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Hallo, am Wochenende hat meine Aufbaubatterie den Dienst quittiert. Freitagabend war noch alles in Ordnung, morgens fiel mir auf, daß das Bedienpaneel ausgeschaltet war. Dachte mir nichts dabei, wollte es wieder einschalten. Daraufhin blinkte das rote Dreieck und die Anzeige zeigte den letzten roten Balken an. Das System ließ sich nicht wieder einschalten. Machte dann den Motor kurz an, nach dem 1abschalten des Motors hatte die Anzeige wieder 2 grüne Balken. Durch die Solaranlage wurde die Batterie auch wieder geladen. Samstagabend dann wieder das selbe Spiel. Das System schaltete sich ab, rotes Dreieck, letzter roter Balken. Hab das Womo dann an den Strom gehängt, alles funktionierte. Habe dann heute, als wir wieder zuhause waren, habe ich mal einen "Streßtest" gemacht. Die Batterie war durch den Anschluß am Strom recht gut geladen, zumindest zeigte die Anzeige 2 grüne Balken. Habe dann einige Verbraucher eingeschaltet, nach kurzer Zeit war wieder Schluß. Die Batterie (Varta, Naß, Blei, wartungsfrei, 7 Jahre alt) war recht warm, selbst nach dem Abklemmen war sie noch warm. Die Batterie wird wohl hin sein, oder? Ohne jetzt Messwerte zu haben, spricht das Verhalten deiner Batterie für einen Defekt..... Entweder pauschal austauschen oder mindestens die Batterie einmal vollladen, Ruhespannung messen und dann kontrolliert mit einem Verbraucher von z.B. 5A belasten und die Zeit stoppen bis die Batterie eine Spannung von z.B. 12,3V hat.... die Kapazität wird wohl dann nicht mehr dem Neuwert entsprechen. Achtung! Die Batterie nicht mehr unbeabsichtigt laden. Wenn sie warm wird hat sie einen Zellschluss, sie kann beim laden anfangen zu kochen, dabei treten Schwefelsäure Dämpfe aus! Also ausbauen und durch eine neue Batterie ersetzt! Hi, bei einer 7 Jahre alten Blei Säure Batterie würde ich gar keine Faxen machen. Weg damit und ne neue her. Und dann Daumen drücken dass diese auch wieder so lange hält. Gruß Flo Hi, danke für eure Antworten. Hatte die Batterie schon vorsorglich ausgebaut, da mir die warme Batterie nicht geheuer war. Ich denke auch, das sie mit ihren 7 Jahren einfach am Ende ist. :daumen2: Gute Entscheidung ....
so ist es .... Unsere ist den gleichen Tod gestorben, mit exakt den gleichen Symptomen. Die ist einfach fertig. bis denn, Uwe Mein MOLL AGM-Akku hat schon 7 Jahre auf dem Buckel. Ich teste derzeit, wie lange er noch bei kontinuierlichem Verbrauch durchhält. Bis zum Herbst 2020 waren wir immer zufrieden, wir stehen aber meist mit Landstrom. Er wurde daher in seiner Lebenszeit nur ganz selten mal ernsthaft gefordert. Nun will ja nicht dumm dastehen, wenn man nach der langen Coronapause wieder "richtig" losdarf.... Sollte er zu sehr schwächeln, habe ich mir vorgenommen, auf Lifepo umzustellen. Dachte an Liontron. Die Lifepo-Akkus sind m.E. mittlerweile preislich im vertretbarem Rahmen angelangt. Zu meinem Post vom 16.04.21: Messwerte: 26.04.13Uhr :15,50 (direkt nach Abschaltung des CTEK), 26.04. 18 Uhr: 14,70, 27.04. 17 Uhr: 12,73, 28.04. 12 Uhr: 12,64. Von Moll empfohlenene Ladeschlussspannung: 11,4. Die Werte lassen wohl auf noch brauchbaren AKKU schließen, zumal bei der von mir am 16.04. beschriebenen Nutzung !!?? Habe mal nachgeschaut: Kauf im September 2013 MOLL Typ AGM 81095, wird unter dieser Bezeichnung noch heute gebaut. Das lässt leider keine Rückschlüsse darauf zu, ob der Akku fit ist. Unserer hat damals auch anstandslose Spannungswerte ohne Last gezeigt. Aber nach 10 Minuten Licht an war er dann am Ende. Um rauszukriegen, was der Akku noch kann, musst Du ihn voll Aufladen, dann mit einem konstanten Strom entladen (Größenordnung 10 A, Batteriecomputer ist bei der Beobachtung hilfreich, sonst Strommesszange) und schauen, wie viele Ah (Strom in A x Zeit in h) du rausbekommst, bevor er auf 12 V runter ist (tiefer sollte man nicht gehen bei einer Bleibatterie). Wenn da ungefähr der halbe Kapazitätswert der Batterie rauskommt, ist sie noch topfit. Also bei einer 100 Ah AGM sollten 50 Ah entnehmbar sein, bis sie auf 12 V abfällt. Der Wert ist allerdings vom Strom abhängig, normgerecht wären (Kapazität in Ah)/(20 h) als Entladestrom (C20-Wert), bei 25 °C. Aber wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst :) bis denn, Uwe Ein Nachbar besitzt ein Profi-Testgerät. Er will mal die notwendigen "richtigen" Tests durchführen. Bin mal gespannt... Werde berichten! Das einzige was über den Batteriezustand bei Blei Auskunft gibt, ist eine Prüfung des Innenwiderstands. Gegen Ende der Lebensdauer steigt dieser an
Diese Testgeräte sind meist für Starterbatterien und prüfen nur, ob die Batterie noch genug Strom für einen Motorstart zur Verfügung stellen kann. Das hat mit der Restkapazität nur wenig zu tun. Eine völlig fertige Batterie kann man so identifizieren, eine halb fertige besteht den Test ohne weiteres... bis denn, Uwe
Ja. Völlig normales Verhalten - die Kapazität sinkt immer weiter, bis die Restkapazität nicht mehr brauchbar ist. Man kann sich eine neue Bleibatterie kaufen, dann beginnt das Spiel von vorn. Oder eine Lithiumbatterie, dann spielt man nicht mehr mit. Gruss Manfred
Meine alte Aufbaubatterie hat nur noch 20Ah von 95Ah gebracht, aber beim Tester beste Startstromwerte angezeigt ! RK
Das sehen aber eine ganze Menge Leute eine ganze Menge anders. Weelchem Handbuch ist das denn entnommen ? Raus damit und fertig. Da würde ich keine Zeit mehr mit verschwenden. Die ist tot. Das Testgerät hat angezeigt, dass der Akku platt ist, naja, nach 7 Jahren... Also muss was Neues ran. Habe mich für eine GEL entschieden und bestellt. Das Störende bei meinem WOMO ist, dass man an die Batterie erst nach dem Abbau des Beifahrersitzes kommt. Die preisgünstigen angeblich servicefreien Nass(Versorgungs)Batterien sind bekanntlich ja nicht wirklich servicefrei (Marketingtrick). Daher kommen sie für mich nicht infrage. Habe mich bei Amumot mal schlauer gelesen und bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass auch die LiFePod's ihre Empfindlichkeiten haben (Laden unter Null Grad u.a. nicht zu empfehlen / Laden bei längerem Stillstand möglichst nur zu 60 % u.ä. Mätzchen). Da frage ich mich, wie man sich z.B. beim Wintercamping verhalten soll, wenn die Batterie beim Nichtintegrierten (Alkoven) im "eiskalten" Fahrerhaus sitzt. Soll ich vor dem Laden erst mit dem Fön unter dem Beifahrersitz hantieren? Da scheint mir eine GEL als bessere Wahl (für meine Kiste). Amumot empfiehlt und verkauft, m.E. zu Recht, weiterhin auch GEL. Da lasse ich mein CTEC MXS 10 auf Erhaltungsladung stehen und muss mich im Urlaub nicht um die Wettervorhersage (Frostgefahr) kümmern. Bei richtigen "Expeditionen" wären die LiFePod natürlich das Wahre.
Es mag Alkoven mit extremer Isolierung geben, die bei entsprechend niedriger Raumtemperatur in den Frostbereich kommen. Die meisten haben aber eher eine Temperatur von >15°C und einfach nur mit Vorhängen oder einfachen Abteilungen kaum so eine große Differenz zum Fahrerhaus. Daher wird es für viele wohl egal sein, solange die Heizung läuft. Andere haben sie sowieso weiter hinten. Kritisch wird das eher, wenn die Akkus im Außenbereich hinter einer Klappe sitzen (unabhängig von der Bauform, aber eher bei größeren Womos). RK Hallo rkopka, eine LiFePod unter dem Beifahrersitz hätte aus meiner Sicht bei unserem Sprinter Bj. 1998 den denkbar schlechtesten Standort. Nur dünnes Blech unter der Batterie. Da ist zum Außenbereich (Natur) eigentlich NICHTS, da Eisen keinerlei Isolation bietet. Außerdem ist sogar nach unten eine Öffnung vorhanden, um etwaige Gase aus einer Nassbatterie ins Freie gelangen zu lassen (Entgasungsschlauch). Hinzu kommt, dass bei meinem alten Sprinter das Fahrerhaus auch im Fahrbetrieb z. B. in Staus merklich ganz schnell kalt wird. Dem kann natürlich mit Heizgebläse entgegengewirkt werden. Ich bin jedenfalls sicher, dass das Fahrerhaus beim Herbst/Wintercamping in den untersten 50 Zentimetern sogar beim Weglassen der Abtrennung kaum einen Unterschied zur Außentemperatur aufweisen würde. Außerdem Durchzug und Kondensat an den Scheiben... Der Vorteil des Nicht-integrierten ist ja gewollt (oder systembedingt), dass nicht das Fahrerhaus mit beheizt werden muss. Uns stört das kalte Fahrerhaus überhaupt nicht, weil wir es mit einfachsten Mitteln wirksam vom Wohnbereich trennen. Wir stellen sogar fest, dass die Scheiben des Fahrerhauses morgens kaum beschlagen sind, was wohl auch eine recht gute Isolation zum Wohnbereich vermuten lässt. Bei unserem Aufbau von Dethleffs kann ich mir leider keinen besseren alternativen Standort für die Aufbaubatterie vorstellen. Gestern las ich, dass es sogar LiFePods gibt, die ein Heizelement beinhalten, um mit EIGENEM Batteriestrom die Batterie zunächst etwas aufzuheizen, um dann im Plus-Bereich laden zu können. Da wird die hochgelobte Technologie doch wohl ein bischen pervers, oder? Möglicherweise treffen die geschilderten Fakten auf jüngere Fahrzeuge nicht mehr zu...? Wenn meine letzte Nass- oder AGM-Batterie 7-8 Jahre gehalten hätte würde ich keinen Gedanken an LiFePo verschenken wenn mir die Kapazität gereicht hat. Eine sehr gute Varta LA 95Ah AGM Professional kostet 150 Euro. Wenn die wieder 7 Jahre hält kann man ja mal kurz hochrechen wie lange eine LiFePo halten muss um sich zu rechnen. Ich galube nicht dass man einen Taschenrechner braucht um zu erkennen dass ein einfacher Austausch die vernünftigste Lösung ist.
Zu der Erkenntnis bin ich letztlich auch gekommen, habe aber nicht mehr AGM sondern Gel für EURO 146 (100 Ah) gekauft. Für GEL ist das ein guter Preis. Wenn sie was taugt sollte sie länger halten als eine Naßbatterie. |
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