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Ist zulässig Das Kabel hatte ich mir zuerst auch angesehen. Sieht sehr gut aus. Aber es ist blau. Die Farbe hätte mir zwar gut gefallen, aber ich habe, ich glaube sogar hier um Forum, gelesen, dass in manchen Ländern ein oranges Kabel vorgeschrieben ist?! Und wenn ich es selbst zusammen schraube, komme ich auch noch günstiger davon: Kabel 30m - PUR-Leitung H07BQ-F 3G2,5 (3x2,5 mm²) Orange 44,25€ CEE Kupplung und CEE Stecker zusammen 7,26€ Summe: 56,50€ inkl. Versand, allerdings dann ohne CEE-Kupplung mit Schukosteckdose. Dafür aber 5m länger! Ach ja, die Tüte und das Kabelklett ist dann nicht dabei. Aber das brauche ich doch nicht. Gekauft bei --> Link Wurde sehr schnell geliefert. LG Carsten Hallo,
Ich habe das auf die schnelle gefunden: Unterschiede H07RN-F gegenüber H07BQ-F Material Außenmantel: Der Außenmantel besteht bei H07RN-F aus Gummi, wohingegen er bei H07BQ-F aus Polyurethan gefertigt wird. Eigenschaften: H07BQ-F ist abriebfest und ölbeständig, während H07RN-F eine hohe UV-Beständigkeit aufweist. Welches Kabel hier jetzt besser geeignet ist kann ich nicht sagen. Wobei eine hohe UV Beständigkeit (Kabel liegt ja in der Sonne) für mich eine höhere Priorität (Kabel wird ja nicht ständig bewegt, bzw. liegt hoffentlich nicht in Öl) hätte. Wie sehen das die anderen? Denn auch ich bin am überlegen, meine CEE auf CEE Kabel mal wieder zu erneuern. Claus Zur Zeit in Ellwangen unterwegs An den TE: Danke, wobei ich mal Berufselektriker :eek: :D gelernt habe, jetzt aber núr noch Med. Technik mache Also, zunächst habe ich erst mal allen Posts hier entnommen, dass 1,5 mm² zu wenig ist für ein Verlängerungskabel (OK, ist für mehr als 16 Ampere bischen knapp) und dass die Schuco-CEE Kombi nur an die Säule kommt, nicht, wie ich es mache, den letzten Meter zum Womo zu brücken. Zwischendurch kam ich mir dann doch wie ein Dummbatz vor, dass ich es nicht wusste, in den Elektrikerhimmel komme ich wohl nicht mehr.... Aber eins kann ich dann doch noch sagen: Nimm die Gummileitung, PU ist nicht UV-beständig und selbst, wenn die Leitung noch kompplett aussieht, die Sommersonne setzt ihr arg zu und sie bricht, obwohl man es nicht sieht und keiner ist ständig in der Mitternachtssonne unterwegs. Also: Ich sage mal, was ich alles (wissentlich) falsch mache: 1. Habe ein tolles ca. 15 Meter CEE zu CEE-Kabel dabei. Bravo. 15 Meter und auch 25 Meter reichen leider in 80% der Fälle in der Länge nicht aus. Also fahre ich weiter. Hahaha! 2. Habe die üblichen gescholtenen Adapterkabel dabei. 3. Habe eine 50-Meter Kabeltrommel dabei. 1.5 mm Querschnitt. Erfahrung in rd. 30 Jahren Camping: In Südspanien incl. Tarifa-Hotspot-CP abenteuerliche Steckdosen in Schuko. In der Schweiz auf dem Land die lustigen Spezialsteckdosen. Dto. Schuko sehr oft in Südfrankreich (auch oft Spezialsteckdosen) und Süditalien/Sardinien. Skandinavien ebenfalls über Land jenseits der Europastrassen sehr gemischte Qualität. Die 50 Meter Kabeltrommel mußte ich bisher mindestens 10 x fast voll ausrollen, um an eine freie Steckdose zu kommen. Da hätten die üblichen 2.5 mm-Kabeltrommeln mit 25 Metern nie gereicht. Für Puristen: 2 Kabeltrommeln aneinander dürfen auch nicht sein, weil der FI im WOMO evtl. nicht auslösen könnte... Bei Verwendung der 1.5 mm Trommel rolle ich immer VOLL aus, trotz Hitzesicherung an der Trommel, und lege das ganze Gerödel weit genug regensicher "richtigrum" unters WOMO. Es sei denn, ich erkenne, dass ich über einem Kleingewässer parke, das bei Regen vollaufen könnte (lach). Lege das Kabel in die Wiese oder wenn's sein muss auch über einen befestigten Weg, aber NIE über einen geschotterten Weg. Die 2.5 mm Kabel sind angeblich (nur) deshalb vorgeschrieben, um Schäden bei Kabelüberfahrungen zu unterbinden. Ansonsten sind die 1.5 mm Kabel völlig ausreichend, wie man beim Hausbau sieht. Nach meiner Beobachtung gehöre ich zur Mehrheit, was ja auch etwas beruhigt... Bin mir meiner Missetaten bewußt, deshalb aber bei der Installation auch immer ohne Hektik.
Du darfst für dich sicher alles so sehen wie du möchtest, Aber für alle anderen: die 2,5mm Kabel und die Längenbeschränkung sind deshalb, damit ein Personengefährdenter Strom von >30 mA (FI Schaltgrenze) sauber über den erhöhten Querschnitt und den 25m langen Kabelwiderstand des PE Leiters zum Erdpunkt des CPs abfließen kann!! Mit Überfahrschutz hat das alles nichts zu tun, mit entsprechenden Schneepflug und Ketten bekommst du auch 10mm2 zerrissen! Und beim Hausbau ist das auch nicht anders. Klar, ich verwende daheim im Haushalt auch Kabeltrommeln mit 1,5mm2, aber die VDE und die Berufsgenossenschaft sieht für Bauarbeiten 2,5mm" vor. Einfach nur so am Rande, Gruß Andreas Habe eine 2,5mm² Trommel mit CEE-Stecker. Die Trommel hat CEE und Schuko Steckdose. Für die Fahrzeugverbindung habe ich immer ein Kabel mit Schukostecker genutzt. Hätte ich einen Sicherheitsvorteil, wenn ich mir ein Adapterkabel mit CEE Stecker für die Trommel und CEE Dose für die Fahrzeugeinspeisung baue. Habe mal in einer BA vom Womo aus 1995 gelesen, dass bei Verbindungskabel <2,5mm² die Garantie erlischt. Hallo andwein, habe mich falsch ausgedrückt: ich meinte nicht "beim" Hausbau, sondern die Leitungen "im" Haus. Die sind m.W. in 1.5 mm verbaut. Hinsichtlich der Kabellänge / Querschnitt und möglicher Verzögerung beim FI frage ich mich, warum das dann nicht auch in Häusern beachtet werden müßte, zumal. wenn man bedenkt, dass die Leitungen für Jahrzehnte verlegt werden. Gut, 50 Meter vom FI zur Steckdose gibt es nicht bei Wohnhäusern....Dafür aber demnächst immer mehr Supercharger in den Garagen für die Elektromobilität mit entsprechenden Ampereanforderungen (oder arbeiten die mit Drehstrom?). Viel Grüße Peter Hallo, ich bekennender Kabeltrommel Gegner, im Womo nutze ich schon seit Jahren ein 2,5mm² H07RNF Gummikabel, Länge ca. 20m. Wenn dies nicht ausreicht habe ich noch ein weiteres Kabel gleicher Bauart von ca. 15m Länge. Alle Kabel haben CEE Stecker und Kupplung, aber ich habe auch die gängigen Adapter um im Notfall auch eine Schukosteckdose nutzen zu können. Einen FI Schutzschalter habe ich im Womo (wie die meisten auch), der FI in der Versorgungssäule am Stellplatz sichert dann nur die Leitung bis zum internen FI ab. In südlichen Ländern sieht man zwar noch gelegentlich die abenteuerlichsten Installationen, aber auch hier hält langsam die Installation nach EN Norm Einzug. Im Sommer während unserer Rückreise, auf einem Stellplatz in Frankreich, hat jemand die gesamte Stromversorgung lahmgelegt nur wegen einer alten defekten Kabeltrommel diese war auch nur teilweise abgerollt und hat wunderbar geschmort, da auch noch ein weiteres Womo eingesteckt war und beide die Klima angeworfen hatten. Leichtsinn und Ignoranz sind für die meisten Unfälle und Brände in Verbindung mit Strom verantwortlich. :!: Aber weiterhin ruhigen Schlaf mit euren billigen 1,5mm² Kabeltrommeln aus dem Baumarkt oder von Discounter. :mrgreen:
Mit Fehlnutzung kann man alles kleinkriegen. Vermutlich selbst das 2,5mm Kabel :-). Andererseits kann man mit etwas Denken auch mit einem aufgerollten 1,5mm Kabel gut hinkommen, wenn man sich an die Grenzen hält. Und wenn der SP keinen Strom mehr hat, liegt das eher an dessen schlechter Verkabelung, was auch mit 2,5mm Kabeln und entsprechenden Lasten passiert wäre. RK Ich habe zum Thema mal nachgesehen, was die Beschreibung meines Dethleffs Addvantage so hergibt, und siehe da: ![]() Was sagen die Elektriker jetzt?
Das sich Dethleffs nicht an die Richtlinien hält. Ob man Dethleffs bei einem Schaden wegen dieser Empfehlung eine Mitschuld geben kann entzieht sich meiner Kenntnis. Aus welchem Jahr ? Vor ca. 30 Jahren wurden die Schukosteckverbindungen an den Campingfahrzeugen durch CEE ersetzt, Adapter waren damals noch erlaubt.
Sie sind auch heute nicht verboten!
Nun ja, viel Spielraum lassen die Vorschriften da nicht. Sinn gemäß: Eine Landstromverbindung muss durchgängig mit CEE-Steckerverbindungen an einem Stück verlegt werden. (Leitungstyp, Querschnitt und Länge habe ich jetzt mal nicht mit augenommen.) Wo passt da ein Adapter dazwischen? Da hast du natürlich Recht! ABER: Die Adapert sind nicht verboten zumal eine Nutzung tatsächlich manchmal nicht vermeidbar ist. Eben wenn ein Platz noch nicht auf neustem Stand ist. Zudem, wissen hier viele das die VDE kein Gesetz ist ..... also ist auch nicht automatisch verboten, was nicht erlaubt ist. Etwas spitzfindig, ja! Aber die Aussage war pauschal falsch.
Danke!
Vermeidbar ist es aus den benannten Gründen nicht, da hast du wieder recht. Ich habe auch einen Adapter im Sortiment.
Da aber die VDE mit den europäischen Normen oft verknüpft ist erhalten sie einen gerichtlich relevanten Status. Davon ab, die Empfehlung von Dethleffs im obigen Beitrag sieht sogar eine doppelte Adaption vor, was ich als ganz dünnes Eis ansehe. Damit ist nicht mal die Vermeidbarkeit bei eine schlecht ausgerüsteten Landstromanschluss des SP/CP entschuldbar. Hallo, Wenn wir schon von Gesetz, Vorschriften und Richtlinien sprechen, dann mal als Hinweis. Die VDE ist eine Richtlinie. EN ..... sind Normen. CE ist ein Prüfzeichen Brandschutz regelt eine Verordnung. Und es gibt eine Vorschrift zur Installation von Rauchmeldern. Aber keine Vorschrift oder Gesetz für die Ausführung von Kabeln. Wenn man sich aber nicht an die VDE Richtlinien hält und es kommt zum Schadensfall zahlt die Versicherung unter Umständen nicht.
Oder die Staatsanwaltschaft hätte da einige Ideen für Deinen künftigen Aufenthaltsort wenn es zu wesentlichen Personenschaden kam. Ein Adapter, der bei falscher Handhabung offene spannungsführende Pole hat, ist MIT SICHERHEIT VERBOTEN! UND DAS MIT RECHT!! Gruß
Die ungeliebte Schwiegermutter an den Adapter anschließen ist auch verboten, aber wie passt das zur bisherigen Diskussion? Um mal wieder zu technischen Fragen zurückzukommen. Die Ursache für 2.5qmm liegt doch AFAIK darin, dass die Schleifenimpedanz hinreichend klein bleibt, um noch eine FI-Auslösung zu gewährleisten - sprich es geht um die Kabellänge an sich, oder? Wenn ich die Kabellänge vom zentralen Anschlußkasten eindeutig bestimmen kann bzw. den Schleifenwiderstand messen kann, spräche dann auf privatem Grund (=nicht Campingplatz) etwas gegen 1,5qmm? Und wenn das so wäre, spräche dann etwas gegen eine automatische Wandhalterung mit 1,5qmm und H07x drauf (so denn abgerollt und mit CEE versehen)? Ich würde hinterher sowieso den Anschluß testen, aber frage mich, ob die VDE dafür etwas vorgibt? gruss kai
Hm, ja, was könnte dazu passen?? Vielleicht das ein gedankenloser Vollpfo..ten einen lebensgefährlichen Adapter, an Stellen einsetzen könnte wo man es möglicherweise nicht tun sollte, weil sonst evtl. auch unbeteiligte Dritte Schaden nehmen könnten? Sorry ,was anders fällt mir dazu im Moment nicht ein. Gruß Also ich weiss ja nicht, was du so für Adapter hast, aber bei einem normal käuflichen Schuko-CEE-Adapter, egal in welcher Richtung, liegen nie blanke Kontakte (Male) offen auf Spannung. Diese Seite ist bei vorschriftsmässiger Installation seitens Womo und CP immer spannungslos, wenn berührbar, genau wie bei durchgängiger Schuko- oder CEE-Verkabelung. Was manche Leute sich selber basteln, lass ich jetzt mal aussen vor, da gibts sicher auch CEE auf Gardena. bis denn, Uwe
Genau so handhabe ich das auch. Aber immer in Abhängigkeit von dem was ich an der CP Elektik so sehe. Bulgarien ist nicht die Schweiz und eine französische Elektrik manchmal auch nicht das was man sich so vorstellt. Und zum 2. Beitrag eine kleine Ergänzung: Wenn wir schon von Gesetz, Vorschriften und Richtlinien sprechen, dann mal als Hinweis. Die VDE ist eine Richtlinie, EN ..... sind Normen, CE ist ein Prüfzeichen, Brandschutz regelt eine Verordnung. Und alles kann vom Gesetzgeber durch eine Einbindung in ein Gesetz zum Teil dieses Gesetzes werden!! Gruß Andreas
Die Rechtsprechung orientiert sich an den VDE Vorschriften, man erwartet das diese eingehalten werden. Letztlich kommt immer diese Version zum tragen wenn etwas passiert ist.
Nein, CE-Zeichen ist lediglich eine Konformitätserklärung des Herstellers. Man hat also keine Gewähr, dass das Produkt geprüft ist. Es gibt lediglich eine Behauptung des Herstellers, dass das Produkt den erforderlichen Vorschriften entspricht. Womöglich kleben viele Hersteller das CE-Zeichen einfach nur so drauf und es kommt ihnen keiner drauf... Nicht zu verwechseln mit dem "China Export"-Zeichen, das ziemlich ähnlich ist. Hallo, ursprünglich kam die etwas irreführende Bezeichnung von mir. Das CE Zeichen ist nicht die Konformitätserklärung sondern das Kennzeichen der selben. Die Konformitätserklärung kann je nach Produkt viele Seiten umfassen mit den entsprechenden Verweisen auf Normen, Richtlinien,usw. Eine Konformitätserklärung für unsere Anlagen umfasst mehrere hundert Seiten und beinhaltet auch entsprechende Prüfungen und Messungen.
Das Womo ist aus dem Jahr 2004. Also eigentlich im Zeitrahmen. Aller dings sind mir noch anderen "Spezialitäten" so nach und nach aufgefallen. Ich habe das nicht mehr im Kopf, hier steht, dass die Anpassungsforderung von Seiten des VDE ausgesprochen, die zum 30.04.1986 auslief, d.h. irgendwann mussten zwingend alle Schukokupplungssteckvorrichtungen auch bei Campingfahrzeugen im Bestand ( nein es gab hier keinen Bestandsschutz ) umgerüstet sein, ob es das Datum war, weiß ich nicht. Hier habe ich das Datum her: --> Link Schukosteckvorrichtungen an Campingfahrzeugen sind wie gesagt seit vielen vielen Jahren verboten. Für die "ganz Schlauen", die da wieder ankommen, dass die VDE ja kein Gesetz sei, stehen hier entsprechende Infos: --> Link Aber von mir, jeder soll machen was er will, nur zur Info auf Deinen Beitrag, 2004 war Schuko als Anschluss des WOMO bereits verboten. In diesem Sinne allen Kollegen ein entspanntes glückliches Neues Jahr ! :ja: OT Ich bin gerade in einem Ferienhaus in Dänemark. Auf dem Foto ist ein 2-adriges Verlängerungskabel zu sehen. Ich bin nun kein Elektriker, aber so etwas sehe ich zum ersten Mal. ![]() Andreas Keiner redet hier von einer Schukosteckdose direkt am Womo montiert. Aber die Adapteritis wird sich noch länger halten als Corona, da bin ich mir ganz sicher. Nicht zuletzt, weil es immer noch genug Schuko-Steckdosen auf der Landseite im Feld gibt, und 90% der Womo-Fahrer fahren halt nur von Steckdose zu Steckdose. Ausserdem ist nicht jeder Womo-Fahrer Elektriker oder liest zum Schlafengehen VDE-Normen. Solange er im Laden legal Schuko-CEE-Adapter erstehen kann, wie sollte er da auf die Idee kommen, dass das suboptimal ist? bis denn, Uwe
Leider ist der Vertrieb legal aber die Nutzung beim Landstromanschluss ans Wohnmobil nicht im Rahmen der Vorschriften. Wie du schon sagst, es ist suboptimal. Aber warum soll ein CP/SP umrüsten, wenn er keinen Kundendruck erhält.
Sehr schön. Hats du gut gemacht, es ist auch kein Gesetz. Da steht, bei Einhaltung der Norm wird angenommen, dass das Gesetz erfüllt ist. Da steht nicht, dass man es nicht auch anders erfüllen kann.... Zitat:
Und das ist der Punkt.
Also, wieso das bischen Schleifenimpedanz keine 30 mA garantiern kann, ist mir schleierhaft. Die Schleifenimpedanz ist imho dafür, dass der Hochstromteil der normalen Sicherung ausgelöst werden kann (0,4 s), statt (nur) der Thermosicherung (etwa 2-3 s). Und die Grenze dafür ist in 1,5 qm etwa 100 m. Dabei fliessen ca 80 A. Mal eine Frage an die Elektriker unter uns: Ich verwende ja eine 30m - PUR-Leitung H07BQ-F 3G2,5 (3x2,5 mm²). Wenn ich das Kabel nicht in seiner kompletten Länge brauche, rolle ich den Rest auf und lege es hinten auf den Reifen. Das sollte man ja nicht machen, weil dadurch eine Spule hergestellt wird. Tatsächlich habe ich aber noch nie eine Erwärmung der nicht genutzten ca. 5-10 Meter auf dem Reifen feststellen können. Das wurde nicht einmal handwarm. Da war gar nichts. Und da hängt auch mal der Elektroherd mit 2500W, oder die Truma 6E mit 1800W dran. Ab wann wird es den gefährlich? Wird es vielleicht darum nicht warm, weil die Wicklungen zu weit sind? Ungefähr die Schlaufe, als wenn man sich das Kabel über den Ellenbogen wickelt. (Was ich wegen dem Verdrehen aber nicht mache.) Ich benutze ja keine Kabeltrommel. Da habe ich schon öfter eine Erwärmung feststellen können, sogar bis die Wärmesicherung ausgelöst hat. LG Carsten
Wenn mit Spule induktive Effekte gemeint sind, wird da nichts auftreten. Selbst wenn man andere Aspekte beiseite läßt (Bifilarwicklung), wären es zu wenige Windungen bei zu wenig Frequenz und nur mit empfindlichen Geräten überhaupt etwas meßbar. Lediglich die eng anliegenden Windungen des Kabels auf einer Trommel, die nur geringe Wärmeabgabe der ohmsche Verluste erlauben, sind relevant. RK
Uwe, dafür gibt es Foren und ich bin überzeug davon, dass die Kolegen das wissen, so etwas spricht sich auch so rum. Adapter will ich nicht verteufeln, werden auch auch für andere Zwecke genutzt, z.b. wenn ein schweißgerät einen blaue CEE Stecker dran hat und nur eine Schuko Steckdose zur Verfügung steht. Aber selbstverständlich nutze auch ich öfter mal einen Adapter, weil da wo ich mal stehe, nur eine Schuko ist und ich Strom benötige. Ist aber zumindest beim WOMO eine gewisse Gefahr es zu tun, hält sich aber im Rahmen. Wogegen ich jedoch bin, daherhaft und ohne Not auf die Sicherheit eines CEE Anschlusses zu verzichten ! :ja:
Ohne Metalltrommel und bei dem Sicherheitsgewinn der 3x2,5 mm² Leitung wird da keine Gefahr bestehen.
Na, das nenne ich dann mal scheinheilig. Erst wird seitenlang Tod und Teufel gepredigt und dann gibst du so ein gefährliches Tun selber zu, wenn nur eine Schuko vorhanden ist. Wenn es doch so "Gesetze" wie die VDE-Vorschriften gibt, die hier von vielen wie eine Monstranz durchs Forum getragen werden, dann gelten die doch für Sicherheitsfanatiker immer...oder kann man da als "Fachmann" dann gelegentlich Ausnahmen machen? Wie oft darf man das denn? Ab wann wird es krititsch? Was sagt denn die VDE dazu? So, jetzt lass ich mal die Ironie wieder weg. Vielleicht überlegt der eine oder andere mal sein Sendungsbewußtsein und läßt die Verteufelung anderer User mal endlich sein.
Das war längst fällig ! :lol: Gruß Harald
Ach Wolfgang, jetzt lass sie halt machen... Es liegt doch in der Natur der Sache, dass jeder seinen Berufszweig ernst nimmt, und in gewisser Weise auch für unentbehrlich für den Gang der Welt hält. Ist ja erst mal nicht schlecht, irgendwie muß man sich ja für gewissenhaftes Arbeiten auch motivieren. Wenn jetzt also für die Elektriker die VDO so ungefähr den Stellenwert der 10 Gebote für die Christen haben (und damit ja auch gesetztesstiftend werden), dann ist doch der Umgang damit auch erklärlich. Man wüßte schon was richtig ist, im Angesicht menschlicher Schwäche und Fehlbarkeit, kommt's dann halt doch zur ein oder anderen Sünde. Dafür gibt's ja dann aber die Beichte im Forum :) Ansonsten finde ich halt, solche threads erhöhen einfach die Spannung (sic!) im Alltag ein wenig. Schält der FI, schält er nicht.... ;)
Wow, ein solcher Ausbruch von dir! Nicht dass das zur Gewohnheit wird.... :D Meine Kritik geht eigentlich direkter an die Sache, die hier von WT und anderen vorgetragen wird. Bereits hier --> Link wird behauptet, dass die Schleifenimpedanz unter 2,6 Ohm liegen muss, mit link, weil
(Aussage nicht von mir, sondern zitiert) Ich lese die Vorschrift anders. Die Auslösung muss wegen Netzverhalten, oder wegen Personensicherheit so schnell erfolgen. Und zwar für den Fehlerfall, dass ein Gerät einen Isolationsfehler bekommt und Phase auf leitende Gehäuseteile legt . Und es geht um die Auslösung der Sicherung, nicht des Schutzschalters, wie hier im Thread plötzlich behauptet wird. Auslösen tut die Sicherung (und der Schutzschalter) aber auch über 2,6 Ohm, also unter 80 A. Und zwar in etwa 2-4 Sekunden. Was wegen Sicherheit nicht optimal ist, aber sie löst aus. Und sie löst auch schnell genug aus, dass es keine Gefahr für "Schmorschaden oder gar Brandauslösung durch Hitzeentwicklung" gibt. Ich habe die Temperaturerhöhung nachgerechnet. Weiterhin fehlt mir in der Diskussion die Anmerkung, dass viele Campingplätze nicht mit 16 A absichern, sondern mit 10 oder sogar nur mit 4. Und mir fehlen die Hinweise auf das, was wirklich wichtig ist, wenn man zum Kabelsalat gezwungen wird. Immerhin gibt es ja auch für Anlagen/Plätze einen Bestandsschutz. ..... Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Vorschriften grundsätzlich schlecht finde, oder dass ich auffordere, sie zu ignorieren. Ich bin auch nicht der Elektrofachmann, das haben meine Mitarbeiter gemacht. Meine Spezialgebiete liegen woanders. Aber ich bin bereits zu lernen, und ich habe mir WTs links genau angesehen. Und aus diesem Grunde spreche ich die Empfehlung aus, diesen Thread zum grössten Teil zu löschen. Nicht wegen irgenwelcher Anzüglichkeiten. Nicht um Poster anzuschwärzen. Sondern weil das, was wirklich wichtig, richtig und empfehlenswert für Ratsuchende ist, so in einem Durcheinander von Spekulationen und Falschbehauptungen untergeht, dass er mehr Schaden als Nutzen bringt.
Hallo, da man als Fachmann ja nicht gezwungen ist sein Wissen über Sein Fachgebiet preis zu geben, lehne ich mich jetzt dezent zurück freue mich über Bilder, wie sie der TE gezeigt hat, mache eine Tüte Chips und ein Bier auf und lese mit wie Nichtfachleute über mein Fachgebiet spekulieren und darüber rätseln warum sie Probleme haben. Wenn das nun jeder zu seinem Fachgebiet so macht, können wir das Forum schließen. Guten Rutsch! |
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