aqua
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

... wie können wir uns wehren ... ???


Gast am 20 Nov 2006 01:21:38

Teuerungen ab 01.01.2007: ~nur mal vage gerechnet~:

~ MwSt. + 3% = geschätzt mal minimal auf persönliche Ausgaben aller Art, die unvermeidbar sind (Versicherungen allgemein - Anschaffungen - Reparaturen - Lebensunterhalt - Energiekosten - Vereinsbeiträge - Zeitungen - Zeitschriften - Grundsteuern ... etc.) = 15.000 € x 3%
=- 450,00 € p.A.

~ Erhöhung Womo-Steuer:
=- 193,00€ p.A.

~ Erhöhung priv. Krankenversicherung:
= - 635,00€ p.A

~ Sparerfreibetrag Ehepaare reduziert um 1.440,00€ x 30% vom mühsam ersparten(minimal):
= - 432,00€ p.A.

~ als Ausgleich dafür gibt's bereits seit 3 Jahren keine Renten-Anpassung mehr ... sind nochmal bei ~ 1,5% Inflation p.A.
= - 225,00€ p.A. nur auf die Basis von 15.000€ ...

... zusammengefasst bis hierhin Einkommensverluste für ganz ganz viele aus unserer Runde von sageundschreibe - 1.935,00 €uro p.A. netto
. ~ macht bei einem Renteneinkommen von ~ 18.000,00 € p.A. (das ist mal als Durchschnitt nicht ganz unten angesetzt): -10,75%

... sorry - aber nach dieser Analyse ist mir jetzt echt zum :ooo:

... wie können wir uns wirklich wehren ???

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Tipsel am 20 Nov 2006 01:32:02

Hihi, wehren? Zu spät. Den letzten Sargnagel reinschlagen lassen und ferdisch :cry:

Wie war jetzt der Spruch von wegen "Ironie"?

Gast am 20 Nov 2006 01:42:33

.. sorry, aber das ist zu kurz gesprungen ... > irgendwann verliert auch "Ironie" an Wirkung :D ... <
:explodieren:

Anzeige vom Forum


Gast am 20 Nov 2006 08:02:22

Auch wenn captain-krabbe die verschiedenen Belastungspunkte schön gesammelt hat, so schlimm wird es für die meisten nicht.

Mehrwertsteuererhöhung um 3%-PUNKTE für alle Produkte die derzeit mit 16% belegt sind sowie für Versciherungen. Dies bedeutet real eine Preissteigerung um 2,58% (zzgl. Aufschläge Hersteller/Handel). Rechne ich nun die von captain-krabbe genannten Mehrkosten von 450 EUR/Jahr hoch, so gibt er im Jahr rd. 17.500 EUR für mit dann 19% belegte Waren und Versicherungen aus. Da kommen wir etwas besser weg. [EDIT] Das sind immerhin rd. 1450,--EUR/Monat ohne Ausgaben insb. für Lebensmittel und idR. Miete. [EDIT]

Sparerfreibetrag: Da wir eh nicht an die Freibeträge herankommen, können wir das ganz gelassen sehen. :D Ach ja, wenn denn überall die Mehrkosten nur so sprießen, dann werden wohl auch andere künftig die Freibetragsgrenze nicht mehr erreichen.

Außerdem hat captain-krabbe den Wegfall der Kilometerpauschale bis 20km vergessen.

[EDIT]Ich lasse mir die Stimmung nicht verderben und gehe weiterhin mit einer positiven Grundeinstellung durch das Leben[EDIT]
Stephan

hartmut49 am 20 Nov 2006 08:55:40

Ja, Captain Krabbe,
Du sprichts mir aus der Seele,. daß könnte davon kommen, daß auch Du ,aus den hohen Norden von NRW kommst. ??
Ich werde , bei meiner Steuererklärung 2006, meine Zinseinnamen nicht erklären.
3% Mehrwertsteuererhöhung,2% Inflation, zusammen 5 %.So viel Zinsen, bekomme ich nicht.
Es müßte höchstens ,erechnet werden, wie hoch der Verlust ist. ??
Und wenn man dann sieht, wie unser ?? Staat, das Geld mit vollen Händen,für unsinnige Dinge, aus dem Fenster wirft.
Ich halte die "Märchensteuererhöhung", für eine Milchmädchenrechnung, denn, der Staat bekommt die Preiserhöhung ,doch selber, mit mindestens,
1bs 2% zurück??
Ich bin gespannt was dem Staat 2007- 2008 unterm Strich bleibt.??

Ich hoffe, die Anderen in unserem Forum ,sind nicht alle so entäuscht, von unserer "Oberichkeit", wie ich??

Viele ,
Hartmut

Pandatom am 20 Nov 2006 10:26:54

Hallo...

zugegeben......darueber nachdenken darf man nicht wie uns der Gürtel immer enger geschnallt wird und vorallem immer beim "kleinen Mann". Die "Grossen" respektive Politiker machen sich dabei immer "fetter" :twisted:

Aber......ich lebe, habe immer was zu essen, wohne glücklich und zufrieden in meinem eigenen Heim, kann mich trotz hoher Spritkosten immer noch meinen Hobbys widmen und habe eigentlich absolut keinen Grund mich zu beklagen......also klage ich auch nicht und freue mich über jeden Tag wo es mir gut geht!

Diesel-Junkie am 20 Nov 2006 10:37:00

Ist doch ganz einfach. Die Bürger der ehemaligen DDR haben es uns vorgemacht. Montags raus aus den Puschen und ab zur Demo. Wir sind das Volk!!

Die Politiker die sich dann nicht ändern sind dann ganz schnell weg vom Fenster und Ihren feisten Futtertrögen (siehe Krenz etc.).

Dann könnte man auch direkt durchsetzen das (wie in der Schweiz) öfter das Volk zu befragen ist. Denn die geht das ganze ja schließlich an.

dokabastler am 20 Nov 2006 11:09:00

über die Zusatzbelastungen aus den letzten jahren könnte man lange Listen machen....wenn mans macht, dann wird man trübsinnig....
ich neige auch dazu alles schlecht zu sehen.....Rentenkürzungen und verschlechterungen bei der krankenversicherung und immer weniger Geld, welches übrigbleibt sind auch negativ....

aber wir haben Bekannte, die aus der Ukraine stammen.......immer wenn die wieder dort waren oder von den Familien und deren Lebensumstände erzählen.......oh mann.....Rente????.......Lebenstandart?? Staat kümmert sich um seine Leute?????
Da gehts uns gut......die Leute dort stehen völlig ohn eda..und wahrscheinlich ist es in 150 weiteren Ländern der Erde nicht anders......

außerdem kann sich hier bei uns im Forum jeder (sicher oft mehr schlecht als recht) ein Luxusobjekt leisten...ein Wohnmobil für die freizeit........

noch jammern wir auf hohem Niveau.........

daß wir derzeit beschnitten werden, liegt auch daran, daß "wir" 40 jahre über unsere Verhältnisse gelebt haben........leider ist da der Abstieg und der Abschied von gewohnten Selbstverständlichkeiten schmerzhaft...

Ich versuch das alles positiv zu sehen:
Wir sind halbwegs gesund und könnne uns gut fortbringen....was will man eigentlich mehr? - fragt mal meinen kranken Vater.....

günter

conga am 20 Nov 2006 11:20:03

Günter Dokabastler!
Du hast so recht. Wir jammern auf sehr hohem Niveau! Neulich hat sich jemand in meinem Bekanntenkreis beschwert, dass Deutschland bezüglich "Lebensqualität" nur auf Platz 12 (oder so) der Länder liegt. Man sollte sich vielleicht mit den 140 Ländern dahinter vergleichen.
Ein Problem für jeden (auch für mich) ist, dass man natürlich auf einem gewissen Standard ist, von dem aus man sein Leben bewertet. Und den zu verlassen, kann man sich kaum vorstellen.
Ich wäre jetzt nicht glücklich, wenn ich nach Tagen voller Hunger endlich ein verschimmeltes Brot oder eine Schale Reis bekäme. Das würde mir aus meiner Sicht nicht reichen. Aber das arme Kind in der "dritten" Welt ist damit sehr glücklich.
Es ist halt sehr schwer seinen Standpunkt/Standard zu verlassen. Um so mehr sollte man mal an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht. Dann sind wir schon mal vorbereitet, wenn es ncoh ein bisschen enger wird!
Und vielleicht kann man ja auch etwas entbehren um dort zu helfen wo es Not tut (es weihnachtet!).

Varadero_BW am 20 Nov 2006 13:30:41

Die Frage die ich mir stelle ist ganz einfach:

Wie lange kann ich mir dieses Hobby Wohnmobil noch leisten?




Wenn die Preise für Sprit (vor allem), Steuern, Versicherung, Reparaturen, Campingplätze, Lebensmittel und irgendwann einmal ein neues Womo weiter so steigen wie in den letzten Jahren, mein Einkommen aber dagegen durch Sparmassnahmen wegen schlechter Konjunktur gleich bleibt, wann kann ich mit meinem schönen WoMo nicht mehr in Urlaub fahren oder mal übers Wochenende? Wann muss ich das Teil verkaufen und kann es mir nicht mehr leisten?

Deswegen bin ich so viel wie möglich damit unterwegs. Denn irgendwann ist das zu Ende, wenn es so weiter geht. Ich habe noch etwa 20 Jahre vor mir. Bin also in den "Geburtenstarken Jahrgängen" geboren. Wie sieht das aus, wenn ich in Rente gehen will? Was kann ich mir dann noch leisten? Und gerade im Rentenalter hat man dann die Zeit für Wohnmobil Reisen? Sollte ich mir jetzt Gedanken machen, das Womo zu verkaufen und das Geld in eine Altersvorsorge investieren?

Was passiert denn wenn die Geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen wollen und das ganze von den Geburtenschwachen Jahrgängen getragen werden soll? Dann haben wir vielleicht die Vollbeschäftigung, aber die Mehrwertsteuer und der Rentenbeitrag wird immens teuer damit der Staat die Rentner bezahlen kann. Das gleiche mit dem Gesundheitswesen.

Vor 20 Jahren hat mir mal so ein Versicherungsfuzzi gesagt, dass momentan 3,5 Arbeiter einem Rentner die Rente bezahlen und dabei ein Defizit von 20 Mrd DM pro Jahr entsteht, das wir alle mit unseren Steuern aufbringen müssen. In 20 Jahren wird das Verhältnis 2 : 1 sein. (Das kommt heute doch etwa hin) Doch wie sieht das in 20 Jahrenn aus?

Dem entfliehen kann ich nur, wenn ich irgendwo hin ziehe wo es anders ist. Aber wo auf dieser Welt ist es anders? Wo kann man heute noch hin?

Nee, die Bonzen füllen sich die Taschen und wir kleinen dürfens bezahlen.
Egal wer da oben an der Macht ist, es ist bei allen das Gleiche.
Die Firmen machen Millionen Gewinne, aber es muss billiger produziert und Arbeitsplätze abgebaut werden. Doch die produzierte Ware wird nicht billiger sondern immer teurer (mal abgesehen von der Unterhaltungselektronik).

Warum zum Beispiel bekommt ein Arzt nicht einfach nur dann Geld, wenn ein Patient Gesund ist? Die Ärzte und Krankenhäuser würden uns Gesucnd machen und nicht versuchen auf unsere Kosten zu verdienen.
Denn nur an einem Kranken Patienten kann man verdienen.

Wie krank ist unser System?


Das sind halt so meine Gedanken, dieses Thema betreffend.

Frank

Diesel-Junkie am 20 Nov 2006 13:36:27

Na prima Idee mit den Ärzten.

Soll dann ja wohl heißen, Patienten mit chronischen Krankheiten, die ja oft überhaupt nicht heilbar sind, werden nicht mehr behandelt, da man zwar Arbeit damit hat aber doch kein Geld bekommt??????????????????

Na dann sterbt mal schön Ihr Diabetiker, Nierenkranken, Rheumapatienten etc.

Danke Frank

Gast am 20 Nov 2006 13:40:30

Diesel-Junke schrieb:
Ist doch ganz einfach. Die Bürger der ehemaligen DDR haben es uns vorgemacht. Montags raus aus den Puschen und ab zur Demo. Wir sind das Volk!!


Meiner Meinung nach verniedlichst du mit diesem Vergleich die Einschränkungen, die die Bürgerinnen und Bürger der DDR seinerzeit zu tragen hatten.
Allein das Recht auf Reisefreiheit und freie Meinungsäußerung sind m.E. mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Wegen solcher Rechte ging das Volk auf die Straße und nicht wegen - im Vergleich dazu - popeligen Zusatzbelastungen. Natürlich kann man jetzt ins Feld führen, dass ohne das nötige Geld (wieviel ist wirklich nötig) das Recht der Reisefreiheit nicht umsetzbar ist. Aber, ist dem wirklich so ???

Diesel-Junkie am 20 Nov 2006 13:55:56

Hallo Snoopy,

mir ging es grundsätzlich darum, zu zeigen das man sich nicht alles gefallen lassen muß. Deshalb habe ich auch im letzten Absatz auf die Schweiz verwiesen, die bisher meines Wissens nicht unter Reisebeschränkungen gelitten hat. Trotzdem hat das Volk dort mehr Möglichkeiten seine Meinung zu sagen.

Wir dürfen ja noch nict einmal unsere Meinung über die EU-Verfassung sagen (ganz im Gegenteil zu Frankreich und den Niederlanden), das tun unsere Volkstreter in Berlin.

Eileen am 20 Nov 2006 14:25:02

Wie wehrt man sich gegen steigende Steuern und Abgaben?

Ganz einfach ...hoert alle auf zu sparen, werft das Geld mit offenen Haenden zum Fenster raus, konsumiert bis zum Umfallen und wenn das Geld alle ist, dann leiht ihr euch einfach noch mehr von der Bank.

Die Wirtschaft hat ungeahnten Aufschwung, die Baubranche boomt, Immobilienpreise schiessen in den Himmel und jeder Hausbesitzer ist (auf dem Papier) Millionaer. Darauf eine neue Hypothek und weiter Geld ausgeben.

Nach diesem Rezept kommt zumindest Irland zu phaenomenalem Wirtschaftswachstum, Vollbeschaeftigung und niedrigen Steuern und Abgaben.

Bis die Seifenblase platzt ... :D :D :D

[Admin] am 20 Nov 2006 14:34:47

wie können wir uns wehren ... ???


kauf Dir einen Peugot - die fragen dich explizit beim Kauf, ob Steuer rauf - oder Steuer runter

:kuller:

Bergbewohner1 am 20 Nov 2006 21:35:06

Gast schreibt: Meiner Meinung nach verniedlichst du mit diesem Vergleich die Einschränkungen, die die Bürgerinnen und Bürger der DDR seinerzeit zu tragen hatten.
Allein das Recht auf Reisefreiheit und freie Meinungsäußerung sind m.E. mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Wegen solcher Rechte ging das Volk auf die Straße und nicht wegen - im Vergleich dazu - popeligen Zusatzbelastungen.

Ich war einer der Ersten der in Leipzig mit zur DEMO war, es war Lebensgefährlich, aber viele von uns sind nicht wegen dem Geld dort hingegangen und haben am Anfang ihr Leben und Freiheit aufs Spiel gesetzt. Wer mal in der DDR z. Bsp.eine Reiseantrag zu den Verwandten in die BRD gestellt und dann dort rausgeflogen ist, der kann ein bißchen nachvollziehen was in uns vorging.
Aber die jetzigen Verhätnisse sind mit damals nicht ein bißchen Vergleichbar. Habe ich damals eine Eingabe an den Staatsrat geschrieben wurde diese innerhalb von 4 Wochen beantwortet, ob sie was genützt hat ist eine andere Frage. Jetzt ist es so. das die Kleinen immer mehr zum Staatshaushalt beitragen müssen und die Großen so tun als sei dies sebstverständlich. Was ist mit den DEMOS der Handwerkerfrauen vor dem Bundestag geworden, man hat sie einfach ignoriert, was ist aus den DEMOS gegen die Kinderschänder geworden? was ist aus den DEMOS der Gewerkschaften gegen den Sozialabbau geworden ? Unsere Regierung ignoriert in einer noch nie dagewesenen Art und Weise das Volk. Es geht mir auch nicht darum ob ich nun 100 € mehr oder weniger an Steuer bezahlen muß, aber es sollte doch möglich sein in einer Demokratie die gestiegenen Ausgaben des Staates gleichmäßig auf alle zu Verteilen. Alleine wenn ich zusammenrechne, wie die Ausgaben in meinem kleinen Famlilienbetrieb in den letzten 10 Jahren gestiegen sind, dann wird mir Angst und Bange wenn das so weiter geht. Eine DEMO hilft eventuell nur wenn alle an einem Strang ziehen und das denke ich, wird in D nicht mehr möglich sein

Diesel-Junkie am 21 Nov 2006 08:11:25

Waldtroll, Du sprichst mir aus dem Herzen!

:bindafür: :bindafür: :bindafür:

linksradler am 21 Nov 2006 13:36:45

Hallo,

was fehlt ist eine Interressenvertretung für Wohnmobilfahrer, die
sehe ich nicht, und das kann auch kein grosser Automobilclub!

gruß

Eddy am 21 Nov 2006 19:35:23

Hallo,

vielleicht sollte man nochmals auf den Ausgangspunkt zu CK Fragen kommen, man gleitet ja doch von Helden der Montagsdemo´s über mangelnden Zuspruch von ADAC und Co ab.

Jeder muß für sich einen Ansatz zum Sparen finden, auch ich bin von einer Steuerhöhung nicht begeistert, werde sie aber wohl schultern müssen.

Ich habe früher viel den Spiegel/Stern usw. gekauft, bin seit längerem für 6,- im Leserkreis und bekomme die Zeitungen, neben vielen anderen druckfrisch vor die Tür.
Sparen an groß auswärts essen, gehen nur mit dem Kieler Gutscheinbuch "Essen für zwei" und verplembern unser Geld nicht mehr in Kaffeestuben usw.
Bin auch privat versichert und überlege von dem Zweibett-Status auf normales Zimmer zu wechseln.

So hat sicher jeder die eine oder andere Art,seine Kröten festzuhalten.

Außerdem muß man mal die Erhöhung (ohne Nachzahlung für 2006) auf`s Jahr sehen und das sind dann pro Tag xxx €, das ist mir meine Freiheit mit dem Womo wert. Daher wird auch ganzjährig durchgefahren und volle Nutzung angestrebt.

So jetzt könnt ihr mich hauen.


Kurz OT:

Jeder der an eine gemeinsame Massendemo, ob mit oder ohne WOMO denkt sollte sich mal überlegen, was in den Köpfen der "Mitbürger" vorgeht.
"Fahren dickes Womo, keine Unterkunftskosten und und und...."
Die wissen gar nicht was wir wollen.

aus Kiel

Eddy

Bergbewohner1 am 21 Nov 2006 20:02:47

Eddy schreibt: man gleitet ja doch von Helden der Montagsdemo´s
Du Armer unwissender, Du weißt doch gar nicht über was schreibst....

[mod="Dirk"]allerdings weiß ich, was ich schreibe: wenn Du deinen Tonfall anderen Mitgliedern gegenüber nicht mäßigst, werde ich Konsequenzen daraus ziehen. Betrachte dies als Verwarnung.[/mod]

Bergbewohner1 am 21 Nov 2006 20:26:06

Eddy schreibt:Jeder der an eine gemeinsame Massendemo, ob mit oder ohne WOMO denkt sollte sich mal überlegen, was in den Köpfen der "Mitbürger" vorgeht.
"Fahren dickes Womo, keine Unterkunftskosten und und und...."
Die wissen gar nicht was wir wollen

Wenn unsere Politiker und Manager so denken würden, dann gäb es keine Ö- Steuer, keine Maut, keine WoMo Steuer usw. Man könnte denken Du stehst beim Staat in Lohn und Brot. Seit wann muß der Bürger jede Ungerechtigkeit hinnehmen. Fahre ich einen Sprinterkastenwagen 100000 km im Jahr bezahle ich ca 210 € Steuern fahre ich das selbe Fahrzeug mit WoMo-Aufbau und 10000 km im Jahr bezahlen ich ca.360 € geplante Steuern. Also was soll das ??????????????selbst wenn ich diese beiden Fahrzeuge nur privat nutze bleibt es so!!!!!!!!

Eddy am 21 Nov 2006 22:08:03

Hallo Waldtroll,

wenn du in mein Profil schaust, dann siehst du wo ich in Lohn und Brot stehe.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, das ich genau wie jeder entsprechend belastet werde.

Zum Thema Ungerechtigkeit steht die der Klageweg Waldtroll/Bundesrepublik D offen, daneben kannst du deine Bereitschaft zeigen und hier in den vorhandenen Klagefond einen fiktiven Beitrag einsteuern.

Mit den Mitbürgern sind auch eher deine Nachbarn gemeint, was glaubst du was die denken, wenn du rumjammerst über die gestiegenen Kosten fürs WOMO???

Wir haben uns auch schon einiges angehört, wer Womo fährt hat Geld. Das wir dafür auf andere Dinge verzichten sieht keiner. daher mein Einwand mit der Demo.

Selbst wenn du dem Dachdecker die Steuern für seinen Kleinlaster erhöhst um gleichzuziehen mit der Womosteuer, nützt das nicht viel. Das setzt der über die Vorsteuern wieder ab, nur den kleinen Unternehmen fehlt gleich das Geld und das schadet der mittelständischen Wirtschaft und wir wollen ja den Aufschwung. :D

Also muß man in den sauren Apfel beißen zahlen oder tatsächlich umsatteln auf WoWA. Kannst sogar im Forum bleiben(Achtung Ironie).

aus Kiel

Eddy

Gast am 21 Nov 2006 22:35:47

Auch wenn ich es bereits mehrfach geschrieben habe, ich verstehe nicht wieso auf einmal viele eine steuerliche Ungerechtigkeit sehen, wenn ein Sprinter (Transporter) anders besteuert wird als ein WoMo auf Sprinterbasis.
Auch in der Vergangenheit gab es im WoMo-Bereich steuerliche Ungerechtigkeiten. Da gab es die WoMo bis 2,8 to, die IMMER PKW-Steuer zahlen mussten - auch wenn es echte WoMo waren. Diese profitieren von der Neuregelung soweit sie die WoMo-Kriterien (gem. Kfz-Steuer) erfüllen.
Dann gab es für die WoMo über 3,5 to eine andere Besteuerung als für die zwischen 2,8 und 3,5 to. Als ich von meinem Knaus (Duc 2,8 JTD, Schlüsselnummer 71, 3500kg) auf den LMC (Duc 2,8 JTD, Schlüsselnummer 71, 4000kg) umstieg, zahlte ich auf einmal rd. 100,-- EUR/Jahr weniger Steuern. Welcher WoMo-Besitzer mit einem WoMo zw. 2,8 und 3,5to zGg hat deshalb zur Massendemo aufgerufen ?

Stephan

PS: Bevor ich es vergesse, auch mein Gehalt wird vom Staat bezahlt. Deshalb bleibe ich aber ein mündiger Bürger und bin auch von der Kfz-Steuer Erhöhung und der Erhöhung der MWSt betroffen (nicht jedoch von der als Kompensation vorgesehenen Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags).

PS: Sollte ich den sachlichen Ton verlassen haben, fühle ich mich hiermit vom Admin angezählt. :oops:

[Admin] am 21 Nov 2006 22:40:40

-?-

Diesel-Junkie am 22 Nov 2006 08:29:56

Also mag ja sein das ich ein bißchen blöd bin, aber ich hab CK so verstanden, das es Ihm auf den Senkel geht das die Damen und Herren im Ufo Bundestag in Berlin die Bodenhaftung verloren haben und grundsätzlich nur an der Belastung der Bürger drehen (egal ob man WOMO fährt oder nicht). Da kam dann natürlich die Frage auf, wie sich der Einzelne wehren kann. Um nun nicht wieder in ein Ossi-Wessi-Klischee abzugleiten, sollten wir uns fragen, warum in Frankreich vor kurzem die Kündigungsschutzgesetze von der dortigen Regierung wieder zurückgenommen wurden.
Antwort:

Man ist als Volk gemeinsam auf die Straße gegangen. Einigkeit macht stark!

Nur darum ging es!

Eddy am 22 Nov 2006 21:06:40

Hallo Diesel-Junkie,

es wird von der Regierung ja auch das "dänische Modell" favorisiert, d.h. kürzere Kündigungsfristen, Arbeistlose nehmen "jede" Arbeit an, sonst Entzug der Förderung und längeres Arbeitslosengeld bei Arbeitlsosigkeit.

Es gibt sogar deutsche Arbeitnehmer, die in DK arbeiten und mit diesem System nach anfänglicher Skepsis gut zurechtkommen.

Gegen eine hohe Dauerarbeitslosigkeit werden wir uns in D einstellen müssen, bei einem immer höher werdenden Grad an Technologie u.ä. sowie Auslagerung von Produktionen ins Ausland.

Das alles muß bezahlt werden durch den "Einzelnen" der noch in Lohn und Brot steht bzw. über Steuereinnahmen die eine Vielzahl von Nutzern trifft, z.B. Womofahrer.

Ein Patentrezept gibt es wahrscheinlich nicht und eine Demo gegen alles mögliche an Belastungen ist irgendwann auch nicht haltbar und wahrscheinlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß.

Ich möchte jedenfalls kein Politiker sein, auch nicht bei den Diäten.


Eddy

Gast am 22 Nov 2006 23:07:29

Hi Leute, die von mir hier im Eingangsposting angeregte Disskussion mit den 5 Eckpunkten zu Steuererhöhungen und sonstigen von Staatswegen verordneten Einkommensverlusten für Leute wie mich sollte auf gar keinen Fall dazu dienen, dass wir uns dann auch noch untereinander verkrachen ~ und schon gar nicht sollte daraus eine W/O-Diskussion werden …

… ich denke, das Thema setzt individuell so viele Emotionen frei, dass es im Eifer des „WORT“-Gefechtes zwangsläufig auch mal zu „verbalen Eruptionen“ kommen kann … (ich weiß wovon ich schreibe … :D )

@Dirk: noch diplomatischer kann ich nicht um die Entfernung des roten Balkens bitten :flehan: – (wetten: Eddy & Waldtroll kriegen das auch vor blauem Hintergrund wieder auf die Reihe ...)

~~~ wer stimmt mir zu ??? :bindafür: :dankeschoen:

Diesel-Junkie am 23 Nov 2006 08:22:07

Hallo Eddy,

hast recht. Die Politiker bekommen zu viel und das dann auch noch voll ausgezahlt.

Wenn ich sehe das es auch für Ärzte eine amtliche Gebührenordnung gibt(für Kassenpatienten), die dann aber nur 60-70% wirklich ausgezahlt bekmmen (bei 100& Leistung) fragt man sich schon wo leben wir.

Herman the German am 23 Nov 2006 14:58:49

@ DJ In einem Zitronenschüttler Land! Das mit den Ärzten kann ich zu 100% unterschreiben und ich bin da sicher, dass es dort noch schlimmer kommt in den nächsten Jahren. Da werden sich noch jede Menge Bürger umschauen, wenn der nächste Arzt 30-50 km weit entfernt ist und Termine nur noch für das nächste Jahr ausmacht. Ich weiss das gehört jetzt nicht zu de Frage von CK, aber es sollte doch zur allgemeinen Dis. hier eine Anregung sein. Es gibt Erhebungen über alles auch über Ärzte, im Moment sind die niedergelassene Ärzte im Schnitt 48 Jahre alt. Aber wenn man schaut, waren sie vor 10 Jahren noch im Schnitt 40 Jahre und in 10 Jahren soll der Schnitt gar bei 57 Jahren liegen. Warum ist das so? nun bei der miesen Bezahlung, will sich heute keiner Selbstständig machen, was belegt wird, das jede Menge Arztpraxis zwar zum Verkauf anstehen, aber niemand eine will. Viele frisch ausgebildete Ärzte geht nach Schweden, Norwegen, England usw. meistens nicht nur wegen dem Geld, sondern weil dort andere Arbeitszeiten sind. Dort muss er nicht 72 Std am Stück Bereitschaft schieben. Wir bezahlen heute eine Menge Geld in unser Gesundheitssystem, aber keiner fragt, was kommt den davon bei dem Menschen noch an. Bei letzten internen Erhebungen sind Zahlen von 42-52 Cent pro eingezahltem Euro genannt worden, bei den gesetzlichen KK und 78-84 Cent pro eingezahltem Euro bei den Privaten Kassen.
Man denken, dass Sparen nur für die Bürger gilt. Wobei wir in diesem LAnd immer noch die Mehrheit stellen. Auch sind neue Umfragenergebnisse zur Sonntagsfrage heute veröffnetlich worden. Uns kann es noch nicht schlecht genug gehen. Immer noch sind 60% der Deutschen mit grossen Koalition zufrieden. Zwar sind beide Parteien gleich auf mit 30% aber zusammen sind das nun mal 60% aller Burger Deutschlands. Das sollte man auch mal bedenken.

Poldi am 23 Nov 2006 15:46:12

Ich möchte das Thema einmal aus meiner Sicht etwas glossiert überspitzen:

Der Staat kommt mir vor wie ein Wegelagerer, der mich im Vorfeld nicht über die Wegstellen informiert, an denen er mich auszurauben beabsichtigt. :D :ironie:

Poldi

Gast am 23 Nov 2006 17:51:04

Welcher Wegelagerer macht das schon :D

@ Herman the German

Das sind die 60% denen es anscheinend noch gut geht, ist doch OK so.

mittelmeertaucher am 23 Nov 2006 18:05:13

Gast hat geschrieben:Ich lasse mir die Stimmung nicht verderben und gehe weiterhin mit einer positiven Grundeinstellung durch das Leben[EDIT]
Stephan


Ganz genau, so und nicht anders, denn merke :!: Du bist länger Tod als du lebst.

MfG von Kurt dem Mittelmeertaucher

Diesel-Junkie am 23 Nov 2006 18:10:38

Tja HtG,

so langsam geht alles den Bach runter und wir sind auch noch damit zufrieden.

Eileen am 23 Nov 2006 18:21:00

Ich verstehe das aber schon richtig, dass Deutschland im grossen und ganzen eigentlich pleite ist, oder?

So rein Staatsverschuldungstechnisch und ueberhaupt ...

Gast am 23 Nov 2006 18:50:28

Kommt ganz darauf an wie Du Staat definierst, Pleite gehen in einem Staat immer nur dessen Bürger.
"Das Kapital" ist ein interessanter Lesestoff, man muß nicht mal Marxist dafür sein.
Die Banken die die Zinsen für die Schulden kassieren, sehen das ganz anders. :D

Gast am 23 Nov 2006 19:50:15

Das kann doch alles nicht so schlimm sein.
Einfach ein bischen buddeln und Öl finden :D :D
Aber im Ernst: ich habe immer den Eindruck, dass bei euch in D eine generell schlechte Stimmung herscht, die so manchem das Leben versauern kann.
In D hat man doch immer noch einen sehr guten Lebensstandard.

Pandatom am 23 Nov 2006 20:41:29

Andreas fs hat geschrieben:Aber im Ernst: ich habe immer den Eindruck, dass bei euch in D eine generell schlechte Stimmung herscht, die so manchem das Leben versauern kann.
In D hat man doch immer noch einen sehr guten Lebensstandard.


Autsch.....Erwischt :gruebel:

Gast am 23 Nov 2006 20:50:02

Der Lebensstandard eines Menschen, hängt doch wohl in erster Linie von dessen persönlichen finanziellen Hintergrund, und was er imstande ist daraus zu machen ab, und hat mit dem Staat als solches, nach aufbrechen der Lager, eher weniger zu tun.
Daher mag ich solche statistischen Verallgemeinerungen nicht mehr.
Wer sich aber nur von der Stimmung das Leben vermiesen lässt, hat wohl selber Schuld.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Versicherung und Steuer als Lieferwagen oder Wohnmobil
Steuer
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt