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Der Hybrid-Akku ist im Wohnmobil angekommen 1, 2


Acki am 01 Nov 2020 12:07:21

Liebe Freunde des Stroms

Zwei Jahre nach dem Bau des Lithium Akkus …
--> Link
und nach etlichen Tests desselben im Hybrid-Verbund …
--> Link

… hat es der Akku nun gestern endlich ins (inzwischen auch nicht mehr ganz so) neue Wohnmobil geschafft!
Zugegeben, ich hatte in den gut eineinhalb Jahren, in denen ich nun mit der «Kurzkrücke» von PhoeniX unterwegs bin, nie ein Stromproblem mit den 210 Ah Pb und den 290 Wp Solar auf dem Dach. Zusätzlich hilft der B2B natürlich auch mit, dass die Batterie immer voll ist. Insbesondere, wenn man kaum einmal länger als 2-3 Tage am gleichen Ort steht. Ein externer Stromanschluss war nie ein Thema … ausser wenn das Fahrzeug in der Halle steht. Der Eigen- und Ruhe-Verbrauch ist bei der modernen Technik nicht zu unterschätzen!

Aber zurück zu meinem Hybrid-System:
Nun sind der Original-Akku (Exide ES2400 Equipment Gel 210Ah) und der LiFeYPo4 (180Ah) parallel geschaltet. Nicht übers Kreuz angeschlossen, wie man das üblicherweise mit zwei gleichen Akkus macht, sondern normal parallel.



Nur so lässt sich der LiFeYPo4 vom System abtrennen und dies scheint mir wichtig zu sein: Wenn das Fahrzeug in der Halle steht und am Strom ist, dann ist das BLG immer in Funktion und damit ist der Akku eigentlich immer voll geladen.
Diesen Stress soll und will man einem Lithium Akku natürlich nicht antun! Diesen «lagert» man im Ruhezustand besser bei etwa 3/4 Ladung.
Abgesehen davon kann ich den Multiplus – welcher auf Gel Akku eingestellt ist - nicht einfach so auf Lithium programmieren. Dazu braucht es Software und Anschluss Dongle. Ich will ihn aber auch nicht auf Lithium habe, da bei der aktuellen Einstellung der Gel Akku ja – zuhause am Strom – mit der optimalen Ladekurve versorgt wird.
Solarregler und Booster habe ich auf Lithium umgestellt!


Zu Trennung des Lithium-Akkus vom System habe ich in die Steuerleitung des Balancers, welcher das Philippi FBR Relais steuert, einen Fernschalter eingebaut. Mit diesem kann ich bequem im Fahrzeug das Relais aus- und auch wieder einschalten.

Hier ist mir der einzige Fehler in der Konstruktion passiert: Ich habe ein normales 230 Volt Kabel mit 1 mm2 aus dem Baumarkt zum Fernschalter eingezogen und erst beim Anschliessen und Abisolieren festgestellt, dass ich ein 2- statt ein 3-adriges erwischt hatte …
Nun brennt halt die Kontrolldiode am Schalter nicht. Damit kann man leben. Besser jedenfalls, als mit dem Gedanken, die Treppe wieder ausbauen und auch sonst das Wohnmobil noch einmal so ausgedehnt auseinander nehmen zu müssen, um ein neues Kabel einzuziehen …





Der Lithium Akku hat - als Luxus-Variante - einen eigenen BC und einen Zellmonitor zur Überwachung der einzelnen Zellen. Damit hat mein Kontrollpanel nun – neben dem oben erwähnten Fernschalter – auch eine zusätzliche Anzeige für den Mess-Shunt am Li-Akku und die Anzeige der Spannung der Einzelzellen. Das Ganze geht wohl unter das Attribut «Kontrollfreak» …



Da entsprechende Zellmonitore dazu neigen die Zellen ungleichmässig zu belasten, kann dieser - mittels Taster daneben – ausgeschaltet werden.
Damit habe ich jetzt ein System mit 390 Ah Kapazität. Es erlaubt mir die (schonend eingestufte) Entnahme von etwa 260 Ah (80% des Li-Akkus / 50% des Gel Akkus). Wie sich die Rest-Kapazitäten des Duos genau verhalten, weiss ich natürlich noch nicht. Ich hatte ja im letzten Winter mit einer normalen Nassbatterie als Partner zum Li-Akku experimentiert und detailliert gemessen. Mein grosszügiges Monitoring wird mir aber erlauben hier im weiteren Einsatz mehr aussagen – und berichten - zu können!

Beim Zusammenbau des Systems war der LiFeYPo4 Akku etwa zu 90% geladen. Der Gel Akku zu 80% Beim Einschalten des BLG flossen anfänglich 2/3 des Stroms in den Li-Akku.



Beim Akkustand von 360 Ah habe ich das BLG ausgesteckt und bin schlafen gegangen. Zu diesem Zeitpunkt flossen – direkt nach Ausschalten der Ladung – 10 A vom Li-Akku in den noch nicht voll geladenen Gel Akku zurück.
15 Stunden später habe ich das System nun geladen bis quasi kein Strom mehr floss ... 390 Ah.
Nun freue ich mich auf den praktischen Einsatz!

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null550 am 01 Nov 2020 12:32:10

Willkommen im Club der Hybridsystem-Anwender! Und schön wieder von Dir zu lesen. Ich schätze Deine kompetenten Berichte und freue mich nun auf Praxiserfahrungen.

Die Trennung von LiFe(Y)PO4 und Blei nutze ich auch so. Interessant wäre für mich schon mal, auf was Du den Votronic BC eingestellt hast.

peterGufi am 01 Nov 2020 12:58:02

Kannst du vielleicht noch was dazu sagen, wozu du diese enorme Kapazität brauchst ?
Grüße Peter

Anzeige vom Forum


andwein am 01 Nov 2020 13:55:44

Ein guter Erfahrungsbericht zum Ladungsausgleich, dafür ein Pünktchen.
Viel Spaß mit der Hybridlösung
PS wenn sich eine meiner AGMs verabschiedet werde ich auch auf Hybrid umschwenken
Gruß Andreas

Gast am 01 Nov 2020 14:37:04

Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?

P. S. klar, Mehrgewicht, dadurch im Winter bessere Traktion... Aber sonst?

Lakritz am 01 Nov 2020 15:45:36

pfeffersalz hat geschrieben:Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?

P. S. klar, Mehrgewicht, dadurch im Winter bessere Traktion... Aber sonst?


Das wurde doch schon 1000 mal an anderer Stelle beschrieben.

P.S: Das Forum hat eine Suchfunktion. :wink:

Acki am 01 Nov 2020 15:52:35

null550 hat geschrieben:Willkommen im Club der Hybridsystem-Anwender! Und schön wieder von Dir zu lesen. Ich schätze Deine kompetenten Berichte und freue mich nun auf Praxiserfahrungen.

Die Trennung von LiFe(Y)PO4 und Blei nutze ich auch so. Interessant wäre für mich schon mal, auf was Du den Votronic BC eingestellt hast.

Da hast Du mich auf dem falschen Fuss erwischt: Habe den BC vor 2 Jahren eingestellt, als ich den Akku konstruiert hatte. Freihändig weiss ich das nicht mehr ...

peterGufi hat geschrieben:Kannst du vielleicht noch was dazu sagen, wozu du diese enorme Kapazität brauchst ?
Grüße Peter

Strom kann man nie zuviel an Bord haben! :wink:
Moderne Fahrzeuge haben an sich schon einen relativ grosszügigen Eigen-Verbrauch.
E-Bike etc.
Bin reiner "Nicht-Steckdosen-Fahrer"!

pfeffersalz hat geschrieben:Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?

P. S. klar, Mehrgewicht, dadurch im Winter bessere Traktion... Aber sonst?

Lies Dich doch einfach mal etwas durch die Hybrid-Akku-Beiträge; es gibt da verschiedenen Ansätze!

Bei mir steht schon ein fast neuer Gel drin ... warum soll ich diesen raus werfen, wenn ich die Kapazität erhöhen will (1).
Mich fasziniert die Technik, die für manche alte Batterie-Hasen immer noch des Teufels ist (2).

huohler am 01 Nov 2020 16:20:27

pfeffersalz hat geschrieben:Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?

Lies Dich doch einfach mal etwas durch die Hybrid-Akku-Beiträge; es gibt da verschiedenen Ansätze!

Bei mir steht schon ein fast neuer Gel drin ... warum soll ich diesen raus werfen, wenn ich die Kapazität erhöhen will


Ich verfolge das Thema von Anfang an. Aber auch mir ist das immer noch unverständlich da die angeführten Argumente aus meiner Sicht die Nachteile nicht aufwiegen.

Als Argumente werden angeführt :
- Spaß am Basteln und zeigen dass es funktioniert.
- Nutzen der vorhandenen PB Batterien und
vergrößern der Kapazität bei geringer Investition. Also Kosten!

Wenn man etwas mehr investiert und gleich eine größere Li nimmt spart man sich viele Nachteile. Es geht schon los mit der Einbindung des BC. Bekommt jede Batterie ihren eigenen BC ist der Kostenvorteile schon dahin geschmolzen.

Das andwein vor hat nach Ableben seiner PB ein Hybrid System aufzusetzen kann man nur mit Spieltrieb, Technikbegeisterung und unbedingt neue Wege gehen erklären. Immerhin müsste er für das Hybrid System extra eine neue PB kaufen. Technisch macht es jedenfalls aus meiner Sicht keinen Sinn. Zumindest hat es noch keiner verständlich erklären können.

Hubert

Gast am 01 Nov 2020 16:29:31

Lakritz hat geschrieben:
Das wurde doch schon 1000 mal an anderer Stelle beschrieben.

P.S: Das Forum hat eine Suchfunktion. :wink:


Also erst mal: Vielen Dank für deinen Fachbeitrag! :razz: Gibt es noch weitere Vorteile? Hast du einen passenden Link?

P. S. Dass das Fahrzeug schwerer wird und dadurch die Traktion besser wird, das hatte ich schon gefunden. (Suchfunktion)

Acki am 01 Nov 2020 16:35:47

huohler hat geschrieben:...
Wenn man etwas mehr investiert und gleich eine größere Li nimmt spart man sich viele Nachteile. Es geht schon los mit der Einbindung des BC. Bekommt jede Batterie ihren eigenen BC ist der Kostenvorteile schon dahin geschmolzen.

Schon daneben gegriffen: Wo sind Deine Nachteile des Systems?
Der zweite BC ist jetzt "Spielerei" und vorgängig "Wissenschaft" zur Analyse des Systems aus der Testphase ... Hier wäre er nicht notwendig! War aber halt da ...

huohler hat geschrieben:Das andwein vor hat nach Ableben seiner PB ein Hybrid System aufzusetzen kann man nur mit Spieltrieb, Technikbegeisterung und unbedingt neue Wege gehen erklären. Immerhin müsste er für das Hybrid System extra eine neue PB kaufen. Technisch macht es jedenfalls aus meiner Sicht keinen Sinn.

Spieltrieb und Technikbegeisterung sind doch schon zwei gewichtige Argumente für einen richtigen Mann :wink:

Aber schau doch einmal in den alten Beiträgen, was andere dem System an Redundanz etc. abgewinnen können. Da gibt es noch etliches,was man als Vorteil ins Feld führen kann. Nachteile sehe ich weiterhin KEINE!

Lakritz am 01 Nov 2020 16:36:10

pfeffersalz hat geschrieben:Also erst mal: Vielen Dank für deinen Fachbeitrag! :razz: Gibt es noch weitere Vorteile? Hast du einen passenden Link?


Nichts zu danken.
Einen passenden Link?
Klar... und wie der passt... --> Link :mrgreen:

Acki am 01 Nov 2020 16:41:47

pfeffersalz hat geschrieben:...
Hast du einen passenden Link?

Suchen will gelernt sein ... aber versuch doch einfach mal "Hybrid" einzugeben und dann in den Suchdetails "Nur im Betreff der Themen"
Dann findest Du die entscheidenden Diskussionen zu diesem Thema.
Danach ist dann halt aber etwas lesen gefordert ... aber wenn man sich für das Thema interessiert ...

Lakritz am 01 Nov 2020 16:46:06

Acki hat geschrieben: ... aber wenn man sich für das Thema interessiert ...


Dert war gut :lach:

Stocki333 am 01 Nov 2020 16:46:37

huohler hat geschrieben:Als Argumente werden angeführt :
- Spaß am Basteln und zeigen dass es funktioniert.
- Nutzen der vorhandenen PB Batterien und
vergrößern der Kapazität bei geringer Investition. Also Kosten!

Noch ein Argument.
Der Österreicher schmeißt nix weg, was noch in Ordnung ist. Für den Schweizer gilt das aber mal Zwei. :mrgreen: :mrgreen:
Bemerkenswert ist ja, das Acki einen Winston Accu im Hybrid betreibt. Und wir von seinen Meßwerten profitieren.
Jeder der eine gute Blei noch sein Eigen nennt, und auch, ab und zu, in der kalten Jahreszeit unterwegs ist. Für den kann es eine Alterntive sein. Vor allem bei Einsatz von Zellen ohne Y. Und die Lösung mit einem Fernst. Hauptschalter find ich super.
Gruß Franz

Gast am 01 Nov 2020 16:47:52

Also den Fachmann Lakritz lassen wir mal außen vor, da kommt nichts. :lol:

Acki, D. H. Du als erfahrener Batterie Bastler kennst so spontan keinen Vorteil, ausser der besseren Traktion durch Mehrgewicht? Ich meine, dass die Batterie im Auto vorgefunden wurde ist zwar interessant, aber kein Vorteil?

Stocki333, kann eine Alternative sein? Wozu?

Lakritz am 01 Nov 2020 16:52:28

Stocki333 hat geschrieben: Und die Lösung mit einem Fernst. Hauptschalter find ich super.


Die habe ich übrigens auch... sowohl zum wahlweisen Umschalten auf PB oder LFP, zum parallel schalten der Beiden als auch zum Abschalten der Beiden... ;-)

Stocki333 am 01 Nov 2020 16:52:45

andwein hat geschrieben:PS wenn sich eine meiner AGMs verabschiedet werde ich auch auf Hybrid umschwenken

Hallo Andreas
Schau mal ins Forum rein. Da erfährst du viele Möglichkeiten, wie man eine AGM in die Ewigen Jagdgründe schickt.
Ist aber nur als Rechtfertigung für die Regierung. Ohne Grund geht ja das mal gar nicht. :ja: :lach: :mrgreen:
Franz

Stocki333 am 01 Nov 2020 17:03:09

pfeffersalz hat geschrieben:Stocki333, kann eine Alternative sein? Wozu?

Als Traktionshilfe natürlich. Den Streugutsäcke sind sehr schwer. Und uns ältere Sememester habens ja auch im Kreuz.
Und vom Volumen her sind Säcke sehr schlecht. Das spez. Gewicht, und die kompakte Bauweise von den Batterien braucht nicht soviel Platz.
Ausserdem eines darft du nicht übersehen. Bei <einsatz der ersten Variante.
Der Zweitnutzen.
Grinsend Franz

Lakritz am 01 Nov 2020 17:16:28

Stocki333 hat geschrieben:Als Traktionshilfe natürlich. Den Streugutsäcke sind sehr schwer. Und uns ältere Sememester habens ja auch im Kreuz.


:lach: :lach: :lach:

fschuen am 02 Nov 2020 09:52:36

huohler hat geschrieben:Wenn man etwas mehr investiert und gleich eine größere Li nimmt spart man sich viele Nachteile.


Würde ich in diesem Setup auch so sehen. Allerdings hat die Hybridlösung auch ein paar technische Vorteile:
- Bei kleiner Li mit grosser Blei hat man geringe Mehrkosten, aber eine überproportionale Schonung der Bleibatterie
- Keine Temperaturprobleme bei starker Stromentnahme bei Frost, bei Verwendung als Starterbatterie
- Betrieb als Zusatzbatterie bei modernen Fahrzeugen mit Batteriemanagement, ohne Eingriff in die Steuerung.

Ich habe alle unsere Fahrzeuge auf bleifrei, nur den Pkw nicht. Es handelt sich um einen praktischen, qualitativ überraschend guten Euro-6-Minivan einer unsympathischen Fahrzeugmarke, mit Start-Stopp und stärkerer Ladung im Schubbetrieb. Da hätte ich auch gern Li drin, wenn die Batterie mal abnippelt - denke aber, das ist heikel. Daher die Überlegung, einen kleinen Li-Booster parallel zu schalten. Hat aber natürlich mit dem Thema "Aufbaubatterie" nichts zu tun. Da hab ich auch ein Jahr lang Hybrid rumgefahren, ohne die Kapazität der Blei gebraucht zu haben. Und inzwischen kann man sich für zweifuffzig die Ah eine Li-Batterie zusammenbasteln, die als Reserve viel mehr taugt, weil man sie nicht pflegen muss - abgesehen vom Gewicht.

Gruss Manfred

Gast am 02 Nov 2020 09:58:06

fschuen hat geschrieben:...Allerdings hat die Hybridlösung auch ein paar technische Vorteile:
- Bei kleiner Li mit grosser Blei hat man geringe Mehrkosten, aber eine überproportionale Schonung der Bleibatterie
- Keine Temperaturprobleme bei starker Stromentnahme bei Frost, bei Verwendung als Starterbatterie
- Betrieb als Zusatzbatterie bei modernen Fahrzeugen mit Batteriemanagement, ohne Eingriff in die Steuerung.

...Hat aber natürlich mit dem Thema "Aufbaubatterie" nichts zu tun.

Gruss Manfred


Hat mit dem Thema Aufbaubatterie wirklich nichts zu tun. Am überproportionalsten schonst du die Bleibatterie übrigens, wenn du sie gleich für immer ausbaust und im Keller lagerst.

Immer noch keine anderen Vorteile der Hybridlösung (ausser Mehrgewicht und Basteltrieb) in Sicht?

andwein am 02 Nov 2020 10:30:51

pfeffersalz hat geschrieben:Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?

Ich spreche jetzt ausdrücklich nur für meine Gedankengänge:
1. ich habe im Augenblick 2x 95Ah AGM und gehe einfach mal davon aus, dass sich nur eine verabschiedet
3. Dann schalte ich eine Li parallel
4. Ich versuche damit die Schwäche der Li (in Kälte laden) mit der AGM zu kompensieren
5. Ich versuche damit die Schwäche der AGM im Hochstromentnahmebereich mit der Li zu kompensieren
6. Wenn beide den Heldentod sterben habe ich eine andere Situation und überdenke das Ganze neu
In diesem Sinne, neudeutsch "stay flexible", Gruß Andreas

Gast am 02 Nov 2020 10:44:46

pfeffersalz hat geschrieben:Man mir jemand erklären, worin der Vorteil einer Hybrid-Lösung gegenüber einer großen Lifepo4 oder besser LiFeYPo4 ist?


das war die Frage ...

andwein hat geschrieben:Ich spreche jetzt ausdrücklich nur für meine Gedankengänge:
1. ich habe im Augenblick 2x 95Ah AGM und gehe einfach mal davon aus, dass sich nur eine verabschiedet
3. Dann schalte ich eine Li parallel
4. Ich versuche damit die Schwäche der Li (in Kälte laden) mit der AGM zu kompensieren


sorry für sinnloses kürzen, die Forensoftware ist schuld.

Als direkte Antwort ist nur dein Punkt 4. brauchbar, Schwäche der Li zu kompensieren. ... Warum als andwein mit technischem Verständnis und bedingt Fachmann für Elektrik nicht einfach die bewährten LiFeYPo4 einsetzen? Da gibt es keine solche Kälte-Lade-Schwäche.

Für Acki gilt deine Antwort nicht, der baut seit Jahren mit Winston Zellen. Vielleicht antwortet Acki selbst noch konkret. Ich finde es sehr schade, wenn hier im Forum durch solche Hybrid-Threads der Eindruck entsteht, eine Hybrid-Lösung wäre technisch sinnvoll oder für Womobilisten ein billiger Weg ins Lithium-Zeitalter, dann aber keine konkreten Vorteile genannt werden können.

Mal allgemein gesprochen: Einen Verweis auf die Suchfunktion bei einer konkreten technischen Frage empfinde ich als nicht zielführend.

null550 am 02 Nov 2020 11:37:52

pfeffersalz hat geschrieben:Für Acki gilt deine Antwort nicht, der baut seit Jahren mit Winston Zellen. Vielleicht antwortet Acki selbst noch konkret. Ich finde es sehr schade, wenn hier im Forum durch solche Hybrid-Threads der Eindruck entsteht, eine Hybrid-Lösung wäre technisch sinnvoll oder für Womobilisten ein billiger Weg ins Lithium-Zeitalter, dann aber keine konkreten Vorteile genannt werden können.
Mal allgemein gesprochen: Einen Verweis auf die Suchfunktion bei einer konkreten technischen Frage empfinde ich als nicht zielführend.


Die Frage hat bei der Konstellation von Acki schon eine Berechtigung, also Einsatz von LiFePO4 mit Y und vermutlich keinerlei Gewichtsprobleme. Aber er hat es eigentlich auch schon beantwortet mit Spieltrieb und Technikbegeisterung. Und ich finde es toll, dass er seine vor 2 Jahren begonnene Entwicklung nun in der Praxis einsetzt.

Die Antwort für meine Beweggründe gleichen in etwa den Punkten von Andreas. Und ich halte die Hybridlösung immer noch für sinnvoll, wenn auch nicht generell für alle. Aber bei Kapazitätsengpässen, zu wenig Platz, Winterbetrieb und Gewichtsproblemen kann es immer noch die beste Lösung sein.
Ich zumindest habe damit meine Batteriekapazität optimiert: Mit zusätzlichem Solar 260 Watt, 51 Ah LiFePO4 und 100 Ah Blei für zusammen unter 1.000 Euro habe ich auch noch das Gewicht von 2 AGM 95 Ah unterschritten.

Joachim170 am 02 Nov 2020 11:39:05

In diesen Artikel sind einige Vorteile der Kombination Lithium-Ionen und Blei dargestellt.
--> Link

Gruß Joachim

andwein am 02 Nov 2020 15:07:44

pfeffersalz hat geschrieben: 4. Ich versuche damit die Schwäche der Li (in Kälte laden) mit der AGM zu kompensieren
Als direkte Antwort ist nur dein Punkt 4. brauchbar, Schwäche der Li zu kompensieren. ....

Da hast du vollkommen recht, aber wie du schon sagtest:
"Warum als andwein mit technischem Verständnis und bedingt Fachmann für Elektrik nicht einfach die bewährten LiFeYPo4 einsetzen?"
Genau deshalb habe ich meine individuelle Sichtweise und Ausgangssituation dargestellt. Die "Y" ist zwar besser ladefähig als ohne Y, aber halt auch nur begrenzt. Vergiss mal die vollmundigen Aussagen, Ich bin Skifahrer und stehe auch mal bei echten Minustemperaturen und die Batterien sind im Fahrerhaus und das wird im Winter thermisch getrennt vom restlichen Aufbau!
Deshalb stehe ich auch so auf individuelle Bedarfsanalyse und haue nicht immer raus "mit Blei ist besser", "mit Li ist besser", "Mann braucht einen Booster", "ein Booster ist nicht notwendig".
Nur so am Rande, Gruß Andreas

Gast am 02 Nov 2020 15:16:25

Grundsätzlich finde ich ja solche Experimente / Erfahrungen immer interessant, da man eine Menge daraus lernen kann, dennoch hat auch mich beim lesen, die Frage nach dem Sinn bzw. Vorteil ereilt. Ich habe daraufhin die Suche bemüht und noch ein wenig gelesen, was da so alles diskutiert wurde.

Ein immer wieder genanntes Argument für Hybrid, scheint
a) eine Frage der Kosten zu sein, also ein bestehende PB System mit einer kleineren LiFe zu ergänzen, um
mehr Energie zur Verfügung zu haben und ohne den Bestand an PB entsorgen zu müssen / wollen und

b) wie Andreas es aufgezählt hat, den Nachteil von PB (Hochstromentnahme) bzw. LiFe (ohne Y) bei Kälte laden.

c)eine Redundanz aufzubauen.

andwein hat geschrieben:Ich spreche jetzt ausdrücklich nur für meine Gedankengänge:
1. ich habe im Augenblick 2x 95Ah AGM und gehe einfach mal davon aus, dass sich nur eine verabschiedet
3. Dann schalte ich eine Li parallel

andwein hat geschrieben:4. Ich versuche damit die Schwäche der Li (in Kälte laden) mit der AGM zu kompensieren
5. Ich versuche damit die Schwäche der AGM im Hochstromentnahmebereich mit der Li zu kompensieren
6. Wenn beide den Heldentod sterben habe ich eine andere Situation und überdenke das Ganze neu
In diesem Sinne, neudeutsch "stay flexible", Gruß Andreas


Das kann man ja durchaus so machen und es scheint ja wohl auch zu funktionieren. Es muß aber jeder für sich abwägen, ob er den beschrieben Weg geht,(LiFe ohne Y plus PB), oder gleich ein LiFe mit Y womit dann die Punkte 1 - 5 obsolet wären, vorausgesetzt er hat die finanziellen Mittel dafür.

Bleibt der berechtigte Wunsch nach einer Redundanz, die man bei einem Hybrid ja hätte, bei einem LiFe mit oder ohne "Y" jedoch nicht. Wobei die Frage derzeit offen bleibt, bei welchem LiFe System man diese überhaupt bräuchte, bzw. wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit überhaupt ist.

Gruß

thomker am 02 Nov 2020 15:17:11

Moin zusammen,

da fällt mir doch glatt wieder ein, dass ich auch ein Hybridsystem benutze: 400 Ah Li plus 17 Ah Bleigel einfach parallel mit 20 A Sicherung am Pluspol.

Wozu? 2 Beispiele:
1. Vor Corona in Kroatien 3Wo Cp Strom inklusive. Li bei 80% SOC aus, Stromverbrauch über die Lader gedeckt, als Puffer die Gel.
2. Im Winter die Li nach 3 Jahren mal ausgebaut und zerlegt, geprüft, gemessen, wieder zusammengebaut und wieder eingebaut. In der Zeit gabs im Womo immer noch Licht von der Gel, alle Einstellungen blieben erhalten.

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie der SOH der Gel ist, aber in Ruhe nimmt die nix aus der Li. BMV hängt nur an der Li. Zangenamperemeter sagt auch 0,0 A.

Bis denne

Gruß
Thomas

Acki am 08 Nov 2020 14:16:53

Inzwischen ist der Deckel zum Batterie-Fach mit Fenster - bzw. kleiner Luke zum händischen Eingreifen - angepasst worden und die - nach dem Wieder-Einbau der Treppe - gesuchte Schachtel ist auch wieder gefunden worden ... ;D



Was ich aber dokumentieren und mitteilen möchte ist meine bisherige Beobachtung der "Verteilung des Stromverbrauches" aus dem Hybridsystem:
Das Mobil stand 7 Tage in der Halle und es wurden keine externen Energiequellen angeschlossen.
Der "Ruhe-Verbrauch" beträgt gut 6 Ah pro Tag. Den Rest habe ich wohl bei meinen Besuchen beigesteuert.
Da der Batterie-Shunt - und Votronic Anzeige - von der Gesamt-Anzeige und derjenigen vom LiFeYPo4 Akku identisch sind, gehe ich davon aus, dass die Resultate vergleichbar sind.



In den 7 Tagen sind also Total 51 Ah Strom verbraucht worden.
37 Ah davon sind aus dem LiFeYPo4 Akku geflossen.
14 Ah (27 %) hat der Gel Akku beigesteuert!

Von der Theorie der Ruhespannung der beiden Akkus und von meinen Versuchen mit dem Hybridsystem mit Pb-Nassbatterie hätte ich eigentlich erwartet, dass sich der Pb-Akku bei diesem "Füllungs-Grad" der Akkus an der Stromabgabe noch nicht beteiligt ...

Bin gespannt auf Eure Interpretationen!

MountainBiker am 08 Nov 2020 14:57:34

Hallo Acki,

In den 7 Tagen sind also Total 51 Ah Strom verbraucht worden.
37 Ah davon sind aus dem LiFeYPo4 Akku geflossen.
14 Ah (27 %) hat der Gel Akku beigesteuert!


Dieser Satz ist eigentlich "nichtssagend", denn es wird kein Bezug auf die Last/Ladestrom genommen. Da die Ruhespannung der LiFePO4 Batterie bei ca. 13,3V (vollgeladen) und die des Blei-Akkus bei 12,8V wird in der Regel bei einen geringen Laststrom zuerst der Li-Akku "geleert", bei höheren Strömen/Last wird entsprechend des Innenwiderstandes der Akkus/Verkabelung der Blei-Akku bei Lastspannungen unter 12,8V auch entladen, die Krux an dieser Sache ist aber, das im Ruhezustand dann eventuell wieder ein Ladestrom aus Li-Akku entnommen wird um den Bleiakku zu laden (Spannungsgefälle 13,3V->12,8V). Da dieser Ladestrom aber sehr gering ist, kann es sein das je nach BC/Shunt dieser Strom nicht korrekt gerechnet wird.

Meine Meinung dazu!

Acki am 08 Nov 2020 16:03:10

Hallo Biker
MountainBiker hat geschrieben:...
Dieser Satz ist eigentlich "nichtssagend", denn es wird kein Bezug auf die Last/Ladestrom genommen. Da die Ruhespannung der LiFePO4 Batterie bei ca. 13,3V (vollgeladen) und die des Blei-Akkus bei 12,8V wird in der Regel bei einen geringen Laststrom zuerst der Li-Akku "geleert", ...


Nicht ganz "nichtssagend", aber für mich nicht erklärend, da ich dieses Phänomen "im Labor" mit diesem Li-Akku und der Nass-Batterie nicht gesehen hatte!
Wie im Text oben erklärt, ist das Fahrzeug völlig in Ruhe gestanden. Nur gelegentlich etwas Licht etc., wenn ich dort war.
Es fliest ein "Ruhestrom" zur Betreibung der Elektrik/Elektronik von 0.3 A. Dieser ist messbar und ergibt ja dann auch die 51 Ah Verbrauch, die man am BC des Fahrzeuges misst.
Es wurde NIE etwas geladen und mit KEINER höheren Last entnommen! Es flossen in diesen 7 Tagen nie ein höherer Strom, als kurzzeitig 0.7 A!

Also müssten doch - angesichts des Unterschiedes der Ruhespannung der zwei Akkus - alle 51 Ah aus dem Li-Akkus stammen!?
Also auch kein Rückfluss in den Gel!
Und schon gar kein Rückfluss in den Lithium ... auch nicht unterschwellig!

MountainBiker am 08 Nov 2020 16:32:20

Hallo Acki,

mach Dir einen Schaltplan mit den Spannungsquellen und den Widerständen (Innwiderstand Akku, Verkabelung ... und Verbrauchern. Durch die galvanische Kopplung mit unterschiedlichen Spannungsquellen und die daraus resultierende Differenzspannung entstehen Ausgleichsströme. Kompliziert wird es dann wenn zusätzliche Spannungsquellen (Solarlader, Ladegerät...) kennlinienabhängig diesen Vorgang beeinflussen. Dies ist aber mathematisch gut erfassbar und mit entsprechender Meßtechnik auch in der Praxis belegbar.

Jeder Akku ist ein "nichtlinearer Zweipol", d.h. jeder Arbeitspunkt hat eine andere Spannungs/Stromcharakteristik und jede Betrachtung ist auf nur einen Arbeitspunkt zu beziehen. Man kann diese Zustände mittels Schaltungssimulation für die verschiedenen Knotenpunkte (Punkte der Zusammenschaltung von Zwei- und Vierpolen) sehr gut in Form von Tabellen und Graphen aufbereiten, dann könntest Du sehen bei welchen Lastzuständen Kapazität aus der Bleibatterie entnommen wird und wann eine "Rückladung" erfolgt.

Du kannst das Problem der Rückladung mit einer "idealen Diode" zwischen Blei- und Li-Batterie umgehen. Dann mußt Du aber die Ladequellen auch "entkoppeln". Aus diesen Gründen hat es sich Hymer mit der Hybridbatterie auch ein wenig mehr Aufwand betrieben als Du.

Peter5326 am 09 Nov 2020 13:37:38

Hallo,
ich habe gerade die Komponenten bestellt. Es ist sehr interessant eure Beiträge zum Thema Hybrid zu lesen.
In meinem Kastenwagen ist eine 95AH AGM verbaut und ich werde sie mit 100AH Frey-Zellen verschalten.
Jede getrennt mit Philippi FBR- Schalter.
Nun meine Frage:
Was stelle ich an meinem Batteriemonitor ein?

Danke für die Info

Gruß
Peter

Acki am 09 Nov 2020 13:47:23

Peter5326 hat geschrieben:...
Nun meine Frage:
Was stelle ich an meinem Batteriemonitor ein?

Danke für die Info

Gruß
Peter

Ab sofort wird ja hauptsächlich der Lithium Akku arbeiten.
Wenn Du beim Batterie Monitor den Peukert-Exponent einstellen kannst, dann für Lithium auf 1.05

Peter5326 am 09 Nov 2020 13:50:39

Also dann 200AH
und der empfohlene Peukertfaktor?

null550 am 09 Nov 2020 14:40:09

Peter5326 hat geschrieben:Hallo,
Was stelle ich an meinem Batteriemonitor ein?
Gruß
Peter


Das ist ein schwieriges Thema, weshalb auch Hymer für sein Hybridsystem (SmartBatterySystem) keinen Batteriecomputer verwendet. Ich habe den LCD-BC 100S von Votronic eingesetzt. Da geht die Eingabe eines Peukert ohnehin nicht, aber man kann unterschiedliche Batterietypen einstellen, u.a. auch LiFEPO4 für 5 verschiedene Ladeschlußspannungen. Und da bei normaler Nutzung (bei mir) ohnehin die LiFePO4 zuerst liefert, habe ich den BC auf LiFePO4 eingestellt, und zwar auf den Spannungswert 14,6 V. Das ist die Spannung, die für mein System passt. Zweitens habe ich die Kapazität als nutzbare (entnehmbare) Kapazität gesetzt. Das ist bei meinem System 100 Ah. Die Abschaltspannung habe ich schon bei 11,8 V eingestellt.
Damit fahre ich gut. Man muss halt wissen, dass es die zur Verfügung stehende Kapazität ist. Ist ja beim Diesel- oder Wassertank genauso.

Generell: Eine Kapazitätsanzeige über einen Batteriecomputer ist nie exakt, es ist eine relativ ungenaue Angabe. Daher lese ich auch immer wieder den für mich wichtigeren Spannungswert ab.

Peter5326 am 09 Nov 2020 14:45:33

Erst einmal mal ein großes Dankeschön!

Es ist ein sehr interessantes Thema und ich bin von diesem Forum beeindruckt.
So viel Fachkompetenz
Ich werde von meinem Einbau berichten und möchte dazu beitragen die Erfahrungen mit euch zu teilen

Bleibt gesund
Gruß
Peter

andwein am 10 Nov 2020 10:52:22

Peter5326 hat geschrieben:....Nun meine Frage: Was stelle ich an meinem Batteriemonitor ein? Gruß Peter

Eine sehr gute Frage! Das habe ich mir bei meinen Hybrid Gedanken auch überlegt, Ergebnis: Keines!
Lithium Peukert Blei Peukert = Mittelwert, oder was (die auch noch gebraucht ist)?
Schwellwerte für OVP bei Lithium / AGM Batterie, etc, etc
Für die korrekte Einstellungen an einem BC sind beide Batterien in ihrem Verhalten zu unterschiedlich. Nicht einmal der C Wert stimmt annähernd überein
Mein Fazit: den BC auf Lithium und die AGM Werte vergessen, sonst braucht man zu lange für eine Entscheidung.
Meine bisherigen Überlegungen, Andreas

Lakritz am 12 Nov 2020 18:14:48

andwein hat geschrieben:Mein Fazit: den BC auf Lithium und die AGM Werte vergessen, sonst braucht man zu lange für eine Entscheidung.
Meine bisherigen Überlegungen, Andreas


Eigentlich die einzige Alternative, insb. dann, wenn man den die Relaisfunktion des BC in Abhängigkeit der Lifepo nutzt.
Andererseits ist es meist so, dass die Lifepo ihre eigene App hat, insofern der BC dann gewissermaßen doppelt gemoppelt ist.
Der springende Punkt ist aber, dass ich mir über den Ladezustand der Lifepo jederzeit einen Eindruck machen kann...über den der AGM aber nicht. Das widerum spräche dafür, den Zustand der AGM ausmessen zu können...

Nicht ganz optimal, das Ganze... ich kann derzeit auch den Lifepo doppelt messen, dafür weiß ich aber über den Ladezustand meiner PB nur unzureichend Bescheid.

Wer hierzu eine Idee hat, ist gerne eingeladen, sie mit mir/und zu teilen.

Acki am 12 Nov 2020 19:26:15

Wie ich weiter oben schon erwähnt hatte, arbeitet das Hybridsystem ja hauptsächlich im Bereiche des Li-Akkus. Der Blei-Akku kommt als Reserve zum tragen. Entsprechend macht es auch Sinn den BC auf Lithium einzustellen ...



Mein System besitzt ja zwei BCs, entsprechend kann durch eine Subtraktionsrechnung auch - mehr oder weniger genau - berechnet werden, was der Pb-Akku bei der verbrauchten Strommenge beigetragen hat ...



So wenigstens die Idee ... Die nächsten Monate werden zeigen, ob man sich auf das Gemessene und die Anzeigen verlassen kann ... :wink:

andwein am 13 Nov 2020 10:34:00

Lakritz hat geschrieben:.....Nicht ganz optimal, das Ganze... ich kann derzeit auch den Lifepo doppelt messen, dafür weiß ich aber über den Ladezustand meiner PB nur unzureichend Bescheid.

Nein, aber wie vieles im Leben, ein Kompromiss
Gruß Andreas

fschuen am 13 Nov 2020 10:52:12

Lakritz hat geschrieben:Wer hierzu eine Idee hat, ist gerne eingeladen, sie mit mir/und zu teilen.


Vielleicht zu simpel, aber bei Bleibatterien korreliert der Ladezustand ja ganz gut mit der Spannung. Da würde doch das Bedienpanel, ein billiges Voltmeter oder eine vergleichbar billige Ladezustandsanzeige auf Spannungsbasis weiterhelfen.

Gruss Manfred

Acki am 13 Nov 2020 11:33:30

fschuen hat geschrieben:...
Vielleicht zu simpel, aber bei Bleibatterien korreliert der Ladezustand ja ganz gut mit der Spannung. Da würde doch das Bedienpanel, ein billiges Voltmeter oder eine vergleichbar billige Ladezustandsanzeige auf Spannungsbasis weiterhelfen.
...

Aber nicht, wenn der Pb-Aku mit dem Li-Akku parallel hängt ... :nein:

fschuen am 13 Nov 2020 14:26:35

Acki hat geschrieben:Aber nicht, wenn der Pb-Aku mit dem Li-Akku parallel hängt ... :nein:


Das ist egal, was parallel hängt - solange kein grosser Strom fliesst, korreliert die Spannung recht nett mit dem Ladezustand. Die Spannung des Lithiumakkus geht mit runter, weil er bereits stark entladen ist - so funktioniert ja gerade das Hybridsystem.

Gruss Manfred

Acki am 13 Nov 2020 15:11:13

Hallo Manfred

Schau Dir vielleicht zu dem Thema meinen ausführlichen Hybrid-Test-Thread an ... Er ist ganz oben verlinkt!

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