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Ersatzreifen ja oder nein 1, 2, 3


Trashy am 14 Nov 2020 14:36:41

Auf LKW Pannerservice umstellen kommt aber richtig teuer und ist oft lokal begrenzt....Deutschland.
Hm..da würde ich dann den Accura Schutzbrief favorisieren.
Ohne Versicherung dort berappt man 199 Piepen. Das wird deutlich besser sein.
Bei DKV gibts kein Ersatzfahrzeug...es wird nur vermittelt usw. Nix für Otto Normalverbraucher

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pwglobe am 14 Nov 2020 14:45:20

Hallo,
Lkw PannenService ist kein Ersatz für den Schutzbrief sondern eine Ergänzung.

Labrador am 14 Nov 2020 14:48:34

pwglobe hat geschrieben:....Zum Glück kam eine Polizeistreife und hat uns zusätzlich abgesichert, aber die Zeit vorher war lebensgefährlich.....



Was ich dir auch empfehlen würde, ist eine Reifenkontrollanzeige wenn der Reifendruck sich verändert.
Diese positive Erfahrung durfte ich mit meinem PKW schon machen und konnte dann noch bequem einen Parkplatz ansteuern.
Die Links zu den Pannendiensten: Hatte zufällig mal einen Pannendienst auf einer Autobahnraststätte bei der Arbeit erlebt. Diese Pannendienste sind sowas von komplett ausgestattet, das kann man sich gar nicht vorstellen.

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andwein am 14 Nov 2020 14:50:56

surfoldie11 hat geschrieben:.......Bei der jährlichen Durchsicht / Inspektion wird unser RRad IMMER beachtet, Luftdruck, Optik, auch das Stahlseil wird nachgefettet. Wo ist das Problem?

Ja, es gibt sie noch, die Jahrgänge, die Autopflege noch in der Praxis und nicht aus You Tube gelernt haben.
Grinsend, Andreas

pwglobe am 14 Nov 2020 16:16:32

Labrador hat geschrieben:Was ich dir auch empfehlen würde, ist eine Reifenkontrollanzeige wenn der Reifendruck sich verändert.


Der Transporter hatte eine Reifendruckanzeige, diese hat auch gewarnt. Der Reifen hatte einen 5cm großen Riss da war an ein weiterfahren nicht zu denken.

Unser Womo hat auch eine Reifendruckanzeige und er Druck wird im BC angezeigt. Auffüllen kann ich immer und überall, da der IVECO einen Luftanschluss und einen Füllschlauch hat. 8)

EINSL630 am 17 Feb 2021 15:00:23

Moin,

ich würde nie ohne vollwertigem Ersatzreifen und kleinem Kompressor auf Tour gehen. Selbst beim PKW (MB T-Modell) habe ich nach dem Kauf das Pannenset rausgeschmissen und einen Reservereifen mit gleicher Felge reingelegt.

Grüße

andwein am 17 Feb 2021 16:50:56

EINSL630 hat geschrieben:.....ich würde nie ohne vollwertigem Ersatzreifen und kleinem Kompressor auf Tour gehen. Grüße

Ja, wenn es geht, aber bei manchen Fahrzeugen (Tiefrahmenchassis, Rahmenverlängerung) gibt es für ein Reserverad nur noch den Platz auf dem Dach!!
Gruß Andreas

Tinduck am 17 Feb 2021 16:56:09

andwein hat geschrieben:Ja, wenn es geht, aber bei manchen Fahrzeugen (Tiefrahmenchassis, Rahmenverlängerung) gibt es für ein Reserverad nur noch den Platz auf dem Dach!!
Gruß Andreas


Garage? Heckmontage? Staufach? Motorhaube? :D Alles schon gesehen... ok, die Motorhaube bekommt man im Zeitalter von Fußgängerschutz etc. wohl nicht mehr durch den TÜV...

Ich würd mir einfach kein Womo kaufen, wo ich kein Ersatzrad unterbekomme, ist ein eindeutiger Indikator für zu wenig Stauraum! Oder zuwenig Zuladung...

bis denn,

Uwe

KlausSchmidt am 17 Feb 2021 22:18:49

Moin auch,
nie ohne Ersatzrad!
Extra angeschafft und angebracht.
Warten auf den Servicewagen ist das eine. Aber ob dann auch ein neuer Reifen mit Felge verfügbar ist, will ich nicht ausprobieren.
Eigentlich ist alles geschrieben.....
Gute und reifenpannenfreie Fahrt
Klaus

Gast am 18 Feb 2021 00:38:15

Hmm, was soll ich sagen - ich gehe jetzt Ende des Jahres in Rente, fahre seit 45 Jahren unfallfrei Auto, bin immer viel gefahren (30 - 50K/Jahr keine Ahnung, insgesamt so 1,5Mio km und eine Reifenpanne hatte ich noch nie. Deshalb habe ich auch kein Ersatzrad dabei, sondern nur ein Pannenset mit Kompressor. Für unsere geplante US/CDN/ Mittelamerika Tour ab 2023, werde ich, da dann eh fällig, BFGoodrich All Terrain aufziehen, die sind recht pannensicher, haben dazu noch einen Flankenschutz und werde auch da auch ohne Ersatzrad fahren. Ich denke ein Ersatzrad sind Kilos, die man sich heutzutage "schenken" kann ;-)

Gruß

Tinduck am 18 Feb 2021 08:59:53

Mittelamerika ohne Ersatzrad? Na dann viel Spass.

AT-Reifen sind zwar robuster auf Schotter und so, aber gegen einen Nagel oder einen scharfen Stein haben sie auch keine Chance.

Und im Fall der Fälle dürfte der Pannendienst da in der Pampa (wörtlich) ein bisschen länger als in Europa brauchen, bis er da ist. Wenn man ihn überhaupt verständigen kann, Handynetz und so.

Dann ne Woche Pause und auf den passenden Reifen warten... wenn die Felge auch kaputt ist, kann da vielleicht auch ein Wöchelchen mehr draus werden... und alles nur, um 20 Kg Gewicht zu sparen.

Alle Argumente, die in Europa gegen ein Ersatzrad sprechen, sind auf einer Fernreise völlig anders zu gewichten! Ich hätte da wahrscheinlich eher zwei als keins dabei :) plus ein vernünftiges Reifenflick-Set...

bis denn,

Uwe

alzu am 18 Feb 2021 09:37:04

Auf der damals einzigen Autobahn in Rumänien hätte wohl ein Reparaturset auch nicht geholfen. Ich fahre nur mit Reservereifen!



Hat übrigens fast eine Woche gedauert, bis ich wieder einen neuen Reservereifen hatte.

Enola am 18 Feb 2021 10:35:31

bin da u.A. ein paar mal quer durch Afrika gefahren, von hier über Israel, Jordanien, Sinai nach Südafrika, von Südafrika quer durch nach Hause, Libyen nach Senegal u.v. mehr. Mit Bikes, Offroadern, Seitenwagen, z.T. mit Wohnwagen Eriba.
Niemals hatte ich auch nur im Ansatz einen Ersatzreifen dabei.
Man läuft vor jeder Abfahrt um die Karre, checkt die Lage, füllt u.U. ein wenig mit dem Kompressor nach und fährt los. Schlimmstenfalls humpelt man mit dem Platten zum nächsten Kaff, und es ist noch so klein, aber dir wird geholfen. Der wichtigste Faktor dabei ist ZEIT.
Wenn ich auf Reisen bin, nehm ich mir die Zeit, und eine Reifenpanne ist nun mal kein Weltuntergang.
Und sehr selten.
Letztes Jahr mit dem Offroader und den Strassenreifen Luft draussen auf der AB, hat sich angekündet, ich war aber auf der Heimfahrt und zu faul, um nachzusehen, ein wenig fluchen (gehört standart mässig immer dazu), eine Dose Schaum rein, Jeep aufs Loch stellen, halbe Stunde warten, Rest der Dose einfüllen und nach Hause fahren. Also einfacher gehts wirklich nicht mehr.

Tirena27 am 18 Feb 2021 13:18:54

Enola hat geschrieben:. Schlimmstenfalls humpelt man mit dem Platten zum nächsten Kaff, und es ist noch so klein, aber dir wird geholfen. Der wichtigste Faktor dabei ist ZEIT.
Wenn ich auf Reisen bin, nehm ich mir die Zeit, und eine Reifenpanne ist nun mal kein Weltuntergang.


Nur mal zur Info - wir sind hier im Wohnmobilforum und nicht im Offroadzirkel!

Ich glaube nicht, dass du mit so einem zerfetzten Reifen wie auf dem Bild von alzu noch mehrere 100 m freiwillig fährst.

Und je nach Reifengröße kann dir in Einzelfällen keiner zeitnah helfen. Vor einigen Jahren hatte ich so einen zerfetzten Reifen am Bootstrailer in Kroatien. Hatte zum Glück ein Reserverad mit und das defekte Rad von einem Einheimischen zum Reifendienst bringen lassen - innerhalb von 3 Wochen konnte der die passende Reifengröße nicht besorgen.

Tinduck am 18 Feb 2021 13:55:00

Enola hat geschrieben:Mit Bikes, Offroadern, Seitenwagen, z.T. mit Wohnwagen Eriba.


Falscher Erfahrungshorizont.

Schwerere Fahrzeuge zerstören ihre Reifen nach wenigen zig Metern Fahrstrecke auf nem Platten, und die Felge ist dann auch noch gern hin. Nix mit bis zur nächsten Ortschaft humpeln.

Und die blöden Pannensets (oder die vernünftigere Variante, ein Reifenreparaturset) helfen nur bei kleinen Löchern. Wenn dir ein Stein die Flanke aufschlitzt, sind robustere Reparaturmethoden gefragt. Geht auch zur Not, aber warum soll man sich das antun, wenn man auch ein Ersatzrad mitnehmen kann? Aus Prinzip? Reist sich cooler ohne Ersatzrad, YOLO?

Die Zeit braucht man dann sowieso im nächsten Ort, um zu reparieren oder Ersatz zu beschaffen. Aber da muss man mit einem schwereren Fahrzeug erstmal hinkommen, mit kaputtem Reifen.

bis denn,

Uwe

Gast am 18 Feb 2021 14:26:03

Das Fahren mit oder ohne Ersatzreifen, ist ja mehr eine emotionale, denn eine rationale Angelegenheit. Vielleicht ist das auch eine statistische Frage, wie gesagt ich hatte auf geschätzten 1,5Mio KM noch keine Panne. Zudem ist es auch eine technische Frage, wie alt ist der Reifen am WoMo, wenig gefahren aber schon 10 Jahre auf dem Buckel? Wie ist er gepflegt worden, wie war der Lebenszeitluftdruck ;-) usw..... und am Ende stellt sich für jeden die Frage was wäre wenn...... Zumindest statistisch gesehen, wäre bei mir ein platter Reifen wohl überfällig, oder?
Meine Reifen werden eigentlich nie alt, da ich dafür in der Vergangenheit zu viele km gefahren bin, vielleicht liegt es ja auch daran, das ich keine Ausfälle hatte.

...aber wer weiß denn schon. was Morgen ist :mrgreen:

Gruß

Tinduck am 18 Feb 2021 14:30:58

Tja, bis Herbst 2019 hatten wir auch noch nie einen Plattfuss. Irgendwann holt einen die Statistik (statistisch gesehen) ein :D

Der Reifen war erst 4 Jahre alt und immer mit korrektem Druck gefahren. Eine Schraube hat ihm den Garaus gemacht, da kannste nix machen, egal wie schön neu und gut gepflegt der Reifen ist.

bis denn,

Uwe

rkopka am 18 Feb 2021 15:04:30

Tinduck hat geschrieben:Der Reifen war erst 4 Jahre alt und immer mit korrektem Druck gefahren. Eine Schraube hat ihm den Garaus gemacht, da kannste nix machen, egal wie schön neu und gut gepflegt der Reifen ist.

Meine bisherigen Platten waren auch alle mit Nagel oder Schraube. Meistens habe ich das erst irgendwann an einem schleichenden Plattfuß gemerkt, da das Loch gut verschlossen war. Damit kommt man noch weit, wenn es nicht mehr ist, solange man eine Pumpe hat. So einen richtig geplatzten Reifen hatte ich nie und auch meine Eltern nie, soweit ich zurückdenken kann.

RK

andwein am 18 Feb 2021 16:38:24

rkopka hat geschrieben: Damit kommt man noch weit, wenn es nicht mehr ist, solange man eine Pumpe hat. So einen richtig geplatzten Reifen hatte ich nie und auch meine Eltern nie, soweit ich zurückdenken kann. RK

Das Problem ist nur:
Theoretisch hat man Pumpe und Füllset!!
Praktisch aber ist das Füllset schon abgelaufen/eingedickt und die Pumpe macht nach 5 Minuten richtig schlapp. Überhitzungstod!
Bevor man von Pumpe und Füllset schreibt, sollte man die Pumpe mal einen Reifen aufpumpen lassen. Ist relativ einfach: Reservereifen entlüften und dann mit der mitgelieferten Pumpe aufpumpen. Ich habe mit der Methode schon zwei Pumpen geliefert und der Reifen war immer noch platt!!!!
Testet doch mal und dann schreibt das Ergebnis, Gruß Andreas

rkopka am 18 Feb 2021 16:47:59

andwein hat geschrieben:Theoretisch hat man Pumpe und Füllset!!
Praktisch aber ist das Füllset schon abgelaufen/eingedickt und die Pumpe macht nach 5 Minuten richtig schlapp. Überhitzungstod!

Ich hab mit meiner original(?) Fiatpumpe vom Set die Reifen auf den Winterdruck gebracht, d.h. 1-1.5bar mehr. Das hat länger gedauert, ging aber für alle 4 in einem Durchgang.

RK

Enola am 18 Feb 2021 16:59:06

wegen Offroadzirkel: von 25000km von Europa nach Südafrika waren im 2011 500km Offroad, verbleiben 24500km Teer.... Stand heute ist auch die Mojalepiste zwischen Äthiopien und Kenia geteert.

wegen falscher Erfahrungshorizont: mein Wrangler wiegt Reisefertig 3.5t, dein Camper??? Hats denn mit der Farbe zu tun?

Die Reifen, die wir montieren, sind jeweils fürs Gewicht, Geschwindigket und Einsatzgebiet gebaut.
Auch wenn ich mit meinem 20kg Downhiller mit nem Platten runterrausche, hängt das Teil unten nur noch in Fetzen an der zerstörten Felge. Und ja, sind auch nur ein paar dutzend Meter. Wenn ichs allerdings bei einem Platten schonend runterbringe, kann ich durchaus einige Kilometer damit abspulen, ohne alles zu zerstören.

Die blöden Pannensets wollen halt auch richtig bedient werden und es dürfen vlt. auch keine ausm penny Markt sein.

Reist es sich cooler ohne Ersatzrad? Also nach einigem Überlegen, aber dies war mir jetzt definitiv noch nie eine Überlegung wert. Fatalistisch betrachtet, habs bisher einfach als unnötig erachtet, mit den Alternativen super gut gelebt und dies als persönliche Erfahrung hier mitgeteilt.

und was heisst YOLO?

Olli2305 am 18 Feb 2021 20:54:58

alzu hat geschrieben:Auf der damals einzigen Autobahn in Rumänien hätte wohl ein Reparaturset auch nicht geholfen. Ich fahre nur mit Reservereifen!



Hat übrigens fast eine Woche gedauert, bis ich wieder einen neuen Reservereifen hatte.


Der Schaden sieht aber nach Überbeanspruchung des Reifens aus. Zu wenig Luft und/oder Überladen dazu Hitze im Sommer. Laut meinem Reifen Fuzzi früher die Ursache Nummer 1 bei Reifenschäden am Womo und Wowa, dicht gefolgt oder in Verbindung von zu alt und billig Reifen. Heute aber nicht mehr so problematisch weil die Qualität der Reifen und das Bewusstsein für die Belastung der Reifen zugenommen hat, sagt er.
Ich werde wohl ohne Ersatzrad unterwegs sein, da nur in Europa, da auf Strasse und seit 20 Jahren kein Ersatzrad mehr geraucht.

andwein am 19 Feb 2021 18:13:35

rkopka hat geschrieben:....Ich hab mit meiner original(?) Fiatpumpe vom Set die Reifen auf den Winterdruck gebracht, d.h. 1-1.5bar mehr. Das hat länger gedauert, ging aber für alle 4 in einem Durchgang. RK

Dann hast du die gute Pumpe erwischt!
Grinsend, Andreas

Heinz53 am 19 Feb 2021 20:29:08

Ich bin auch nur mit Ersatzrad unterwegs.
Ok, hab gut Sprüche klopfen. Da fast 1 t Zuladung, Bordkompressor von der Luftfederung notfalls zum Auffüllen und hydr. Abstellstützen mit denen man auch das Fahrzeug anheben kann.

Ich habe übrigens letzte Woche gehört, daß der ADAC dir auch beim Radwechsel hilft, wenn ein Ersatzrad vorhanden ist.

Heinz

pwglobe am 19 Feb 2021 22:57:05

Hallo, wie schon einmal geschrieben habe ich zwar ein Ersatzrad dabei, aber ich werde die nie mehr selbst wechseln.
Ich habe jetzt einen LKW PannenService Vertrag 24/7 in ganz Europa innerhalb von 2 Stunden.
Nicht ganz billig, aber all inclusive.

DigiMik am 20 Feb 2021 01:38:20

Moinsen,

nun, ich weiß es nicht genau, aber so 1,5 Mill. mit PKW und 500.000 mit Moped km habe ich bestimmt auch durch.
Davon 2 Platten mit Moped und 3 Platten mit PKW.
bigben24 hat geschrieben:...1,5Mio km und eine Reifenpanne hatte ich noch nie. Deshalb habe ich auch kein Ersatzrad dabei, sondern nur ein Pannenset mit Kompressor.

Grundsätzlich gebe ich dir recht, meist reicht das Flick-Set, aber halt nicht immer, nutzt nichts, wenn die Flanke beschädigt ist!
bigben24 hat geschrieben:Für unsere geplante US/CDN/ Mittelamerika Tour ab 2023, werde ich, da dann eh fällig, BFGoodrich All Terrain aufziehen, die sind recht pannensicher, haben dazu noch einen Flankenschutz und werde auch da auch ohne Ersatzrad fahren. Ich denke ein Ersatzrad sind Kilos, die man sich heutzutage "schenken" kann ;-)

Sicherlich sind die BF robuster, ich war auf meiner Nordamerikatour auch mit AT unterwegs. Aber hast Du überhaupt eine Vorstellung von den Pisten? Oder möchtest du nur auf Asphalt und in der Zivilisation unterwegs sein? Die schönsten Ecken sind halt nur über Pisten erreichbar. Mittelamerika, kennst Du die Straßenverhältnisse?
Meinen Platten Nr. 3 hatte ich im Death Valley, auf einer steinigen Touri Piste. Hier hatte es die Flanke aufgerissen, da geht nur ein Reifenwechsel. Mit Hilfe ist da erst mal nichts, da ist nichts...
Von meinen Bekannten hat keiner seine Nordamerikatour ohne Panne absolvieren können und da reden wir oft von Entfernungen zur nächsten Stadt, von denen die Europäer oft keine Vorstellung haben. Und anrufen fällt meist auch flach...

Nun, dir steht es ja frei, ohne Reserverad zu fahren. Meist hast Du aber das Pech, dass es dir an einem Ort passiert, wo eben auf die Schnelle kein ADAC oder andere Hilfe hin kommt oder Ersatz zu beschaffen ist.
Ist halt ne Philosophiefrage, ich käme niemals auf die Idee, ohne Reserverad unterwegs zu sein, schon gar nicht, wenn ich mich abseits jeglicher Zivilisation befinde. Mir würde es reichen, nur einmal aus einer misslichen Situation heraus zu kommen, nur dafür hätte sich der Transport für mich gelohnt.

LG vom Mikesch

Wuidsau am 20 Feb 2021 04:50:44

Servus
Abgesehen davon gibt es in Amerika durchaus Gegenden wo man vermeiden sollte liegenzubleiben.
Da wird sich nachts kein Reifendienst finden der dort hinfährt. Spätestens nach einem Tag erregt das Fz. unerwünschtes Interesse.
Kannst Du vor Ort wechseln, alles gut. Bist Du aber mehrere Tage "sitting duck" viel Glück wenn Du heil wegkommst!

Einige Bekannte fahren in Nordafrika teils mit Ersatzfelge+ 3 Decken! In der Wüste kannst Du Dir keine Fehler leisten!

Gerade bei einem Platten zerstört der Felgenrand den Reifen ringsum, da ist nach wenigen km nix mehr dicht.

Gast am 20 Feb 2021 08:16:21

Willem4848 hat geschrieben:Vielen Dank in die Runde Die Antworten ahben mir sehr geholfen.

Werde mir einen Preiswerten aber guten Ersatzreifen mit Felge besoregen

Willem 4848


Gute Entscheidung vom TE. :D

Gruss
Jürgen

Enola am 20 Feb 2021 11:11:12

Wuidsau hat geschrieben:In der Wüste kannst Du Dir keine Fehler leisten!

Fast jede der heute noch legal befahrbaren Teile der Sahara für uns Europäer sind innerhalb eines Tagesmarsches zu Fuss erreichbar, die paar anfahrbaren Hotspots sind z.T. stark befahren und zumindest in Tunesien und Marokko vom Militär fast lückenlos überwacht. Fehler machen wir Unerfahrenen sowieso. Immer.
Schon in Douz auf dem Camping sieht man die verrücktesten Sachen, gebrochene Diffs, gerissene Antriebswellen, tagelange Schraubereien, bei ehh geht nie kaputt krass Offroader getuned, verbreitert, da kommt der Italiener mit seiner Weissware daher, hat dieselben Orte besucht, legt den Teppich über den Sand, deckt den Tisch und geniesst mit seiner Frau und den Enkelkindern den warmen Frühlingsabend bei einem Glas gekühltem Rotwein.
Es ist m.E. eher eine Frage einer defensiven, vorausschauenden Herangehensweise bei einer Reise dieser Art.
Aber ja, ist offtopic, weil Offroad und der TE zum Glück für sich das Richtige gefunden hat.

Eine Frage, selbstverständlich auch OT, aber der TE hat seine Lösung...,habe ich noch an wuidsau:
was ist denn der Grund, wieso man an gewissen Stellen in Amerika nicht liegenbleiben sollte?
Ist vielleicht dumm gefragt, war aber nie dort, nicht mal in der Nähe, sry.

bhomburg am 20 Feb 2021 12:59:55

Ich habe tausende km Pisten à la Dalton Highway in Kanada und Alaska (BFG KO2 AT-Reifen) ohne Panne geschafft. Extra zwei Reserveräder gekauft und mitgenommen und keins davon gebraucht. Verkauft hab ich die nach der Rückkehr an jemanden der auch in die Gegend wollte...
Wer da eine Panne hat sollte aber tatsächlich ein Ersatzrad haben, sonst wirds blöd, (sehr) teuer und dauert... Kann schon mal nen Tag dauern bis überhaupt jemand vorbeikommt der dann den Pannendienst schicken kann der dann nach ein paar hundert km Anfahrt irgendwann mal auftaucht. Ich bin absolut kein Mensch mit Vollkasko-Mentalität wie viele hier, aber das wäre mir zu riskant.
Hab im Monument Valley mal jemand aus der Patsche geholfen der sich mit einem reserveradlosen Mietwagen auf dem Valley Drive einen Reifenschaden eingefangen hatte und mit Pannenspray nicht weiterkam weil die Flanke kaputt war.
Mussten bis nach Blanding um einen Reifen zu besorgen.

ich fahre im PKW seit Jahren nur noch Autos ohne Reservereifen weil der LPG-Tank dessen Platz einnimmt. In über 30 Jahren exakt eine Reifenpanne.

skysegel am 20 Feb 2021 13:07:29

Ich versteh offen gesagt diese emotionale Debatte irgendwie nicht. Wenn ich mit jemandem in einem Auto zusammen durch irgendeine Pampa wollte, der partout keinen Ersatzreifen mitnehmen will, würde das bei mir auch zu Debatten führen. Aber so? Kann doch jeder machen, was er will. jeder ist doch selbst dafür verantwortlich heil wieder nach Hause zu kommen.
Hatten wir hier nicht vor ein zwei Jahren jemanden, der tagelang mit seinem nagelneuen in SA gebauten Offroad-Camper in der Namib festgesessen hat, weil ihm beide Ersatzreifen kaputt gegangen waren und er sich wegen der Löwen nicht getraut hat, sich vom Auto zu entfernen. Ich meine mich dunkel an sowas zu erinnern.

Ulli

Wuidsau am 20 Feb 2021 17:02:22

At enola,

In einigen Gegenden der Welt gelten unbewachte Fahrzeuge als aufgegeben und werden entsprechend behandelt.

Teils gibt es Wüstengebiete, wo auch mal einige Tage keiner vorbeikommt.
Da mußt Du dich schonmal am eingegrabenen Reservereifen herausziehen oder anders selbstbergen können.

Dann wiederum gibt es spezielle Viertel mit speziellen Leuten wo sich nachts nur die Feuerwehr ungefährdet frei bewegen kann. Sieht man meist an den Wracks und Unrat der dort rumliegt
(hatte das Glück unbewusst während eines USA Aufenthalts fußläufig dort in so einer Gegend unterwegs zu sein. Dank einer Baseballcap einer US Feuerwehr in D kamen wir ungeschoren dort durch, es ergaben sich einige Gespräche mit den Locals (Gangs ?) entlang der Straße). Zurück im Hotel erfuhren wir später von diversen Zwischenfällen in dieser Straße und einer allgemeinen Warnung.)

skysegel am 20 Feb 2021 18:29:13

Eins noch: Ich hab anlässlich des letzthin hier in Norddeutschland ergiebig gefallenen Schnees festgestellt, dass meine vor gut vier Jahren angeschafften Ganzjahresreifen allenfalls noch als Sommerreifen zu gebrauchen sind. Wollte die kurzfristig durch Winterreifen ersetzen. Lieferzeit eine Arbeitswoche. Das Auto mussten wir dann leider stehen lassen. Muss ich im Urlaub nicht haben. Aber, jeder wie er mag.

Ulli

Enola am 20 Feb 2021 18:53:48

at wuidsau
ah ok, verstehe es, ist also in den Städten ein Problem, wegen den Leuten, wie vielerorts.
Aber dort wechselst du dann Reifen?
Habe mich grad gestern ein klitzekleinwenig verfahren in Marseille auf dem Weg in eine Calanque, versucht zu wenden und schon steht ein Trüppchen vorm Wägelchen.
Aber ja, konnte man relativ freundschaftlich regeln.
Ob ich mich aber zusätzlich noch getraut hätte, Auszusteigen, unter die Karre zu kriechen und den Schlarpen zu wechseln? No. Hät ich nicht gewagt.
und zu den einsamen Wüstengebirgen, völlig klar, sollte aber auch klar sein, dass man sich niemals alleine in so eine Situation bringen sollte. Ist wie mit den Japanern (als synonym) auf unseren Bergen, nimm doch bitte einen Bergführer.

at skysegel
emotionale Diskussion?
Werden doch nur Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht, ohne dass jemand auch nur im geringsten Ausfällig wird? Es wird dikutiert, ja, aber emotional?
Ich lerne daraus und hinterfrage mich auch, siehe oben, wieso ich eigentlich keine Reserveräder mitschleppe.

Wuidsau am 21 Feb 2021 08:03:06

At Enola,
ganz einfach, nachts sind mehr Raubtiere unterwegs als tagsüber.
Tarnung ist das halbe Leben.

Wenn man sich der Natur angepaßt verhält, hat man keine Probleme, egal ob in der Savanne, Wüste, Betonwüste.
Einige haben das vergessen und werden kurz über lang daran erinnert.

Es ist auch nicht schön, wenn dein Ersatzrad erst langwierig angekarrt werden muß.
Hast Du ne Decke und passenden Schlauch dabei, kann ein Mechaniker mit nem anderen Fz. notfalls mehrfach über die Reifenflanke fahren um den Reifen zu lösen, die Fremdkörper entfernen und den Schlauch einziehen.
Oder in Afrika, nen platten Schlauch notdürftig verschließen. Der 1. Platz in meiner Hitparade, unkonventionelle Reparaturarbeiten, war das Abbinden von Rissen mit Schnürsenkeln :eek:
vor dem Schweißen mit Acetylenerzeugern aus Schnellkochtöpfen :D

Tinduck am 21 Feb 2021 14:21:19

Ja, unkonventionelle Reparaturen gehen natürlich auch.

Das Beste, was ich da Reifen-technisch bisher gelesen habe, war ein LKW-Reifen, bei dem ein fetter Riss in der Flanke mit einem dicken Gummiflicken und ein paar Spax-Schrauben und Sikaflex von innen geflickt wurde. Hat angeblich mehrere hundert Kilometer bis zum nächsten LKW-Reifenhändler gehalten. Die Fotos waren schon krass :) die haben das gemacht, weil der Ersatzreifen 10 km vorher schon kaputt gegangen war und wohl noch schlimmer aussah.

Dauert aber mit Sicherheit ein wenig länger, wenn man erst den Reifen von der Felge holen, flicken und hinterher wieder aufziehen muss, als wenn man 'einfach' schnell ein Ersatzrad montiert. Selbst mit Sprengring-Felge...

Wenn wir irgendwohin fahren, nehmen wir normalerweise keine Minimalfahrzeuge, insofern wird für Reserveräder auch immer genug Raum und Zuladung vorhanden sein. Unter diesen Umständen sehe ich keinen Grund, keins mitzunehmen.

bis denn,

Uwe

Altmaerker39638 am 24 Feb 2021 16:20:29

Hallo,
im Ausland mit weitem Gelände :oops: ist immer ein Reserverad dabei, eine Firma die wechselt findet man aber unsere Reifengröße haben die meistens nicht.

Da wir ja E&P Hubstützen haben dürfte der Radwechsel nur eine Sache von Minuten sein :mrgreen: Das andere Problem ist, wenn es eine richtige "Reifenpanne" ist, haben wir meistens noch Schäden an unseren "Plastebombern". Wir hatten Reifenpanne (Tandemachse) und die Folge war, durch die umherfliegenden Gummiteile dann ein defekter Radkasten und auch Radverkleidung :oops: Das ist bei unseren Apothekenpreisen dann eine teure Angelegenheit.

Gast am 24 Feb 2021 16:36:30

Ich nehme nur eine Ersatzfelge mit, der Reifen nimmt mir zu viel Platz weg.

nulpe am 25 Feb 2021 00:40:27

Irgendetwas mache ich falsch oder fahre falsche Strecken: In den letzten 20 Jahren hatte ich 3 Reifenpannen, nur bei einer hätte (vielleicht) ein Pannenset geholfen.
Bei dem letzten Reifenplatzer war zuvor an einer Tankstelle der Reifen angestochen worden. - OK, das würde mir heute mit Druckkontrolle eher auffallen.
In allen Fällen hätte ich ewig auf einen Pannendienst warten müssen.

Nie ohne Reserverad!

rolf51 am 25 Feb 2021 08:30:56

Hallo,
in den Letzten 10 Jahren 4 Reifenpannen, davon eine wo der Reifen gewechselt werden musste, die anderen waren Metallteile und mit einem reifenflickzeug in 5 Minuten erledigt.

kiteliner am 25 Feb 2021 11:17:15

Moin,
anscheinend sind die Reifenpannen eher ungleichmäßig verteilt.
Vor ca. 30 Jahren mit einer Bekannten unterwegs, Reifenplatzer auf der Autobahn.
Danach ca. 15 Jahre lang nichts und dann inerhalb von 1 Jahr zwei Platte wegen Metallteilen in der Lauffläche.
5 Jahre Ruhe und noch einmal Metalleinlagerungen. Und das nur auf Straße.
Als Kfz-Mech und Soldat ist bei mir imer ein Reservereifen dabei. Gehört für mich so, habe aber keinen missionarischen Eifer andere davon zu überzeugen.
Ist so wie mit dem (Bord)-Werkzeug, habe ich immer mit. Helfe eigentlich auch immer und gerne Anderen, wenn mal was fehlt. Überlege mir das allerdings ggf., wenn ich an Jemanden gerate, der sich komplett auf die Unterstützung anderer verläßt und dann noch große Sprüche darüber reißt, was für ein cooler Typ er ist und wie blöd die Anderen, welche Werkzeug, Reserverad, Abschleppseil, Starthilfekabel.... mitnehmen. Ist mir schon mal passiert, da habe ich dann nicht geholfen.
Helfende Grüße
Thomas

Gast am 25 Feb 2021 11:41:50

Ich das ganze Thema wie folgt etwas definieren:

Reifenpannen sind stark an dem Alter der Reifen und dem Reifendruck gekoppelt, auch was Fremdkörper angeht!

Wenn man hier bei Regen und 10 Grad den Druck prüft, los fährt und in Italien bei 40 Grad sich einen Nagel einfängt fliegt bei dem mit alten Reifen und zu hohem Druck die Decke im die Ohren.

Der gute Reifen drauf hat und seinen Druck den Gegebenheiten anpasst kommt mit einem schleichenden Druckverlust vermutlich bis zum CP. Da reicht dann eine Reparatur.

Ein Guter LKW Reifen bei dem der Druck passt fliegt einem nicht einfach so um die Ohren.... hier kann man halt präventiv aktiv werden und sich viel Ärger und Wartezeiten sparen selbst wenn man zusätzlich noch einen Ersatzrad mit hat!

DonCarlos1962 am 25 Feb 2021 12:20:22

Die Frage kommt doch eigentlich nur auf, weil man sich scheut zusätzliches Gewicht oder Ladevolumen mitzunehmen.
Beim PKW soll das geringere Gewicht etwas Sprit sparen oder den Kofferraum vergrößern. Trotzdem würde ich hier immer zum Reserverad greifen.

Beim WoMo würde ich auch gerne, wenn Gewicht und Platz keine Rolle spielt, immer ein Reserverad mit mir rum schleppen.

Aber wir 3,5Tonnen Zuladungsarithmetiker überlegen es uns eben zwei bis drei mal, ob wir das Zusatzgewicht gegen den Fall der Fälle gegenrechnen.

Gewicht:
Reifen 235/65R16C ca. 16Kg
Felge ca. 10Kg
Wagenheber, der auch was kann (5 T Hydraulischer Stempelwagenheber) ca. 4Kg.
Radkreuz ca. 1,5 Kg
Rohrverlängerung 2mm Wandstärke 1,5m lang - 3Kg (200Nm + bekommt man mit einem Radkreuz allein nicht mehr gelöst)
Drehmomentschlüssel (200 Nm für den Transit notwendig) 60-300Nm = ca. 2Kg --> Link

Lass mich kurz rechnen: Ohne Halterungen - 36,5Kg

Für meinen Schwager in seinem 6,5To Concorde lächerlich. Für unseren 3,5To TI eine wichtige Frage!

Wer schon sein Trinkwasser auf 20L ablassen muss, um nicht überladen zu sein, wird sicher nicht noch ein Reserverad/Werkzeug von 36,5 Kg mitnehmen.

Ein Reparaturset mit "Kautschukwürsten" und das serienmäßige Pannenset kommen mit der eingefahrenen Schraube/Nagel klar. Das Restrisiko muss dann über den Pannendienst abgedeckt werden.

Wer, wie hier wohl die überwiegende Mehrheit, auf Zentraleuropas Straßen unterwegs ist, kann/muss dieses Risiko wohl eingehen.

LG Carsten

Tinduck am 25 Feb 2021 12:46:38

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Wer, wie hier wohl die überwiegende Mehrheit, auf Zentraleuropas Straßen unterwegs ist, kann/muss dieses Risiko wohl eingehen.

LG Carsten


Müssen wohl nur im Fall von 3,5 Tonnen. Und selbst da kann man sich fragen, ob das denn generell Sinn macht, wenn man immer an der Grenze ist. Der Reifenpanne ist es glaube ich egal, ob sie auf einem Womo über oder unter 3,5 T zuschlägt. Der eine ist dann halt besser vorbereitet, für den anderen fängt die Telefon- und Wartearie an.

Um unseren Kindern die Reserveradfrage später zu erleichtern, bekommen die alle drei zum 18. den BC1. :D

bis denn,

Uwe

rkopka am 25 Feb 2021 12:55:14

Tinduck hat geschrieben:Müssen wohl nur im Fall von 3,5 Tonnen. Und selbst da kann man sich fragen, ob das denn generell Sinn macht, wenn man immer an der Grenze ist. Der Reifenpanne ist es glaube ich egal, ob sie auf einem Womo über oder unter 3,5 T zuschlägt. Der eine ist dann halt besser vorbereitet, für den anderen fängt die Telefon- und Wartearie an.

Das ist halt auch eine Frage, wie man den Urlaub anlegt. Wenn schon eine kleine Verzögerung ein großes Problem ist, muß man sich halt wappnen.
Die 3,5t Diskussion ist ja nicht neu. Und technisch ist es in vielen Fällen kein Unterschied, ob am Papier jetzt die 3,85t stehen. Außer, daß dann oft das gleiche Fahrzeug noch etwas höher belastet wird. Ansonsten ist es eine Abwägung von Wahrscheinlichkeiten und des persönlichen Gefühls. Ich würde nur sehr ungern ohne Gurt fahren, aber ohne Ersatzrad macht mir nichts aus. Sollte ich mal 3 Schäden in einem Jahr haben, sehe ich das vielleicht anders.
Im alten kleineren Womo hatte ich sogar noch ein Ersatzrad unter der Motorhaube. Da ich aber nie danach geschaut habe, außer ich mußte drunter was machen, wäre das wohl nicht so toll gewesen im Fall des Falles (der nie eintrat in den 10 Jahren, die ich es hatte).

RK

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