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Hallo, ich habe gerade eine CEE Steckdose 230V/16A an meiner Garage installiert. Somit brauche ich keinen Adapter mehr um mein WoMo anzuschliessen und ich muss nicht mehr auf das Kabel achten welches unter dem Tor durchgeführt werden musste. In der Garage habe ich einen Sicherungskasten installiert mit FI, LS und Stromzähler. Damit kann ich dann auch die Steckdose abschalten. Wie habt ihr das bei Euch gemacht? Nutzt ihr Adapter? Das Loch muss ich noch zumachen :oops: Ist etwas verwackelt :roll:, wenn ich dazukomme mach ich noch mal ein neues Bild ...
ClausK65 hat geschrieben:Das Loch muss ich noch zumachen :oops:
Gute Idee, aber warum wählt man keine Wanddose und hat das Womokabel wirklich 2,5mm²?
spechtinator am 09 Dez 2020 23:08:07
Unser Womo steht unter dem Carport und 50cm neben der Anschlussdose ist eine Schukosteckdose installiert. Somit brauche ich NUR das Adapterkabel und muss nicht zig Meter Kabel ausrollen.
Die Steckdose abschaltbar machen - OK - aber warum extra für die Steckdose einen eigenen FI? Ist die Verkabelung der Garage nicht über einen FI abgesichert?
Bye Christian
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WomoToureu am 10 Dez 2020 01:53:27
Bei uns ist die CEE Steckdose auf dem Loch mit Silikon gesetzt, so das man kein Kabel sieht. Wir haben extra für die Leitung einen kombinierten LS und FI Schalter, ist am besten, da man ihn abschalten kann wenn man will.
Marsu123 am 10 Dez 2020 07:46:17
Moin,
wir nutzen einfach ein Adapterkabel und eine normale Außensteckdose , die dann auch für andere Anwendungen genutzt werden kann. Mit einer reinen CEE Steckdose ist man doch sehr eingeschränkt.
Servus Meine Hände zittern auch, ..... macht nichts man sieht es auch so.
Gut gemacht, jetzt weiß du wieviel Strom du fürs Womo brauchst, z.B. beim elektrisch Heizen oder so.
rolfk am 10 Dez 2020 09:35:55
Ein extra FI für Aussensteckdosen macht schon Sinn, damit man nicht von aussen Tiefkühlschrank und Alarm "abschalten" kann.....
Fledermaus am 10 Dez 2020 09:40:25
Ist halt die Frage von wo der Strom genommen wird, und/oder welche FI/LS vorgeschalten sind,
fschuen am 10 Dez 2020 12:20:35
Wenn das Womo dauerhaft angeschlossen ist, würde ich über einen Brandschutzschalter (AFDD) nachdenken. Müsste noch in den Verteilerkasten passen und kann sehr viel Ärger ersparen.
Gruss Manfred
ClausK65 am 10 Dez 2020 12:24:52
[/quote]
Gute Idee, aber warum wählt man keine Wanddose und hat das Womokabel wirklich 2,5mm²?[/quote]
Hallo Thomas, Du hast mich ertappt .... das Kabel wurde mir mit dem Fahrzeug mitverkauft und ist nur 1,5mm². Sollte ich über den Winter mal abtauschen. Für eine Wanddose (Unterputz) hätte ich ein größeres Loch machen müssen, und das wollte ich nicht.
Grüße Claus
Jagstcamp-Widdern am 10 Dez 2020 12:34:25
es gibt auch wanddosen "aufputz"!
alleswirdgut hartmut
Fledermaus am 10 Dez 2020 12:43:57
Servus Der TE hat das doch gut gemacht, ob die Kabel zu dünn sind kann man doch erst beurteilen wenn man die Leistung des LS weis (10/13/16A flinke oder träge). Sehe nichts was so schlecht ist, das es gefährlich wäre, dafür sind die Angaben zu gering. Und es gibt viele Lösungen, besser und schlechter, er wird sich doch dabei etwas gedacht haben.
….…………………... :lach:
ClausK65 am 10 Dez 2020 13:16:56
Fledermaus hat geschrieben:Ist halt die Frage von wo der Strom genommen wird, und/oder welche FI/LS vorgeschalten sind,
Hallo Fledermaus, die Installation ist schon 30+ Jahre alt. Damals wurde kein FI in der Hauptverteilung eingabaut. Man könnte jetzt natürlich einen nachrüsten, nur ... In der Hauptverteilung ist eine 16A Diazed drin, in der Garage ein 10A LS in der Hoffnung dass der bei Überlast zuerst auslöst. Der FI ist ein 30mA FI. Der Abgriff findet in der Garage statt, ist eine Verteilerdose für Lichtschalter/Licht und eine Steckdose. Die Leitung der Verteilerdose kommt direkt aus der Hauptverteilung und ist wie schon geschrieben mit 16A abgesichert.
LG Claus
Fledermaus am 10 Dez 2020 13:32:58
Servus Ein FI-System Nachrüsten hätte schon einen Sinn,... Verstehe ich richtig von der 16A Hauptsicherung zur Garage mit 10A und dann zu deinem neuen Verteiler an FI und LS 16A?
ClausK65 am 10 Dez 2020 13:33:49
Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:es gibt auch wanddosen "aufputz"!
alleswirdgut hartmut
Hallo Hartmut,
jetzt habe ich eine blöde Frage zu meiner "Wanddose": Wenn ich das Unterteil mit vier Schrauben an der Wand befestige, das Kabel einführe (ja, ist keine PG Verschraubung) und anschliesse und dann das Oberteil montiere, ist dass dann keine Wanddose? Was würdest du für eine Vorschlagen, lass mich gerne belehren ... Nur für mich zum Verständnis ...
sorry, ich dachte, die dose "baumelt" nur am kabel... wenn die mit 4 schrauben fest ist, ist alles gut!
alleswirdgut hartmut
ClausK65 am 10 Dez 2020 13:38:45
Fledermaus hat geschrieben:Servus Ein FI-System Nachrüsten hätte schon einen Sinn,... Verstehe ich richtig von der 16A Hauptsicherung zur Garage mit 10A und dann zu deinem neuen Verteiler an FI und LS 16A?
Hallo Fledermaus,
vielleicht habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt. Die "Hauptsicherung" oder besser einfach nur Sicherung ist in der Verteilung im Haus. Dort ist eine 16A Sicherung verbaut. Die Leitung von der 16A Sicheung geht in die Garage und dort dann auf meine "Unterverteilung" in der ein 10A LS eingebaut ist. Also 16A - 10A - CEE Steckdose.
LG Claus #wirhabenunsallelieb
Fledermaus am 10 Dez 2020 13:45:45
Servus Ist gut wird funktionieren, passt, las dich nicht durcheinander bringen,..... Hast du eigentlich eine Erdung bei deinen Uralten Verteiler und bei den Steckdosen, und die neu Dose hat eine Erdung, Ich sag mal ja dann Passt es.
WomoToureu am 10 Dez 2020 13:46:46
Marsu123 hat geschrieben:wir nutzen einfach ein Adapterkabel und eine normale Außensteckdose , die dann auch für andere Anwendungen genutzt werden kann. Mit einer reinen CEE Steckdose ist man doch sehr eingeschränkt..
Der Kollege macht es aber richtig und bei ihm sind Aussenleiter und N - Leiter auch verpolungssicher verbunden, bei Dir unzulässig nicht.
Man kann auch eine Schukosteckdose zusätzlich anbringen oder die Geräte mit einem Adapter an die CEE Steckdose anschließen.
7xy am 10 Dez 2020 13:50:25
WomoToureu hat geschrieben: Der Kollege macht es aber richtig und bei ihm sind Aussenleiter und N - Leiter auch verpolungssicher verbunden, bei Dir unzulässig nicht.
Man kann auch eine Schukosteckdose zusätzlich anbringen oder die Geräte mit einem Adapter an die CEE Steckdose anschließen.
So ist es! Deshalb habe ich auch die defekte 20 Jahre alte Steckdose in unserer Wohnmobilgarage gegen eine CEE-Steckdose ersetzt. Verpolungssicherheit ist damit gegeben.
ClausK65 am 10 Dez 2020 14:23:36
Fledermaus hat geschrieben:Servus Ist gut wird funktionieren, passt, las dich nicht durcheinander bringen,..... Hast du eigentlich eine Erdung bei deinen Uralten Verteiler und bei den Steckdosen, und die neu Dose hat eine Erdung, Ich sag mal ja dann Passt es.
Das Haus besteht aus zwei Teilen. Ein Teil aus ca. 1910 -1920 und der zweite Teil aus 1970. Da wurde der Hausanschluß gemacht soweit mir das bekannt ist. In Keller wurde ein Staberder geschlagen an dem auch die Wasserleitungen hängen. Ich selbst habe vor 40 Jahren meine Ausbildung zum Energieanlagen Elektroniker gemacht. In den ersten zwei Jahren haben wir die Ausbildung zum Elektroanlagen Installateur gemacht. War damals bei BBC in Mannheim und da hatten wir eine riesige Wand an der wir Installationen machen durften. Später waren dann Gitterboxen da in denen wir Motor Steuerungen realisiern durften, teilweise Kabel mit Wachsschnur abgebunden. Motoren haben wir auch repariert und gewickelt. Hat schon viel Spass gemacht.
OK, das war jetzt etwas OT, sorry dafür ...
LG Claus
#wirhabenunsallelieb
Marsu123 am 10 Dez 2020 15:47:33
Marsu123 hat geschrieben:wir nutzen einfach ein Adapterkabel und eine normale Außensteckdose , die dann auch für andere Anwendungen genutzt werden kann. Mit einer reinen CEE Steckdose ist man doch sehr eingeschränkt..
WomoToureu hat geschrieben: Der Kollege macht es aber richtig und bei ihm sind Aussenleiter und N - Leiter auch verpolungssicher verbunden, bei Dir unzulässig nicht.
.
Wieso werden einem hier unzulässige Dinge unterstellt ? Natürlich ist meine Steckdose und mein Kabel verpolungssicher! Alles andere wäre ja leichtsinnig.
Achte auf den Pin in der Steckdose :
Und das entsprechende Loch im Stecker :
So ist auch das Verpolungssicher. Wenn du keine Ahnung hast, lass doch einfach mal die Finger von der Tastatur ;-)
Grüße Ralf.
rolfk am 10 Dez 2020 16:17:13
Französische Stecker zu verwenden ist einfach unfair.
Pechvogel am 10 Dez 2020 17:08:57
Die Stecker sind doch heute fast alle so! Lediglich bei den Dosen hapert es in Deutschland meistens. Aber kann ja nachrüsten...
Grüße Dirk
rkopka am 10 Dez 2020 17:34:45
ClausK65 hat geschrieben:die Installation ist schon 30+ Jahre alt. Damals wurde kein FI in der Hauptverteilung eingabaut. Man könnte jetzt natürlich einen nachrüsten, nur ...
Gibt es nicht sowas wie Bestandsschutz, aber nur solange nichts an der Installation geändert wird ? Ist so eine weitere Dose mit FI... da noch drunter ?
RK
proff56 am 10 Dez 2020 19:36:09
rkopka hat geschrieben:Gibt es nicht sowas wie Bestandsschutz, aber nur solange nichts an der Installation geändert wird ? Ist so eine weitere Dose mit FI... da noch drunter ?
RK
Also, Generell gilt, dass elektrische Installationenen den zum Zeitpunkt der Errichtung gültigen Normen bzw. Regeln der Technik entsprechen muss. Bis auf einige Ausnahmen (z.B. "Schweinsnasensteckdosen" oder Metallkragensteckdosen) gibt es keine Anpassungspflichten, die den "Bestandschutz" aufheben. Die hier installierte Erweiterung (also Abgriff Klemmstelle, Zuleitung und Steckdose) muss den gültigen Vorschriften entsprechen, u.a. sind das: 1) Aufbau- oder Einbausteckdose fest montiert, und weil außen, mindestens IP44 2) Im Privatbereich gibt es nicht eine Vorschrift für "verpolungssichere" Steckdose, sprich CEE o.gl.w.. Dies gilt gemäß VDE z.B. nur für Elektrische Anlagen auf Caravan-, Campingplätzen und ähnlichen Bereichen, in Caravans und Reisemobilen. 3) Bis 16A-Vorsicherung genügen gemäß VDE Leitungsquerschnitte von1,5qmm (im üblichen, normalen Umgebungsbereich), auch für Verlängerungskabel. Die geforderten 2,5qmm gelten nur z.B. für Campingplätze etc und dort ist auch die Länge explizit begrenzt! Ob die verwendeten Verlängerungs-/anschlusskabel den Vorschriften genügen, muß der Betreiber der Anlage kontrollieren; aufgrund seines Hausrechts ist er befugt, das zu kontrollieren und auch letztendlich dafür verantwortlich. 4) Die neue Installation muß (von einer qualifizierten Fachkraft) gemäß VDE DIN100-600 geprüft und mit Messprotokoll dokumentiert werden.
Habe ich was vergessen? :lol:
Pechvogel am 10 Dez 2020 21:56:55
proff56 hat geschrieben:...
Habe ich was vergessen?
Vielleicht die Definition für "qualifizierte Fachkraft"? :lol:
Grüße Dirk
rolfk am 10 Dez 2020 23:13:09
proff56 hat geschrieben:...
Habe ich was vergessen?
Pechvogel hat geschrieben:Vielleicht die Definition für "qualifizierte Fachkraft"? :lol:
Grüße Dirk
Das ist einfach.
Wer's nicht schriftlich bekommen hat, ist keine.
ArdBeg am 11 Dez 2020 01:28:16
...ich hoffe, ich beschwöre jetzt weder die VDE-Polizei noch andere unliebsame Zeitgenossen herauf ;D - eigentlich wollte ich nur kurz meine Lösung zeigen:
Ja, verpolungssicher, schaltbar, von einem Elektromeister abgenommen (mein Vater, leider ohne Protokoll :eek: ) und im gelegentlichen Einsatz sehr praktisch. Habe mir dazu extra ein 10m CEE-Kabel gekauft und auf 6m gekürzt (wie ich gerade merke, ohne Abnahme durch einen Fachmann :eek: :eek: ). Das passt perfekt, so dass ich mir zuhause das Hantieren mit langen Kabeln sparen kann. Später habe ich dann gemerkt, dass auch auf Stellplätzen ein 6m-Kabel sehr praktisch sein kann... :razz:
Viele Grüße, Martin
soul am 11 Dez 2020 01:58:14
es gibt so vieles, was nicht geht - und plötzlich machts einer ganz einfach. gut gemacht. erfüllt seine funktion, daher alles gut. ob dein kabel jetzt 2,5mm hat interessiert auf privaten grund keinen und auf 99% der campingplätze auch nicht. habe in 40 jahren camping noch nie gesehen, dass da wer herumlief um zu kontrollieren. kontrollfreaks dürfen gerne alles lt. norm mache. es funtkionierte aber auch alles super, bevor es diese normen gab. ob es in gr überhaubt normen gibt? vmtl. weil eu - merkt man aber nicht und alles funktionert.
WomoToureu am 11 Dez 2020 02:27:02
proff56 hat geschrieben:.... gibt es keine Anpassungspflichten, die den "Bestandschutz" aufheben... Habe ich was vergessen? :lol:
Zitat: Das Wort „Bestandsschutz“ gibt es in der Elektrotechnik nicht! Es gibt allenfalls ein „Nichtvorhandensein einer Anpassungspflicht“. siehe --> Link
Voraussetzungen für die Anwendung des Bestandsschutzes einer bestehenden elektrischen Anlage sind: – Sie muss den zum Zeitpunkt ihrer Errichtung gültigen DIN VDE-Normen entsprochen haben und diesen noch immer entsprechen. – Folgenormen oder andere Regelwerke haben eine Anpassung an den aktuellen Stand der Technik nicht gefordert. – Sie wird unter den zum Zeitpunkt ihrer Errichtung bestehenden Betriebs- und Umgebungsbedingun gen, für die sie ausgelegt war, weiterhin betrieben. – Es bestehen keine Mängel, die Gefahr für Leib und Leben sowie für Sachen bedeuten.
Fakt ist, dass hier also kein Bestandsschutz bestehen dürfte, hast Du wohl vergessen zu erwähnen ..... :D :D :D
fschuen am 11 Dez 2020 09:38:31
proff56 hat geschrieben:Habe ich was vergessen?
Ich fände den expliziten Hinweis nicht schlecht, dass der FI in dem Fall auf jeden Fall (schon länger) vorgeschrieben ist, weil Aussensteckdose. Und ich persönlich mag die Kabelzuführung von oben nicht, da habe ich schlechte (Langzeit-)Erfahrungen. Besser wäre von hinten - wenn das Teil aber unter dem Dachvorsprung, Vordach oder Carport ist, spielt das keine Rolle. Und natürlich darf man sich eine Schuko- genau wie eine CEE-Dose hinbauen. Das Thema "Verpolung" ist schon deshalb hinfällig, weil es bei Schuko keinen verbindlichen Standard gibt, wo der Aussenleiter hingehört.
Die neue Installation muß (von einer qualifizierten Fachkraft) gemäß VDE DIN100-600 geprüft und mit Messprotokoll dokumentiert werden.
Und was passiert mit der Dokumentation? Hat der Elektriker, muss er zehn Jahre aufheben? Ich hab zu meinem Haus sowas jedenfalls nicht, zum Womo auch nicht. Auch die Gasanlage im Haus muss laut Gesetz alle dreizehn Jahre geprüft werden: weiss keiner, überprüft keiner, macht keiner. Folglich läuft es so wie immer: wenn der Elektriker das nächste mal da ist, kann er alles abnehmen.
Gruss Manfred
proff56 am 11 Dez 2020 11:34:23
WomoToureu hat geschrieben:Fakt ist, dass hier also kein Bestandsschutz bestehen dürfte, hast Du wohl vergessen zu erwähnen ..... :D :D :D
Stimmt, habe ich absichtlich vermieden, um nicht zu stark des manchen Lesers Allergie zu strapazieren, wenn man/fraul sich als "Klugsch..." oder "VDE-Polizist" (ist es das neue Wort des Jahres? :mrgreen: ) die Blöße gibt :lol:
fschuen hat geschrieben:Und was passiert mit der Dokumentation? Hat der Elektriker, muss er zehn Jahre aufheben?
Dafür ist jeder Eigentümer oder Betreiber der Anlage selbst verantwortlich. Wie er es mit Dokumentation handhabt, muss er auch selber entscheiden. Und was er wissen muss, dafür ist er auch selber verantwortlich - da kommt kein "Schlaumeier" (zumindest nicht ohne Bedacht auf eigenen Vorteil) und informiert über neue Gesetze oder Regeln. So ist das nun mal. Und wer sich nicht schlau macht .....der bedenke "Dummheit schützt vor Strafe nicht" und "Eigentum verpflichtet" . Fakt ist, dass ein Hersteller, in diesem Fall der Elektriker, diese Doku mitliefern muss und der Betreiber (Kunde) ein Recht darauf hat. :roll:
Ob der FI (RCD) bereits schon Jahrzehnte vorgeschrieben ist, spielt eigentlich keine Rolle ..... die Regeln für dessen Installation und deren Typen haben sich seitdem schon mehrfach geändert. Explizite Hinweise, wie auf den vorteilhaften Montageort einer Steckdose, sind nicht verkehrt, können bei Laien aber den Eindruck hinterlassen, dass damit den technischen Regeln genüge getan wird: Da gäbe es u.a. auch das notwendige Wissen, dass eine Mantelleitung NYM nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein darf .....
WomoToureu am 11 Dez 2020 12:22:20
proff56 hat geschrieben:...um nicht zu stark des manchen Lesers Allergie zu strapazieren, wenn man/fraul sich als "Klugsch..." oder "VDE-Polizist" (ist es das neue Wort des Jahres? :mrgreen: ) die Blöße gibt :lol: .....
Dann schreib doch nicht so ein Mist, dass es unter Bestandsschutz fällt wenn jemand ( selbst ) eine Außensteckdose installiert und die ohne FI Schutzschalter an sein vorhandenes Altstromnetz klemmt. Denn so etwas fällt nicht unter Bestandschutz, im übrigen gilt dies auch für eine bereits seit Jahrzehnten vorhandene Steckdose ohne FI Schutzschalter.
Jeder kann machen was er will, aber wenn man schon in einem Forum informiert dann bitte richtig und zutreffend. Gleiches gilt für die nur als dumm zu bezeichnende Aussage, dass wenn man ein Wohnmobil fachgerecht anschließt keine CEE Steckdose notwendig sei, da man sich ja nicht auf einem Campingplatz befinde.
Selbstverständlich kann man das machen, aber auf eigene Gefahr und entgegen den VDE Vorschriften und der aktuellen Bedienungsanleitungen der Hersteller. Auch ich setze gelegendlich einen Adapter ein, weil nur eine Schuko Stecksdose vorhanden ist, aber korrekt und sicher im Sinne der VDE Vorgaben ist es nicht.
Und genau das hast Du verschwiegen !
wolfherm am 11 Dez 2020 12:46:32
Wir sollten hier so Begriffe wie dumm, Mist usw. im Zusammenhang mit Kommentaren anderer User vermeiden.
Es reicht, wenn man schreibt, das stimmt nicht oder das geht optimaler oder den Regeln entsprechend.
Marsu123 am 11 Dez 2020 12:59:01
WomoToureu hat geschrieben: Auch ich setze gelegendlich einen Adapter ein, weil nur eine Schuko Stecksdose vorhanden ist, aber korrekt und sicher im Sinne der VDE Vorgaben ist es nicht.
Hallo,
wenn ich eine verpolungssichere Schuko Steckdose verwende, warum sollte das nicht sicher sein ?
Grüße Ralf.
rkopka am 11 Dez 2020 13:13:27
Marsu123 hat geschrieben:wenn ich eine verpolungssichere Schuko Steckdose verwende, warum sollte das nicht sicher sein ?
Dann mußt du auch definieren, was für eine Schuko. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist bei uns mit Schuko die deutsche Steckdose CEE 7/4 gemeint, die nicht verpolungssicher ist. Anders die "Womo" Dose, die allgemein als CEE bezeichnet wird oder z.B. die französische Dose.
RK
proff56 am 11 Dez 2020 13:57:36
WomoToureu hat geschrieben:Dann schreib doch nicht so ein Mist, dass es unter Bestandsschutz fällt wenn jemand ( selbst ) eine Außensteckdose installiert ... ... Und genau das hast Du verschwiegen !
Es sollte so nicht verstanden oder missdeutet werden, dass ich oder andere etwas verschweigen, wenn nicht auf jedes Detail eingegangen werden kann.
Zudem wurde hier ausführlich genug davon gesprochen und erklärt, warum eine neue, zusätzliche Installation nicht unter den Begrif "Bestandschutz" fallen kann, eben deshalb, weil diese ja zum Zeitpunkt der Errichtung die gültigen Regeln einhalten muss. Und der Hinweis auf Tatsachen oder Regeln muß gewiss auch nicht "verurteilend" verstanden werden; das Verurteilen ist ausschließlich Aufgabe der Richter, und die lassen sich dazu von "ausgesuchten" Sachverständigen beraten.
Ich weiß, wovon ich mit ausreichender Qualifikation spreche - trotzdem lasse ich mich gerne belehren, wenn mit treffenden Grundlagen argumentiert wird. Doch "Halbwissen" ist für besonders für Laien leider nur schwer unterscheidbar von tatsächlich qualifiziertem Wissen, welches dann falsche Schlußfolgerungen provozieren kann. So auch hier: Ich habe nicht behauptet, dass ein Wohnmobil mit (nicht verpolungssichere) Schukosteckdose fachgerecht angeschlossen sei: Ich habe darauf hingewiesen, dass die besagte VDE-Norm für Campingplätze u.d.gl. gilt, nicht aber auf den Privatbereich zielt.
Unüberlegte oder fachlich nicht fundierte Äußerungen mit unschöner Wortwahl helfen sicherlich nicht sein "Wissen" zu verteidigen - und noch weniger, dass Lesern geholfen wird. Okay?
Jagstcamp-Widdern am 11 Dez 2020 14:13:45
ich hole IMMER einen elektriker, um mein Womo an landstrom zu stecken! als laie traue ich mir das schon lang nicht mehr zu.... :ja:
alleswirdgut hartmut
WomoToureu am 11 Dez 2020 14:24:14
Es ist sehr traurig das u.a. im Elektrobereich immer wieder
Moderation:böses Wort ersetzt
geschrieben wird, wie auch von Dir das lediglich die nachinstallierte Steckdose den Vorschriften genügen würde, diese also ohne FI angeschlossen werden darf.
Das hatte ja auch ein anderer Kollege bemerkt, ohne das Du darauf eingegangen bist.
Auch weiteren Ausführungen wie das man quasie - nach Vorgaben der VDE - sein Wohnmobil anschließen dürfe wie man es wolle, da die VDE Vorgaben aus Deiner Sicht nur für CP u.a. gelten vermag weder ich noch andere zu folgen. Denn nicht jeder hat ein Wohnmobil, so das es nicht jedem Haus auf die Fahne geschrieben, dass eine CEE Steckdose für ein Wohnmobil installiert werden muss. Auch haben viele die ein Wohnmobil besitzen es nicht am Haus sondern auf einem Abstellplatz.
Man sollte sachlich bleiben und nett Diskutieren, da stimme ich Dir absolut zu. Allerdings wer sich als " Fachkraft" darstellt und
Moderation:böses Wort ersetzt
schreibt, sollte sich über heftige Reaktionen nicht wundern. Viele Leser wissen es nicht besser und könnten Deinem Halbwissen Glauben schenken, was ich als gefährlich ansehe.
Natürlich sehen viele das Fahren ohne Gurt, über rote Ampeln so wie Lüstenklemmenanschlüsse von Wohnmobilen als üblich und ungefährlich an. Wie gesagt ich sehe das anders und reagiere deshalb etwas unhöflich aber dafür extrem deutlich ! :ja:
Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:ich hole IMMER einen elektriker, um mein womo an landstrom zu stecken! als laie traue ich mir das schon lang nicht mehr zu.... :ja:
Sicherlich werden viele und auch ich das Bedauerlich finden. Als Tipp mit einem CEE Anschlussleitung kannst Du nichts falsch machen, ist absolut unmöglich. Na ja fast, Du könntest den Stecker einstecken und die Kupplung in einen nahen Tümpel werfen.
Hol doch lieber einen Elektriker ! :roll: :roll: :D :D
Nein Spaß muss sein, nur bitte informiert die Kollegen so gut ihr es könnt, dass alle mögliche Gefahrenquellen erkennen können. Ein Wohnmobil wie vorher geschrieben eine CEE Anschluss machen mit einer 3 x 1,5 mm2 Leitung ohne FI usw. das ist ein falscher Rat und so etwas darf man nicht raten. Wenn es denn verschmort wenn die Wlektroheizung im Winter an ist ( so wie bei uns derzeit ) usw. dann war es keiner gewesen.
proff56 am 11 Dez 2020 15:03:40
WomoToureu hat geschrieben:... wie auch von Dir das lediglich die nachinstallierte Steckdose den Vorschriften genügen würde, diese also ohne FI angeschlossen werden darf.
Wo habe ich das behauptet? :roll: Sehr unschön, was Deine Schlussfolgerung mir unterstellt.
WomoToureu hat geschrieben: Allerdings wer sich als " Fachkraft" darstellt und Unsinn schreibt, sollte sich über heftige Reaktionen nicht wundern
Deine Meinung .... diese unlöblichen Diskussionen kenne ich ausreichend viele Jahre aus meinem praktischen Berufsleben ... ist dir überhaupt bewußt, dass du mit Deiner Behauptung und Andeutung "dünnes Eis" betritts?
Bitte lass uns sachlich und andere Meinung anerkennend diskutieren.
wolfherm am 11 Dez 2020 15:07:32
Moderation:Wenn ihr euch nicht benehmt, wird der FI ausgelöst und der eine oder andere fliegt hier raus.......
WomoToureu am 11 Dez 2020 15:22:49
proff56 hat geschrieben: Die hier installierte Erweiterung (also Abgriff Klemmstelle, Zuleitung und Steckdose) muss den gültigen Vorschriften entsprechen, u.a. sind das: ..Im Privatbereich gibt es nicht eine Vorschrift für "verpolungssichere" Steckdose, sprich CEE o.gl.w..genügen gemäß VDE Leitungsquerschnitte von1,5qmm..
Du hattest absolut nichts davon geschrieben, dass im Außenbereich ein FI vorgeschrieben ist!
Bei einer Anschlusseinheit, wie z.B. einem Wohnmobil, welches wie Du weißt, mit einer 3 x 2,5 mm2 Anschlussleitung angeschlossen werden muss ( lt. VDE ) genügt sicherlich keine 3 x 1,5 mm2 Leitung vom Haus zur Steckdose als Stromversorgung. Sollte eigendlich logisch auch für Laien erkennbar sein, Du versuchst jedoch den Kollegen gerade das einzureden... wie ich es verstehe als Bestandsschutz.
Ebenfalls muss man wenn man z.B. einen festen Stellplatz für sein Wohnmobil baut und es dort regelmäßig mit Strom versorgen will, selbstverständlich eine blaue CEE Steckdose installieren.
Ich will niemanden etwas und auch nicht unhöflich sein, aber das was Du schreibt ist sachlich falsch und gefährlich.
Sehr gern können wir sachlich diskutieren, da bin ich ganz auf Deiner Seite. ( Im Gegensatz zu dem ohne FI weil Bestandschutz und 3 x 1,5 mm2 Kabel reicht ...u.a. ... )
Übrigens gibt es keinen Bestandschutz was den FI angeht: --> Link
Energiemacher am 11 Dez 2020 15:46:20
WomoToureu hat geschrieben:Bei einer Anschlusseinheit, wie z.B. einem Wohnmobil, welches wie Du weißt, mit einer 3 x 2,5 mm2 Anschlussleitung angeschlossen werden muss ( lt. VDE ) genügt sicherlich keine 3 x 1,5 mm2 Leitung vom Haus zur Steckdose als Stromversorgung.
Wo steht das in der VDE?
WomoToureu hat geschrieben:Ebenfalls muss man wenn man z.B. einen festen Stellplatz für sein Wohnmobil baut und es dort regelmäßig mit Strom versorgen will, selbstverständlich eine blaue CEE Steckdose installieren.
Du kannst dann ja sicherlich selbstverständlich die Quelle dazu nennen.
Also wo bitte steht das man das muss!? :roll:
WomoToureu am 11 Dez 2020 15:56:31
Das wird Dir dann spätestens dann erklärt, wenn etwas passiert ist.
Wo das steht ist ein größerer Aufwand den ich mir nicht antun möchte, denn selbstverständlich muss alles einzeln beurteilt werden. Deshalb steht so Pauschal so etwas auch nicht in der VDE sondern ergibt sich aus einer Vielzahl von einzelnen Vorschriften. So beschreibt z.B. die DIN VDE 0298-4 die Belastbarkeit der Leitung, wobei daneben auch Häufung, Verlegeart und die Umgebungstemperatur weitere wichtige Parameter sind, die Berücksichtigt werden müssen. Deshalb werden Elektroherd, Waschmaschiene usw. ja auch mit einem 3 x 2,5 mm2 angeschlossen und nicht mit einem 3 x 1,5 mm2.
Als Elektromeister weiß ich was ich behaupte und wenn ich eine Dauerlast von 16 A plane, ist eine 3 x 1,5 mm2 Zuleitung absolut ausgeschlossen.
Das hat auch etwas mit der Erwärmung der 3x1,5 mm2 Leitung unter Putz, in einem Rohr oder zum Beispiel innerhalb eines Dämmstoffes zu tun, während das 3 x 2,5 mm2 an der Luft liegend gut gekühlt wird. Jeder Fachmann wird dir bestätigen das in der Regel eine 16 A CEE Steckdose mit x m Zuleitung nicht mit einem 3 x 1,5 mm2 angeschlossen werden darf. Aber alles muss einzeln betrachtet und beurteilt werden, dafür gibt es Fachleute, so ist es auch nicht ausgeschlossen das sogar ein 3 x 4 mm2 Zuleitung erforderlich ist.