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CP oder Stellplatz Gebühren für Hunde 1, 2, 3, 4, 5


WomoTechnikService am 14 Jan 2020 23:02:18

thomas56 hat geschrieben:und genau dieses bellen nervt!


Da hab ich mich mal auf dem Stellplatz richtig mit einem Camper angelegt, der wollte mich sogar verhauen... mein Hund hat immer mal kurz gebellt, um seine Artgenossen zu begrüßen, wenn sie vorbei liefen. Der andere Camper meckerte dann mit mir in einem sehr unhöflichen Ton, erst hab ich ihn völlig ignoriert, dann hab ich ihm gesagt er solle bitte aufhören zu sprechen, mein Hund dürfe ja auch nicht bellen, das ist doch nur seine Sprache... da ging er auf mich los... ich hatte aber die Sprayflasche mit dem Bremsenreiniger in der Hand und hab sie nur hoch und in seine Richtung gehalten... er stieg dann in sein Wohnmobil und fuhr wutentbrannt ab.

Hundehasser sollten schon auf einen Platz mit Hundeverbot fahren oder toleranter sein.

LG Peter

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Heinz53 am 14 Jan 2020 23:47:09

"Toleranz" ist das das neue Fremdwort?

Schade, man kann es fast glauben!

Heinz

Tinduck am 15 Jan 2020 09:03:49

WomoTechnikService hat geschrieben:... mein Hund hat immer mal kurz gebellt, um seine Artgenossen zu begrüßen, wenn sie vorbei liefen.


Mal davon abgesehen, dass die Reaktion des Kollegen unterirdisch war... findest Du es wirklich OK, wenn Dein Hund im Minutentakt anschlägt, weil ein anderer Hund vorbeiläuft? Auf grösseren, gut belegten CPs oder SPs kann das schon ziemlich oft sein.

Hundehasser sollten schon auf einen Platz mit Hundeverbot fahren oder toleranter sein.


Genauso könnte man sagen, Hundehalter sollen ihre Tiere erziehen oder zuhause bleiben. Wird sicher genausoviel Verständnis bei den Betroffenen finden.
Ganz ehrlich, nach unseren bisherigen Erlebnissen (nicht angeleinte Hunde jagen Kinder, vollgepieselte CPs, Dauerbeller im Womo eingesperrt, ungebetener Hundebesuch auf der Parzelle bis an den Esstisch u. v. m.) würden wir gern mehr hundefreie Plätze anfahren. Leider ist das Angebot meist recht spärlich.
In Spanien gibt es übrigens überraschend viele davon, kann sich ja jeder selbst ausrechnen, warum.

bis denn,

Uwe

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DonCarlos1962 am 15 Jan 2020 12:26:30

Lieber Uwe,

ich kann dich verstehen, wenn Du Dich über Dauergebell aufregst. Hunde gehören auch nicht unbeaufsichtigt. Weder das sie allein im Wohnmobil bleiben müssen und da ständig nach dem Herrchen bellen, noch das sie unangeleint auf dem Platz herum rennen und Unsinn machen. Das gehört sich nicht!
Da bin ich sehr bei Dir! Tatsächlich sind es aber im Regelfall nicht die Hunde, welche Probleme machen, sondern wir Hundehalter.

Und da gibt es auch von - bis. Uns Hundehalter gehen die, meist wenigen nervenden Hunde, auch auf den Geist. Weil sie den Ruf ALLER demolieren!

Man kann als Halter dafür sorgen, dass die Vierbeiner nicht auf die Parzelle pinkeln oder gar kacken! Auch kann man seinen Hund an einer angepassten Leine auf dem Platz halten.

Auf der anderen Seite erwarte ich aber auch, dass man nicht mit der ganzen Familie und allen Strandutensielien oder Dusch-/Waschzeug immer über "meine" Parzelle rennt, und sich dann aufregt, dass der Hund anschlägt. (Leider schon oft erlebt!)

Wenn jemand normal an unserem WoMo vorbei geht, bleibt unser Hund vollkommen gelassen, liegt unter dem Wagen und döst vor sich hin.
So ein Tier hat im Regelfall sehr schnell heraus, was zu dem "eigenen" Bereich gehört und was nicht.
Bleibt jemand außerhalb dieses Raumes herrscht im Regelfall Ruhe. (Artgenossen vielleicht ausgeschlossen.) Darum versuchen wir den letzten Platz in der Reihe, ohne viel Laufkundschaft, zu bekommen.

Dann gibt es aber noch die lieben Mitmenschen, die auf den Hund zugehen, möglichst noch von oben kommend mit der Hand über den Hundekopf streichenl wollen, und sich dann echauffieren, wenn der Hund bellt, oder gar schnappt.
Leider ist das kein Einzelfall.
Auch Kinder werden manchmal, sogar beaufsichtigt, an den "süßen" Hund geführt... "Chantalle, mach der Hungk mal ei!" (Ein Kölner versteht das!)

So lieb unser Hund sein mag, ich lasse das nicht zu. Es ist und bleibt ein Tier und ist nie 100% berechenbar. Auch wenn es vielleicht 1.000 mal gut geht.

Ich will damit zu Ausdruck bringen: Es liegt nicht nur am Hund, nicht nur am Hundehalter, sondern auch an den Menschen ohne Hund, dass Unruhe auf dem Platz herrschen kann.

Das Peters Hund im Minutentakt gebellt hat, schreibst Du hier, ohne dabei gewesen zu sein. Ist auch nicht ganz fair, oder?

Ich plädiere für ein gutes Miteinander. Auch ein freundliches Wort unter Campingnachbarn kann viel Ärger ersparen!
"Würden Sie bitte den Hund an die Leine nehmen, wir möchten ihn nicht an unserm Tisch haben."
"Selbstverständlich, bitte entschuldigen Sie. Wir machen den Hund fest."

So kann man auch miteinander umgehen. Ohne direkt zu zanken! Sehr entspannend für beide Seiten!
Und da liegt der Hase im Pfeffer!
Scheinbar hat unsere Gesellschaft es verlernt mit berechtigter Kritik klar zu kommen. Jeder, egal auf welcher Seite er jetzt steht, fühlt sich direkt angegriffen und keift zurück, für eine Sache die es eigentlich gar nicht wert ist.
Aus dem Nichts entsteht Wut, und für was?


Es ist aber gar nicht das Thema dieses Fadens, wir schweifen ab.

Gebühren für einen Hund finde ich in Ordnung, wenn sie nicht überzogen sind. Wenn dann auch noch entsprechende Einrichtungen für den Hund bereit gestellt werden, sollen sich die Investitionen für den Betreiber auch bezahlt machen.

Wir lassen unseren Hund übrigens dieses Jahr bei unserer Frankreich-Rundreise Zuhause in der Hundepension. Das ist entspannter für den Hund, (fast jeden Tag an einem anderem Ort) und viel entspannter für uns, weil wir uns nicht kümmern müssen.

LG Carsten

Rollator am 15 Jan 2020 12:49:15

Heinz53 hat geschrieben:"Toleranz" ist das das neue Fremdwort?



Ich halte es da eher mit unserem ehemaligen Bundespräsidenten: Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz.

Er beschreibt es sehr gut:

Die Toleranz wird gern auch von denen bemüht, die Toleranz für ihre eigene Rücksichtsichtslosigkeit einfordern.

Zum hiesigen Thema passt das sehr gut, denn das verschiebt die Grenzen dessen, was der eine oder andere als Toleranz bezeichnet doch recht drastisch.

Ein weiter oben putzig beschriebener Hund, der doch nur durch kurzes Bellen seine Artgenossen besucht, haben wir auch einige Jahre lang auf einer Nachbarparzelle "genossen". Die kurze Begrüßung eines Beagles beispielsweise besteht aus einer Mischung zwischen Bellen und dem heulen eines Meutehundes. Und das wiederum veranlasste dann im Umkreis von 50 Metern jeden weiteren Hund, in diesen Chor einzustimmen. Da trennen sich die Ansichten recht schnell auf. Muss nämlich alles nicht sein. Dem Welpen einige Male kurz eine zur Kasperklitsche gefaltete Zeitung bei solchem verhalten auf den Hintern, danach die Zeitung beim Gefühl, dass unnötig Gekläfft wird auf den tisch und siehe da, man hat ein Hundeleben lang einen treuen Begleiter, der weder mißhandelt wurde noch schlecht behandelt, sondern der von vielen lobend wahrgenommen wird, wenn er plötzlich unter Tisch oder Bank hervor kommt und den Ankommenden durch lautloses Schwanzwedeln begrüßt. Drei Hunde hatten wir, keiner war einer dieser Kläffer, die für jeden Mist anschlagen.

Birdman am 15 Jan 2020 13:08:04

Nachdem wir jetzt bereits beim Thema "einzig richtige Hundeerziehung" angekommen sind, warte ich gespannt auf die Beiträge zur richtigen Kindererziehung. :-D

Rollator am 15 Jan 2020 13:27:12

Einzig richtige würde ich nicht wirklich sagen.

Ich bin allerdings Anhänger der Meinung, dass die heute oft gängigen modernen Methoden zur Erziehung von Hunden nicht alle mit dem Wort Toleranz unwidersprochen hingenommen werden sollten. Diese sehen nämlich in der Realität nicht selten so aus, dass nicht mehr der Hund erzogen wird, sondern die Mitmenschen, die auf diese teilweise falsch oder zu gleichberechtigten Lebenspartnern erzogenen Hunde treffen. Zumal die auch dem Tier nicht gut tut. Agressive und unruhige Hunde sind nicht selten Hunde, die sich ohne es zu wollen in einem Rang im Rudel wiederfinden, den sie garnicht haben wollten.

Was das mit Gebühr zu tun hat? Für mich eine ganze Menge, denn Gebühren zur Abwehr gehen eben meiner Ansicht nach genau damit einher.

Scimitar am 15 Jan 2020 13:44:00

Das Problem ist vielfältig und es wird keine Allgemeinlösung zu finden sein.
Letztes Jahr auf dem Stellplatz Lago Vida bei Leipzig, ging ich mit meinen Hund über den befestigten Weg Richtung Ausgang um eine Gassirunde zu machen. Dabei kam ich logischerweise an mehreren Stellplätzen vorbei. An einen Platz schoss unter dem Campingtisch ein kleiner Hund hervor bellte wie wild und riss den Tisch samt sich darauf befindlichen Flaschen und Gläsern um.
Mein Hund ignoriert bellende Hunde und ich bin weiter gegangen. Da rief mir der Hundehalter hinterher, ich sollte auf meinen Hund aufpassen, er hätte seinen Provoziert :eek:
Meine Erfahrung sagt mir, das umso Kleiner die Hunde umso weniger Erziehung.

Jagstcamp-Widdern am 15 Jan 2020 13:46:48

carsten hat das (fast) alles richtig und schön beschrieben - mit einer ausnahme:

es ist nicht erforderlich einen hundehalter anzusprechen, damit dieser das tier an die leine nimmt, denn auf allen mir bekannten cp/sp herrscht LEINENPFLICHT - und wenn diese auch beachtet wird, sind schon 50% der probleme beseitigt.
leider erlebe ich aber auch auf unserem sp des öfteren, dasz ein Womo ankommt, die aufbautür geöffnet wird und das "fellkind" über den gesamten platz rennt und sich in der zeit die satellitenschüszel dreht.....

allesbleibtgut
hartmut

Heinz53 am 15 Jan 2020 14:06:28

Ich muß mich noch mal einklinken.

"Toleranz" heißt für mich nicht den anderen zu erdulden, sondern ihn so zu nehmen wie er ist.
Fühle ich mich du ihn gestört, so kann (oder muß) man darüber sprechen. Aber das geht auch in normalem Ton ohne Geschrei, Gewaltandrohung und sonstiges.
Als Hundehalter, wir haben derzeit drei Hunde, kann ich Leute voll und ganz verstehen die sich durch kläffende Hunde gestört fühlen, mir geht es nicht anders. Anderseits Leute ohne Hundeerfahrung wissen gar nicht warum das Tier so reagiert, ein Gespräch hilft hier mit Sicherheit.

Ansonsten Carsten :top: :top: :top: :top: :top:

Heinz

IQFisch am 15 Jan 2020 18:06:16

Also ich finde die Hundegebühren häufig nicht nachvollziehbar.

NICHT weil ich der Meinung bin es will sich jemand eine goldene Nase verdienen (soll er doch. keiner wird einen Preis verlangen den nicht auch genügend Leute bereit sind zu zahlen), sondern weil ich die Relationen nicht verstehe.

So habe ich schon auf CPs 3 EUR für unseren Hund bezahlt wo weder Tütenspender, noch Hundeduschen etc. vorhanden waren. Also schlichtweg eine Gebühr für die "Duldung" eines Hundes.
Auf anderen Plätzen habe ich weniger oder auch schon gar nichts für den Hund bezahlen müssen, wo jeden morgen bei der Brötchen-Lieferung auch ein Tütchen Leckerli mitgebracht wurde, es nicht nur Hundeduschen, sonden ganze Waschhausbereiche für Camper mit Hund vorhanden waren und sogar komplett umzäunte Parzellen für Camper
mit "Ausbüx-Hunden" geboten wurden.

Es ist also völlig unterschiedlich was man zum Preis X erhält. Aber das ist finde ich andersrum gesehen auch kein Hundehalter spezifisches Phänomen. Das liegt darin begründet das es das gute Recht des Geschäftsmanns ist für sowenig Leistung wie nötig soviel Geld wie möglich zu erwarten.
Mein Recht als Verbraucher ist es so viel Leistung für möglich für so wenig Geld wie nötig zu erwarten.
Ich selber entscheide doch dann ob ich bereit bin zu zahlen oder eben nicht.

Hundeerziehung hin oder her ich stimme vielen Vorrednern zu, die Hundehalter sind leider meistens die die erzogen gehören.
Ich persönlich finde es selbstredend, daß unser Hund andere Camper nicht belästigen darf. Eigentlich ist es dann optimal, wenn der Hund im Prinzip gar nicht auffällt.
Ok letzteres gelingt uns meistens nicht, weil unser Hund schwer zu übersehen ist. Wir wurden schon von Mitcampern gefragt ob wir immer mit Pony in den Urlaub fahren.... Zum Glück bellt unser Hund auch genau so viel wie ein Pony... nämlich gar nicht.

Es gibt wie wir finden auch einen großen Unterschied zwischen "Hunde erlaubt" und "Hunde willkommen"

Und es ist auch wichtig an der Stelle etwas selbstkritisch zu sein und wissen was man sich, seinem Hund und potenziellen Mitcampern zumuten kann und darf.

Wenn man merkt der Hund ist unzufrieden und macht ununterbrochen Radau, dann sollte man zum Wohle aller Mitcamper halt auch einfach mal sagen "OK. Dann erstmal wieder nach Hause und trainieren"
Wenn der campende Hundhalter sich an die Regeln eines gesunden Miteinanders hält und seinen Hund dahingehend erzieht, wird auch wenig Problem mit hundelosen Mitcampern haben.

Wir haben jedanfalls nocht nie entsprechend unschöne Erfahrungen gemacht. Das wichtigste was ein Hundehalter lernen muss, ist es sein Umfeld aus der Sicht eines Nicht-Hundehalters sehen zu können. Dann wird er in der Lage sein sich entsprechend zu verhalten und ein tragbares Miteinander zu gestalten.

Und grade das Miteinander ist ja das was uns Camper ausmachen sollte

rabi am 15 Jan 2020 18:24:46

würde dich ja positiv bewerten, wenn ich dürfte :)

partliner am 15 Jan 2020 18:55:14

IQFisch :top: :top: :top: :top: für Deinen Beitrag

Ich als nicht-Hundehalter habe folgende Erfahrungen gemacht:

schwierig wirds für mich immer dann, wenn der Hundehalter das Wohl seines Vierbeiners über das Wohl der Mitmenschen stellt;
getreu dem Motto: erst komm ich, dann mein Hund, dann ne ganze Weile nix, dann kommt die Frau und mit großem Abstand der Rest der Menschheit.

cbra am 15 Jan 2020 21:09:26

woaah - was für ein thread

ob ein hund gut oder schlecht erzogen ist hat mMn für die gebühre genau keinen einfluss

den leuten passt halt gerne nicht was andere machen, und viele wollen dann direkt oder auf umwegen eine strafe für die bösen anderen.

im extremfall für alles was den eigenen vorlieben nicht 100% entspricht.

finde ich gaga

aber dem einen passt der hund des anderen nicht, das schlechte oder laute parken, der rauch vom griller, das schmutzige auto, die laute türe....endlose liste.

ist halt so und hat alles - inkl hundeverhalten nix mit gebühren zu tun.

die gebühren soll der betreiber rechnen wie er mag - ist doch komplett eagsl - es weredn immer einige aufstehen und jammern weil es aus ihrer sicht unfair. kann ich nicht nachvollziehen - man schaut in die karte und sieht einen gesamtpreis für eine dienstleistung und die passt oder nicht. und ob mir die passt ändert sich doch keinesfalls wenn es für wen anderen teurer oder billiger wird. da brauch ich garnix vergleichen. egal ob es über/unter 3,5 t ist, 2 kinder gegen 3 hunde oder ein rosa gegen ein hellblaues auto gegengerechnet wird.

mir ist auch nicht erklärlich (betriebswirtschaftlich) warum kinder billiger sind als erwachsene - macht man aber um andere kundenkreise zu erschliessen etc. und so denkt sich der CP betreiber wie jeder andere unternehmer oder verein auch wie er eine preisstruktur bastelt die in seinem umfeld den ertrag, den aufwand und das gejammere in einem für ihn passende gesamtsystem schafft.

man brauch garnix

DonCarlos1962 am 15 Jan 2020 22:00:08

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:carsten hat das (fast) alles richtig und schön beschrieben - mit einer ausnahme:

es ist nicht erforderlich einen hundehalter anzusprechen, damit dieser das tier an die leine nimmt, denn auf allen mir bekannten cp/sp herrscht LEINENPFLICHT - und wenn diese auch beachtet wird, sind schon 50% der probleme beseitigt.

allesbleibtgut
hartmut


Lieber Hartmut,

da hast Du vollkommen Recht. Dem ist nichts hinzu zu fügen!

Rollator hat geschrieben:Agressive und unruhige Hunde sind nicht selten Hunde, die sich ohne es zu wollen in einem Rang im Rudel wiederfinden, den sie garnicht haben wollten.

Leider habe ich das auch feststellen müssen. Ein Hund fühlt sich geborgen und zufrieden, wenn er im Rudel seinen Platz gefunden hat. Im Idealfall ist das aber nicht an der Spitze des Rudels!
Da liegt häufig der Hase im Pfeffer. Aber, es gibt nicht immer den Idealfall, dass ein Hund der richtigen Rasse, im Welpenalter zum Besitzer mit ausreichend Zeit, Können und Geld kommt.

Wir haben damals einen zweijährigen Hund aufgenommen. Auch den kann man erziehen, aber es dauert ggf. einiges länger.
In der Hundeschule werden im Regelfall auch nicht die Hunde geschult, sondern die Menschen die ihn führen. Leider fehlt vielen Hundefreunden die Zeit, das Geld oder die Einsicht, dass eine Hundeschule eine erstzunehmende und wichtige Einrichtung ist.

Aber sollten wir das unter diesem Thema besprechen? Wir sind nicht beim Thema.

LG Carsten

wolfherm am 15 Jan 2020 23:47:53

Moderation:Wie war das Thema? Vielleicht macht ihr für Hundeerziehung ein eigenes Thema auf. Würde diesem Thema echt helfen. Vielen Dank.


felix52 am 16 Jan 2020 00:36:18

Vielleicht könnten die Stellplatzbesitzer ja mal neben den "selbstverständichen" und eigenkostenintensiven
Köttelboxen mit Umsonsthandschuhen ja fairerweise Windelautomaten aufstellen.
Am Besten für Hunde (m/w/d :mrgreen: ) und Menschenbabies. Natürlich getrennt.

Als langjähriger Hundebesitzer mag ich nur sagen:

"Ja, gehts denn noch?".
Grüße auch von meinen DREI Wohnmobilkindern, meinen Enkeln und meinen verstorbenen Hunden.


:)

IQFisch am 16 Jan 2020 09:31:03

Ja da habt Ihr alle Recht. Dieser Thread liesse ich in gewisser weise auf fast jedes erdenkliche Diskussionsthema übertragen.

Im Grunde sollte echt gelten "Levve 'un Levve losse"

Denn jedem Tierchen sein Plaisierchen...

Wenn ich beherzige das es unmöglich ist, Everybodies Darling zu sein (was ja auch eigentlich nieman wollen sollte) kann man trotzdem versuchen sein eigenes Fahrwasser
zu suchen und das so, daß nicht alle anderen an meinem Kielwasser leiden müssen.

Ich denke wenn wir uns alle bemühen Kollisions-Potenzial zu reduzieren, könnte das hier doch ein ganz angenehme Flecken sein.


OK ich weiß.... Vor knapp 2000 Jahren wurden schonmal jemand an einen Baum genagelt weil er die tolle Idee hatte wie schön das doch wäre wenn zur Abwechslung mal alle
nett zueinander sind. Aber die Idee war vom Grundsatz her nicht schlecht....

wolfherm am 16 Jan 2020 09:45:25

Felix und IQFisch:

Was habt ihr an dem Hinweis nicht verstanden? --> Link

Bergbewohner1 am 21 Jan 2020 19:09:55

In HR Porec werden unsere 2 Kleinen wie einer berechnet, dass sind 4 € und finde ich super.
Wir waren viele Jahre im Sommer in Fieberbrunn, als dann der Hund 10 € gekostet hat, wurde es uns dann zu viel. Auf Nachfrage wurde uns keine Ermäßigung gegeben.
Jetzt kostet der Hund "nur noch" 8 €, wir kämen da jetzt zu zweit mit 2 Hunden auf knapp 60 €-geht doch :lach:

Doreen1 am 21 Jan 2020 23:53:33

Naja, in jedem Hotel/Pension zahle ich auch für den Hund, deutlich mehr als 3€... Obwohl sich da der Hund meist außer im Zimmer nirgends aufhalten darf... Mein Hund kläfft nicht (was ggf Ärger und „Aufwand“ für Hotel-/CP- Betreiber bedeuten könnte), schläft in keinem (Hotel-)Bett und k***t auf keinen CP ohne das ich das entfernen würde. Aber es GIBT Zeitgenossen die das für ihre süßen Vierbeiner für „normal“ im Anspruch nehmen. Übrigens bin ich auch sicher dass mindestens einige von diesen das für adäquater halten je höher die Gebühren sind. („Hab ich ja bezahlt!“) Also wird das „umgelegt“. Genau wie der „Aufwand“ für Kinder und überhaupt für alle Gäste die individuell mehr oder weniger „Aufwand“ verursachen.
Abstimmen mit Füßen/Rädern find ich auch gut!
VG Doreen (3 Kinder, mittlerweile 2 erwachsen :-) UND Hund)

DonCarlos1962 am 22 Jan 2020 00:14:07

Wir haben uns ein Ferienhäuschen in Ostfriesland gemietet. (Weil die Eltern nicht mit ins WoMo passen.)
Schon einige Jahre fahren wir mit unseren Eltern und unserem Hund dorthin, der keinen Aufpreis kostet.

Die Vermieter haben jetzt, nach vielen Jahren die Geschäftsbedingungen anpassen müssen, weil Hunde auf die Polstermöbel, oder sogar ins Bett genommen wurden!!!

Wie unverschämt ist es denn im Ferienhaus den Hund auf´s Sofa oder gar in das Bett zu lassen???

Vor diesem Hintergrund kann ich sehr gut verstehen, wenn der Vermieter für den Hund eine Gebühr nimmt.
Doreen1 hat geschrieben:(„Hab ich ja bezahlt!“)

Ja, dass ist dann noch die Krönung. Die Mieter, die glauben, mit einer Gebühr hätten sie ein Recht darauf!

Vor diesem Hintergrund kann man die Gebühren für Hunde gut verstehen.

Tinduck am 22 Jan 2020 08:26:07

Na ja, wenn der Hund zuhause alles darf, kann man ihn wahrscheinlich schwer davon überzeugen, dass er sich im Ferienhaus plötzlich anders benehmen soll...

Und da man bei der Anmeldung im Hotel oder aufm CP ja nun nicht überprüfen kann, ob der angemeldete Hund (oder dessen Besitzer) sich vernünftig benimmt, müssen halt alle zur Kompensation zahlen.

Warum muss man überhaupt auf dem CP für Personen, Hunde oder wasweissich extra zahlen? Ein Ferienhaus kostet auch immer dasselbe, egal, ob ich es zu zweit, zu viert oder allein buche (bei gleicher Grösse). Ich denke schon, dass das alles steuernde Kosten sind, damit keiner auf seiner Parzelle mit 10 Personen und 8 Hunden ‚haust‘.
Und weil sich immer ein gewisser Prozentsatz nicht benehmen kann, gibts dann CPs und auch SPs, die das bis auf 10 Cent für den Kanister Wasser runterbrechen, weil jedes ‚umsonst‘ von einigen Sparexperten gnadenlos bis zum Erbrechen ausgenutzt wird.

bis denn,

Uwe

Birdman am 22 Jan 2020 09:22:29

Tinduck hat geschrieben:... Warum muss man überhaupt auf dem CP für Personen, Hunde oder wasweissich extra zahlen? ...

Och, da scheint der ein oder andere Betreiber durchaus kreativ zu sein. Gestern zufällig auf einen CP in der Nähe Münchens gestoßen, da kosten Hund oder Katze zwar nur € 2.-, dafür wird die Markise mit € 5,50.- pro Nacht extra berechnet: --> Link Wie das wohl berechnet wird, wenn man die nachts wieder einrollt. :wink:

w112 am 22 Jan 2020 13:27:00

Das hat er bei der Landeshauptstadt München gelernt. Geschäfte müssen in München für Markisen und s.g. Nasenschilder "Luftsteuer" bezahlen.

thomas56 am 22 Jan 2020 13:47:23

Birdman hat geschrieben:da kosten Hund oder Katze zwar nur € 2.-, dafür wird die Markise mit € 5,50.- pro Nacht extra berechnet


....und eine Kassettenleerung 7,5,-€! :D

ossi2 am 22 Jan 2020 14:26:16

thomas56 hat geschrieben:....und eine Kassettenleerung 7,5,-€! :D

darunter steht aber "Chemikalschütte für Platzgäste frei", also gilt das nur für "Durchgangsgäste"
Trotzdem eine interessante Preisliste

HeikeD am 22 Jan 2020 15:20:33

Tinduck hat geschrieben:Na ja, wenn der Hund zuhause alles darf, kann man ihn wahrscheinlich schwer davon überzeugen, dass er sich im Ferienhaus plötzlich anders benehmen soll...

Uwe


Das kann man meiner Meinung nach sehr gut! Wenn wir woanders sind (bei Freunden schlafen oder dergleichen, kommen unsere Hunde nicht im mindesten auf die Idee dort das Sofa zu belagern.

Auf CP oder SP liegen sie meistens entspannt am Wohnmobil und bellen sehr selten, meistens nur dann, wenn sich jemand AUF unsere Parzelle begibt.

Kosten für Hunde zahlen wir auch, wenn wir wo unbedingt hin wollen, nahmen wir das bisher in Kauf.

Aber für den nächsten Urlaub sichte ich VORHER die Preislisten und die mit für mich zu hohen Hundegebühren werden gleich aus der Liste gestrichen.

Bergbewohner1 am 22 Jan 2020 17:55:19

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Machen wir auch so, verstehe nicht so richtig warum bei manchen der CP der Hund fast so viel wie ein Erwachsenen kosten soll.
Meistens benehmen sich die Hunde besser, wie die Erwachsenen.

Gast am 22 Jan 2020 18:51:43

Bergbewohner1 hat geschrieben:Heike:Aber für den nächsten Urlaub sichte ich VORHER die Preislisten und die mit für mich zu hohen Hundegebühren werden gleich aus der Liste gestrichen.
Machen wir auch so, verstehe nicht so richtig warum bei manchen der CP der Hund fast so viel wie ein Erwachsenen kosten soll.
Meistens benehmen sich die Hunde besser, wie die Erwachsenen.


...ist eine Möglichkeit ,weil Urlaubszeit sehr kostbar ist. Besser wäre es bei Nennung der Hundegebühren (>2,-€) auf dem Absatz kehrt zu machen und dem Platzbetreiber so klar zu machen das er gerade "den Schinken nach der Wurst" wirft bzw. verloren hat...

Gruß Ronald

Beduin am 22 Jan 2020 22:03:00

Das juckt den vermutlich noch nicht mal :?
Gibt genügend Leute, die auf seinen Platz wollen, da kann er es sich raussuchen

Gast am 22 Jan 2020 22:48:45

Wie in allem, wir haben eine freie Marktwirtschaft. Ein CP Betreiber könnte auch den Platz wer einen Hund dabei hat billiger machen.
Ob mit oder ohne Gebühren bereiten bellende Hunde keine Freude. Wenn es da heißt, mein Hund begrüßt nur seine Artgenossen in dem er bellt.
Geht das Stunde um Stunde,Tag für Tag dann ist schon mehr als eine Belästigung. Liegt dann nicht am Hund sondern bei der Unfähigkeit des Halters.
Das gleiche gilt beim kleinen und großes Geschäft, der Hundehalter versagt.
Mein Hund bellt nicht zum Gruß, weder bei Menschen noch bei Artgenossen. Wer ungebeten den Kopf ins Womo steckt der bekommt bei meinem Schäferhund
ein Problem. Es ist nicht möglich das mein Hund sein Geschäft irgendwo hinmacht. Wir haben einen von klein auf geübten Gassiablauf.
Tür auf in der Nacht, sieht ja keiner und viele machen es auch im hellen besonders am Morgen. Der Hund piepst, muss raus, ein Gassi gehen ist schlecht, man ist ja das Frühstück am vorbereiten.
Es sollten Platzgebühren für Hunde verboten sein.
Wenn der Hund mehrmals ohne triftigen Grund bellt, 10€ Gebühr, bei Wiederholung Platzverweis.
Kleines oder goßes Geschäft 50€ bis 200€ im verbotenen Bereich.

Gruß

cbra am 22 Jan 2020 23:29:19

und dann ein 100er fürs nudelwasser ausleeren
200 fürs spielende kind
ein 50er für den lauten fernseher
.....

unpackbar welche züge das annimmt

Gast am 22 Jan 2020 23:32:02

Und dann diese Denuntianten die sich über eine neue Beschäftigung freuen

DonCarlos1962 am 22 Jan 2020 23:54:45

Lieber Professor,

ich kann jeden verstehen, der sich über ein Dauergebell aufregt.
Aber was Du hier schreibst ist Unsinn.

Zunächst gibt es verschiedene Hunderassen, mit ganz besonderen Eigenschaften. Darüber hinaus kann nicht jeder Hundebesitzer von kleinauf mit dem Hund trainieren, allein, weil der den Hund erst später bekommen hat!
Unser Hund ist eine nordische Spitzart. Diesem Hund wirst auch Du nicht das bellen aberziehen! Vor allem, wenn er schon über zwei Jahre alt ist, bevor Du ihn in Deine Obhut nimmst und er vorher nur auf der Straße gelebt hat. Aber auch sie hat ein Recht auf ein gutes Leben. Nicht nur der "Zuchthund".
Wir haben Luna soweit, dass sie ruhig bleibt, solange niemand auf unsere Parzellle kommt. Mehr konnten wir trotz sehr viel Einsatz nicht erreichen.
Das ist wohl auch genug.
Einem Terrier ist das spielen angeboren, ein Retriever ist im Regelfall ein ruhiger Vertreter und ein Pinscher kläfft gerne. Aber was ist mit den Mischlingen? Da kommt erst mit der Zeit der Charakter an den Tag. Das kann sich der Mischlingshundbesitzer nicht immer ganz aussuchen.

Ja, man kann Hunde erziehen! Aber es gibt da Grenzen. Nur weil ein Herr Rütter im Fernsehen immer Erfolg hat, ist das trotzdem nicht immer so!
Und ja, wenn man den Hund von Welpenalter an hat, sind die Chancen sehr groß, dass man unangenehme Eigenschaften aberziehen kann.
Wenn, ja wenn man es drauf hat.

Es gibt Belästigungen durch Hunde, das streitet ja niemand ab, aber bitte laßt die Kirche im Dorf.
Strafzahlungen oder Verweise vom Platz sind wohl unangebracht. (Ausnahmen vielleicht bei Extrembelästigungen, aber da kann der Platzbetreiber immer sein Hausrecht in Ansatz bringen.)

Bei den "Hinterlassenschaften" ist nach meiner Ansicht der Besitzer, mehr als der Hund, verantwortlich. Da sehe ich auch keine Toleranz. Denn so ein Tütchen zu benutzen ist immer möglich. Da gibt es keine Ausreden.

LG Carsten

Gast am 23 Jan 2020 02:58:24

Lieber Carsten,
wenn wir uns mit dem Kot ja einig sind , da war ja nicht alles von mir Unsinn. :D
Wenn aber im verbotenen Bereich ein Tütchen benutzen muss, dann hat der Hundeführer es nicht gut gemacht.
Unregelmäßige Nahrungsaufnahme oder Gassi gehen. Die erforderliche Auslastung je nach Rasse spielt eine sehr wichtige Rolle.
Ein gutes Hundeleben setzt ein artgerechtes halten voraus. Wer ein Windhund sich anschafft sollte den auch ein paar mal die Woche
seinen Genen entsprechend Auslasten. Dazu wird ein schneller Motorroller nötig sein um mal 80-90km/h für ein paar Hundert Meter
dabei zu sein. Leider kennen die meisten dieser Rasse nur das an der Leine laufen. Warum, weil er nicht hört und ihn ein Auto überfährt.
Es spielt keine Rolle ob es ein Straßenhund ist, aus dem Tierheim kommt, zwei Jahre alt ist, alle Hunde werden für ihr Futter bei mir arbeiten
müssen ihre Veranlagung entsprechend. Der Wolf ist im Schnitt 50km am Tag unterwegs zur Nahrungssuche und ist bis zu 70km/h schnell.
Wird ohne Tierarzt 12-14 Jahre alt. Da mein Hund bei Fuß läuft mit Druck auf mein Bein, ich zu 99% kein Leine brauche, so gut läuft er
bei Fuß am Rad. 4 mal die Woche sind wir eine Stunde mit dem Rennrad unterwegs und legen locker einen Schnitt von 30km hin.
Er ist das gewohnt, auch wenn viele Radwege asphaltiert sind, wunde Pfoten kennt er nicht.
Über 3 Km sind auch mit 60km/h kein Problem für den Hund, aber für mich, dazu muss es schon etwas bergab gehen.
Jeder kann es doch überall sehen was die meisten Hunde auch bei Womolisten für einen Tagesablauf fristen. So wie der Herr so sein Geschirr.
Kein KM Auslauf am Tag, nur kurz ums Eck. Den ganzen Tag im oder vor dem Womo liegen. Wenn wundert es da das nicht ausgelastete Hunde
alles anbellen. Den Hund möchte ich erleben der ein paar Monate bei mir lebt und grundlos bellt. Er wird Idealgewicht haben und fällt wie ein Sack in den Schlaf. Er wird einen Ruhetag in der Woche nicht wirklich genießen wie ich es tue, bei meinem jetzigen Hund hat man den Schalter für "Aus" vergessen.
Fakt ist das die meisten ihren Hund egal welcher Rasse oder Größe nicht wirklich artgerecht halten.
Die in Arbeit sind werden mit ihrer Arbeitszeit, Pausen und Fahrzeit 10 Stunden am Tag unterwegs sein. Einkaufen, Hobby, Kinder und andere Verpflichtungen
bleibt bei normal 8 Stunden Schlaf kaum Zeit für den Hund. Wer kann denn schon behaupten das er intensiv sich zwei Stunden jeden Tag mit dem Hund beschäftigt.
Das bedeutet selbst dann, das der Hund 22 Stunden am Tag meist rumliegt, sich von einer Ecke in die andere legt, das Sofa oder Bett ist in wirklich kein Trost.
Dann endlich hat der Womolist Urlaub, Beine hoch, Erholung ist angesagt. Freude für den Hund, Herrchen oder Frauchen ist beim rumliegen nun in der Nähe.
Mindestens 95% der Hundeführer müssen ihren Hund an der Leine führen, weil sie den Hund nicht Griff haben.
Durch meine Eltern bin ich mit dem Hundesport aufgewachsen, es fällt mir leicht ein Hund zuführen. Der Hund ist ein Rudeltier. Er sucht und braucht eine Rangordnung. Man schimpft über Tiere im Zoo, aber viele habe es dort immer noch besser als so mansche Hunde bei ihren Halter.
Zum Thema Hundekot, wenn in der Schweiz in St.Moritz ein Hund auf eine Wiese was fallen lässt sind 200 Fränkli fällig.
Das mit Herr Rütter im TV ist doch der größte Blödsinn was da ablüft. Das ist schlechter wie schlecht, ein Witz.
Die Verhängung von Strafzahlungen war die reinste Ironie von mir. Jeder Hundeführer stellt sich selber sein Zeugnis aus.
Das Resultat zählt am Ende. Wenn trotz seiner größten Bemühungen am Ende der Hund macht was er will, dann nutzen auch Ausreden nichts.
War zwei Jahr alt, vom Tierheim usw. Es fehlen dem Halter die Voraussetzungen.

Gruß

wolfherm am 23 Jan 2020 08:22:59

Moderation:Erinnert ihr euch noch an das Thema? Gebühren für Hunde auf SP.
Diskussionen über Erziehung, Auslastung und Darmfunktion von Hunden sind zwar spannend, aber passen hier nicht hin. Macht doch dafür bitte ein eigenes Thema auf. Vielen Dank.


HeikeD am 23 Jan 2020 08:28:30

ät Professor:
bisschen harsch deine Rede aber so ganz Unrecht hast du nicht.

Wir haben Laufhunde und sie werden artgerecht ausgelastet.

Was das bedeutet muss ich dir ja nicht sagen. Unter der Woche jedenfalls gibts kaum mal Verabredungen, weil die Hunde ihren Auslauf brauchen. Zwischendurch wird auch der Kopf angestrengt, nur Muckis ausbilden ist auch auf Dauer langweilig. Dazu kommen verschiedene Touren (Dogtrekking) und entsprechende Wettkämpfe übers Jahr. Eigentlich ist es noch zu wenig, ich müsste mehr machen leider hat der Tag nur 24 Stunden.

Leine bräuchte ich keine, nur für die Nachbarn die Angst um ihre Hündchen haben (die unsere meist zum Fressen gern haben ;D ), diese werden aber von unseren ignoriert.

Beduin am 23 Jan 2020 08:46:48

Man kann es Hunden wirklich beibringen nur dann zu kacken und da zu kacken wo man es haben will. Denkt doch nur an die Blindenhunde, die dürfen normal nur auf Gullis machen, das muss nicht auf oder in der Nähe eines CP-Menschen sein. Da muss man uU halt aber laufen

wolfherm am 23 Jan 2020 10:08:19

Moderation:Hallo, was ist an dem Hinweis mißverständlich? --> Link

Die nächsten unpassenden Beiträge werden entfernt und die Verfasser hier in dem Thema gesperrt.


Gast am 23 Jan 2020 10:44:31

Hallo Heike,
ja, so ist es, Auslasten bedeutet gleichermaßen körperlich und geistig. Eine sinnvolle Beschäftigung. Beides zusammen ist das Optimum.
Es ist aber auch Verständlich da Hunde durch unsachgemäßes Handling CP oder Stellplätze belasten Gebühren erhoben werden.
Die ohne Hund müssten unter kaufmännischen Gesichtspunkt die Kosten am Ende noch mittragen zu den kritisierten Punkten.
Hunde-duschen und die Räumlichkeiten dazu werden von den Gebühren gedeckt, geht völlig in Ordnung.
Bin immer Fassungslos zusehen wie Hunde auf CP gebürstet werden und die Haare wie Fussel verstreut werden. Oder die Hundedecke
ausgeschüttelt wird und ein paar Meter davon entfernt Leute Nahrung zu sich nehmen.
Da sich an der Situation negative Hundehaltung nichts ändern wird, sich eher verschlechtert, werden die Gebühren immer Notwendiger sein.

Gruß


Hallo Ina.
deinem Bericht ist nichts dazu zufügen. :top: :top: :top:

Gruß

Gast am 23 Jan 2020 11:02:43

Professor hat geschrieben:Da sich an der Situation negative Hundehaltung nichts ändern wird, sich eher verschlechtert, werden die Gebühren immer Notwendiger sein.


Du bist also der Meinung, dass sich durch die Gebühren das Verhalten der Hundehalter ändert? Sie Erziehen ihren Hund dann besser und dadurch verändert sich auch das Verhalten der Hunde.
Jetzt geht es also von Hundeerziehung zur Menschenerziehung und wieder zurück.
Hast du dir mal selber in Ruhe durchgelesen was du da vabuliert hast? Tut mir leid, aber so etwas kann ich nicht mehr ernst nehmen.

Gruß Andreas

cbra am 23 Jan 2020 11:05:04

Professor hat geschrieben:....
Es ist aber auch Verständlich da Hunde durch unsachgemäßes Handling CP oder Stellplätze belasten Gebühren erhoben werden.
Die ohne Hund müssten unter kaufmännischen Gesichtspunkt die Kosten am Ende noch mittragen zu den kritisierten Punkten.
...



ich glaube nicht dass die gebühren die für hunde eingehoben werden immer aus einer kalkulation des "aufwandes" entstehen. ich hab das mit einem CP betreiber besprochen - ach, es geht, ich habs auf der liste weils andere auch haben, und ob ich es dann verrechne ist eine andere sache.
ich glaub auch dass die meisten CP betreiber anderes zu tun haben als zu versuchen hunderelavante kosten zu erheben und daraus einen preis zu ermitteln.

deine restlichen kommentare zum decken ausschütteln etc sind erstaunlich, haben aber nix mit kosten zu tun

DonCarlos1962 am 23 Jan 2020 12:32:18

Der Campingplatz Miramar / Fehmarn z.B. nimmt für einen Hund 2,-/3,-/5.-€ je nach Saison.
Dafür bietet er aber auch einen eigenen Hundestrand, Hundeduschen und Kottütenspender mit Müllsammler darunter.

Das finde ich auch ok so. Hier steht auch eine Leistung dem aufgerufenen Preis gegenüber.

Tatsächlich kann ich mir, genau so wie cbra auch, vorstellen, dass bei vielen Betreibern keine Kostenrechnung durchgeführt, sondern einfach bei anderen Preislisten abgeschrieben, wird.
Anders kann ich es mir nicht erkären, wie auch Stell-/Campingplätze vollkommen ohne (Hunde-)Service so hohe Gebühren nehmen.
Vielleicht wird hier der Aspekt der Regelmentierung durch Kosten nur vorgeschoben, um ein Argument zu haben?

LG Carsten

vosu99 am 23 Jan 2020 12:48:24

Auf SP finde ich Gebühren für Hunde eine reine zusätzliche Einnahmequelle für den SP Betreiber. Mir ist persönlich kein SP bekannt, der für diese zusätzliche Gebühr auch eine besondere Vorrichtung für Hunde parat hält, wie dieses beispielsweise auf manchen CP vorzufinden ist ( beispielsweise extra eingezäunter Auslaufbereich, Hundedusche, Agilitybereich etc.).
Da das Thema dann-wie hier so oft-in den persönlichen Bereich abdriftete und sich mit der Erziehung von Hunden und deren Haltern beschäftigte, möchte ich nur mal zu Bedenken geben, dass diejenigen, die von Hunden und/oder Haltern auf SP genervt sind, keine Entschädigungszahlung aus den zusätzlichen Einnahmen erhalten.
Dafür, dass der Hund beispielsweise 2 € am Tag kostet, senkt sich keine Stellplatzgebühr für Nichthundehalter um diese 2€.
Und das "laute" Daraufpochen, das so eine Gebühr erhoben wird, kann auch schnell nach hinten losgehen.
Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für Gebühren, z.B. für Kinder unter 3, da diese auch im Womo schreien und zusätzlichen Müll produzieren durch Windeln.
Für Kinder über 3, weil sie lärmend draußen vor dem Womo spielen.
Für Menschen über 60; für Menschen mit Behinderungen, weil sie ggf. mit dem Rollator und/ oder Rollstuhl Spuren auf Rasen und Asphalt hinterlassen. Diese Aufzählung läßt sich beliebig erweitern.
Aber letztlich bleibe ich bei meiner Meinung, dass es nur eine zusätzliche Einnahmequelle ist, die ausschließlich dem Stellplatzbetreiber nützt.

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