xcamping
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Rimor Katamarano - Seitenwand wölbt sich nach außen 1, 2, 3


turbokurtla am 16 Apr 2021 10:15:21

Du musst innen weitersuchen, unbedingt, denn da ist noch mehr.
Auf jeden Fall mal alles lose raus und Heckwand und Eck genauestens untersuchen und messen.
Im Eck ist ganz besonders der Boden wichtig, weiter oben könntest mit einem blauen Auge davon kommen.
Mit Glück nicht schlimm und Trocknung von außen.
Ganz oben in der Mitte könnte es auch gut ausgehen, wenns nicht schlimmer ist wie links davon beim Dreckfleck.
Aber der Radträger. Die freigelegten Schrauben zeigen ja gscheite Spuren, die setzen sich nach rechts weiter fort.
Wären die beiden, noch verdeckten Schrauben, auch betroffen, wird die Arbeit deutlich mehr.
Auf jeden Fall musst da, im Kleiderschrank, mal aufmachen.
Ich würde es zuerst mal nur mit herausgenommenen Einlegebrettern versuchen, denn der Abbau des ganzen Schrankes ist nicht ohne.
Dazu gleich mehr ( Prost :bia: )

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

turbokurtla am 16 Apr 2021 10:17:03

Bild vergessen


turbokurtla am 16 Apr 2021 10:25:26

O.K.,
ich würde, wie auf dem Bild rot markiert,
die Dekorplatte rausschneiden.
Innerhalb des bestehenden Schrankes.
Schneide mit dem Cuttermesser an der Innenseite der Schrankwände senkrecht nach unten
und quer so in etwa in Höhe der betroffenen Stellen.
Mit viel Glück sind die beiden anderen Schrauben nicht oder nicht arg betroffen
und du kannst den Schrank drin lassen.
Viel Glück und frohes Schaffen
( ich muss jetzt erstmal 20 Bier verdauen :D )


Anzeige vom Forum


Tinduck am 16 Apr 2021 10:34:29

Ich würd bei der Gelegenheit den Fahraddträger abmontieren und auf den Schrott werfen. Diese ganzen Heckwandverschraubungen sind bei dynamisch belasteten Teilen einfach nur eine Einladung zur Undichtigkeit. Bist ja nicht der erste, der da Wassereintritt hat.

Heckbühne, Kupplungsträger auf AHK, Anhänger... alles besser, als weiter die Heckwand zu quälen.

Man kann den Träger auch auf geklebte Airline-Schienen montieren, aber das kostet mehr als der Träger selbst und ich weiss auch nicht, ob so eine Holzfachwerkheckwand das ab kann. Auf Alu- oder GFK-Sandwich gehts.

bis denn,

Uwe

Fledermaus am 16 Apr 2021 11:15:15

Servus Michael
Servus Kurt

Hab schon verstanden, war eine blöde Frage. Sorry

turbokurtla am 16 Apr 2021 12:10:17

Also ich hab, bei allen 4 meiner Womos der letzten Jahre, so nen Radträger dran.
Hab den auch benutzt, aber entweder 2 leichte Räder oder wie zuletzt nur 1 E- Bike.
Und ganz wichtig keine große Hebelwirkung, sondern immer ganz nah an die Heckwand ran.
Tja, und dann regelmäßig mit Meßgerät die Wand überpüft.
Hatte keine Probleme damit.
Tipp für Michael,
beim Neuaufbau der Wand größflächig Holz rein.
Schönes WE
Kurt

Tinduck am 16 Apr 2021 12:38:21

turbokurtla hat geschrieben:aber entweder 2 leichte Räder oder wie zuletzt nur 1 E- Bike.
Und ganz wichtig keine große Hebelwirkung, sondern immer ganz nah an die Heckwand ran.
Tja, und dann regelmäßig mit Meßgerät die Wand überpüft.


Kann man so machen!

turbokurtla hat geschrieben:Hatte keine Probleme damit.


Na was denn nun, immer nur light-Beladung und dauernde Feuchtigkeitskontrolle oder keine Probleme?

Wenn man da (wie viele es ja haben) einen Vierfach-Träger dran hängen hat, ist das kein Problem, wenn man nur ein oder zwei leichte Fahrräder draufstellen darf?

Wie gesagt, es gibt sorglosere Alternativen. Heckbühne an die Rahmenverlängerung oder AHK mit Kupplungsträger benutzen. Da wird GARANTIERT nie was undicht. Zumindest nicht, weil die Fahrräder dran rumzerren...

Ich bin mehr für Fire-and-Forget-Lösungen ohne dauernde Überwachung und Nacharbeit. Ist aber nur meine Meinung.

bis denn,

Uwe

mvdh am 16 Apr 2021 14:41:20

turbokurtla hat geschrieben:Wie ist das dann bei mir ?
Pro weiterer Anleitung auch 5 Bier ? :lol:

Da könnten wir ins Geschäft kommen :)

turbokurtla hat geschrieben:Im Eck ist ne deutliche Anfangsspur ( grüner Pfeil ) zu sehen, darüber alles gut.
Hier brauchts außer trocknen und neu abdichten nichts.

Meinst du statt des grünen vielleicht den roten Pfeil?

turbokurtla hat geschrieben:Entweder die Querleiste, Kamera oder Bremsleuchte sind da undicht.
Das muss alles neu abgedichtet werden.

Das mache ich.

turbokurtla hat geschrieben:Auf jeden Fall mal alles lose raus und Heckwand und Eck genauestens untersuchen und messen.
Im Eck ist ganz besonders der Boden wichtig, weiter oben könntest mit einem blauen Auge davon kommen.

Auf der rechten Seite (Fahrtrichtung links) wurde letztes Jahr ebenfalls ein Feuchtigkeitsschaden durch die Werkstatt repariert. Angeblich kam das Wasser auch auf dieser Seite von unten...

Tinduck hat geschrieben:Ich würd bei der Gelegenheit den Fahraddträger abmontieren und auf den Schrott werfen.

Den Fahrradträger habe ich eben abgenommen.

Zusammen mit der Reparatur der Feuchtigkeitsschäden hat die Werkstatt auch den Fahrradträger an der oberen linken (Fahrrichtung rechts) Ecke "neu" befestigt:



Interessante Technik. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das letztes Jahr noch nicht gesehen oder erahnt hat. Das Holz ist dort butterweich. Da schwindet bei mir der letzte Funke Vertrauen in die bisherigen Reparaturbemühungen unserer Werkstatt.

Im Kleiderschrank habe ich die Innenverkleidung ebenfalls abgenommen:


Weiter nach unten komme ich im Schrank nicht. Da ist die Therme im Weg.

Prost :bia:

Michael

mvdh am 16 Apr 2021 15:20:40

mvdh hat geschrieben:Da schwindet bei mir der letzte Funke Vertrauen in die bisherigen Reparaturbemühungen unserer Werkstatt.

Bei der Gelegenheit fällt mir doch glatt die Bodenplatte wieder ein:


Da liegt auch noch einiges im Argen. Ist der Aufbau in verschiedenen Ebenen ((1) Seitenwand -> (2) Sperrholz über (1) getackert -> (3) Siebdruckplatte über (2) geklebt) eigentlich sinnvoll? Wie ist das denn an dieser Stelle im Original?

Viele Grüße,

Michael

turbokurtla am 17 Apr 2021 11:27:31

Guten Morgen aus der Quarantäne :x
Zuerst, ja ich habe rot und grün verwechselt, gemeint war roter Pfeil. Sorry.
Ein Wort zur Werkstatt, Murkser. :evil:
O.K., jetzt gehts ans Bier verdienen. :D
Schaut gut aus Michael, du kannst den Kleiderschrank drin lassen.
Ich würde die kaputten Hölzer rechts und links der Schrankwand, bis zum sauberen Holz,
stumpf abschneiden und rauspuhlen. Sollte auch unter der Wand entspannt gehen da es dort verfault ist.
Nach dem Austrocknen ( unter dem Styropor ists garantiert patschnass ) kannst du von links neues Holz zum
einkleben reinschieben, also unter der Wand durch.
Ich würde hier später, egal ob Radträger oder nicht, breitere Hölzer einkleben. Also entweder ein Brett
mit 15 cm Breite oder 3 Latten übereinander. Also Styropor zeitnah in der geplanten Breite rausschneiden.
Solltest du die Länge der Hölzer nicht in einem Stück unter der Wand durchbringen, dann teile sie auf 2 Teile auf.
Wenn zum Schluss wieder Dekorplatten drauf sind und alles zusammen verklebt ist, hält das trotzdem super.
Unklar ist mir noch wie es im Eck unten hinter dem Stockbett ausschaut. Schau dir genau an ob du da was machen musst,
du weißt ja mittlerweile von der "guten Arbeit" :cry: der Werkstatt.
Zum Unterboden:
Siebdruckplatten, zumindest stückweise, ist völliger Quatsch. Weiterhin eindringendes Wasser würde halt um diese rumlaufen und daneben für Fäulnis sorgen.
Der Original Aufbau eines Sandwichbodens ist fast immer von oben:
6 - 8 mm Sperrholz
Iso und Rahmenhölzer 25 - 30 mm dick und
unten 2,5 bis 4 mm Sperrholz
Der Unterboden ist fast immer mit dünner, schwarzer Sprühfarbe behandelt.
Dicker Unterbodenschutz ist kontraproduktiv.

Jetzt hab ich nen Fehler gemacht.
Alles zusammen in einer Anleitung,
sind ja nur einmal 5 Bier. :D

turbokurtla am 17 Apr 2021 11:31:55

Tinduck hat geschrieben:Na was denn nun, immer nur light-Beladung und dauernde Feuchtigkeitskontrolle oder keine Probleme?

Immer nur light Beladung, sporadische Messung und nie Probleme Uwe

Da ich ja schon ein alter Sack bin :D und die Kinder schon lang ausm Haus, fahre ich nur zu zweit oder alleine.

turbokurtla am 17 Apr 2021 11:38:03

Vielleicht noch ein Tipp wenn man den Radträger weglassen will :
Ich hab hierbei schon mehrfach mit rostfreien Schloßschrauben die Löcher abgedichtet.
Ca. M 10, Schloss außen und dieses mit Dekalin abgedichtet.
Innen größere Beilagscheibe und ne Mutter, gut auch hier aus V2A.
Hält, ist dauerhaft dicht und man sieht außen nur einige silberne Punkte.
Gruß Kurt

Fledermaus am 17 Apr 2021 17:58:10

Servus Kurt

Schau dir bitte nochmal das 5. oder 6. Bild am Anfang der Geschichte an.

Da geht die Wand nicht über den Boden? Schwarze Masse auf der Seitenwand und oberhalb beginnt erst das GFK, ich sehe da eine offene Fuge, zwischen dem schwarzen und dem GFK.


Also wenn der Michael einige Biere zwitschert bei der Aktion verstehe ich, aber du auch? :D

mvdh am 17 Apr 2021 20:36:35

Fledermaus hat geschrieben:Da geht die Wand nicht über den Boden? Schwarze Masse auf der Seitenwand und oberhalb beginnt erst das GFK, ich sehe da eine offene Fuge, zwischen dem schwarzen und dem GFK.


Meinst du dieses Bild:


Das ist dem seltsamen Aufbau der Bodenplatte nach der Reparatur durch die Werkstatt geschuldet. Man sieht dort als unterste Schicht die Siebdruck- und darüber die Sperrholzplatte. Zu allem Überfluss endet die Sperrholzplatte in der Mitte des Kantholzes der Seitenwand. Erst dann kommen Seitenwand und GFK. Mal sehen, ob ich das - nach Kurts Beschreibung - besser hinbekomme.

Viele Grüße,

Michael

mvdh am 17 Apr 2021 20:45:39

turbokurtla hat geschrieben:O.K., jetzt gehts ans Bier verdienen. :D
.
.
.
Jetzt hab ich nen Fehler gemacht.
Alles zusammen in einer Anleitung,
sind ja nur einmal 5 Bier. :D


Ach, da wollen wir mal nicht so sein. Da schlage ich noch ein paar drauf :)

Viele Grüße,

Michael

Fledermaus am 17 Apr 2021 20:59:50

mvdh hat geschrieben:
Meinst du dieses Bild:



Viele Grüße,

Michael


Ja, das ist die Fuge.

mvdh am 17 Apr 2021 22:43:59

turbokurtla hat geschrieben:Ich würde die kaputten Hölzer rechts und links der Schrankwand, bis zum sauberen Holz,
stumpf abschneiden und rauspuhlen. Sollte auch unter der Wand entspannt gehen da es dort verfault ist.
Nach dem Austrocknen ( unter dem Styropor ists garantiert patschnass ) kannst du von links neues Holz zum
einkleben reinschieben, also unter der Wand durch.


Das Styropor habe ich in Teilen herausgelöst:


Dagegen war das Dekaseal der Kantenleiste eine Freude. Naja. Leider stellen sich mir jetzt wieder einige Fragen:
  • Schneide ich das Holz gerade heraus und klebe die Enden (Kaufe ich z. B. Fichte oder Kiefer?) mit einem geraden Stoß einfach aneinander? Oder muss ich so etwas wie einen Blattstoß machen oder einen Gerberverbinder nehmen? Ein gerader Stoß wäre mir lieber. Ist besser für meine Finger :)
  • Manche Holzlatten sind etwas flacher und nicht direkt auf das GFK, sondern auf eine Aussparung im Styropor geklebt. Das Styropor war in diesem Bereich ziemlich feucht. Nehme ich dort einfach einen tieferen Balken und klebe ihn direkt auf das GFK? Oder muss ich das wieder so herstellen?
  • In unserem Baumarkt um die Ecke gibt es Vebatec Caravan Kleber --> Link. Taugt der etwas?
  • Wie/womit klebe ich denn das neue Styropor richtig fest? Die Rückwand ist ja jetzt ziemlich weich. Oder muss das nicht fest/dicht kleben?

Ach ja, kann ich das alles auf einmal machen oder bricht dann alles über mir zusammen?

Schönen Sonntag,

Michael

Stocki333 am 18 Apr 2021 08:02:15

Hallo Michael
Kurt wird dir wahrscheinlich das selbe sagen.
Aber ich glaube der ist nicht gut geeignet.
Ich kaufe immer den hier. --> Link
Die liefern prompt. nach 2 Tagen war das bei mir im Haus.
Die Hölzer bei meiner Reparatur habe ich in einem 45 Grad Winkel mit einer Billigen Vibrosäge von Lidl geschnitten. Das geht schnell damit. Und beim Fahrradträger eine 2 Leiste dazu geklebt. Die Leiste hab ich mir passgenau Hobeln lassen. Und lass dir gleich mehr machen.
Sonst fröhliches Schaffen Franz

turbokurtla am 18 Apr 2021 09:02:26

Moin
Ja ja ich kenn das. statisch aufgeladenes Styropor. :evil:
- Latten brauchst immer nur gerade, rechtwinklig abschneiden, richtig und gut halten tuts später wenns mit Blech und neuen Dekorplatten verklebt ist
- vielleicht ne zusätzliche Latte drüber oder drunter, oder eben ne breitere
- bezügl. den flacheren Holzstücken, hau alles raus und arbeite immer mit dem gleich dickem Holz
- ganz wichtig, nur mit dem von Stocki verlinkten Kleber arbeiten, der klebt alles, GFK, Holz und Styropor; man muss den auch nicht verpressen sondern das Holzstück nur gleichmäßig leicht andrücken;
- Stück für Stück, Latte für Latte ans GFK ankleben, dann wird die Wand immer fester; man kann mit Latten als Spreizen andrücken oder über 2 feste Latten eine anschrauben und damit ne neue andrücken

vielleicht verdeutlicht das Bild wie ich das meine ...

turbokurtla am 18 Apr 2021 09:15:21

Nochmal, nur den Caravankleber von Technikol/Ruderer verwenden,
ja kein Baumarktzeugs.
Ich denke 4 - 5 Kartuschen sollten bei dir genügen.
Und bevor du den ganz dünn mit Spachtel auf der GFK Wand aufträgst,
unbedingt außen alle Löcher mit Isolierband abkleben. Sonst drückts den Kleber durch und es entstehen häßliche
Flecken. Auch sonst vorsicht bei Berührung, sofort mit Benzin die Hände säubern und nix anfassen, sonst gelbe Flecken die nicht mehr weg gehen.
An den Händen werden die Flecken schwarz, wächst sich aber raus. :D

Geklebtes 1 Tag austrocknen lassen. Dann rausgequollenes abschneiden bevor man einpasst und weiterklebt.

turbokurtla am 18 Apr 2021 09:25:57

Hier noch ein paar Beispiel Bilder wie ich so ausschneide.
Bügelsäge, Cuttermesser und verschiedene Stemmeisen sind mein Handwerkszeug.
Maschinen sind mir zu gefährlich bezügl. Blech oder GFK zu verletzen
und geht auch nicht schneller.





turbokurtla am 18 Apr 2021 09:44:23

mvdh hat geschrieben:Bei der Gelegenheit fällt mir doch glatt die Bodenplatte wieder ein:
Ist der Aufbau in verschiedenen Ebenen ... Wie ist das denn an dieser Stelle im Original?

O.K.
auch hierzu ne Info.
Ich hoffe meine Bilder stören nicht. Sie sollen nur zu besserem Verständnis führen.

Beim Neubau so eines Womos wird als erstes die Bodenplatte aufgesetzt. Meist kommen dann alle Möbel und Einbauten rein,
das ist aber unwichtig.
An diese Bodenplatte werden dann die Seitenwände, die Heckwand und zum Schluss das Dach geschraubt.
Bleiben wir bei Boden/Seitenwand Verbindung.
Hersteller arbeiten hier verschieden. Bei günstigen Mobilen wird meist stumpf verschraubt, bei teuren ist noch ein Falz im Rahmen.
Jedes Fertigteil hat einen umlaufenden Holzrahmen, also jeweils Boden und Seitenwand. Die werden ganz einfach, manchmal mit Dichtmittel dazwischen, miteinander verschraubt.
Diese Schrauben werden i. d. R. mit einer Aluleiste abgedeckt.
Hier mal eine alte Skizze von mir um es zu verdeutlichen ...


turbokurtla am 18 Apr 2021 10:03:27

Kommen wir zu deiner Verbindung.
Ich meine auf deinem Foto diese zu erkennen,
sie sollte so sein wie oben auf meiner Skizze, also ne stumpfe Verbindung.
In diesem Fall sieht man am Unterboden die Stirnseite/das Rahmenholz der Seitenwand.
Ich glaube auch die Dekorplatte der Seitenwand zu erkennen.
Wäre der Boden noch original, würde die Sperrholzplatte des Unterbodens erst danach, also nach ca. 3 cm Richtung Fahrzeugmitte beginnen.
Das ist völlig normal.
Da passiert auch nix bezügl. Spritzwasser von unten, denn das trocknet immer wieder ab.
Im schlimmsten Fall, also bei schlechtem Abtropfen ( Tropfkante ) würden erst nach vielen, vielen Jahren
und nur ganz kleine Teile der untersten Sperrholzplatte etwas anfaulen.
Solange kein Wasser von oben durch die Wand kommt .....

1 = Dekorplatte der Seitenwand
2 = Rahmenholz der Seitenwand
3 = Rahmenholz der Bodenplatte


mvdh am 18 Apr 2021 15:03:10

turbokurtla hat geschrieben:Ich hoffe meine Bilder stören nicht. Sie sollen nur zu besserem Verständnis führen.

Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Mir helfen sie sehr.

turbokurtla hat geschrieben:Wäre der Boden noch original, würde die Sperrholzplatte des Unterbodens erst danach, also nach ca. 3 cm Richtung Fahrzeugmitte beginnen.

Dann versuche ich den Boden wieder in den "Originalzustand" zu bringen. Die neue Sperrholzplatte wird dann im ausgeschnittenen Bereich einfach aufgeklebt und abgedichtet?

turbokurtla hat geschrieben:Ja ja ich kenn das. statisch aufgeladenes Styropor.

Muss das eigentlich komplett abgelöst sein? Auf deinem Foto sieht die Wand so "geleckt" aus. Bei mir kleben noch kleinere Reste Styropor am GFK.

Stocki333 hat geschrieben:Ich kaufe immer den hier. --> Link

Vielen Dank für den Link. Damit habe ich mich jetzt großzügig eingedeckt.

Viele Grüße,

Michael

mvdh am 18 Apr 2021 15:11:42

Von der rechten Seite (Fahrtrichtung links) habe ich jetzt auch Messwerte. Auf dieser Seite ist die Kantenleiste noch dran. Wohl nicht mehr lange:



Das untere Foto zeigt die Heckgarage. Der Boden ist dort weich. Eigentlich war er es auch noch nach der Reparatur im letzten Jahr. Laut Werkstatt ist das aber in Ordnung. Gefühlt ist er jetzt noch weicher. Meine Knie langsam auch :(

Viele Grüße,

Michael

Stocki333 am 18 Apr 2021 15:24:22

mvdh hat geschrieben:Gefühlt ist er jetzt noch weicher. Meine Knie langsam auch :(

Darür ist das knien nicht so hart. Und ist man lange genug verheiratet. Ist man ds ja gewohnt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Franz

turbokurtla am 18 Apr 2021 17:49:14

mvdh hat geschrieben:Von der rechten Seite (Fahrtrichtung links) habe ich jetzt auch Messwerte. Auf dieser Seite ist die Kantenleiste noch dran. Wohl nicht mehr lange:

:lol:
Manche würden jetzt sagen, dass kommt von unten. :D
Ich wusste es da fast immer beide Seiten betroffen sind. :schlaumeier:

turbokurtla am 18 Apr 2021 18:05:22

mvdh hat geschrieben:Muss das eigentlich komplett abgelöst sein? Auf deinem Foto sieht die Wand so "geleckt" aus. Bei mir kleben noch kleinere Reste Styropor am GFK.


Soll schon sauber sein fürs neue Holz.
Mitm Stemmeisen schaben, aber vorsichtig, nicht durch die Wand.
Ich hab mir da mal Werkzeuge selbst gebaut ...




mvdh am 19 Apr 2021 21:20:32

Heute habe ich mir mit der Bodenplatte die Zeit bis zum Eintreffen des Klebers vertrieben. Die Sperrholz- und die Siebdruckplatte habe ich abgenommen. Einige Tackerklammern, mit denen die Sperrholzplatte befestigt war, waren bereits verrostet. Darunter war etwas Feuchtigkeit. An der Heckwand ist ebenfalls noch ein kurzes Stück weich. Um ranzukommen, musste ich die Heckschürze abbauen. Auf dem Foto kann man dieses Stück und die feuchten Stellen ganz gut erkennen. Morgen messe ich die Bodenplatte in dem Bereich. Noch habe ich keine Vorstellung davon, was ich ersetzen muss/soll:


Auf der gegenüberliegenden Seite (Fahrrichtung links) sind die Messwerte ja auch hoch. Der Übergang zwischen der Heck- und der Seitenwand scheint weich zu sein. Leider komme ich da noch nicht ran. Unsere Werkstatt hat auf dieser Seite eine zusätzliche Sperrholzplatte angebracht. Sie geht über das Holz der Heck- und der Seitenwand hinaus und endet auf Höhe des GFK. Dazwischen ist ein Spalt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann macht so eine Platte nur Ärger, oder? Hier ein Foto:


Ich nehme an, dass ich diese Sperrholzplatte abbauen muss. Richtig?

Viele Grüße,

Michael

turbokurtla am 20 Apr 2021 09:57:32

Richtig.
Ist ja bestimmt auch patschnass drunter.
Versuche immer, alle Platten, also die originalen/verfaulten rechtwinklig auszuschneiden.
Dort wo Rahmenteile sind, eben um diese rum schneiden.
Ich benutze hierzu eine dünne Aluleiste mit Löchern drin. Mit nem Winkel anhalten und auf der Seite die weg muss
anschrauben. Dann an der Schiene entlang mit Cuttermesser einschneiden.
Gut ist es immer wenn man eine noch gute Latte mit dem Schnitt mittig trifft.
Dann ist hier später schon eine Holzauflage für die neue Platte.
Wenn man beim Einkleben neuer Platten an deren Ende nur Styropor drunter hat, ist das nicht gut weil du alles abstützen musst.
Ist ringsrum an den Kanten der neuen Platte Holz drunter, kann man diese beim einbauen richtig gut mit nem Tacker festschießen.
Vorher zeichne ich mir an der Plattenunterseite die genaue Lage der Hölzer an, um später nicht ins Styropor zu schießen.






mvdh am 20 Apr 2021 20:45:43

turbokurtla hat geschrieben:Vorher zeichne ich mir an der Plattenunterseite die genaue Lage der Hölzer an, um später nicht ins Styropor zu schießen.

Lustig. Aus dem Styropor habe ich fast die meisten Tackerklammern rausgezogen. Ging schön leicht :) Vielen Dank für die Abbildungen. Sehr anschaulich.

Was mache ich denn an solchen Stellen:


Das ist ein Träger der "Rahmenverlängerung" hinten links (Fahrtrichtung rechts). Die Feuchtigkeit ging fast bis an den Träger ran. Darunter bekomme ich das Sperrholz wahrscheinlich nicht ab. Wird wohl eine L-förmige Ersatzplatte werden. Oder muss das unter dem Träger ebenfalls ab? Wenn ja, wie?

Auf der gegenüberliegenden Seite sieht es unter der Kantenleiste übrigens so aus:


Die Messwerte (ohne Kantenleiste) waren nur im unteren Bereich hoch. Aber das überrascht einen nach dem obigen Foto ja nicht.

Viele Grüße,

Michael

Tinduck am 21 Apr 2021 08:03:07

Jungejunge, das geht ja langsam von Torfstechen in bergmännischen Abbau über.... wünsche auf jeden Fall viel Erfolg bei der Sanierung, mit Kurts Hilfe schaffst Du das. Und hinterher ficht dich nichts mehr an!

bis denn,

Uwe

turbokurtla am 21 Apr 2021 10:28:24

mvdh hat geschrieben:Lustig. Aus dem Styropor habe ich fast die meisten Tackerklammern rausgezogen.

Was mache ich denn an solchen Stellen:


Dann hat dein Vorgänger nichts angezeichnet.

Wie schon gesagt, ich würde um die Rahmenteile rum, hier also L förmig, ersetzen.
Hierbei entstehende Spalte zwischen Holz und Eisen würde ich später mit schwarzem Sika verschmieren.

Sollte es unter der Rahmenauflage total verfault sein, könnte man von oben mit neuem Holz sanieren. Das braucht
dann aber eine gute Verbindung zu guten Hölzern.
Vorher die Schrauben rausnehmen.

Auf dem 2. Bild schaut mir das nach Siebruckplatte aus.

mvdh am 21 Apr 2021 14:22:53

Hinten rechts (Fahrtrichtung links) ist es deutlich feuchter als auf der gegenüberliegenden Seite. Wenn ich mit dem Stechbeitel gegen das Holz drücke, dann kommen richtige Tropfen raus. Auch wenn das Holz feucht ist, so ist es - an den meisten Stellen - trotzdem noch fest. Wie lange dauert es denn erfahrungsgemäß bis das trocknet? Trocknet das überhaupt?



Viele Grüße,

Michael

turbokurtla am 21 Apr 2021 17:13:58

Je mehr Luft rankommt, umso schneller trocknet es.
Wenn alles frei liegt brauchts trotzdem ein paar Wochen.

Fledermaus am 21 Apr 2021 17:17:07

Servus
Ein Ventilator hilft bei der Trocknung.

turbokurtla am 21 Apr 2021 18:02:33

... aber nur wenns offen ist.
Durch Platten durch an nasses Holz geht da gar nix.

Fledermaus am 21 Apr 2021 19:07:59

Srrvus
Da hast schon recht.
Der Luftastausch ist wichtig, alles rundherum mit Planen zugehängt hindert beim austrocknen . Der Ventilator hilft beim Luftaustausch........an der Oberfläche .

mvdh am 21 Apr 2021 20:03:45

turbokurtla hat geschrieben:... aber nur wenns offen ist.
Durch Platten durch an nasses Holz geht da gar nix.


Hmmh, bisher habe ich auf dieser Seite nur den Boden freigelegt. Lohnt es sich, die Innenverkleidung auch abzubauen? Vielleicht nur in der Heckgarage?

Viele Grüße,

Michael

mvdh am 28 Mai 2021 21:29:50

Das zieht sich aber auch...

Mittlerweile bin ich auf dem Rückweg. Zeit, um einige Fotos zu posten und letzte (?) Fragen zu stellen:




Ein bisschen weiter, als auf den Fotos zu sehen ist, bin ich allerdings schon. Jetzt zu meinen Fragen:
  • An der Bodenplatte habe ich die untere Sperrholzplatte mit Caravankleber verklebt und dann mit Tackerklammern in Position gehalten. Die Spalten zwischen den Sperrholzplatten und den "Anbauten" an der Bodenplatte habe ich mit Sikaflex 221 verfugt. Muss ich die Tackerklammern auch einzelnen mit Sikaflex abdichten? Bisher habe ich die Sperrholzplatte und die Tackerklammern nur mir Sprühlack lackiert.
  • Wie befestige ich die Seiten-/Heckschürzen sinnvoll? An der Heckwand habe ich eine Tropfkante aus Aluminium angebracht. Die Heckschürze war vorher mit Sikaflex (?) angeklebt und zusätzlich verschraubt. Der Kleber wurde über die gesamt Länge verteilt aufgetragen. Ist es ausreichend, nur die Schraubenlöcher und die Schraubgewinde mit Dekaseal abzudichten und ansonsten dem Wasser freien Lauf über die Tropfkante zu lassen? Also die Heckschürze nicht über die gesamte Länge abzudichten, sondern nur punktuell an den Schraubenlöchern? Wenn ja, gilt das dann auch für die Seitenschürzen? Sonst bleibt das Wasser doch auf dem Dekaseal stehen und läuft gar nicht ab, oder? Oder muss man die Heckschürze wieder mit Sikaflex 221 ankleben, damit sie während der Fahrt nicht abfällt.
  • An den Seitenschürzen ist wegen deren Form nicht ausreichend Platz für eine - auf die Seitenwand aufgeklebte - Tropfkante. Kann ich diese entweder aus mehreren Lagen Sikaflex 221 an der Kante selbst von unten formen? Irgendwie will ich keine L-förmige Tropfkante von unten an das Rahmenholz kleben und dieses somit vollständig abdichten. Oder ist das kein Problem?
  • Die Kantenleiste habe ich bis oberhalb der Querleiste (die ist neu) abgelöst. Eigentlich wollte ich sie bis hinter die Rundung (Dach) abbauen. Das habe ich wegen verrotteter Schraubenköpfe dann doch nicht gemacht. Hoffentlich war das die richtige Entscheidung. Naja, die vorherige (Butyl?) Dichtmasse und das Dekaseal haben sich am Übergang nicht besonders gut miteinander verbunden. Sind diese Stellen erfahrungsgemäß trotzdem dicht?

Auf den Fahrradträger verzichten wir übrigens vorerst. Die Löcher und das mitgenommene GFK an der Seitenwand habe ich mit einer Epoxidharzspachtelmasse verschlossen und anschließend lackiert.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe und ein schönes Wochenende,

Michael

Fledermaus am 29 Mai 2021 06:25:29

Servus
Zu deinen Fragen, hab ich irgendwie nicht so recht verstanden, wenn mit Sika richtig verklebt ist Bedarf es keiner Schraube.

Kurt wird schon wieder richtig in der Arbeit stecken, vielleicht antwortet er Auf eine KN....?.

Ganz super finde ich das du das Projekt, gegen deine anfängliche Abneigung, jetzt doch Zeit und Möglichkeit gefunden hast es durchzuführen.

Und wie man am Foto erkennt wird es gut.
Ich freu mich für dich.

mvdh am 29 Mai 2021 20:04:11

Fledermaus hat geschrieben:Zu deinen Fragen, hab ich irgendwie nicht so recht verstanden, wenn mit Sika richtig verklebt ist Bedarf es keiner Schraube.

Ich würde die Heckschürze ungern wieder mit Sikaflex 221 ankleben. Das ging wirklich schlecht ab. Ob die Heckschürze das noch einmal aushält, wage ich zu bezweifeln. Lieber würde ich die Heckschürze nur punktuell mit Dekaseal abdichten und das Wasser über die neue Tropfkante ablaufen lassen. Ich will die Heckschürze aber auch nicht während der Fahrt verlieren...

Fledermaus hat geschrieben:Und wie man am Foto erkennt wird es gut.
Ich freu mich für dich.


Vielen Dank! Ohne eure Hilfe hätte ich das sicherlich nicht geschafft.

Schönes Wochenende,

Michael

turbokurtla am 05 Jun 2021 12:05:44

Nix Arbeit.
URLAUB :D
Schaut doch alles sehr gut aus.
Unten alles nur ansprühen. Das andere musst einfach nach Gefühl machen.
Wasser kommt von oben und will nach unten weg.
Was mir nicht gefällt ist die nicht gelöste Kantenleiste in der Rundung. Ich hätte sie bis zur geraden oben
abgemacht und neu eingedichtet.
Gruß von der Nordsee

mvdh am 06 Jun 2021 22:02:37

turbokurtla hat geschrieben:Was mir nicht gefällt ist die nicht gelöste Kantenleiste in der Rundung. Ich hätte sie bis zur geraden oben
abgemacht und neu eingedichtet.


Stimmt. Das war bestimmt ein Fehler. Den habe ich mittlerweile behoben. Ärgerlicher Mehraufwand, aber selbstverursachtes Schicksal.

Vielen Dank und schönen Urlaub,

Michael

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Aufbautür vom Dethleffs XXL 9050 A zieht nicht elektrisch na
Torfstechen hinten Links, mein Wasserschaden im Bürstner
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt