ich der Bevölkerung muß auch ein Umdenken stattfinden.
Ich frage mich immer wieder wie man behaupten kann, das Wohnmobilurlaub eine günstige Variante ist mit der Familie Urlaub zu machen?
Schon mal in letzer Zeit in einem Reisebüro gewesen?
Urlaub ist dort auch schon sehr günstig zu haben. Zum Beispiel 2 Wochen Türkei für vier Personen inklusive Flug und Halpension pro Person 400 Euro (wobei die Zwei Kinder statt 400 nur 100 Euro kosten)
Macht also zwei Wochen Urlaub 1000 Euro.

In den letzten Jahrzehnten ist der persönliche Wohlstand immer weiter gestiegen. Die meisten nennen ein Haus oder eine Wohnung ihr Eigen. Dann hat jeder Haushalt 2 Pkw oder 1 PkW und 1 Wohnmobil. Ich finde das Luxus. Und für Luxus dürfen ruhig hörer Steuern gezahlt werden.

Ich muß mich ja auch damit abfinden, daß ich trotz meines guten Gehaltes auf kurz oder lang keine Immobilie leisten können werde (ich möchte nicht in 30 Jahren immer noch den Kredit abzahlen) Also gönn ich mir mein Wohnmobil. Und daher tut mir die Steuererhöhung auch nicht weh. Natürlich ärger ich mich, aber vor dem finanziellen aus stehe ich nicht. Und wenn, dann würde ich verkaufen und mich damit abfinden, mich weiterbilden einen besserbezahlten Job suchen und nicht der vergangenen Zeit hinterherjammern.

Tanja Tucker am 23 Nov 2006 14:00:00

Hallo Bastelwastl,

gibt es das, ein Schwabe ohne Haus :?: Wir haben Freunde, die wohnten eine Zeit im Schwabenland "zur Miete" und dann wurden sie beim Bäcker darauf angesprochen und es hieß: "Was in Ihrem Alter und zur Miete?" :D
Ein Wohnmobil ist nicht in jedem Fall Luxus, mein Bruder hat einen alten LT, den hat er nach seiner Hochzeit ausgebaut und der ist ca. 28 Jahre alt und da sie gebaut hatten war es für viele Jahre die einzigste Möglichkeit mit einer großen Familie zu verreisen. Natürlich hätten sie vielleicht auch nicht so luxuriös sondern im Zelt verreisen können. Viele Leute müssen auch jahrelang sparen um sich ein Wohnmobil leisten zu können oder kaufen es auf Kredit (was nimmt man für ein Hobby nicht alles in Kauf?). Es sind auch nicht alle Leute so unabhängig, keine Familie, keine Kinder, deswegen aber meinen: was regen die sich eigentlich alle so auf? Wenn sie sich den Luxus halt nicht mehr leisten können, müssen sie halt mit dem Finger auf der Landkarte verreisen. Als Alternative (viele haben aufgrund ihres Alters diese Möglichkeit nicht mehr), Fortbildung, neuer Job - besser - reich erben, als Sohn oder Tochter geboren werden, Lottogewinn, Beförderung, reich heiraten, keine Kinder in die Welt setzen oder sonstwas. Wir finden jeder soll leben wie er möchte, ob mit Dickschiff oder ohne, nur ob jede Steuererhöhung (in dem Maße) gerechtfertigt ist wird man ja wohl noch in Frage stellen können. Wir sind durchaus auch mit unserem Leben nicht unzufrieden, aber wir schauen auch nach rechts oder nach links und sehen, dass es vielen noch schlechter geht als uns, sollen wir darüber glücklich sein :?:

bastelwastel am 23 Nov 2006 14:40:08

Warum kein Haus?
Ganz einfach ich bin kein Schwabe und ich weigere mich die im Großraum Stuttgarte herrschenden überzogenen Imobilienpreise zu zahlen.

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... wie können wir uns wehren ... ???
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