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Hallo Helmut, besten Dank für deine Rückmeldung. Ich habe dich demnach wohl einfach mit einem anderem Mitglied dieses Forums verwechselt. Ich hab bereits eine Liontron 150Ah Untersitz drinn. Dies ist der für mich einzig in Frage kommende Einbauort. Die Technik, das viele Mitlesen der interessanten Beiträge und das enorme vorhanden Wissen in diesem Forum haben mich aber angeregt vielleicht doch eine LifePo4 Batterie für unter den Sitz selber zu bauen. Auch die vielen Beiträge über die Einbauposition der blauen Zellen von denen hier die Rede ist, habe ich fleissig mit verfolgt. Da die blauen Zellen zu hoch sind, käme nur ein liegender Einbau für unter den Sitz damit in Frage. Es wird hier ja so viel geschrieben und bei den vielen Beiträgen ist es schwer heraus zu finden wer hier aus der grauen Theorie heraus oder wirklich aus eigener Erfahrung schreibt. Zudem erschweren einem Laien auch manchmal die persönlichen Wissens- und Glaubens "Kämpfe" in den Beiträgen.
Wenn es dich tröstet, es geht mir wie Dir. Trotzdem möchte ich das Forum nicht missen. Helmut
Hallo Orvell, meinst Du damit das Thema "Blaue Zellen" liegend oder stehend? Wenn ja, wird es hier wahrscheinlich niemanden geben der eigene längerfristige Erfahrung mit dem liegenden Einbau hat. Die Einbaulage wurde hier schon öfters mit verschiedenen Herstellerangaben versucht zu interpretieren. Eigentlich immer stehend, aber wenn man sich die offenen Fertigbatterien so ansieht, bauen da auch viele Hersteller die Zellen liegend ein. Kann ja dann nicht ganz so tödlich für die Zellen sein :wink: Mach doch einfach dazu ein neues Thema auf, dann können wir das dort nochmal sammeln?!
Meine Trackingnummer kam heute 5.1.2021 / Bestellung 2.1.2021 Lieferankündigung "Your order should arrive within 2-7 days" Kann ich mir zwar nicht vorstellen, wie das bei Lieferung aus China gehen soll :fahrrad2: . Möglicherweise liefern sie wie bestellt doch aus POLEN. Ich habe es auch nicht eilig, aber eine sinnvolle Beschäftigung im Lockdown würde mir schon Freude machen. Helmut
Die Chines haben schon große Lager in Deutschland... Wenn es von dort kommt, ist auch kein Zoll mehr notwendig, da schon importiert ... Wenn ich mir so die ganzen ‚Unter-Sitz‘-Probleme durchlese, wäre es vielleicht mal hilfreich, Umbauten zu sammeln, die die Akkus von diesem komplett dämlichen Ort (Zugänglichkeit, Gefahr von Kurzschlüssen) in besser zugängliche Gefilde überführt haben. Bei vielen Fertigprodukten scheint ja das einzige Kaufargument zu sein, dass sie unter den Sitz passen... gerade die saugünstig zu bauenden LiFePOs mit blauen Bechern würden sich wegen des Formfaktors wesentlich mehr Leuten erschliessen, wenn man unterm Sitz lieber Warndreieck und Verbandkasten lagert. Und auch die Auswahl bei Fertigakkus wird grösser, selbst Winstons sind dann plötzlich eine Option. bis denn, Uwe Da habe ich aber schon einiges hier gesehen, wo die Batterie im Doppelboden, Staufach oder der Dinette wohnt. Für mich ist das nix, ich finde den Platz unter dem Sitz gerade wegen seiner Unzugänglichkeit ideal - aber erst, seit ich keine Bleibatterien mehr habe, die alle paar Jahre ausgewechselt werden wollen. Und meine Zweitbatterie (unterm Beifahrersitz) habe ich aus blauen Bechern schmal gebaut, im 2x2-Setup. So kann ich sie ohne Demontage des Sitzes von vorn rein- oder rausnehmen und hinten mit einem Gurt befestigen. Für Verbandskissen etc bleibt da noch jede Menge Platz. Gruss Manfred
Servus Manfred! Entschuldige bitte, was heisst 2x2 Setup ?
Hallo Manfred, wie hoch sind die Zellen oder hast Du sie nicht stehend eingebaut? Blaue 100AH bis 200mm Höhe könnten sich aber knapp ausgehen. Schenk uns doch bei Gelegenheit ein Bild. Helmut Hallo Helmut, ich habe 80er-Zellen verbaut, die sind 17 cm hoch - mit den Schraubenköpfen knapp 18. Ein paar Bilder gibt's hier (runterscrollen zur "Zweitbatterie"): --> Link Die Konstruktion wurde seinerzeit (letzten Herbst) hier im Forum ziemlich zerpflückt, wenn auch teilweise zu Unrecht. Die Hemdsärmeligkeit war dem Umstand geschuldet, dass die Zellen schnell da waren, und ich für diverse Wander-Kurztripps im finsteren Herbst die Batterie gleich nutzen wollte. Das hat auch geklappt, aber leider ist mir ein Faux Pas passiert: das forcierte Initialisieren hat in Zusammenarbeit mit einem defekten Balancer die vollste Zelle auf 4,5 V aufgepumpt, und sie ist dadurch minimal dicker geworden. Das sieht man auch auf den Bildern, hat aber bisher keiner bemerkt :oops: Funktioniert problemlos, aber jetzt in der Winterpause werd ich die Zelle mal ersetzen, damit alles wieder hübsch ist. Bei der Gelegenheit habe ich auch mal die Zellisolierung verbessert, und aussen kommen noch ein paar Kunststoffplatten drauf. Die Zellen sind ja eigentlich durch die blaue Folie ganz gut isoliert, aber ein interner Kurzschluss ist so hässlich, dass man da durchaus noch was zwischenbasteln kann. Ich habe Reste von Aldi-Kofferraum-Antirutschmatte, die ist perfekt geeignet. Wenn's fertig ist, kann ich mal ein paar bessere Bilder machen. Gruss Manfred Danke Manfred!!! Nicht nur für Bastler, sondern für alle, die sich mal schlau machen wollen, was in ein BMS so alles hineingehört, und welches Konzept eigentlich dahinter steht. Sieht ein bischen aus wie JBD, im Github ist JBD auch erwähnt. Obs ein Hack mit veränderter Funktionalität ist werde ich mir irgendwann mal ansehen.
Hallo Manfred, jetzt wo Du auf das "Zerpflücken" hinweist, kann ich mich noch gut daran erinnern. Ist ja trotzdem ganz fein geworden, funktioniert, Du hast alles im Griff, passt. I Ich würde aber nicht auf ein BMS verzichten, € 40,-- und gut ist' s ... --> Link Helmut
Ich halt schon, weil in vielleicht 90% der Fälle, wo es mit Li-Batterien ein Problem gibt, das BMS schuld ist, und ich mag's halt lieber zuverlässig. Ausserdem ist es im Womo unnötig, da ja stabilisierte Ladespannungen und UVP schon drin sind. Ich hab mich jetzt aber dabei erwischt, dass das Argument nur bei Einbau ins Womo zählt - ich nutze einen wesentlichen Teil meiner Batterien ausserhalb. Da würde ein BMS Fehlbedienung verhindern, aber ich würde das anders machen: ein Billig-BMS mit vielleicht 50-100A für alle Ladeanschlüsse und Verteiler, mit hohen Verbrauchern (Wechselrichter) direkt an die Batterie. Das hat die gleiche Schutzwirkung gegenüber allen Ladegeräten und Verbrauchern; der WR hat selbst UVP. Man quält mit dem WR-Strom nicht eine handvoll MOSFETS, das Ergebnis sollte deutlich billiger und etwas zuverlässiger sein. Ich hab aber noch nie gehört, dass das jemand so gebaut hat. Gruss Manfred Was ist UVP? Under Voltage Protection, Abschaltung bei Unterspannung.
UVP = Battery Pack Under-Voltage Protection siehe 3.1.4 --> Link . Schau mal rein, dieses Manual ist recht interessant Bei zu niedriger Spannung wird die Last durch das BMS abgeschaltet, etwa bei 2,5 V Zellspannung bzw. 10 V Batteriespannung. Diese Absicherung zum Batterieschutz ist im Wohnmobil meist bereits vorhanden, Zitat aus Schaudt EBL 101: Der Batteriewächter der Kontroll- und Schalttafel steuert die Hauptschalter-Relais 1 und 2 Abschaltspannung ca. 10,5 V Also Gürtel und Hosenträger :lol: Helmut Adi war schneller :lach:
Tja, der Steirer schlägt den Oberösterreicher :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
sehe ich anders. Ein BMS wird UVP ausloesen selbst wenn EINE Zelle des Akkus Untespannung hat. Die Gesamtspannung des Akkus kann dann aber immer noch UEBER den 10.5V (wie genau macht der EBL denn das, schon mal gemessen?) liegen und dann kann eine Zelle schon Schaden nehmen.
ich habe diese Zellen ins Auge gefasst fuer Untersitz Montage. Mit bisschen extra Arbeit glaube ich sogar 8 (=300Ah) davon reinzubekommen--> Link Aber wahrscheinlich werde ich es bei 4 belassen. Das reicht fuer unsere Anwendung. Einzige Alternative sind die 130Ah Winstonzellen. Aber da gehen definitiv nur 4 unter meinen Sitz (Ford Transit)
Genau so ist es! Und bei OVP noch schlimmer: Da kann EINE Zelle beim laden nach oben ausreissen (weil defekt oder ...) und die anderen Zellen bleiben noch tief in der Spannung. Die Gesamtspannung ist weiterhin im Normbereich ... und die kranke Zelle weit über 4 Volt. Was mit einer entsprechenden Zelle dann geschehen kann, dazu gibt es bekannte Videos. Dass eine entsprechende Ausgasung zu einem Totalschaden des Wohnmobiles führen kann, dürfte gegebenenfalls weniger bekannt sein. Lars hatte schon vor Jahren davor gewarnt ... und ich verstehe nicht, wie es immer noch Leute geben kann, die behaupten, ein BMS sei unnötig!
Was passiert, wenn das BMS den Ladestrom unterbricht und Ladegeräte weiter laden (Solar, Lima, Ladegerät, aktiver Wechselrichter)? Das Bordnetz hat dann keinen Akku, der zugeschalten ist!
Ein BMS ist bei LFP (=LiFePO4) aus Sicherheitsgründen nicht erforderlich, denn was "passieren kann", ist schön in dem BMS-pdf bebildert: die Zelle kann dicke Backen machen. Und natürlich kann ein BMS das verhindern. Man kann das aber auch verhindern, indem man sorgfälig initialisiert sowie bei Unterspannungsabschaltung das Hirn einschaltet, erst mit geringem Strom lädt und ggfs. erneut initialisiert. Alternativ oder zusätzlich mit einem aktiven Balancer. Zellen werden nur dick, wenn man sie überlädt, und das ist bei sauber initialisierten Zellen nicht möglich. Allerdings ist das Initialisieren auch zeitraubend und damit teuer - da ist es viel billiger, eine Spannungsüberwachung der Zellen mit einer Abschaltung der Ladung zu koppeln. Das führt in Zusammenarbeit mit Balancern im mA-Bereich dazu, dass man den Akku wohl hunderte Male vollladen muss, bis die Zellen gleichen Ladungsstand haben, und die Kapazität des Akkus voll nutzbar ist. Was der Kunde aber nicht merkt, ausser ein paar Spezis, die sich dann hier über L..tron aufregen. Ach ja, die Videos mit den Feuerwolken: schon beeindruckend, was man mit Lithiumbatterien so machen kann. Aber eben nicht mit LFP und LTO. Da gibt es auch schöne, vergleichende Videos zu. Und zu dem Fall, wo eine Ausgasung zu einem Totalschaden geführt hat, hätte ich gerne mal detaillierter dargelegt - war vermutlich ein älteres Womo und eine Bleibatterie, oder ist das frei erfunden? Gruss Manfred
Manfred ... für so lange, wie Du hier schon dabei bist, erstaunt es immer wieder, welche Theorien Du entgegen der Tatsachen zu Besten gibst ... Niemand hat von Feuerwolke gesprochen! Aber vielleicht erinnerst Du Dich doch noch der Ausgasung ... Es geht nicht um Explosion und Feuer! Der entstehende Dampf, der aus der überladenen Zelle entweicht, ist deutlich aggressiver, als z.B. die normale Batteriesäure. Und er führt u.a. ganz schnell zur Oxidation bei metallischen Gegenständen! Über die Giftigkeit sprechen wir mal nicht ... --> Link Ach ja ... eine korrekte Initialisierung ist äusserst wichtig - sie garantiert aber nicht, dass eine Zelle zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Ruder laufen kann!
Nichts. Der Strom wird unterbrochen, das Spannungsniveau bleibt erhalten, wie bei einer Diode, die in Sperrrichtung eingefügt wird. Als Nutzer merkt man das vermutlich gar nicht. Meine Kritik an OVP ist eine andere: wenn wirklich Überspannung ankommt, wie etwa durch einen defekten Solarregler, wird die Batterie schön weggeschaltet, und die Überspannung darf sich im Bordnetz austoben. Ich will das nicht so. Ich hab aber noch was zum Zerpflücken - hab gerade in der Kaffeepause noch was gebastelt: ![]() Man beachte den sehr hochwertigen Aufbau mit Noalox und BMS - soll ja keiner sagen, ich wäre beratungsresistent. Man ignoriere dafür bitte, dass die Zelle ein paar Millimeter dicker ist als normal. Erstens geht das nach Weihnachten vermutlich allen so, und zweitens ist das der Grund, warum die Zelle aus meiner Zweitbatterie rausgeflogen ist. Ihr neuer Job wird es sein, in meinem Mülltonnenhaus zu wohnen und die Solarlampe zu versorgen. Die hat das solarübliche Winterproblem, was sich mit 80 Ah in Zukunft hoffentlich erledigt - wenn nicht, ist der Akku schnell mal reingeholt und aufgeladen. Gruss Manfred
Gut, danke für den Hinweis. Es gibt aber immer wieder Einwürfe in die Richtung, einschliesslich bewusst irreführende Videos ... wo dann ganz klein eingeblendet wird, dass es sich um eine andere Akkutechnik handelt. Ist ja schön, wenn wir uns da schon einig sind.
Das kriegst du mit Überladung nicht hin, dazu musst du die Zelle schon kurzschliessen - und auch dann dauert's ne Viertelstunde. Ich empfehle dagegen gern die guten alten Schmelzsicherungen. Wie dem auch sei: woran machst du fest, dass der Dampf aggressiver ist als Schwefelsäure? Schon mal gesehen, was die mit Metallen macht? Natürlich führen Salze, auch Lithiumperchlorat, zu erhöhter Korrosion. Das weiss jeder Winterfahrer. Ist aber weniger wild als die entsprechenden Säuren. quote] Über die Giftigkeit sprechen wir mal nicht ... [/quote] Ja, doch, gerade das ist der Punkt, der mich interessiert. Schade.
Das ist korrekt - das garantiert nämlich eigentlich die Reihenschaltung. Warum sollte denn eine Zelle aus dem Ruder laufen? Und selbst wenn: sie soll wieder rein ins Ruder, und das wäre dann ein Argument für's aktive Balancing. Ich mag meine Batterien wartungsfrei und zuverlässig. Da passt eine Elektronik nicht, die bei elektrischen Befindlichkeitsstörungen oder unklarer Wetterlage einfach alles wegschaltet. Gruss Manfred
Ich kenne deine Ansicht bereits, und ich bin da anderer Meinung. Was insofern nicht schlimm ist, weil du das sehen und machen kannst, wie du willst. Nicht jeder hat die Kenntnisse wie du, opfert die Zeit der Überwachung und geht das Risiko ein. Es gibt aber auch die anderen, die einen Akku einbauen - und ihn dann vergessen - wollen. Für die ist der abendliche Blick auf BC/Voltmeter schon lästig. Es gibt eine sehr alte, und sehr schöne Qualitätsphilosphie, deren einer Leitsatz lautet "Der Maßtab für Qualität sind die Kosten des Fehlschlags" (Crosby, "Quality is free"). Und unter Fehlschlag und seine Kosten kann man nämlich nicht nur Feuer oder Akkuschaden sehen, sondern auch eine versaute Reise, wenn du Samstag Nacht am Nordkap im Winter ohne Strom dastehst. Und so gesehen kann es als "allgemein gültige Vorgehensweise", wie bei dem bekannten "Stand der Technik", der in Normen gezogen wird, als "normal" angesehen werden, die Sicherheit um einen "sensiblen" Li Akku herum zweikreisig aufzubauen, so dass die ganze Sache fehlertolerant für einen Fehler wird. DAS ist nämlich das Ziel und die Idee des vollkommen getrennten Batteriemanagements, unabhängig von ordentlich aufgebauter Lade - und Entladesteuerung/Überwachung auf der Verbraucherseite. Dass das hier im Womobereich nicht vorhanden ist, und bei der üblichen Integration eines Akkus in eine Bleiumgebung garnicht geht, ist eine ganz andere Sache.
Nochmal, völlig korrekt, aber nicht jeder will oder kann das machen.
Es gibt auch jede Menge Informationen dazu, wie aufwendig das ist, überhaupt bis zum Feuer zu kommen. Entgegen aller üblicher Unkenrufe der Internetleser ist das nämlich garnicht so einfach. Wenns anders wäre würde man tatsächlich viel mehr davon lesen. Aber das ist ein anderes Thema.
Das bringt es auf den Punkt: Dich sorgen die Befindlichkeiten der Umgebung, mich sorgen die Befindlichkeiten des Akkus. Wir reden beide von der gleichen Welt, nur die Prioritäten sind anders..... :D . Test mit neuen blauen 280 AH-Zellen von EVE und DALY BMS 250A :!: --> Link Die "Schräubchen" haben Verbesserungspotential, ansonsten großartig in Preis/Leistung. Helmut
Hallo Forum, hallo Acki, habe mich extra wegen diesem Beitrag angemeldet. Sehr ansehnliche Arbeit, auch die Batterien davor (mit den Winston). Suche im Netz nach "Vorgaben" bzw. Beispielen, wie man das JBS-BMS um einen Active-Balancer erweitert. Das hier ist das einzige Beispiel, das ich gefunden habe.
Ich hatte eigentlich gedacht, ich lasse die Balancerkabel vom BMS einfach weg. Kenne mich zwar nicht aus, aber bauchgefühlmäßig hätte ich Kopfschmerzen, die Kabel des Active-Balancers mit jenen des BMS zusammenzulegen, zumal erstere 20 mal so hohe Ströme durchjagen, und das auch nicht unbedingt zu gleichen Zeiten. Ich meine übrigens auch irgendwo in einem Ami-Forum gelesen zu haben, dass man die Kabel nicht zusammenlegen soll (edit: --> Link, 3. und 4. Beitrag, "SteveS" und "BiduleOhm"). Hast du evtl. eine Erklärung, weshalb man das trotzdem so machen kann? Vielleicht habe ich deinen Aufbau auch nur falsch verstanden.
So soll man das laut einem Service-Mitarbeiter von Eve auch machen (habe irgendwo einen Screenshot seiner Antwort auf genau diese Frage gesehen). Es müssten Ganfeng sein. Schau auf das Datenblatt, das Logo dürfte mit deren hier übereinstimmen: --> Link (wenn der Händler das sehr detailreiche Datenblatt nicht durch ein eigenes, Kürzeres ersetzt hat).
Erfahrungswerte sind die von Liontron, weil das ist das BMS welches die verbauen (siehe Liontron-eigenes Video --> Link zur Anleitung des Austauschs des BMS, vergleiche mit drittem Bild von dem Ali-Link). Sollte Referenz genug sein. Was mir hier evtl. dennoch Sorgen machen würde ist die Frage, ob das so häufig vorkommt, dass Liontron das Austauschen im Garantiefall möglichst oft den Kunden selbst überlassen möchte und deswegen in einem Video zeigt, wie das geht...? Würde, wenn häufig vorkommend, immerhin eine Menge Lieferkosten und Zeit einsparen... Aber vielleicht ist es auch nur Service, schließlich wäre mir das als Kunde auf die Art auch am liebsten, schneller, weniger Arbeitsaufwand, weniger Stress...
Zu diesem Glaubenskrieg gibt es in Foren weltweit und YT-Kommentarbereichen verhärtete Fronten. Ich konnte bzgl. der Frage nicht mehr machen, als einige Kommentare zu lesen und zu versuchen, auf die Kompetenz der Autoren zu schließen um mir ein Gesamtbild zu machen. Das ist jetzt sehr spekulativ, aber ich meine verstanden zu haben, dass bei gesunden Zellen das Balancing des BMS ausreicht (die entwickeln ja auch nicht umsonst ein so versiertes BMS in der x-ten Version mit Blauzahn und allem drum und dran und lassen ausgerechnet ein relativ primitives und günstiges Element wie den Act.-Bal. weg). Ich meine aber auch verstanden zu haben, dass wenn eine oder mehrere Zellen kränkeln, ein Active-Balancer die Kapazität länger hoch halten kann (weil die Ausgleichsströme des BMS dann nicht mehr reichen und dieses dann aufgrund zu früh erreichter Oberspannungen (Laden) oder Unterspannungen (Entladen) einzelner Zellen viel zu früh dicht machen muss, während der Act.-Bal. das starke Unverhältnis länger ausgleichen kann und somit die ohnehin bereits zwingend reduzierte Restkapazität möglichst hoch hält), oder wie es ein Ami treffend formuliert hat: the only disadvantage of an active balancer is, that it hides ill cells for too long. Das heißt, wenn der Act.-Bal. notwendig wird, ist wohl ohnehin der Tausch einer/mehrerer Zellen fällig, aber vielleicht bemerkt man das ja erst im Urlaub und hat mit Act.-Bal. dann wenigstens auch mit kränkelnder Zelle noch ordentlich Restkapazität... aber wie gesagt, ziemlich spekulativ. Viele Grüße Richard
Antworten auf diese Fragen hätten mich auch brennend interessiert, aber mir scheint, dass das keiner so recht beantworten kann. Winston und CALB kann man anhand gelb und grau noch wenigstens erkennen, auch die blauen Fortune anhand der hohen Bauweise und den Kunststoffverkleidungen an den Polen. Aber der Rest unterscheidet sich nur minimal, blau und eckig halt... Ich wäre schon froh, wenn ich wüsste, es sind CATL, EVE oder Linshun, oder Ganfgeng, die "kennt man halt" (CATL größter Batteriebauer der Welt, liefert jetzt an Tesla, baut in D, EVE glaub achtgrößter der Welt, Lishun laut Foren ja genausogut wie EVE, keine Ahnung...). Ich glaube, die in Preis-(Watt)Leistung neuen, unschlagbaren 280er Zellen (welche Will Prowse ja auch gerade gereviewed hat) sind von EVE. Beim Rest keine Ahnung, die Händler halten sich da bedeckt, vielleicht absichtlich? Gibt es da Noname-Produkte, vor denen man sich in Acht nehmen muss? Da die in den Maßen alle identisch sind, glaube ich, dass die blauen Quader, welche die Chemie enthalten, alle vom gleichen Band laufen. Die Abnehmer unterscheiden sich dann nur im Rest (Pole und was da halt noch so drunter ist) und tun halt ihr Label drauf...? Oder aber die Chinesen tun, da sie den Westen in einzelnen Industriezweigen überholt haben, nun halt Chinesen kopieren. :D
Mir gefällt die romantisch-naive Vorstellung von den blauen Wunderzellen, welche über die neue Seidenstraße direkt zu mir nach Hause kommen, einfach besser. :roll: Servus Richard! Ich habe meine 200ah LFP hier gekauft: --> Link Das ist das dazu gehörige Datenblatt: --> Link Die Zellen sind aber noch unterwegs seit 16. Dezember 20. Werden zollfrei und versandkostenfrei geliefert. Frage noch zum JBD BMS mit Xiaoxiang APP: Kann man bei der App ein Passwort eingebeben, damit kein anderer mit dre selben App Zugriff auf das BMS hat ? Hallo Mathias, genau die habe ich mir jetzt auch bestellt, außerdem ein BMS: ![]() gab's als Muster für 63.- inkl. Versand 'Termin' ist Anfang März. Gruß Volker Et - fulli1 - Richard, super. Dann sind wir zu zweit mit dieser Kombi !
Also ich habe die genau gleiche Kombi, Zellen auch von OYE... damit sind wir eigentlich drei.
Ich meinte "Preis-(Wattstunden)Leistung", Leistung in wirtschaftlichem Sinne... aber weil Leistung keine Energie ist, müsste es eigentlich Preis/Energie heissen, egal... ob sie auch wirtschaftlich die im Moment beste Preisleistung bringen, wird sich wohl erst in ein paar Jahren zeigen - weil wer weiß, wie viele von denen bis dahin kaputt sind aufgrund chemischer/mechanischer Prozesse, welche nicht mit den primär bekannten chemischen Prozessen des Ladens/Entladens bei LiFePo4 in Verbindung stehen, auf die sich die astronomischen Zyklenzahlen in der Theorie stützen. Vielleicht laufen die meisten Winston in 5 Jahren immer noch während bestimmte Sorten der blauen Wunderzellen dann schon zu großen Teil den Geist aufgegeben haben... Gruß Richard
Hallo Rotti, am Ipad schaut es so aus, lade die App von Lukas Dzeszynski herunter zum "üben" :| Die online Anleitung habe ich mir noch nicht angesehen, weiß auch nicht wie bzw. wie gut es funktioniert. Andere Lösung: Im Markenforum meines Fahrzeuges hat ein Fori die rote Leitung zum Bluetooth Chip über einen Schalter gelegt. Zitat: Wenn abgeschaltet, sendet der Bluetooth-Chip weiter seine Kennung, überträgt aber keine Daten mehr. Viel Spass damit wünsche ich einem Saboteur! Ich werde es so (analog) probieren. Helmut Servus Helmut! In diese Richtung mit der Spannungsunterbrechung via Schalter hab ich auch schon gedacht. Hab mir jetzt die OS Version runtergelade. Die funktioniert im Demomodus. Leider geht das bei der Android App nicht.
In der Andriod App gibt angeblich derzeit auch keinen Passwortschutz Helmut
Quellenangabe: Das die Idee und das Zitat stammen von Alf "KudlWackerl" aus dem Markenforum meines Fahrzeuges :daumen2: Helmut Hallo und vielen Dank für die Infos, habe jetzt ein vergleichbares Projekt vor. 24V 280Ah Danke für die zahlreichen Anregungen. Was mir noch fehlt, mit welchem Drehmoment werden die Schrauben an den Kontakten angezogen? Wäre wohl sehr misslich, wenn es zu hoch wäre. Vielleicht hat einer von Euch dazu Angaben? Gruß Tinymobil
Einfach etwas zurück lesen ... :wink: --> Link
Hallo Acki, hast Du den aktiven 1.2 A Balancer über die WAGO-Klemmen ständig parallel mit den Balancerkabeln des BMS verbunden :?: Wird da das BMS nicht störend beeinflusst :?: Oder setzt Du den aktiven Balancer nur temporär ein, indem Du ihn nur fallweise dazuklemmst :?: Helmut |
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