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ich habe am vergangenen Wochenende meine Solaranlage erweitert. Das zweite Modul durfte nur eine max. Breite von 45 cm haben. Es wurde dann ein DCsolar E400M30 mit 100Wp und einer Breite von 416 mm.
Leider konnte ich dann keinen Haltespoiler in der passenden Größe finden und vom Verkäufer wurden mir 4 Halteecken empfohlen.
Ich habe dann die Halteecken entsprechend Anleitung am Modul montiert, die Dach- und alle Klebeflächen entsprechend vorbereitet (angeschliffen, gereinigt, entfettet, geprimert) und mit DEKAsyl MS 5 verklebt.
In einem anderen Forum habe ich gelesen das jemanden ein Modul vom Dach gesegelt ist.
Deshalb habe ich etwas bedenken ob die 4 Halteecken das Modul auch sicher auf dem Dach halten. Immerhin würde ja der Fahrtwind bei um die 100 km/h unter das Modul streifen und es eventuell anheben können oder durch Sogwirkung heruntergeweht werden.
Meiner Idee wäre nun zwischen den Halteecken der kurzen Kante in Fahrtrichtung einen Kunststoffwinkel auf das Dach zu kleben. Dieser Winkel würde beim Fahren durch den Fahrtwind gegen das Modul gedrückt und im besten Fall würde er verhindern das ein Luftstrom unter das Modul streift. Der Fahrtwind würde also über den Winkel und über das Modul abgeleitet.
Ich ein paar Fotos von der Anlage und meiner Idee. Dort ist der Winkel aber noch nicht aufgeklebt sondern nur zur Demonstration hingelegt.
Beide Module, das 120 Wp und das neue 100 Wp, haben bei ein paar Wolken etwas über 10 Ampere am BC angezeigt. Ich bin also vollständig zufrieden mit der Erweiterung.
Gibt es sachliche Hinweise zu der bereits verklebten Anlage / Modul oder zu meiner Idee mit dem Kunststoff- oder auch Aluwinkel.
Hallo Peter, wegen der Windgeräusche habe ich mit Sikaflex passende Aluwinkel als Spoiler vor den Dachfenstern verklebt. Wenn Du dich besser fühlst, dann verklebe doch einen Winkel von einer Montageecke zur anderen Montageecke der Solarplatte. Also vor die gesamte Längsseite der Solarplatte und nicht nur dazwischen. Möglicherweise entsteht sonst ein "Pfeifton" bei Fahrtwind oder die Windlast auf die Solarplatte wird noch vergrößert. Meine Solarplatte sitzt allerdings mit den 4 Montageecken absolut fest auf dem Dach. Beim Abwaschen des Daches prüfe ich immer mal wieder den festen Sitz. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Ecken bei fachgerechter Montage nicht ausreichend sind. Hier nur ein Angebot, bei dem die Maße auswählbar sind:
ich kann Deine Bedenken verstehen, obgleich ich denke das Du Dir da eigentlich keine Sorgen machen brauchst. Wenn Du die Spoilerecken entsprechend den Vorgaben aufgeklebt hast sollte das auch halten. Da die "Winddurchlässigkeit" unter dem Modul ja gegeben ist, dürfte die Windlast auch theoretisch nicht so hoch sein. Nichts desto trotz sind mir bei meinen Recherchen zu meiner Solaranlage diese Spoiler (--> Link) mal untergekommen. Vielleicht wäre das was für Dich. Die Universalspoiler lassen sich in der Länge entsprechend anpassen.
Hallo und vielen Dank für die sachlichen Hinweise und Kommentare.
Auch Danke für den Link mit dem Fiamma Spoiler, das kannte ich noch nicht.
Ich werde wohl den Kunststoffwinkel wie im Foto dargestellt, an der Kurzen Seite in Fahrtrichtung zwischen die beiden Halteecken auf das Dach kleben und nach Aushärtung des Klebers zusätzlich mit zwei Edelstahlschrauben mit dem Modulrahmen verschrauben. Dadurch wird verhindert das Fahrtwind unter das Modul kommt und zusätzlich ist das Modul nochmals durch einen Halter gesichert.
Der Kunststoffwinkel ist recht massiv und kann durch den Fahrtwind kaum verbogen werden. Hier war mein Bedenken das der Winkel zusätzlich Druck auf das Modul ausführt wenn er nach hinten gedrückt wird. Das tut er aber nicht, das habe ich getestet in dem ich den Winkel mit Schraubzwingen an einem Tisch befestigt habe und das freistehende Ende des Winkels mit der Hand nach hinten verbiegen wollte. Der Winkel bewegt sich höchstens 1...2 mm.
In einem anderen Forum hatte ein User die selbe Idee und hat sein Modul (1000 mm x 675 mm x 30 mm) auch mit einem zusätzlichen Kunststoffwinkel zwischen den Halteecken gesichert, das funktioniert nun wohl schon mehrere Jahre ohne Probleme.
Gruß Peter
mafrige am 17 Jun 2020 07:15:47
Das Problem sind die Schwingungen des Solarmoduls, die in den Kunststoffecken gehen und dort den Kleber bzw. die Kunststoffteile lösen können. Viele verwenden deswegen Aluwinkel auf der Längsseite der Module. Hier ein anderes Bsp.: --> Link
crono am 17 Jun 2020 14:02:46
Wenn du ordentlichen Kleber verwendet hast, würde ich mir bezgl. der Klebestellen keine Gedanken machen! SikaFlex 252 / 252i z.B. hält mit mehreren N pro mm^2. Bei einer Fläche für ein paar Halterungen könntest du daran das ganze Fahrzeug anheben...
Wennschon würde mir Gedanken machen über die Kunststoffhalterungen. Ich verwende einfache Aluwinkel...
Solexpeter am 17 Jun 2020 14:34:22
Hallo, wie ich im ersten Beitrag geschrieben habe:
Ich habe dann die Halteecken entsprechend Anleitung am Modul montiert, die Dach- und alle Klebeflächen entsprechend vorbereitet (angeschliffen, gereinigt, entfettet, geprimert) und mit DEKAsyl MS 5 verklebt.
Danke nochmals für die sachdienlichen Hinweise :) und auch die Hinweise der Bedenkenträger :roll:
Ich werde zur Sicherheit so verfahren wie oben geschrieben, bin mir aber fast sicher das meine durchgeführte Arbeit in Ordnung ist und die Verklebung hält.
Gruß Peter
andwein am 17 Jun 2020 15:44:42
Solexpeter hat geschrieben:...Danke nochmals für die sachdienlichen Hinweise Ich werde zur Sicherheit so verfahren wie oben geschrieben, bin mir aber fast sicher das meine durchgeführte Arbeit in Ordnung ist und die Verklebung hält. Gruß Peter
Wichtig bei den Kunststoffecken ist nicht das obere sondern das untere (Klebe)Profil. Die Eckprofile mit voller Fläche sind klebetechnisch OK. Aber es gibt "preisgünstige" Eckprofile, die haben nur einen 3-4mm Rand zum Kleben und sind ansonsten hohl. Hier kommt man auf ca. 40-50cm Umfang mit 3-4 mm Kleberaupe. Die würde ich nicht verwenden! Nur ein Hinweis auf den Bezug zur Klebe/Haftfähigkeitsangabe des Klebers! Gruß Andreas
Sprinterklasi am 17 Jun 2020 16:00:38
Hallo, ich habe im Sommer 2013 genau diese Ecken verwendet und mit Standard-Sika verklebt. Jetzt, nach sieben Jahren, habe ich bei der Demontage wegen Erweiterung gemerkt, daß zwei Winkel fast lose waren, die anderen beiden mußte ich mit dem Messer abschneiden. Ich glaube, das dekaseal besser ist, aber noch mehr kommst es wohl auf die Vorbereitung an, vielleicht war ich bei den beiden schlechten Winkeln nicht sorgfältig genug. Im Prinzip halten diese Winkel die Solarplatte auf jeden Fall, irgendwelche Ergänzungen halte ich für nicht notwendig. Ein Fiamma-Spoiler vor dem Midi-Heki ist mir mal vom Dach geflogen (auch mit Sika geklebt, aber wie Andwein schon anmerkte mit einer sehr kleinen Klebefläche, und schrauben wollte ich nicht. Der Winddruck auf den Winkeln ist sehr viel kleiner als auf einem Spoiler, ich würde den nicht verwenden. Jetzt habe ich eine flexible Solarplatte mit 3M-Band verklebt, mal sehen wie sich das bewährt. Schöne Grüße, klasi
mafrige am 17 Jun 2020 19:22:22
Solexpeter hat geschrieben:Hallo, ... Danke nochmals für die sachdienlichen Hinweise :) und auch die Hinweise der Bedenkenträger :roll:
Ich werde zur Sicherheit so verfahren wie oben geschrieben, bin mir aber fast sicher das meine durchgeführte Arbeit in Ordnung ist und die Verklebung hält.
Gruß Peter
Peter, es gab schon Fälle, wo die ABS Halter gebrochen sind, die halten die Schwingungen nur bedingt aus. Da gibts andere Werkstoffe wie PUR, Alu ... Hier mal eine andere Meinung: --> Link
Solexpeter am 19 Jun 2020 08:45:14
Hallo,
das Projekt Erweiterung Solaranlage von 120 Wp auf 220 Wp habe ich abgeschlossen. Ich habe einen Kunststoffwinkel zwischen den Halteecken in Fahrtrichtung auf das Dach geklebt und diesen Winkel zusätzlich mit zwei Edelstahlschrauben am Modulrahmen verschraubt. Die Verklebung der Kunststoffspoiler von der bereits 2017 verklebten 120 Wp Solarplatte und auch der aktuellen Haltewinkel habe ich durch kräftiges ziehen und rütteln getestet, es scheint alles fest zu sein. Bisher gab es auch keine Probleme mit dem erstem Modul, und das hat bereits Reisen ins Baltikum (Litauen Lettland und Estland) über Polen bis Narva und auch nach Albanien durch Bosnien-Herzegowina und Montenegro gut überstanden. Deshalb gehe ich davon aus das auch das zweite Modul halten wird.
Gruß Peter
AriMichael am 19 Jun 2020 09:57:17
Moin zusammen, würden dieser Befestigungssatz, der jede Menge Klebefläche zur Verfügung stellt und auch für jede Modulabmessung einsetzbar ist, diese gefürchteten Schwingungen nicht durch die zusätzliche Befestigung in der Mitte unterbinden?Amazon Link
AriMichael am 19 Jun 2020 10:19:04
Moin zusammen, ich nochmal :mrgreen: Zu dem Thema hätte ich auch gerne einmal die Meinung der Spezialisten hier im Forum gehört.
Folgende Sachlage: Habe ein Wohnmobil mit einer 110 Wp Solaranlage bestellt. Nun würde ich diese Anlage aber gerne auf 330 Wp erweitern. Die verbauten Module --> Link kosten pro Stück rund 250,00 €. Nach meiner Rechnung betragen die Mehrkosten für einen größeren Solarregler und zwei zusätzliche Module brutto ca. 600,00 €, Rabatte gehen noch ab. Mein Händler möchte für die Erweiterung rund 1.100,00 € incl. Montage.
Da ich Handwerklich nicht gerade ungeschickt bin, denke ich, dass ich die Nachrüstung der beiden Module und den Reglertausch problemlos ausführen kann, um damit ungefähr 500,00 € zu sparen.
Meine Bedenken sind allerdings: - lohnt der Aufwand wirklich, denn ich baruche ja noch zusätzliches Material wie Befestigungen, Kleber, Reiniger, Kabel und vor allem der benötigte Zeitaufwand - wenn der Händler die Erweiterung verbaut, steht er auch in der Gewährleistung. Wenn ich sie verbaue und es gibt irgendwann Probleme, hab ich die Beweispflicht alles richtig gemacht zu haben.
Sind eurer Meinung nach die 1.100,00 € (500,00 € bis 600,00 € nur für die Montage) für die Nachrüstung gerechtfertigt? Das erste Modul, mit Dachdurchführung usw., ist ja schon verbaut.
Solexpeter am 19 Jun 2020 11:56:11
Hallo,
ich habe beide Module selber montiert und habe mir dafür Zeit gelassen und sehr penibel gearbeitet. Das machen die Jungs aus der Werkstatt die öfter Solar verbauen sicher schneller. Ob die dann auch so penibel an die Sache rangehen wage ich zu bezweifeln. Das Ergebnis ist sicher bei beiden ähnlich.
Nur mal so zum Preis. Ich habe bei der Firma Solara über das Kontaktformular eine Peisanfrage gestellt und recht schnell eine Antwort bekommen. Über diesen dann entstandenen E-Mail Kontakt hatte ich noch ein paar Rückfragen und auch die wurden sehr schnell beantwortet.
Zur Erweiterung meiner Solar Anlage habe ich wiederum diesen Mitarbeiter kontaktiert und um eine Empfehlung für ein passendes Modul zum bereits vorhandenen unter Berücksichtigung das beide an den selben Solarregler (Victron MPPT 75/15 ) angeschlossen werden sollen und das Modul max. 45 cm breit sein darf.
Als Komplettangebot wurde mir dann folgendes unterbreitet.
1 x Modul DCsolar E400M30 mit 100Watt, Rahmenfarbe sschwarz 1 x Set Haltespoiler 4 x Ecke für o.g. Modul, in schwarz 1 x Fix Pack Klebeset, mit Kleber Dekasyl MS 5 1 x DC Connect C Modulanschlusskabel, 5m, 2 x 2,5mm² 1 x Dachdurchführung DD2/schwarz für 2 Kabel
Der Preis dafür zusammen 299,90 € (anstatt regulärer Preis 382,60€) inkl. MwSt., zzgl. 14,90€ Frachtkosten.
Ich war damit zufrieden und habe die Ware vorab bezahlt und diese wurde auch sehr schnell geliefert.
In Anbetracht der guten und vor allem schnellen Beratung und des vorherigen nette Kontaktes meine ich das das für mich alles gut passte. Sicher gibt es im Netz günstigere Angebote aber für mich war das in Ordnung.
Gruß Peter
Touaregcamper13 am 09 Jul 2020 14:27:36
Hallo Solexpeter,
ich kann deine Sorgen um die Festigkeit und Haltbarkeit der geklebten Ecken von Solarbefestigungen zerstreuen. Ich habe auf meinem Ahorn Kentucky (Baujahr 2016) ein Alden Solarmodul mit geklebten Eckbefestigungen entfernt, da ich 2 andere Solarmodule nachgerüstet habe. Die Aluecken waren an dem Solarmodul festgeschraubt und auf dem GFK Dach mit weißem Sikaflex verklebt. Diese vier Klebepunkte (ca. 40 x 80 mm) waren so fest, dass ich mich richtig quälen musste um diese vom Dach zu entfernen. Also, wenn die Klebung sach- und fachgerecht ausgeführt wurde, kannst du dich absolut auf die Haltbarkeit verlassen. Man kann natürlich nach alle möglichen Vorkehrungen treffen, aber dies ist meiner Meinung nach zum Teil völlig überflüssig. Auch eventuelle Windgeräusche sind doch beim Wohnmobil absolut vernachlässigbar, da du ja keinen strömunggünstig konstruierten Formel 1 Renner fährst !!! ;-) !!! Nutze die Zeit lieber um das Wohnmobil zu geniessen. Ich wünsche eine schöne Sommerzeit !!!
Touaregcamper13 am 09 Jul 2020 14:33:07
Hallo Solexpeter,
ich kann deine Sorgen um die Festigkeit und Haltbarkeit der geklebten Ecken von Solarbefestigungen zerstreuen. Ich habe auf meinem Ahorn Kentucky (Baujahr 2016) ein Alden Solarmodul mit geklebten Eckbefestigungen entfernt, da ich 2 andere Solarmodule nachgerüstet habe. Die Aluecken waren an dem Solarmodul festgeschraubt und auf dem GFK Dach mit weißem Sikaflex verklebt. Diese vier Klebepunkte (ca. 40 x 80 mm) waren so fest, dass ich mich richtig quälen musste um diese vom Dach zu entfernen. Also, wenn die Klebung sach- und fachgerecht ausgeführt wurde, kannst du dich absolut auf die Haltbarkeit verlassen. Man kann natürlich noch alle möglichen Vorkehrungen treffen, aber dies ist meiner Meinung nach zum Teil völlig überflüssig. Auch eventuelle Windgeräusche sind doch beim Wohnmobil absolut vernachlässigbar, da du ja keinen strömungsgünstig konstruierten Formel 1 Renner fährst !!! ;-) !!! Nutze die Zeit lieber um das Wohnmobil zu geniessen. Ich wünsche eine schöne Sommerzeit !!!
Solexpeter am 09 Jul 2020 15:43:19
Hallo und Danke für Deinen Beitrag.
Zwischenzeitlich waren wir mit dem neuen zusätzlichen Solarmodul am vergangenen Wochenende zu einem Kurztripp unterwegs. Hin- und Rückreise nur 200 km, aber das Modul sitzt bombenfest.
Auch der Tagesertrag mit beiden Modulen (120 Wp und 100 Wp) hat mit 920 Watt , entspricht etwa 70 Ampere, meine Erwartungen erfüllt.
Gruß Peter
Gast am 09 Jul 2020 16:57:09
Solexpeter hat geschrieben:Hallo und Danke für Deinen Beitrag.
Zwischenzeitlich waren wir mit dem neuen zusätzlichen Solarmodul am vergangenen Wochenende zu einem Kurztripp unterwegs. Hin- und Rückreise nur 200 km, aber das Modul sitzt bombenfest.
Auch der Tagesertrag mit beiden Modulen (120 Wp und 100 Wp) hat mit 920 Watt , entspricht etwa 70 Ampere, meine Erwartungen erfüllt.
Gruß Peter
Wunderpanele? 220 Wattpeak bringen 920 Watt und 70 A? Warst du auf der VENUS?
Solexpeter am 09 Jul 2020 17:22:54
Nein nicht Venus.
Wir waren in der Lausitz am Geierswalder See.
Ok, vielleicht habe ich nicht richtig die Ampere ausgerechnet, aber die 920 Wh stimmen schon.
andwein am 10 Jul 2020 11:23:01
Touaregcamper13 hat geschrieben:....ich kann deine Sorgen um die Festigkeit und Haltbarkeit der geklebten Ecken von Solarbefestigungen zerstreuen. . Die Aluecken waren an dem Solarmodul festgeschraubt und auf dem GFK Dach mit weißem Sikaflex verklebt. Ich wünsche eine schöne Sommerzeit !!!
Ich finde es toll, dass du auf die Art und das Material der Eckbefestigungen hingewiesen hast. Das tun die wenigsten! Alu ist hervorragend zu verkleben und hat genügend Fläche. Meine Solarbefestigungen sind auch Aluwinkel. Viele gedanklichen Fragezeichen mache ich bei den ABS Kunststoffecken, die zudem unten hohl sind und nur einen ca. 5 mm dicken Rand zum Kleben anbieten. Diese "Billigeckbefestigungen" werden im Web zu hunderten angeboten. Dazu noch eine nicht fachgerechte Klebung und das Panel kann sich unter Wind und Witterungseinflüßen langsam lösen. Gruß Andreas
rkopka am 10 Jul 2020 11:27:04
Solexpeter hat geschrieben:Ok, vielleicht habe ich nicht richtig die Ampere ausgerechnet, aber die 920 Wh stimmen schon.
Es hilft, die richtigen Einheiten zu nutzen 920Wh nicht W und dann auch 70Ah nicht 70A. Das h hat seine Bedeutung. Allerdings sollte man mit mehr Spannung rechnen, wie sie der Lader benutzt, dann eher 65Ah.
RK
viking92 am 10 Jul 2020 12:48:20
Solexpeter hat geschrieben:
Hy Peter,
bzgl. Windgeräusche & auftretende Druckunterschiede hast Du in dem Fall gut vorgesorgt.
Bedenke bitte aber auch, das (je wie das Fahrzeug steht) Stauwasser & Dreck unter dem Panel nicht abfliessen kann. Kann, muss aber nicht, in Frostperioden evtl. zu Problemen führen.
Gruss Birger
gespeert am 11 Jul 2020 21:38:33
Man kann ein Profil vor die Modulvorderkante über die ganze Breite setzen. Vorteil, Wasser kann abfließen, das Modul ist hinterlüftet und der Winddruck beim Fahren geht auf das Profil.
Ganz Vorsichtige oder Womo EIgner mit Klebe-/Materialproblemen können ein T-Profil aufs Dach kleben.
athena119 am 16 Jul 2020 07:36:48
Hallo Kann man Rahmenmodule eigentlich auch direkt auf ein GFK Dach kleben oder werden sie dann zu warm? Ich möchte welche auf's Sonnendach eines Boote kleben, habe da wenig Platz in der Höhe wegen dem Grossbaum. Deshalb wollte ich auf Haltespoiler verzichten, ev. Lüftungsschlitze in die Rahmen machen. Grüsse Martin
gespeert am 16 Jul 2020 09:20:22
Nimm Schindelmodule wg. Abschattungsproblematik Nein, Du kannst die Panels nicht direkt kleben ,da keine Klebkante aufgrund der Profilkante möglich. Jede einhakende Schot würde das Panel losreißen. Die Schoten müssen übergleiten können und dürfen nicht haken!!!.
Was ist mit dem Baumniederholer?? Kann sich dieser lösen?? Nutzt Du die Module in Fahrt oder nur im Hafen?? Wenn nur im Hafen, ne Halterung für die Baumpersenning wäre da wahrscheinlich auch gut oder besser. Bleibt das Problem des Verstauens in Fahrt.
athena119 am 16 Jul 2020 10:48:40
gespeert hat geschrieben:Nein, Du kannst die Panels nicht direkt kleben ,da keine Klebkante aufgrund der Profilkante möglich. Jede einhakende Schot würde das Panel losreißen. Die Schoten müssen übergleiten können und dürfen nicht haken!!!. .
Verstehe ich nicht so recht. Der Rahmen hat doch eine ausreichend grosse glatte Fläche zum Kleben auf der Rückseite. --> Link Der Grossbaum geht schräg über das Dach, so dass es am Rand knapp wird. Ist ein Kat. Ich fände es auch schöner, wenn die Panele nicht so hoch stehen würden. Hätte deswegen am liebsten flexible aber darüber habe ich leider zu viel Negatives gelesen.
HartyH am 17 Jul 2020 01:25:08
athena119 hat geschrieben:Hallo Kann man Rahmenmodule eigentlich auch direkt auf ein GFK Dach kleben oder werden sie dann zu warm? Ich möchte welche auf's Sonnendach eines Boote kleben, habe da wenig Platz in der Höhe wegen dem Grossbaum. Deshalb wollte ich auf Haltespoiler verzichten, ev. Lüftungsschlitze in die Rahmen machen. Grüsse Martin
Hallo Martin,
rein theoretisch sollte das gehen, denn die Aluprofile sind bei diesem Modul 37mm breit. Allerdings schaffst du dir damit auch ein paar Problemchen, speziell beim Einfluß von Seewasser:
keine schnelle Montage möglich, wenn du an die Verkabelung mußt,
schlechte Hinterlüftung; ok, du könntest Löcher in das Profil bohren, aber Achtung: Das Profil ist doppelwandig
bei vollflächiger Rahmenverklebung bleibt das Seewasser dahinter stehen
Ich würde Module mit geringer Rahmenhöhe verwenden, das von dir verlinkte Modul hat 35mm Rahmenhöhe. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe irgendwo auch 30mm Rahmenhöhe gesehen. Dann würde ich Aluwinkel auf kleben und die Panels so verschrauben, dass diese einen Abstand von 5mm haben.
Nur mal so als Gedankenexperiment.
gespeert am 17 Jul 2020 11:55:14
Ok, Du hast nen Kat, ich dachte da eher an Monohull. Dort hätte es wahrscheinlich mit den Schoten Probleme gegeben.
Was ist mit dem Geräteträger?? Ist der voll (Funk, Radar, TV)??
Ja, Flexible sind tricky in der Montage.
Was ist mit Vorheißen der Module?? Während des Segelns sind die sowieso teils abgeschattet.
athena119 am 20 Jul 2020 07:00:43
An Aluwinkel habe ich auch schon gedacht. Ich weiss nur noch nicht wie ich sie dann seitlich mit den Panelen verschraube. Gewinde in die Rahmen schrauben wird nicht gehen und eine Mutter innen auch nicht weil ich ja nicht dran komme. Na mal schauen. Auf den Geräteträger bzw. den Davids kommen auch noch Panele. Es sollen so viel wie möglich, deshalb auch auf's Sonnendach.
Grüsse
gespeert am 20 Jul 2020 07:32:09
Es gibt Nietmuttern die wie Blindnieten verarbeitet werden. Hier würdest Du wg. Seewasser Monel als Material benötigen. Blöde wenn diese aber durchdrehen wg. Korrosion.
Die bessere Lösung sind Einnietmuttern wie im Flugzeugbau die rechts und links eine Haltelasche besitzen. Als Monelkäfig mit eingelegter V4A Mutter am Rahmen montiert, keine Probleme. Mit angesetztem Winkelblech auch schotabweisend, so daß das killende Groß nicht das Modul von der Halterung reißen kann. Schalte alle Module parallel und nutze Regler die ständig die Kennlinie optimieren anstatt nur beim Anlaufen.
HartyH am 20 Jul 2020 12:48:27
gespeert hat geschrieben:Es gibt Nietmuttern die wie Blindnieten verarbeitet werden. Hier würdest Du wg. Seewasser Monel als Material benötigen. Blöde wenn diese aber durchdrehen wg. Korrosion.
die Monel-Blindnietmuttern halten schon sehr gut im Aluminium. Das einzige Problem sind die doppelwandigen Aluminiumrahmen der Solarpanele. Das erschwert das Vernieten etwas.
athena119 am 21 Jul 2020 12:17:30
Hallo Danke für die Tipps. Nietmuttern klingt gut. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Wieso sind die Rahmen eigentlich doppelwandig? Die einfachste Lösung wäre nun doch Alustreifen unter die Längstseiten der Panele und dann Schrauben von unten durch. Grüsse