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hallo christiancastro So richtig verstehen kann ich dich immer noch nicht. Du hast kein Problem damit einen Booster einzubauen, wo eine kleine Unaufmerksamkeit zum Abbrennen des Wohnmobils führen kann. Du willst eine sehr heikle Relaisschaltung verwenden, wo durch das gleichzeitige Abschalten der Aufbaubatterie und Zuschalten der Starterbatterie, sehr gefährliche Spannungsspitzen entstehen können. Du wirst keinen seriösen Schaltungsvorschlag finden, bei dem die Bordbatterie, so wie bei dir, vom EBL getrennt wird. Du nimmst es in Kauf, daß dadurch empfindliche elektronische Geräte wie z. B. dein EBL zerstört werden, aber du weigerst dich, die vom Hersteller vorgeschriebene sichere Lösung anzuwenden. Da kann ich nur sagen, viel Glück. Gruß Egon mehr brauch ich gar nicht zu lesen. :wall: Wovon redest du? Hast du überhaupt einen blassen Schimmer worum es hier geht? Gruß Andreas
Vielleicht hättest du doch mal weiterlesen sollen, dann hättest du auch einen Schimmer davon worum es mir geht. Der Thread Starter hat Angst davor, einen kleinen, vom Hersteller empfolenen, Eingriff an seinen EBL vorzunehmen, aber alle anderen Sachen nimmt er ganz unbekümmert in Angriff. Was ja nicht unbedingt schlecht sein muß. Also nächstes mal vielleich dann doch mal mit Lesen versuchen. Gruß Egon
Na ja, da ist er aber nicht alleine, ich verstehe es auch nicht. Ich zitiere mal den TE: Also muss wohl doch ein Relais in die Leitung vom EBL zur Bordbatterie das trennt wenn D+ anliegt und dann nach abschalten des Motors wieder schließt um die 12V Versorgung im WoMo sicherzustellen. So habe ich dann die 30A für den Booster und von der Lima kommt dann der Strom für den Kühli, für mich die beste Lösung. Meine Deutung: Er schaltet die Bordbatterie (meint vermutlich die Aufbaubatterie) über ein Relais aus dem 12V Aufbaunetz ab wenn der Motor läuft. Damit entfällt allerdings die Pufferwirkung der Aufbaubatterie. Die Startbatterie ist durch den B2B vom Aufbaunetz getrennt und kann diese Funktion damit nicht herstellen. Eventuelle Spannungsspitzen durch Ein/Ausschalten von induktiven Lasten (Wasserpumpe etc.) werden durch die abgetrennte Aufbaubatterie nicht geglättet. Der Grund, während der Fahrt die Aufbaubatterie von der Ladung durch die Kombination Lima/Startbatt/B2B zu trennen erschließt sich mir nicht. Auch falls mit "Bordbatterie" die Startbatterie gemeint ist habe ich ein Verständnisproblem, denn diese unterstützt den B2B Lader bei der Ladung der Aufbaubatterie. Vielleicht ist dem TE nicht so klar, dass während der Fahrt die Ladung beider Batterien (egal ob B2B oder keiner) aus der Lima kommt. Anderst kann ich mir den Satz: "So habe ich dann die 30A für den Booster und von der Lima kommt dann der Strom für den Kühli" nicht erklären. Aber vielleicht habe ich den oben zitierten Satz einfach nicht verstanden, kann schon mal vorkommen! Gruß Andreas So wie ich den TE verstanden habe, bleibt die Orginalverkabelung der Starterbatterie zum EBL erhalten. Das heißt mit Motorstart arbeitet das Trennrelais wie gehabt und die Starterbatterie übernimmt quasi die Aufgabe der Aufbaubatterie mit, da diese im selben Moment vom EBL getrennt wird. Da hierbei die Versorgung für einige Millisekunden unterbrochen wird, habe ich die Befürchtung, daß das zu Spannungsspitzen führen kann. Durch diese Schaltung wird auch sein Kühlschrank weiterhin mit Strom versorgt ohne über den Booster zu gehen, was ja sein Anliegen war. (Wir sprechen hier nicht von einem Schaudt EBL!) Gruß Egon Hallo Bodimobil Wenn du mir mit deinen Links sagen willst, das ich nicht weiß wie die meisten Booster genau funktionieren, schon gar nicht die spannungsgesteuerten, dann muß ich dir Recht geben. Allerdings kann ich mit den meisten Beiträgen auch nicht viel anfangen,da sie viel zu unkonkret sind. Es wird so gut wie nie erwähnt, um welchen Booster es sich handelt, noch in welcher Umgebung er eingebaut ist. Was ich aber genau sagen kann, ist wie mein 121525 Booster von Schaudt an meinen vier 55Ah AGM Batterien funktioniert. Den hab ich dazu genau durchgemessen. Ich kann z. B. sagen, daß anders als meistens behauptet wird, mehrere Ladegeräte sich sehrwohl gegenseitig beeinflussen. Wenn meine Aufbaubatterie durch Land- oder Solarstrom schon auf über 13,7V geladen wurde, brauch ich den Booster nicht mehr einschalten, er startet dann keine neue Ladung, sondern geht sofort auf Erhaltungsladung. Und das sind keine theoretischen Ergüsse, sondern ganz praktische Meßergebnisse, in einem ganz konkreten Fall. Was man hier leider sehr selten findet.
Dann versuche ich dir das mit einfachen Worten zu erklären: Es geht darum wie man einen Booster (egal welcher) anschließt, unter Umgehung des EBL und ohne das im EBL integrierte Trennrelais deaktivieren zu müssen. Da sind Boosterhersteller oder EBL Hersteller Nebensache. Für dich als Elektronik Affinen ist es kein Problem einen Widerstand auszulöten, eine Leiterbahn zu durchtrennen oder gar ein Relais auszulöten. Es gibt aber Lösungen die das geschickt umgehen mit etwas Kabel und einem Relais für 4€ - nur darum geht es. Hier will keiner deine Löt Künste oder deinen Booster schlecht reden. Bei mir läuft die Lösung mit einem 45A Booster unter Umgehung des EBL und dem zusätzlichen Trennrelais seit 2017 ohne Probleme. Eingebaut von Peter (WomoTechnikService).
Was hat das mit der Verkabelung eines Boosters zu tun? Gruß Andreas Hallo Andreas Was mich an dieser Relais-Lösung stört, ist das bei jedem Umschaltvorgang die Versorgungsspannung des EBLs impulsmäßig aus und wieder eingeschaltet wird. Das ist in der Elektronik eigendlich nicht gesund. Aber wenn alle Geräte das klaglos wegfiltern, ist ja alles in Ordnung, und meine Befürchtungen unbegründet. Nichts für ungut, man kann halt nicht aus seiner Haut. Gruß Egon
Das sehe ich nicht ganz so. Es ist schon wichtig mit welchem EBL man es dabei zu tun hat. Bei einem Schaudt EBL ist es kein Problem die Ladeverbindung von der Starterbatterie zum EBL beidseitig abzuklemmen, während der Booster einfach zwischen Starter- und Aufbaubatterie geschalten wird. Bei Schaudt bekommt der Kühlschrank seine 12V D+aktiviert über eine eigene Zuleitung von der Starterbatterie. Bei einem DS300EL ist das nicht so einfach, da muss man Klimmzüge über ein zusätzliches Lastrelais machen. Ob die dabei auftretenden Schaltimpulse keine Schäden hinterlassen steht noch offen. Gruß Holger So dann will ich mal anfangen zu erklären
Ich bin mir sicher das bei MEINER Installation nichts abfackelt, Angst habe ich um die Verlegung und Querschnitte MADE IN ITALY.
Wenn du alles gelesen hättest, wüsstest du das ich eigentlich kein Relais will und ein Eingriff in das EBL mit dem Trennen eines Widerstandes ist für mich auch nicht das gelbe vom EI.
Ich glaube nicht das das durchtrennen eines Widerstandes in der Einbauanleitung von votronic steht, und im Übrigen beim deaktivieren des Trennrelais würde das Gleiche passieren. Das Relais ist eine ÜBERLEGUNG und noch nicht montiert, die Überlegung ist, bei Ladung durch den Booster das keine Ampere über das EBL zurück zur Motorbatterie fliesen.
Sorry Egon, aber nicht immer ist das was ein Hersteller schreibt auch die beste Lösung, ich akzeptiere nicht einfach alles was mir irgend jemand in einer BA schreibt oder sagt, ein hinterfragen und die Suche nach Neuen und eventuell besseren Lösung ist sollte das Ziel sein. So ich hoffe ich bekomme das richtig gebacken, auch wenn ich die Zitate kürzen muss, sorry.
Ohne Relais fliest bei fast voller Aufbaubatterie ein Teilstrom vom Booster zum EBL und Kühli, was nicht zweckmässig ist da dieser Strom dann für die Ladung der Aufbaubatterie zur Verfügung steht. Stand gestern, nach einer weiteren Messreihe sehe ich es heute etwas anders.
Danke Andreas für diesen Hinweis, bestärkt mich darin kein Relais einzubauen.
Der B2B Lader ist direkt an die Starterbatterie mit 16mm2 und Sicherungen angeschlossen und von dort dann zur Aufbaubatterie, die Idee mit dem Relais ist vom der Aufbaubatterie zum EBL, nach dem B2B Lader.
Danke Andreas,du hast meine, vielleicht nicht ganz so einfachen Gedankengänge verstanden.
Sorry Egon, in der Überschrift steht welcher Booster und ich glaube ich habe mehr als einmal erklärt wie ich ihn anschließen möchte.
Auch meine Installation ist nicht theoretisch und auch ich weiss wann, wo und wieviel Strom fliesst und deswegen meine Überlegungen.
Aber macht nicht das Trennrelais im EBL das Selbe??????
Danke zur Kenntnis genommen. Heute hatte ich nochmal Zeit die einzelnen Ströme zu messen, hoffe ich kann es für alle verständlich erklären: Bei fast voller Aufbaubatterie fließen ca. 4A in die Batterie und der Rest sucht sich seinen Weg über das EBL zurück zur Starterbatterie und von dort dann wieder zum Booster, macht wenig Sinn. Mit einem Relais wäre dies unterbunden, aber¡¡¡¡¡¡ Wenn ich nun den Küli einschalte nimmt dieser ca. 14A und der Rest geht wieder über das EBL zurück zur Starterbatterie. Sobald die Batterie zu einem Teil leer ist oder der Wechselrichter an ist und arbeitet dreht sich das Ganze, dann gehen die 30A vom Booster in die Batterie und der Kühli bekommt seinen Strom vom EBL über die Starterbatterie. Wenn ich jetzt noch am Wechselrichter einen Heizlüfter anschließe (500W) gehen in die Batterie die 30A vom Booster + ca.10A vom EBL gesamt somit 40A für den Heizlüfter. Am Eingang EBL habe ich 24A gemessen, 10A für den Heizlüfter und 14A für den Kühli. Da der Kühli bei uns während der Fahrt immer auf 12V läuft und die Batterie selten ganz voll ist werde ich wohl im Moment kein Relais verbauen, der Hinweis mit den Spannungsspitzen verstärkt mich darin noch. Bei unserem nächsten Urlaub werde ich ab und an nochmal messen und dann eventuell doch noch das Relais verbauen, wir werden sehen. Da passt die Signatur von Andreas wohl am Besten "Der Theoretiker rechnet, der Praktiker bastelt und der Pragmatiker setzt das einfach mal um" Vielen Dank für Kritik, Anregungen und weiter Diskussionen Hallo cristiancastro Erstmal vorweg, die Aussage mit den nicht konkreten Beiträgen, bezog sich nicht auf deinen Beitrag, sondern auf die verlinkten Beiträge ganz allgemein. Ich versuche mal deine Meßergebnisse zu erläutern. Es währe einfacher, wenn du gleichzeitig auch immer die Ausgangsspannung des Boosters mit messen würdest. Angenommen der Booster liefert bei 14,4V 30A. Wenn ich jetzt versuche einen höheren Strom aus dem Booster zu ziehen, dann regelt dieser die Ausgangsspannung runter. Das heißt in dem Moment wo die Ausgangsspannung durch die Strombegrenzung kleiner ist als die Eingangsspannung, fließt auch kein Rückstrom durch den EBL. Im Gegenteil, dieser übernimmt bei hoher Last sogar einen Teil des Stromes. Das bestätigen deine Messungen. Sinkt jetzt die Stromentnahme unter 30A, weil die Batterie langsam voll wird, steigt die Ausgangsspannung an und es kommt zum Rückstrom. Dieser kann bis auf 30A ansteigen, wenn die Batterie ganz voll ist. Der Booster schaufelt jetzt soviel Strom in seinen Ausgang, bis die Strombegrenzung einsetzt und die Ausgangsspannung sich auf das Niveau der Eingangsspannung einpendelt. Der Spannungsabfall über die Originalverkabelung wirkt sich hierbei mal positiv aus und erhöht die Ausgangsspannung etwas. Das Problem bei dieser Schaltung ist, daß der Booster immer unter Vollast laufen muß, um in die Strombegrenzung zu kommen. Solltest du aber eine Lichtmaschine auftreiben, die eine höhere Ausgangsspannung hat als der Booster, würde das Ganze wunderbar funktionieren. Gruß Egon
Sorry, hab ich falsch verstanden.
Könnte ich machen, bin aber der Meinung das es hierbei nicht wichtig ist.
Das ist ja klar und die Lima bringt 14,2V.
Sorry, da verstehe ich nicht was du mir sagen willst Ich habe jetzt mal die verschiedenen Ladezustände in einem vereinfachten Schema dargestellt. ![]() ![]() ![]() ![]() Wenn ich das richtig sehe wird deine Aufbaubatterie bei Zustand 1: mit 4A geladen. Zustand 2: mit 0A geladen. Zustand 3: mit 8A entladen. Zustand 4: mit 4A geladen. Bist du dir sicher, dass du das so möchtest? Gruß Holger Gerade die Spannung ist der entscheidende Faktor. Ein Strom fließt nur zwischen unterschiedlich hohen Spannungen. Darum ist der Booster auch dazu verdammt soviel Strom zu liefern, bis seine Ausgangsspannung, bedingt durch die interne Strombegrenzung, seiner Eingangsspannung entpricht. Er ist ja quasi durch den EBL kurzgeschlossen. Dabei ist es egal wohin der Strom fließ. Ob kpl. in die Aufbaubatterie oder geteilt als Rückstrom und Ladestrom. Die Ausgangsspannung des Boosters kann in deiner Schaltung niemals die 14,4V erreichen. Sie wird sich immer bei etwas über 14,2V einpendeln. Bei der Höhe der Spannung spielt dann wie gesagt der Übergangangswiderstand durch den EBL noch eine kleine Rolle, da dieser als Verbraucher wirkt.
Du hast aber schon gelesen das die Batterie mit 12,8 V fast voll und wenn ich dann einen Heizlüfter anschließe ist klar das dieser alle Ampere zieht. Da die Batterie mit 12,8 V fast voll geladen ist dient der Heizlüfter nur dazu eine nicht volle Batterie zu simulieren.
Ja das möchte ich so und bin froh das mir der Booster plus Lima es möglich machen das ich den Heizlüfter laufen lassen kann ohne mir die Ampere aus der Batterie zu ziehen. Somit kann ich bei Fahrten mit voller Batterie den Heizlüfter mitlaufen lassen.
Ich habe mein Augenmerk nicht auf die Spannung gelegt sonder auf die Ampere, aber nach dem ersten Anschluss des Boosters habe ich natürlich sowohl Spannung als auch Ampere des Boosters gemessen und das waren 14,4V und 30,2A. Die Lima habe ich nicht gemessen da ich ja wusste das diese 14,2 bringt. Was ich allerdings nicht gemessen habe sind die Ampere welche direkt an der Bordbatterie zurückkommen, am EBL waren an B1 die angegebene Werte.
Wissen ? Aber wie soll die Lima irgendwie die Aufbaubatterie laden, wenn deren Spannung unter der Ausgangsspannung des Boosters ist ? Dann fließt doch der Strom von der Aufbaubatterie zur Lima ? RK
Könnte es sein das du nicht alles gelesen hast, deine Fragestellung erweckt bei mir diesen Eindruck. Es geht die ganze Zeit darum unter welchen Unständen es passiert oder nicht und es sinnvoll wäre ein zusätzliches Relais einzubauen.
Gelesen, aber vielleicht nicht verstanden. Du schreibst immer nur von Strömen. Du hast aber 4 Spannungsquellen, von denen 2 auch noch Senken sein können im Spiel. Dazu noch Leitungen, an den Spannungen abfallen und geregelte Glieder. Sowas ist doch kaum zu berechnen oder abzuschätzen. Und eine der Regeln in der Elektrotechnik ist, daß man Spannungsquellen nicht so einfach zusammenschalten sollte (auch wenn das bei unsere Ladegeräten durchaus geht, weil die dafür gebaut sind). Genauso wie man kein Verstärkungsglied kurzschließt und sich auf irgendwelche Leitungswiderstände verläßt.
Das sauberste wäre also IMHO, den Booster nicht einfach kurzzuschließen. Wenn du ein Relais einsetzen willst, warum dann nicht für den KS. D.h. diesen mit D+ direkt an die Lima und den Rest einfach komplett über den Booster und das geschaltete EBL. Dann brauchst du keine Gedankenspiele machen. RK Wenn du schon ein zusätzliches Relais einbauen willst (mußt), würde ich auch den Vorschlag von rkopka mit dem externen Kühlschrankrelais favorisieren. Strom und Spannung sind nun mal von einander abhängig und zum besseren Verständnis deiner Messungen bräuchte man wenigstens die Ein- und Ausgangsspannung deines Boosters. Deine 12,8V betreffen leider nur den Ruhezustand und sind nicht relevant. Gruß Egon Möchte nur noch mal klarstellen, Das Relais soll nicht als bypass für den Booster sein, wenn dann in die Leitung von der Aufbaubatterie zum EBL und denn Rückstrom zu verhindern, aber dadurch eventuelle Spannungsspitzen. Die 12,8 V der Aufbaubatterie sollen nur klarmachen das diese voll ist und somit der Booster runterregelt. Ausgang Booster 30,2 A und 14,4 V Lima 14,2 V somit Eingang Booster, Mit Sicherheit gibt es jemanden der sowas berechnen kann, aber eigentlich dreht es sich darum ob ein Trennrelais Sinn macht oder nicht. Sobald wir wieder fahren dürfen werde ich sehen was passiert wenn die Aufbaubatterie teilweise entladen ist.
Nur meine Meinung: Ich glaube (also ich weiß es nicht) dass bei dir lieber "christiancasto" einige elektrotechnischen Grundladen noch ausbaufähig sind. Bis dahin würde ich einfach den Anschlussvorschlägen der Hersteller folgen. Wenn du dich in die hier aufgezeigten Problematiken eingearbeitet hast kannst du die Verdrahtung ja immer noch nach deinen Vorstellungen ändern. Das ist keine Kritik sondern nur ein gutgemeinter Vorschlag, Gruß Andreas Ich kann mich nur wiederholen, deine Meßwerte sind statische Werte. Du hast sie nur einmal gemessen, und gehst davon aus das sie sich nicht ändern. Bei deiner Messung mit aktivem Lüfter, können diese Spannungswerte aber absolut nicht stimmen. Ich denke ich schließe mich der Meinung von andwein an und bin dann hier raus. Nichts für ungut Egon
Lieber Andreas das mit Sicherheit, aber ich glaube schon das meine Grundlagen hierfür ausrreichend sind, und zum Glück habe ich im Hintergrund noch fachliche Kompetenz die mir, falls nötig, weiterhelfen könnten.
Nur weil ich mich mit dem Thema beschäftigt hatte, habe ich überhaupt die Frage gestellt. Meine persönliche Meinung: Auch wenn ich mich wiederhole ist der Einbau für mich vor oder hinter dem EBL nicht optimal, immer 30A über das EBL zu schicken mit einer älteren Verkabelung möchte ich einfach vermeiden. Für ein neues Womo mit Sicherheit etwas anderes. Ich habe keine Lust irgendwann einen Brandschaden zu haben, weil irgendwo ein Kabel durchschmorrt.
In den Fällen 1 und 4 deiner Messreihe belastest du das EBL aber auch permanent.... Sind zwar nicht immer 30A - aber das stört nicht?
Logisch ist das eine Momentaufnahme und nach 10min habe ich den Motor wieder abestellt. So wie du schreibst müsste ich den Motor vielleicht eine Stunde laufen lassen und dabei laufend messen um mehr Messwerte zu bekommen. Eigentlich war die Frage "Trennrelais deaktivieren ja oder nein", das kann ich ganz einfach lösen indem ich den D+ Stecker vom EBL löse, damit ist der Einbau wie vom Hersteller beschrieben. Die Frage nach dem zusätzlichem Relais war eine Überlegung um das Deaktivieren des Trennrelais zu verhindern und somit auch die Ladung von der Motorbatterie zum EBL zu haben. Und wie so oft bewegen wir uns weg von dieser eigentlichen Frage und kommen am Ende wo ganz anderes raus. Die Zeichungen sollte nur dazu dienen bildlich darzustellen wie die einzelnen Ströme fliessen um das Thema "Trennrelais deaktivieren ja oder nein" klarer darzustellen. Es scheint wohl so zu sein das noch niemand an dies Lösung gedacht oder realisiert hat, vielleicht ist sie idiotisch oder abwegig, oder vielleicht aber auch nicht. Warum ist es nicht möglich über sowas zu diskutieren ohne am Ende jemanden die Kompetenz abzusprechen und sich dann zu verabschieden. Ist es so schwer zu versuchen neue und anderen Lösungen zu suchen und dabei den Gegenüber auf Augenhöhe zu sehen. Wenn ich mehr Infos habe werde ich berichten
Du willst die Starterbatteriespannung(!) hoch setzen, um die Aufbaubatterie stärker laden zu können. Auch wenn der Strom begrenzt wird, ist das im wesentlichen eine Sache der Spannung. Parallel willst du mit einer niedrigeren Spannung die gleiche Batterie laden. Dabei schließt du den Hochsetzsteller Eingang und Ausgang kurz. Das macht für einen Elektrotechniker einfach keinen Sinn. Wenn du Angst um das Relais im EBL und dessen Leitungsführung hast (was bei 30A noch gut gehen sollte, da für höhere Ströme ausgelegt), dann ersetze das Trennrelais durch ein externes, das durch D+ geschaltet wird, aber in Serie mit dem Booster. Dann noch das KS Relais, das wirklich was bringen könnte. Das muß ich bei meinem auch mal genauer anschauen (messen), ob das was bringt. Mein KS hängt zwar direkt an der Aufbaubatterie (damit ohne Booster normal bei D+ auch an der Starterbatterie), somit aber hinter dem Booster. RK
Nein, die Idee ist folgende ![]() oder ganz ohne Relais
Im Gegenteil ich bin immer für neue Lösungen zu haben, und ich bin auch an deinen Meßergebnissen interessiert. Aber solange du das ohmsche Gesetzt ignorierst und dich nur auf die Ströme konzentrierst, kommen wir halt nicht zusammen. Wir bewegen uns hier in einem Ramen von 0,2V zwischen Eingang und Ausgang des Boosters, die darüber entscheiden ob hier bis zu 30A zurückfließen oder nicht. Bei 30A können auf Grund von Kabelverlusten ganz schnell 0,2V zusammenkommen und damit den Rückstrom begrenzen. Dann haben wir plötzlich ganz andere Verhältnisse. Diese Messungen sind natürlich nicht so einfach, aber ausschlaggebend fürs Verständnis. Noch was anderes. Warum willst du den Ladestrom nicht durch das EBL schicken? Gerade durch den Booster bist du doch auf der sicheren Seite, da dieser den Ladestrom in der Spitze auf 30A begrenzt. Der Ladestrom einer leeren Batterie kann ohne Booster weit aus höher ausfallen. Abhängig von der Größe der Batterie. Gruß Egon
Du selbst schreibst es doch in deine Zeichnung. Wenn 32A in den Booster gehen und 30A raus kommen, dann ist die Spannung am Ausgang entsprechend höher. Und genau das macht ein Booster. Er sorgt für ordentlichen Ladestrom durch höhere Spannung, da sonst die Lima zu wenig bringt und auch noch was an den Kabeln abfällt. Mit dem Relais trennst du die Aufbaubatterie bei Booster Betrieb. OK. Dann sind einige der anderen Berechnungen und Grafiken hinfällig. Damit kannst du ohne D+ über das EBL die Motorbatterie laden, falls das EBL das erlaubt. Bei einem normalen EBL werden die Verbraucher von dort versorgt, und während der Fahrt würden sie nur von der Lima/Starterbatterie versorgt incl. KS. Etwas weniger Belastung für das Trennrelais. So könnte es funktionieren. Außer vielleicht eine kurze Unterbrechung bei den 12V Verbrauchern beim D+ Umschalten. Ohne Relais s.o. RK
Richtig, diese erhöhte Spannung und die Ampere ist aber eigentlich nicht zur Ladung der Motorbatterie gedacht, kann aber passieren wenn die Aufbaubatterie voll ist und sonst keine 12V Verbraucher eingeschaltet ist.
Danke, du hast mich verstanden, der KS und die anderen Verbraucher über das EBL und der Inverter über Booster und Aufbaubatterie.
Nicht mit einem Booster. Der läßt normalerweise nur in einer Richtung die Energie durch. Wenn die Aufbaubatterie voll ist, fließt kein Strom mehr über den Booster, außer für evt. Verbraucher an der Aufbaubatterie. Die Motorbatterie ist immer nur an der Lima. Einige Booster haben einen Rückzweig mit 1-2A zur Erhaltungsladung über Solar. Das spielt aber keine große Rolle. RK
tut mir Leid, aber ich werde jetzt nicht das Womo dafür anlassen, die Umwelt belasten und den kalten Motor im Stand extra dafür laufen lassen.
Ich ignoriere das ohmsche Gesetz nicht, aber anscheinend ignorierst du was ich geschrieben habe. Nur zur Erinnerung, ich habe geschrieben das ich am EBL an der Leitung von der Starterbatterie einen Rückstrom von 26A gemessen habe. Jetzt meine Frage an dich, was spielt es dann für eine Rolle ob der Leitungsverlust 0,5V oder 1V ist, da ja bekannt ist das 26A zurückfliessen
Und was für Verhältnisse ändern sich dann, du reitest darauf rum von irgendwelchen Messwerten, gehen wir doch einmal ganz theoretisch davon aus das an der Motorbatterie eine Spannung von 14,2V anliegt, was sagt dir das dann. Wäre schon wenn du mal ein bisschen aus deinem Wissensschatz hergibst. :D
Wow das ist mal ein Satz, Danke
Es ist halt nicht alles so wie in deinem Womo, es gibt dann halt doch viele Unterschiede und manchmal sollte man mal über den Tellerrand schaun, nix für ungut Um die Arbeitsweise des Boosters besser zu verstehen und auch den Betrieb im System beim Fahren zu beobachten, ist eine Anzeige von Eingangspannung (Starter), Ausgangsspannung (Bord) und dem Boosterstrom sehr hilfreich. Zeitlich lässt sich das sogar mittels BlueBattery D1 / D2 --> Link auch grafisch anzeigen, sodass man das Handy mittels Bluetooth als Monitor vorne nutzen kann. Die Darstellung unten zeigt den Boosterstromverlauf bei einer kurzen Fahrt über ca 8 Minuten. Zudem wird auch immer der aktuelle Batteriestrom dabei angezeigt. ☀️Kai ![]() BlueBattery D2 200A mit Booster Votronic VCC1212-30 |
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