Ein pöser Pube :D Sehr interessant. wenn es denn kein Ausrutscher war stellt sich die Frage ob der Temperatursensor dort versehentlich oder absichtlich vom Entwickler platziert wurde.
Nun, der Kollege vertreibt eigengelablete LiFePO4. --> Link Und die Teile schauen von innen schon recht zusammen geschustert aus. Ich finde das etwas wenig neutral, was er da veranstaltet, auch wenn er den Liontron-Akku ansonsten lobt. Seine Beweggründe so einen Test durchzuführen mag eines sein.... Wenn aber die Artic tatsächlich bei -10°C die Leistungsentnahme einstellen sollte, dann ist das Werbeversprechen halt nicht eingehalten.... Das einzig unklare war für mich, ob er den Test mit einer "nachgerüsteten" oder einer OEM Arctic durchgeführt hat. Bei ersteren könnte man ja noch mit einem fehlerhaften Umbau rechnen... aber wenn das eine OEM war......
Moinsen, absichtlich macht ja keinen Sinn, denn mit dieser Platzierung wird doch das Entladen viel zu früh gestoppt, obwohl die Zellentemperatur noch im grünen Bereich ist (sofern es beim Entladen überhaupt einen kritischen Temperaturbereich gibt), das Laden hingegen wird zu früh freigegeben (obwohl die Zellentemperatur nach einer Abkühlung noch nicht hoch genug ist). Der einzige "Vorteil" wäre, dass während einer Abkühlung das Laden sehr frühzeitig unterbunden wird, lange bevor die Zellentemperatur in den kritischen Bereich kommt. Oder habe ich da einen Denkfehler? Den Typen hatten wir hier im Forum doch schon mal, einfach mal seine alten Videos dazu anschauen. Er hat Arctic Nachrüstsätze in normale verbaut, aber die Einstellungen im BMS sind immer noch so wie ohne, also nicht angepasst. Da muß bei -10°C abgeschaltet werden. Hatte den Damals im Kommentar eines Videos gefragt warum er es nicht entsprechend angepasst hat, Antwort keine. Ist ein Choleriker Händler der sauer ist/war keine Liontron mehr zu bekommen, und keiner "seine" wollte. Und keine Liontron für ihn, kein Geschäft für ihn damit. Diesen Gedanken hatte ich auch. Kein Denkfehler. Schutz des Akkus. Irgendwie macht es bei erneutem Denken immer weniger Sinn oder wirft mehr Fragen auf. Vielen Dank an den TO - das Thema bleibt spannend. Hier kommt wohl das Nachfolgevideo --> Link
Schau aufs Datum! das ist vom November. Hallo,
oder eben zu früh freigegeben im umgekehrten Fall bei "Aufwärmung" nach Kaltphase! Bei dem Typen schäme ich mich für das "xxx.ch" etwas fremd :oops: P.S. Influencer gibt es halt auch in beide Richtungen ... :ja:
Moin, nicht dass ich den Herrn Wemo sonderlich sympathisch fände, aber so wie ich das verstanden habe, war das in dem neuen Video jetzt eine echte Arctic und keine nachgerüstete. Und abgesehen davon würde das gezeigte Abschaltverhalten des BMS ebenso wenig zur normalen Liontron passen, die soll ja auch bis -20° Strom liefern ... Ob das diesmal ne echte ist, oder wieder die alte vom letzten Video lässt er sich ja nicht aus. Und ja sollte auch ohne Arctic laut Datenblatt bis -20°C Entladen möglich sein, da gab es aber wohl viele die diese Einstellung nicht hatten, genau so wie Laden bis -10°C, das hatte er in einen seiner allerersten Videos auch mal angeprangert. Ich werde Liontron auch nicht verteidigen, weil für die Preise die die aufrufen, und ja angeblich in D zusammengeschraubt (glaube ich nicht) aber wohl konfektioniert, sollten auch solche Patzer nicht auftreten. Kann mir nur Vorstellen, die waren mit der Nachfrage auf einmal völlig überfordert/überlastet, dann noch Corona, und da hat es mit der Qualitätskontrolle gewaltig gehapert. OK, mit der Garantie und schnelle Umsetzung scheint es zu klappen, nur blöde für Leute die sich auf die Eigenschaften verlassen, es selber vorher nicht kontrollieren, und im Fall der Fälle im Dunkeln stehen. Wie gesagt, bei dem Preis erwarte ich auch eine entsprechende Produktkontrolle. Siehe zB auch mein Fall des nun schlecht kalibrierten BMS vom Hersteller. Alles kein Problem und in Sekunden zu beheben, aber eben nicht vom Kunden beim Fertigprodukt. Hätte der Videotyp das so kommentiert, hätte der von mir nen Daumen hoch bekommen, so ist es halt für mich ein cholerischer Giftzwerg, der sauer ist, und an eine vernünftige Kritik kein Interesse hatte. Wie gesagt, habe auch drei der Dinger ohne Heizung, alles OK bei denen, wenn auch mir die schreibgeschützte Software auf den Nerv geht. Aber gut, so versuchen die sich halt vor "Spezialisten" zu schützen, nachvollziehbar in Sachen Garantie. :mrgreen: Ich hatte Damals auch meinen Händler/Kistenschieber gefragt ob er in der Lage ist SW Fehler vor Ort zu beheben, hatte ja davon gelesen im Netz. Weil ich eben kein Versandfan bin, lieber die paar km zu Ihm fahre wenn Problem. Da druckste er ziemlich rum. (hat wahrscheinlich auch keine Freigabe vom Hersteller dafür) Ich kannte mich noch nicht komplett aus, wie genau was geht und was nicht. Brauchte aber für den Urlaub die Dinger sofort. Und ja laufen perfekt alles passt, Glück gehabt keine Probleme. :) Kaufen werde ich nie wieder fertig Batt., bin aber eben nicht das Maß der Dinge. Gruß Dean Ich würde mir eigentlich viel mehr solcher Tests wünschen, bei dem ganzen Müll, der gerade an der LiFePO-Front unter die Leute gebracht wird. Alle drucken irgendwelche Dinge in ihre bunten Prospekte und keiner prüft sie nach. Die Amis haben Will Prowse --> Link, wo ist die europäische Variante davon? Der Kühlschrankfritze aus der Schwyz wirds wohl eher nicht werden... bis denn, Uwe
Frage nicht nach dem wo, tue es einfach? Diese Batterie (mit oder ohne Arctic) ist m.E. für 80% aller Wohnmobilnutzer gut verwendbar, nicht zuletzt spricht auch der Marktanteil dafür und eventuelle Reklamationen können bisher offenbar per 5-Jahres-Garantie aus der Welt geschafft werden. Ich hatte diese Marke lange im Fokus, mich haben aber die unglaublichen Werbeversprechen abgehalten. Dass sie teilweise auch nicht eingehalten werden können, unabhängig ob man diese "Leistung" in der Praxis braucht oder nicht, scheint das Video zu beweisen. Und es gibt mittlerweile auch andere, günstigere Fertigprodukte. ![]() Es geht gar nicht nur um das Laden bei tiefen Temperaturen, es wird auch Entladen bis -20 Grad (bei der Arctic - 30 Grad) ausgelobt. Der Test zeigt, dass das BMS schon bei -10 Grad die Verbraucher wegschaltet. Angeblich können die BMS-Einstellungen nicht per Xiaoxiang-App manipuliert werden, das hat der Hersteller gesperrt. Also muß der Händler das auch wissen. Bewußte Falschaussagen :?: :?: :?: - Ich schlage vor, die hier im Forum vorhandenen L-Influencer mögen auf Richtigstellung drängen. Andererseits: "Y" ist Schuld ! :cry: Die Lithium-Pioniere im Wohnmobilbereich (LifeYPo4-Winston) haben mit viel Engagement, technischem Wissen und nicht geringem finanziellen Aufwand die Vorreiterrolle gespielt und manche "Bedenkenträger" verteidigen mit dem für den Wohnmobileinsatz eher unbedeutenden Tieftemperaturargument ihre Ausgaben. Wer hat schon (außer im Expeditionsfahrzeug :roll: ) Minustemperaturen während des Betriebes im Fahrzeug. Und viele haben das Fahrzeug sowieso im Winter abgestellt. Ehrliche Werbeversprechen würden mehr Vertrauen schaffen. Helmut
Der war gut, :kuller: :kuller: :kuller: auf alle Fälle das beste was ich Heute gelesen habe.
Wer die Winstons-Zellen nur auf ihre Tieftemperaturfähigkeit reduziert, sollte mal das Datenblatt komplett lesen. Im Vergleich zu blauen Bechern: - grösserer Spannungsbereich (2,5 bis 4 Volt) - höhere Lade- und Entladeströme - mehr Zyklen - und, ja, auch ein grösserer nutzbarer Temperaturbereich. Natürlich auch viel teurer, aber eben nicht ohne Grund. Ausserdem haben die ‚Gelben‘ auch schon im Langzeiteinsatz gezeigt, was sie können. Kann man von den aktuell verkauften Günstig-LiFePO-Zellen nicht wirklich behaupten. ‚Wir‘ Winston-Nutzer mäkeln meist an anderen Lösungen rum, weil die halt weniger können und trotzdem einen Haufen Geld kosten. Und ob die mitunter schlampigen Konstruktionen überhaupt den verbauten Zellen ermöglichen, ihre mögliche Nutzungsdauer zu erreichen, darf bezweifelt werden, wenn schon die BMS-Einstellungen eher Glückssache sind. Jeder darf und soll nach seiner Façon glücklich werden, aber wenn man nach Problemen fragt, bekommt man auch welche :D bis denn, Uwe
Hallo Uwe, ist ja gut, wenn Du das alles brauchst. Und mehr Volumen und mehr Gewicht und, und, und ..... Wenn ich mir vor 2 Jahren eine Li-Batt geleistet hätte, dann würde ich auch die nächsten 15 Jahre eine Winston nutzen und mich über Strom ohne Ende freuen. Genieße es! Jetzt gibt es aber auch günstigere Alternativen, die für viele vollkommen ausreichen. Helmut
Ich werde des öfteren in die Ecke gedrängt aber sehe keinen Grund dafür eine Richtigstellung einzufordern. Warum? Ich habe mir diesen Akku ausgesucht, da mein Nutzerprofil weit weg von den Minimal- und Maximalwerten in der Spezifikation sind. Mein größter Verbraucher ist ein 600W Wechselrichter und nach Abstimmung mit meiner Lebensgefährtin benötigen wir auch zukünftig nicht mehr. Denn es ist aus meiner Erfahrung heraus immer besser für ein Gerät, wenn man es nicht an die Grenzen zwingt. Das war auch der Grund, dass ich nicht in Richtung Winston gegangen bin. Das immer mehr innenbeheizte LiFePO4 auf dem Markt angeboten werden ist, denke ich, den Kundenanforderungen geschuldet, die Anforderungen an das Produkt stellen die sie eher aus der Theorie heraus fordern als praktisch brauchen. Das führt natürlich auch zu Lösungen, die nicht fertig entwickelt sind und deren Funktion in den ersten Versionen nicht zufriedenstellen sind. Wahrscheinlich wird sich das in den Folgeversionen verbessern. Meine Meinung dazu. Hallo, ich habe mir auch dieses Video angesehen. In der Tat darf man die Frage stellen, wo wird bei diesen Arctic Batterien die Temperatur gemessen. So wie ich es gesehen habe, ist die Batterie mit einer Anzahl-X Rundzellen konfiguriert worden. Der eine Temperaturmesser ist auf der Balancereinheit verbaut und der zweite am Gehäuse angebracht. Ob das der Normalfall ist, weiß ich nicht. Aber das ist bekannt, wenn ein Ladebooster auf Laden geschaltet wird, und auch nur eine Rundzelle noch tiefgefroren ist, so ist, wie Götz es sagt, die Batterie dahin. In der Testsituation wurde die Batterie in eine Tiefkühltruhe eingebracht. Die Temperatur am Gehäuse sinkt schneller, als in den Rundzellen selbst. So hat in dieser Testsituation die Batterie zu schnell abgeschaltet, und würde bei einer tiefgefrorenen Batterie in der Aufwärmphase auch wieder zu früh das Laden zulassen. Dies ist keine gute Lösung, wenn man die Batterie wie ein rohes Ei behandelt muss. So was verdient nicht das Prädikat "Alltagstauglichkeit". Die Händler versuchen mit einer 5 Jahres Garantie davon abzulenken, dass die vielen verbauten Rundzellen einer solchen Batterie, ein Nachteil ist, im Vergleich zu LiFePO4 Akkus mit nur 4 Einzelzellen. Grüße, Michael
Die meisten Booster, die eine LiFePO4-Einstellung haben, nutzen einen eigenen Temperatursensor, der außerhalb des Akkus, entweder am Gehäuse oder am Minus-Pol angelegt wird. Dieser verhindert das Laden unterhalb 0°C und schützt somit die Zellen.
Da der Test selbst keine Alltagssituation darstellt ist das Prädikat nicht sehr realitätsbezogen.
Alltagstauglich sind nur Akkus, die temperaturunabhängig ohne Schaden geladen und entladen werden können. Für jemand, der seinen tiefgefrorenen Akku mit Föhn auf Temperatur bringen muss, gelten andere Toleranzgrenzen für die Begrifflichkeit "alltagstauglich". Gruß
Den man natürlich bei einer Lösung mit Heizmatte tunlichst nicht nutzt, da ansonsten die Heizfunktion nicht funktioniert......
Fahrzeug abends abgestellt.... Kalte Nacht mit -10°C.... und am nächsten Morgen voller Erwartung die Heizung anwerfen.... und erstaunt feststellen - geht nicht. Für mich eine völlig normale Alltagssituation.
das ist gerade der Vorteil von den vielen Rundzellen, sind da einige wenige hin, bemerkst Du das nicht mal, weil nur etwas weniger Kapazität. Ganz anders bei nur 4 Einzelzellen, eine platt Feierabend. Der Nachteil der viele kleine Rundzellen ist, der höhere Aufwand beim verbauen, und auch der etwas größere Platzverbrauch wegen Zwischenräume. Vorteil der runden bessere Wärmeabgabe bei Hochlastanwendung. Andersrum beim Heizen schneller wieder warm. Deswegen kosten die Runden bei gleicher gesamt Kapazität leider auch deutlich mehr, außer man nimmt die 2 Wahl Dinger direkt aus China für zB 1€ für um die 4-5Ah. Damit schafft man dann sogar 100Ah Akku für knapp 100€ nur für die Zellen. Mal ne Frage, hast Du schon mal die Verbindungsplatine der Rundzellen Akkus gesehen, das erklärt Dir dann vielleicht warum das oben geschriebene so ist. ![]()
Da gebe ich dir recht.
Als daily user würde ich bei LiFePO4 im Winter das Womo nicht unter 5°C runterkühlen lassen. Dafür habe ich eine Heizung an Bord. Ansonsten LiFeYPO4 anstatt beheizte LiFepo4.
Hallo Und in dieser Alltagssituation wird dein Akku von der einen Sekunde auf die andere derart abgekühlt wie im Test ? Gruß Ulf
Warum sollte das passieren? Beim 4 Zeller kümmert sich das BMS um jede einzelne Zelle. Einzelpflege. Über die Krankenakte der Zelle - Innenwiderstand etc - könntest du i.d.R. vorher sehen ob eine Zelle in Rente muss. Beim Multizeller muss sich eine Pflegekraft um viele Zellen kümmern. Nur werden hier immer Gruppenentscheidungen in einem Strang getroffen obwohl alle Zellen Individuen sind - suboptimal. Daher kommen wohl auch die OV Probleme. Plötzliche Komplettausfälle können bei beiden Systemen auftreten - wohl eher im ppm Bereich. Hallo, ich hoffe der komplette Lasststrom wird nicht durch das lediglich 35u oder 70u dicke Kupfer geleitet: ![]()
Hast du Röntgenaugen? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: oder wie kannst du sonst die Kupferdicke bestimmen? Ohne zu wissen, was der Hersteller da verwendet, es gibt auch noch Kupferdicken von 105 µm, 210 µm und sogar 400 µm .....
Nichts kühlt in einer Sekunde komplett auf unter -10 Grad ab, komische Frage. Aber dass der Akku es schafft, in einer kalten Nacht komplett durchzukühlen (insbesondere, wenn er im schlecht isolierten Fahrerhaus verbaut ist), wird ja wohl niemand bestreiten. Der Punkt ist, die ganzen Fertigdinger werden immer als Drop-In-Ersatz für Bleibatterien gehandelt und sind es nicht. Bleibatterien funktionieren bei Kälte nämlich noch, wenn auch mit reduzierter Kapazität und Stromabgabe. Von den ganzen anderen Integrations-Problemen, von denen man ja trefflich hier im Forum lesen kann, mal ganz abgesehen. bis denn, Uwe Ja die Werbeversprechen... an die Fachleute hier: macht in dem Fall wirklich das BMS zu oder kann das einfach physikalisch bedingt sein, dass die Zellen - anders als im Datenblatt- schon früher nicht mehr arbeiten können? Wobei m.E. was draufsteht auch drin sein sollte. Gruß, Joachim
So ist es. Es werden Vorstellungen geweckt, die so und ohne tiefergehende Beschäftigung mit der eigenen Womo Elektrik nicht erfüllt werden können. Für den erfahrenen Bastler kein Problem, aber nicht jeder möchte in die Elektrik eintauchen, bloss weil die alte Bleibatterie schwächelt. Gruß Andreas Hallo Adi,
Ja es gibt noch andere Schichtdicken, es gibt sogar noch spezielle PCB mit Cu-Lagen bis 2mm - kennst Du auch die Preise dafür :lol: Ich schon, Da würde der Fertigakku ganz schnell 2000 euro kosten!
Ulf hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben hatte? Ich komme von Abends bis zum nächsten Morgen auf ein paar Sekunden mehr....
Damit sind solche Produkte für denelektrisch Ungebildeten für den Betrieb in einem Wohnmobil einfach unbrauchbar. Mann stelle sich vor:das Gezeter einer frierenden Ehefrau :evil: Im Winter bei einem Freisteher möchte ich nicht erleben wenn die teuren Wunderbatterien aussteigen weil sie in einem Teil des Fahrzeugs verbaut sind der nicht oder schlecht beheizbar ist. Wobei festgehalten werden muss -10 Grad ist in Mitteleuropa keine aussergewöhnliche Temp im Winter. Na ja, die Versprechungen von Liontron sehe ich auch skeptisch. Aber wenn ein Konkurrent, und gerade DER, die Batterie in einem YT Video schlecht macht, glaube ich dem erstmal überhaupt nicht.... Artic Version - Kann das in der Praxis überhaupt funktionieren, mit 2 Heizfolien mit je 30 W, eine Batterie mit 14,5 kg von minus 30 Grad in einer realistischen Zeit aus dem Gefrierbereich zu holen? Ganz vereinfachendes Beispiel: um gleiches Gewicht von Wasser von minus 30 Grad auf Null Grad zu bekommen mit 60 W Einsatz, würde das theoretisch über 10 Stunden dauern... ich weiß, hinkt; aber so ganz fernab kann das m.E. mit dem Akku auch nicht liegen. Wobei die angesprochenen Akkus bestimmt nicht schlecht sind - aber die Funktion der Artic Ausgabe sehe ich persönlich eher homöopathisch.
Diese Arctic Funktion soll ja verhindern dass der Akku sich wegen Kälte abschaltet also Temp. erhaltend. Ist die Abschalttemp erreich ist auch kein Strom zum aufheizen vorhanden Ist ja abgeschaltet...so wird es dann auch nichts mit aufheizen...
Was soll da hinken? Im Gegenteil: Wasser ist noch homogen ... im Akku hast Du sogar noch isolierende Schichten und Lufträume zwischen den Zellen! Das "Verkaufs-Argument" Arctic ist homöopekuniär ... :razz: ![]()
Und steht das gute Stück am A. der Welt und ist eingefroren, ist ohne Landstrom auch kein Auftauen mehr möglich, außer mit der Heizung des Motors. Ich halte diese ganzen Heizmatten für einen Marketinggag, der Dinge verspricht, die sich in der Realität so nicht einstellen werden. Gruß
Hallo Das habe ich schon gelesen, weil man aber eben immer nicht beide Zitate nehmen darf kommt das echt etwas komisch rüber, sorry. Im Video wird die Batterie ja von Zimmertemperatur in die Kühltruhe gepackt und dieser Temperatursturz ist meiner Meinung nach einfach kein Alltags-Szenario. Gruß Ulf
Sofern du dich nicht am Polarkreis aufhältst, wird sowas tatsächlich ein seltenes Ereignis sein. Die Frage ist nur: Was wäre anders bei einem langsamen herunterkühlen über ein paar Tage? Für das BMS war es ja noch deutlich wärmer als für den Gehäusefühler am Abschaltpunkt. Nach ein paar Tagen haben beide Fühler die gleiche Temperatur...unter -10°C, da wird dann auch nichts gehen. So wie es aussieht hat ja der Gehäusefühler zur Abschaltung geführt. Bleibt zu hoffen dass das Einschalten über den BMS Fühler erfolgt sonst wird nach relativ kurzer Zeit versucht einen Eisberg zu laden.
ob Alltags-Szenario oder nicht ist mMn irrelevant. Der Akku wird einer Umgebungstemperatur von ca. -25°C ausgesetzt und kühlt entsprechend aus. Ob das nun innerhalb von 15 Minuten oder auch 20 Stunden passiert, sollte dem BMS ziemlich egal sein. Fakt scheint zu sein, daß das BMS die Stromentnahme aus dem Akku unterbindet, sobald der montierte Temperaturfühler -10°C signalisiert. Und das entspricht ja ganz offensichtlich nicht den angepriesenen Spezifikationen. Immer vorausgesetzt, Akku und BMS wurden nicht manipuliert. Aus einigen Beiträgen lese ich, daß man dem Ersteller des Videos eine Manipulation unterstellt. Weshalb ist das eigentlich so? Ist der Herr vorbelastet?
Genau das ist der Punkt :!: Ich hätte in die Überschrift besser nicht "Arctic" schreiben sollen, das lenkt vom Hauptthema "Werbeversprechen einhalten" ab. Es geht in diesem Video darum, dass ausgelobt wird -siehe Datenblatt oben - dass die Batterie Entladen werden kann ohne Arctic bis Minus 20 Grad und mit Arctic bis Minus 30 GRAD , das BMS bei der Testbatterie aber die Verbraucher abschaltet, wenn der Temperaturfühler Minus 10 Grad meldet. Und die Möglichkeit der Manipulation der BMS-Einstellungen ist angeblich vom Hersteller/Händler unterbunden. Wenn man sich darauf ohne Test verlässt, kann es schon vorkommen, dass man morgens ins WOMO einsteigt und die Wohnraumbatterie nicht nutzen kann, diese Temperatur kommt schon vor Ironie: bei uns selten im Hochsommer Hallo "Acki", Du kannst nichts dafür, dass der Videospezialist auch Schweizer ist, man findet solche auch sicher bei uns im Ösiland. Helmut |
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