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Motor kurz drehen in der Winterpause?


full am 11 Dez 2020 12:58:56

Wenn ich unser WoMo über die Wintermonate einmotte, ist es klar, dass man einige Sachen beachten muss.
Aber was ist z.B. mit dem Keilrippenriemen bzw. dem Zahnriemen. Schadet es denen nicht, wenn sie 5 Monate immer an der selben Stelle verharren? Würde es Sinn machen, den Motor zwischendurch einfach mal mit dem Anlasser drehen zu lassen, ohne ihn zu starten? Oder ist das komplett übertrieben?

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brauwe am 11 Dez 2020 13:11:27

Moin,
das ist nicht nur komplett übertrieben sondern sogar extrem schlecht für den Motor.
Die Innereien des Motors werden bewegt, ohne das sich ein ordentlicher Öldruck aufbauen kann.
Gruß
Uwe

DonCarlos1962 am 11 Dez 2020 13:35:47

Ich denke auch, wenn schon den Motor im Winterlager anmachen, dann auch fahren bis alle Flüssigkeiten volle Betriebstemperatur erreicht haben, ansonsten ist das einfach stehen lassen wohl die besser Wahl.

LG Carsten

Anzeige vom Forum


full am 11 Dez 2020 13:38:56

Ich würde den Motor nicht starten, sondern nur eine Umdrehung "orgeln" lassen. Also ohne, dass er anspringt. Einfach nur um die Riemen zu entlasten. Ich verschiebe das WoMo auch alle 3 Wochen um ein paar Zentimeter nach vorne bzw. nach hinten. Oder ist das Quatsch?!

abenn am 11 Dez 2020 13:50:42

Hast Du mal gesehen wie lange Wohnmobile beim Händler stehen, ich glaube nicht das die so ein Theater machen.
Das verschieben kannste Dir auch sparen, einfach den Luftdruck erhöhen und fertig.

Gönn Deinem Mobil doch einfach mal die Winterpause. :ja:

Jagstcamp-Widdern am 11 Dez 2020 13:56:22

einfach stehen laszen - und gut!

alleswirdgut
hartmut

Gast am 11 Dez 2020 14:00:52

Servus
Es gibt zwar, angeblich, keine Standplatten mehr, ich würde es aber trotzdem bissl bewegen, bei meinem Wohnwagen hab ich das auch bis zum Schluß gemacht.
Ich denke es ist besser für den Reifen wenn er nicht immer auf einer Stelle steht.
Mein Trecker ist 40 Jahre alt, und wird, die letzten 20 Jahre, nur manchmal zum Arbeiten gestartet, oft 4-5-6 Monate überhaupt nicht.
Denke das hat bisher keinem Bauteil geschadet.
Mein Womo wird auch nicht gestartet, und ist aufgebockt.

Gruß, und.... lass das Womo im Winterschlaf.

DonCarlos1962 am 11 Dez 2020 14:03:13

Bei unserem Cabrio, das auch nur selten gefahren wird, merkt man nach einer längeren Stehzeit sehr wohl, dass die Reifen lange auf einer Stelle gestanden haben.
Zunächst laufen die Reifen sehr unrund und mit merklichen Vibrationen. Das lässt nach einer Weile aber wieder nach.

Das Verschieben um ein paar Zentimeter kann dagegen wirken. Es gibt auch spezielle Keile die die Reifen aufnehmen und das eckig stehen verhindern können.
--> Link
Andere Hersteller bieten noch bessere Teile an. Einfach mal googlen.

Für den Motor ist aber das drehen lassen im Stand eigentlich nur negativ!
Alle drehenden Teile, vor allem aber Lager und die Zylinder haben dabei nur noch wenig Schmiermittel und gar keinen Öldruck. Ist wirklich kontraproduktiv.

Lass ihn einfach bis zum nächsten Urlaub stehen, schieb ihn ab und zu von Hand ein paar Zentimeter hin und her und gut ist. Die Keil- und Rippenriemen können das vertragen und werden innerhalb der Wartungsintervalle geprüft und auch getauscht. Da passiert nichts.

LG Carsten

Jagstcamp-Widdern am 11 Dez 2020 14:09:13

zum standplatten vermeiden hilft 1 bar überdruck in den reifen beim womo, beim cabrio mache ich nur 0,7 und hatte noch nie ein prob!

alleswirdgut
hartmut

starlight am 11 Dez 2020 14:25:44

Hallo,
Ich hatte mal in den 70’ern einen Opel, den ich für die ersten 6 Monate meines Wehrdienstes abmeldete.

Nach einem halben Jahr war die Kupplung fest und das Fahrzeug konnte nur quasi ohne Kupplung mit eingelegtem Gang gestartet werden.
Ob das bei den jetzigen Fahrzeugen auch vorkommen kann, weiß ich nicht.
Jedenfalls starte ich mein Fahrzeug in der Zeit der saisonbedingten Abmeldung so ca alle 6 Wochen, bewege es kurz vorwärts und rückwärts und lass es dann für ein paar Minuten im Standgas laufen. Die Klimaanlage schalte ich in dieser Zeit auch kurz zu, damit da nix fest wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit dem Fahrzeug schade, zumal ich bei Saisonstart ohnehin Ölwechsel obligatorisch mache.

Jagstcamp-Widdern am 11 Dez 2020 14:31:23

stimmt, wir hatten auch mal einen kaiser! :ja:

alleswirdgut
hartmut

DonCarlos1962 am 11 Dez 2020 14:55:12

starlight hat geschrieben:Hallo,
Ich hatte mal in den 70’ern einen Opel, den ich für die ersten 6 Monate meines Wehrdienstes abmeldete.

Nun, dass ist fast 50 Jahre her und kann nicht mehr mit guten Gewissen als Beispiel herangezogen werden.

Die Klimaanlage kurz anzumachen ist keine gute Idee.
Es beugt Keimen vor, die Klimaanlage einige Minuten vor Fahrtende abzuschalten, das Gebläse aber laufen zu lassen.
So kann mögliches Kondenswasser noch verdunsten und dem Pilzbefall oder unangenehmen Gerüchen vorgebeugt werden.
Das geht aber nur wenn der Motor auch richtig warm wurde!

Mal eben für ein paar Minuten im Stand anmachen sorgt für richtig viel Kondensat in der Anlage, gar nicht gut.
Im nächsten Frühjahr riecht es dann so nett aus der Lüftung.

Dann lieber gar nicht anmachen, oder doch eine ausreichende Bewegungsfahrt machen.

LG Carsten

goldfinger am 11 Dez 2020 15:03:56

DonCarlos1962 hat geschrieben:.....Dann lieber gar nicht anmachen, oder doch eine ausreichende Bewegungsfahrt machen....

Eine Fahrt zum WoMo-Restaurant würde sich da anbieten. :)
Aber nicht nur um die Ecke und mindestens im 3-Wochen Rhythmus


Andreas

DonCarlos1962 am 11 Dez 2020 15:07:17

goldfinger hat geschrieben:Eine Fahrt zum WoMo-Restaurant würde sich da anbieten. :)
Aber nicht nur um die Ecke und mindestens im 3-Wochen Rhythmus

Andreas


Hatten wir ja letzte Woche schon gemacht. Ist eine prima Idee Andreas!

LG Carsten

drkklaus am 11 Dez 2020 16:12:15

:tach: Hallo
Meine Folgenden Gedanken beziehen sich speziell auf unsere Leicht-LKW Reifen.

Angst ist eine Produktivkraft und wird gerade in der Werbung verwendet. :evil:
Somit kann man damit auch Geld verdienen. --> Link

Bei unserem Reifenspezialisten konnte ich nach Nachfrage zum Plattstehen nur ein müdes und fragendes Lächeln wahrnehmen.
Also für die längeren Standzeiten genügt es wirklich den Luftdruck zu erhöhen (natürlich unterhalb des maximal zulässigen -> siehe Reifen).
Empfohlen ist da auch das Einsprühen der Flanken mit einem Gummi- Reifenpflegemittel.

Wer seinem Liebling im Winter etwas gutes tun möchte, kann das Fahrzeug an den Aufnahmepunkten für den Wagenheber mit Stützböcken Link zum eBay Artikel
gleichmäßig etwas anheben (nicht ausheben). Dieses dient nur der Entlastung der Federung.
Wenn man hier die eventuell quietschenden Blattfedern behandelt…
Nur so meine Meinung.
Kommt gut über den Winter
Klaus

Tinduck am 11 Dez 2020 19:40:07

starlight hat geschrieben:Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit dem Fahrzeug schade, zumal ich bei Saisonstart ohnehin Ölwechsel obligatorisch mache.


Gerade das ‚ein paar Minuten im Stand laufenlassen‘ ist das schlimmste für den Motor, insbesondere für einen Diesel.

Der Motor wird überhaupt nicht warm, alle Schmierstellen reiben kalt und mit hohen Toleranzen vor sich hin und es wird kräftig Diesel ins Öl befördert. Die Abgasreinigung funktioniert auch nicht, also auch noch Umweltsauerei. Das bei der Verbrennung entstehende Wasser geht nicht als Dampf hinten raus, sondern kondensiert im kalten Auspuff und lässt ihn von innen rosten.

Dann lieber aus lassen, oder eine ordentliche Bewegungsfahrt machen, bis alles gut durchgewärmt ist.

bis denn,

Uwe

Ganzalleinunterhalter am 11 Dez 2020 19:56:29

Bedingt durch Saisonkennzeichen steht unser Wohnmobil von 11 bis Ende 03 ( und auch mal länger bis zur ersten Fahrt ). Das Mobil ist BJ 2010 und ich habe es in all den Jahren in der Winterpause weder bewegt noch den Motor kurz gestartet. Was ich mache ist die Batterien zu überwachen und eventuell dann einen kompletten Ladezyklus über Landstrom zu gönnen.
Die Reifen bekommen vor dem abstellen auch etwa 1 bar Druckerhöhung und fertig.
Wie schon erwähnt - die Händler hätten auf ihren Höfen viel zu tun wenn sie alle dort stehenden Mobile im Tournus bewegen wollten.
Und ein weiteres - bin nun schon fast zu Beginn hier im Forum unterwegs und noch Nie hatte ich in all den Jahren hier von jemandem gelesen, der Probleme mit Standplatten hatte an seinem Wohnmobil - auch ich nicht.
Zum Thema Motor kurz laufen lassen wurden schon alle negativen Folgen beschrieben denen ich voll zustimme.

Fazit: Nicht verrückt machen lassen und sich nicht von Ängsten leiten lassen.

Gast am 11 Dez 2020 20:24:10

Früher wurden ab 4 Monate Standzeit die Kolben untereinander getauscht. Also 1 mit 4 und 2 mit 3.
Bevor jetzt einer sagt das das Blödsinn ist, erst einmal drüber nachdenken.

schaetzelein am 11 Dez 2020 20:43:06

mir hat mal ein Fachmann gesagt, dass es nicht gut wäre, einen Diesel bei Minusgraden nur kurz zu starten. Der Dieselkraftstoff würde, wenn der Tank nicht ziemlich voll wäre gerne etwas versulzen. Wenn das dann in den Motor gelangt....übel. Ich kenn mich da zwar nicht aus, aber gefühlt hört sich das logisch an. Der Winterdiesel soll ja angeblich nicht versulzen, wer aber sein Fahrzeug schon seit 31.10. stillgelegt hat, hat den vielleicht noch nicht im Tank.

DonCarlos1962 am 11 Dez 2020 21:15:14

schaetzelein hat geschrieben: Der Dieselkraftstoff würde, wenn der Tank nicht ziemlich voll wäre gerne etwas versulzen. Wenn das dann in den Motor gelangt....übel.

Da geht es wohl in erster Linie um die im Sommerdiesel enthaltenen Paraffine, die bei sehr tiefen Temperaturen ausflocken und die Filter, Leitungen und Einspritzdüsen zusetzen. Nicht gut.
Das hat aber nichts mit dem Füllstand des Tank zu tun.

Ein niedriger Füllstand im Tank kann bei sehr langer Standzeit zu Dieselpest führen. --> Link.
Besonders bei Booten kommt das schon einmal vor.
Mikroorganismen können dem Diesel übel mitspielen.

nethunter hat geschrieben:Früher wurden ab 4 Monate Standzeit die Kolben untereinander getauscht. Also 1 mit 4 und 2 mit 3.
Bevor jetzt einer sagt das das Blödsinn ist, erst einmal drüber nachdenken.

Davon habe ich noch nie gehört.
Hast Du dazu Quellen? Würde mich sehr interessieren.

LG Carsten

kamann am 11 Dez 2020 21:50:17

Hallo:
Mein erster Cheffe der hatte 2 Oldtimer im Keller stehen, die mußten wir als Stifte jede Woche mind 2 Umdreheungen drehen. Es gab da am Anfang immer so ein Losbrechmoment. Ob es an den damaligen Materiale oder Schmierstoffen lag????
Einmal wurde einer nicht gedreht un bei der nächsten Ausfahrt waren die Kolben festoxidiert..
Bei meinem Womo dreh ich nixx, da wird in jeder Winterpause alles geprüft und Öl und Filter gewechselt. Dafür ist ja die Garage warm und trocken!!
So long KH

pwglobe am 11 Dez 2020 22:40:00

Hallo,
da wir in normalen Jahren das ganze Jahr fahren kannte ich das Problem bis jetzt nicht.
Auf Nachfrage in de Werkstatt bekam ich folgende Info.
1. Am besten alle 2 Wochen ca. 60km fahren.
2. Wenn dies nicht möglich ist einfach stehen lassen.
Dem Motor schadet das nicht aber den Dichtungen.
Ich habe mich für Variante 1 entschieden.

Elgeba am 12 Dez 2020 00:05:09

Mein Auto hat Saisonkennzeichen und das seit gut 23 Jahren.Ich habe während der Standzeit niemals den Motor laufen lassen,das ist Gift es sind doch gerade die "Kaltstarts" die dem Motor am meisten zusetzen.Also:Lass das Auto während der Standzeit in Ruhe.


Gruß Bernd

soul am 12 Dez 2020 00:42:58

full hat geschrieben:Ich würde den Motor nicht starten, sondern nur eine Umdrehung "orgeln" lassen. Also ohne, dass er anspringt. Einfach nur um die Riemen zu entlasten. Ich verschiebe das WoMo auch alle 3 Wochen um ein paar Zentimeter nach vorne bzw. nach hinten. Oder ist das Quatsch?!


wie sollst damit einen gespannten riemen entlassen. es bleibt immer die gleiche spannung im ruhezustand drauf. durch die orgelei belastet du den nur unnötig, denn jetzt muss er seine volle leistung bringen. der hält das zwar aus, macht aber keinen sinn. der ist im ruhezustand sehr glücklich :wink:

ein paar zentimeter bringt auch nix. wie schon gepostet: druck erhöhen und alles wird gut.
und idealerweise auch die hand/feststellbremse nicht angezogen haben.

DonCarlos1962 am 12 Dez 2020 00:49:03

kamann hat geschrieben:Mein erster Cheffe der hatte 2 Oldtimer im Keller stehen, die mußten wir als Stifte jede Woche mind 2 Umdreheungen drehen. Es gab da am Anfang immer so ein Losbrechmoment. Ob es an den damaligen Materiale oder Schmierstoffen lag????

Ich denke tatsächlich, dass es an den alten Schmierstoffen lag. Heute sind diese sehr stabil.

Ich bin in den letzten Jahren nur zwischen 200 und 800Km per anno mit dem Cabrio gefahren. Das einzig feststellbare waren die schon beschriebenen "eckigen" Reifen. Das Cabrio ist allerdings noch kein Oldtimer.

Der Motor sprang immer und ohne Nebengeräusche an. Da war nichts in den Zylindern festgeklebt.
Der Steuerriemen wurde trotz der geringen Laufleistung nach Wartungsvorgaben gewechselt. Da soll man nicht schlunzen.

Diese Steuer- und Keilriemen sollten natürlich gem. Wartungsintervallvorgaben gewechselt werden, aber die Standzeiten im Winterhalbjahr machen wohl nichts aus.

Wenn die Geschichte mit dem festkleben in den Zylindern immer noch stattfinden würde, dann hätte ich das zunächst an meinem 10PS 4Takt Außenborder gemerkt.
Der hängt auch gerne einmal zwei Jahre in der Gartenhütte um sich herum, ohne benutzt zu werden.
Da ich diesen nur manuell starten kann, würde ich am Seil sehr schnell merken, wenn die Kolben kleben würden. Tun sie aber nicht!

Also, ganz ruhig bleiben. Da passiert nix böses.

Der Hinweis von Soul auf das nicht anziehen der Feststellbremse ist gut! Zwei Keile und ein eingelegter Gang sind die bessere Wahl.


LG Carsten

rhino65 am 12 Dez 2020 09:06:01

Der Garagist bei dem wir unser Wohnmobil stehen haben, meinte min. 45 Minuten Fahren. So ist auch die Starterbatterie wieder voll geladen. Alles Andere ist kontraproduktiv. Wir machen es einmal im Monat - wenn wir nicht auf Reisen gehen - so. Da in der Schweiz die Campingplätze noch offen haben, können wir glücklicherweise immer noch Wintercampingurlaub machen oder in das Tessin fahren. Gruss Martin

stoppie am 12 Dez 2020 09:45:16

drkklaus hat geschrieben:....gleichmäßig etwas anheben (nicht ausheben).

Weshalb nicht ausheben (wenn es z.Bsp mit einer Hubstützenanlage möglich ist)?

Dabei sind die Räder vollständig entlastet. Das ist ja eigentlich das Optimum, um dem Thema Standplatten zu begegnen.
Den Reifendruck zu erhöhen ist natürlich eine weitere Option.

rkopka am 12 Dez 2020 11:03:45

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wenn die Geschichte mit dem festkleben in den Zylindern immer noch stattfinden würde, dann hätte ich das zunächst an meinem 10PS 4Takt Außenborder gemerkt.
Der hängt auch gerne einmal zwei Jahre in der Gartenhütte um sich herum, ohne benutzt zu werden.

Beim Womo merke ich auch nichts, obwohl es regelmäßig 5-6 Monate steht. Das war schon bei den vorigen zwei so. Eines davon war ein 1977er VW LT. Beim PKW dagegen sind die Bremsen ein Problem. Wenn ich mit dem Womo länger als ein paar Tage unterwegs bin, sind die Bremsscheiben des PKW danach angerostet und auch das Fahrwerk knirscht erstmal.
Mein erster Außenborder wurde wohl nicht gut eingewintert, auf jeden Fall war der Kolben im nächsten Jahr komplett fest (Schrott). Beim folgenden ziehe ich seitdem einmal im Monat am Starter.

RK

full am 12 Dez 2020 12:04:02

Erstmal danke für die vielen Antworten!
Also ich mach es dann so wie gewohnt und denke, dass das grundsätzlich nicht falsch sein kann:

Reifendruck eehöhen (bei mir 5.5 bar)
Volltanken
Alle 3-4 Wochen das WoMo kurz vor- oder zurückschiebenn (ob notwendig oder nicht - schaden kann es nicht)
Motor in der Winterpause NICHT starten
Handbremse nicht anziehen, aber auch alle paar Wochen ein paar mal ziehen, damit nichts festgammelt
Batterien alle paar Wochen laden (die Starterbatterie habe ich dazwischen immer abgeklemmt)
Und natürlich die üblichen Arbeiten vor der Stilllegung (Waschen, Desinfizieren, Wasser ablassen, etc.)

Damit sollte das WoMo gut durch den Winter kommen.

Pechvogel am 12 Dez 2020 12:41:44

stoppie hat geschrieben:Weshalb nicht ausheben (wenn es z.Bsp mit einer Hubstützenanlage möglich ist)?

Dabei sind die Räder vollständig entlastet. Das ist ja eigentlich das Optimum, um dem Thema Standplatten zu begegnen.
...


Die Räder werden dabei vollständig entlastet, aber z.B. auch auch die Federbeine.
Beim Duc ist bekannt dass sich dabei das "Federbeinlager" verschieben kann, was sich u.a. in Geräuschen und Vibrationen in der Lenkung bemerkbar macht.
Beim normalen Werkstattbesuch nicht weiter tragisch da sich das innerhalb von 20-30 km wieder "einrenkt". Wenn das Fahrzeug aber über Monate so steht und vielleicht der Gammel ganz langsam zuschlägt...


Grüße
Dirk

kamann am 12 Dez 2020 13:46:37

hallo:
für Werkstätten eine gute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme:
nethunter hat geschrieben:Früher wurden ab 4 Monate Standzeit die Kolben untereinander getauscht. Also 1 mit 4 und 2 mit 3.
Bevor jetzt einer sagt das das Blödsinn ist, erst einmal drüber nachdenken.

So long KH

Gast am 12 Dez 2020 14:47:12

Pechvogel hat geschrieben:
Die Räder werden dabei vollständig entlastet, aber z.B. auch auch die Federbeine.
Beim Duc ist bekannt dass sich dabei das "Federbeinlager" verschieben kann, was sich u.a. in Geräuschen und Vibrationen in der Lenkung bemerkbar macht.

Dirk


Bei mir hatte sich ein Schutzgummi, der unten im Federbeinteller um die unterste Lage der Feder war, verschoben.
Ist zwar nicht gravierend, hab ihn aber nach dem nächsten kompletten Hochheben wieder an die richtige Stelle (unterster Ring) gesteckt.
Seitdem kontrolliere ich wenn ich die
Kiste mal wieder komplett von den Rädern hebe.
Ich denke der ist dafür da, dass die Feder im Teller nicht Eisen auf Eisen reibt. Oder evtl Geräuschminimierung.
Sowas hab ich noch bei keinem anderen Federbein gesehen.

Gruß und xund bleim

andwein am 12 Dez 2020 17:17:00

Wenn ich das alles so lese wird mir klar was ich in den letzten 40 Jahren so alles falsch gemacht habe!
Ich habe den Motor weder kalt noch warm durchgedreht, habe oft den Tank nicht zu 100% gefüllt, alle 4 Reifen standen auf dem kalten, nassen, schneebedeckten Boden. Muß furchbar für die Autos gewesen sein.
total deprimiert, Andreas

pwglobe am 12 Dez 2020 17:26:56

andwein hat geschrieben:. Muß furchbar für die Autos gewesen sein.


Es geht noch schlimmer, ich bin auch noch im Winter durch die Gegend gefahren und habe unsere Womos der Witterung und dem Salz auf der Straße ausgesetzt. :D

BestiaNegra am 12 Dez 2020 18:27:17

'n Abend,

ein Kaltstart verursacht im Motor soviel Verschleiß wie 500 km Warmfahrt, also sollte jeder unnötige Kaltstart vermieden werden. Nicht umsonst haben viele Taxis mehr als 600.000 km mit dem ersten Motor auf dem Tacho, die Motoren werden selten kalt.

Schmidte am 12 Dez 2020 22:53:44

Hallo,
ich besitze einen Oldtimer Traktor. Steht monatelang still bevor die nächste Schönwetterausfahrt stattfindet. Hab noch nie den Motor gedreht, und Kolben tauschen ist auch nix, er hat nur einen.
Beim Womo sind die verstärkten CP Reifen montiert. Da soll es angeblich nicht zu Standplatten kommen, oder liege ich da falsch.

Gruß,
Dirk

andwein am 13 Dez 2020 17:26:54

Schmidte hat geschrieben:.....Beim Womo sind die verstärkten CP Reifen montiert. Da soll es angeblich nicht zu Standplatten kommen, oder liege ich da falsch. Gruß, Dirk

Sorry, ich habe an meinen Wohnmobilen auch noch nie einen Standplatten gehabt oder eine Reifenunwucht.
Was habt ihr den für Probleme, ja ist Corona Zeit da hat man mehr Zeit zum Nachdenken, aber Standplatten??
Gruß Andreas

Schmidte am 14 Dez 2020 13:21:51

Hallo andwein,
hab mich falsch ausgedrückt, hab natürlich auch "Unwucht" gemeint.

Gruß,
Dirk

Trashy am 14 Dez 2020 14:25:38

Schmidte hat geschrieben:Hallo andwein,
hab mich falsch ausgedrückt, hab natürlich auch "Unwucht" gemeint.

Gruß,
Dirk


Unwucht ist nach dem ersten Lockdown vorgekommen.
Das holpern war aber nach 500m wieder weg.

ollimk am 27 Dez 2020 11:22:14

Zur Mär vom Standplatten: das Phänomen gab es tatsächlich grauer Vorzeit, als Autos gerne mal noch mit Diagonalreifen ausgestattet waren. An einem einzigen Fahrzeug in meinem Leben hatte ich das auch mal, es war ein 2005er Lada Niwa, den ich aus Spaß mit den "original Russen-Stollen" bereift hatte - grobe Geländereifen von Voltyre, zwar mit metrischen Abmessungen, aber Diagonal--Bauart. Und die hatten wirklich die Angewohnheit, bereits nach 3 Tagen Standzeit merkliche Unwuchten zu zeigen, die aber nach nicht mal einem km Fahrstrecke auch schon wieder weg waren.

Bei Fahrzeugen mit Radialreifen, inklusive dem oft lange Zeit stehenden Oldtimer, habe ich das noch nicht ein einziges Mal gehabt.

Insofern: überflüssiges Thema. Spätestens mit etwas erhöhtem Druck während der Lagerzeit kann man da völlig sorglos sein.

Auch das Motor Laufenlassen im Winter im Stand ist unsinnig und bar jeder Argumentation. Aber das wurde wohl inzwischen klar genug formuliert hier.

Grüße aus dem Sauerland
OlliMK

DonCarlos1962 am 27 Dez 2020 19:09:44

ollimk hat geschrieben:Zur Mär vom Standplatten: das Phänomen gab es tatsächlich grauer Vorzeit, als Autos gerne mal noch mit Diagonalreifen ausgestattet waren.
Insofern: überflüssiges Thema. Spätestens mit etwas erhöhtem Druck während der Lagerzeit kann man da völlig sorglos sein.


Lieber Olli,

aus eigener Erfahrung darf ich Dir Widersprechen.

Unser Cabrio wird selten bewegt. Manchmal auch 2-3 Monate nicht. Anschließend braucht es doch einige Kilometer, bis die Reifen wieder rund laufen. Und das Teil wiegt nur 1500Kg und keine 3,5 Tonnen.

Zu Beginn, nach einer Standzeit, kann der Wagen schon mal ganz schön zittern. Trotzdem wir das Auto schon mit erhöhtem Reifendruck abstellen.

Wir fahren Markenreifen der Größe 225/40R18. Natürlich in radial Bauweise.

Ich kann mir aber dennoch nicht vorstellen, dass der Reifen dadurch Schaden nimmt.

LG Carsten

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