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LPG, DuoControl CS, Filter beidseitig nötig?


Gast am 14 Feb 2021 18:32:04

Hallo zusammen,

ich habe mich von meinem Händler betreffend LPG Tankflaschen (Alu) Umbau beraten lassen. Er scheint mir ein erfahrener Camper und hat schon viele LPG Anlagen installiert.

Er meinte, dass ein Betankungs Sinter Filter --> Link sehr wichtig sei.
Auf die 2 Truma Filter --> Link Geräteseitig ich verzichten könnte.

Was ist eure Meinung?

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kamikaze am 14 Feb 2021 19:21:55

Wenn ein Verkäufer schon auf Argumente vom Hörensagen zurückgreifen muss, wie es aus dem link für den Sinterfilter hervorgeht, dann ist das für mich erstmal nicht gerade vertrauensbildend.

Ich nutze LPG zwar erst seit etwas mehr als einem Jahr, da haben andere Kollegen viel mehr Erfahrung. Meine Trumafilter sind bis heute trocken bei geschätzt 10 Flaschen pro Filter in der Zeit.
Auf die Filter hätte ich auch gerne verzichtet, aber da ich mit dem Umbau auf LPG auch an der 10-Jahres-Grenze war, war eine neue Duocontrol etc. fällig.

Für den seit 40 Jahren mit Campinggas arbeitenden Installateur war es garkeine Frage, ob man etwa die Filter weglassen könne. Truma schließt Garantie aus, wenn ihre Filter nicht mit eingebaut sind, und ich habe keine Lust auszuprobieren, ob ich 2 Jahre störungsfrei fahren werde oder mich zuvor im Garantie- oder Gewährleistungsfall mit irgendjemand auseinandersetzen muss. So habe ich die Kröte mit den Filtern geschluckt. Die 2 Filter waren übrigens hier in D nicht so teuer wie der Sinterfilter aus dem link. Auch muss ich bei den Trumafiltern nichts auswaschen, sondern nur ein Pad wechseln. Eine Sache von weniger als 30 Sekunden. Dazu meinte mein Installateur, und da könnte er Recht haben, "bei der nächsten Gasprüfung", wobei Truma das nach jeder Betankung haben will. Für ihn Geldschneiderei.

Gegen den Sinterfilter mag ja nichts sprechen, er könnte sogar sinnvoll sein, aber zuvor würde ich mich erkundigen, ob die Garantie von Truma ohne Einbau ihrer Filter weiter gilt. Wenn du aus der Garantie raus bist, sollte es eigentlich egal sein.

LG
Günter

Helmchen am 14 Feb 2021 19:38:22

Der Betankungsfilter kann man m.E. lediglich die festen Verschmutzungen (Sand usw.) abfangen.
Die Verbrauchsfilter dagegen können Öle und Derivate aus dem Gas lösen. Die sind also mindestens genauso wichtig.
Das sagt Truma und das lässt sich so ohne weiteres nicht widerlegen :)

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Uli.F am 15 Feb 2021 00:05:45

Helmchen hat geschrieben:Die Verbrauchsfilter dagegen können Öle und Derivate aus dem Gas lösen. Die sind also mindestens genauso wichtig. Das sagt Truma und das lässt sich so ohne weiteres nicht widerlegen :)

... na ja, aber genauso wenig lässt sich die Wichtigkeit von Filtern grundsätzlich belegen.

Es lassen sich immer Beispiele finden, wo Filter extrem verschmutzt waren und damit "schlimmeres verhindert haben".

Das gleiche gilt aber auch für Gegenbeispiele ... wir fahren jetzt 10 Jahre ohne Filter und irgendwelche Gasprobleme.

Das Risiko, sich Dreck in der Gasanlage einzufangen, ist sicherlich nicht immer und überall gleich groß. Das muss jeder individuell für sich bewerten. Wer mit Filter besser schläft, soll sich halt welche einbauen. Wir werden mit unseren Gastankflaschen weiterhin "ohne alles" unterwegs sein.

Gast am 15 Feb 2021 00:15:38

Danke euch für die Rückmeldungen und Meinungen.

Gibt es nicht einen Unterschied was die Verunreinigung von wieder befüllbaren Austauschflaschen und dem Gas das man irgendwo in Europa an der Tankstelle tankt?

Kann man nicht davon ausgehen, dass das Gas für Austauschflaschen von Deutschland und der Schweiz aus sauberen Befüllungsanlagen kommt und das Gas z.B. aus einer Tankstelle von Griechenland oder der Türkey kommt?

Da ich grundsätzlich Campingplätze meiden möchte und auch in entlegene Gebiete ausserhalb von Deutschland und der Schweiz reisen und tanken werde.

Wuidsau am 15 Feb 2021 00:40:13

Das Gas kommt aus der nächsten Raffinerie, kein Lieferant fährt unnötig mehr km als nötig.
Es kann bei Dir an der betreffenden Tanke vorkommen, daß bei wenig Gas im Tank der Gehalt an Schmodder hoch ist.
Das Vergnügen hatte ich bereits beim Nachtanken.
Da aber beim Andocken die Füllleitung geschlossen bleibt, zapfe ich über ein Peilventil eine Probe auf Küchenpapier (danke für die Idee an gespeert). Das hat mir vor 1Woche wieder eine Reinigung der Anlage gespart da alles voll gelblicher Schmiere war. Laut Tankwart war die Anlage fast leergetankt.

bstocker am 15 Feb 2021 01:00:53

Wir sind seit 10 Jahren ohne Filter mit unserer LPG-Tankflasche 1/3 bis 2/3 des Jahres unterwegs. Ohne Probleme fuer Boiler, Heizung oder Herd - von Portugal bis hinter die Tuerkei.

LG Bernd

Scout am 15 Feb 2021 09:15:25

Orvell hat geschrieben: Gibt es nicht einen Unterschied was die Verunreinigung von wieder befüllbaren Austauschflaschen und dem Gas das man irgendwo in Europa an der Tankstelle tankt?
LPG als Treibgas darf etwas mehr Verunreinigungen enthalten als Heizgas aus der Austauschflasche.

Grß
Scout

fschuen am 15 Feb 2021 12:31:46

Ich hatte nie Probleme ohne Filter, bis mir nach neun Jahren - also nicht so schlimm - die Duocontrol ausstieg. Zwischen Druckminderer und Crashsensor fand sich jede Menge Öl. Genutzt habe ich nur Alugas-Tauschflaschen.

Öl kann durch Verunreinigung entstehen (z.B. Kompressoröl) oder sich aus dem Gas bilden (Polymerisation der Olefine). Das Problem bei Gasflaschen ist, dass sich das Öl darin ansammelt, weil man flüssig füllt und Gas entnimmt. Gegen Ende - bei leerer Gasflasche - hat man dann eine kochende Ölsuppe, bei der Tröpfchen mitgerissen werden. Dafür gibt es die Filter; die neuen finde ich chick, klein, haltbar und gut gemacht - die Pads sind praktisch und günstig, und natürlich wechsel ich sie nicht bei jedem Flaschenwechsel, sondern schaue mir sie kurz an.

Der Sinn eines Betankungsfilters erschliesst sich mir nicht. Verflüssigtes Gas ist wie Benzin, und das Öl ist darin gelöst. Insofern ist meine Empfehlung das exakte Gegenteil der Empfehlung deines Händlers, aus den oben genannten Gründen.

Gruss Manfred

Gast am 15 Feb 2021 12:44:52

nach all diesen Pro & Contra werde ich mich für beide Arten (Befüllung & Truma) von Filtern entscheiden.

Besten Dank euch allen für eure Rückmeldung der gemachten Erfahrungen und Meinungen.

andwein am 15 Feb 2021 14:05:34

Helmchen hat geschrieben:Der Betankungsfilter kann man m.E. lediglich die festen Verschmutzungen (Sand usw.) abfangen.
Die Verbrauchsfilter dagegen können Öle und Derivate aus dem Gas lösen. Die sind also mindestens genauso wichtig.

Und damit kommt man zum einzigen technischen Kriterium, nämlich der Durchlassgröße der Fremdpartikel, also nur mechanische Verunreinigungen wie Rost oder Sand oder größere Filterwirkung auch auf Aerosole (wie zb. Atemluft mit Coronaviren, also FFP 1 oder 2)
Nachteil: je feiner der Filter umso geringer der Durchfluss bei gleichem Eingangsdruck. Bei einem Feinfilter im Eingang könnte aufgrund des geringeren Durchflusses die Zapfsäulen Sicherung den Tankvorgang abbrechen.
Ich habe die bei der Duocontrol CS mit Seccumotion die Truma Filter weggelassen, habe keine Gewährleistung gegenüber Einbauer/Truma und fahre seit 3 Jahren damit störungsfrei.
Wer im Campingbereich einen Druckminderer herstellt/verkauft, der mit üblichem Propan/Butangas aus europäischen Quellen seinen Dienst versagt und vorher gegen Aerosole gefiltert werden muss der hat halt ein unzureichendes Produkt entwickelt und gefertigt.
Stellt euch mal vor, der Aerosolfilter wird auch bei Diesel/Benzinbetrieb eurer Kfzs gefordert?????
In meinen Augen: Beutelschneiderei und im Zusammenhang mit Gewährleistungsverweigerung an der Grenze zum Werbebetrug!
Gruß Andreas
Gruß Andreas

surfoldie11 am 15 Feb 2021 18:44:31

Jupp Zustimmung, Seit 2002 haben wir die DuoControl, später die CS in allen 3 Wagen der Family, Keine Filter, Keine Probleme, alle nutzen nur AluBuddel im Umtausch. Meine CS (altes Modell) ist 03/2019 erneuert worden nach 10 Jahren, Schläuche auch. Alles gut.
Allerdings hole ich die Buddel beim örtlichen Gasfuzzy mit hohem Umsatz. Bequemer, billiger, eben einfacher.
Trumas Verhalten empfinde ich auch als äußerst Unverschämt.

Gast am 15 Feb 2021 19:51:12

freu mich über euer Engagement aber ich habe meinen Beitrag ganz explizit auf LPG Gasflaschen beschränkt, weil ich der Meinung bin, dass dies ein Unterschied zu den Tauschflaschen ist.

tibe am 15 Feb 2021 21:31:30

Hallo,

ich fahre seit 8 Jahren mit einer Tauschflasche und einer Tankflasche. Seit 4 Jahren mit den Filtern. Bisher war ausschließlich in dem Tauschflaschen-Filter ein öliger Rückstand und das in erheblichen Mengen. Alle Tauschflaschen waren aus gut frequentierten Baumärkten oder Campinghändlern.
Die Patrone des Tankflaschen-Filters war immer völlig trocken (obwohl ich geschätzt 75% über Tankflaschen verbrauche).

Viele Grüße
tibe

andwein am 16 Feb 2021 11:25:57

Orvell hat geschrieben:freu mich über euer Engagement aber ich habe meinen Beitrag ganz explizit auf LPG Gasflaschen beschränkt, weil ich der Meinung bin, dass dies ein Unterschied zu den Tauschflaschen ist.

Und worin liegt der Unterschied???
Deutschland: LPG von Tankstelle: 95% Propan, 5% Butan oder 60% Propan und 40% Butan oder durch Auffüllen der noch nicht leeren Tanks alles dazwischen.
Deutschland: Tauschflaschengas 95% Propan
Italien: Tauschflaschengas manchmal Propan, manchmal Butan, steht nicht drauf
Frankreich, Grichenland: genau das gleiche, nicht definiert auf der Flasche.
Übrigens: Man sieht den Unterschied Propan/Butan an der Flammfarbe.
Bei mir: Seit über 40 Jahren Gas aus ganz Europa, im Winter, im Sommer, Tauschflasche oder Tankflasche (ich habe beides verbaut, benutzt und gefüllt). Seit über 40 Jahren mindestens 4 Sets "DuoControls" und noch nie Probleme mit Verschmutzungen oder Fehlfunktionen. Es funktioniert also auch ohne Filter, egal ob am Eingang Flasche oder am Eingang Druckminderer!!!
Gruß Andreas

Scout am 16 Feb 2021 11:36:46

andwein hat geschrieben: Übrigens: Man sieht den Unterschied Propan/Butan an der Flammfarbe.

Kannst Du den Unterschied beschreiben?

Gruß
Scout

fschuen am 16 Feb 2021 11:58:42

Orvell hat geschrieben:... ich habe meinen Beitrag ganz explizit auf LPG Gasflaschen beschränkt, weil ich der Meinung bin, dass dies ein Unterschied zu den Tauschflaschen ist.


Ich seh da drei Unterschiede: 1. die Gaszusammensetzung ist anders, LPG enthält mehr Butan. Ist in dem Fall aber egal. 2. Da man die LPG-Flaschen selber auffüllt, spielt das Thema Betankungsfilter natürlich nur hier eine Rolle. Sinnlos bleibt er trotzdem, weil im flüssigen Gas gelöstes Öl den Filter problemlos passiert. 3. Weil's die eigene Flasche ist, kann man sie natürlich auch reinigen und damit die stete Ansammlung von Öl verhindern.

Nichts davon ist relevant für die Truma-Filter: man weiss nicht, was man tankt, und man weiss nicht, was man tauscht. Die Filter können sich nach dem ersten verölten Einsatz schon gelohnt haben, und bei der eigenen Flasche weiss man dann auch, dass es Zeit ist zu reinigen. Allerdings gibt es noch einen Unterschied im Verhalten: die Tankflaschenleute machen die Flaschen selten leer. Da das Aerosol nur am Ende entsteht, wenn die ölige Brühe vor sich hin kocht, ist das Risiko von Öleintrag bei Tauschflaschen etwas höher.

Gruss Manfred

Scout am 16 Feb 2021 12:33:30

fschuen hat geschrieben:Allerdings gibt es noch einen Unterschied im Verhalten: die Tankflaschenleute machen die Flaschen selten leer. Da das Aerosol nur am Ende entsteht, wenn die ölige Brühe vor sich hin kocht, ist das Risiko von Öleintrag bei Tauschflaschen etwas höher.

Wie ist das zu verstehen?

Gruß
Scout

fschuen am 16 Feb 2021 14:50:40

Na, wie beim Einkochen. Du entnimmst Gas aus der Gasphase, das Gas siedet und verdampft. Das Öl bleibt übrig. Wenn du (oder der Gaslieferant) auffüllst, wird sich das Öl im Gas immer in der Flasche ansammeln. Und wenn du die Flasche ganz leer machst, wie man das normalerweise bei Tauschflaschen tut, dann siedet am Schluss ein Öl-Gas-Gemisch vor sich hin - platzende Bläschen ergeben winzige Öltropfen, die werden mitgerissen und können Ärger machen. Dem Druckregler ist das Öl normalerweise egal, aber der Crashsensor ist empfindlich.

Gruss Manfred

Scout am 16 Feb 2021 16:37:13

fschuen hat geschrieben: Dem Druckregler ist das Öl normalerweise egal, aber der Crashsensor ist empfindlich.
Will man etwas dagegen machen muss man auf Crashsensor verzichten und die Technik ändern.
Statt Crashsensor zusätzlich eine Schlauchbruchsicherung nach dem Regler einbauen. Man braucht dann keine Filter, über verölte Schlauchbruchsicherungen wurde noch nie berichtet.

Gruß
Scout

Gast am 16 Feb 2021 17:16:28

at Scout:

möchtest du das hier nachholen?

Scout am 16 Feb 2021 18:03:08

Orvell hat geschrieben:at Scout:möchtest du das hier nachholen?

Was meinst Du damit?

Gruß
Scout

andwein am 16 Feb 2021 18:16:03

Scout hat geschrieben: "Übrigens: Man sieht den Unterschied Propan/Butan an der Flammfarbe.
Kannst Du den Unterschied beschreiben? Gruß Scout

Zumindest an meinem Herd ist bei Butan die Flammfarbe gelblicher. Aber vielleicht kocht bei Butaneinsatz auch nur das Nudelwasser öfters über?
Gruß Andreas

Gast am 16 Feb 2021 18:37:16

Scout hat geschrieben:............über verölte Schlauchbruchsicherungen wurde noch nie berichtet.

Gruß
Scout

Scout am 16 Feb 2021 20:33:20

Hallo Orwell, was ich damit sagen wollte ist folgendes.
Eine Anlage besteht aus Schlauch mit Schlaubruchsicherung eventuell Flaschenumschalter und Crashsensor und für diesen Crashsensor ist ein Filter erforderlich.

Wenn über Störungen an Geräten berichtet wird ist es ein verölter Crashsensor.
Über verölte Flaschenumschalter oder Schlaubruchsicherung habe ich noch wenig bis nichts gelesen.
Wenn kein Crashsensor vorhanden ist, ist die hauptsächliche Störungsquelle nicht vorhanden. Stattdessen kann man auch eine zweite Schlaubruchsicherung nach dem Flaschenumschalter einsetzen.

Gruß
Scout

Wuidsau am 16 Feb 2021 21:09:30

At andwein
Butan hat höheren Heizwert, braucht damit aber auch etwas mehr Sauerstoff.
Wenn Du also die Düse auf Propan optimiert hast, hast Du gelbe Spitzen.

fschuen am 17 Feb 2021 10:36:17

Scout hat geschrieben:Will man etwas dagegen machen muss man auf Crashsensor verzichten und die Technik ändern.
Statt Crashsensor zusätzlich eine Schlauchbruchsicherung nach dem Regler einbauen.


Die Mono- und Duocontrol haben überhaupt keine Schläuche mehr nach dem Druckregler ... und Schlauchbruchsicherungen an den HD-Schläuchen sind eh vorgeschrieben, zusätzlich zum Crashsensor.

Die Einfach-Billig-Lösung sieht meines Erachtens folgendermassen aus: einen blauen Druckregler (30 mbar) direkt an die Flasche geschraubt, und mit einem Schlauch vom Druckregler an die Schneidringverschaubung in Richtung Womo-Eingeweide. Kostet 10 Euro, ist legal, zuverlässig und robust. Hab ich als Notlösung bei meinem kaputten Regler erst mal so gemacht, und fahre ich auch als Ersatzteil spazieren. Nachteil: darf nicht während der Fahrt betrieben werden, und schaltet natürlich nicht automatisch zur vollen Flasche um. Ausserdem ist das Zeug schwer zu kriegen; die meisten Druckregler haben 50 mbar - und die Schraubverbindungen sind alle genormt, es gibt aber gefühlt so viele Normen, wie es Verbindungen gibt.

Gruss Manfred

andwein am 17 Feb 2021 11:11:04

Wuidsau hat geschrieben:At andwein
Butan hat höheren Heizwert, braucht damit aber auch etwas mehr Sauerstoff. Wenn Du also die Düse auf Propan optimiert hast, hast Du gelbe Spitzen.

So ist es, und Heizgas für Campingzwecke (in Deutschland) ist nun mal Propangas. In anderen Ländern sieht es anders aus.
Gruß Andreas

Scout am 17 Feb 2021 20:03:59

fschuen hat geschrieben: Die Mono- und Duocontrol haben überhaupt keine Schläuche mehr nach dem Druckregler ... und Schlauchbruchsicherungen an den HD-Schläuchen sind eh vorgeschrieben, zusätzlich zum Crashsensor.


Eine Schlauchbruchsicherung ist technisch exakter formuliert ein Strömungswächter. Er misst den Volumenstrom und schließt bei zu hohem Durchsatz das Ventil.
Üblicherweise wird er im Womo an Hochdruckschläuchen verwendet. Genauso wird er auch bei festen Verrohrungen eingesetzt.

Sind bei einem Crashsensor Filter erforderlich, war die Ausgangsfrage? Der Crashsensor ist halt häufig eine Störungsursache.
Ist überhaupt ein Crashsensor erforderlich, der ja sehr störungsanfällig ist.

Laut DIN EN 1949 kann als Sicherheitsabsperreinrichtungen auch ein Strömungswächter anstatt des Crashsensors verwendet werden.

Hierzu steht in der DIN EN 1949 „Festlegungen für die Installation von Flüssiggasanlagen in bewohnbaren Freizeitfahrzeugen und zu Wohnzwecken in anderen Fahrzeugen“.:
Unter 6.1.3 steht:
Wenn vorgesehen ist, dass ein Heizsystem oder ein anderes Gerät während der Fahrt genutzt werden soll, muss eine Einrichtung vorhanden sein, die den unkontrollierten Austritt von Flüssiggas auf Grund eines unfallbedingten Abrisses (gemäß der Europäischen Richtlinie 2006/119/EG) verhindert."
ANMERKUNG :
Es gibt zwei verschiedene Typen von Sicherheitsabsperreinrichtungen:
Strömungswächter, der bei Erreichen eines vorgegebenen Flüssiggasdurchflusses schließt, oder ein durch einen Aufprallsensor aktiviertes Ventil, das ungewöhnliche Beschleunigungs-/Verzögerungswerte des Fahrzeugs (Unfall) registriert und die Flüssiggaszufuhr mit Hilfe eines automatischen Ventils unterbricht.


Es werden als Sicherheitsabsperreinrichtungen zwei Systeme beschrieben. Ein Strömungswächter (Schlauchbruchsicherung) der beim Erreichen eines bestimmten Gasdurchflusses ein Ventil sperrt und das System, das auf Beschleunigungskräfte (Crashsensor) reagiert und ein Ventil schließt.
Es kann also ein Crashsensor oder Strömungswächter verwendet werden.

Bei meiner Gasanlage wurde statt des Crashsensors einen Strömungswächter eingebaut.

Flasche > Hochdruckschlauch mit Strömungswächter > Flaschenumschalter (Caramatik) > zweiten Strömungswächter.

Gruß
Scout

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