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Erfahrungen, nach Bypass OP ab wann wieder hinterm Lenkrad?


Gast am 27 Mär 2019 21:23:43

Liebe Community,

welche Erfahrungen habt ihr mit Bekannten gemacht, die nach einer Herz Bypass OP, bei Öffnung des Brustkorbs, sich wieder hinter das Wohnmobil-Lenkrad setzten? Wie lange muss man rechnen auszusetzen?

Danke für eure wertvollen Antworten.

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Stefmax am 27 Mär 2019 21:39:57

Hallo,

na hier eine Antwort zu erhalten, die zu verallgemeinern ist,
wird nicht möglich sein.
Es ist ja immer stark abhängig vom Verlauf der Heilung.
Weiter gehen die meisten danach erst mal in Kur.
Somit kann es sich schon ein paar Monate hin ziehen.
Ein Bekannter von mir, war ca 6 Monate krank geschrieben, ergo auch
kein Womo fahren.

Aber, es kann auch ruck zuck gehen und es geht wieder auf Tour.

Gruß.

wolfherm am 27 Mär 2019 21:40:54

Hallo,

wenn das Brustbein nicht mehr schmerzt und man bequem länger sitzen kann, sollte es gehen. Das wird je nach Verlauf so drei bis vier Monate nach der OP sein. Wenn man sich allgemein wohl fühlt und nicht stark geschwächt ist. Ansonsten entsprechend länger.

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MikeS am 27 Mär 2019 21:57:24

Hallo,

ich hatte zwar keine Bypass-OP, sondern eine verkalkte Aorten-Klappe (da liegt man ein wenig länger "tot" auf dem OP Tisch).

Nach OP vier Wochen REHA und dann noch 2 Monate arbeitsunfähig. Letzteres Argumentation der Ärzte, das Brustbein braucht solange, bis es wirklich vollständig verwachsen ist. Ich war zu diesem Zeitpunkt 47 Jahre alt, je älter man ist, umso langsamer verwächst der Knochen i.A.

Solange nicht voll belastbar, also (eigentlich) auch nicht Auto fahren, beim Unfall könnte sonst durch den Gurt das Brustbein wieder brechen, dann meist mit deftigeren Nebenwirkungen (Rippen durch die Lunge und möglicherweise auch Pumpe).

Aber auch ich war unvernünftig ...... also Dein Risiko.

Gruß
Michael

Gast am 27 Mär 2019 22:08:41

Danke Michael für deine Ehrfahrung.

Bist du auch als Beifahrer in der ganzen Zeit nicht im Auto gesessen?

wolfherm am 27 Mär 2019 22:13:50

Ich war ein Monat später Beifahrer und nach drei Monaten Fahrer. Musste ja auch mal wieder arbeiten.

MikeS am 27 Mär 2019 22:31:28

wolfherm hat geschrieben:Ich war ein Monat später Beifahrer und nach drei Monaten Fahrer. Musste ja auch mal wieder arbeiten.


Ich hab's auch so gehalten, nach der REHA eben ein paar wenige Male unvernünftig... ansonsten aber sehr zurückgehalten.

Gruß
Michael

Gast am 27 Mär 2019 22:44:59

Wolfgang Hermann und Michael, was sind das für Merkwürdigkeiten. Als wenn das Brustbein eines Beifahrers bei einem Unfall weniger gefährdet wäre.

Heute, 8 Tage nach der OP wurde ich als Beifahrer im Ford Mondeo in die 65 km entfernte Reha transportiert.

wolfherm am 27 Mär 2019 22:50:51

Was ist da merkwürdig? Ich wurde mit einem KTW in die Reha gefahren und einen Monat später mit dem PKW abgeholt.

Ich habe mir auch weniger Gedanken um mein Brustbein gemacht. Die Kondition war für mich entscheidender.

Gast am 27 Mär 2019 22:58:02

Merkwürdig ist daran, dass man 8 Tage nach der OP als normaler Beifahrer vom KTW, Modell Ford Mondeo, in die Reha transportiert wird aber, vorsichtshalber dem Patienten empfiehlt, mit dem Autofahren zu warten, bis das Brustbein verheilt ist.

wolfherm am 27 Mär 2019 23:03:11

Das Brustbein ist meines Erachtens nicht der limitierende Faktor. Eher der allgemeine Zustand.
Mir hat man in der Reha das auch so erklärt. Manche Einrichtungen sind da wahrscheinlich zurückhaltender. Du kannst auch stolpern und gegen den Kleiderschrank fallen. Was Solls. Ich habe nach drei Monaten auch mit der Herzsportgruppe begonnen. Das ist wahrscheinlich gefährlicher als Autofahren.

Gogolo am 27 Mär 2019 23:18:58

Nach meiner großen Aorten-Klappen-OP am 07.06.2010 war ich eine Woche stationär im Krankenhaus und gleich daran anschließend drei Wochen auf Reha (Anschlußheilbehandlung). Ganze drei Tage! nach der Entlassung aus der Reha saß ich schon wieder im Gogolobil am Steuer und fuhr mit meiner Gogoline für drei Monate nach Norwegen und Finnland. Von Tag zu Tag ging es mir merklich besser und in Norwegen konnte ich schon wieder auf den Brekkestolen gehen. Der behandelnde Arzt hatte nichts dagegen. Allerdings waren am Anfang der Reise die Tagesetappen bei maximal 200km und immer wieder Ruhetage.


Die Reise war für mich die allerbeste Regeneration.


Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 27 Mär 2019 23:23:36

Sei gegrüßt Gogolo und deine Frau,

wir haben uns kurz kennengelernt im Mai/Juni 2018 in Norwegen Grenze Jacobselv.

Dein Kommentar macht mir Mut.

Solofahrer am 27 Mär 2019 23:41:34

wolfherm hat geschrieben:... Ich habe nach drei Monaten auch mit der Herzsportgruppe begonnen. Das ist wahrscheinlich gefährlicher als Autofahren.
Da sagst Du was !!!

Nach einer OP nicht fahren zu dürfen, hat schon seinen Grund. Und zwar den, dass sich ein Arzt mitschuldig macht, wenn er eine Fahrtüchtigkeit bestätigt und der Patient dann einen selbstverschuldeten Unfall mit Schädigung Dritter baut. Es geht also dabei nicht um die Frage, ob dem Patienten etwas passiert, sondern darum, dass der Patient unter Umständen anderen einen Schaden zufügen könnte. Dass der Patient als Beifahrer selbstverständlich "transportiert" werden kann, steht daher außer Frage.

Daher entscheidet auch der Arzt, ab wann der Patient wieder selbstverantwortlich fahren darf. Das kann nach 2-3 Monaten oder aber auch erst nach 6 Monaten der Fall sein - da gibt es keine pauschalen Richtlinien.

Habe diese Prozedur schon 2 Mal durchgemacht ... :(

Gast am 28 Mär 2019 11:39:33

EinChrist hat geschrieben:
Heute, 8 Tage nach der OP wurde ich als Beifahrer im Ford Mondeo in die 65 km entfernte Reha transportiert.


...bist du damit unzufrieden? Wärst du lieber liegend zum Gottesacker....?

Nfug Ronald

Gast am 28 Mär 2019 18:33:42

Ronald, deine Frage ist rhetorisch.

Hier geht es um ein Paradoxon. Nicht Autofahren sollen aber, als Beifahrer sich durch den Sicherheitsgurt den gleichen Gefahren durch den Krankentransport aussetzen dürfen.

Solofahrer am 28 Mär 2019 18:40:45

EinChrist hat geschrieben:Ronald, deine Frage ist rhetorisch.

Hier geht es um ein Paradoxon. Nicht Autofahren sollen aber, als Beifahrer sich durch den Sicherheitsgurt den gleichen Gefahren durch den Krankentransport aussetzen dürfen.

Nein, das ist nicht paradox! Lies Dir doch bitte noch mal meine 2 Beiträge zurückliegende Antwort durch.

schneggenhaus am 28 Mär 2019 18:45:40

Die wichtigste Frage ist ob der Arzt sein OK gibt für eine Reise oder nicht und dann kann es los gehen oder auch nicht ....... ohne Aerztliche Bewilligung geht gar nichts ....... sollte etwas passieren ist die Versicherung raus, wenn die Reise nicht erlaubt wurde. Und zwar bei Krankheit und bei Unfall. rede aber schon vom Ruhestand. Arbeitstechnisch ist es noch einmal anders, aber mit Bewilligung wäre auch dies möglich, aber zeitlich ist das eingeschränkt maximal 3 Wochen und eventuell nur im Inland ...... und ich rede da vom Schweizer Gesetz !!!
Wir waren vor 2 Jahren und vor einem Jahr davon betroffen, 2017 mein Partner und ich musste 3 Monate fahren ohne wenn und aber und wir hatten eine Reha in Ungarn und anschliessend eine Reise der Donau entlang !! 2018 war ich betroffen und wir durften reisen wie es mir geht je nach dem ...... und es ging mir gut dabei und fahren durfte ich auch wieder, aber mein OP war Ende Jannuar 2018 und ab April waren wir unterwegs und alles ging gut. Seine OP war im März und bis Juni durfte er nicht fahren, aber ab April reisen und es ging alles gut. Fahren durfte er erst nach dem Kontrolluntersuch im Juni.
Wir hatten zwar keine Herz-OP , aber meine OP war eine offene Bauch-OP bis zum Brustbein und der Arzt hatte es in der Hand ob wir reisen dürfen oder nicht, und nur der Arzt und wir auch ein bisschen 8)
gute Besserung mit lieben Grüssen Schneggenhaus

Taunuscamper am 28 Mär 2019 18:59:08

Also mir hat nach der Bypass OP kein Arzt das Fahren erlaubt oder verboten, habe trotzdem 2 Monate den Gasfuss ruhig gehalten. In die Reha hat meine Frau mich mit dem Womo gefahren, sie stand auch die 2 Wochen nach der OP beim Krankenhaus.

wolfherm am 28 Mär 2019 19:31:24

Ich verstehe die Diskussion hier auch nicht. Der behandelnde Arzt spricht doch kein Fahrverbot aus. Mir wurde empfohlen, mich zu schonen und auf meinen Körper zu hören. ich sollte nicht schwer heben und keine ruckartigen Drehbewegungen machen. Hier wird jetzt ziemlich Panik verbreitet.

Gast am 28 Mär 2019 19:38:28

Hallo,
hatte keine Ahnung das soviele Leidensgenossen einen Herzinfarkt oder ähnliches hier im Forum hatten.
Ich war mit 4 Bypässen die ersten 3 Monate kein autogefahren. Hatte immer noch viele Schmerzen in der Brust.

Das entscheidene ist die sportliche Fittnis.
Wir haben das mal aus Jux gemessen.
Blutdruck bei ruhiger Fahrt von 110 kmh auf der Autobahn: 120/90
Bei plötzliche Aktion durch andere Verkehrsteilnehmer 160/

Es ist entscheident, wie gut trainiert das Herz wieder ist, um alles gut zu vertragen.
Ich mache 3 Mal die Woche Sport und brauche keinen Blutdrucksenker mehr.
Ich werde im Sommer 73 und habe mir einen Hymer BSL 704 zugelegt und befahre 1 1/2 Jahre Südeuropa.

Also, nach 6 Monaten mit andauerden Rehasport mit 80-100 auf der rechten Seite und nie mehr als 200 km
am Tag, ist hier angesagt.

Grüse Peter

TiborF am 28 Mär 2019 19:45:35

Richtig ist, dass ein Arzt keine Verbote ausspricht, aber Empfehlungen gibt.
Und jeder Mensch ist anders, manch einer ist sofort wieder einsatzfähig, ein anderer hat eine lange Rekonvaleszenzzeit. Um sich körperlich zu kräftigen, sind REHA und Herzsportgruppe sicher angebracht, man merkt dabei schnell, ob man auch für das Autofahren wieder fit genug ist. Aber jeder soll genug Eigenverantwortung haben, um sich objektiv kritisch selbst einzuschätzen und nicht zu überschätzen und damit das eigene Leben und das der anderen Verkehrsteilnehmer auf`s Spiel setzt.
Denke aber, schon die Tatache, dass man über die Frage nachdenkt, ab wann das Wohnmobilfahen wieder möglich ist, zeigt, dass der TE genug Eigenverantwortung trägt, um kein großes Risiko einzugehen. Man muss in seinen Körper hinein hören und danach sollte man dann handeln.

wolfherm am 28 Mär 2019 19:49:06

Richtig. So soll es sein. Aber hier wird wieder Panik geschürt, Verlust des Versicherungsschutzes usw. Das ist nicht richtig.

Ich glaube, jeder, der eine solche OP hinter sich hat, weiß in der Regel besser als jeder Arzt, was er sich zutrauen kann. Und wird nicht leichtfertig die gewonnene Lebensqualität aufs Spiel setzen.

Gast am 28 Mär 2019 20:15:35

Wolfgang Hermann, natürlich ist die Frage nach Recht und Versicherungsschutz wichtig, deshalb hatte ich den Beitrag zuerst auch in das Forum für Rechtsfragen gestellt.

Daher bin ich dankbar für jeden nachdenkenswerten Gedanken von der Community.

schneggenhaus am 28 Mär 2019 21:58:40

Lieber Wolfgang Hermann

Da wird keine Panik gemacht wie Du es beschreibst, sondern das sind Fakten der Versicherungen und wenn man sich nicht daran hält dann kann es Konsequenzen nach sich ziehen ganz einfach !! Und ich rede nicht vom Fahrverbot des Arztes dem Patienten gegenüber, sondern von der Empfehlung zum Reisen oder Fahren er das OK gibt, vor allem ins Ausland ........ ist in den Statuten für Unfall- und Krankheitsgetz der Versicherungen beschrieben und vieles mehr !!
Die Eigenverantwortung muss jeder selber übernehmen und das tun was man für richtig hält und auch wir haben das so gemacht nach dem Ok des behandelden Arztes und unserem Befinden !!

wolfherm am 28 Mär 2019 23:00:21

Ich wills ja nur verstehen.

Über welche Versicherung in welchem Land redest du?

Ich finde in meiner KFZ-Versicherung keinen Hinweis, ab wann ich nach einer solchen OP das Fahrzeug wieder bewegen kann.

Dann mal Butter an die Fische....

Gast am 28 Mär 2019 23:26:07

Guten Abend

Hier einige Hinweise zum Autofahren nach einem Herzinfarkt: Risiken und Nebenwirkungen

Alles halb so wild: --> Link

Grüße
Peter

schneggenhaus am 29 Mär 2019 00:59:54

ich schreibe vom Schweizer Gesetz und der Unfall/Krankenversicherung in der Schweiz. Wenn man nicht Fahrtüchtig ist Krankheitsbedingt/Unfallbedingt und sich trotzdem in ein Auto setzt und fährt und einen Unfall baut mit Schwerwiegenden Folgen für sich selber und anderen Beteiligten kann die Versicherung die Zahlung verweigern oder zumindest kürzen. Zum Beispiel wenn es unter Grobfahrlässigkeit geht. Die Schäden des anderen werden zwar bezahlt (Haftpflicht Autoversicherung), aber die Versicherung kann bei Grobfahrlässigkeit Regress machen wenn man es nach weisen kann und die eigenen Gesundheitsfolgeschäden ebenfalls kürzen.
Ich selber bin für Grobfahrlässig versichert, sollte ich einen Schaden verursachen würde man mich raus werfen aus dieser Sparte denke ich ..... jetzt kann man das nicht mehr versichern !!

ich hoffe dass das verständlich geschrieben ist und gute Nacht !!!

wolfherm am 29 Mär 2019 01:18:13

Kaldenkirchen hat geschrieben:Guten Abend

Hier einige Hinweise zum Autofahren nach einem Herzinfarkt: Risiken und Nebenwirkungen

Alles halb so wild: --> Link

Grüße
Peter



Na passt doch. Habe dann ja alles nach den Empfehlungen richtig gemacht.

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