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Hallo, bin neu hier und hab mir ein deftige Projekt an den Hals geladen. Hab mir ein Wohnmobil gekauft ( Frankia Peugeot J5 Bj. 90). Als ich innen renovieren wollte, kam mir immer mehr fauliges Holz entgegen. Letztendlich war 90 % so verfault, dass ich alles komplett entfernt habe und nun neu aufbauen möchte. Jetzt suche ich hier im Forum Leute, die mir bei den technischen Installationen - Strom, Heizung, Wasser..... etwashelfen könnten. Guck Dir die Beiträge von turbokurtla an, der ist Experte in sowas. Wo ist deine Location ungefähr?? Mußt jetzt nicht unbedingt dein Wohnort sein (damit die Gegenseite nicht weiß wo es was zu klauen gibt wenn das Mobil fertig ist) Dann kann man mal vorbeischauen Moin! Der User Donaldmobil hat solch Projekt durchgezogen. Steht bei Isolation& Co.. Sonnigen weiterhin. Uwe Das Projekt steht in der Nähe von Schwäbisch Hall Inzwischen hab ich die Fahrerkabine neu lackiert, Himmel neu bezogen, Innenraum erneuert und die Stoßstange repariert und lackiert. Der Alkoven ist drauf und nun kann ich die Konstruktion mit der Wohnkabine starten. Bilder gibt es in meiner Galerie ![]() ist das "fachwerk" stahl oder alu? ansonsten sieht das alles prima aus! alleswirdgut hartmut Hab 30x30mm Aluprofilen verwendet. Verbindungen sind Kunststoff Eckverbinder mit Stahlkern und dazu noch verklebt und vermietete Aluwinkel ![]() sauber! alleswirdgut hartmut Servus Bist du mit den Alu Profilen nicht schwerer als mit Holz? Servus Will deine Geschichte nicht schlecht machen. Hast du nicht Angst das die Profile sich bei Kälte abzeichnen und oder Kondensat entsteht. Kann sein dass es etwas schwerer ist, aber nur durch die Eckverbinder. Aber es ist stabiler und werde keine Probleme mehr mit verrottung haben. Auch das Kondenzwasser sollte kein Problem sein. Hab zwischen der Gfk Außenhaut noch Sperrholz. Sollte doch irgendwann ein Leck entstehen, kann ich es leicht partiell ausbessern, da das Gerüst nicht davon befallen ist und ich die Gfk Außenhaut leicht wieder herstellen kann. Garantie hab ich kein, letztendlich wird die Erfahrung und die Zeit alles klären Grundsätzlich ein schönes Projekt. Hast Du bedacht, dass der Schaden am Aufbau immens sein wird, wenn Du irgendwo hängen bleibst? Das Gerüst aus Alu wird die Kraft bis in die letzte Ecke übertragen. Da wird unterwegs nichts abgebaut. Nach 30 Jahren Unfallaufnahme kann ich Dir versichern: Einmal mit dem Alkoven hängen bleiben und der ganze Aufbau ist schräg. Ja, dessen bin ich mir bewusst. Die Konstruktion ist wesentlich steifer wie eine Holzbauweise. Ich hoffe es wird nicht passieren. Ich habe deshalb Alu gewählt, weil ich gesehen hab, was Wasser mit Holz anstellen kann. Das Risiko muss ich eingehen. Also ich muss sagen Respekt! Das sieht sehr professionell und langlebig aus. Du baust den Aufbau hoffentlich so auf dass du das Basisfahrzeug im Zweifelsfall tauschen kannst? Der J5 Bj. 90 wäre jetzt auf die Dauer nicht so meine Traumbasis für diesen Aufbau. Auch vom Alter her dürfte der Aufbau ihn deutlich überleben. Lag der J5 in diesen Baujahren nicht bei 2,8t zul. Gesamtgewicht? Der J5 lag bei 3,1 to und lässt sich auf 3,5to auflasten. Gruß Bernd
Dann ist es ja gut. Ich hatte damals mal einen Eura auf J5 der hatte 2,8t. Wahrscheinlich wegen der zul. Höchstgeschwindigkeit. Das Projekt hier sieht mir irgendwie schwerer aus. Bin damals etwas blauäugig in das Projekt gestartet. Wollte mir ein günstiges Wohnmobil zulegen ohne wirklich Ahnung davon zu haben. Sah alles noch relativ gut aus und dachte, das trau ich mir zu und kann es mit etwas Aufwand wieder herrichten. Leider je mehr ich innen entfernt habe, desto schlimmer ist es geworden. Man hat nichts schimmliges gerochen, aber der ganze Aufbau war verrottet. Nur die Außenhülle und die Isolierung hat das ganze zusammengehalten. Naja, letztendlich war dann die Frage - Verkaufen und fast nichts mehr dafür zu bekommen oder Ärmel hochkrempeln und es wieder herzurichten. Wusste aber da auch noch nicht was mich erwartet. Die meiste Zeit verbrachte ich mit recherchieren und fragen Später - learning by doing. Der Vorteil war, ich hab keinen Zeitdruck, deshalb keinen Stress. Die Entscheidung für das Alu Gerüst war, die Stabilität, Verottungssicher und mit den geeignenten Eckverbinder leicht zu konstruieren. Auch hab ich den Vorteil, wenn irgendwo etwas beschädigt wird oder Wasser eindringt, kann es schnell und einfach repariert werden. Die Aussenhülle wird mit GFK Platten (1mm) beklebt. Drunter ist eine 4mm Sperrholzplatte mit dem Gerüst verklebt und verschraubt. Es wird alles mit Alu oder Edelstahlschrauben/Nieten gemacht. Hab einen doppelten Boden geplant, wo alle Versorgungsleitungen verlegt werden. Die Inneneinrichtung werden einzelne Module sein, die gegebenfalls leicht zu entfernen sind wenn man irgendetwas ändern oder reparieren muss. Momentan gibt es eine Pause, da das Wohnmobil zwar überdacht steht, aber es gibt keine Heizung. Warte nun auf schöneres Wetter und kann hofentlich bald meinen Aufbau fertig bekommen, damit ich die Inneneinrichtung bauen kann. Das sind ein paar Bilder von den Anfängen. Alles abbauen, Neue Bodenplatte und dann auch noch Karosseriearbeiten. Rechts und links waren die Aufnahmen der Sitzkonsolen durchgerostet Das war eigentlich die einzigste Stelle die geschweisst werden musste. Fahrerhaus wurde geschliffen, entrostet und neu lackiert. Auch sämtliche Anbauteile rund um das Wohnmobil wurden repariert, ausgebessert und neu lackiert - zb Stoßstange vorn wie man auf den Bildern sieht. Sehr schöne Fotos. Plus von mir Wie geht's mit denn Wänden weiter - Fotos Servus Jetzt verstehe ich,..... die Vorlage ist das Fachwerkhaus im Hintergrund :lach: ;D :ja: Sehr schön hab bei mir auch viel neu gemacht, aber dein Projekt ist mächtig. :ja: Hahaha.... Genau. Bis jetzt geht es ganz gut. Der Kabinenaufbau ist kein großes Problem. Hab mehr Sorge wegen den ganzen Strom- und Versorgungsleitungen. Da hab ich bis jetzt noch keine großen Ahnung, bin aber lernfähig. Für Anregungen, Berichte eigener Ausbauen und Renovierungen, Tipps...... Wäre ich immer sehr dankbar. Bin kein Profi in Sachen WoMo Ausbau. Du hast Nerven das muss man dir lassen! Ja schon, bin ganz zuversichtlich dass es klappt. Ein Schritt nach dem anderen.
Hi, also das sieht ja toll aus - und verrotten wird das sicher nicht mehr :daumen2: Vorteil von Deinem Alugerüst ist aufjeden Fall, dass Du einen Faradayschen Käfig hast :D Aber aus eigener Erfahrung schlage ich vor, dich unbedingt im jetzigen Stadium schon mal mit dem Gewicht auseinander zu setzen: Was wiegt das Auto mit Alugerüst? Und dann würde ich heute alles, was eingebaut werden soll, mal mit einem Gewicht-Rechner überschlagen und wirklich viel mehr, als ich es gemacht habe, immer auch auf das Gewicht achten... Nachdem ich meins komplett - mit Holz + GFK - aufgebaut hatte, hatte ich mit guter AUsstattung (70l Gastank, 240 l FW + AW usw.) bei 3,1t praktisch KEINE Zuladung mehr und war froh, dass das mit der Auflastung geklappt hat. Das war eigentlich mein größter Fehler, dass ich das nicht ernst genug genommen habe. Für das Andere (Wasser, Strom, Gas, WC usw.) stehen ich und sicher alle anderen gerne zur Verfügung, Du kannst Dich aber auch erst mal über das Internet / Youtube schlau machen. WIchtig ist meiner Meinung nach, sich immer über die technischen Besatimmungen zu informieren (z.B. Erdung von Gasleitung, 2-polige Absicherung von Steckdosen, Kabelquerschnitte usw.). Du bist wahrscheinlich auch Autodidakt, da gibt es Anleitungen, die keine Frage offen lassen, und für alles andere hast Du ja uns hier im Forum:-) Das Gewichtsproblem hatte ich auch im Hinterkopf. Deshalb hatte ich schon mal vorsichtig nach dem zulässigen Gesamtgewicht gefragt. Ich werde das mal überschlagen. Muss mal den Gewichtsvergleich von Holz und Alu machen. Es wird wahrscheinlich etwas schwerer sein, aber nicht nicht in einem Mass wo es bedenklich wird. Aber ich werd das mal überschlagen. Hab mal im Internet nach dem Gewicht gegoogelt. 1lfm Holzlatte ca. 500g und 1lfm Alu Profil das ich benutze etwa 600g. Was dann noch dazukommt sind die Eckverbinder. Ich denke das sollte noch im Rahmen sein. Das Alu sehe ich nicht so als Problem. Mir scheint nur der Alkoven wird deutlich höher. Außerdem war natürlich früher früher alles auf leicht getrimmt. Nachteil war natürlich wenn man es scharf angeguckt hat war es undicht. Hab mich beim Alkoven an dem ursprünglichen Maß orientiert. Nur wir das Dach jetzt durchgehen und nicht wie vorher abgesetzt sein. Ja, denke die Möbel werden wohl etwas schwerer. Die alten waren ja wirklich ganz schlechte Qualität. Bis auf die Schranktüren war nichts wieder zu verwerten. Ich werde aber die Grundkonstruktion mit Paulownia Holz machen. Das ist super leicht und trotzdem sehr stabil. Dann Vorder und Rückseiten mit Dekor Platten 2mm bekleben. So kann ich das Gewicht au ein erträgliches Level reduzieren.
klingt wie ein Plan... und als Idee vielleicht noch Balsa-Sperrholz für sehr leichte Flächen... Ich kann wie gesagt aus eigener Erfahrung nur beipflichten, das Gewicht als sehr wichtig im Auge zu behalten... habe ich leider etwas aus den Augen verloren und würde ich heute mehr drauf achten...
Und was mir noch einfällt: wenn Du eine sichere und dauerhafte metallische Verbindung aller Aluteile miteinander hast - dann könntest Du Dir komplett die 12V- Masseverkabelung sparen, weil Du Klemme 31 dann überall an Deinem Alu-Gestell abnehmen kannst. Macht aber nur Sinn, wenn es absolut sicher dauerhaft und korrosionsfrei verbunden ist (kenne diese Eckverbinder nicht), sonst würde ich es lassen. Vielelciht geht das nur, wenn es geschweißt wäre... wäre aber cool :-)
Servus Ich finde das als ganz schlechte Idee, ordentliche Verkabelung finde ich besser.
Wie gesagt: wenn eine sichere Verbindung wie z.B. beim Verschweißen besteht, ist das eine unbedenkliche Alternative, genau so funktioniert jedes Auto-Chassis mit Masse auf dem Chassis; aber diese Sicherheit wird wohl leider nicht zu garantieren sein, insofern ist man natürlich mit der Verkabelung auf der sichereren Seite. Aber vielleicht kann er es partiell an ununterbrochenen Elementen nutzen, z.B. von rechts nach links. Servus Hatte bei meinen Umbau überlegt, sammel Masse zu verlegen. Im Nachhinein betrachtet wäre es eine Gewichts Reduktion gewesen, da wäre der Gleichzeitigkeits Faktor zu berücksichtigen denke ich um die Masse dementsprechend im Kabelquerschnitt anzupassen. Vielleicht bei guter Planung, ohne Änderungen Sinnvoll. Danke für die Tipps, mit dem Masseproblem kenn ich mich leider noch nicht aus. Muss mich da noch etwas einarbeiten. Aber so wie es aussieht hat es hier im Forum einige die damit Erfahrung haben. Ob mein Alu Aufbau eine konstant Masse hat bin ich mir wegen der Eckverbinder nicht sicher. Momentan mach ich mir noch etwas Gedanken wegen der Auflastung. Wäre es sinnvoll gleich eine Zusatz Luftfederung einzubauen? Wenn du das Geld übrig hast? Ansonsten erst mal abwarten was er wirklich wiegt. Ich würde auch erst mal abwarten wie er dasteht wenn du fertig bist. Das Projekt wird wahrscheinlich so schon teuer genug. Das wäre mein Grund für Holz statt Alu gewesen. Servus Ich will dir die Kohle nicht absprechen, wenn reichlich vorhanden und richtiger Budgetierung und mit dem unerwarteten gerechnet ist, dann mach es gleich jetzt. Interessantes Projekt. Aber wie viele andere hier vermute ich, dass Du ernsthafte Probleme mit dem Gewicht bekommen wirst. Hast Du das alles wenigstens mal detailliert durchgerechnet? Du steckst da ja enorm viel Arbeit rein und wenn das Ganze dann viel zu schwer wird, war es am Ende umsonst. Hast Du Dir mal die voraussichtlichen Kosten durchgerechnet? Wie sieht es mit Zulassung/TÜV aus? Hinzu kommt: Du investierst sehr, sehr viel Zeit und auch viel Geld in ein wirklich steinaltes Basisfahrzeug. Warum? Weil es nun halt mal da ist? Oder wenigstens Liebhaberei? Nimm es mir nicht übel, aber es erscheint mir, als wolltest Du irgendwie mit ganz viel finanziellem und noch viel mehr zeitlichem Aufwand den eigentlichen Fehlkauf doch noch irgendwie "zurechtbiegen", um nicht eingestehen zu müssen, dass das Geld in den Sand gesetzt worden ist. In der Wirtschaft sagt man dazu "Dem schlechten Geld noch viel gutes hinterherwerfen.". Ne, seh ich nicht so. Das Basisfahrzeug ist sicherlich älter aber noch gut in Schuß. Ein altes Modell muss nicht zwangsläufig schlecht sein nur weil es alt ist. Es wird mich vielleicht noch überleben. Beim TÜV war ich schon, und ich muss nur detailliert die Konstruktion dokumentieren. Auch bin ich mir sicher, dass ich nicht wesentlich schwerer werde wie der vorherige Aufbau. Aber was für mich auch zählt ist, ich mach das ganze nicht weil ich es muss oder mir etwas beweisen muss. Ich hab Spaß an der Sache und es ist eine interessante Aufgabe die mich herausfordert. Vielleicht ist es finanziell unwirtschaftlich, aber das hab ja nur ich zu verantworten. Muss da auf niemand Rücksicht nehmen. Auf jeden Fall ist es ein interessantes Projekt in dem ich einiges an neue Erfahrungen sammeln kann und falls es eines Tages fertig sein wird, dann ist der ideelle Wert wesentlich größer wie wenn ich mir von demselben Geld ein fertiges gekauft hätte. |
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