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Versicherung und Steuer als Lieferwagen oder Wohnmobil


tobi7212 am 20 Nov 2006 20:41:40

Hallo,
folgende Frage stellen wir uns: Soll unser Auto ein Lieferwagen sein oder ein Wohnmobil? oder gar bei zulassung und Versicherung unterschiedlich?

Momentan sind wir ein Lieferwagen
Steuern: 172 EUR
Versicherung: 1134,00EUR

Vor einer Weile waren wir bei der Dekra und die hat unseren Ausbau als Wohnmobil anerkannt. Danach waren wir bei der Versicherung weil wir als Wohnmobil nur etwa 500 EUR zahlen müssen.

Wir haben unsere Versicherung gefragt, ob wir das Auto nun eigentlich ummelden müssen, damit wir bei der Zulassung auch Wohnmobil sind?

Habt ihr schon mal erfahrung mit solchen Fällen gemacht?

Wär ja eigentlich besser für uns wenn wir bei der Versicherung Wohnmobil und in den Steuern LKW sind, denn die Womo steuern sollen ja vielleicht erhöht werden, und wenn die LKW steuern mal höher sind als Womo melden wir hald schnell doch noch um.
geht das?

wie lange ist das Schreiben der Dekra, dass wir ein Wonmobil sind bei der ZUlassungsbehörde gültig? für immer?

Unsere Versicherung will uns bescheid geben, ob wir das Auto ummelden sollen (was die sagt ist doch eigentlich am wichtigsten, nicht das der Versicherungsschutz erlischt!)

wenn die sagen "ummelden"!

kennt ihr andere Versicherungen denen egal ist, als was man zugelassen ist?

Helft uns, bevor die Womobescheinigung der Dekra die Gültigkeit verliert!

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Bergbewohner1 am 20 Nov 2006 21:40:41

Hallo tobi7212, ich denke nicht das ein WoMo als Lieferwagen eingetragen werden kann. Es dürfte sich dazu kaum ein TÜV Mitarbeiter hergeben. Erfahrung mit so einer Ummeldung wird wohl kaum einer haben.

tobi7212 am 21 Nov 2006 12:47:51

Hi, noch mal zur Auffrischung.
wie ich im zweiten Satz sagte sind wir momentan ein Lieferwagen!
wir haben diesen ausgebaut und jetzt von der Dekra eine Bescheinigung, dass wir uns zum Womo ummelden DÜRFEN. also können, wenn wir wollen. Dazu müssen wir mit der Bescheinigung zur Zulassungsbehörde gehen.
Aber:
Die Zulassungsbehörde will die Versicherungskarte sehen, dass wir versichert sind als Womo,
also:

gehen wir mit der Bescheinigung der Dekra zuerst zur Versicherung und versichern uns als Wohnmobil.

und jetz kommt der Knackpunkt worums mir geht:
Die Versicherung merkt doch gar nichts davon, wenn ich mich jetz (nachdem ich bei der Versicherung war) NICHT zur Zulassungbehörde gehe um denen mitzuteilen, dass ich seit neuestem ein Wohnmobil bin.

Und nun die Frage:
Was sagt wohl meine Versicherung, wenn ein Unfallschaden passiert?

"Wir zahlen", weil die Dekra "Wohnmoblil" bescheinigt hat und das Auto ja als Wohnmobil versichert ist,
oder

"Wir zahln nicht", weil das Auto nicht als Wohnmobil (sondern Lieferwagen) zugelassen ist, aber als Wohnmobil versichet ist

Hat jemand schon mal von so einem Fall gehört?

Ich hab in irgendeinem Forum schon mal von so schlauen Sparfüchsen gehört, die bei der Zulassung und Versicherung was unterschiedliches stehen hatten (Lieferwagen und Wohnmobil) Wir haben jetzt auch die Möglichkeit dazu.
Mein Bedenken ist nur: Zahlt die Versicherung im Unfall-Fall oder redet die sich dann irgendwie raus?

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bastelwastel am 21 Nov 2006 13:10:26

Ich habe noch von keinem gehört, der es so gemacht hat.
Wir hatten mal einen Selbstausbau der als LKW Versichert und Versteuert war.

Ich würde entweder Versicherung und Zulassung konsequent als LKW oder als Wohnmobil laufen lassen.
Was schriftliches wird es von der Versicherung nie geben, und im Falle des Schadens (der hoffentlich nicht eintritt) würde ich damit rechnen das die Versicherung nicht zahlt weil das Gefährt zur Steuerersparniss als LKW angemeldet ist.
Und wenn das Finanzamt das raus bekommt (muß nur ein blöder Zufall sein) dann ist eine Steuernachzahlung fällig. Eventuell geht es dann auch als zur Steuerfahnung und mit Finanzämtern und nicht gezahlter oder hinterzogener Steuer ist nie gut Kirschen essen, die kennen kein Pardon.

spleiss53 am 21 Nov 2006 13:18:59

Melde dein Fahrzeug um - du sparst viel Versicherung. Als Lieferwagen fällst du in die Kategorie der Kurriere - und weil die viele Unfälle machen, sind die Versicherungsprämien auch so hoch. Die Versicherung wird dein Fahrzeug anerkennen - macht sie auch ohne TÜV - wenn sich die Versicherung davon überzeugt hat, daß alle Einbauten vorhanden sind.

linksradler am 21 Nov 2006 13:24:12

Hallo,

Ich habe mal einen lieferwagen vom PKW zum LKW über 2,8T umgemeldet.
Der Finanzbeamte wollte aber erstmal wissen wie das Fahrzeug benutzt wird, danach bekamen wir einen Steurbescheid als LKW.
Wenn die Dekra das Fahrzeug als Womo anerkannt hat, würde Ich Ihn auch als soches zulassen und anmelden.
Ist bestimmt der sicherste Weg und du entgehst evt. nachvorderungen seitens des Finanzamtes.

schönen

Bergbewohner1 am 21 Nov 2006 20:35:14

Also um die Frage ein wenig zu klären. mein Beispiel. mein Multicar ist als Kastenwagen versichert, obwohl es ein Absetzkipper ist. Da der Absetzer sehr teuer ist und eigentlich nur beim Überrollen kaputt geht, dann wär ich auch hin, hat die Versicherung mir diese Verfahrensweise vorgeschlagen. Ich kann mir vorstellen das die bei Dir Tobi, es dann auch so ist.

Gast am 21 Nov 2006 22:23:02

Geiz ist geil mag ja durchaus ein Lebensmotto sein, kann aber nach hinten losgehen.
Deshalb ist doch erstmal die Frage, was du bei maximalem Geizfaktor (Steuer=LKW; Vers.=WoMo) tatsächlich sparen würdest.

Steuer sind als LKW 172,-- EUR. Was steht da an Gewicht hinter und welche Schadstoffklasse ? Wenn ich mal von 2,8to und S0 ausgehe, wären das künftig 440 EUR als WoMO. Als LKW würdest du also rd. 270,-- EUR Steuer im Jahr sparen.

Bei der Versicherung würdes du nach deinen Angaben rd. 600,-- EUR bei einer WoMo Vers. sparen (LKW=1100; WoMo=600).

Also würdest du max. rd. 1270,-- EUR als LKW und min. rd. 670,-- bei der Mischform zahlen. Bei einer reinen WoMo Versteuerung/Versicherung wären es rd. 950,-- EUR, also man grade 280,-- mehr aber immer noch 320,-- weniger als im Status quo (LKW).

Also stellt sich die Frage, welches Risiko - wenn die Mischvariante nicht möglich ist - bist du bereit für 280,-- EUR/ Jahr einzugehen.

Stephan

tobi7212 am 22 Nov 2006 11:41:51

Danke Stephan, die Rechnung trifft auf mich wohl so zu.

Mir geht es bei der Diskusion haupsächlich darum, jetzt wo ich die Wahl hab (Womo <-> LKW) die richtige Entscheidung zu treffen, ohne mich dann 10 Jahre darüber ärgern zu müssen. =2800 EUR
Und wenn das vollkommen in Ordnung ist unterschiedlich gemeldet zu sein, dann könnt ich das ja machen.
Womo soll ja teurer werden, LKW soll eher billiger werden (als Mautausgleich) hab ich irgendwo als Trend gelesen.

Die Geschichte mit dem Finanzamt versteh ich nicht ganz.

Wenn ich meinen Lieferwagen zum wohnmobil ausbaue, bin ich dann verpflichtet diesen auch als Wohnmobil zuzulassen?

und wenn ich dann meinetwegen keinen Tisch drin hab und mir kein Tüv/Dekra das Auto als Wohnmobil bescheinigen will, dann kann ich doch gar nicht ummelden!
Dann bleib ich zwanghaft ein lkw.

Sicher, dass ich mir das nicht selbst aussuchen kann, was mein Auto sein soll und ich nur eien Tüv-Mitarbeiter finden muss, der das auch so sieht und mir das bescheinigt?

Ich hab übrigens schon bei meiner Versicherung nachgefragt, ob ich das Auto ummelden muß oder nicht, hab noch keine Antwort, und wenn die NEIN sagen, interessiert es mich schon, was andere Versicherungen sagen würden.

bastelwastel am 22 Nov 2006 12:25:35

Es liegt im Ermessen der Zulassungsbehörde das Fahrzeug einzustufen.

So gibt es Landkreise (eher ländliche) die keine Probleme damit hatten die M-Klasse als LKW zu besteuern während andere dies nicht taten.
Nicht umsons wird öftermal bei unklaren Fahrzeugen die Vorführung angeordnet. Und wenn das Finanzamt dann beschließt das das Auto ein Wohnmobil ist, dann ist auch Wohnmobilsteuer zu bezahlen.
Also mir persönlich wäre der Aufwand zu groß.

dokabastler am 22 Nov 2006 15:41:57

Korrigiert mich....aber TÜV bzw. Zulassungsstelle und Versicherung stehen doch in verbindung.......Zulassungsstelle meldet doch Zulassungen, Abmeldungen und sonstige veränderungen der versicherung...

es kann doch dann der versicherung nicht verborgen bleiben, daß DU von der EIntragung her ein LKW sein willst und von der versicherung her ein Womo....oder umgekehrt....
Klar, im Prinzip ist es TÜV und Versicherung egal, was Du willst....teilweise liegen da nicht mal bauliche Arbeiten dazwischen...aber synchron laufen denk ich müßte das schon.....nicht daß dann mal ein Finanzamt draufkommt und dich wegen Steuerhinterziehung rainhaut oder andererseits eine versicherung bei Schaden nicht zahlt wegen Falschangaben....sowas solls ja zunehmend geben

günter

bastelwastel am 22 Nov 2006 15:54:19

Klar bei der Zulassung muß ich die Deckungskarte abgeben. Und da steht normalerweise drauf um was es sich handelt. Wenn du bei der Versicherung angibst ein Wohnmobil versicher zu wollen (weil es billiger als ein LKW ist) wird dies unter Fahrzeugtyp auch auf der Doppelkarte kraufstehen. Und dann dem Finanzamt zu erklären, das es eigentlich ein LKW ist (weil man die preiswertere Steuer haben will) stelle ich mir etwas schwer vor.
Aber wie gesagt, probier es und berichte!

tobi7212 am 22 Nov 2006 16:13:17

bastelwastel hat geschrieben:Klar bei der Zulassung muß ich die Deckungskarte abgeben. Und da steht normalerweise drauf um was es sich handelt. Wenn du bei der Versicherung angibst ein Wohnmobil versicher zu wollen (weil es billiger als ein LKW ist) wird dies unter Fahrzeugtyp auch auf der Doppelkarte kraufstehen. Und dann dem Finanzamt zu erklären, das es eigentlich ein LKW ist (weil man die preiswertere Steuer haben will) stelle ich mir etwas schwer vor.
Aber wie gesagt, probier es und berichte!


Naja... ich gehe ja erst zur Versicherung und dann NICH zur Zulassungsbehörde, dann kriegt die auch nix mit.

Vorausgesetzt natürlich, dass der Tüv/DEkra nicht melden, dass sie ein LKW zum Wohnmobil gemacht haben.

Weiß jemand genau, ob der Tüv/DEkra meldung an die Zulassungsbehörde macht?

bastelwastel am 22 Nov 2006 16:22:25

Also wenn das Fahrzeug jetzt schon als LKW angemeldet ist und soll im nachtrag nur als Wohnmobil versichert werden würde ich mich mal kundig machen, ob man sich nicht eventuell der Zulassungsstelle gegenüber nicht strafbar macht und ob du eine bringschuld hast. Sprich das du eine Mitteilung machen mußt das sich an der Einstufung deines Fahrzeuges was geändert hat.
Vielleicht hat ja jemand erfahrungen mit einem Austauschmotor gemacht, der einen größeren Hubraum hatte als der ursprüngliche Motor? Weil dann ja auch mehr Steuern anfallen.
Wenn das unter das Motto Steuerhinterziehung fällt wäre ich vorsichtig. Beim Finanzamt sind auch 10 Euro schon kein Kavaliersdelikt mehr.

Meule am 23 Nov 2006 03:54:14

sorry, aber diese Geiz-ist-Geil-Mentalität macht doch unseren Staat so kaputt, daß die Politiker sich immer neue Steuern einfallen lassen müssen.

Ist jetzt eine Unterstellung und soll zum nachdenken anregen:
Hoffentlich ist der ehemalige Lieferwagen so als WoMo umgebaut, daß er sowohl für die Steuer, als auch für die Versicherung passend ist - hauptsächlich aber noch genug Freiraum bietet, die Materialien für die Schwarzarbeit transportieren zu können. *fg*

Vielleicht solltet Ihr einfach mal drüber nachdenken, was Ihr wollt!
Einen Lieferwagen oder ein Wohnmobil?
Dann aber bitte auch mit allen Vor-/Nachteilen!

lg
Meule

Jagstcamp-Widdern am 23 Nov 2006 14:09:44

hallo,

wie ja alle wissen ist ein womo laut zulassung zuerst ein "sonstiges kraftfahrzeug" und erst in 2ter linie ein "wohnmobil", bei manchen briefeinträgen auch "wohnwagen".

insofern ist es dem versicherer bei nur-haftpflicht vollkommen wurscht, warum du mit einem 3-tonner durch die gegend juckelts - wenn du dies privat und nicht gewerblich tust.
insofern hat der versicherer normalerweise kein problem damit dir das teil als wohnmobil zu versichern.

wenn du natürlich tk oder vk willst, kann das anders werden.

mein steuerbefreites wohnmobilähnliches dings wurde problemlos als womo (nur haftpflicht) versichert, die zulassungsstelle hatte mit der doppelkarte keinerlei probleme....

einfach machen!

grusz hartmut

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