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Überlege gerade, mein Wohnmobil abzuspecken um die 3,5t, ohne jedes mal vorher über die Waage zu fahren, einzuhalten. Die Aufbaubatterie zu ersetzen sollte so ca. 15kg bringen, ich frage mich, ob nicht noch mal 10kg bei der Starterbatterie drin sind. Momentan ist eine 100Ah Blei-Säure-Batterie verbaut, wiegt ca. 20kg. Würde bei einem Tausch nicht die halbe Kapazität reichen? Eine 50Ah-Stunden LiFePo wiegt ca. 10kg. Ist das zu knapp? Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt? Hallo, nur für Sommerbetrieb wohl auch als Starterakku verwendbar. Gegen Winterbetrieb sprechen meiner Ansicht nach folgende Daten für einen "durchschnittlichen" 100Ah LiFePo-Akku: Max. Entladestrom : ~200A Ladung unter 0°C nur eingeschränkt, unter-10°C nicht möglich Gruss Hermann Danke für die Links! Habe anscheinend die Suche falsch eingesetzt. Das ist doch mal eine Grundlage! Hallo zusammen, ich hänge mich mal an diesen Thread an, da meine Frage allgemein zum Thema LFP als Starterakku ist. Es geht mir momentan nicht um Parallelschaltung über ideale Diode, wie in einem anderen Thread diskutiert. Den habe ich gelesen. Konkret geht es um folgendes: ich überlege, die Starterbatterie (95Ah) meines Ducato X250 EU5 BJ2013 2,3MJ 150PS beim nächsten Ableben durch eine 60Ah Winston ohne BMS zu ersetzen. Ob mit oder ohne Balancer weiß ich noch nicht. Würde gerne die 12,8V im originalen Winston-Gehäuse nehmen. Die Aufbaubatterie ist eine 100Ah LFP von CS-Batteries (= A123 Zellen + China BMS). Dazwischen hängt der kleine Votronic Triple, soll auch so bleiben. Nur 40Ah möchte ich nicht riskieren, da eine Thitronik Alarmanlage eingebaut ist, die etwas Strom saugt. Meine Frage, insbesondere an diejenigen von euch, die Erfahrung mit LFP als Starter haben, wäre jetzt: wie gut springt das bei Minusgraden an, geht das mit 60Ah, und wie hoch ist im Ducato EU5 die max. LM-Spannung im Winter? Viele Grüße, Stefan Hallo,
Der Winter ist nicht das Problem, sondern die im Winter einhergehenden Minusgrade der Temperatur. Aber Spaß beiseite, dies ist ja eine der Kernfragen die ich mit den Meßreihen derzeit zu ergründen suche. Mein Skoda Rapid Euro6 Pkw hatte bei den Fröstnächten 14,9V: Es gibt für die Lima eine Regelung aus dem Bodycomputer: hiermit wird die Spannung entsprechend den Minusgraden hochgeregelt! Ein Nachweis für unseren Ducato Euro5+ steht noch aus! Die Hälfte der Kapazität sollte reichlich sein. Und die Balancer würde ich auf keinen Fall weglassen, wozu soll das gut sein? Ich habe seit dieser Woche eine 45 Ah LFP im Keller stehen für unseren Master, Euro 4. Kommt aber erst in der Saison rein, kann also noch nicht mit Erfahrungen aufwarten. Auch nicht mit dem Gewichtsvergleich, aber 15 kg sollten drin sein. Frage: ist schon mal jemand eine LFP-Starterbatterie kaputt gegangen, oder hat starken Kapazitätsverlust? Die Zellen sind ja sehr robust, und nehmen erst oberhalb von 4V Schaden. Da müsste auch das Laden bei Minustemperaturen ok sein. Wo wird das eigentlich gemessen? Müsste ja in der Nähe der Batterie sein, und wenn die Balancer anspringen, wird dann ziemlich bald runtergeregelt. Und kaputte Batterien kann man ja auch reparieren, je nachdem, was kaputt ist. Gruss Manfred Hallo, hier ein Auszug aus dem WINSTON Manual zur Temperaturverhalten der LiFeYPO4 Zellen: interessant an der Stelle, dass die max. Ladespannung sogar ansteigt! Der Ladestrom geringer wird, der Entladestrom aber gleich! Wichtig bei unter -25 Grad hast Du nur 50% nutzbare Kapazität, dannach sinkt die Spannung unter 10V ab! Balancer würde ich auf jeden Fall einsetzen und zwar mit dem verteilten BMS von EV-Power, über die Daisy-Chain würde ich ein Signalisierung mit einer Warnlampe/Summer realisieren aber keine Trennung, damit hast Du eine Anzeige zu einem Fehlerzustand! Übrigens die Lima regelt nicht zurück aufgrund der Balancer, die 1-2A spürt die gar nicht aufgrund des Eigenbedarfs der Fahrzeugelektronik...
Wenn schon, dann den mit Y, den LYP, der ist bei kalten Temperaturen zumindest besser ladefähig als der ohne Y. Und als Anmerkung für diejenigen die einzelne Buchstaben gerne mal übersehen: Der Beitrag darüber von "MountainBiker" khandelt von den Akkus mit Y. Gruß Andreas
Hallo Andreas, selbstverständlich eine "mit dem Y", schrieb ich ja bereits zumindest implizit:
Ich werde nach Mountainbiker's Recherchen erstmal auf Frost warten und die Spannung prüfen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass da 15,9V ankommen. Die müssten ja dann auch an allen über Trennrelais geladenen Bordbatterien ankommen und regelmäßig OVP auslösen. Ausserdem dürfte die Bordelektrik aus vor-EU6-Zeiten mit >15V Probleme haben. Gruß, Stefan Der Frost ist jetzt da - im Münsterland teilweise -5°C. :D
Hallo MountainBiker, woher hast Du dieses Manual über das Temperaturverhalten der Winston Zellen? Ich habe mir kürzlich auch Winston LiFeYPO zugelegt, aber außer dem allgemeinen Manual habe ich im Downloadbereich auf deren Homepage nichts detailliertes über das Temperaturverhalten ihrer Zellen gefunden. Hallo MountainBiker, vielen Dank für den Link. Dieses Manual hatte ich auch - habe es bisher nur nicht "genau gelesen" :? Jetzt aber!!! :wink: Hallo Ich fahre meinen Carthago Compactline auf Fiat Ducatobasis (Euro 5+)die 4. Saison mit einer Super-B Starterbatterie. Das sind die mit dem Orangen Top! Typ: SB12V20P-SC - Starterbatterie 20Ah. Die wiegt gerade mal 3.6kg. Hatte noch nie Probleme, lasse sie auch im Winter eingebaut wenn das Fahrzeug abgestellt ist. Rein interessehalber habe ich bei einer Fahrzeug -Innentemperatur von -12°C den Motor gestartet. Dieser startete sofort wie im Sommer wenn es warm ist! Ich bin voll zufrieden und überzeugt von der Batterie. Am Fahrzeug, Alternator habe ich keine Anpassungen vorgenommen, einfach Blei raus Lipo rein! Nachteil: Das Ding hat seinen Preis!!! Gruss Marcel Ich hatte es aus den gleichen Gründen mit einer 50 Amp LiFePo4-Batt versucht. Der Motor drehte nicht eine Umdrehung. Es müsste die 100 Amp sein. Das 100 Amp Modell welches ich habe ist in den Abmessungen nicht passend für den Fiat Ducato euro 5 2.3liter Da habe ich sie wieder als Aufbaubatterie verwendet. Dort ist sie wirklich eine Riesen Kanone. Kann ich nur weiter empfehlen. Gibt es inzwischen auch welche die sich beim Neukauf eines WoMo anstatt der Serienbatterie eine Lithium haben einbauen lassen. Reichen da 100Ah mit z.b. 2 Solarzellen um langfristig klar zu kommen? Uwe aus dem Ruhrgebiet
Eröffne ein Neues Thema in der LifePo4 Abteilung. Dort bist du richtig mit der Frage. Und ein paar Infos dazu. Den mit 2 Solarzellen geht das nicht so einfach. Ich weiß schon du meinst 2 Module. :mrgreen: :mrgreen: Je genauer deine Angaben, desto Zielführender sind die Antworten. Franz Also nur mal so subjektiv gedacht: LiFe als Starterakku - klar geht, das haben ja schon mehrere bewiesen - das Ganze auch stressfrei - NUR Warum sollte man es machen. Die Kosten dafür sind, im Vergleich zu Blei, recht hoch. Was ist der Vorteil, außer zu sagen "Ich habe eine LiFe Starterbatterie? Ist es wartungsfreier? - Eher nicht, Blei schau ich mir nicht an bis sie hin ist. Lebt sie länger? Möglicherweise, aber die Beweise stehen noch aus. Ist sie teurer? Ja ist sie, denn wenn LiFe als Starter, dann geht eigentlich nur LiFeYPO4 also Winston. Ein Bleiakku als Starter kostet mich alle ca. 7 Jahre 120 Taler, Winston? Deutlich mehr. Mein Fazit: Nicht alles was man machen kann ist schlecht, aber nicht alles was man machen kann macht auch Sinn. Also den wirklichen Vorteil habe ich jetzt noch nicht gesehen. , also außer zu beweisen, das man das machen kann. Das bestechende Argument, warum man (Ich) es machen sollte fehlt (mir) dagegen aber noch. Die 15kg, die der TE sparen möchte, lassen sich bestimmt auch woanders finden ;-) Gruß
Hat vielleicht eine Rolle gespielt, die Motivation ist ja individuell. Bei mir war ausschlaggebend: - Der Preis. 180 Euro hab ich bezahlt für eine LFP-Fertigbatterie 45 Ah. Ich weiss nicht, was die Originalbatterie für den Renault Master kostet, aber so viel billiger wird sie nicht sein. Sie war aber zwölf Jahre alt und ging noch ohne Mucken (680 A Kaltstartstrom von originalen 800). So gesehen hängt die Latte hoch. - Wartungsfreier ist sie definitiv: kein Nachladen in der Winterpause. Für Saisonfahrer ein wichtiges Argument. - Einheitliche elektrische Umgebung. Solarregler, Ladegerät: Temperaturkompensation ja oder nein? Keine Frage mehr. - Gewicht: 15-20 kg ohne Komforteinbusse oder Verlust an Optionen ist schwierig. Lithiumbatterien, Alugas, sonst noch was? - Ersatzstrom. Meinen WR kann ich auf die Aufbaubatterie schalten - da hab ich früher den Motor angelassen, um den letzten Oktoberkaffee zu ziehen. Geht jetzt einfach auf die Starterbatterie, die startet auch mit 20% Restladung (angeblich) noch einwandfrei. - Man kann sich das Stromsparverhalten unter Bleibedingungen abgewöhnen: Fenster zu, Licht aus, dann erst Motor aus. Jetzt bleibt das Licht nach Ankunft auch noch mal 5 Minuten an, so what. - ... und, klar, Neugier und Basteltrieb. Ich will wissen, wie lange sie hält und welche Vor- und Nachteile das ganze hat. Habt ihr dann ja auch was von :-) Gruss Manfred at Manfred, alles gut, ich freue mich ja solche Umbauten zu sehen und daraus zu lernen. Meine Batterie ist ja noch keine 3 jähre alt, vielleicht bin ich ja in 3 Jahren im Kopf dann auch soweit und bereit. Waren halt nur so ein paar Gedanken Danke und Gruß Hallo, ich habe eine 100Ah Fraron als Aufbaubatterie verbaut. So langsam denke ich ans Aufrüsten. Bislang haben die 100Ah immer gereicht, aber mit einer größeren lebt man innerlich ruhiger. Y brauchen wir nicht, da nur Saison von 03-10. Somit denke ich über einen Bausatz mit 176Ah über Aliexpress nach. Kostet insgesamt vielleicht 700,-€ und wiegt ca. 16-17kg. Die Fraron wiegt 13kg. Ich würde die Starterbatterie durch die Fraron zu ersetzen. Würde sonst eh nur rumstehen und die alte Starterbatterie (19kg) wird 6 Jahre alt. Passt 1:1 unter den Fahrersitz vom Ford und hat den Vorteil, das sie nicht ganz so kühl wie im Motorraum steht. Ich hätte dann mit 2kg Ersparnis die Aufbaubatterie um 76Ah hochgerüstet. Ich verfolge hier mal weiter mit. Bye Christian
Scätze mal laut. Wird nicht so ohne weiteres Funktionieren. Ausser das BMS ist dafür ausgelegt. Franz Hallo nochmal. Inzwischen ist einiges an Zeit vergangen. Anfang des Jahres habe ich nun meine 100Ah Fraron durch eine 280Ah Untersitzbatterie von CS ersetzt. Dies, da wir inzwischen sehr wohl im Winter unterwegs sind und die 100Ah einfach nicht mehr ausreichend ist. Inzwischen ist auch meine Starterbatterie 7 Jahre alt und wird wohl irgendwann mal ausfallen. Jetzt habe ich folgende Lithiumbatterie als Alternative entdeckt: --> Link. Was haltet ihr davon? Minusgrade sind nicht das Thema, da die Batterie im Innenraum unter dem Fahrersitz liegt. Bevor wir im Winter starten, heize ich den Innenraum einen Tag vorher auf. Das reicht aus - funktioniert auch mit der Aufbaubatterie unter dem Beifahrersitz. Und so oft fahren wir im Winter nun auch nicht. Und selbst wenn, wird das Starten ohne Nachzuladen wohl mehrmals funktionieren. Klar ist sie teurer, aber auch knapp 20kg leichter und hoffentlich auch langlebiger? Hat so etwas vielleicht schon jemand verbaut? Danke schon mal für die Kommentare. Bye Christian Mit einer lithium kannst du kein Fahrzeug starten. Hier ihm forum gibt es dazugehörigen Beiträge
ich habe diese seit 3 Jahren im Ducato 2,3 l, 150 PS drin, getauscht 1:1 gegen eine 95Ah Bleibatterie, 24 kg raus 7 kg rein, funktioniert einwandfrei,fahre Saison 4-10 also Erfahrungen im Temperatur Bereich von 0° bis +40°, Rudi
Leider nur teilweise richtig!!! Mit einer Lithium mit eingebautem BMS mag das je nach Ausführung richtig sein, aber ein BMS für eine Starterbatterie ist eher unüblich und nur mit viel Verständnis für die Einstellungen nutzbar. Ein einfacher Li Block schafft den Strom, die Frage ist halt die Kälteempfindlichkeit und da helfen LiFeYPO4 (LFYP) Zellen! Gruß Andreas
Nicht mit jeder. Oder es tut ihr zumindest nicht so gut. Und natürlich darf kein BMS den Strom abdrehen. Aber selbst mit aktuellen Modellbau LiPo ab 3Ah kann man ein Auto starten. RK Ich fahre schon mehrere Jahre mit lifeypo4 als Starter. 24V mit 40 Ah. 50Kg raus, ca 12Kg rein. Kein BMS nur Balancer. Noch nie war sie leer auch wenn es mal länger dauert weil mir wiedermal der Diesel beim stehen ausgegangen ist. Muss dann auf Reserve umschalten, dann dauert es 30 sec. bis er anspringt. Falls ich mal in sehr kalten Gegenden so minus 20 Grad starten muss, schalte ich die 700 Ah Aufbau dazu. Damit habe ich dann ein Hybrid Fahrzeug über den Anlasser. Naja, selbst bauen möchte ich nicht. Die Fertiglösung ist mir schon lieber. Ich kenne jetzt auch nicht die Daten des Anlassers, also wieviel Strom er beim Anlauf bzw. Starten benötigt. Aber mit den angegebenen Grenzen der Batterie sollte es doch passen. Es gibt die Batterie mit 80Ah auch etwas größer, so das sie mehr Last verträgt. Vielleicht sollte ich mal beim Hersteller anfragen? Und wie gesagt - die Batterie steht im Wohnraum unter dem Fahrersitz und da ist es warm wenn wir unterwegs sind. Daten 60Ah ![]() Daten 80Ah ![]() Bye Christian |
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