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Ein Wohnmobil mit Solar auf dem Dach. Der Ertrag reicht nicht immer. Eine Solartasche muss her. Schön, wenn man nun im Schatten stehen kann, und die Tasche steht abgesetzt in der Sonne. Dazu braucht man ein (möglichst dickes) Kabel von vielleicht 15 bis 20 m. Das wiegt. Das Landstromkabel mit CEE Stecker und Kupplung liegt derweil unbenutzt im Staufach. Könnte man nicht das Landstromkabel auch für die Solartasche nehmen? Ist das auch sicher? Kann es Gefahren durch Verwechselung geben? Die Antwort ist einfach: Es geht! Und zwar so: Man nehme einen separaten Solarregler für die Solartasche und baue den ins Womo, schließe ihn ausgangsseitig an die Batterie/EBL 99. An die Eingangsseite des Reglers schließen wir eine CEE blau Kupplung an und zwar den Minuspol des Reglers an den Schutzleiterkontakt, den Pluspol an L und N. Die normalerweise für 230 V benutzen Kontakte werden also kurzgeschlossen. Ist das auch sicher, was kann passieren? In die Kupplung kann ich nur einen Stecker einstecken. Stecker führen NIE 230 V, das wäre lebensgefährlich! An der Kupplung liegt keine Spannnung an, das verhindert zuverlässig die Rückflussdiode im Solarregler. Also, die Kupplung ist spannungslos und kann nicht mit 230 V verbunden werden; die ist sicher! Weiter gehts. In die Kupplung kommt das Landstromkabel. Das hat durch den Kurzschluss von L und N nun 2,5 mm2 für Minus und 5 mm2 für Plus. Kann ich das Kabel in eine Stromsäule stecken? Nein! Kupplung auf Kupplung geht nicht. Das Kupplungsende des Landstromkabels ist damit sicher, weil keine Spannung anliegen kann und 230 V nicht steckbar sind. Nun zum Panel. Dort wird ein CEE blau Stecker mit einem kurzen Kabel (1,5 m) montiert. Minus an den Schutzleiterkontakt, plus an L und N, also auch hier wieder ein Kurzschluss. Ist das sicher? Ja Am Panel liegen ca 22 V im Leerlauf, so gut wie nie mehr als 24 V. Damit dürfen die Stifte auch von Kindern angefasst werden. Diesen Stecker könnte allerdings jemand in die Landstromsäule stecken. Was passiert dann? Fast nichts, also nichts schlimmes, die Stromsäule wird kurzgeschlossen, die Sicherung fiegt. Man wird aber kaum mit dem 1,5 m langen Kabel und dem Panel zur Stromsäule laufen. Aber auch, wenn ein 2. Landstromkabel rumliegt, und ich da das Panel reinstecke, fliegt nur die Sicherung. Es kann also, bis auf fliegende Sicherungen, nichts passieren, trotzdem ist es wohl nicht Regelkonform. Daher ist dieser Beitrag keine Aufforderung es so zu machen. Klar gehen tut das. Aber wuerde ich das nachmachen? Kaum, mir ist einfach nicht wohl dabei das vielleicht und auch sehr unwahrscheinlich irgendwer trotzdem das Kabel in 230V steckt. Es gibt immer einen :lol: PS ich wuerde mich auch nicht so auf die Sicherungen in allen Stromsaeulen verlassen wollen :mrgreen: So was macht man nicht! - Das ist für mich wie Salzsäure in einer Sprudelflasche lagern. Wenn du so ein Kabel nutzen möchtest, von mir aus ein altes Verlängerungskabel, dann schneid die Stecker ab und mach Stecker dran die nicht mit 230V verwechselt werden können. Gruß Andreas Was spricht gegen eine normgerechte Verbindung wie bspw. Anderson Powerpole? Du hast rot und schwarz, die Kontakte sind fuer 15, 30, 45 A erhaeltlich. Das Gehaeuse ist Unisex, d.h. man kann stecken was vorhanden ist. Warum muss man mit CEE Dosen pfuschen und sich Probleme ins Haus holen die man vorher nicht hat! Angenommen jemand legt 230V am Regler an. Folglich geht dieser hoch. Aufgrund der durchlegierten Bauteile werden durch den Gleichstrom Braende ausgeloest, bzw. Kabel brennen durch. Also lasse die 230V Stecker auch auf der AC Seite! Leitungen außerhalb der dafür vorgesehenen Spannungen zu benutzen ist unzulässig. Die Gefahren wurden schon beschrieben Um Verwechselungen zu vermeiden würde ich CEE in Gelb verwenden.
ao wie ich den TE verstehe will er sich ein weieters langes kabel sparen - verstehe ich gut. und der solarkoffer wird ja nur verwendet wenn kein landstrom vorhanden ist. zu den CEE steckern abseits von 230V - ich kenne sehr viele anwendungen wo diese Stecker auf 12V bzw 24V systemen verwendet werden, z.b. bei Elektrobooten / Ladegeräten. die stecker sind robust, einfach verfügbar und daher beliebt.
warum sollte irgendwer sein verbindungskabel vom solarkoffer abstecken und an 230V anstecken - noch dazu wo es um freistehen geht wo kein landstrom verfügbar ist ? Weil gefährlich (z.B. fehlender Berührungsschutz, falsche Schutzart)! Andreas möchte das Landstromkabel universell benutzen, dieses und im Besonderen die Steckverbinder benötigen also konsequenterweise den Schutz für die angewendeten höchsten Spannungs- und Stromwerte: 230V, 16A. Um die Sicherheit bei Verwechslung zu gewährleisten, ist die "Kurzschluss-Lösung" (N und L gebrückt) zwar eine Idee, aber untauglich für die Praxis und in der Verantwortung, eventuell ist es sogar ein lebensgefährliches Risiko. Allein der Kurzschluss beim "Einstecken" führt zumindest zum Kontaktabbrand, aber löst die Sicherung nicht schnell genug aus (z.B. bei langen Leitungswegen oder langsamen Einstecken ....), dann kann ein sehr starker, gefährlicher Lichtbogen entstehen. Machbar und verantwortlich wäre meines Wissens: Das Landstromkabel erhält beidseitig besondere Steckverbinder, die eine Verwechslung ausschließen können, aber allen Anforderungen genügen (z.B. Industriesteckverbinder, codiert). Dann baut man Adapter, einseitig mit diesen besonderen und anderseitig mit dem benötigten Anschluss: also ein Adapter mit CEE230V (blaue Kennfarbe) und der andere beispielsweise mit CEE25V (violette Kennfarbe). Problem: Man muss sicherstellen, dass bei Benutzung die Adapter nicht falsch kombiniert werden, sprich, Adapter dürfen nur mit Werkzeug trennbar sein. Übrigens: Den Schutzleiter darf man nicht missbrauchen als aktive Stromader - so will es die VDE-Norm und daran misst sich die Rechtsprechung. Für die Mitleser: Man kann vieles, auch die Idee von Andreas - aber die Frage ist, ob "man/frau" das verantworten kann. Bei Andreas Vorschlag sagt der Fachmann: NEIN.
Warum sollte ..... bedenke lieber : "der Teufel ist ein Eichhörnchen" ! :roll: Beide Überlegungen sind unnötig, denn sie bedenken nicht die Aussage von Andreas: N+L sind gebrückt. Und ... nicht ein Defekt der Bauteile ist das eigentliche das Risiko, sondern der beim Einstecken bedingte Kurzschluss mit Lichtbogen etc.
Kontaktabbrand ist ein Thema, allerdings ist das ja kein normaler Betriebszustand, sondern nur ein extremer Notfall. Die Leitungswege können/dürfen ja gar nicht lang sein ? Am CP sind die Dosen ja direkt am FI/SI. Auch der FI müßte was vom Strom abbekommen.
Aber mit den Adaptern ist es ja wieder nicht nach den Campingplatzregeln (keine Adpater oder Steckverbindungen).
Im 230V Betrieb sicher nicht. Aber wenn man das ganze bei 20V macht, ist es ja eigentlich kein Schutzleiter mehr !? Ich würds auch nur ungern machen, aber die Logik (Kabel Zweitnutzung) gefällt mir. Was wäre denn, wenn man die beim CEE gepolten Stecker nutzt und nur an Schutzleiter und Nullleiter geht ? Dann ist selbst beim Einstecken (des Panels) keine Phase irgendwo vorhanden ? maximal würde der FI gehen. RK
Es soll das vorhandene und ab und zu für 230 V benutzbare Kabel auch für Solar genommen werden können. Anderson Stecker haben bei 230 V nichts verloren.
Es muss Gewicht gespart werden; 3,5 kg für ein dickes Solarkabel sind 3,5 kg weniger. Es wird am Kabel überhaupt nichts gepfuscht, weil es unverändert bleibt. Probleme können nur dann auftreten, wenn man Solar und Landstrom gleichzeitig benutzen möchte. Und dann ist der GAU ein bescheidener Kurzschluss über ein max 25 m langes 2,5 mm2 Kabel.
Um 230 V an den Regler zu bringen, brauchst du einen CEE blau STECKER der 230 V führt. Wenn du so etwas BASTELST, also ein Kabel mit Stecker auf jeder Seite, solltest du noch mal innehalten. Das ist wirklich unverantwortlich! Eine Kabelkupplung wirst du nur schwer in eine Kupplung stecken können.
Genau damit liegst du falsch. Auch wenn der Strom aus der Steckdose kommt. Für den Kurzschluss ist der gesamte Weg des Leiters einzurechnen. Vom Versorger (Trafo) hin und zurück. Wenn natürlich der Campingplatz seine Verdrahtung mit 50mm² gemacht hat, ist das ganze einfacher. Aber wenn da evtl. 300m 16mm² liegen, ist das wieder etwas anderes. Gruß, Michael
Hast du überhaupt schon mal eine Solartasche benutzt? Oder sind das alles Überlegungen vom grünen Tisch? Ich nutze im Winter ein extra Panel 100Wp das ich frei aufstellen kann. Dazu ein ca. 5m Kabel 2x6mm² - Gewicht lt. Webseite 0,3KG/Meter = 1,5KG --> Link Mit dem 5m Kabel komm ich rundherum um das Wohnmobil (unter Wohnmobil durch). Wenn ich in dem Radius nur Schatten habe, dann nicht wegen dem eigenen oder Nachbarmobil sondern wegen Bäumen. Dann hast du meist auch in 20m Entfernung Schatten. Ausserdem - auf normalen Stellplätzen hast du selten die Möglichkeit ein Panel so weit vom Womo weg zu stellen, oder willst es nicht weil unbeaufsichtigt. Erst recht eine teure Solartasche. Lange Rede ... - mach dir ein 5-10m Solarkabel. Das reicht nach meiner Erfahrung in 95% der Fälle. Gruß Andreas
Schutzleiter bleibt Schutzleiter ... per Definition ist diese Farbgebung maßgeblich. Oder hat jemand schon mal diese Kennung für einen anderen (erlaubten) Zweck gesehen? Auch bei 0V darf diese Kennung nicht verwendet werden, wenn dies ein aktiver Leiter ist, also z.B. als Minusleiter von Batterie. Schutzleiterfunktion z.B. als Potentialausgleich gibt es auch bei anderen Spannungen, auch beispielsweise bei KFZ. Ob notwendig, ist eine andere Frage. Der FI löst bei Kurzschluss zwischen N und L nicht aus! Und vorgenannten Fall würde er auch nicht reagieren, weil ja kein "Differenzstrom" messbar ist - ein stromführender PE interessiert den FI nicht. Ich hatte es schon angedeutet: Eine interessante Idee von "Rolfblock", aber diese Bastelei provoziert unnötige Gefährdungen und sollte für jeden Mitleser tabu sein. Dennoch, das Mitteilen solcher Idee im Forum kann auch etwas Postives bewirken .... wenn man daraus lernt. :lol:
Die ist aber nur im Kabel und Stecker, nicht von außen sichtbar !?
Womit sie aber am Chassis anliegt, sowie sie das auch in der "normalen" Verwendung sowieso tut. Der positive Pol wäre an der Masse.
Zum ersten - ja. Beim zweiten Fall hätte man einen Strom, der unterschiedlich zwischen Schutzleiter und Masse fließt, allerdings kein Wechselstrom. Das sollte ihn auslösen. Wobei das egal ist, da die verwendeten Leiter einfach auf Null vom 230V Netz liegen und die Phase nur an Stecker und Kabel liegt, aber nirgendwo nach außen hin geht. Und wobei das nur ein unwahrscheinlicher Sonderfall wäre. RK
Das ist nicht von Belang! Es geht darum, beim Verdrahten die Funktion zu erkennen - für den "Laien" ist das unwichtig, er muss sich aber daran halten, für welchen Zweck ein Gebrauchsgegenstand gedacht und geeignet ist. Dafür gibt es dann "Betriebsanleitungen". Inwieweit man einen Gegenstand bzw. ein Gerät in seiner Funktion "missbraucht", obliegt der Eigenverantwortung. Der Hersteller hat z.B. eine Verlängerungsleitung für eine bestimmte Verwendung freigegeben. Die Verwendung mit einem vorgenannten "Eigenbau-Adapter" gehört gewiss nicht dazu. Nur eine qualifizierte Fachkraft darf hier tätig werden, quasi einen neue Verwendungsart schaffen. Aber diese Fachkraft weiß ja, in welchem gesetzlichen und verantwortungsvollem Rahmen das möglich ist.
Für mich ist dies leider keine nachvollziehbare Aussage. Meines Wissens liegt im KFZ-Bereich der "Minus-Pol" an der "Masse". Aber dies muss mit einem Potentialausgleich (PA) noch nichts zu tun haben. Es scheint mir, du weißt mit dem Begriff "PA" nicht viel anzufangen? :oops:
Da muss ich Dir leider erneut widersprechen - kennst Du die physikalische Funktionsweise eines FI (RCD)? :oops: Vorab um Missverständnisse vorzubeugen: Der hier betrachtete Fehlerfall soll sein, an einem Ende der handelsüblichen CEE230V-Verlängerung hängt die Solarzelle, das andere Ende wird versehentlich in die 230V-Steckdose angeschlossen. Hauptbauteil ist ein "Stromwandler", der misst (hier) nur die Ströme von L und N. Ist diese ungleich Null, unterbricht eine Mechanik diese Leiter. Im betrachteten möglichen "Unfall" fließt ein identischer Strom bis zur Kurzschluss-Stelle - der RCD erkennt keinen Fehler, nur die Sicherung sollte das. Im betrachteten Fall fließt auf dem Schutzleiter nur von der Solarzelle ein Strom, aber das nur dann, wenn es ein geschlossener Stromkreis ist: Während des betrachteten "Fehler"-Falls ist der aber gar nicht gegeben bzw. darf nicht möglich sein. Und auch falls ein Strom auf dem Schutzleiter fließen würde, reagiert der RCD aus oben genanntem Grund (Summenstromwandler) nicht! Und letztendlich : Der RCD ist für die Erkennung von Gleichstrom(fehlerströmen) nicht geeignet - physikalisch bedingt. :eek: Die Aussage "unwahrscheinlicher Sonderfall" ist eine Ansicht, welche häufig zu einem Unfall bzw. einer unnötigen Gefährdung führt. Schon mal bedacht, dass für einen Unfall immer mindestens zwei "Fehler" notwendig sind? Meistens sind es sogar noch mehr gleichzeitig, und trotzdem geschehen Unfälle. Solange man selber nicht betroffen ist, scheint es unser menschlicher Verstand immer wieder zu verstehen, solche Situationen zu verharmlosen. :roll:
CEE Gelb ist auch nicht geeignet. Die sind fuer 110V AC
Das hast du jetzt aber wirklich schön ausgedrückt!! Gruß Andreas Moin zusammen, ich würde mich auch weigern, ein vorhandenes Landanschlusskabel (CEE 16A, 1PE+2p, 6h [blau]) für den Anschluss an einen Solarkoffer zu missbrauchen/vergewaltigen :bindagegen: Dann hätte ich da eine blaue Dose (weiblich), die so aussieht als ob. Und am Solarkoffer das männliche Ende. Mit offen liegenden Kontakten (der länger zwar mit minus, aber die anderen mit plus). Nee, so etwas geht gar nicht :abgelehnt: Wenn ich schon feuchtigkeitsgeschützte Steckverbindungen für 12/24 V nutzen will, dann solche: Stecker: --> Link Kupplung: --> Link Gerätestecker (WoMo-Seite): --> Link Die sind übrigens lila, damit man sie nicht verwechseln kann. Das ist nämlich eine int. Vorgabe für die CEE-Norm, je nach Verwendungszweck wechselt die Farbe. Und die Version lila ist auch Verpolungssicher. Aber was anderes: Aus Gründen der Übergangswiderstände und damit verbundenen Spannungsverlusste würde ich am Koffer ein festes Kabel mit 2*4 mm² anbringen und nur eine Trennstelle machen. Bei zehn Meter Kabel (man muss ja nicht gleich H07RN 2*4 mm² nehmen (sofern man die in dieser Ausführung überhaupt bekommen kann), sondern kann dafür auch so etwas nehmen (etwas leichter): Niedervoltleitung: --> Link Da kosten zehn Meter 20 EUR, 25 Meter allerdings gleich knappe 50 EUR. Das sollte es mir allerdings schon wert sein, wenn ich auch mit dem Koffer noch hinreichend Energie in Mobil bekommen möchte ... Bei 25 M Kabellänge würde ich allerdings nicht unter 4 mm² gehen :ja: war am WE wieder mal im segelclub - die meisten elektromotoren werden da mit den blauen CEE dosen an die batterien gesteckt. als dann da ein CEE auf "krokoklemmen" teil lag musste ich schmunzeln und an diesen thread denken. die leute schreiben einfach gross 12V oder 24V drauf geben das teil nicht aus der hand und gut isses für die private verwendung. ich weis schon nicht die reine lehre aber manchmal neigen manche doch etwas zu sehr grosser pingeligkeit ) nix für ungut !
Moin, ich hasse es, wenn ich Zitate zerstückeln muss, um den Sinnzusammenhang bewahren zu können!
Das hat hier nix mit Pingeligkeit zu tun. Es geht einfach darum, dass ich es so machen möchte, dass auch jemand, der nicht voll im Thema ist, damit klar kommen kann. Zum Beispiel meine Tochter, wenn sie mit dem Mobil fahren will. Dann für den entsprechenden Verwendungszweck das geignete Kabel, das man nur an der dafür vorgesehenen Stelle anstecken kann. Und wenn das Kabel mit fünf Kilogramm zu schwer ist, muss ich eben eine halbe Kiste Bier weniger mitnehmen :cry: Außerdem: Was nutzt es mir, wenn ich auf Seiten des Koffers und des Mobils die beiden Pole P/L kurzschließe, damit (im besten Fall) 5 mm² für die Plusleitung mache, aber die Minusleitung immer noch (im besten Fall) bei 2,5 mm² bleibt? Und viele würden bestimmt auch die Kabeltrommer mit 50 m 1,5 mm² dafür nutzen. Dazu dann noch die Trennstellen/Übergänge von CEE -> Schuko, Schuko -> CEE ... Ganz klar, was da am hinteren Ende noch ankommt... OT: Hat schon mal jemand über Wireless Power für den Anschluss des Solarkoffers nachgedacht :lol:
Klar, der Solarkoffer wird doch "wireless" versorgt.
Die meisten lassen ja niemand anderen damit fahren und selbst wenn, brauchen die das ja nicht machen bzw. denen die passenden Adapter mitgeben.
Immerhin kommst du dann von 100% Widerstand auf 75%. Wobei das ja nicht unbedingt der Hauptgrund war.
Bei einem PWM Regler würde man das vielleicht gar nicht merken... Die mobilen Zellen sind selten größer als 100Wp, also etwa 4-5Amax. So schlecht werden die Übergänge wohl nicht sein. -> oder doch. Nach Rechner würden bei 5A schon 5,7V verloren gehen. Also doch lieber nur ein 25m Kabel.
Dann brauchst du vermutlich viele Schilder und Zäune, damit niemand mit Herzschrittmacher dort hinkommt :-).
Das ist es: einen Laser, der die Energie zum Womo bringt ! Aber gut zielen :-) ! Oder gleich ein Spiegelsystem, das das Licht auf die vorhandenen Solarzellen lenkt. RK
schon klar wenn man das zeug "anderen" zur verfügung stellt muss man das berücksichtigen. aber ich habe den TE bislang so verstanden dass er eine ausschliesslich von ihm privat genützte anwendung vorhat.
Begleitende Frauen im Womo zähle ich allerdings zum privaten Bereich. Mir wäre es sehr unlieb, wenn meine Frau an 230V zappelt, während ich die CP-Rechnung begleiche oder die Kassette leere, ehrlich. Ein bischen schwarzer Humor, Gruß Andreas
Solarzelle erhält die Energie von Licht, dies ist elektromagnetische Strahlung - nichts anderes ist auch "Wireless", nur die Frequenzen sind verschieden. Okay? ;D
Natürlich. Hat mich nur auf die Idee gebracht, daß es kein wireless Strom(Magnetfeld) sein muß. RK <Ironiemodus> Ja genau aus dem ganzen Wohnmobil eine große Mikrowelle basteln, Fenster hat es auch schon</Ironiemodus> :lol: Es ging darum ein originales Landstromkabel mit beidseitigem CEE blau unverändert sowohl für Landstrom als auch für Solarstrom (nicht gleichzeitig) benutzen zu können. Dabei soll keine Gefahr entstehen. Das tut sie auch nicht, solange nur das Kabel im Wohnmobil angesteckt wird. Nur wenn das Modul direkt oder über das Kabel in die Landstromsäule gesteckt wird, fliegt die Sicherung. Also in Deutschland eine 10 A oder 16 A Sicherung, in Italien evtl. 6 A oder nur 2 A. Der FI Schalter bleibt immer außen vor. Eine auslösende Sicherung stellt aber keine Gefahr dar. Auch nicht bei 25 m Kabel mit 2,5 qmm. Die Sache funktioniert sogar, wenn jemand noch Schukokabel zwischenschaltet. Da darf man sogar den Stecker mal um 180° drehen. Aber Schuko hat sicherlich kein Wohnmobilist mehr im Einsatz. Das wäre ja geradezu unverantwortlich, noch schlimmer als ein Landstromkabel für Solar zu benutzen. Die Idee halte ich für besonders gut, aber nichts für ängstliche Leute. Ich sehe nur 1 Problem, nämlich der Querschnitt. Ich wollte mal eine Standheizung mit einem normalen 10m Kabel verlängern und das ging nicht bei max. 9A Spitzenstrom. Ich nutze übrigens 4mm2 Lautsprecherkabel, die nehmen kaum Platz weg, wahrscheinlich weniger als die Adapter. Ich machs anders, ohne Verwechslungsgefahr :D Mein Solarkoffer hat den Regler on Board und Krokoklemmen für den Anschluss an die Batterie. Wenn die Länge nicht reicht, wird mit Starthilfekabeln verlängert, die sollte man sowieso immer dabei haben. Bei den geringen Spannungen machen mir die offenen Kontakte keine Sorgen. bis denn, Uwe Wow - 15-20m Starthilfekabel :lol:
Gute Sicherung direkt an der Batterie ? Sonst würden mir eher die Ströme (beim Kurzschluß) Sorgen machen. Ist sicher nett für spielende Kinder :twisted: . Selbst die Ströme durch den Panelkurzschlußstrom können etwas in Brand stecken, wenns ungünstig läuft. Ich hab noch einen Brandfleck auf der Tischplatte. Dort lag ein sehr kleiner Modellbauakku, bei dem ein Balancerkabel lose war und immer wieder einen Kurzschluß fabriziert hat. Dadurch wurde der Stromfluß aber auch immer wieder unterbrochen. Fiel mir nur durch die komischen Lichteffekte auf. Für einen ordentlich schwarzen eingebrannten Fleck hats gereicht. RK
Ich gehe mal davon aus, dass das bedacht wurde und erst hinter/vor dieser Sicherung eingespeist wird. Aber ! Dieser Hinweis/Empfehlung macht den Eindruck, als sei man dann auf der sicheren Seite - und das ist falsch! Darauf sollte man bei solchem Ratschlag auch hinweisen! Vermutlich wird die Batterie mit mindestens 40 oder 50A abgesichert sein .... das hilft überhaupt nicht gegen die (nachfolgend beschriebene) Brandgefahr. Ein Lötkolben hat in der Regel nur 35W ...... 50A können 600Watt Hitze dauerhaft produzieren, die Sicherung löst nicht einmal bei 100A kurzfristig aus. Der Sinn einer Absicherung ist fraglich bishin sogar unsinnig, siehe oben - und unter dem Aspekt, dass die Solarzelle den Kurzschlussstrom selber begrenzt und eine passende Absicherung mit üblichen kaum möglich ist :roll:
Ich meinte damit, daß lose Kontakte der Kabel von der Solarzelle allein bei einem Kurzschluß über das (un)passende Material schon für (zuviel) Hitze sorgen können. RK Hallo Andreas, die Idee ist grundsätzlich gut zumal die Querschnitte technisch reichen. Um die Verwechslungsgefahr in der Praxis zu minimieren kannst Du ja einen Steckerschutz wie diesen hier --> Link nehmen und mit Warnband "Lebensgefahr" einmal umwickeln. Das sollte auch dem geneigten "Ich-Nutze-Deinen-Stecker-Jetzt-Für-Mich-Mitreisenden" ausreichend Hinweis sein, sich von der VDE-fernen Installationsimprovisation fern zu halten.
Okay, so gibt der Hinweis (für mich) mehr Sinn :lol: Ich finde die Idee reizvoll und der TE hat ja nicht geschrieben, seine Adapterkabel der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Bei der Mitfahrerin kann schon vorausgesetzt werden, dass sie das technische Verständnis hat und wenn nicht, dann darf sie Technisches auch nicht angreifen......es ist somit relativ einfach. Und was die Farbgebung anlangt, es ist den Elektronen nicht nur relativ wurscht, in welcher Farbe das Mäntelchen gehalten wird, überhaupt, wenn außen rum noch einmal ein Mantel ist.
Wenn man Laie ist und keine Ahnung davon hat .... dann ist das wie mit dem Autofahren ..... ob die Ampel rot oder grün ist, völlig wurscht, wenn man sie nicht sieht :mrgreen: Und die "reizvolle Idee" in der privaten Anwendung: völlig wurscht, korrekt.... in privatem Umfeld, wenn keiner sonst "dran kommt". Aber in der Öffentlichkeit? Da sollte man wohl doch etwas umsichtiger sein - oder ist meine Ansicht zu egoistisch? Was heisst denn hier ‚Öffentlichkeit‘? Wer hat denn an Stromdosen welcher Couleur auch immer an fremden Womos rumzufummeln? Oder an fremden Solarkoffern?? bis denn, Uwe
richtig - und genauso hat der TE das auch dargestellt - keiner will was für öffentlichkeit, unbefugte, unbedarfte oder so umsetzen, nur privat und eigenbedarf
Unter "Öffentlichkeit" habe ich in diesem Zusammenhang nicht verstanden, dass die Privatsphäre betroffen ist oder fremdes Eigentum nicht respektiert wird. Die ständige Betonung auf "fremdes Eigentum" klingt m.E. zu egoistisch: Das Recht "fremder" Personen, dass geltend Gesetze oder führsorglicher Anstand eingehalten werden, um unnötige Gefährdungen bestmöglich zu vermieden, sind anscheinend zweitrangig? "Öffentlich" bedeutet auch, wenn solche Basteleien anderen Personen zugänglich sind, ohne dass sie ausreichend gehindert werden, daran zu agieren. Das hat nichts mit "rumfumeln" an fremden Eigentum zu tun. Vorsätzlichkeit muss nicht gegeben sein, wenn jemand versehentlich an fremden Leitungen/Gegenständen hantiert, z.B. aus Verwechslung? Oder wird das Eigentum mittels Warnschilder auf zig Sprachen versehen? Und wie sieht es mit Kindern aus? Ich möchte es noch krasser ausdrücken: Wer glaubt, das der Einsatz solcher Bastelei außerhalb seiner eigenen vier Wände (und in die kein Fremder Zugang hat) keine unnötige Gefährdung für andere Leben bedeutet, nur weil es "privat und eigenbedarf" sei, der handelt unbedarft und unbefugt. :oops: "ich bin fertig" :lol: |
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