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SWE-NOR Rundreise im Juli, 23 Tage, Reiseplanung


Heathrow am 24 Jan 2019 18:30:36

Hallo in die Runde,

wir (Paar) möchten im Juli 2019 eine Wohnmobilrundreise (23 Tage) durch Schweden und Norwegen machen. Fest gelegt ist dabei nur die erste Übernachtung in/bei Rostock, da am morgen danach die Fähre nach Gedser (inkl. Öresundbrücke) gebucht ist sowie die Fähre zurück wieder von Gedser nach Rostock am Abend des vorletzten Tages. Dazwischen liegen also 21 Tage, die es zu nutzen gilt, wobei wir grundsätzlich nicht die komplette Reise vorplanen möchten, sondern uns er mit einer Grobplanung von einzelnen Zielen oder Strecken beschäftigen möchten. Den Süden von Schweden und Norwegen möchten wir aber bewusst schnell durchqueren bzw. auslassen, da wir denken, dass man dort später auch noch mal gesondert und vielleicht an festen Orten Urlaub machen kann. Angedacht sind also nur Ziele/Strecken nördlich der Linie Stockholm - Sognefjord. Große Städte wollen wir ebenfalls komplett meiden, sondern uns eher an der Natur erfreuen.

Die Idee ist zunächst mal durch Schweden etwas zügiger Richtung Norden (maximal bis Höhe Narvik/Lofoten) zu fahren um dann durch Norwegen und später an der Westküste Schwedens wieder zurück zu fahren. Nach dem Studieren des Forums hier und einiger Reiseführer könnte ich mir folgende Strecke auf dem Hinweg nach Kiruna vorstellen:

Öresundbrücke - Jönköping - Mariestad - Örebrö - Gävle - Sundsvall - Umeå - Storuman - Jokkmokk - Kiruna - Narvik

Da ich gelesen habe, dass die Küste zwischen Sundsvall und Umeå sehr schön sein soll und auf der anderen Seite der Inlandsvägen ab Storuman ebenfalls sehr sehenswert sein soll bin ich zu dieser Variante gekommen. Lohnt sich diese Variante an die Küste gegenüber der Strecke über Mora und Östersund?

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

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Canadier am 24 Jan 2019 18:48:44

Hallo,
und willkommen hier.
Also wir sind die E4 im letzten Jahr hoch zum Nordkap. Sie ist schön zu fahren um Strecke zu machen wenn ihr aber die Küste besuchen wollt müßt ihr schon von der "Hauptstraße" runter und über die Dörfer tingeln.
Wir sind auf dem Rückweg ab Mo i Rane in Norwegen bis Storuman gefahren und dann runter nach Östersund.
Auf den Inlandsvägen hast du natürlich oft nur Wald links und rechts und die Straßen sind nicht so gut wie die großen Routen.
Aber wenn ihr euch nur treiben lassen wollt ist es in der vorgegebenen Zeit gut zu machen. Wir hatten für Nordund Retoure 28 Tage und es war sehr easy.

nuvamic am 24 Jan 2019 19:03:35

Westküste Schweden wird Ende Juli sicher recht gut gefüllt sein - wenn Ihr eh fix seid wegen der Rückfahrt, könnt ihr euch ggf. überlegen, da was vorzubuchen, sonst könntet ihr an der Küste schlecht unterkommen...

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rkopka am 25 Jan 2019 13:28:59

Heathrow hat geschrieben:Fest gelegt ist dabei nur die erste Übernachtung in/bei Rostock, da am morgen danach die Fähre nach Gedser (inkl. Öresundbrücke) gebucht ist sowie die Fähre zurück wieder von Gedser nach Rostock am Abend des vorletzten Tages.

Ich will jetzt nicht als Werber für Rostock-Trelleborg auftreten, aber was bringt diese Route an Vorteil, außer daß man die Brücke fahren kann ? Ich hab mal die Fährpreise angeschaut, und die sind laut Planer zusammen mit der Brücke sehr viel höher.

RK

Heathrow am 25 Jan 2019 20:44:35

Vielen Dank schon einmal für die ersten Rückmeldungen.

rkopka hat geschrieben:Ich will jetzt nicht als Werber für Rostock-Trelleborg auftreten, aber was bringt diese Route an Vorteil, außer daß man die Brücke fahren kann ? Ich hab mal die Fährpreise angeschaut, und die sind laut Planer zusammen mit der Brücke sehr viel höher. RK


Der Vorteil liegt darin, dass meine Frau ungerne länger als 2 Stunden Schiff fährt! Und da wir beide im Wohnmobil lieber am Steuer als auf dem Beifahrersitz sitzen, spielt für uns der Erholungsfaktor von längeren Fährfahrten eigentlich keine Rolle. Sofern die Strecke von Gedser bis über die Öresundbrücke staufrei ist, gewinnt man auch noch ca. 2 Stunden Zeit. Preislich war auch bei unserem Buchungszeitpunkt die Strecke Rostock - Trelleborg und zurück insgesamt ca. 70 EUR günstiger (zzgl. des Sprits für die ca. 150 Mehrkilometer von Gedser je Strecke), die 4 Stunden kürzere Schiffspassage hat aber letztendlich den Auschlag gegeben.

Canadier hat geschrieben:wenn ihr aber die Küste besuchen wollt müßt ihr schon von der "Hauptstraße" runter und über die Dörfer tingeln.


Hier wären wir für Vorschläge schöner Ecken/Dörfer dankbar, für die sich der Trip an die Küste lohnt. Wir haben z. B. den Skuleskogen National Park mal auf unsere Liste gesetzt. Alternativ auch gerne Argumente für die Strecke über Mora und Östersund und Verzicht auf den Abstecher an die Küste.

nuvamic hat geschrieben:Westküste Schweden wird Ende Juli sicher recht gut gefüllt sein - wenn Ihr eh fix seid wegen der Rückfahrt, könnt ihr euch ggf. überlegen, da was vorzubuchen, sonst könntet ihr an der Küste schlecht unterkommen...


Im Rahmen der Grobplanung haben wir je nach übrig bleibender Zeit einen 1-2 tägigen Abstecher nach Tjörn überlegt um dann auf dem Weg nach Gedser noch irgendwo eine Zwischenübernachtung einzulegen. Bei Vorbuchung müssten wir uns da natürlich festlegen...

nuvamic am 25 Jan 2019 20:59:43

Zitat Wikipedia:

"Auf Tjörn wohnen ca. 14.953 Einwohner."

"Während der Sommermonate steigt die Einwohnerzahl Tjörns durch die vielen Touristen auf rund 30.000 Menschen an."

Kommen nicht alle mit dem Womo - aber campen is in Schweden doch recht beliebt...

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