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Ein paar Tipps für den Straßenverkehr in UK


JO57 am 15 Mär 2021 20:06:22

Für einen juristischen Dienstleister war ich für 10 Jahre in UK als Managing Director tätig. Schwerpunkt internationale KFZ-Haftpflichtschäden in UK. In dieser Zeit haben wir u.a. mehrere 10.000 Kfz-Haftpflichtschäden für ausländische Versicherer abgewickelt. Insoweit bilde ich mir ein, dass ich also schon weiß über was ich hier schreibe.

Fange ich am einfachsten mal mit den Autobahnen (Motorways) an. Ich empfand das Tempolimit von 70 mi/h, also rund 115 km/h als sehr angenehm, weil der Verkehr so ziemlich gleichmäßig dahin rollt. Richtige Raser sind dort eigentlich eine Seltenheit. Allerdings ist man im Linksverkehr durch einen enormen toten Winkel behindert. Und weil eben der Verkehr so langsam dahin rollt, kann man leicht ein Fahrzeug im toten Winkel, das schon lange neben einen fährt, völlig übersehen. Mir liegt keine Statistik über Unfallursachen ausländischer Wohnmobile in UK vor, bei ausländischen LKW's mit einem ähnlichen Sichtproblem nach rechts, sind Fahrspurwechsel mit über 50 % die Unfallursache Nummer Eins. Auch sollte man beachten, dass die Fahrstreifen etwas enger sind als wir es vielleicht gewohnt sind. Aber es heißt ja auch ENGland und nicht WEITland. Eine Unachtsamkeit, ein Windstoß und schon ist man auf der benachbarten rechten Fahrspur.

Wichtig zu wissen, in England wird nicht nur geblitzt, es gibt auch Streckenradar. Wie Strafmandate nach dem Brexit in Europa vollstreckt werden, weiß ich allerdings nicht. Und auf Rasthöfen an den Autobahnen übernachten ist auch nicht kostenlos. Kostet richtig Strafe wenn man dort länger steht. Die scannen ein- und ausfahrende Fahrzeuge und wer da länger, in der Regel 3 Stunden steht, der zahlt (genaueres steht auf Hinweisschildern auf den Parklätzen). Für die Vollstreckungsfolgen nach dem Brexit gilt gleiches wie oben. Ich weiß es nicht.

Ganz allgemein. Schon während der EU Mitgliedschaft konnte die Polizei bei Kontrollen verdachtsabhängig einen Versicherungsnachweis, sprich Grüne Karte verlangen. Nach dem Brexit braucht's nicht einmal mehr einen Verdacht. Wer diese nicht dabei hat, kann festgehalten werden, bis ein Nachweis vorgelegt wird. Und sowas kann Tage dauern bis man eine Mail von seinem Versicherer mit Versicherungsbestätigung in englischer Sprache erhält.

Über die wundersamen Verkehrsregeln in Kreisverkehren schreibe ich die nächsten Tage mal was.

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Inselmann am 15 Mär 2021 20:12:39

JO57 hat geschrieben:
Über die wundersamen Verkehrsregeln in Kreisverkehren schreibe ich die nächsten Tage mal was.



Da bin ich aber Mal gespannt was aus deiner Sicht so wundersam ist bei der Kreisverkehrstegelung :D

hossi46 am 15 Mär 2021 22:50:02

Wir waren in 2015 fünf Wochen in England und Schottland und in 2016 in Nordirland und der Rep. Irland unterwegs. Wir empfanden die Reisen als entspannend, insbesondere, weil die Insulaner durchwegs sehr höfliche und rücksichtsvolle Fahrer sind.

Der Linksverkehr erforderte eine erstaunlicherweise nur geringe Eingewöhnungszeit nach der Landung in Dover. Dort fährt man erstmal auf einer Einbahnspur aus dem Hafenglände und findet sich plötzlich im Gegenverkehr auf der "falschen" Seite wieder. Nach dem ersten Schreck gewöhnt man sich schnell ein.

Besonders angenehm empfand ich die Angewohnheit der Fahrer, in die größeren Kreisverkehre bereits auf der optimalen Einfädelungsspur einzufahren und sich im Kreis fast "natürlich " auf der Ausfädelungsspur wiederzufinden.

Auch die Gewohnheit, in eine Tankstelle immer nur in einer Fahrtrichtung einzufahren, und zwar auch dann, wenn sie auf der Gegenfahrbahn liegt, trug zumal beim Anfahren mit dem WOMO zur Vereinfachung bei.

Und die nicht seltenen schmalen SingleRoads sind u.E. kein Grund, diese aus Angst oder Sorge zu vermeiden, da die Einheimischen es selten darauf ankommen lassen, dass man sich an (zu) schmaler Stelle begegnet. Lieber warten sie auf uns WOMOs an den Ausweichstellen und freuen sich über einen freudlichen Wink.

Wir sind natürlich auf Deine Tipps gespannt.

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Inselmann am 16 Mär 2021 09:58:41

hossi46 hat geschrieben: Lieber warten sie auf uns WOMOs an den Ausweichstellen und freuen sich über einen freudlichen Wink.



Die "danke das du gewartet hast" Winke ist schon sehr wichtig, selbst wenn man verkehrstechnisch eigentlich Vorfahrt hatte. Und das gilt im ganzen Strassenverkehr, nicht nur fürs WoMo fahren.

Teil der englischen Freundlichkeit. :ja:

Tinduck am 16 Mär 2021 10:18:46

Fahren in England? Wesentlich entspannender als bei uns.

Das mit dem Toten Winkel auf der rechten Seite stimmt, aber hier kann ich nur sagen: auch in Deutschland sollte man immer seine Spiegel im Auge haben. Ich hab in der LKW-Fahrschule gelernt, dass die Aufmerksamkeit zu einem Drittel in die Spiegel gehört, weil man sonst zu viel verpasst. So weiss man auch ohne direkte Sicht, was im toten Winkel vorgeht.
Ausserdem sollte man es sich zur Angewohnheit machen, erst den Blinker zu setzen, dann zu warten und dann die Spur zu wechseln. Selbst wenn dann da einer im Winkel hängt, kann er noch reagieren.

Ansonsten sind die Engländer (und auch die Schotten und Cornwaller und...) sehr freundliche Fahrer, die einem gern den Vortritt an Engstellen lassen und sich über Dank freuen.

Wer enge Strassen und Kratzer auf den Seitenwänden nicht mag, sollte allerdings insbesondere in Cornwall, aber auch im sonstigen Süden auf den Hauptverkehrsstrassen bleiben :D man kommt (fast) überall durch, aber nicht ohne Feindberührung...

bis denn,

Uwe

fschuen am 16 Mär 2021 10:54:27

Tinduck hat geschrieben:Wer enge Strassen und Kratzer auf den Seitenwänden nicht mag...


Das geht auch mit heilen Seitenwänden. Die Spiegel sind allerdings, wie die Schnurrhaare bei der Katze, nur sehr eingeschränkt bei der Fahrzeugbreite zu berücksichtigen. Da rächt sich gern der Modetrend mit den Blinkern drinnen.

Tipps für England? Navi auf Meilen umstellen, wegen der Geschwindigkeit. Abklebeset für Scheinwerfer auf der Fähre kaufen (oder nicht im Dunkeln fahren). Freistehen ist schwierig, in Küstennähe ist häufig schon anhalten schwierig. BritStops lohnt kaum, da sind vor allem Pubs drin - wenn man freundlich fragt und was isst oder trinkt, kann man häufig auch bei denen auf dem Parkplatz übernachten. Die Campingplätze sind meist topp, aber teuer. Wer gerne altes Zeug anguckt, ist mit einer National Trust-Mitgliedschaft gut beraten. Reicht für eine Person, um gratis parken zu können. Und wer lieber offizielle Plätze vorzieht, aber mit wenig Infrastruktur auskommt, sollte sich mit den Clubs beschäftigen (CCC).

Gruss Manfred

derschotte am 16 Mär 2021 11:06:40

Seit nunmehr 55 Jahren bin ich immer wieder in UK und Irland unterwegs, beruflich als auch in meiner Freizeit. Ja, Parkplatzregeln sollte man unbedingt befolgen sonst wird es teuer und gelbe Radkrallen gehören zur Grundausstattung eines jeden Parkwächters 8) Aber sonst ist das Fahren in GB ein Kinderspiel und macht Vergnügen. Ob die sprichwörtliche Rücksichtnahme und Freundlichkeit uns allerdings nach dem Brexit noch so entgegenschlägt ist fraglich. Schließlich sind wir es, die an wirtschaftlichen Folgen die Schuld tragen. Ich bin nicht böse drum, wenn es immer wieder etwas abschreckende Meinungen zum Straßenverkehr in GB und Irland gibt - schließlich wird so der Massentourismus in Schranken gehalten.

Grüße aus dem Coburger Land, Gerd

Inselmann am 16 Mär 2021 11:57:43

Mal was zu dem Lampen abkleben. Interessiert hier wirklich keinen. Jede Menge UK Fahrzeuge fahren hier mit den Lampen in alle Richtungen verstellt. Interessiert keinen. Solange man nicht mit volle Pulle Fernlicht in den Gegenverkehr hält passiert ausser Lichthupe gar nichts.

Nur meine Meinung, will niemanden auffordern Gesetze zu brechen.

PS und nie die völlig überteuerten Lampenkleber (und was man sonst laut AA noch haben MUSS....) auf der Fähre oder im Terminal kaufen.
Kauft euch die Dinger vorher für kleines Geld wenn man die unbedingt haben will.
Streifen schwarzes Klebeband tut's auch.

Tinduck am 16 Mär 2021 12:36:53

Ja, zumal die Scheinweferkleber richtig Mist sind. Bei eher schottischem Wetter haben wir beide verloren, trotz vorschriftsmäßiger Anbringung inklusive peinlichster Reinigung der Scheinwerfer vorher... die sind einfach nicht richtig wasserbeständig.

Nächstes mal schneide ich mir auch selber welche aus Panzerband...

bis denn,

Uwe

rkopka am 16 Mär 2021 12:59:06

hossi46 hat geschrieben:Wir empfanden die Reisen als entspannend, insbesondere, weil die Insulaner durchwegs sehr höfliche und rücksichtsvolle Fahrer sind.

Generell ja, abgesehen von einigen Berufsfahrern.

Besonders angenehm empfand ich die Angewohnheit der Fahrer, in die größeren Kreisverkehre bereits auf der optimalen Einfädelungsspur einzufahren und sich im Kreis fast "natürlich " auf der Ausfädelungsspur wiederzufinden.

Sowas gibts inzwischen sogar bei uns und funktioniert auch hier recht gut.

Und die nicht seltenen schmalen SingleRoads sind u.E. kein Grund, diese aus Angst oder Sorge zu vermeiden, da die Einheimischen es selten darauf ankommen lassen, dass man sich an (zu) schmaler Stelle begegnet. Lieber warten sie auf uns WOMOs an den Ausweichstellen und freuen sich über einen freudlichen Wink.

Die sind mir lieber als die zweispurigen sehr engen Straßen, wo jede entgegenkommende LKW ein Risiko bedeutet, besonders da einige Straßenränder Rinnen und Gullis haben, selbst auf Landstraßen.

RK

derschotte am 16 Mär 2021 14:25:39

Lampen abkleben ist völliger Unsinn, erstens, wer fährt überwiegend nachts? zweitens bei den heutigen Lampengläsern gibt es keinen Anhaltspunkt wo geklebt werden soll, drittens - wer hat schon mal Briten bei uns mit abgeklebten Scheinwerfern gesehen?

Gruß Gerd

rkopka am 16 Mär 2021 15:44:21

derschotte hat geschrieben:Lampen abkleben ist völliger Unsinn, erstens, wer fährt überwiegend nachts?

Ich bin Dover-Schottland in beide Richtungen größtenteils in der Nacht gefahren. War viel entspannender als am Tag.

RK

derschotte am 16 Mär 2021 16:27:19

Hallo RK, und? Hast Du das Gefühl gehabt, Du blendest jemanden? Ich denke Nö! :razz:

Gruß Gerd

kamikaze am 16 Mär 2021 16:39:24

...und viertens gibt es Scheinwerferbauformen, da lässt sich nichts abkleben. Da hilft nur die Höhenverstellung auf Stufe 2 oder 3, und schon hören die Entgegenkommenden auf, einen auch am Tag mit der Lichthupe anzumorsen.

Wer übrigens eine richtige Beschreibung für das Verhalten vor und im Kreisverkehr haben will, geht am besten auf die Seiten des ADAC.

Günter

rkopka am 16 Mär 2021 16:47:47

derschotte hat geschrieben:Hallo RK, und? Hast Du das Gefühl gehabt, Du blendest jemanden? Ich denke Nö! :razz:

Zumindest hat keiner Signale gegeben. Aber das kann auch nur höflich gewesen sein. Teilweise hatte ich die Scheinwerfer runtergestellt, aber die sind sowieso nicht gerade die "Burner". Es war aber auch nicht allzuviel Verkehr in der Nacht.

RK

hossi46 am 16 Mär 2021 21:27:03

Besonders im Süden Englands sind viele Straßen durch Mauern begrenzt. Diese sind oft zugewachsen und kaum zu als Mauer zu erkennen. Man muss damit rechnen, dass ganz knapp hinter dem Bewuchs schon das Gestein beginnt. Daher sollte man immer respektvoll vom Gebüsch Abstand halten, sonst kann es nicht nur zu kleinen Kratzern am Aufbau kommen.
Das "Straßenbegleitgrün" (so heißt das bei Fachleuten) wird in GB meist nicht an den Straßenrändern weggeschnitten. Diese Arbeit überläßt man den Trucks und Bussen. Daher sind häufig bis an den Straßenrand auch stärkere Zweige zu erwarten.

willi_chic am 17 Mär 2021 09:54:27

hossi46 hat geschrieben:Besonders im Süden Englands sind viele Straßen durch Mauern begrenzt. Diese sind oft zugewachsen.....

.... und haben einen Randstein, alle 50 m einen Gulli und in der Mitte Nägel

entweder man plumpst alle 50 m in den Gulli oder hoppelt endlos über die Nägel

grüße klaus

rkopka am 17 Mär 2021 10:24:05

willi_chic hat geschrieben:entweder man plumpst alle 50 m in den Gulli oder hoppelt endlos über die Nägel

Gibts auch im Norden. Solange man die Nägel noch als Alternative hat, ist ja gut. Wenn aber häufiger, breiter Gegenverkehr einen dazu zwingt, jeden Gulli mitzunehmen, und das über Kilometer...
... wünscht man sich eine Single Track Road !

RK

kamikaze am 17 Mär 2021 13:10:32

Was mir speziell in Schottland aufgefallen ist, was aber vielleicht auch für das ganze Land zutreffen könnte:

von der linken Straßenkante geht es immer wieder mal so 20 cm oder mehr auf das Gras runter oder was auch immer da ist. Das ist dann eine regelrechte Abbruchkante. Wenn man da reinkommt, sind nicht nur Beschädigungen am Fahrwerk zu erwarten, sondern die Gefahr für einen Unfall ist hoch. Gottseidank gibt es aber fast immer eine durchgehende und gut sichtbare weisse Seitenbegrenzungslinie. Wenn ich die über die Drehachse des linken Scheibenwischers angepeilt habe, dann war ich mit den linken Rädern noch so knapp einen halben Meter vom Rand entfernt. Das sollte man bei entgegenkommenden größeren Fahrzeugen wissen. Wenn man da nicht sicher ist, runter vom Gas oder notfalls stehenbleiben.

Dabei sind aber die einheimischen Profis mit ihren LKW´s oder Bussen garnicht das Problem, denn die wissen genau, wie sich sich unserer Spezies gegenüber verhalten sollen. Mit denen hatte ich und sie hoffentlich mit mir keine Probleme.
Es sind die ausländischen Touristen, die an Linksverkehr nicht gewohnt sind, dazu noch zum ersten Mal einen rechtsgesteuerten Wagen fahren, und das ist dann auch noch ein gemietetes Wohnmobil, dessen Ausmaße sie nicht im Griff haben. Die Anzahl der getapten rechten Außenspiegel sprach Bände.

Wenn man sich auf recht engen Straßen bewegt, sollte man auch nach hinten schauen. Wenn man dann bei nächster Gelegenheit mal links ranfährt und die Autos hinter einem durchläßt, kommt das oft sehr gut an. Da habe ich beobachtet, dass die Einheimischen auf Strecken, wo dies nicht so oft möglich ist, einen deutlichen Abstand zum Womo gehalten haben, weil dicht Auffahren ja sowieso nichts brächte. Sie waren gut in den Rückspiegeln zu sehen. Wenn aber in diesen nur mal eben ganz knapp die linke oder rechte Seite eines Autos zu sehen war, dann waren es wiederum die Touris, die im Mietwagen einem wortwörtlich an der Stoßstange hingen.

Single track roads:
Von gut überschaubar mit mehreren Passing Places im Blickfeld bis komplett unübersichtlicher Verlauf. In dem Fall runter bis Schrittgeschwindigkeit, wenn man sicher gehen will. Mir kam in einer über eine scharfe Kuppe gehenden Linkskurve ein Langholzzug entgegen. Der Fahrer hat dann sofort bis zum nächsten PP zurückgesetzt, es waren nur so 30 m und sein Gefährt auch noch in den ansteigendenn Seitenraum gelenkt, damit wir vorbeikamen. Das alles mit freundlichem Winken und einem Lächeln. Wenn alles übersichtlich ist, halten Entgegenkommende auch schon mal mehrere PP früher an und signalisieren mit der Lichthupe, man solle doch bitte weiterfahren. Alles sehr entspannt, jedenfalls mit den Einheimischen.

Günter

hossi46 am 17 Mär 2021 13:26:48

rkopka hat geschrieben:
... wünscht man sich eine Single Track Road !

RK

Genau so ist es!

Sehr originell fand ich auch gelegentliche Tempobegrenzungsaufhebungen von 30 m/50 Km/h auf kurvenreichen, unübersichtlichen Single Track Roads, wo mir schon das Fahren mit 30 m/h als lebensbedrohend erscheint. Dem Engländer trauen die Behörden offenbar sehr gut zu, selbst zu entscheiden. Dies ist bei uns in D "weniger" bekannt. s. Schilderwald.

hossi46 am 17 Mär 2021 13:33:32

Hallo Kamikaze! Das mit der hohen Abbruchkante liegt glaube ich daran, dass neue Straßenbeläge immer wieder auf die alten aufgebracht werden und nicht wie meist bei uns, der Belag erst mal abgefräst und sofort wieder an Ort und Stelle recyclet wird.

hossi46 am 17 Mär 2021 13:35:43

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Genau so ist es!

Sehr originell fand ich auch gelegentliche Tempobegrenzungsaufhebungen von 30 m/50 Km/h auf kurvenreichen, unübersichtlichen Single Track Roads, wo mir schon das Fahren mit 30 m/h als lebensbedrohend erscheint. Dem Engländer trauen die Behörden offenbar sehr gut zu, selbst zu entscheiden. Dies ist bei uns in D "weniger" bekannt. s. Schilderwald.

rkopka am 17 Mär 2021 14:16:23

kamikaze hat geschrieben:von der linken Straßenkante geht es immer wieder mal so 20 cm oder mehr auf das Gras runter oder was auch immer da ist. Das ist dann eine regelrechte Abbruchkante. Wenn man da reinkommt, sind nicht nur Beschädigungen am Fahrwerk zu erwarten, sondern die Gefahr für einen Unfall ist hoch.

Das hat mich beim ersten Schottlandurlaub am Loch Lommond sehr beunruhigt. Da war sehr viel Verkehr und links (auf der Seeseite) sowas wie ein sehr schmaler aber (für ein Womo) tiefer Entwässerungsgraben direkt neben der Linie auf der Straße.

Wenn man sich auf recht engen Straßen bewegt, sollte man auch nach hinten schauen. Wenn man dann bei nächster Gelegenheit mal links ranfährt und die Autos hinter einem durchläßt, kommt das oft sehr gut an.

Ja. Manchmal brauchen sie aber etwas um auch wirklich vorbeizufahren. Evt. erwarten sie da eher irgendein sonderbares Tourimanöver. Und einmal hätte ich es gern gemacht, mich aber nicht getraut. Ganz im Norden war ein großer LKW sehr knapp hinter mir. Die Ausweichstellen wenige, erst spät zu sehen und eng. D.h. ich hätte fast eine Vollbremsung machen müssen, um da wo anzuhalten. Da hatte ich zu viel Angst, daß mir der LKW dabei reinknallt. Also hat es etwas gedauert, bis ich ihn endlich loswerden konnte.

hossi46 hat geschrieben:Dem Engländer trauen die Behörden offenbar sehr gut zu, selbst zu entscheiden. Dies ist bei uns in D "weniger" bekannt. s. Schilderwald.

Naja. Dafür gibt es vor Ortschaften teils eine Menge Schilder, die mehrfach ankündigen, daß jetzt eine Begrenzung kommt.

RK

kamikaze am 17 Mär 2021 15:25:06

Intelligent finde ich ich auch die Regelung der Geschwindigkeitsbegrenzungen an Schulen, Kindergärten etc.
Während bei uns fixe Zeiten auf den Schildern angegeben sind, gibt es dort von der jeweiligen Einrichtung selbst ausgelöste Blinkleuchten in den großen Anzeigetafeln.
Nur wenn die in Betrieb sind, ist die Geschwindigkeit z.B. von 30 auf 15 Mph herabgesetzt. Also immer dann, wenn es sinnvoll ist.
Zur Umrechnung auf unseren Tacho einfach 60% auf den englischen Wert draufrechnen.

Günter

JO57 am 17 Mär 2021 18:40:56

Eigentlich werden ja immer die Engländer als Erfinder des Kreisverkehrs verdächtigt. Laut Wikipedia sind es aber wir Deutschen gewesen. Zumindest vermutlich, mit dem 1899 errichteten Görlitzer Brautwiesenplatz. Vermutlich wissen das die Engländer aber nicht, sonst würden sie ihre Kreisverkehre wahrscheinlich nicht so lieben. Und lieben müssen sie die ja, nehme ich an, denn sonst würden diese in ihrer Vielzahl auf der Insel nicht den Verkehr permanent behindern. Vielleicht merkt man es schon, ich mag keine Kreisverkehre. Weder hier und schon gar nicht dort.

Insbesondere die mehrspurigen Kreisverkehre auf der Insel. Und je größer der Durchmesser und vielleicht auch noch mit einer dritten oder vierten Fahrspur pfeifen da die Einheimischen in aller Regel durch, dass es einem schwindlig werden könnte. Und das können die auch nur, weil sie genau wissen welche Ausfahrt sie auch nehmen müssen. Als Ortsfremder ist man da hin und wieder etwas aufgeschmissen. Den größten Fehler den man dabei machen könnte, wäre schön langsam auf der äußerst linken Fahrspur solange zu kreisen, bis man die richtige Ausfahrt gefunden hat. In britischen Kreisverkehren indiziert die linke Fahrspur „ich verlasse den Kreisverkehr an der nächsten Ausfahrt“. Punkt! Das ist wichtig zu wissen, denn in UK ist das Ausfahren aus den inneren Fahrspuren erlaubt. Also ein Engländer, der von einer inneren Spur eine Ausfahrt nimmt und dabei mit einem Ausländer kollidiert, der gemütlich seine Runden in der äußerst linken Fahrspur dreht, hat zur Folge, dass beide, Engländer wie Ausländer nicht verstehen können, wie es zu diesem Unfall hat kommen können. Rund 20 % aller Unfälle in UK mit Ausländern passieren in Unkenntnis dieser Verkehrsregel!

Anders ausgedrückt, wissen Sie nicht welche Ausfahrt sie nehmen müssen, nehmen sie im Zweifelsfall die innerste Fahrspur und drehen notfalls eine Ehrenrunde. Wenn Sie wissen, Sie wollen die 2. oder 3. Ausfahrt nehmen, ordnen sie sich ebenfalls in der rechten Fahrspur ein und wechseln sie erst nach Links wenn ihre Ausfahrt die nächste sein sollte.

Klingt einfach, aber mit einem etwas größerem Wohnmobil, auf der falschen Seite navigierend und einem Toten Winkel, in dem man eine halbe Schulklasse verschwinden lassen könnte, ist das durchaus eine Herausforderung. Insbesondere bei starkem Verkehr. Vor jedem halbwegs größeren Kreisverkehr stehen aber auch Verkehrsschilder, die anzeigen sollen wohin, welche Ausfahrt führen soll. Hilfreich auch ein gutes Navi „..nehmen Sie die dritte Ausfahrt…“. Oftmals sind auch die Fahrspuren in den Kreisverkehren selbst beschriftet. Damit man weiß welche Fahrspur zu welcher Ausfahrt führt. Blöd nur, wenn es regnet (und das tut es auf dieser Insel öfter) und/oder in der Dämmerung, gerade wenn die Beschriftung schon etwas älter und schlecht bis gar nicht mehr zu lesen ist. Knallig finde ich noch die Kreisverkehre die noch zusätzlich mit Ampeln ausgestattet sind. Oder wenn 2 oder 3 Kreisverkehre ineinander münden. Aber ich glaube, die meisten davon hat man inzwischen wieder umgebaut. Denn die haben sogar Eingeborene nicht selten überfordert.

Sollten Sie in einem Kreisverkehr, aber nicht nur dort, in einen Unfall verwickelt werden, versuchen Sie ganz schnell Zeugen zu finden. Polizei kommt zumeist nicht, oder nimmt keine Unfalldaten auf, solange keine Verletzten auf der Straße liegen. Vielleicht Fahrer aus Fahrzeugen die hinter Ihnen im Stau stehen? Unabhängige Augenzeugen sind das A&O auf dieser Insel um Schadenersatzansprüche durchzusetzen. Vergessen Sie Frau, Kinder oder sonstige Mitfahrer. Unabhängige Augenzeugen, möglichst Engländer! Glauben Sie mir, im Zweifelsfall brauchen Sie die. Aber die Inkompatibilität von anglo/amerikanischen Rechtsempfinden und unseren römisch geprägten Rechtssystem mit seinen Gesetzbüchern und Verordnungen ist ein ganz anderes Thema. Komme bei etwas Zeit aber gerne darauf zurück. Falls es jemand interessieren würde.

goldfinger am 17 Mär 2021 19:04:19

Ich mag die englischen Kreisverkehre, insbesondere wenn angeschrieben ist wo man sich einzuordnen hat. Auch die Regel "Linke Spur = 1. Ausfahrt" finde ich gut. Das flutscht doch super. Hier in D gibt es diesbezüglich keine Regel und da hat man dann Autos auf der rechten Spur die die letzte Ausfahrt nehmen wollen und dadurch den Verkehr behindern.
Kreisverkehre funktionieren nur wenn der Verkehrsstrom an den Zufahrten immer wieder abreißt. Wenn das nicht passiert, muss der Zustrom durch Ampeln reguliert werden.

Ganz wichtig ist ein Beifahrer, der den toten Winkel ausspähen kann. Ohne Beifahrer würde ich die Insel vermutlich meiden oder ein Weitwinkel-Kamerasystem installieren.


Andreas

Tipp: Wer mal so richtig Kreisverkehr haben möchte = Arc de Triomphe de l’Étoile in Paris. 12 Zufahrten, ca. 10 Spuren und keine Markierungen auf der Straße. :D

kamikaze am 17 Mär 2021 19:16:27

Wer die britischen Kreisverkehrsregeln kurz und knackig erklärt haben will, schaut mal da:

--> Link
"Wichtige Verkehrsbestimmungen/Vorfahrtsregelungen am Kreisverkehr"

Wenn man sich so verhält, macht man es, wie es von den Einheimischen erwartet wird. Anderweitig sind Probleme vorprogrammiert, auch wenn einige beim Anblick eines Kontinentalnummernschilds sehr rücksichtsvoll Platz lassen, weil sie eben annehmen, dass der liebe Gast nicht ganz mit den heimischen Regeln vertraut sein könnte.
Problematisch ist öfters die Einfädelung in den Kreisverkehr, weil sie nicht wie bei uns senkrecht zum Kreis liegt, sondern schon schräg nach links weggeht. Ohne einen aufmerksamen Beifahrer wäre das der reinste Blindflug. Nicht so schön für Alleinfahrer.

Günter

JO57 am 18 Mär 2021 18:28:17

Ich würde übrigens völlig missverstanden, wenn es so aussehen sollte, als würde ich vor Reisen auf die Insel warnen. Nichts liegt mir ferner, wenngleich ich selber mir einen solchen für mich derzeit nicht wirklich vorstellen kann. Das mag an meiner 10jährigen Berufserfahrung in diesem Land liegen. Noch dazu wenn man sich in dieser Tätigkeit, mit den gelinde ausgedrückt, nicht ganz so schönen Sachen wie beispielsweise Verkehrsunfälle beschäftigen darf. Es ist immer ein Unterschied ob man ein Land als Besucher bereist, oder dort lebt und arbeitet.

Als ich vor über 20 Jahren in UK anfing und mich in die Materie einarbeitete, konnte ich beispielsweise keine Verkehrsregel finden, die unserem „rechts vor links“ entspricht. Auch gab und gibt es kein Straßenverkehrsgesetzbuch (StVG) oder sowas wie eine Straßenverkehrsordnung (StVO). Ich sehe schon den virtuellen Aufschrei, doch gibt es, den Highway Code! Der Highway Code ist aber kein rechtsverbindliches Gesetz. Sondern nur eine Zusammenfassung von X-Gesetzen und Gerichtsentscheidungen die im Laufe der Jahrhunderte auf dieser Insel zum Thema Straßenverkehr erlassen wurden. Wenn man so will, auch eine Übersetzung aus der englischen Juristensprache, damit es die meisten Leute auch verstehen können.

Aber zurück zu meiner vermissten „rechts vor links-Regel“ oder von mir aus „links vor rechts-Regel“. Kurzum eine solche Verkehrsregel gibt es in UK aber nicht. Es gibt eine Regel, dass der Verkehr in einem Kreisverkehr bevorrechtigt ist. Und es gibt die Regel, dass Einmündungen an T-Kreuzungen wartepflichtig wären. Aber kein rechts-vor-links oder links-vor-rechts. Englische Kollegen konnten mit meiner Frage dazu auch gar nichts anfangen. Nicht wenige verstiegen sich auch zu der Behauptung, es gäbe auf der Insel keine Kreuzung, die das Vorfahrtsrecht nicht regeln würde, Es reicht ja ein (Halte-) Strich auf der Straße. Das fand und finde ich witzig, denn es gibt jede Menge Kreuzungen an denen auf allen 4 Einmündungen ein Strich aufgemalt ist. In der Praxis fährt also der zuerst, der zuerst an der Kreuzung war. Ist das nicht klar, verständigt man sich mit Handzeichen. Sowas nenne ich gelebten britischen Pragmatismus. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sowas in Europa auch möglich wäre.

Das funktionier auch. Meistens zumindest. Wenn es denn nicht klappen sollte, dann liegt das nicht selten an den gewöhnungsbedürftigen Trinksitten auf der Insel. Wobei traditionelle Pub-Besucher meist kein Problem darstellen. Die gehen zumeist zu Fuß nach Hause. Ist ja in der Regel nicht weit. Ich hatte seinerzeit das erste halbe Jahr in Didsbury, Manchester gelebt. Das war zumindest seinerzeit ein In-Viertel mit einer Unzahl an Bars, Pubs, Clubs, etc. Eine Gegend die vor allem jüngeres Publikum und nicht nur aus der näheren Umgebung anzog. Dort nachts, möglichst noch Freitag bis Sonntag mit dem Auto unterwegs zu sein, war schon etwas grenzwertiges. Da konnte man schon hin und wieder live beobachten, dass wenn man betrunken nicht mehr laufen kann, eben fahren muss. Ganz ehrlich, solche Hotspots britischer Geselligkeit habe ich anschließend von Freitag bis Sonntag ab 22:00 Uhr regelmäßig gemieden. Zumindest mit meinem Fahrzeug. Es gibt schließlich eine Unmenge an Taxis und Mietwagen mit Fahrer.

rkopka am 18 Mär 2021 21:24:29

JO57 hat geschrieben:Ich würde übrigens völlig missverstanden, wenn es so aussehen sollte, als würde ich vor Reisen auf die Insel warnen.

Habe ich auch nicht so verstanden. Es gibt nur einige Besonderheiten oder Abweichungen von unseren Regeln, die man kennen sollte. Wenn das jemandem zu viel ist, läßt er das Urlaubsziel vielleicht lieber aus. Ansonsten sind IMHO alle Informationen nützlich, die einen vorbereiten.

RK

JO57 am 19 Mär 2021 17:58:54

Wenn man wie ich in Manchester gelebt hat, dann sollte man nicht immer gleich alles dort Negative auf die ganze Insel übertragen. Zum Beispiel, den Regen. In Manchester wird schon fast von einer Dürreperiode gesprochen, wenn die Straßen halbwegs abgetrocknet sind. Und der Winter unterscheidet sich vom Sommer, weil es da kälter regnet. Klar, das ist böse übertrieben. Aber fest steht auch, in keiner Großstadt Europas regnet es mehr als in Manchester. Habe ich irgendwann mal gelesen. Und weil in und um Manchester die Straßen oftmals in einem bedauernswerten Zustand sind, sieht man oftmals nicht ob die nächste Pfütze, oder auch kleiner See, nur 5 oder 30 cm tief ist. Zweimal habe ich mir Reifen und Felge damit ruiniert. Und dabei noch Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist. Ich wollte ja nicht, aber meine Kollegen drängten, dass ich den Schaden bei der zuständigen Gemeinde geltend mache. Ich dachte mir, das wird doch nie was. Aber, man lernt ja nie aus. Nach 2 Wochen war kommentarlos die Entschädigung auf meinem Konto. Die kennen den Zustand Ihrer Straßen also ganz genau. Die Quintessenz des Ganzen, wer glaubt unsere Straßen wären schlecht, dem empfehle ich mal den Nordwesten Englands. Ähnliche Straßenzustände wie in und um Manchester herum, erlebe ich eigentlich nur noch an meinem derzeitigen Wohnort in Thailand. Nur dass es hier meistens weniger regnet und etwas wärmer ist.

Man soll es ja nicht verschreien. Aber jeder der nach Britannien fährt und keine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung hat, hat im Zweifelsfall die A-Karte gezogen. Insbesondere seit dem Brexit und man seine Ansprüche nicht mehr bequem Zuhause geltend machen kann. In UK gibt es, wie in allen anderen zivilisierten Ländern Europas, nach wie vor keine Halterhaftpflicht für ein Fahrzeug und auch keine Gefährdungshaftung. Nur der Fahrer haftet für sein Verschulden. Was man diesem auch entsprechend nachweisen muss und nur hoffen kann, dass der auch eine Versicherung hat (falls er nicht der Fahrzeughalter ist). Das kann also alles sehr weitreichende Folgen haben. Die meisten Engländer haben aber eine „Full-Comprehensive-Cover“. Das ist sowas ähnliches wie eine Vollkasko und Haftpflichtversicherung. Man meldet den eigenen Schaden bei seiner Versicherung und die kümmert sich um alles. Fertig. Bei uns werden gerne Policen mit einem „Auslandsschutz“ verkauft. Das ist dann sowas ähnliches. Nur wenn’s böse geendet hat und man Verletzungen zu beklagen hat, dann hilft eigentlich nur noch ein Rechtsanwalt. Und das kann in UK teuer, sogar sehr teuer werden. Anwälte berechnen ihr Honorar zumeist nach Aufwand. Da zählt jede Minute. So um die GBP 200,00 sind ganz normal. Spezialisten nehmen auch 500 und mehr. Pro Stunde! Ich brauchte mal wegen einer Wettbewerbsgeschichte einen solchen Spezialisten in London. Die Adresse war ein Hochhaus direkt an der Themse. Ich bin an die Rezeption und wollte wissen wo ich diese Kanzlei in dem Riesengebäude finde. Ganz trocken antwortet man mir, dass ich schon da wäre. Entsprechend teuer war der Spaß dann auch. Wie auch immer, sollte ich wiedergeboren werden, dann werde ich das nächste Mal entweder Solicitor (Rechtsverdreher) in England oder Kfz-Sachverständiger (Schrauber) in Deutschland. Weil das mit so richtig viel Kohle in diesem Leben nicht wirklich geklappt hat (Schreiberling). Aber ich kann mich ja echt nicht beklagen. Reich bin ich ja trotzdem. Zumindest an Erfahrungen.

Ich bin bestimmt kein Freund von zu vielen Versicherungen. Ganz im Gegenteil. Und das gilt auch nicht nur für die britische Insel. Aber wer beispielsweise schon mal in einem NHS Krankenhaus in UK oder irgendeiner Provinzklinik in Spanien oder Italien festgehangen hat, der weiß von was ich schreibe. Mit einer Reisekranken (mit Rücktransport), Verkehrs-Rechtsschutz, Vollkasko mit Auslandsschutz und Schutzbrief ist man bestimmt nicht überversichert. Und ich weiß, 99 % aller werden keine Notwendigkeit haben, eine dieser Versicherungen in Anspruch zu nehmen. Aber 100% bedauern es, im Zweifelsfall keine gehabt zu haben.

Und damit enden meine Tipps für UK. Wer das alles ohne mein Gelaber konzentriert nachlesen will, sollte sich an ADAC etc. wenden. Und ich bin mir sicher, viele erfahrene England-Touristen können hier auch noch so einiges beisteuern. Viel Vergnügen -auf der Insel meine ich-.

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