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vor ca. 2 Jahren sind wir über Umwege (T4 und Wohnwagen) auf unser erstes Wohnmobil umgestiegen. Grundsätzlich sind wir mit unserem Rimor Katamarano sehr zufrieden. Leider mussten wir letztes Jahr an mehreren Stellen Feuchtigkeitsschäden reparieren lassen. Seit kurzer Zeit wölbt sich jetzt die Seitenwand hinten rechts auf einer Länge von ungefähr 50 cm und einer Höhe von 10 cm leicht nach außen und bringt das GFK zum Splittern. In diesem Bereich wurde letztes Jahr ein Feuchtigkeitsschaden an der Bodenplatte behoben. Laut Werkstatt war Spritzwasser aus dem hinteren Radkasten die Ursache, da man trotz intensiver Suche keine andere "Quelle" gefunden hat.
Entweder bin ich zu ungeschickt oder man kann das auf Fotos wirklich schlecht erkennen. Naja, vielleicht geht es ja doch:
Tja, wo kommt die Feuchtigkeit her? Die Werkstatt vermutet eine undichte Wasserleitung im Toilettenkasten. Mein Messgerät zeigt in dem Bereich alles mögliche an. Innen ist die Duschwanne und von unten verdeckt eine zusätzliche Holzplatte unter der Bodenplatte in diesem Bereich die Bodenplatte. Während der Reparatur im letzten Jahr sah die Seitenwand wohl in Ordnung aus:
Wie könnte man diesen Schaden beheben? Von unten? Von innen durch das Bad? Von außen durch das GFK?
Blöderweise habe ich heute mehrere "weiche" Stellen von unten entdeckt. Z. B. vorne links in Höhe der Sitzgruppe:
Ich habe jetzt erst einmal die Seitenverkleidung entfernt. Auf dem folgenden Foto kann man die Vorwölbungen vielleicht etwas besser erkennen. Darüber hinaus gibt es richtige Einziehungen im Bereich der Schrauben, die die Seitenwand mit der Bodenplatte verbinden:
An einer Stelle war das GFK so weit aufgeplatzt, dass man relativ leicht einen Blick auf das darunter liegende Holz werfen konnte:
Auf der rechten Seite des Fotos wirkt das Holz sowohl im Bereich der Seitenwand als auch im Bereich der Zusatzplatte unterhalb der Seitenwand trocken und fest. Allerdings war das GFK an der Unterkante nicht mehr fest mit dem darunterliegenden Holz verbunden und hat sich etwas abgehoben.
Auf der linken Seite des Fotos wirkt das Holz im Bereich der Zusatzplatte unterhalb der Seitenwand etwas feucht und weich
Hier ist das entsprechende Foto:
Denkt ihr, dass die Feuchtigkeit ausreicht, um das GFK nach außen zu drücken? Oder kann es noch eine andere Ursache (Kleber gelöst?) dafür geben? Und wo kommt das Wasser her?
Viele Grüße,
Michael
Fledermaus am 21 Mär 2021 18:31:07
Srrvus Die Fotos schauen erschreckend aus, mit deiner Beschreibung, sollte da rasch ein bisschen viel gemacht werden.
Die Schrauben am letzten Foto wurden abgedichtet, könnte schon die erste Ursache für ein bisschen Feuchtigkeit sein, GFK wurde nach der Boden Reparatur wieder verklebt? Oder war schon locker.
Feuchtes Holz entfernen oder dafür sorgen das es trocknen kann solange es sich nicht zersetzt hat. GFK verkleben, damit es sich nicht weiter zurückziehen kann, alle Schrauben abdichten.
Forum nach Torf Reparatur durchsuchen ....
Anzeige vom Forum
soul am 21 Mär 2021 19:11:50
wasserschaden kommt immer von oben, wenn keine wassereintritt von inner zu finden ist. also von dachleiste und fenster. wird viel arbeit alles zu finden und zu reparieren.
mvdh am 21 Mär 2021 21:12:31
Vielen Dank für eure Antworten.
Die Schraubenköpfe auf dem letzten Foto lagen unterhalb der Seitenverkleidung, die großzügig mit Dekaseal festgeklebt wurde. Das Schraubengewinde sieht auf den ersten Zentimetern gut aus. Weiter habe ich sie nicht herausgedreht. Ob das GFK nach der Reparatur wieder verklebt wurde, kann ich leider nicht sagen. Das muss ich in der Werkstatt erfragen.
Die Wassereintrittsstelle habe ich leider noch nicht gefunden:
Von außen kommen neben der Dachleiste und dem "Badezimmerfenster" auch noch die Befestigung der Markise und die Außenklappe der Toilettenkassette in Frage. Macht es Sinn, die potentiellen Eintrittsstellen zu beregnen? Würde das Wasser dann unten ankommen? Wie lange würde das denn ungefähr dauern?
Von innen könnte es vielleicht auch kommen. Mitte letzten Jahres hatten wir Probleme (undicht) mit den Speedfit-Verbindern der Wasserleitungen zwischen dem "Badezimmer" und der "Küche". Aufgefallen ist das dadurch, dass Wasser - je nach Fahrzeugneigung - an den vorderen oder hinteren Ecken herausgetropft ist. Die Reparatur war eine große Freude...
Wie kriegt man denn das Holz wieder trocken? Noch ist es kein Torf.
Viele Grüße,
Michael
Fledermaus am 21 Mär 2021 21:49:28
Es gibt schon mal eine Ursache, die Schuld sein könnte. Und das wird nicht einen Tag gewesen sein
Von innen das Holz freilegen, auch beiden Eingriff überlegen wie wieder Kraftschlüßig verschließen
Hast du ein Messgerät und was ist noch feucht?
Wichtig ist auch das das Wasser ungehindert der Außenwand hinunterlaufen kann, und beim Übergang Wand/Boden eine Abtropfkante ist die verhindert das das Wasser von der Wand am Boden sich Sammelt. Da gibt es ein Foto von dir wo man auf der Ecke zwischen Heckschürze und Seitenschneider einen Silikonwurst sieht, schaut aus ob der ungehindertes ablaufen des Wasser verhindert.
GFK kannst mit Sika ankleben, mit Zwingen und großen Beilagen pressen. Oder gegen die Hausmauer abspreitzen.
Auf dem Foto mit dem Schrauben, da hast mit dem Messer zwei Löcher gemacht. Da ist auf der Bodenplatte das schwarze Zeug drauf, sehe ich zwischen dem schwarzen Zeug und dem GFK kleine Fugen, da könnte auch Wasser eindringen. So könnte das Wasser durch die Kapilarwirkung nach oben gekommen sein und das GFK hat sich dadurch gelöst.
GFK kleben :?: nach dem kleben würde ich das schwarze Zeug durchgehend über das GFK samt einer Bandage und Vorbereitung ( schleifen, grundieren) einen 5cm Streifen machen.
mvdh am 22 Mär 2021 08:18:11
Ist das rissige GFK denn noch zu retten? Oder muss man das neu aufbauen? Sonst kann man die Reparatur vielleicht auch von außen machen. Oder geht das nicht?
Fragen über Fragen.
Vielen Dank für die Tipps und eure Geduld,
Michael
Fledermaus am 22 Mär 2021 11:30:13
Servus Hab ich auch schon überlegt ob ich dir den Tipp geben soll. Kreissäge auf 2mm einstellen und mit Führungslineal einen geraden Schnitt machen.
Wie diese Flächen zumachen? Neues GFK kaufen, oder 0.8mm dickes Alu, wie dauerhaft mit dem alten GFK abdichten. Wahrscheinlich würde ich es so für mich machen. Abschneiden, reparieren, Neue Aluplatte mit 10 cm überlappen über das alte GFK, darüber kleben und eventuell sogar abwinkeln lassen um die Fußboden/Wandanschluss zu überdecken. Farbgleich mit dem alten lackieren.
Ausreichen Sika besorgen.
Ich für mich würde diverse verbleibende Sprünge im GFK vorsichtig leicht öffnen ,Fläche anschleifen, und mit epoxidharz überspachteln, gut bei mir steht epoxi am Lager.
Halt alles auch eine Frage wie es fertig aussieht, soll nicht nur technisch in Ordnung sein, sondern auch für das Auge.
Kenn dein Fahrzeug nicht genau, bei mir ist die Seitenschürze und die Heckschürze nicht zum Fahrzeug abgedichtet, somit läuft das Wasser ungehindert durch. Bei deinen ersten Fotos wurde da versucht abzulichten, ob das richtig ist? Ob das Vorteil oder Nachteil ist?
Auf jedenfalls ist es dein Womo, und du wirst einiges an Zeit und Geld brauchen, und es liegt in deiner Verantwortung,
Noch eines wenn du Holzleisten miteinander verkleben möchtest bei deiner Sanierung, schau dir mal den Kleber ( Leim) an " Beko Fibcom" ist für mich der Kleber wenn es kompliziert und besonders fest werden soll. Den gibt es fü 15, 30, 60min je nach dem wie schnell du bist.
mvdh am 22 Mär 2021 14:07:34
Noch einmal vielen Dank für deine Tipps!
Ich werden mich dann von außen heranwagen. Das einzige Problem ist, dass man die Wassereintrittsstelle vielleicht nicht genau lokalisieren kann. Allerdings erspart mir das den Ausbau der Dusche. Ungeschickterweise ist der gesamte Boden im "Badezimmer" aus einem Stück. So etwas bekommt man wahrscheinlich gar nicht mehr als Ersatzteil.
Eine letzte (wahrscheinlich nicht :wink: ) Frage. Würdest du das so ausschneiden:
Oder unten noch einen "Steg" zum Auf-/Ankleben lassen?
Viele Grüße,
Michael
ralle1967 am 22 Mär 2021 15:06:53
Michael,
wenn ich die Bilder so sehe, kommen mir noch zwei Möglichkeiten in den Sinn. Zum einen könnte die Tür zum Kassettenschacht nicht richtig eingedichtet sein. Zum zweiten, und das ist viel wahrscheinlicher, ist das Wasser an der Seite runergelaufen, hinter die Verkleidung und dann über die Schrauben in die Wand, oder aber dort, wo das GFK aufhört und der schwarze Streifen Sikaflex auf das Holz geschmiert wurde, in die Bodenplatte eingedrungen. Mal ehrlich, diese Bauweise ist Pfusch. Das GFK hätte bis über die Bodenplatte reichen und am besten noch eine Tropfkante ausbilden müssen. Ich vermute mal, die Ecke ist schon mal Teil der von Dir erwähnten Reparatur gewesen?
Grüße,
Ralf
turbokurtla am 22 Mär 2021 15:57:46
Tag Michael An Seitenwänden kommen eigentlich sehr selten Undichtheiten vor weil nur wenig Wasser sehr schnell ablaufen kann. Anders schaut es am Heck aus, besonders oben unterhalb der Rundung kommt meist alles Wasser vom Dach und trifft auf eine Querleiste. Hier vermute ich deine Undichtheit. Stell mal ein Bild vom Heck ein. Sollte es so sein, würde das Wasser erst quer unter der Leiste, im Rahmenholz nach unten laufen und dann etwas nach vorne. Das könnte man mit einem guten Meßgerät und etwas Erfahrung bei GFK leicht von außen ermessen. Bis das sicher ist würde ich keinesfalls am GFK rumschneiden, denn dann wäre da nur die untere waagerechte Leiste nass. Die trocknet wieder und das rissige GFK könnte man mit einer breiteren Leiste abdecken/abdichten. Wichtiger ist die Ursache zu finden, was die Werkstatt ja scheinbar nicht geschafft hat. Gruß Kurt
Fledermaus am 22 Mär 2021 18:04:07
Servus Natürlich nicht die letzte Frage :D das Forum ist dafür ja da. Ich rechne sogar damit das Fotos nach dem Öffnen der Wand kommen und Fragen.
Zu deinem gelben Feld ja so würde ich das machen, und sogar noch länger, so wie ich die Foto gesehen habe, oder Täusche ich mich? Hab mir noch deine Fotos angeschaut, das schwarze Zeug mit dem gfk bildet keine Dichtheit, da dringt sicher Wasser ein.
Entweder mit Winkelblech oder mit Geradenblech mit Abtropfnase verschließen. Ist das verständlich für dich wie ich das meine?
Ursachenforschung wie Kurt das gemeint hat, ist das erste was du machen musst/sollst um eine dauerhafte Reparatur durchführen zu können
Es gibt doch noch eine feuchte Stelle auf der Unterseite? Ist die im Bereich von deinem gelben Balken ?
JStocki am 22 Mär 2021 21:08:46
Ich würde sagen dir ist das Wasser an der Verschraubung der Seitenverkleidung/Fender eingedrungen und hat die untere holzleiste im Laufe der Jahre durchweicht und hat das gfk vom Holz abgelöst. Ich hab letzten Winter an meinem challenger 43 eine ähnliche Reparatur durch. Entferne die Schrauben, öffne von innen die Wand, trenne die holzleiste von unten mit einem multitool und stecheisen heraus. Schneide dir neue leisten zu, klebe sie mit ruderer caravankleber von unten wieder ein und schließe die Wand innen mit sperrholzplatten (diese kannst du auch mit dem ruderer auf dem styropor flächig verkleben. Ich habe dann hinter den fendern als unteren Abschluss noch tropfkanten rundum angebracht. Scheiß Arbeit, relativ überschaubare Kosten, sofern du es selbst machst. Fang einfach mal an. Gruß Jan
mvdh am 22 Mär 2021 21:27:57
Das GFK hätte bis über die Bodenplatte reichen und am besten noch eine Tropfkante ausbilden müssen. Ich vermute mal, die Ecke ist schon mal Teil der von Dir erwähnten Reparatur gewesen?
Das finde ich auch etwas seltsam. Du hast recht: Diese Stelle wurde bereits "repariert". Ansonsten schließt das GFK bündig mit der Bodenplatte ab. Tropfkanten gibt es jedoch nirgendwo. Nächstes Mal :)
Hier folgen Bilder vom Heck, der Querleiste und dem Übergang zwischen Heck-/Seitenwand:
Das könnte man mit einem guten Meßgerät und etwas Erfahrung bei GFK leicht von außen ermessen.
Wahrscheinlich ist die fehlende Erfahrung das Problem. Als Feuchtigkeitsmessgerät habe ich das Trotec BM31. Direkt an der Querleiste sind die Werte deutlich höher als im unmittelbaren Umkreis. Tja, Feuchtigkeit oder Artefakt? Wie misst man denn am sinnvollsten?
Zu deinem gelben Feld ja so würde ich das machen, und sogar noch länger, so wie ich die Foto gesehen habe, oder Täusche ich mich?
Nee. Der Ausschnitt müsste bestimmt noch etwas größer werden. Die Vorwölbung kann man wenigstens ganz gut tasten. Du meinst, dass es am Besten wäre, die Aluplatte ein Stück über die Bodenplatte zu verlängern und dann eine Tropfnase zu "basteln"? Wie macht man das denn dann an der restlichen Seitenwand? Gar nicht? Oder ebenfalls eine Aluleiste ankleben?
Die Wassereintrittsstelle zu finden ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben. In der Werkstatt hat man sie scheinbar nicht gefunden. Dann gehe ich mal auf die Suche!
Vielen Dank und einen schönen Abend,
Michael
mvdh am 22 Mär 2021 21:40:22
Es gibt doch noch eine feuchte Stelle auf der Unterseite? Ist die im Bereich von deinem gelben Balken ?
Meinst du das Foto in Höhe der Sitzgruppe vorne links aus meinem ersten Beitrag? Das ist nicht mit in dem markierten Bereich. Von dieser Art gibt es einige Stellen. Deshalb fürchte ich, dass es leider ein Fass ohne Boden wird. Aber da muss man wohl durch.
Entferne die Schrauben, öffne von innen die Wand, trenne die holzleiste von unten mit einem multitool und stecheisen heraus.
Ungeschickterweise ist innen das "Badezimmer". Der Boden (vorne Waschbecken und Toilette, hinten Dusche) besteht aus einem Teil. Keine Ahnung wie ich das herausbekommen soll, ohne dass es kaputt geht. Von außen durch das GFK wäre mir da fast lieber.
Viele Grüße,
Michael
JStocki am 22 Mär 2021 22:16:12
Ich würde an deiner Stelle glaube ich ehr das Badezimmer ausbauen. Das lässt sich bestimmt irgendwo teilen. Kann mir nicht vorstellen das man das Womo um die Nasszelle herum gebaut hat. Immerhin müsstest du dir keine Sorgen machen das man die ausgeschnittenen sperrholzplatten nach der Reparatur noch sieht. Verschwindet ja dann hinter der Badezimmerverkleidung.
turbokurtla am 23 Mär 2021 08:48:36
mvdh hat geschrieben:Die Wassereintrittsstelle zu finden ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben. In der Werkstatt hat man sie scheinbar nicht gefunden.
... dann folge meinem Rat und du wirst sie finden.
Mach die Querleiste und die Kantenleiste ab Rundung bis unten ab. Untersuche hierbei ganz genau die Schrauben, sollten es verzinkte sein wirst du aufgrund der Intensität des Rostes sehen von wo Wasser kommt. Bei V2A Schrauben sieht man nichts, dafür kannst du jetzt unter der abgenommenen Leiste das Holz sehr gut messen. Wahrscheinlich sieht man durch den Spalt Seite/Heck sogar das Holz. So lässt sich zu 100 % rausfinden ab welcher Höhe Wasser einläuft, oder eben nicht. Gruß Kurt
Fledermaus am 23 Mär 2021 09:54:42
Servus Michael Denn Tipp von Kurt solltest auf alle Fälle nachgehen.....
Und bitte kontrolliere ob der Anschluss zwischen den schwarzen Zeug und GFK überall so ausschaut, das ist eine undichte Stelle
Jetzt bist beim arbeiten, und dann sollte für lange Zeit Ruhe sein.
mvdh am 23 Mär 2021 17:57:22
Hmmh, heute bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich leider weder die Räumlichkeiten noch die Zeit habe, den Feutigkeitsschaden in Eigenarbeit zu reparieren. Traurig und etwas bitter, aber nicht zu ändern.
Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und Ratschläge,
Michael
mvdh am 23 Mär 2021 18:40:32
Eine Frage habe ich dann doch noch: Würde es sich aus eurer Sicht lohnen, noch einmal mit der Werkstatt ins Gespräch zu kommen? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man das letztes Jahr noch nicht sehen/erahnen konnte.
Viele Grüße,
Michael
Fledermaus am 23 Mär 2021 18:54:49
Sprich mit der Werkstatt, vielleicht geht was, oder sie machen dir einen guten Preis.
Kennst keinen Nachbarn der dir das für kleines Geld machen kann.
Oder ein paar Tage Urlaub nehmen und selber machen.
Oder verkaufen als defekt.
mvdh am 23 Mär 2021 19:41:39
Ich habe die Befürchtung, dass ein paar Tage nicht ausreichen, um das vernünftig zu reparieren. Wenn ich die Wassereintrittsstelle finden sollte, dann wird am Ende wahrscheinlich nicht nur die gelb markierte Fläche übrigbleiben. Heute konnte ich wegen des Wetters nicht einmal die Quer-/Kantenleiste demontieren...
Viele Grüße,
Michael
Fledermaus am 23 Mär 2021 19:49:20
Servus Wenn es dir Zeitlich nicht ausgeht hilft alles nichts. Wenn du solche Arbeiten nicht magst geht es nicht.
Wenn du es machen möchtest, wird dir im Forum geholfen und du kennst dich bald selber aus, das wird schon.....
Vielleicht musst noch 4 Wochen warten dann ist auch besseres Wetter..
mvdh am 23 Mär 2021 21:53:23
Fledermaus hat geschrieben:Servus Wenn es dir Zeitlich nicht ausgeht hilft alles nichts. Wenn du solche Arbeiten nicht magst geht es nicht.
Wenn du es machen möchtest, wird dir im Forum geholfen und du kennst dich bald selber aus, das wird schon.....
Vielleicht musst noch 4 Wochen warten dann ist auch besseres Wetter..
Lust habe ich schon. Sehr sogar. Vielleicht muss ich wirklich noch ein bisschen warten.
Viele Grüße,
Michael
mvdh am 23 Mär 2021 21:57:54
Das könnte man mit einem guten Meßgerät und etwas Erfahrung bei GFK leicht von außen ermessen.
Momentan kann ich von außen fast nur Nieselregen messen. Bekomme ich durch die Kunststoffverkleidung des "Badezimmers" ebenfalls zuverlässige Messwerte? Oder macht das keinen Sinn? Da regnet es wenigstens nicht rein. Noch nicht :wink:
Viele Grüße,
Michael
Fledermaus am 23 Mär 2021 22:17:48
Servus Messen kannst auf alle Fälle. Ob die richtigen% rauskommen ist für das erste relativ egal. Einfach mal anfangen eine Wand oben unten mitte seite.... die nächste.... der Boden... die Möbel... die Decke.. in denn Ecken rund um Fenster Klappen....
Aufschreiben eintragen in Skizze...
Vergleichen der Werte, sollte überall der gleiche Wert sein. Unterschiede in denn Werten entsteht durch Unterschiede in der Wand, Metallteile oder Verbinder,.... Kabel....Feuchtigkeit....
Jetzt beginnt es mit der Interpretation und das " aha Erlebnis "
Metallenen sind geradlinig Kabel auch Wasser Feuchtigkeit ist eher rund und zieht mit denn Holzteilen auch wieder gerade Linien....
turbokurtla am 24 Mär 2021 08:45:12
mvdh hat geschrieben:Bekomme ich durch die Kunststoffverkleidung des "Badezimmers" ebenfalls zuverlässige Messwerte?
Nein
Stocki333 am 24 Mär 2021 10:17:23
Hallo Michael Mein Chauson schaut von hinten ähnlich aus, wie deiner. Bei mir war die obere Querleiste undicht. Schaden ähnlich wie bei dir. Wenn auch nicht so weit nach vorne, wie bei dir. Die obere Ouerleiste war so montiert das die Unterkante der Leiste mit der oberen Dachhaut abgeschlossen hat. Rechte Seite.War somit das Anfang vom Ende. Wenn du mit den Feuchtigsmessgerät einen Vergleich ziehst zwischen links und rechts. Hast du mal einen ersten Anhaltspunkt. Wo etwas angeschraubt ist sind Blechstreifen eingearbeitet Ob das bei dir auch so ist weiß ich nicht. Aber die werte gehen dort massiv nach oben. Aber das sind nur kurze Stücke. Sind die werte nahezu gleich. Ich würde die Serviceklappe ausbauen. So siehst du sofort was Sache ist. Ich habe vor kurzen ein Alkovenfenster neu abgedichtet. Dss ist eine Arbeit von 2 Std. Und die war Eingeklebt. Zur Reparatur der Seitenwand vieleicht mal eine Idee. Gfk bekommst du in allen Farben und Stärken. Auch weiß eingefärbt. Alten Teil rausschneiden. Durchgehenden Streifen aufkleben. besorg dir ein Leiste ähnlich der Querleiste. Die gibst du über die Schnittkante. Wer nicht weiß, das das nicht Orginal ist. kommt nicht drauf. Viel Erfolg ganz gleich wie du dich entscheidest. Franz
Stocki333 am 24 Mär 2021 10:24:22
Was mir noch aufgefallen ist. Über der Stoßstange ist eine Aluleiste. Die schaut aber nicht Original aus. Bremsleuchte und Kamera sind oft auch ein Eintrittspunkt. Diese Teile rausnehmen und dort kontrollieren ob das dort Feucht ist. Das ist der geringste Aufwand. Wenn dort der Fehler ist. kannst du immer noch entscheiden ob du das verkaufst oder das Weiter reparierst. Franz
mvdh am 24 Mär 2021 16:09:06
Heute konnte ich wenigstens von außen messen und habe dabei gefühlt 2 km auf dem GFK zurückgelegt. Das Trotec BM 31 zeigt einen Bereich von 0-100 an. Ich habe nur die höchsten Messwerte in die Bilder eingetragen:
Auffällig finde ich am Heck die folgenden Werte:
- 36 an der Querleiste oben rechts - 56 unten rechts - der Bereich rechts vom Fahrradträger - der Bereich unterhalb des Fahrradträgers (bei den 47-50-48-Werten [links] schlägt allerdings der Metalldetektor an)
An der Seite finde ich fast alle Werte auffällig.
Kann einer von euch ein Muster erkennen? Wo muss ich denn überall ran:
- Quer-/Kantenleiste? Dafür darf es aber nicht regnen... - Serviceklappe? - Übergang Heckwand/Seitenwand/Bodenplatte?
Tja, wo ist das Wasser denn eingetreten?
Mir ist nicht ganz klar, wo man am besten anfängt. Badezimmer ausbauen und die Innenverkleidung herausschneiden? Oder erst einmal eine "Probebohrung" im Bereich des Fahrradträgers?
Viele Grüße,
Michael
mvdh am 24 Mär 2021 16:12:11
Über der Stoßstange ist eine Aluleiste. Die schaut aber nicht Original aus. Bremsleuchte und Kamera sind oft auch ein Eintrittspunkt.
Das liegt wahrscheinlich an meinen Fotokünsten: Die Stoßstange ist ein mehr oder weniger sprödes und rissiges Plastikteil. Rund um die Bremsleuchte und die Kamera scheint es trocken zu sein.
Viele Grüße,
Michael
Stocki333 am 24 Mär 2021 16:27:16
Schaut verdaächtig aus, das die Abdichtung des Fahrradträgers defekt ist. Runter damit und die schraubenlöcher und Schrauben anschauen. Sind die Schrauben durchgeschraubt. Also innen irgendwo unter einer Abdeckkappe. Vermutlich ist dort ein Querträger innen verbaut im Sandwich. hoffentlich. dort kann sich das Wasser seinen waagrechten weg suchen und an der Eckleiste innen zum Boden laufen. Bei mir war innen an der rechten Exkleiste bis zum Boden alles defekt. Franz
Fledermaus am 24 Mär 2021 19:09:02
Servus Gut vom rechten Teil vom Fahrradträger dürfte es nach rechts und nach unten ausbreiten über die Bodenplatte sich auf die rechte Seitenwand vorziehen.
Rechte obere Ecke dürfte beginnen oder kleiner sein.
Kurt ist dafür der richtige Spezialist, hat es auch schon aus seiner Erfahrung geschrieben.
Irgend wie weis ich garnicht wie ich dir das Beschreiben soll wo du anfangen solltest, ....
... einen trockenen Platz beim Bauern oder im Industriegebiet suchen....
Ich will da aber Kurt nicht vorgreifen.... und dir die Motivation nehmen.....
Mal abwarten.... bin auch gespannt was er dir empfehlen wird....
JoFoe am 24 Mär 2021 20:26:51
Moin, bei einem Rimor mit dem Bauj. würde ich wie von Kurt beschrieben die Querleiste und den Radträger mal genauer untersuchen . Allerdings haben die gerne diese unsäglichen Dachluken verbaut aus Italien. Fia .... Diese wurden von oben ins Dach geschraubt mit ca. 16 Schrauben pro . Altersbedingt verziehen sie sich gerne und das Material wird spröde. Desweiteren das Dichtmaterial der Luken anschauen. Nicht zu vergessen die Befestigungen der Markise . Ich hatte bei meinem Rimor einen kleinen Wasserfleck an der Dachluke und habe dann auch alle Sachen neu eingedichtet . Danach war Ruhe .
palstek am 24 Mär 2021 20:37:56
Ich werfe mal die Möglichkeit in den Raum, dass es im Bad selbst eine Undichtigkeit gibt, z. B. an der Duschwanne oder einem Wasserablauf.
Grüße Frank
mvdh am 24 Mär 2021 23:30:07
Werkstatttermine sind offenbar eine Rarität und nur in ferner Zukunft zu bekommen. Ich habe jetzt erst einmal den Badezimmerboden halbiert und die Duschwanne ausgebaut. Das ging erstaunlich gut. Der Duschwannenrand war mit vier Holzpfeilern abgestützt. Deren Schrauben waren zum einen absolut unzugänglich und zum anderen komplett verrostet. Gleiches gilt auch für die Rohrschellen der Gasleitung. Wahrscheinlich gehört da aber kein Rost hin...
Auf den ersten Blick fällt der Übergang zwischen Heckwand, Seitenwand und Bodenplatte auf:
Ich habe noch nicht alle Stellen auf Festigkeit überprüft, da ich meinen Nachtschlaf nicht gefährden wollte :wink: Im Bereich der Serviceklappe verläuft eine Stromleitung entlang der hohen Messwerte. Vielleicht ist das eine Erklärung.
Jetzt muss wohl die Innenverkleidung in Teilen runter, oder? Was mache ich denn eigentlich mit der Gasleitung, wenn die Bodenplatte auch feucht sein sollte? Die stört dann ja.
Schönen Abend,
Michael
turbokurtla am 25 Mär 2021 08:29:42
turbokurtla hat geschrieben:Mach die Querleiste und die Kantenleiste ab Rundung bis unten ab. Untersuche hierbei ganz genau die Schrauben, sollten es verzinkte sein wirst du aufgrund der Intensität des Rostes sehen von wo Wasser kommt. Bei V2A Schrauben sieht man nichts, dafür kannst du jetzt unter der abgenommenen Leiste das Holz sehr gut messen.
Nur so. Richtig messen von außen kann man nur ohne Aluleisten. Das zu ermessene Holz liegt ja genau unter den Leisten und wenn man etwas Abstand vom Alu einhält misst man schon die Isolierung. Das ist nicht gut. Außerdem kann nur bei abgenommenen Leisten das darunterliegende Holz langsam austrocknen. Trotzdem sagen mir deine Werte eine Undichtheit am äußeren Ende der Querleiste, was typisch ist. Wahrscheinlich auch links. Die Werte der senkrechten Leiste variieren durch eingebaute Querhölzer. Trifft ablaufendes Wasser auf ein solches, staut es sich. zieht etwas ins Querholz und es ergeben sich höhere Werte oder Fäulnis. Den Boden habe ich so erwartet, ev. ists links ähnlich. Ich hätte innen erstmal nix ausgebaut, sondern Leisten weg und austrocknen lassen. Dann je nachdem den Boden von unten saniert. Beim Radträger und messen von außen ists ähnlich. du kannst erst an darunterliegenden, eingebauten Hölzern was ermessen. Miss von innen direkt darunter, dann hast wenigsten Sperrholz als Messgrundlage. Gruß Kurt
turbokurtla am 25 Mär 2021 08:33:37
Bezüglich der seitlichen Werte ist es auch hier so das Wasser nach unten läuft. Steht das Auto nach vorne hängend würde Wasser ganz langsam im Holz nach vorne wandern. Für mich völlig logisch, dass es nach längerer Undichtheit dort nass ist.
andwein am 25 Mär 2021 11:42:25
mvdh hat geschrieben:Heute konnte ich wenigstens von außen messen und habe dabei gefühlt 2 km auf dem GFK zurückgelegt. Das Trotec BM 31 zeigt einen Bereich von 0-100 an. Ich habe nur die höchsten Messwerte in die Bilder eingetragen Michael
Entschuldige die Frage: Hast du von außen gemessen??. Das würde ich jetzt nicht unbedingt machen, das ist Quick & dirty. Messe mal von innen. Ich kenne das Trotec nicht, Feuchtemesser sind kaum vergleichbar, aber mit meinem MF 100, der auch bis 99 Digits geht sind Werte bis 50 zwar "unter Beobachtung" zu stellen aber nicht wirklich nass oder Feucht. Das Wetter ist zur Zeit auch nicht unbedingt geeignet für eine Feuchtemessung von außen, da wird leicht auch Oberflächenfeuchte mit gemessen. Oder hast du die Messflächen vorher mal kurz trockengewischt?? Das soll keine Kritik sein, nur praktische Hinweise zur Feuchtemessung um dir eventuelle Falschinterpretationen zu ersparen. Hier habe ich mal meine Erfahrungen zusammen gefasst: --> Link Gruß Andreas
mvdh am 25 Mär 2021 12:50:03
Nochmals vielen Dank für die Aufmunterungen und die hilfreichen Tipps!
Ich hätte innen erstmal nix ausgebaut, sondern Leisten weg und austrocknen lassen. Dann je nachdem den Boden von unten saniert.
Die Dusche haben wir sowieso als zusätzlichen Stauraum genutzt. Jetzt habe ich endlich einen guten Grund, das vernünftig umzubauen. Dann mache ich jetzt erst einmal von außen weiter. Kann ich denn die Heck-/Seitenwand auch von unten reparieren? Das geht doch wahrscheinlich relativ hoch, oder?
Entschuldige die Frage: Hast du von außen gemessen??. Das würde ich jetzt nicht unbedingt machen, das ist Quick & dirty. Messe mal von innen.
Als Kritik fasse ich das nicht auf. Eigene Erfahrung habe ich (noch) nicht. Danke für den Link. Ich habe sowohl von außen als auch von innen gemessen. Die Werte waren von beiden Seiten an den gleichen Stellen hoch. Offenbar gibt es beim Trotec BM31 einen gewissen Interpretationsspielraum: Laut Hersteller-Homepage zeigen Werte über 50 Nässe an, laut Bedienungsanleitung ist das erst bei Werten über 65 der Fall. Naja. Wäre das GFK an der Seitenwand nicht nach außen gewölbt und die Heckwand nicht weich, dann wäre ich bei diesen Werten auch entspannter :D
Viele Grüße,
Michael
mvdh am 02 Apr 2021 11:39:05
Die letzten Tage hatte ich leider nur wenig Zeit.
Außerdem kann nur bei abgenommenen Leisten das darunterliegende Holz langsam austrocknen. Trotzdem sagen mir deine Werte eine Undichtheit am äußeren Ende der Querleiste, was typisch ist. Wahrscheinlich auch links.
Ich habe die Querleiste abgenommen und darunter gemessen. Die hohen Werte an beiden Seiten sind im Bereich der Kantenleiste ("Messfehler" durch Alu):
Die Schrauben saßen recht fest und es war noch reichlich Dichtmasse (Dekaseal?) vorhanden. Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass das Wasser über die Querleiste eingedrungen ist, oder?
Macht es jetzt überhaupt noch Sinn die Kantenleiste abzunehmen oder soll ich von innen weitermachen und die Innenverkleidung der Heck-/Seitenwand abnehmen?
Schöne Ostern,
Michael
mvdh am 04 Apr 2021 10:47:16
Der untere Teil des Wohnmobils steht wahrscheinlich nicht ganz regendicht unter einer Plane. Deshalb habe ich die offensichtlich weiche Stelle mit der defekten Verkleidung von innen im Bereich der Dusche (und nicht entlang der Kantenleiste von außen) freigelegt. Ein größeres Stück Innenverkleidung war so weich, dass es mir ohne größere Gegenwehr entgegen kam:
Insbesondere an der linken unteren Bildecke war die Innenverkleidung der Heckwand auf der Rückseite feucht. Man kann das auch an der braunen Verfärbung des Styropors erkennen. Das hochkant verlaufende Holz an der Heckwand ist im oberen Teil des Bildes wieder trocken und fest. Das gleiche gilt für das kurze Stück Querholz, das man ebenfalls im oberen Teil des Bildes sieht. Den bisher festgestellten weichen Teil auszubauen und zu ersetzen sollte kein allzu großes Problem sein. Mir bereitet allerdings Sorge, dass ich immer noch nicht weiß, wo das Wasser eigentlich herkommt.
Kann man aus der Kombination aus Messwerten und dem Bild des Innenraums Rückschlüsse auf die Wassereintrittsstelle ziehen?
Schöne Ostern,
Michael
Stocki333 am 04 Apr 2021 17:23:10
Schaut aus als die wenn die Kantenleiste undicht ist. Aber eine andere Frage dazu. Dein Fahradträger, ist der nicht durchgeschraubt. Wenn der nicht durchgeschraubt ist. Liegt ein Waagrechtes Kantholz dort eingebaut. Das könnte dann dafür sorgen das das Wasser zu der Leiste fliest und dort sein Werk beginnt. Mein Chausson schaut aussen genau so aus wie deiner. Auch die Klammern, die man sieht innen. sind bei mir genau so vom Aussehen. Ich würde die Kantenleiste abnehmen, und neu machen. Du brauchst die Gummi dazu, wenn welche darunter sind. Das alte Dekalin runter zu bringen, das ist Strafverschärfung. Vom Gummi. Und schau dir ganz genau die andere Seite an. Ich habe damals auch nur die rechte Seite repariert. Und die linke Kanteleiste nicht neu eingedichtet. Aber an der Rundung oben, wurde es undicht. 2 Jahre später durfte ich dort wieder Reparieren. Schau dir die Stöße von der Kantenleiste an. Oben. Ob sich dort nichts löst beim Stoß. Die Stoßkanten der Kantenleiste muß fest sein. Das war mein Eintrittspunkt, links, des Wassers und lief bis zum Boden an der Heckwand runter. Rundung oben war bereits leicht torfig. Und innen an der Kantenleiste wurde es schwarz. Und die Rückwand wurde komplett erneuert, mit Verstärkungen für den Träger. Das geht so schnell. Habe das nicht für möglich gehalten. Franz
mvdh am 04 Apr 2021 22:19:39
Schaut aus als die wenn die Kantenleiste undicht ist. Aber eine andere Frage dazu. Dein Fahradträger, ist der nicht durchgeschraubt.
Der Fahrradträger ist innen an einer Gegenplatte befestigt. Wahrscheinlich werde ich den auch abnehmen müssen. Die Kantenleisten schaue ich mir noch einmal genau an. Auf den ersten Blick sehen sie allerdings ganz gut aus. Naja, große Freude bereitet das Ablösen wahrscheinlich wirklich nicht.
Heute habe ich die Bodenplatte freigelegt. Zuerst musste ich ein zusätzliches Brett entfernen. Ich weiß gar nicht mehr genau, ob das auch schon vor der Reparatur im letzten Jahr dort befestigt war. Die Seitenwand ist im Bereich des Hecks und unterhalb der Serviceklappe feucht und weich. Im Bereich des Hecks ist auch die eifrig getackerte Holzplatte feucht. Etwas seltsam sieht die Holzplatte schon aus:
Viele Grüße,
Michael
Stocki333 am 05 Apr 2021 08:07:19
mvdh hat geschrieben:
Insbesondere an der linken unteren Bildecke war die Innenverkleidung der Heckwand auf der Rückseite feucht.
Hallo Michael Wenn ich mir das Foto betrachte. Aussen muß die Kantenleiste sein. Zieh das Keder raus, dahinter sind die Schrauben. Denke du wirst dort eine Überrschung erleben. Wenn das stehende Kantholz weich ist, können die Schrauben nicht halten. Aber als Beruhigung: das eindichten inkl. Abnehmen eines WOMOs brauchte ich 2 Tage zu zweit. inkl. neuer Bohrungen in der Kantenleiste. Die sind bei mir im Orignal alle 20 cm. Böse Zungen behaupten, das ist das Ende vpm Anfang. Deine Unteransicht schaut aus wie bereits 2 mal repariert. Ohne Ursachenbeseitung. Bei mir ist der Boden auch ein Sandwich. Sperrholz - Styropor - Sperrholz. Dazwischen Kiefernleisten. Alles krumme Masse. Hab mir die passend hobeln lassen. Damals habe ich Alles von Innen repariert. Unten mit Caravankleber das Sperrholz passgenau geschnitten. Eingesetzt , verklebt. Dann von innen aufgebaut. Die defekten Kiefernleisten mit einem Vibroschneider rausgeschnitten. Die Schnittkanten als Schäftung geschnitten. Innen wieder das Sperrholz passgenau eingesetzt. Mußt du aber mit Stützen abspannen. Der Kleber quillt leicht auf, und überbrückt damit Ungenauigkeiten. Und hält wie der Teufel. --> Link Hier siehst du, wie ich das mit den Stützen gemeint habe. --> Link Franz