rump
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Laika ab Werk zu schwer 1, 2


willi_chic am 15 Nov 2020 08:46:31

--> Link

grüße klaus

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 15 Nov 2020 09:18:15

Was soll eigentlich das kommentarlose Verlinken auf kostenpflichtige Angebote?

fritzzi am 15 Nov 2020 09:40:11

Hallo In die Runde,
da ich einen Kreos fahre , kann ich das nur bestätigen!!
Kreos 8010 IVECO 35C17 2012 neu mit 4,0 t gekauft , selbst weiter auf 4,2 aufgelastet.
Ich habe bis jetzt ca. 4000 Euro in Auflastung investiert.
Leider habe ich , da IVECO mir keine weiter AL. zugesteht , das "Ende der Fahnenstange " erreicht.

Laut Insider von IVECO steckt der 5;0t im 35er, aber IVECO gibt nicht mehr wie 4,2 t frei!! ( nur zur Info).
Als Begründung von IVECO: Bla..Bla..Bla. .. hätten sie sich einen 5,0ter gekauft.... :lol:

Anzeige vom Forum


botego am 15 Nov 2020 09:56:23

pfeffersalz hat geschrieben:Was soll eigentlich das kommentarlose Verlinken auf kostenpflichtige Angebote?


Alsooo, ... ich hab nix bezahlt, nachdem ich die Seite angeklickt habe.

botego am 15 Nov 2020 09:57:31

Ich glaube mit diesem Problem kämpfen andere Hersteller auch.

Gast am 15 Nov 2020 10:05:30

pfeffersalz hat geschrieben:Was soll eigentlich das kommentarlose Verlinken auf kostenpflichtige Angebote?

botego hat geschrieben:Alsooo, ... ich hab nix bezahlt, nachdem ich die Seite angeklickt habe.

Na ja.... man kann nur den halben Artikel lesen. :?

Und ja.... ein paar Wörter Text im Beitrag hätten sicher nicht geschadet.... man kann's ja mit copy&paste machen!


Warum berichtet eigentlich die WoMo-Fachpresse nicht darüber? :nixweiss:


Ach so.... :idea: :idea:

.... Laika und Hymer sind natürlich potente Werbekunden! :ja:

fritzzi am 15 Nov 2020 10:44:55

vor meinem nächste Womo -Kauf werde ich das angestrebte Model erst auf die Waage stellen lassen , dann werde ich eine Kaufentscheidung treffen.
Nur so entgeht man dieser Art ( Gewichtslüge) von Überraschung nach dem Kauf.
Denn im nachhinein über irgendwelche " frisierte Gewichte-Zahlen " mit dem Hersteller bzw. Händler zu streiten ist sehr mühselig / aussichtslos.

goldfinger am 15 Nov 2020 11:13:25

Kistenmann hat geschrieben:....Zum Thema: Wir haben ja gerade einen Laika gekauft, bin auch mal sehr gespannt, wie sich das mit den Gewichten verhält, wobei wir auch das Heavy Chassis mit 4,25t haben. Da sollte genug Luft nach oben sein


Genau das haben wir auch mal gedacht, bis wir im Urlaub einen Rastplatz mit Achswaage gefunden haben. Hinterachse 350 kg überladen!
Haben anschließend auf 4,8t aufgelastet. (Kreos 4010)


Andreas

Gast am 15 Nov 2020 11:23:00

Ich helfe mal ein wenig mit ein paar aufschlußreichen Zitaten aus dem Artikel:

handelte es sich um bis zu 150.000 Euro teure Modelle vom Typ Kreos mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen.

hatte ein italienischer Kunde Anzeige erstattet, da sein Laika-Wohnmobil schwerer war als in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen

dass bis zu 7000 Fahrzeuge keine ordnungsgemäße Typgenehmigung besitzen

unterschiedliche Interpretation einer EU-Zulassungsrichtlinie in Deutschland und Italien

"Serviceaktion"

Bei rund hundert der überprüften Fahrzeuge wurde das Gewicht verringert oder Besitzern der Erwerb eines Alternativmodells ermöglicht. Die Eigentümer der übrigen als zu schwer ausgewiesenen Fahrzeuge wurden nicht informiert.


Das betrifft mit Sicherheit auch andere Hersteller großer WoMos. Das Problem ist aber, nach meine Ansicht immer das Gleiche: Kunden wollen große WoMos aber <3,5t und wundern sich dann wenn es nicht passt und die Hersteller liefern das dann auch.
Mal ganz im Ernst, wer einen KREOS alleine sieht, weiß , das das mit 3,5t niemals passen wird. Es ist also nicht nur der Hersteller der Schuld ist, sondern das ist teilweise auch der Naivität der Kunden geschuldet.

Gruß

thomas56 am 15 Nov 2020 11:37:30

goldfinger hat geschrieben:Genau das haben wir auch mal gedacht, bis wir im Urlaub einen Rastplatz mit Achswaage gefunden haben. Hinterachse 350 kg überladen!

Das ist Unwissenheit und nicht mal Vorsatz, ich denke das wird vielen Womofahrern so gehen die einfach den Angaben der Verkäufer vertrauen.

Als ich das letzte mal in der Werkstatt auf dem Bremsenprüfstand war, wurde auf der Anzeige auch die einzelne Radlast angezeigt und ich war auch erstaunt wie wenig Luft ich nur noch auf der VA hatte.
Wenn diese Prüfanlagen erstmal überall eingebaut sind, hat man zumindest bei jeder Tüvprüfung die Klarheit.

Reibi am 15 Nov 2020 12:37:27

Hallo mal an Alle,

wir sind damals auch etwas blauäugig zum Kauf gegangen. Der Verkäufer hat uns nicht auf das Gewichtsproblem angesprochen, er hat uns auch kein Maxichassi oder eine höhere Lastgrenze empfohlen. Ja, wir hätten uns auch ein wenig mehr vorbereiten müßen!
Ergebniss war, bevor wir das erste mal fahren wollte ich das Fhzg. wiegen damit ich weiß wieviel ich wo hin laden kann. Bin zum Kieswerk auf die Waage und habe große Augen bekommen bei den Gewichten. Lt. Herstellerangaben hätten wir mit unserer Ausstattung noch 305 kg. Zuladung haben müßen, war aber nicht so.
Händler stellte sich dann quer und schob uns die Schuld in die Schuhe. Nach Einschaltung des Anwaltes aus Bad Hersfeld dann Auflastung auf 3,85 to. zu Lasten des Herstellers und Entschädigungsleitung.

Ergebniss ist für uns, alles was länger als 7 meter ist kriegt zwangsläufig Gewichtsprobleme. Die Zahlenspielerei mit dem Frischwasser und "zulässige" Abweichungen beim Gewicht bis zu 5% lt. Händler tun ein übriges.

Hier sollte mal der Caravaning Verband anständige Lobbyarbeit in Berlin machen das bis 4,0 to. Gewicht noch mit dem PKW FS gefahren werden darf. Dann noch eine Selbstverpflichtung das nur Fhzg. verkauft werden wenn die Kunden schriftlich über die Gewichtsproblematik informiert wurden, mit allem wenn und aber.

Wir hätten damals auch ein paar Scheine mehr in die Hand genommen wenn wir nur nicht selbst so blauäugig (blö...) gewesen wären! Der schönste Satz beim Händler ist ja der Umsatz.

Gast am 15 Nov 2020 12:43:44

Moin

Ich sehe das auch so, dass es querbeet über alle Hersteller ab einer gewissen Größe des Wohnmobils zu Problemen kommen kann. Bei uns war es 2015 auch so, der "Chef" selbst meinte, dass doch 3500 kg ausreichen würden für unseren CL 698.....ich hab Ihm sehr deutlich zu verstehen gegeben, was Ich davon halte und das Maxi-Chassis mit 4,5 Tonnen geordert! Die erste Wiegung im Urlaubstrimm ergab 3800 kg....ups....das wäre ja was gewesen mit dem Light-Chassis. Nun hab ich noch Luft nach oben für allen möglichen "Blödsinn" ;D den Ich gerne noch zusätzlich eingebaut haben möchte....

Gruss
Jürgen

bhomburg am 15 Nov 2020 13:36:48

Reibi hat geschrieben:Hier sollte mal der Caravaning Verband anständige Lobbyarbeit in Berlin machen das bis 4,0 to. Gewicht noch mit dem PKW FS gefahren werden darf. Dann noch eine Selbstverpflichtung das nur Fhzg. verkauft werden wenn die Kunden schriftlich über die Gewichtsproblematik informiert wurden, mit allem wenn und aber.


90% der Kunden (Neukäufer von teuren Wohmobilen sind überwiegend <45 und haben noch den alten FS KL. III) die in D z.Z. so ein Mobil kaufen können einfach auflasten und ihr Mobil dann mit den bekannten Einschränkungen (da dann <3.5t) fahren.
99% der Wohnmobilkunden ausserhalb Deutschlands müssen dann erstmal einen LKW-Führerschein machen bevor sie auflasten können. Das sind ganz andere Vorraussetzungen was Aufwand und Kosten angeht - da lebt Deutschland (noch) auf einer Insel der Glückseligkeit.

Leider ist das Führerschein- und Zulassungsrecht inzwischen eine Sache der EU und kann nur dort geändert werden. Die Widerstände der Staaten gegen eine Anhebung der 3.5t-Grenze sind enorm, da hat bisher die vereinte Lobby der Fahrzeughersteller und Umweltverbände so gut wie nichts erreicht. Da braucht der Caravaning-Verband gar nicht erst anzutreten, die werden einfach nur ausgelacht.
Im Zuge der ja auch politisch gewünschten Elektrifizierung/Hybridisierung haben manche Staaten (D, F, GB) für elektrisch, hybrid oder per Brennstoffzelle angetriebene Leicht-LKW eine Anhebung auf 4.25 t *als befristete Ausnahme* von der entsprechenden EU-Richtlinie erreicht, und das war schon ein Kraftakt. Zumal damit kein Anhängerbetrieb mehr erlaubt ist.
Da wird sich vielleicht in ein paar Jahren mit zunehmender Verbreitung von BEV, PHEV und FCEV und vielleicht auch für CNG-Fahrzeuge was tun, aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen dass das Zuladungsproblem für Wohnmobile bestehen bleibt weil das zugestandene Mehr an erlaubtem Gewicht bei Elektroantrieb durch dessen Mehrgewicht aufgefressen wird.

Ich finde es gut dass das Thema aber wenigstens mal in den Medien auftaucht. Wenns im SPIEGEL steht hat das gleich eine ganz andere Breitenwirkung.

kdupke am 15 Nov 2020 13:56:22

Na ja, eben den Test des neuen Bürstner Kastenwagens gelesen.

Das *mittlere* Modell hat eine Zuladung von noch 485Kg.

Wenn ich 3 Norm-Menschen dazu rechnen, dann bleiben noch 260Kg für Gepäck, Essgeschirr, Tische, Stühle, Fahrräder, Kinderwagen, Lebensmittel etc.

Und das wird dann als *gut* bezeichnet?

gruss kai

kdupke am 15 Nov 2020 14:00:14

Reibi hat geschrieben:Hier sollte mal der Caravaning Verband anständige Lobbyarbeit in Berlin machen das bis 4,0 to. Gewicht noch mit dem PKW FS gefahren werden darf. Dann noch eine Selbstverpflichtung das nur Fhzg. verkauft werden wenn die Kunden schriftlich über die Gewichtsproblematik informiert wurden, mit allem wenn und aber.


Was hat das mit dem Thema zu tun, dass ein Wagen schwerer ist, als angegeben? Und was hilft das dabei, dass die Kunden betrogen werden? Dann wiegt der Wagen niedlich gerechnet halt 4.0to.

Alles wie es ist, nur 0.5to nach oben verschoben.

gruss kai

Tinduck am 15 Nov 2020 14:03:08

Ja und?

Wer den Führerschein nicht bezahlen will, muss dann halt mit nem Mikromobil und wenig Gepäck auskommen, je nach Personenzahl, oder eben den grossen FS machen, wo ist das Problem?

Wenn die Hersteller ehrlich mit den Gewichten wären, könmte man das auch deutlich sehen. Dann wäre zwar Goldschmidt pleite, weil jeder gleich ein passendes Chassis bestellt, aber irgendwas ist ja immer :D

Erste Regel: vor der Abnahme des Fahrzeuges auf die Waage, im eigenen beisein. Wenn Achslasten oder Leergewicht zu hoch, Abnahme verweigern. Natürlich vorher im Vertrag das Leergewicht im fahrbereiten Zustand schriftlich fixieren, wenn es knapp erscheint. Und am wichtigsten: Gehirn einschalten! Ein 3,5 Tonner mit mehr als 3,1 Tonnen Leergewicht im fahrbereiten Zustand auf dem Papier ist ein Auflastungskandidat, wenn da die 5% zuschlagen, ist die Sache geplatzt!

bis denn,

Uwe

pipo am 15 Nov 2020 14:26:08

Tinduck hat geschrieben:Ein 3,5 Tonner mit mehr als 3,1 Tonnen Leergewicht im fahrbereiten Zustand auf dem Papier ist ein Auflastungskandidat, wenn da die 5% zuschlagen, ist die Sache geplatzt!

Du hast 100% Recht, aber die wenigsten Kunden würden so handeln. Erst wenn Sie zum Beispiel im Ausland teuer zur Kassen gebeten wurden werden sie wach..

kdupke am 15 Nov 2020 16:09:43

bhomburg hat geschrieben:Leider ist das Führerschein- und Zulassungsrecht inzwischen eine Sache der EU und kann nur dort geändert werden.


Zum Glück - denn dadurch darf ich mit meinem Führerschein auch in Frankreich fahren und nicht nur in Niedersachsen. Denn warum sollte das nicht auf Landes- oder Kreisebene geregelt werden sollen?

gruss kai

sonnenscheinfahrer am 15 Nov 2020 16:18:34

Auch KNAUS ab Werk zu schwer

Lt. der Übereinstimmungserklärung/COC von KNAUS hatte der SUN TI für die Zulassung eine Zuladung von 340 kg - tatsächlich waren es aber 90 kg!

Wissen sollte man, als Hersteller, Händler und evtl. auch als Kunde, dass jedes Fahrzeug eine Mindestzuladung aufweisen muss um überhaupt eine Zulassung zu bekommen.

Bei dem KNAUS SUN TI waren es eben min. 360 kg

3 Jahre hat es gedauert, bis der KNAUS Händler,Wohnmobilcenter Petz in Augsburg, und KNAUS auch diese Erkenntnis hatten und den SUN TI zurück nahmen.

Es ergab sich folgende Konstellation für den KNAUS SUN TI, dass bereits DUCATO aus Italien ein Chassis mit 3.0 Ltr. Motor und einem FIAT Paket an KNAUS geliefert hat, das so nackt, ohne weitere angebrachte Zusatzausrüstung vom Werk Knaus, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuladung von 340 kg für die Zulassung NICHT mehr hatte.

Wer ist jetzt schuld?
FIAT DUCATO - liefert ein light Chassis mit Motor und FIAT Paket (das Paket kann nur im Werk FIAT eingebaut werden!) das bereits jetzt schon zu schwer für eine 3,5 to Zulassung ist.
KNAUS nimmt den Auftrag eines Händlers an mit einer Zusammenstellung, die so keine Zulassung bekommen kann. Knaus olt sich von FIAT DUCATO ein nicht mehr für 3,5 tol zulassungsfähiges light Fahrwerk, baut 230 kg Zusatzausrüstung weiter ein und stellt Papiere zur Zulassung aus - die Übereinstimmungserklärung erklärt ja eine Übereinstimmung mit den Zulassungsvoraussetzungen, und liefert den SUN TI so aus.
Der KNAUS Händler ist ja wirklich am dran, freut sich zunächst ein mal über einen schönen Auftrag, weiß aber nicht, dass das Verkaufte gar nicht umgesetzt werden kann, macht aber nichts, da der Hersteller den eigentlich nicht ausführbaren Auftrag annimmt.
Der KUNDE hat die Schuld - zumindest nach der hier im Forum gängigen Argumentation, denn er ist ja mündig und kann rechnen - hat es aber nicht gemacht.
Die Richterin am Landgericht München stellte in Ihrer voll umfänglichen Unwissenheit aber juristischen Scharfsinnigkeit fest, dass erst durch die Bestellung von Zusatzausrüstung durch den Käufer ein Mangel entstehen konnte und somit ist doch alles eindeutig.

Was hat das mit dem Thema zu tun?
Nun, es zeigt auf, dass es gar nicht so schwer ist, zu schwer zu kaufen - egal bei welcher Marke und wer schuld hat :|

rkopka am 15 Nov 2020 16:31:41

Tinduck hat geschrieben:Wer den Führerschein nicht bezahlen will, muss dann halt mit nem Mikromobil und wenig Gepäck auskommen, je nach Personenzahl, oder eben den grossen FS machen, wo ist das Problem?

In D ist das einfach. Nicht der FS, aber der Rest. In anderen Ländern zahlst du mit der Maut ganz schöne Summen. Wenn ich mehr in A unterwegs bin, ist mir das zu teuer. Da kämen nochmal einige Tausender im Jahr zusammen, wenn man am WE das Ziel im Auge hat und nicht nur über die Bundesstraßen gondeln will. So sehr Mikromobil ist nicht nötig, aber eben kein 7,8m mit allen Schikanen oder 6 gut genährte Erwachsene.

RK

WomoToureu am 15 Nov 2020 17:46:40

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:...Wer ist jetzt schuld?.....


Wir haben uns vor knapp 10 Jahren ein Wohnmobil bestellt. Auf unser Liste stand 1 t Zuladung usw.

Normalerweise sollte man sich schon Gedanken machen, was man gern mitnehmen möchte und sollte dann noch am Ende 300 kg Zuladungsreserve haben für "Unvorhergesehenes". Aber ich bin ehrlich, wir hatten davor ein Mobil das zweimal einen Reifenschaden hatte, einmal ein Platzer der andere ging in Flammen auf. Natürlich hat das keinesfalls an Überladung gelegen :D :D :D

Deshalb die Tonne Zuladung auf dem Kaufvorgaben.

bhomburg hat geschrieben:.. da lebt Deutschland (noch) auf einer Insel der Glückseligkeit..
Sehe ich nicht so, zum Beispiel die Portugiesen dürfen ein 4,25 t Wohnmobil mit Klasse B fahren, auch die den neu machen. Meine erwachsenen Kinder würden sich über diese Reglung freuen.

kamann am 15 Nov 2020 19:05:19

Hallo;
Und deshalb hab ich damals bei meiner Bestellung alles unnütze was nur Balast bringt weggelassen!!
Nach der Abholung 200 Meter zu einer Waage gefahren und ein fohes Grinsen im Gesicht gehabt:
Absolutes Leergewicht ohne mich 2680 KG!!
Was hab isch dann gemacht: sofort von 3850 kg auf 3500 kg abgelastet.. und alles isch gut!!
Trotzdem würde ich aus heutiger Sicht eien 640 Malibu kaufen!
mfG KH

Tinduck am 15 Nov 2020 19:06:03

Genau das ist der Punkt. Die eigenen Erfordernisse korrekt abschätzen und Reserve einplanen.

Wenn das Ergebnis unter 3,5 Tonnen ist, alles supi. Wird aber nur in den wenigsten Fällen so sein, wenn das Mobil über 7 m geht.

Zum Thema Maut etc... da kann man nur sagen, Womo Fahren kostet halt. Also schränkt man sich ein und hat mit 3,5 T weniger Kosten, wenns klappt.
Mir ist das Latte! Maut und Fährkosten und jährlicher TÜV und wasauchimmer werden halt bezahlt, warum soll ich da mit einem schweren Mobil rumheulen? Dafür hab ich halt den Vorteil, ohne Schweissperlen auf der Stirn zur Waage zu fahren, und trotzdem darf die ganze Familie samt Fahrrädern, Gepäck und Hobbies mit. Den Stress mit 3,5 Tonnen würd ich mir im Leben nicht antun, selbst wenn es knapp passen könnte.

Mal gamz davon abgesehen, dass es genug Mobile gibt, die selbst mit passendem zGG überladene Hinterachsen spazieren fahren. Das Light Fahrwerk ist für lange Hecküberhänge mit Heckgaragen eigentlich nicht geeignet.

Aber wie man sieht, interessiert das von denen, die damit Geld verdienen, keinen so wirklich, Hauptsache es wird verkauft.

bis denn,

Uwe

Gast am 15 Nov 2020 19:18:06

Tinduck hat geschrieben:Zum Thema Maut etc... da kann man nur sagen, Womo Fahren kostet halt. Also schränkt man sich ein und hat mit 3,5 T weniger Kosten, wenns klappt.
.....
Mir ist das Latte!
bis denn,

Uwe
Dafür gibt es einen Daumen hoch. Vielen Dank für diese "nüchterne Wahrheit" :ja: :mrgreen:

rkopka am 15 Nov 2020 19:30:14

Tinduck hat geschrieben:Zum Thema Maut etc... da kann man nur sagen, Womo Fahren kostet halt. Also schränkt man sich ein und hat mit 3,5 T weniger Kosten, wenns klappt.
Mir ist das Latte! Maut und Fährkosten und jährlicher TÜV und wasauchimmer werden halt bezahlt, warum soll ich da mit einem schweren Mobil rumheulen?

Du nicht, aber viele, die deswegen z.B. einen großen Bogen um Österreich herum machen :-).

RK

Tinduck am 15 Nov 2020 22:28:33

rkopka hat geschrieben:Du nicht, aber viele, die deswegen z.B. einen großen Bogen um Österreich herum machen :-).

RK


Na ja, die Österreich-Basher (meistens aus Süddeutschland) sind irgendwie kein Maßstab... aber immerhin ein bisschen weniger Verkehr auf euren Autobahnen!

bis denn,

Uwe

nap1d am 15 Nov 2020 22:58:54

Leider hinter einer Paywall, aber allein die freien Absätze sind schon interessant.

--> Link

Gast am 16 Nov 2020 00:06:26

Reibi hat geschrieben:Hier sollte mal der Caravaning Verband anständige Lobbyarbeit in Berlin machen das bis 4,0 to. Gewicht noch mit dem PKW FS gefahren werden darf. ...

Das ist doch eigentlich überflüssig, einerseits europäisch nicht durchsetzbar und anderseits würden in 2 Jahren alle an der 4t Grenze kratzen und es wäre genauso wie jetzt und man würde nach der 4,5t Grenze schreien. Wer über 3,5t fahren will muß den passenden FS machen Punkt. Da kauft Ihr Euch ein Mobil für 50 - 150k€ und dann ist der Tausi für den FS nicht mehr drin? Kopfschüttel!!!

kdupke hat geschrieben:
Und was hilft das dabei, dass die Kunden betrogen werden? Dann wiegt der Wagen niedlich gerechnet halt 4.0to.

Alles wie es ist, nur 0.5to nach oben verschoben.

gruss kai


Kai, Du hast ja Recht, aber so ist die Welt, mancher kennt das Problem und ignoriert es, manche wollen es nicht wissen, mancher ist zu naiv oder gar zu blöd und mancher läßt sich halt ein X für ein U vormachen, weil er alles glaubt was ihm erzählt wird.

Alle gemeinsam haben das Problem, das sie sich einfach nicht die Zeit und Muße nehmen, DIE SIE SICH NEHMEN MÜSSTEN, um einmalmal zu überprüfen WAS sie denn da angeboten bekommen, wenn sie nicht schon eines aus "MussHabenGeilheit" gekauft haben.
Natürlich haben auch die Hersteller die Verantwortung, Modelle anzubieten, die das auch Einhalten können, was man verspricht und am Ende gar der Händler. Wenn der nicht weiß wann Schluß mit Extras ist, wer dann?

Ich kenne in meinem Umfeld alleine 2 die mit 7,5m in der 3,5t Klasse unterwegs sind und es definitiv nicht sein dürften. Der Eine war mit seinem Sunlight auf der Waage und hatte "nicht reisefertig" 350kg zuviel und der Andere mit seinem 7,5m Dethleffs Esprit, traut sich nicht auf die Waage.

Eigenverantwortung heißt für mich auch, das man sich damit auseinandersetzt und zwar Rechtzeitig vor einem Kauf. Wie ich schon mal an anderer Stelle erwähnte, wir haben uns 1Jahr Zeit genommen und genau NULL negative Erfahrungen gemacht.

Gruß

Reibi am 17 Nov 2020 19:11:56

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Tja, dass wir beim Kauf etwas blauäugig waren habe ich ja schon geschrieben. Leider kennt oder erkennt man ja nicht alle Probleme die es gibt. Generell gehe ich aber davon aus das Herstellerangaben auch stimmen. D.h. das was in der Konfiguration angezeigt und ausgerechnet wird muß passen. Und wenn es eine Tolleranz von 5% geben soll muß man explizit darauf hinweisen. In manch anderen Geschäftsbereichen sind Beratungsdokumentationen schon Pflicht. Das hilft schwarze Schafe zu finden und auszuschalten.
Nicht jeder hat das technische Verständnis und die Kenntnisse wie viele hier im Forum, viel ist ja auch in der Zwischenzeit an Erfahrung dazu gekommen.

Mit den Mehrkosten bei > 3,5 to. muß man einfach leben, dass ist es uns Wert. Ansonsten hätten wir ja nicht aufgelastet und würden "ganz einfach" etwas zu schwer fahren. Was ich allerdings nicht für gut halte, sonst hätten wir ja nicht am Anfang gewogen. Es dient der Eigenen und der Sicherheit Aller im Verkehr.
Wir sehen oft genug die bis zur Decke hoch vollgepackten Garagen, muß jeder selber wissen und entscheiden.

Mit dem heutigen Wissen würden wir wieder das Fhzg. kaufen, allerdings mit dem Maxi-Chassis und direkt 4,0 to. FS ist auch kein Problem, sonst muß man Ihn einfach machen. Man hat halt nur einen größeren Käuferkreis bei < 3,5 to.wenn man sich mal verändern will :D

rkopka am 17 Nov 2020 19:25:38

Reibi hat geschrieben:Man hat halt nur einen größeren Käuferkreis bei < 3,5 to.wenn man sich mal verändern will :D

Das ist besonders außerhalb D ein wichtiger Punkt - in beiden Richtungen. >3,5t wird nur sehr wenig angeboten. Andererseits ist auch der Käuferkreis sehr begrenzt.

RK

thomas56 am 17 Nov 2020 19:29:15

Reibi hat geschrieben:Hier sollte mal der Caravaning Verband anständige Lobbyarbeit in Berlin machen das bis 4,0 to. Gewicht noch mit dem PKW FS gefahren werden darf.


oder man setzt den PKW-Führerschein auf 2,5t, dann ist das auch ausdiskutiert! :D

Reibi am 17 Nov 2020 20:54:09

thomas56 hat geschrieben:
oder man setzt den PKW-Führerschein auf 2,5t, dann ist das auch ausdiskutiert! :D


Ist ne plausible Lösung, nur bei den SUV der gehobenen Klasse wird es dann eng :D

thomas56 am 17 Nov 2020 21:06:17

egal, bleibt bei 2,5t......die SUV-Fahrer können ja auch ein Forum zum rumheulen aufmachen. :D

akany am 17 Nov 2020 21:32:43

Tinduck hat geschrieben:Ja und?
Wer den Führerschein nicht bezahlen will, muss dann halt mit nem Mikromobil und wenig Gepäck auskommen, je nach Personenzahl, oder eben den grossen FS machen, wo ist das Problem?
...
Uwe


Exakt so.

Wer ein Mobil in der 7 Meter Klasse mit angeblich "3.5 Tonnen" kauft und mit 2-4 Personen verreisen will, ist entweder unwissend oder naiv. Sorry, da gibt es keine andere Wortwahl.

Es ist einfach nicht weiter akzeptierbar, dass da Fuhren rumkutschen, die ab Werk überladen sind. Und wir sprechen nicht von 50 kg...

Mann am 17 Nov 2020 22:40:00

akany hat geschrieben:
Es ist einfach nicht weiter akzeptierbar, dass da Fuhren rumkutschen, die ab Werk überladen sind. Und wir sprechen nicht von 50 kg...


nicht akzeptierbar? also überladen gefahren wird solange es die 3,5t Klasse gibt und warum auch nicht, bei vielen geht es über Jahre gut. Andere wissen es gar nicht was mit der Überladung gemeint ist.

Gast am 17 Nov 2020 23:13:28

akany hat geschrieben:
Wer ein Mobil in der 7 Meter Klasse mit angeblich "3.5 Tonnen" kauft und mit 2-4 Personen verreisen will, ist entweder unwissend oder naiv.Sorry, da gibt es keine andere Wortwahl.


Doch gibt es, natürlich gibt es Modelle, die man zu ZWEIT <3,5t fahren kann, sogar inkl. Roller! wenn man vorausschauend plant, recherchiert und sich Zeit läßt, prüft, liest, vergleicht ..etc., aber was sag ich da... Da fallen natürlich nicht die 7 - 7,5m langen, 2,35 breiten, mit Lightchassis, Doppelboden und Alkoven bestückten Modelle mit SAT, Solar, 3 Batterien, Markisen, Radträgern etc.... drunter!!!!!!!!!
Es gibt halt ach die, denen ist die Überladung bewußt, aber scheixx egal, so einer meiner guten Freunde, oder der Kreis Fahrer in Seeland (total nette Leute) die waren einfach überzeugt das das passt - wiegen - wozu?


akany hat geschrieben:Es ist einfach nicht weiter akzeptierbar, dass da Fuhren rumkutschen, die ab Werk überladen sind. Und wir sprechen nicht von 50 kg...
Wohl wahr!!! Wie ich schon sagte: "Da gehören immer 2 Parteien zu" Nicht nur der Verkäufer hat eine Verantwortung, sondern auch der Käufer und wer immer schon geglaubt hat, was in der Blöd Zeitung steht, der wird auch hier wohl eher auf der Verliererseite stehen - Sorry - ist halt so. Wer in seiner "mußichhabengeilheit" das Denken vergißt hat halt dann mal Pech, wie mein Nachbar, ich erwähnte es oben bereits, 300kg drüber und noch nicht fertig geladen -UUUPS.

Mancher sucht halt die Fehler für die eigene "Einfältigkeit" ausschließlich immer noch bei anderen.

Vielleicht sehe ich das zu radikal, aber ich sehe es so, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, das es anders geht!!!

Gruß

Pechvogel am 17 Nov 2020 23:14:54

Mann hat geschrieben:...Andere wissen es gar nicht was mit der Überladung gemeint ist.


Und es gibt genug Beiträge, auch hier im Forum, von Leuten die ganz genau wissen dass sie überladen unterwegs sind!
Da heißt es dann "ich bin ja noch in der Toleranzgrenze vor'm Bußgeld"
oder
"ist gar nicht überladen denn ich könnte ohne technische Änderung auflasten" ...



Grüße
Dirk

luketappe am 17 Nov 2020 23:37:31

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Also wer keine Vorerfahrung hat geschieht es recht wenn er betrogen wird ? Tja, es ist nicht jeder so klug und erfahren wie du :roll:

Gast am 17 Nov 2020 23:56:04

bigben24 hat geschrieben:"Es ist also nicht nur der Hersteller der Schuld ist, sondern das ist teilweise auch der Naivität der Kunden geschuldet.

Gruß

luketappe hat geschrieben:Also wer keine Vorerfahrung hat geschieht es recht wenn er betrogen wird ? Tja, es ist nicht jeder so klug und erfahren wie du :roll:

Es geht hier gar nicht um mich, aber wir haben uns 1 Jahr Zeit gelassen, gesucht,, geprüft, gemessen und gerechnet.......wie heißt es so wahr und richtig bei den Juristen "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" und wer bei einem Investor von 50 - 100k€ , die Umstände nicht prüft, handelt auch in Unwissenheit zumindest Fahrlässig, Gutgläubig........ und ist am Ende Naiv und ggf. Dumm und hat Probleme. Sorry, so ein Verhalten erinnert mich immer wieder an die vielen "Naiven" die sich ungesehen und ungeprüft überteuerte Schrottimmobilien haben andrehen lassen. Sorry, wenn ich das recht stringent sehe, ich habe in meinen Leben jeden Cent eigenhändig erarbeitet und ich werde alles überprüfen, bevor ich meine Geld irgendjemandem anvertraue. Wer nur "glaubt" soll in die Kirche gehen -
dann wär's auch egal.

Wie gesagt - Meine Meinung!

Gruß

kdupke am 18 Nov 2020 00:56:50

akany hat geschrieben:Wer ein Mobil in der 7 Meter Klasse mit angeblich "3.5 Tonnen" kauft und mit 2-4 Personen verreisen will, ist entweder unwissend oder naiv.


Was ist an 'unwissend' das Problem? Als Käufer verlasse ich mich auf den Sachkundigen, der mir das Fahrzeug verkauft hat.

gruss kai, wurde auch unwissend geboren und ward unwissend ob der Wohnmobile für viele Jahre danach.

kdupke am 18 Nov 2020 01:01:36

bigben24 hat geschrieben:Es geht hier gar nicht um mich, aber wir haben uns 1 Jahr Zeit gelassen, gesucht,, geprüft, gemessen und gerechnet.......[...] Wer nur "glaubt" soll in die Kirche gehen -


Schön für Euch - andere gehen in den Laden und kaufen sich etwas, nachdem sie dem Verkäufer gesagt haben, was sie wollen. Wenn ich jemanden etwas verkaufe, dann bekommt er von mir auch das angeboten, was passt, funktioniert und legal ist. Das nennt man Fachverkäufer bzw. Fachmann.

Und ich denke, jeder Wohmobilverkäufer wird sich als Fachhändler bezeichnen, oder? Warum also nicht auf den Fachmann hören?

Da ist nämlich das Problem, dass die Fachverkäufer überhaupt es wagen uns solche Karren anzubieten.

Und dazu gehört auch die Fachpresse, wo unverschämte Zuladungsreserven noch als gut bewertet werden und nicht einfach ein Mangelhaft als Gesamtnote erzeugen.

gruss kai

Gast am 18 Nov 2020 10:37:38

kdupke hat geschrieben:
...
Und ich denke, jeder Wohmobilverkäufer wird sich als Fachhändler bezeichnen, oder? Warum also nicht auf den Fachmann hören?
.
gruss kai

weil der Fachmann auch nur ein Rädchen unserem in leider so neoliberalen Wirtschaftssystem ist und da gilt nun mal Umsatz, Umsatz, Umsatz und an den Gewinn und die Dividende denken und nicht an die Interessen des kleinen WoMo Käufers und je uninformierter Letzterer ist, desto einfacher hat es der Verkäufer.
So funktioniert das nun mal, ob einem das passt oder nicht und damit gilt eigentlich auch, das der besser informiertere, den besseren und unproblematischeren Deal machen wird.

Ich will damit nicht pauschal sagen, das alle Verkäufer so sind, aber solange sie Umsatzbeteiligt sind....................
Gruß

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Rückwand mit Folie bekleben - Inneneinrichtung?
Kurzzeitparken mit dem Wohnmobil
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt