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Schweden - Wohnmobilneulinge, viele Fragen 1, 2


FlorianGraz am 10 Jan 2019 18:55:52

Hallo,

wir, das sind meine Frau, unsere 7jährige Tochter und ich, sind völlige Wohnmobil-Anfänger und wollen im August 2019 mit einem angemieteten Wohnmobil eine 3wöchige Deutschland/Schwedenreise machen. Start und Ziel der Reise ist Graz, im Süden Österreichs. Wobei völlige Anfänger etwas übertrieben ist: Vor ca. 6 Jahren haben wir uns auch schon mal ein Wohnmobil gemietet und sind damit für 5 Tage nach Italien gefahren. Dieser Urlaub hat uns damals so gut gefallen, dass wir beschlossen haben unbedingt wieder einmal eine Wohnmobilreise zu machen und heuer ist es endlich soweit :-)

Jetzt starte ich gerade mit der Planung und schon tauchen die ersten Fragen auf - ich hoffe ihr könnt mir dabei weiterhelfen.
Die Reiserouten-Planung ist für mich schwieriger als gedacht, weil ich kein Gefühl dafür habe, wieviel Fahrstrecke pro Tag stressfrei möglich sind. Meine Idee war, abwechselnd einen Tag reine Autofahrt (zwischen 240km und 540km) und am nächsten Tag eine Fahrpause, usw. Somit würden wir immer 2 Nächte auf einem (Camping)-Platz verbringen bevor die Reise wieder weitergeht.

Dies ist mein grober Plan:

Tag 01: Autofahrt Graz --> Legoland Günzburg: 543km
Tag 02: Besichtigung Legoland
Tag 03: Autofahrt Legoland Günzburg --> Köln: 470km
Tag 04: Besichtigung Köln
Tag 05: Autofahrt Köln --> Hamburg: 425km
Tag 06: Besichtigung Hamburg
Tag 07: Autofahrt Hamburg --> Kopenhagen (inkl. Fähre): 334km
Tag 08: Besichtigung Kopenhagen
Tag 09: Autofahrt Kopenhagen --> Astrid Lidngren Värld: 371km
Tag 10: Besichtung Astrid Lindgren Värld
Tag 11: Schweden Ostküste (noch kein Ziel geplant)
Tag 12: Schweden Ostküste (noch kein Ziel geplant)
Tag 13: Schweden Ostküste (noch kein Ziel geplant)
Tag 14: Fähre Trelleborg --> Rostock
Tag 15: Autofahrt Rostock --> Berlin: 241km
Tag 16: Besichtigung Berlin
Tag 17: Autofahrt Berlin --> Nürnberg: 440km
Tag 18: Besichtigung Nürnberg
Tag 19: Autofahrt Nürnberg --> Graz: 501km

Ist dieser Plan stressfrei umsetzbar oder sind es doch zu große Wegstrecken jeden zweiten Tag? Das Problem ist, dass wir nur 3 Wochen Urlaub haben, aber unbedingt nach Schweden wollen.

Eine Alternative wäre ansonsten mit dem Flugzeug bis Norddeutschland zu fliegen und dort ein Wohnmobil zu mieten. Das hätte aber für uns den Nachteil, dass wir zusätzlich noch Flugtickets bezahlen müssen und wir im Flugzeug nicht soviel mitnehmen können (unsere Pölster und Decken, Geschirr, Spielsachen für die Tochter, vorgekochtes Essen, ...). Deswegen wäre uns die erste Variante mit Reisestart in Graz viel lieber als die Alternative ...

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten,
Liebe Grüße,
Florian

Sprintertraum am 10 Jan 2019 19:01:20

Hallo

Meine Meinung; Wohnmobil-Anfänger im Durchschnitt 110km/h mit 7jährige Tochter durch 4 Länder in 3 Wochen = Stress für die Kleine und keine Zeit für Urlaub.
Gute Reise

Maren1 am 10 Jan 2019 19:24:40

Hallo,
auch wir haben schon einige Male ein Wohnmobil gemietet, bevor wir uns jetzt einen Wohnwagen gekauft haben. Unsere Tochter ist neun und wir haben immer darauf geachtet, nicht zu viele Städte einzubauen, sondern Campingplätze anzufahren, die in der Natur liegen, man wandern, schwimmen oder Rad fahren kann. Köln würde ich z. B. nicht besuchen, die Autobahnen sind immer!! voll und ihr würdet Kilometer sparen, wenn ihr z.B. In der Lüneburger Heide oder an der Elbe stoppen würdet. Hamburg hat auch unserer Tochter gefallen, wir waren auf dem Platz "Camping Land am Stover Strand" direkt an der Elbe und sind von dort aus nach Hamburg gefahren.
Euch viel Spaß beim Planen, viele Grüße aus Norddeutschland
Maren

proff56 am 10 Jan 2019 19:37:21

Hallo Florian,
über Legoland ... ist verständlich. Aber warum Kopenhagen auf dieser Tour miteinplanen, wenn es nach Ost-Schweden gehen soll?

Kopenhagen ist für einen Tag noch zu wenig, diese Zeit würde ich für Schweden einplanen. Und dann würde ich auch schon auf der Hinfahrt die Fähre Rostock-Trelleborg nehmen - aus meiner Erfahrung dann sogar einiges an Fahrt-Kosten gespart (Fähre frühzeitig buchen gibt Nachlass!) Zudem ist die Anreise über Autobahnen Nürnberg, Leipzig und Berlin in der Regel stressfreier als über Köln, sogar wenn man vom Legoland-Günzburg nach Hamburg will.
Bereits gesagtes gilt auch für Berlin .... an einem Tag? Mit Wohnmobil IN Berlin wird sehr problematisch (meine Erfahrung), also auf CP außen vor Berlin .... aber welche Zeit bleibt dann noch zum Kennenlernen von Berlin? Das würde ich nicht mit 7jährigem Kind durchmachen wollen :oops:

Nun, ist nur ein Ratschlag eines 4fachen Vaters, der immer WoWa/WoMo-Urlaub mit Kindern gemacht hat, auch in Schweden ... :lol:

FastFood44 am 10 Jan 2019 19:39:28

Mein Tipp:
Vergesst die KOMPLETTE Planung und fahrt einfach befreit und locker los.
Lasst euch treiben und genießt das Gefühl von Freiheit.

Wir machen uns immer nur grob einen Plan in welcher Ecke wir anfangen, sprich so ihr eben schwedischen Boden betretet und was es in der Ecke zu sehen gibt.
Dann eben welche Highlights ihr dort vielleicht gerne sehen würdet.
Und der Rest ergibt sich.

2015 wollten wir über den Spreewald und die Mecklenburgische Seenplatte hoch Richtung polnische Ostsee.
So der grobe Plan. 2,5 Wochen Zeit.
Wir haben die Seenplatte nicht erreicht, weil wir unterwegs soooo viele schöne Sachen ganz spontan nach Lust, Laune und Wetter gemacht haben.
Es war ein perfekter Urlaub, und mehr will man doch gar nicht, oder?

FastFood44 am 10 Jan 2019 19:45:08

Die anderen Schreiber sind bisher auf die Fahrerei eingegangen.
Auch das würde ich spontan machen.
Schaut wie das Wetter und der Verkehr ist.
Wenn es heiß ist und viel Stau, dann doch lieber tagsüber an einen Badesee usw.

Wir wohnen nicht soooo weit vom Legoland entfernt und kann nur sagen dass ich niemanden kenne der sagt: Das war sooo gut, da würde ich wieder hinfahren.
Ich finde das sagt alles aus.
Und dann noch in der Hauptferienzeit?
Auch die vielen Städte. Und jeweils nur einen Tag.
Das fände ich stressiger als Fahren.

PS: Unsere Kinder sind quasi im Wohnmobil groß geworden.
Mit 7 Jahren sitzt man gerne vorne.
Lieber bin ich als Mama hinten gesessen wenn es der Stimmung gut tat.

Parkhotel am 10 Jan 2019 20:16:50

Hallo nach Graz ...

Auch ich würde mir die ganzen Stadtbesichtigungen in Deutschland schenken und auf dem direkten Weg nach Schweden fahren. Dann lieber zwei separate Deutschlandtouren (Nord und Süd) planen. Köln würde ich mir auch nicht ansehen sondern Düsseldorf ;-) In Schweden würde ich mir in Ruhe die Ostküste hoch bis Stockholm ansehen und eventuell die Südspitzen der großen Seen. Und wenn es noch Kopenhagen sein soll würde ich das auf dem Rückweg machen, von Malmö nach Kopenhagen über den Oeresund (ist einfach geiler, weil man dann von der Brücke aus auf einer künstlichen Insel im Meer in einen Tunnel fährt). Dann zurück mit der Fähre über Rødby - Puttgarden (Fehmarn) wieder Richtung Heimat.

Auf alle Fälle würde ich mit einer 7-jährigen nicht nur fahren ...! Die kleinen Monster rächen sich sonst ;-) Früher war ich auch mit Wohnwagen und zwei Jungs lange Strecken unterwegs, immer mit viel Pause zum spielen usw..

topolino666 am 10 Jan 2019 20:37:51

- Playmobilland statt Legoland
- welches "vorgekochte Essen" wollt Ihr mitnehmen? Ich hab da grad ekliges Kopfkino! :!:
=> Hofer gibts bei uns auch, heisst nur anders! ;-)

Stefmax am 10 Jan 2019 21:02:49

Hallo,

wir haben einen nun achtjährigen Sohn, der wirklich gerne Wohnmobil fährt
Aber nur dann, wenn er auch unterhalten wird von der Mama.
Klar, er schaut auch mal ne DVD oder spielt mit seiner Switch.
Aber stundenlang aus dem Fenster schauen, das geht gar nicht. Da fängt das Genörgel dann an.

Mit einer gewissen Planung würde ich schon an den Start gehen, da es immer mehr von uns werden auf den Straßen, ist es nicht „immer“ der erste Platz der was frei hat. Schon gar nicht in der
Hauptsaison.

Wir sind nach Korsika, Frankreich und Kroatien usw gefahren, haben meist nur zwei Stopps eingelegt.
Meist bin ich bis spät in die Nacht gefahren und der kleine, JA ich weiß er DARF es nicht, hat im Bett geschlafen bei Mama im Arm. Geht aber nur, da ich nicht viel Schlaf benötige.
Geschlafen haben wir dann oft auf einem Parkplatz bei einem Supermarkt in der Stadt.

Eine Tour komplett durchplanen geht meist eh in die Hose, da immer etwas kommt was man nicht einplanen kann. Sei es ein schöner Ort oder Stau oder ach wir bleiben hier länger.

Wenn ihr für den nächsten Tag eine längere Tour geplant habt, dann schaut was es dort an Plätzen gibt und reserviert etwas.

Städte besuche könnt ihr euch sicher sparen, erstens gibt es eh meist keine freien Parkplätze für uns und zweitens.... bei ? 35-40 Grad in die Stadt. Na unser kurzer sagt Danke, ohne mich.

Ansonsten, gute Fahrt und viel viel Spaß.

Gruß Stefan.

fritzi2015 am 10 Jan 2019 21:17:06

Hallo Florian,
wollt ihr ganz echt für 4 Tage nach Schweden fahren und liebt Euer Kind Städtetouren? Für unsere wäre beides nichts gewesen in dem Alter.
Mein Tipp zügige Anreise nach Schweden, wenn ihr sooo gerne dort hin wollt. Fahrtage am Nachmittag enden lassen oder über Mittag für Unternehmungen unterbrechen oder wann immer auf der Straße nichts mehr geht. Wir bevorzugen Seen, Schwimmbäder oder Stopps an interessanten Orten... nicht unbedingt Großstädte.
Dann in Schweden treiben lassen mit einer Ideensammlung für Euch interessanter Ziele. Wir haben immer so viel Zeit wie irgend geht in Schweden eingeplant und hatten immer Lust auf mehr.... unbedingt ohne Stress bei der Anreise aufkommen zu lassen...Urlaub beginnt beim Motor anlassen. Ist die Nachtfähre in eurer Planung spart Zeit ist aber ein Kostenpunkt.
Ich glaube ihr solltet euch für 1 Urlaubsland entscheiden... sonst werden es halbe Sachen und ihr würdet gerne überall mehr Zeit verbringen wollen.
Deutschlandtour ohne Schweden wäre eine Alternative.
Gruß Fritzi

Hesu am 10 Jan 2019 21:29:09

Auch ich bin Jemand, die gerne so viel wie möglich mitnehmen will, wenn ich schon mal dort bin.
Spätestens nach 2 Wochen mach ich schlapp, weil ich endlich auch mal Erholung brauche und auch schon nicht mehr weiß, wo ich was gesehen habe.
Einen Tag fahren und den nächsten Tag Sightseeing, und das noch mit kleinem Kind halte ich für Stress pur. Ich würde fertiger wiederkommen, als vor dem Urlaub. Aber da ist ja Jeder anders.

Mein Tipp: konzentriert euch auf ein Land und plant mindestens 3-4 Tage an einem Ort, um auch mal einen Tag zum Chillen ein legen zu können.

Wünsche euch viel Vorfreude beim Planen und einen tollen Urlaub

msfox am 10 Jan 2019 21:53:44

Ich kann ja mal kurz unsere Tour von diesem Jahr Revue passieren lassen - 2 Wochen. Vielleicht könnt ihr noch ein paar Alternativziel entnehmen.
Grob war Astrid Lidngren Värld das Ziel allerdings von Halle aus mit 2 Kindern (5 und 8 )
- Halle -> Hamburg -> Minitaturwunderwelt (besser als Städtetour; aber vorher anmelden, sonst etwas Wartezeit ca. 1h)
- Nachmittags in Hamburg weg und am Eider-Sperrwerk übernachtet (Robben gucken mit Schiffsrundfahrt)
Dann zum Legoland Dänemark
- Abends in der Nähe vom Legoland übernacht
- nächsten Tag 11:00 - 19:00 im Legoland (Am Campingplatz vom Legoland entsorgt)
- Dann weiter nach Kopenhagen (Stadtbesichtung; für die Kids eher uninteressant)
- Allmählich Richtung Astrid Lidngren Värld (etwas nördlich am See übernachtet; Auf dem Parkplatz von Astrid Lidngren Värld kann man entsorgen)
- Dann laaangsam die Südküste runter bis Trelleborg und von der nach Rostock (7:00 Fähre Frühstück mit gebucht)
- 2 Tage Warnemünde am Strand
- Auf Rückreise Zwischenstop in Berlin bei Karls Erdbeerhof (abends leer und gut zum Übernachten; frische Brötchen am Morgen)
- letzter Tag zurück nach Halle
------------------
Außer am ersten Tag sind wir nie mehr als 300km am Tag gefahren.
Haben von 14 Übernachtungen in 11 Nächten am Wasser übernachtet
Außer am ersten Tag waren wir nie mehr als 300km unterwegs. weniger ist oft mehr...
manchmal bietet es sich an Nachmittags nach etwas zu fahren, wo man am nächsten Tag sein will. Abends leer und man ist morgens mit bei den ersten. Dann fährt man nicht so viel am Stück.
----------------
Köln und den Ruhrpott würde ich auch meiden, da willst du nicht wirklich Autobahn fahren. Wobei Köln eine schöne Stadt für Erwachsene ist (schöner als Düsseldorf :):) :) ). Die A9 hoch ist besser. In Halle muss man aber auch nicht zwingend anhalten :-).

rkopka am 10 Jan 2019 22:36:47

Hesu hat geschrieben:Mein Tipp: konzentriert euch auf ein Land und plant mindestens 3-4 Tage an einem Ort, um auch mal einen Tag zum Chillen ein legen zu können.

Sehe ich auch so. Ich sehe das auch etwas über Kosten/Nutzen. Fahrt und Fähre für Schweden kosten doch einiges, dann will ich auch was von Schweden haben und nicht Orte besichtigen, die auch ohne gehen, oder wo mir das Womo (wenn schon gemietet) nicht viel bringt (Städte). Ich (fahre allein, mit Kind wird das nicht passen) habe es vorletztes Jahr so gemacht, daß ich (von Graz aus) bis ungefähr Mitte D gefahren bin, dort übernachtet habe und dann am nächsten Tag bis Rostock kam. Für einen Tag ist es mir zu weit (allein fahrend). So hatte ich keinerlei Streß und genug Spielraum für Verzögerungen. Am nächsten Morgen dann die (relativ günstige) Fähre und zu Mittag war ich in Trelleborg.

RK

tweiner am 10 Jan 2019 22:41:45

Moinsen,
ehrlich gesagt: das sieht nach Stress aus, .... der Weg ist das Ziel ...
Bei dieser Planung würde ich an Eurer Stelle gar nicht nach Schweden fahren.
1. Die Fährkosten liegen bei ca. 170 Euro das würde ich nicht für ~5 Tage zahlen wollen.
2. Günzburg ist mir zu kommerziell. Wir kennen beide Legoland, der Originale in DK ist wesentlich sympathischer.
Meine Empfehlung: Fahrt nach Erding in die Therme - ein tolles Erlebnis für Eure Tochter und ihr könnt in der Sauna entspannen. 2Tage
Weiter nach Zirndorf - Playmobil-Land - da hat Eure Tochter auch das richtige Alter. 2T
Lange Strecke: Leibzig - der Zoo. 2T
Weiter nach Hamburg - Miniatur Wunderland 2T
Ab nach Billund - Legoland. 3-4 Tage (bei Legoland ist auch ein tolles Bad ;-) )
Dänemark ist ein schönes Land, da passt Zeit und Größe des Landes mit Vorprogramm in Deutschland. Ind Dänemark einfach mal treiben lassen und Urlaub machen. Spart euch Schweden auf und nutzt eine schnelle Anfahrt und dann viel Zeit in Schweden. Dann rechnen sich auch die Fährkosten.

gruß Thomas

christiancastro am 10 Jan 2019 23:29:12

Ich sehe das auch so, wird stressig, maximal würde ich in Zirndorf zu playmobil und eventuell ins Legoland nach Billund, ansonsten bleibt keine Zeit für Schweden.

Für uns das Schönste am Urlaub mit dem Womo ist ein Ziel zu haben, aber sich nicht unnötig Druck mit irgendwelchen Terminen zu machen. Losfahren und dann schauen was kommt ist für uns schon Urlaub. Platz zum Übernachten findet man immer irgend wo, vielleicht nicht immer Gratis, aber die Welt kosten die SP auch nicht.

Lixeii am 11 Jan 2019 07:37:44

Hallo Florian,

die deutschen Städte sind alle schön. Aber mal ehrlich in einem Tag sind doch die wenigsten zu schaffen. Wie willst du das logistisch machen? Du fährst mit dem Womo nicht in die Innenstadt findest gleich einen Parkplatz auf dem du auch noch übernachten darfst. Allein in Hamburg kann man eine ganze Woche verbringen und hat noch nicht alles gesehen. Da würde ich zur Städtereise lieber hin fliegen.

Wenn Ihr nach Schweden wollt, dann fahrt nach Schweden aber auf den direkten Weg zur Fähre nach Travemünde oder Rostock

Das Legoland in Günzburg könnt ihr euch schenken. Im August voll man steht nur an und wartet 2 h für 1 min fahren. Kosten tut ein Tag Legoland soviel wie die Fähre Travemünde-Trelleburg hin und zurück. Wenn ihr zeitig genug bucht.

Sucht euch auf der Strecke bis zum deutschen Hafen, Ziele wo ihr übernachten wollt und fahrt dann zügig weiter. Der Weg ist nicht das Ziel wenn man für ein bestimmtes Ziel nur eine bestimmte Zeit hat.

In Schweden würde ich an der Küste Richtung Stockholm fahren. Dort könnt Ihr Euch locker drei Tage alles geben was Stadt zu bieten hat incl. Vergnügungspark. Dann im Landesinneren wieder zurück zum Hafen. Die Astrid Lindgren Welt nicht vergesen in die Route einzubauen. Dazwischen gibt es sehr viel Natur zum wandern und Rad fahren und Seen zum Schwimmen oder auch mal einen Elchpark.

Und wo es schön bleibt man einfach. Den wenn man erst einmal das Ziel erreicht hat, dann ist auch für uns wieder der Weg das Ziel.

Das vorgekochte Essen könnt ihr zu Hause lassen, wenn es nicht wegen irgendeiner Allergie oder so notwendig ist. Frisch gegrillt schmeckt besser. Und in Schweden gibt es super leckere Sachen und genügend Supermärkte.

Viel Spaß in Schweden.

Viele Grüße

lixeii

teamq am 11 Jan 2019 08:05:39

Die Strecke Graz - Rostock zur Fähre sind 1086 km. Sollte mit einer evtl. zwei Zwischenübernachtung(en) zu machen sein. Nehmt euch dann die Zeit lieber für Schweden und macht dort Urlaub. Bleibt mal 2-3-4 Tage an einem Platz und gebt dem Mädl auch die Gelegenheit mit anderen Kindern Spaß zu haben. Sie wird es euch danken und für euch ist es auch weniger Stress.
Große Stadtbesichtigungen waren für unsere Kinder der Horror.

Ulf_L am 11 Jan 2019 08:13:39

Hallo

Ich würde mich auch bei denen einreihen, die lieber für mehr Zeit in Schweden plädieren :-).
Als Übernachtungsort bei Vimerby könnte ich den Campingplatz Nossenbaden empfehlen. Wenn Ihr eh auf der E40 unterwegs seid, wäre ein Besuch des Kathuld-Hofs auch schon so gut wie an der Strecke. Wenn Ihr dann die E22 die Ostküste runter fahrt, ist das nur noch eine (gut ausgebaute) Landstraße. Es ist sehr schön und extrem entspannt zu fahren, aber man kommt nicht wirklich schnell voran, nur als Info zur Zeitplanung.
An der Ostküsten hat es uns auch am Campingplatz Dragsö Camping bei Karlskrona gefallen. Die haben auch so einen netten "Troll-Wald". Weiter habe wir da noch Camping Stensö bei Kalmar (schön gelegen) und Västervik Camping (teuer aber schöne Plätze direkt am Wasser) besucht.
Plant Ihr Fahrräder mit zu nehmen ? Das erweitert einem die Reichweite um den Stell-/Campingplatz doch ganz erheblich.

Ich wünsche euch aber auf jeden Fall viel Spaß in diesem ausgesprochen schönen (Urlaubs) Land.

Gruß Ulf

FlorianGraz am 11 Jan 2019 09:16:19

Vielen Dank, ich bin wirklich überwältigt von den vielen guten Rückmeldungen in so kurzer Zeit!

Auf Grund eurer Rückmeldungen werde ich unsere Planung noch einmal neu überdenken müssen. Ursprünglich sollte es ein „reiner“ Schweden-Urlaub werden (und keine Deutschland-Dänemark-Schweden-Rundreise), aber wegen der großen Entfernung wollte ich die An-u. Abreise etwas auflockern und hatte deswegen einige Ausflugsziele in Deutschland bzw. Dänemark miteingebaut. Aber ihr habt alle Recht, dies macht nicht wirklich Sinn.

So, nun habe ich mir einen neuen Plan überlegt:

Am besten so wenig wie möglich planen :-) und eher spontan, wie es uns gerade gefällt, die Zwischenstopps auswählen. Je nach Lust und Laune die Fahrdauer wählen und wenn es uns wo gut gefällt, einfach einen längeren Zwischenstopp einlegen. Und dies eher abseits der Großstädte (da mit Wohnmobil unpraktisch), sondern eher in der Natur, an Seen und Wäldern. Dies kommt meinen Damen (sprich Gattin und Tochter) eh zu Gute, da sie die Natur lieben.

Berufsbedingt aber, ich bin technischer Planer in einem großen internationalen Unternehmen, muss ich doch ein kleinwenig vorplanen.

Wir möchten mit dem Wohnwagen so schnell wie möglich schwedischen Boden betreten. Deswegen möchte ich auf direktem Wege nach Rostock und von dort mit der Fähre nach Trelleborg übersetzen. Ich denke, dies ist für uns der schnellste Weg nach Schweden.
Die Strecke Graz – Rostock beträgt 1086km. Ist diese Strecke mit einem Wohnmobil in 2 Tagen schaffbar? Wenn ja, dann benötige ich inkl. Fähre 3 Tage für die Anreise nach Schweden und weitere 3 Tage für die Rückreise nach Graz, somit würden uns 14 Tage nur für Schweden bleiben. Ich glaube dies ist ausreichend um Südost-Schweden kennenzulernen.

Glaubt ihr, ist dieser „Plan“ umsetzbar?

FlorianGraz am 11 Jan 2019 09:22:04

teamq hat geschrieben:Die Strecke Graz - Rostock zur Fähre sind 1086 km. Sollte mit einer evtl. zwei Zwischenübernachtung(en) zu machen sein. Nehmt euch dann die Zeit lieber für Schweden und macht dort Urlaub. Bleibt mal 2-3-4 Tage an einem Platz ...

Hallo Petra,

jetzt haben sich unsere Beiträge überschnitten. im Prinzip hast du genau das geschrieben, was ich mir weiter unten auch gedacht hatte. Vielen Dank! Somit liege ich mit meinen Plänen ja gar nicht so schlecht :-)

LG Florian

lilakatze am 11 Jan 2019 09:32:23

Ich finde, das klingt schon deutlich besser. Ich bin ja auch so eine schreckliche Planerin, daher kann ich das nur nachvollziehen. Von den Städtebesichtigungen hätte ich dir aber auf jeden Fall auch abgeraten!
Was ich machen würde, wäre die Strecke bis nach Rostock einmal in der Mitte teilen und dann grob nach einem Übernachtungsplatz im Umkreis von 100 km vor und zurück suchen. Ich markiere immer mehrere Plätze in meiner App (maps.me) und dann schauen wir mal, ob wir noch total fit sind und am ersten Tag vielleicht schon 600 km schaffen oder ob nach 400 km schon keine Energie mehr für die Weiterfahrt vorhanden ist. Und dann hat man direkt eine Auswahl. Übernachtungsplätze suche ich mit der App "park4night" oder direkt in maps.me, da sind auch ein paar gespeichert. Ich suche immer naturnahe Plätze, damit sich unsere Kinder abends noch auf einem Spielplatz oder in einem Park/am See austoben können. Wenn du drei Tage einplanst, und ihr wider Erwarten am zweiten Abend schon in der Nähe von Rostock ankommt, dann habt ihr noch einen freien Tag übrig. Dann würde ich euch einen Besuch im Wonnemar in Wismar empfehlen, mein Sohn fand die Rutschen dort unschlagbar gut! Man kann dort auch über Nacht stehen, glaube ich. Oder ihr fahrt nach Rövershagen zu Karls Erdbeerhof, das ist auf jeden Fall ein Erlebnis!! Und dort kann man auf jeden Fall auch nächtigen.
Zu Schweden selber, wir hatten im Herbst auch eine zweiwöchige Tour geplant, die aus gesundheitlichen Gründen leider nicht zustande gekommen ist :( In meinem Thread geht es zwar um den Herbst und einige Attraktionen, wie Astrid-Lindgrens-Värld, sind dann schon geschlossen. Aber meine grobe Rundtour könntet ihr übernehmen, vor allem da die Ziele auf die Interessen von Kindern abgestimmt sind. Und die Forumsmitglieder haben ganz tolle Tipps gegeben. Guckt mal hier:
--> Link
Ganz viel Spaß in Schweden, es ist ein großartiges Land mit viel Natur und viel zu sehen!

msfox am 11 Jan 2019 09:52:45

lilakatze hat geschrieben:Dann würde ich euch einen Besuch im Wonnemar in Wismar empfehlen, mein Sohn fand die Rutschen dort unschlagbar gut!

Man kann sich nach so einer langen Fahrt auch einfach an den Strand packen, wenn das Wetter mitspielt.
Nach Westen in Warnemünde raus kommt ein Parkplatz, wo man nächtigen kann und ca. 200m zum Strand runter läuft. Nicht gleich der Parkplatz an der Hauptstraße. Sondern der Parkplatz in Diedrichshagen "Wilhelmshöhe O". Hier ist auch gleich ein Hotel in der Nähe mit Toiletten. Zur Fähre nach Rostock ist von dort auch nicht weit.

fomo am 11 Jan 2019 09:53:08

FastFood44 hat geschrieben:Lasst euch treiben und genießt das Gefühl von Freiheit.

So sehe ich das auch:
Ich lasse mich treiben (entspannt)
aber
Ich lasse mich nicht treiben (von nichts und niemand)

Für mich sind durchschnittliche Tagesetappen von über 250 km keine Erholung mehr.
Ausnahme: Eine oder zwei Etappen am Starttag.

Panger am 11 Jan 2019 10:28:40

Hi Florian

heidanei, da waren schon einige Antworten dabei, dennoch will auch ich noch meinen "Senf" dazu geben. Wir waren 2018 in Schweden, knapp 2,5 Wochen, mit Sohn und Tochter (3 und 6 zu der Zeit).

Wie schon von vielen geschrieben: Weniger Planen, mehr genießen ;-)

Ich hatte mir auch einen Plan zurecht gelegt, den wir während dem Urlaub komplett über den Haufen geworfen haben.

Highlights in Schweden waren für uns:
- Astred Lindgren Värld
- Campingplatz Hultsfred --> Link

Auf Hultsfred war es so schön (vor allem für unsere Tochter) dass wir spontan länger geblieben sind, war auch ein relativ guter Ausgangspunkt für die Astrid Lindgren Värld.

Wir haben die Anreise nach Schweden zweigeteilt.
Wie schon geschrieben die Strecke in der Mitte geteilt und einen Stellplatz gesucht, am nächsten Tag weiter
Wir sind allerdings die Vogelfluglinie gefahren, also Puttgarden - Rödby und dann über die Brücke nach Malmö

In Schweden selbst ist definitiv Entschleunigung angesagt, da sind die Straßen super zu fahren, aber halt bisschen ruhiger als hier (80-90 km/h)

Das bitte mit im Hinterkopf behalten

Wenn du Fragen hast gerne PN an mich, wie gesagt, wir waren 2018 grade erst in Schweden ;-)

Grüße
Panger

rkopka am 11 Jan 2019 10:56:03

FlorianGraz hat geschrieben:Die Strecke Graz – Rostock beträgt 1086km. Ist diese Strecke mit einem Wohnmobil in 2 Tagen schaffbar?

Ich weiß nicht, was ihr eurem Kind zumuten wollte/könnt. Aber in 2 Tagen geht das leicht. Ich bin es bequem allein gefahren und hatte am Zwischenstopp eher das Gefühl, da ginge noch was, aber der angepeilte Platz war recht angenehm. Wenn man zu zweit fährt, ist ohne weiteres ein langer Tag oder 1,5 Tage möglich.

RK

kiteliner am 11 Jan 2019 11:05:28

Als Wohnbussler im zweiten Jahr kann ich auch nur sagen, keinen Stress!
Ich plane berufsbedingt auch gerne und immer alles, aber bei mir führt das im Urlaub bloß zu Stress.
Man plant etwas und stellt vor Ort fest, dass die Infos im WWW und in Realität auseinandergehen und alles nicht so ist wie gedacht, oder aber das Wetter ist einfach schlecht. Da bleiben? Eher nicht, und schon ist der Plan dahin, ok, man bleibt am nächsten Ort länger, oder auch nicht.
Anders herum wird es weitaus blöder, man ist irgendwo, alles super, nette Leute, tolles Wetter.... und man muss eigentlich weiter :cry:
Ich war immer völlig genervt, weil der Plan nicht mit der Realität übereinstimmt...Egal ob mit WoMo/WoWa oder nur mit PKW/Krad...
Wir haben 2018 uns vorgenommen in die Niederlande zu fahren und haben grob mal überleg, was wir uns vorstellen könnten. Dann den ersten Tag grob überlegt, wie weit wir kommen wollten und mal Möglichkeiten rausgesucht, wo wir stehen könnten. Während der Fahrt dann entschieden, da bleiben wir und abends nach dem Essen in Ruhe mal geschaut, wo es dann hingehen soll.
Unser kleiner Dicker ist kein Rennwagen... aber selbst mit 90km/h auf der BAB sind 500km am Tag kein Thema wenn die Familie mitspielt. ( ich fahre, meine Frau sitzt lieber auf dem Reiseleitersitz als hinter dem Lenkrad)

rkopka am 11 Jan 2019 11:28:40

kiteliner hat geschrieben:Ich plane berufsbedingt auch gerne und immer alles, aber bei mir führt das im Urlaub bloß zu Stress.
Man plant etwas und stellt vor Ort fest, dass die Infos im WWW und in Realität auseinandergehen und alles nicht so ist wie gedacht, oder aber das Wetter ist einfach schlecht. Da bleiben? Eher nicht, und schon ist der Plan dahin,

Ich finde (für mich) beides wichtig. D.h. vorausplanen, was geht, was interessant sein könnte, welche Route sinnvoll wäre und wo es Alternativrouten gibt. Unterwegs dann wird jeder Tag wieder neu geplant, je nach Einflüssen, teilweise wird auch untertags das Programm umgeworfen, wenn etwas weniger interessant ist, oder mehr, oder man etwas am Straßenrand sieht oder wenn das Wetter nicht mitspielt. Aber so habe ich zumindest viele Infos, die mir die Entscheidungen erleichtern. Manchmal ist man ja auch durch äußere Einflüsse an bestimmte Zeiten und Orte gebunden, z.B. Highlandgames (Schottland), Festivals oder Öffnungszeiten(tage). Ohne Planung bin ich dann leicht mal wo, wo gerade zu ist, oder nicht mehr lang auf ist, oder wo ich erst nach Stunden hinein kann, was dann gar nicht geht, oder unnötige Wartezeiten bedeutet. Oder man ist zur falschen Zeit wo. Weil schon alles voll ist am Abend oder eine Veranstaltung oder Feiertag ist.

RK

kiteliner am 11 Jan 2019 11:41:27

Wenn man natürlich spezielle Events erreichen will, geht es nicht anders, dann muss man eben da sein.
Gleiches gilt für Fähren....
Kommt halt immer darauf an, wie und wo man seinen Urlaub gestaltet.

FastFood44 am 11 Jan 2019 13:11:20

Das hört sich viel entspannter an.
Hast du mal die Vogelfluglinie in Betracht gezogen? Statt der von dir genannten Fähre.
Bietet in meinen Augen maximale Freiheit und Spontanität.
Du setzt über dann wenn du kommst und musst dich noch keiner Zeit und keiner Planung richten.

Wenn man frei von Planung ist, dann ist man oft überrascht wie anders die Tage dann sind.
Das eine Mal ist es zu heiß und die Straßen zu voll und die Landschaft lockt einen von der Autobahn runter. Schwupps ist der Fahrtag ziemlich gekürzt.
Das andere Mal steht man auf und plant so grob: Heute fahren wir gar nicht so weit (gerade bei langen Anfahrten) und plötzlich läuft es gut und die Stimmung im Auto ist heiter und locker und eine Umfrage ergibt: Kommt, lasst uns weiter fahren, es läuft so super. Und zack ist mein ganz ganz weit gefahren.

Tinduck am 11 Jan 2019 13:22:05

Ich würde klar unterscheiden, was das für ein Urlaub werden soll.

Schweden: dann rubbeldiekatz hin, 2 x ca. 540 km bis zur Fähre sind (zumindest mit unseren Kindern) kein Problem, und wir fahren nur 90 km/h auf der Bahn. Vor Ort in Schweden dann treiben lassen.

Besichtigungen und Spassbäder: immer 1-2 Tage an einem Ort, max. 250 km Fahrstrecke dazwischen.

Beides zu vermengen ist unserer Erfahrung nach nicht zielführend, ausser man hat deutlich mehr als 2 Wochen Zeit.

bis denn,

Uwe

proff56 am 11 Jan 2019 14:34:57

FastFood44 hat geschrieben:Hast du mal die Vogelfluglinie in Betracht gezogen? Statt der von dir genannten Fähre.
Bietet in meinen Augen maximale Freiheit und Spontanität.
Meines Erachtens aber nur in Punkto "Abfahrzeit der Fähre". Ich kenne die Vogelfluglinie - würde sie aber heute nur immer meiden, wenn möglich.

Kostenmäßig (Fähre und Brücke) ist die Vogelfluglinie meines Wissens auch wesentlich(!) mehr, dito die Fahrstrecke, insbesonders, wenn man den Osten Schweden bereisen möchte. Hinzukommt derzeitig die "KFZ-Engstelle" Hamburg, da ist Anreise über Osten nach Rostock viel entspannter. Und mit 5,5Std Anreise über Rostock spart man nicht nur Wegstrecke, sondern auch viel Reisezeit (und Spritkosten). Für Kind und Eltern ist die Zeit auf Fähre Abwechslung und i.d.Regel auch eine schöne Pause.

Ernstll am 11 Jan 2019 14:41:21

Hallo Florian,

würde es wie Uwe machen.

Ich bin 2017 in die Richtung gefahren (4Wochen Lofoten). Durch Tschechien > Berlin > Rostock > Trelleborg.

Gruß aus der Obersteiermark
Ernstl

pipo am 11 Jan 2019 16:06:05

FlorianGraz hat geschrieben:muss ich doch ein kleinwenig vorplanen.

:mrgreen:
Mache ich auch immer so. Ziel aussuchen, grobe Planung machen, schauen was so auf der Tour an schönen Zwischenzielen gibt um dann die Route zu verfeinern.
Grundsätzlich kann man am Anfang Strecke machen bzw. es versuchen. Spielen die Ladys nicht mit hat man ja sein Hotelzimmer dabei und lässt sich Zeit. Schweden ist schön, andere Gegenden aber auch :ja: :wink:

Was die Sehenswürdigkeiten betrifft ist diese Forum quasi ein Füllhorn. Allerdings Vorsicht, was dem einen gefällt muss nicht unbedingt beim nächsten auch so sein. :ja:

Ingbilly am 11 Jan 2019 16:17:11

Nabend,

ich glaube, ich bin 2015 so einen "großen Preis von Schweden" gefahren, mit meinem 77er-Transit, also noch richtig Arbeit und langsam dazu.
Im Nachhinein betrachtet, war das viel zu viel Streß, das waren in Summe auch so 3500 km in zwei Wochen.
Nahezu jeden Tag weitergezogen, weil wir uns zuviel vorgenommen hatten und das dann auch gemacht haben.

Mittlerweile machen wir das so, daß wir erstens nicht mehr viel planen und zweitens die Anreise runterreisen und dann kurze Strecken fahren.
Anreise nach Schweden oder auch Dänemark machen wir in ca. zwei Sitzungen, wir schaffen es bis kurz vor die Grenze auf einer Tour und ab dem zweiten Tag geht's dann gemächlicher weiter.
Es wird meist nur der erste und zweite Stellplatz / Campingplatz gebucht, der Rest ergibt sich, wir peilen auch nur noch ein oder zwei Grobziele an, den Rest machen wir unterwegs.

Für gegen die Langeweile habe ich noch ein Moped dabei und somit lässt sich der "Gasfuß" auch kurieren.

Gruß
Jürgen

schneutzl am 11 Jan 2019 16:32:52

Wir sind früher immer mit 3 kleinen Kindern unterwegs gewesen, allerdings in Ferienhäusern. Entweder 3 Wochen am Stück in einem oder 3x eine Woche in verschiedenen. Wir sind immer durchgefahren, vom Ruhrgebiet über Travemünde-Trelleborg bis nach Smaland. Es war anstrengend, die Fährüberfahrt war für die Kinder immer ein Highlight, dann hieß es wieder sitzen.
Schweden ist für Kinder ein großartiges Land, man braucht keine Pläne machen, was man wann und wo macht. Wettermäßig stellt man sich drauf ein, Baden bei Wärme und Sonnenschein an einer der vielen Badestellen oder in den Schären, Glashütten bei Regen, Wanderungen, Elche besuchen, Feuer mit Stockbrot...
Vimmerby haben wir erst gemacht, als die Töchter schon volljährig waren. Vorher war uns die Anreise aus den Haus zu weit. Aber mit Womo ist das kein Problem, da kann man übernachten auf einem Stellplatz.

Als wir das erste Mal in Schweden waren (lausige 2 Wochen zum ausprobieren -die bösen Vorurteile wie Mücken, Kalt, Regen ohne Ende, alles teuer!!!), hat unser damals knapp 8jähriger Sohn geweint, als es nach Hause ging: "So kurz haben wir noch nie Urlaub gemacht!"

Wir würden an eurer Stelle zügig in 2 Tagen nach Rostock fahren (wegen Stau um Hamburg), ab rüber nach Trelleborg und sich dann treiben lassen. Diese vielen Städtebesuche würden wir ausfallen lassen, des Kindes zuliebe.

Sixpack732 am 11 Jan 2019 17:04:57

Hallo,

ich würde an Eure Stelle gleich nach Legoland Billund fahren und schaun ob der Campingplatz für 2 Tage wieder Angebote hat(incl. Eintritt für zwei Tage).
Der Platz ist sehr schön für ein 7 jähriges Kind, und hat alleine schon viel Legoland Charakter.

Anschließend kann man von Dänemark mit der Stena Line günstig nach Schweden rüber setzen.
Dies haben wir auch schon mal gemacht das war für unseren kleinen auch sehr entspannend.

Ich finde Kopenhagen ist zwar eine schöne Stadt, aber ich würde vielleicht darauf verzichten.

Viel Spass

Gruß S.

FlorianGraz am 12 Jan 2019 13:07:20

Vielen Dank noch einmal für die vielen tollen Tips und Infos! Ich bin total begeistert von diesem Forum!

Wir haben uns nun entschieden die Strecke Graz – Rostock (1086km) recht zügig in 2 Fahrtagen zu machen und anschließend mit der Fähre nach Trelleborg zu übersetzen. Danach soll es ganz entspannt durch Schweden gehen. Unser einzig geplantes Ziel ist Astrid-Lindgren-Värld, das haben wir unserer Tochter versprochen. Alle andere Ziele sind offen, da werden wir uns einfach treiben lassen. Eventuell die Ostküste nach oben und danach durchs Landesinnere wieder zurück zur Fähre nach Trelleborg.

Nun hätte ich schon wieder die nächste Frage, und zwar betreffend der Fähre Rostock-Trelleborg.

Ich bin erst ein einziges Mal mit einer Fähre bzw. einem großen Schiff gefahren (vor ca. 20 Jahren mit dem Motorrad von Italien nach Griechenland), meine Frau und Tochter noch gar nie. Somit wird dies sicherlich einer der Highlights in unserem Urlaub.

Ich bin hier noch unschlüssig ob wir eine Tag- oder Nachtfähre nehmen sollen. Die Tagfähre hätte den Vorteil, dass wir die Überfahrt miterleben und nicht verschlafen. Aber auch den Nachteil, dass wir einen zusätzlichen Urlaubstag dafür verbrauchen.
Die Nachtfähre hätte den Vorteil, dass wir, während wir schlafen, unserem Ziel Schweden näherkommen und keinen zusätzlichen Urlaubstag dafür verbrauchen und uns somit ein zusätzlicher Tag in Schweden bleibt. Allerdings können wir die Schifffahrt dann nicht „live“ miterleben.
Was meint ihr, vielleicht sollten wir bei der Anreise eine Tagfähre nehmen und bei der Rückreise eine Nachtfähre?

Wie ist das mit der Kabine? Bei einer Nachtfähre müssen wir eine Kabine nehmen, das ist klar. Aber macht es Sinn bei der Tagfähre ebenfalls eine Kabine zu nehmen, damit wir uns zwischendurch auch einmal zurückziehen können? Die Überfahrt mit über 6 Stunden ist ja doch recht lange.

Die Preise hab ich mir mal grob angeschaut. Für Hin- u. Rückreise inkl. 3 Personen und Wohnmobil habe ich Preise um ca. 150 EUR gesehen, die Innenkabine (ein Außenfenster brauchen wir beim Schlafen nicht) kostet zusätzlich 50 EUR. Ich hätte da eigentlich mit deutlich mehr gerechnet.

LG Florian

Ernstll am 12 Jan 2019 13:35:33

Hallo Florian,

ich habs so gemacht:
bis Rostock in 2Tagen.
Am 2.Tag am Abend im Fährhafen am Parkplatz übernachtet und am nächsten Tag in aller Früh die Fähre genommen.

Die Fahrzeit weiß ich nicht mehr so genau, glaub um die Mittagszeit waren wir in Trelleborg.


Gruß Ernstl

rkopka am 12 Jan 2019 13:51:41

FlorianGraz hat geschrieben:Die Tagfähre hätte den Vorteil, dass wir die Überfahrt miterleben und nicht verschlafen. Aber auch den Nachteil, dass wir einen zusätzlichen Urlaubstag dafür verbrauchen.
Die Nachtfähre hätte den Vorteil, dass wir, während wir schlafen, unserem Ziel Schweden näherkommen und keinen zusätzlichen Urlaubstag dafür verbrauchen

Wenn man etwas Zeit sparen will und die Ruhezeit braucht, dann wäre die Nachtfähre eine Option. Z.B. für die längere Fahrt nach Schottland finde ich es angenehm. Hier allerdings bin ich eher für die Tagfähre. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Das Zeitsparen kannst du auch erreichen, wenn du so fährst, daß du am Morgen in Rostock ankommst. Ich habe es gern, wenn ich am Abend ankomme, dann gemütlich schlafe und am Morgen die Fähre nehme. So habe ich auch genug Spielraum (fast einen halben Tag), falls ich in einen Stau gerate, oder sonst etwas die Fahrt verzögert. Beim Zeitschinden muß man ja auch Reserven einkalkulieren oder riskieren.

Wie ist das mit der Kabine? Bei einer Nachtfähre müssen wir eine Kabine nehmen, das ist klar. Aber macht es Sinn bei der Tagfähre ebenfalls eine Kabine zu nehmen, damit wir uns zwischendurch auch einmal zurückziehen können? Die Überfahrt mit über 6 Stunden ist ja doch recht lange.

Das ist sicher für jeden anders. Ich sitze gern lang an Deck und schaue aufs Meer. Dann evt. noch was Essen. Bei schlechtem Wetter dürfte es aber drinnen etwas enger werden. Wenn man morgens fährt, hat man ja gerade eine Nacht geschlafen, also kein Bett nötig. Mit Kindern mag das anders sein.

RK

Parkhotel am 12 Jan 2019 13:52:19

Ich würde auch die Morgenfähre nehmen (ca. 8.00-9.00), dann ist man Mittags in Trelleborg und kann unterwegs noch etwas Ostssee bestaunen. Zurück würde ich wie gesagt von Malmö nach Kopenhagen über die Oeresundbrücke fahren, man fährt dann von der Brücke aus auf einer künstlichen Insel im Meer in einen Tunnel. Dann zurück mit der Fähre über Rødby - Puttgarden (Fehmarn) wieder Richtung Heimat.

Oeresundbrücke, schwedische Seite bei Malmö, auf der anderen Seite liegt Kopenhagen ...

nuvamic am 12 Jan 2019 13:55:10

Nur noch kleine Info bezüglich Schweden selber. Zwei Highlights für mich: Katthult (wo Michel aus Lönneberga wohnt) und der Elchpark Grönasen (wenigstens einmal Elche sehen!) :mrgreen: Je nach Geschmack eurer Kleinen - in Gränna am Vättern werden diese Zuckerstangen gefertigt und man kann genau zugucken, wie das geht...

Wenn ihr es bis Stockholm schafft, ist natürlich Skansen praktisch Pflicht.

Aber die Maxime - mal gucken, wie's läuft, wie's Wetter ist, worauf haben wir Lust, find ich klasse.

Bezüglich Fähre hast du für mich genau die zwei gegensätzliche Vorteile notiert - und da hat jeder andere Prioritäten. Kann ich nicht mal für mich selber allgemeingültig entscheiden. Ändert sich immer mal wieder je nach Reise und Gegebenheiten (und Lust?).

Eine wunderschöne Schiffahrt hab ich mal von Stockholm aus in die Schären gemacht (am Abend auf nem Linienschiff). Riiiiiiesig! Vielleicht ersetzt das ggf. die Fährfahrt bei Tag?

lilakatze am 12 Jan 2019 15:02:05

Wenn deine Frau und deine Tochter noch nie mit der Fähre gefahren sind, würde ich eher zur Tagfähre tendieren. Erstens gibt es da viel zu entdecken und meistens in der Sommerzeit auch für Kinder ein Programm. Unsere haben immer gerne eine Tour über das Schiff gemacht und bei gutem Wetter ist das auch ein schönes Erlebnis.
Zweitens finde ich diese Innenkabinen gruselig, sehr dunkel und meistens auch laut durch den Schiffsmotor. Wir haben da nie gut schlafen können und waren am nächsten Tag in Schweden dann total gerädert. Da hat man im Endeffekt auch fast einen Tag verloren.

egocogito am 12 Jan 2019 15:30:41

Sind ja schon viele Tipps gegeben worden. Was ich noch dazugeben kann: Die Ostküste ist jetzt nicht so umwerfend, schaut euch vielleicht den Göta-Kanal an, wir haben einmal vier Wochen entlang des Kanals verbracht, da gibt es viele kleine und sehr nette Camping- und Stellplätze, die auch zum länger Bleiben einladen.

Aber der Grundtenor, ruck-zuck rauf und oben treiben lassen dürfte genau das Richtige für einen zweiwöchigen Urlaub in Süd- bis Mittelschweden sein.

bonjourelfie am 12 Jan 2019 16:15:38

Hallo,
wir haben früher mit den Kindern auch immer sehr gerne die Tagesfähre von Travemünde oder Rostock nach Trelleborg genommen. Das Hauptargument war der Preis (keine Kabine nötig), aber auch das Event für die Kinder. Meistens haben wir gleich die Morgenfähre gebucht, dann konnten wir an Bord frühstücken. Außerdem hat man immer die ganze Nacht vorher als "Puffer", man weiß ja nie, wie es auf der langen Anreise aus Süddeutschland verkehrsmäßig läuft. Wenn man am frühen Nachmittag in Schweden ankommt, kann man noch ein gutes Stück fahren, oder sich 10km weiter an den Strand stellen. Wir fahren mindestens einmal im Jahr nach Schweden und bevorzugen inzwischen die A9 nach Rostock, sie ist besser ausgebaut als die A7 mit ihren immerwährenden ewiglangen Baustellen.
Dann würde ich noch bedenken, dass das Wetter in Ostschweden sehr viel stabiler ist, gerade da ihr ja nicht sooo lange Zeit habt. Ich wünsch euch eine wunderschöne Reise.
(Meine Tochter war ein Jahr alt, als wir zum ersten Mal in Schweden waren. Heute lebt sie in Schweden und hat bereits die schwedische Staatsbürgerschaft angenommen).

LGElfie

skysegel am 12 Jan 2019 16:38:52

Ich bin jetzt als kinderloser nicht so der Experte, aber so ein bisschen bekommt man das ja mit. Meiner Einschätzung nach vertragen sich Rundreisen nicht gut mit Kindern unter 12 Jahren. Ich würde mir irgendwo in einer interessanten Gegend ein Ferienhaus mieten und so schnell wie möglich rauf und runter fahren. Paddeln im Dalsland wäre noch eine Option. Das ist dann aber schon Abenteuer pur mit Hardcore Camping.

Ulli

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