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Hallo, Ich plane nach 10 Jahren den Umbau meiner Versorgungsbatterie auf AGM Basis (12V 95Ah) auf Lithium Basis. Ich habe bereits einige Threads zu diesem Thema bei euch durchforstet bin aber nun ein wenig ratlos. Als erstes dachte ich bei den unterschiedlichen Anbietern (Super B, Liontron , Siga usw.) es wäre nur ein mechanischer Wechsel der Batterie unter dem Fahrersitz notwendig und ich muss nur das richtige bzw. passende Einbaumaß einhalten. Jetzt habe ich doch einiges über Ladebooster und Trennrelais gelesen und bin ein wenig verunsichert um hier nichts falsch zu machen. Ich hoffe hier kann mir jemand von euch helfen. Ich selber bin Elektrotechniker und würde den Aus- bzw. Umbau selber vornehmen. Mein Wohnmobil ist ein 10 Jahre altes Knaus Sport 600 TR mit folgenden Ausbau : Motor: Diesel Euro 4 Fiat Ducato Ladeautomat: Calira LG-616-DS/IU Verteilerbox: Calira VB05 Starterbatterie: AGM 63AH Solarladeregler: Victron MPPT 75 I 15 Solarmodul: Faltbar Offgridtec 100W Ziel ist es für mich mal 2-3 Tage autark irgendwo zu stehen. Diese Zeit gilt es mit der neuen Batterie einfach zu überbrücken. Es sollten also ca. 120Ah LiFePo4 ausreichen. Die Batterie sollte in das Batteriefach der alten AGM Batterie unter dem Fahrersitz passen. Könnt Ihr mir helfen welche Zubehörteile und welche Batterie hier am besten zu verwenden wäre ? Kann ich mein vorhandenes Ladegerät mit einem Ladebooster weiter verwenden ? Brauche ich ein Trennrelais um Verschiebeströme zu vermeiden…. Danke und Lieber Gruß Dietmar Hallo Dietmar Schöne Beschreibung fürs erste Mal. Und herzlich willkommen im Forum.
Das Gerät kenn ich nicht, habe wohl eine Bildungslücke.
Normalerweise hast du ein eingebautes Trennrelais. wenn du die Maschine startest wird das Trennrelais aktiviert un d verbindet Starterbatterie mit der Servicebatterie. So wird die S-Batterie geladen. Beim Calira kommt jetzt noch etwas hinzu. Das ist Spggesteuert vom Ebl. Und fällt erst ab wenn die Sevicebatterie 12,5 Volt hat. Da ist eine Lithium leer.Wärst also nicht der erste der mit leerer Aufbaubatterie am Ziel ankommt. einfach die BA durchlesen, dann verstehst du das besser. Allerdings kommt jetzt noch das Ladegerät mit Ladebooster ins Spiel. Die Verschaltung sollte man kennen .Sonst schreibe ich über ungelegte Eier. Wenn deine AGM leer ist. Welcher Ladestrom fliest in deine Servicebatterie über die LM ohne Landstrom. Welche lithium hast du im Blickfeld. Temperatur verhalten beim Laden und die 0 Grad Grenze sind dir klar. Du bist ja schon draufgekommen, das sich der 1:1 Tausch auf den Platzbedarf bezieht. :cry: Mal in Ruhe das durchdenken was ich geschrieben. Dann kannst du auch gezielter Fragen stellen. Und allen accus ist gemeinsam. Die volle Kapazität kannst du auch entnehmen. Gruß Franz Hallo Franz, danke für Deine Antwort. Hier mal Auszüge aus der BA des LG616 : Verwendungszweck Der Ladeautomat dient ausschließlich dem Laden von 12 V Bleiakkumulatoren, bestehend aus 6 Einzelzellen (z. B. Autobatterie), mit einer Kapazität von 50 – 160 Ah. Er ist universell einsetzbar und für Dauerbetrieb und Parallelbetrieb ausgelegt. Das bevorzugte Einsatzgebiet des Ladeautomaten sind Batterien mit Gel-, AGM oder Flüssigelektrolyt. Das Gerät ist für den Einbau in Caravans, Motorcaravans und Boote bestimmt. Technische Daten im Anhang. ![]() ![]() Batterie würde ich die Lionsgate bevorzugen. Mit 100Ah inkl. BMS und Bluetooth Funktion. Temperaturverhalten ist mir eigentlich klar. Ab 0°C wird es mit dem Laden der Batterie schwierig bzw. gibt es nur noch wenig Typen die hier laden können. Wenn Du das meinst. Im Winter bin ich aber eigentlich nicht unterwegs. Die Parallelschaltung der Batterie wird aber ja erst aufgehoben wenn die Spannung unter 13,2V fällt, Ab 13,7V wird wieder parallel geschalten. Sollte doch passen. oder sehe ich das falsch ? Danke und Gruß Dietmar Hallo Dietmar
Damit kann man leben.
Dieses amoröse Teil fehlt mir noch. :? Hast aber du beschrieben. die Einstellung von Ebl wäre Blei Säure. Wenn Temperatursensoren Verbaut sind. Abschliesen sind kontraproduktiv. Wenn ich mir die verbauten Kabelstärken so anschaue auf dem Plan, kannst du es riskieren ohne Ladebooster zu arbeiten. 2 Dinge dazu mußt du beachten. Wenn du den Accu eingebaut hast. Den Strom messen der bei laufender Maschine in den Accu fliest. Nicht das der Ladestrom zu hoch ist und du Spätschäden an Verkabelung oder an den Steckverbindungen des ebl bekommst. Bei Lion mußt du aufpassen wenn du ohne Booster arbeiten willst. Die sind sau empfindlich auf zu hohe Spannung. Und gehen auf Störung. Gab dort eine Änderung des Bms. Also aufpassen was du kaufst. gibt hier schon genug Feedback. Aber es gibt auch andere Anbieter die für dich in Frage kommen. --> Link CS oder Robur Gibt auch LiFePO4 die tiefer als 0 Grad gehen. Aber falls du einen Booster einbauen solltest, nimm einen Schaudt 25 A. diesen Ladestrom hält auch deine Steckverbinder aus.Dann baust du noch einen Schalter ein. Sollte der Accu mal zu kalt sein, kannst du elegant mit einem Finger die Ladung unterbrechen. So als kleiner Tipp.
Diese Frage habe ich mit Absicht gestellt. ;D :lach: Als Strombremser von Beruf sollte man den kennen. :gruebel: :juggle: Gruß Franz
Leute... lasst es! Ich kann nicht verstehen, dass immer wieder solche Tipps gegeben werden! Der Akku ist hin, wenn er unter 0 Grad geladen wird, möglich, dass Ihr das wisst und immer an den Schalter denkt, der Meister in der Werkstatt, dem Ihr das abends beim Abgeben des Autos sagt, denkt morgens nicht mehr daran, wenn er dem Monteur den Schlüssel gibt... diese Batterien sind nicht wohnmobilgeeignet! Wer nun nicht den Bausatz von Winston (der bis -45 Grad geladen werden darf) nehmen will und eine Fertigbatterie bevorzugt, sollte dann eine automatische Lösung wie die von Fraron nehmen, die es eingebaut hat, dass sie nicht unter 0 Grad geladen werden kann. LG Peter
1. ist das zwar anzunehmen, da Yttrium mit drin ist, aber ich kann es nirgends finden... 2. passt da nur die 100er unter einen Wohnmobilsitz bzw. dahin, wo vorher zwei Blei waren... 3. hier gibt es echte Frostsicherheit und reichlich Zyklen: ![]() LG Peter Hallo Peter, auf der Seite steht: 4 Lithium-Yttrium-Eisenphosphat Zellen Hallo Peter
Eigentlich hast du in fast allen Punkten recht. Und was zählt wirklich. Leider der Preis. Und das Marketingversprechen. Der bessere Gewinnt. Leider so. Auf die Temperaturproblemematik kannst du Hinweisen und Mahnen, Ganz Wenige nehmen einen Rat an. Manchal die, die das zusätzliche Geld nicht gerade aus dem Ärmel schütteln. Der hat viel mehr Interrese an guten Produkten und Problenloses Händling. Der Rest glaubt halt, mir wird das sicher nicht passieren. Du weist ja Glauben.... Und der lion hat nun mal ein Feature das viele wollen. spart man sich den BC. Aber der Rest... Womit wir wieder beim Marketing sind. So schliest sich der Kreis. Und was mache ich. Ich schreibe für die Schadensminimierung in der Zukunft. damit nicht der erste Urlaub schon schief geht. Und ehrlich, ich warte ich auf die erste Meldung von einem Ehrilchen User der sagt, ich habe nicht bemerkt das es kalt ist, darum.... Nur so meine Gadanken dazu Franz Hallo Dietmar, um wieder auf deine Fragen zurückzukommen: Der Anschlußplan zeigt zwischen Starter- (1), Aufbaubatterie (2) und Ladegerät mit 30A abgesicherte 6 mm2 Leitungen. Steht im Handbuch etwas dazu, ob das Ladegerät den Strom zwischen Starter- zu Aufbaubatterie begrenzt? Sonst bekommst du mit LFP hier ein Problem. Ausserdem passt das mit dem Trennen bei unter 13,2V nicht wirklich, da würde dann die Aufbaubatterie zur Erhaltungsladung der Starterbatterie herangezogen. Eine einigermaßen volle LFP hat >=13,3V im Ruhezustand. Mögliche Lösung wäre die Trennung der Starterbatterie vom derzeitigen System und das zwischenschalten des Boosters, wie von Franz beschrieben. Du kannst das mit der Trennung ja vorher ausprobieren, ob dann ansonsten alles noch funktioniert. Gruß, Stefan Hallo Stephan Mich haben die 13,2 Volt überrascht. Normalerweise schalten die erst bei 12,6 die Batterien auseinander. Gibt aber anscheinend doch verschiedene Varianten. Wenn die 13,2 V stimmen, wird aus der LFP 10-20% entnommen. Da wäre er auf einer guten Lagerkapazität. Bei Winstonzellen würde ich das bleiben lassen. die haben eine viel flacher Kennlinie und höher Ruhespg. Bei der dünnen Verkabelung, ausser sie ist sehr kurz. wird der Ladestrom nicht nennenswert hoch werden. Aber wie geschrieben. Messen Messen. Sonst Booster und ruhig schlafen. Wenns bei der Lion bleibt, dann nur mit Booster. So sehe ichs. Aber das ist die Entscheidung des TE. Nicht meine. Gruß Franz Hallo Franz, sehe ich auch so. Man kann das mit den 13,2V natürlich auch als Feature sehen: bei abgestelltem WoMo wird die LFP automatisch auf "gesunde" 70-80% SOC entladen, bei Ankunft auf dem CP/SP zieht man eben schnell einen Espresso und das Ladegerät trennt die Starterbatterie :) Gruß, Stefan Hallo Franz, Peter und Stefan, vielen Dank für eure vielen konstruktiven Hinweise. Wenn ich das jetzt so zusammenfasse sollte ich auf jeden falle einen Ladebooster (am besten Schaudt 25A einsetzen) um hier evtl. Schäden durch Verschiebeströme vorzubeugen und eine optimale Ladung der LifePo4 zu erhalten. Um mich nicht falsch zu verstehen, mir geht es auch hier nicht um den letzten Cent, ich will nur nicht ein technologisch funktionierendes System ohne Nebenwirkungen oder Überraschungen zu einem ausgewogenen Preis / Leistungsverhältnis. Mit der zu verwendenden Batterie bringt Ihr mich ins Schwitzen :-) Ihr habt jetzt für mich einige neue Typen (Winston, ESY, Lisun, CS oder Robur - die kannte ich bis dato noch nicht) in Spiel gebracht. So wie ich das bis jetzt gelesen habe geht es immer um das Thema Laden der Batterie unter 0°C. Hier wird es eng bei den Herstellern. Aber auch bei Winston sehe ich nur -45°C Operating Temperature. Da hat doch erst mal nicht mit dem Laden zu tun. Bei den anderen Herstellern habe ich nur Arbeitstemperatur oder Lagertemperatur gefunden. Werte für die Ladung habe ich jetzt nur bei Liontron -10°C oder Fraron 0°C gefunden. Franz: Jetzt zu dem Messen der Ströme. Wenn ich das richtig verstehe soll ich jetzt mal messen wie hoch der Ladestrom (über die Lichtmaschine ) für die LiFePo4 Baterie wäre wenn Sie eingebaut ist (Ich habe ja noch keine), oder kann ich auch mit den eingebauten AMG Batterien messen. Allerding messe ich doch hier dann ganz andere Ströme oder ? Stefan: ich habe jetzt das ganze Handbuch durchgelesen. Es steht leider nichts über eine Begrenzung des Stromes darin. Also ist doch von keiner Strombegrenzung auszugehen oder ? Ach ja wichtig wäre mir noch eine Visualisierung wie von Liontron bereits eingebaut, allerdings sehe ich dort das Problem dass im Winter (mein Wohnmobil steht von Dezember bis Februar in der Garage) immer Strom entnommen wird und die Batterie somit auch entleert wird. Sollte zwar nicht viel Strom sein aber Lastrom ist vorhanden. Wäre ein seperater Aufbau über einen Shunt mit einer DC-Trenneinrichtung sinnvoller ? Und welches System würdet Ihr dann bevorzugen ? Vielen Dank für eure Hilfe und die wichtigen Tipps Gruß Dietmar Hallo Dietmar Winston kannst du bis -35 Grad laden. Bei mir Ganzjahresnutzung auch starte ich über die Winston. Bei Lars gibt es auch Fertigaccus mit Winston. Oder einen Bausatz. Können das Abends diskutieren, habe dann wieder Zeit. Auf seiner Hompage findest du auch einen Link zum Zusammenbau. Und bis abends ein bischen Lesestoff. Aber nicht verwirren lassen. Aber es verschaft dir einen Überblick was damit gebaut wird. Und hier ein thema das alle jahre wieder kommt zu den Winstonzellen. Ist nicht viel zu lesen aber hochinteresant. --> Link Aber lion --> Link --> Link Lies dir das durch, bilde dir eine Meinung. Diesmal nicht aus der BILD. Ich weiss viel Lesestoff und manchmal verwirrend. Als Bordcomputer verwenden wir fast immer einen Victon BMV 7xx. Der 712 hat auch Bluetooth.Der ist fast konkurenzlos. Bis später Franz Hallo Franz, danke für die Lektüre durch welche ich mich jetzt gewälzt habe. Wenn ich das so sehe scheint mir die Winston Lösung 100Ah mit Victron Überwachung (da ich eh schon einen Victron Solarregler habe) am sinnvollsten. Am besten wäre es wenn ich die Batterie nun gleich weg von vorne (also nicht mehr unter dem Fahrersitz) und unter die Sitzgruppe (da wo der EBL sitzt) setze. Dann könnte ich hier auch den Ladebooster und evtl. später einen Wechselrichter setzen. Allerdings läuft dann die Ladung der Lichtmaschine über das 10mm² der Leitung (da wo die alte Batterie saß nach hinten zum EBL). Das dürfte ein wenig schwach hierfür sein. Wenn ich hier ein 16mm² nachziehe (also das 10mm² alt plus ein neues 16mm²) sollte das doch ausreichend für die Leistung der Lichtmaschine an die Lithium Akkus sein. Im hinteren Bereich unter der Sitzgruppe würde ich alles mit 25mm² bzw. 35mm² verkabeln. Welche Wechselrichter könnt Ihr empfehlen (Dauerleistung 1500W) ? Wäre für meinen heiligen Espresso. Gruß Dietmar Moin, ich misch mich mal ein... Wenn Du die Verkabelung nach deiner Beschreibung verstärkst, brauchst du allerhöchstwahrscheinlich keinen Booster mehr. Wechselrichter hab ich mit Ective seit Jahren gute Erfahrungen, würde aber min 2000 W nehmen, natürlich reiner Sinus. Wenn du den Platz hast, nimm lieber mehr Ah, und auf jeden Fall den Bausatz. Die Begehrlichkeiten mit den Accus wachsen ransant...Kaffee, Föhn, Wasserkocher, Toaster, Eierkocher... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Gruß Thomas Dass die Begehrlichkeiten mit dem Akku wachsen, dem kann man nur zustimmen, der Hunger kommt mit dem Essen. Ich dachte anfänglich, mit 300Ah hoffnungslos überdimensioniert zu sein......was soll ich sagen, es geht sich grad so aus :-D. Hallo, jetzt war ich anscheinend ein wenig voreilig. Das 10mm² geht ja zur Versorgungsbatterie endet dort und nicht weiter zur Lichtmaschine. Wenn ich die Batterie nach hinten setze ist es ja dann so, dass über das 6mm², das normalerweise bei Landversorgung (230V angeschlossen) die Starterbatterie lädt dann der Strom der Lichtmaschine (Steuersignal an D+ bei laufenden Motor) nach hinten zum EBL fließt. Somit ist nur das 6mm² als Ladeleitung wirksam. Ich hoffe das ist so richtig interpretiert (Entschuldigt meine Grundlagenfragen zur Wohnmobilelektrik). Jetzt habe ich folgende Möglichkeiten : 1. ein zusätzliches 16mm² von der Starterbatterie nach hinten ziehen und am EBL anschließen 2. das 6mm² so belassen und mit einem Ladebooster arbeiten. Die Leitung nach vorne zur alten Versorgungsbatterie kann ich dann komplett abschließen. Sehe ich das so richtig ? Dann werde ich vielleicht doch die 160Ah nehmen, Zukunftsgerichtet bestimmt die bessere Variante ;-) Da habt Ihr recht. Gruß Dietmar Ohne mich bei Franz jetzt einmischen zu wollen: Wenn du einen Booster nimmst, zieh ein 16mm2-Kabel zum Versorgungsakku, lass den EBL aus und sichere die Leitung. Stell sicher, dass es keine Rückströme übers Relais des EBL gibt, der Booster trennt dir sicher Starter- und Aufbau-Akku. So kommst du mit hoher Wahrscheinlichkeit mit vollem Aufbauakku an. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, wie gesichert geladen werden kann, auch ohne Booster. Hallo Dietmar Ich kann mich der Meinung von thomker nur anschliessen. Wechselrichter. Hier kommen aus Erfahrungen auch von anderen Usern 2 Geräte in Frage. --> Link --> Link Beide bekommst du auch mit Fernbedienung. (FB). Meistens sehr zu empfehlen. Sonst mußt du jedesmal einen Deckel heben. WR schaltet man nur ein wenn man ihn benötigt. Und Kauf den WR gleich. geht ja gar nicht. Eine Winston eingebaut, und keinen Wr + Kaffeemaschine. bekommst sonst ein dickes Minus in der Bewertung. :ja: :lach: :mrgreen: Hier hast du die Möglichkeit eines Bausatzes. Aber Lars hat auch Fertigaccus auf Basis der Winston. 160 Ah oder 200 Ah sind besser als der 100er. Aus Erfahrung kann ich dir sagen. die Begehrlichkeiten mit so einer Anlage steigen sehr rasch. Und eines noch nachdem du das verlinkte gelesen hast. Wenn du dein Womo einmal wechselst. dann wandert die Anlage in das neue Wohnmobil mit. Die gibt fast keiner mehr her. Nahezu alle die Winston kaufen, sehen das als Langzeitinvest. - Booster. Wenn du dich für Winston entscheidest. Bau die Kabel so ein wie du geschildert hast. läuft die Anlage, siehst du erst wirklich, wie die Ladeströme sind. Auch was die Abschaltschschwellen des Calira betrifft. Nur einen Booster dann noch nachrüsten, das ist kein Problem mehr. das ist schnell erledigt. Einfach den Platz dafür freilassen. Für das Abstellen im Winter hast du die Möglichkeit über das Philippi Hauptrelais die Anlage ausser Betrieb zu setzen. Mache ich auch so, in meinem Stellplatz, allerdings aus Versicherungstechnischen Gründen. Solaranlage. Mit 200-300 Watt bist du in 95% aller Fälle autark. also bewerte den Ladestrom über die Maschine nicht zu hoch. Kommt auf den Benutzerverhalten an. Aber solche Dinge sind Zukunftsmusik. Mit deinem Modul wirst du vermutlich anfangs gut über die Runden kommen. Der Ladewirkungsgrad ist bei Lithium einfach höher. Auch brauchst du dir keine Gedanken mehr machen über die Volladung so wie bei Blei. Es ist egal wie voll die Batterie abgestellt wird. Temperatur ist auch vom Tisch. Setz dich mit Lars in Verbindung, wegen der Winston. Der hat auch Verteilerschienen im Programm falls du welche benötigst. Das mit dem BC hast du ja schon richtig geraten. Ob du BL nimmst ist jedem seine Sache. Ich habs nicht. Das Rundinstument ist über der Tür eingebaut. Steht dort meistens auf verbrauchte Ah. So weiss ich immer was Sache ist. Gruß Franz
Wenn du es machst brauchst du ein Trennrelais dazwischen. angesteuert über D+. kannst du am EBL vermutlich abgreifen. Nimm eher 3 x 6 mm2. damit kannst du den Ladestrom in Grenzen einstellen. Bei kurzen Distanzen ein Thema. Damit läuft deine LM nicht am Limit.
Ladebooster ist ok. Aber die Versorgung der Starterbatterie, bei Landstrom gibst du damit auf. Einfach ein Relais über den Booster legen. Bei Boosterbetrieb wird der Alte Ladekreis geöffnet bzw Unterbrochen. Bei Stillstand der Maschine fällt das Relais ab und du hast wieder den Originalzustand. Gibt ja EBL die piepsen wenn die Startebatterie fehlt. Darum ist ja die Spannungssteuerung des Ebl so gemacht mit den späten Spgsabfal zur Trennung. falls dein EBL keine Mücken macht wegen der Fehlenden Starterb. einfach mal ausprobieren. Wie dus machst ist dir überlassen. Ich zeige dir nur verschiedene Lösungswege auf. Das Alte Kabel Abschliessen ist ok. so Kannst du bei Wechsel des Womo den Originalzustand wieder herstellen. dort eine normale Batterie hinein, und es Pfeift der Straps. Gruß Franz
Wenn du 160Ah Winston und 200Wp Solar und einen Ladebooster hast wirst du sowieso nie mehr an Landstrom hängen. Meine Erfahrung nach 2 Jahren! Dann kommen ganz andere Sorgen auf wie "wie sorg ich dafür, dass die Batterien nicht ständig bei 100% sind". So lasse ich jetzt in den Sommermonaten den Wechselrichter an damit die Batterien wenigsten über Nacht mal 10 Ah verbrauchen. Um die Starterbatterie bei längeren Standzeiten zu versorgen habe ich einen Votronic Solarregler. Wenn man andere Solarregler hat kann man einen zusätzlichen Standby charger nehmen. Gruß Andreas Das Laden der Starterbatterie wird mMn völlig überbewertet, vielleicht auch weil ich da nix für habe, ich bin aber auch das ganze Jahr unterwegs... Gruß Thomas Zum Booster auch noch meinen Senf: bei dicken Kabeln überflüssig, wobei ich das ganze Calirasystem nicht kenne und daher nicht weis, wieviel Strom man da durchschicken kann. Aber wenn doch Booster, dann mit mehr als 25 A, und dann sollten die Kabel auch dicker als 6mm2 sein, und schon sind sowieso dickere Kabel drin und der Booster ist wieder überflüssig. Ich mag die ziemlich teuren Dinger nicht, merkt man das? Gruß Thomas Zum Thema Rückströme zum Starterakku: wo liegt denn da genau das Problem? Ich hab die auch kurz nach Motorstart für 2-3 Sekunden 30-40 A, so what, warum sollte mich das stören? Gruß Thomas Hallo thomker Sehe ich genau so. Die kurzen Startmomente sind überhaupt kein Thema. Der Winston ist das egal, Die Anlage von Lars verträgt auch meinen Starterstrom von 450 Ampere. Und die Starterbatterie stirbt, weil sie sich zu Tode lacht über die 30-40 Ampere. Wenn man die Winston vernünftig verkabelt. also direkt über ein eigenes Trennrelais, kann man das sehr gut mit den Kabelstärken einstellen. man könnte sogar den Ladezweig des Ebl gar nicht verändern. Bei den 6 mm2 glaube ich kaum das da zu viel darüberläuft. Und sollte es wieder erwarten zu viel sein. Einfach 2 zusätzliche Sicherungen in Serie rein. die Bremsen auch. Und der TE ist Elektriker. Der kommt schon klar. Wenn er die Messwerte postet. es gibt hier so viele User die wissen, ob das so in Ordnung geht. Und was nicht verbaut ist. kann nicht kaputt gehen. Und aus dem Thema Laden der Starterbatterie halt ich mich raus. Aber ein Tipp für Dietmar. Wenn du schon beim arbeiten bist. Schliese den Radio auf die Winston. Der Radio ist ja einer der Hauptverursacher für leere Starterbatterien. Nicht die Speicherleitung. sondern die Hauptversorgung. Gruß Franz Hallo Dietmar, sorry für die Störung. Ich würde gerne wissen ob du den Womoumbau durchgeführt hast weil ich etwas ähnliches besitze, nämlich den Knaus Sport Ti Ez. 2009 auf Renault basis. Ich möchte, eigentlich ich muss die Stromversorgung verbessern. Bisher habe ich nich viele (besser gesagt kaum wellche) Beiträge im Netz gefunden wo die Womo-Stromanlagen auf Calira EBL basieren. Jetzt verwende ich für den Aufbau (leider) eine nicht so sehr passende Blei 100Ah Starterbarterie die z.Z. bei Kälte nur cca. 24-36h autonomie erlaubt. Würde gerne auf LiPo4 (oder ähnliche) Batterie umsteigen und den Votronic 1212-30 (evtl. -50) benutzen. Hast du den Umbau durchgeführt? Mit welchen Resultat? Welche Komponenten? Könnte wir telefonieren? Bitte melde dich, LG Mario Ich klink mich mal da rein, weil ich den Umbau durchgeführt habe bei ähnlicher Technik - Knaus Sport TR 2008 auf Renault Master, mit demselben Calira-Gelärr als EBL und Ladegerät. Beschrieben habe ich den Umbau hier: --> Link Zusammenfassung: die Batterie kann 1:1 ausgetauscht werden. An Ladegerät sowie Solarlader ist das passendste Ladeprogramm einzustellen; die Spannung sollte 14,4V nicht überschreiten (und etwa 13,8V nicht unterschreiten). Alle Plusleitungen gehören in Polnähe gescheit abgesichert, aber das gilt genauso für die bisherige AGM-Batterie. Ein Hauptschalter zum völligen Trennen der Batterie in der Winterpause - bei vielleicht 40-80% Ladung - ist keine schlechte Idee. Das Trennrelais sitzt bei dem Calira-Zeug im Ladegerät und schaltet, wenn die Starterbatterie die Ladeschlussspannung erreicht. Das ist meistens in der ersten Minute nach dem Start der Fall, wenn die Starterbatterie nicht ungewöhnlich stark entladen ist. Durch das lange Kabel kommen dann vielleicht 10-20A an der Aufbaubatterie an. Wenn man schneller laden möchte, kann man die Batterien über ein kurzes, dickes Kabel zusammenschalten (Ladestrom kontrollieren!). Ein Ladebooster ist in jedem Fall unnötig. Befürchtungen bezüglich einer Überlastung der Ladeleitung über das Trennrelais sind nicht ganz unbegründet. Allerdings nicht bei einer Umrüstung auf LFP, sondern bei Wechselrichterbetrieb, wenn der Motor läuft. Ich habe das mit einer selbstrückstellenden Sicherung in der Ladeleitung gelöst. Gruss Manfred
Ein Ladebooster ist in deinem Fall, da du den Weg mit den parallel liegenden, zuschaltbaren Kabeln gewählt hast, nicht nötig. Wenn man nicht irgendwas, irgendwann, irgendwo zuschalten will, ist ein Booster die bessere Wahl. Außerdem entfallen beim Einsatz eines Boosters die Probleme mit den Ausgleichsströmen zwischen den Batterien. Bezüglich des Einsatzes von Sicherungsautomaten habe ich auch schon des Öfteren gelesen, dass diese weit vor ihrem Nennwert auslösen. Daher setzte ich eher auf Schmelzsicherungen mit passendem Wert als auf überdimensionierte Automaten. Gruß, Holger
Im Sinne von: ich bau das einmal ein und denke nie wieder daran - d'accord. Aber nur, wenn der Booster nie kaputt geht. Ich benutze das nur, wenn ich im Herbst-Harz-Wanderurlaub die Batterie auf einer recht kurzen Fahrtstrecke möglichst vollblasen möchte, also echt selten. Ausserdem ist das "Booster-Kabel" ein Abfallprodukt meiner Wechselrichterschalung (wahlweise auf Aufbau- oder Starterbatterie).
Die Erfahrung hab ich auch gemacht, und seitdem liegen davon einige in der Kiste und ich hab sie nicht mehr lieb. Was ich hier aber verbaut habe, ist eine _selbstrückstellende_ Sicherung auf Bimetallbasis; vermutlich die exotischste Art aus dem Sicherungszoo. Das Problem mit Schmelzsicherungen oder Automaten ist hier, dass man eine Auslösung nicht so ohne weiteres mitbekommt - irgendwann merkt man, dass die Aufbaubatterie beim Fahren nicht mehr lädt. Das wollte ich vermeiden, aber parallel den Fall absichern, dass jemand bei der Fahrt einen Kaffee zieht, während der WR an der Aufbaubatterie hängt. Dann schubst der Generator die nötigen 100A über das Trennrelais, was zu Geruchsbelästigung führen kann. Gruss Manfred
Das Foto vom Datenblatt hast Du aber schon gesehen, oder??? ![]() Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... da steht eindeutig: Charge und Discharge -45 bis 85 Grad. Das ist englisch und heißt auf deutsch Ladung und Entladung von -45 bis 85 Grad. LG Peter Hallo, der Thread ist zwar bereits etwas älter, aber mich beschäftigt diese Kombination aktuell ebenfalls. In unserem Weinsberg Orbiter 591G von 2008 ist auch das Calira-Ladegerät LG 616 (mit Bordcontrol 2007 und Verteilerbox VB 05) verbaut und ich spiele mit dem Gedanken auf LiFePo4 umzurüsten. Zusätzlich haben wir 2x 100 WP Solar auf dem Dach, angeschlossen mit einem rund 10 Jahre altem Billig-Solarladeregler. Den Regler würde ich vermutlich aus Angst um die neue Batterie vorsorglich austauschen. Wie ist dieses Projekt von 2020 ausgegangen? Hat es funktioniert? Und wenn ja, mit einem zusätzlichen Ladebooster oder anderer Hardware oder einfach Plug-and-Play-Austausch? Vielleicht hat ja auch jemand anderes die gleiche Konstellation auf Lithium umgerüstet und kann von seinen Erfahrungen berichten. Gruß, Andreas LG616 mit LFP hab ich seit vielen Jahren, ist kein Problem. Den Solarregler würde ich austauschen, wenn es kein MPPT ist, der Energieveschwendundsvermeidung wegen. Gruss Manfred Hallo alle, ich habe das leider erst jetzt gefunden, da hätte ich mir deutlich weniger Gedanken machen müssen... Mein Knaus hat auch das BC616 IU Ladegerät mit der Verteilerbox 05 und der Board-Control. Mittlerweile sind statt der Bleibatterie eine 120 AH LiFePO4 drin und noch 200 Ah Solar auf dem Dach mit einem Votronic MPP250. Der MPPT ist auf LiFePO 14,6 V eingestellt und läd die Aufbau- und die Startbatterie. Das BC616 steht auf Liquid, das sind dann 14,4 V. Damit würde die LiFePo nicht 100% voll, aber den Rest macht dann der Solarregler nebenher. Und da wir mittlerweile auf Landstrom größtenteils verzichten ist das sowieso egal... Eine kleine Besonderheit des BC616 ist, dass dort das Trennrelais eingebaut ist und bei 14,1 V an der Versorgungsbatterie einschaltet und bei 13,2 V wieder trennt. Die 14,1 V werden bei ein wenig Sonne und wenig oder keinem Verbrauch schnell errreicht und dann wird die Starterbatterie (mit)geladen. Die 13,2 V werden ohne Last (abgestelltes Fahrzeug) kaum oder erst nach recht langer Zeit unterschritten. Somit sind beide Batterien über längere Zeit verbunden und gleichen ihren Ladezustand (z.B. entladen der Starterbatterie durch die "stillen" Verbraucher des Fahrzeugs) aus. ![]() Die ersten 2 Tage war keine Sonne, ab dann war es schönes Wetter ohne nennenswerte Verbraucher im WoMo. Die Kabelquerschnitte 6 mm2 vom Ladegerät zu den Batterien reichen für den angegebenen Strom (max. 16 A) locker aus, geändert habe ich daran nichts. Auch für die Ladekabel vom MPPT-Regler passen diese Querschnitte. Die Kabel zu den Verbrauchern - besonders zum Wechselrichter - müssen natürlich entsprechend ausgelegt werden. ![]() So sieht es bei uns aus. Sind in Köln bei 50% losgefahren. Kühlschrank auf 12 V an. Zwei Tablets an 12 V und ein Handy am Wechselrichter. ![]() Einen Ladebooster haben wir nicht. Eine Calira 20/30. Eben geschaut bei 91% Ladezustand läuft die Erhaltungsladung zur Starterbatterie. Bei 90% tut sich da nichts.
Dann such dir ein Programm mit 14.2 Volt Absorbationsladung und 13,5-13,7 Erhaltungsladung. Aber nicht 14,6 Volt.
Grimms Märchen Teil 13. Oder auf gut Deutsch. A´ Bledsinn. Die 14,4V und 100%. Franz
Kannst du diese beiden Aussagen näher begründen?
Ein Lithium Accu gilt als Voll. Wenn du 13,7 Volt hast und der Ladestrom unter 200 mA ist. Zu den 14,6 Volt. Das ist die maximale Ladeschlusspannung der Zellen. Und bei 14,6 schaltet dir jedes vernünftige BMS den Accu ab. Aber es ist nicht Aufgabe des BMS, durch falsch eingestelltes Ladeequipment den Accu permanent vor Schäden zu bewahren. Sondern den Accu innerhalb seiner Grenzen zu schützen. Falls mal was Schief läuft. Bei einer Einstellung von 14.6 Volt schützt es den Accu vor dem Besitzer. Ist leider so. Franz Hallo, jetzt möchte ich es doch mal genau wissen, auch wenn es evtl. kleinlich wirkt. Was ist an dieser Aussage Blödsinn? Das BC616 steht auf Liquid, das sind dann 14,4V. Damit würde die LiFePo nicht 100% voll, aber den Rest macht dann der Solarregler nebenher. Und laut meinem Zellen-Hersteller ist die max. Charge Voltage einer Zelle 3,65V, für die Batterie somit 14,6V. Und diese 14,6V gibt auch Votronic als einen von 4 Möglichkeiten für LiFePO4 vor. Oder meinst du dass das was Votronic vorgibt falsch ist? Jetzt könnte man noch über Toleranzen diskutieren, wie genau ist die Ladespannung von 14,6V und wie genau misst das BMS die OVP? Bisher hat das BMS jedenfalls noch kein OVP reklamiert. Und die von dir angeführten 13,7V kann der MPPT-Regler sowieso nicht. Wenn man die Ladespannung des Ladegerätes (Solarregler, Ladegerät, Booster) tiefer einstellt - z.B. auf die am Regler möglichen 14,2V oder 14,4V - bringt das Ah-mäßig praktisch nichts, ob es was nützt weiß ich allerdings auch nicht. Oder auch nach dem Motte: Wenn's nichts nützt - schaden tut's wohl auch nicht :-) .
Das ist nicht korrekt. Franz
Diese Spannung eignet sich für LiFeYPO4 Zellen. Und was hast du für Zellen. LiFePo4 Zellen. Man sollte die Daten in dem richtigen Kontex sehen. Franz
Kapier ich immer noch nicht. Ich habe LiFePO4 Zellen. Laut Datenblatt 3,65V max. Charge Voltage, also wohl für 100%. Alles was weniger Spannung ist, ist dann < 100%, also nicht 100% voll.!? In der Votronic Beschreibung zum MPP 250 steht nichts von LiFeYPO4, nur (für 4 Zellen um korrekt zu sein) LiFePO4 mit 14,2, 14,4, 14,6 und 14,8V für Sonderanwendungen. Und hier für LiFeYPO4 --> Link steht was von Charge Voltage 3,8V und 4V für 100% Charge Capacity bei den Diagrammen..... Ich gebs auf. Wenn man jemanden verarschen will. Bitte such dir jemanden anderen. Franz Schade, es liegt mir fern jemand zu verarschen, aber wenn es dir so vorkommt kann ich auch nichts machen. Ich bin der Meinung meine Frage - zumindest die mit den 100% Ladung - wäre einfach zu beantworten. Aber so kann man sich täuschen. |
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