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Moppel GSE 2700 und Elektrofachkraft 1, 2


KRUMMer am 28 Mär 2021 00:10:05

Hallo "Moppelfreunde",

bevor wir o.g. Ding demnächst in Betrieb nehmen, hoffe ich folgende Stelle in dessen BA hier im Forum klären zu können. Dort steht:
"Beim Anschluss von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbe-dingt eine Elektrofachkraft zu Rate zu ziehen."
Warum? Das steht dort nicht, allerdings mag ich auch nix verkehrt machen.

Da mir per Suchfunktion zwar 31 Betreffs zum Thema Moppel angezeigt werden, so finde ich doch nichts Konkretes, was mir als E-Laie spontan helfen könnte. Ist eine unregelmässige Sinuswelle das Problem und ich bräuchte einen "cos-Moppel" parallel? :nixweiss:
Bitte lasst mich nicht dumm sterben bzw. kann mir jemand mitteilen, ob ich da für eine gefahrlose Nutzung vorher ein Zusatzgerät dazwischen schalten/stecken muss?

Mit freundlich fragendem Gruß
"KRUMMer-Uwe"

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wolfherm am 28 Mär 2021 01:41:41

Na ja, es könnte schon weh tun, wenn du da was falsch machst. Oder auch tödlich enden.

tonoba am 28 Mär 2021 01:49:54

wolfherm hat geschrieben:Na ja, es könnte schon weh tun, wenn du da was falsch machst. Oder auch tödlich enden.


Tolle Antwort,
was sagt das dem Fragesteller.....???
Keine helfende Antwort zu dem Thema, nur mal was schreiben, oder?

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wolfherm am 28 Mär 2021 01:55:50

Der TE fragte doch nach der Elektrofachkraft. Oder? Da habe ich ihm geschrieben, warum das Sinn macht. Ob er ein Zusatzgerät braucht, weiß ich nicht. Ich bin keine Elektrofachkraft. .



PS: Ich muss nicht nur mal so was schreiben...... :D

Wuidsau am 28 Mär 2021 06:56:58

Es geht um den Anschluß mit PE, Erdung, FI/Isoüberwachung.
Ist dieselbe Thematik wie der WR Anschluß an mehrere Steckdosen.

Deswegen Anschluß nur von jemandem der sich damit auskennt!

KRUMMer am 28 Mär 2021 08:25:25

Wuidsau hat geschrieben:Es geht um den Anschluß mit PE, Erdung, FI/Isoüberwachung.
Ist dieselbe Thematik wie der WR Anschluß an mehrere Steckdosen.

Deswegen Anschluß nur von jemandem der sich damit auskennt!


Danke Charly!
Von erforderlicher Erdungsmassnahme wird auch in der BA geschrieben, von PE (?) oder einem Fehlerstromschutz nichts.
Habe auch keine Ahnung wie der aussehen sollte/könnte.
Bestimmt kann mir da der eine oder andere Moppelnutzer sagen, wie er das macht ohne jedesmal einen "Auskenner" vorher zu fragen.
Es muss sich ja wohl um eine einmalige Massnahme handeln, die da erforderlich ist, oder?
Zumindest hoffe ich das!

Wuidsau am 28 Mär 2021 08:42:56

Meist hat das Aggi genauso wie ein WR das Delta Netz als Grundlage.
Zusätzlich haben die kleinen drehzahlvariablen Modelle den Inverter, also einen WR, integriert.
Somit genau die identischen Probleme wie die WR.
Was wird angeschlossen? Wie soll das Aggi genutzt werden (welche Netzform, IT, oder TN-S)?
Danach richtet sich der Fehlerschutz.
D.h. Isoüberwachung oder FI sind damit Pflicht, genauso wie bei WR.
Genau das steht in der BDA, deswegen der Hinweis.

KRUMMer am 28 Mär 2021 09:01:44

Wuidsau hat geschrieben:Zusätzlich haben die kleinen drehzahlvariablen Modelle den Inverter, also einen WR, integriert.
Somit genau die identischen Probleme wie die WR.
...
D.h. Isoüberwachung oder FI sind damit Pflicht, genauso wie bei WR.


Danke für diese Zusatzinfo, Charly!
Heisst das jetzt im Klartext, dass ich ein ungeeignetes Moppel gekauft habe oder ist das ein grundsätzliches/generelles Moppelproblem?

Mit abermals freundlich fragenden Grüßlis
"KRUMMer Uwe"

Wuidsau am 28 Mär 2021 09:13:52

Das hat jeder Moppel.
Alle mit variabler Drehzahl sind mit Inverter ausgerüstet.

Die Großen mit Festdrehzahl (1500 oder 3000 Umdrehungen) haben auch die analoge Innenbeschaltung, dann meist Stern bei Drehstrom. Problematisch kann Schieflast sein.

Spezialfälle sind auch im Dreieck verschalten, kommt ganz auf den Verwendungszweck an.

Gast am 28 Mär 2021 09:37:23

KRUMMer hat geschrieben:"Beim Anschluss von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbe-dingt eine Elektrofachkraft zu Rate zu ziehen."
Warum? Das steht dort nicht, allerdings mag ich auch nix verkehrt machen.

"KRUMMer-Uwe"

Hallo Uwe, es wurde ja schon einige Hinweise gegeben.

Was du noch verraten solltest ist was du genau damit vor hast?

Ein "Moppel" ist ja erst einmal nur ein Benzin betriebener mobiler Stromerzeuger an dem man EIN Gerät anschließen kann um es Netz unabhängig betreiben zu können.

Wenn du also "auch" das ganze Wohnmobil damit speisen möchtest solltest du eine Elektrofachkraft heran ziehen der sich deine Installation im Womo mal anschaut zu deinem Vorhaben.

Zum Betreiben des Womo ist ein Generator mit Festinstallation im Womo die erste Wahl, da wird das alles passend bereit gestellt.

womo-2 am 28 Mär 2021 10:19:58

Zusatzfrage eines Ahnungslosen:
Wird nicht einfach der Landstromanschluss an den Moppel angesteckt?

Gast am 28 Mär 2021 10:44:16

womo-2 hat geschrieben:Zusatzfrage eines Ahnungslosen:
Wird nicht einfach der Landstromanschluss an den Moppel angesteckt?

Dafür schreibt halt der Hersteller den Passus:
"Beim Anschluss von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbe-dingt eine Elektrofachkraft zu Rate zu ziehen."

Ob man den Hinweis umgeht und schaut ob es auch so klappt kann doch jeder selber entscheiden.

Die Tatsache das sich, gerade hier im Forum, einige ihren Moppel genau so betreiben macht es nicht "Richtig". Nicht nur dem Leihen ist anzuraten sich darüber zu informieren was "Mobile Stromerzeugung" für sein Wohnmobil bedeutet.

andwein am 28 Mär 2021 11:45:55

Ich versuche mal eine vorsichtige Antwort:
Dein Generator ist eine "Ersatzstromquelle" und leider mit zwei Steckdosen und keinem FI ausgerüstet. Er darf deshalb gar nicht über die CEE Anschlussdose ins Womo Netz eingespeist werden, egal was andere mit anderen Geräten (nur eine Steckdose) machen.
Abhilfe kann man schaffen, aber das muss dir ein Fachmann vor Ort am Womo und mit Untersuchung deines gewünschten Moppels GS 2700 beantworten.
Gruß Andreas

Energiemacher am 28 Mär 2021 11:51:01

Moin,

also wenn man es nicht als 230V Versorger für das Womo nutzt, sondern nur ein Ladegerät betreibt um die Aufbaubatterie damit zu laden sieht die Welt schon besser aus.


Grüße

Wuidsau am 28 Mär 2021 12:55:11

Ja, wie beim WR. 1 Gerät ist ok.

Wird ein einzelnes Gerät genutzt, hier dann das 230V Ladegerät (nicht das 12V integriert mit max 8A), so kann man bei Li mit max. Ladestrom wenige Stunden laden und die Akkus in einen gesunden Bereich bringen. Den Rest übernimmt die PV.

Und spart Betriebszeit.

luketappe am 28 Mär 2021 13:34:03

Ehrlich gesagt glaube ich, dass 99% aller Moppel an die Landstrom Einspeisungssteckdose angeschlossen werden und sich keiner darüber Gedanken macht, oder einen Erdungsspieß in den Boden haut. So habe ich es wenigstens immer gesehen. Wenn was passiert? Dann natürlich blöd, aber man hat auch noch nichts von 100 Toten Moppelbesitzern gehört

Gast am 28 Mär 2021 14:16:02

luketappe hat geschrieben: aber man hat auch noch nichts von 100 Toten Moppelbesitzern gehört

Vor einigen Jahren hat die breite Masse hier auch nix von "modifizierter Sinus Welle" gehört. Heute kann dir jeder zweite einen Vortrag davon erzählen wie wichtig das ist.... und die wenigsten haben das tatsächlich gelernt oder haben Tote zu beklagen.

Der "Glaube" gehört aber nicht in die Elektrotechnik, den lassen wir in der Kirche und Politik :mrgreen:

andwein am 28 Mär 2021 15:40:29

Wuidsau hat geschrieben:Ja, wie beim WR. 1 Gerät ist ok.
Wird ein einzelnes Gerät genutzt, hier dann das 230V Ladegerät (nicht das 12V integriert mit max 8A), so kann man bei Li mit max. Ladestrom wenige Stunden laden.

Dann braucht man aber keinen 2,7kW Moppel, dann genügt auch dieser "Moppel Man" Selbstbau: --> Link
Gruß Andreas

Gast am 28 Mär 2021 18:26:52

Hallo Krummer Uwe,

Ich will mal auf deine Frage eingehen. Da dein Fahrzeug BJ 2017 ist, sollte eine korrekte Installation mit CEE Eispeisedose und FI Schalter im Womo vorhanden sein.
Meiner Meinung nach kannst du damit den Generator ohne Bedenken an die Landstrom-Einspeise-Steckdose anschließen. :wink: Nicht ganz normgerecht, vergleichbar mit dem CE-Schuko-Adapter.

Optimal und Normgerecht wäre es, wenn du die Doppelschukosteckdose am Moppel gegen eine CEE-Steckdose austauscht und dir zusätzlich vom Pot-Ausgleich des Womo (Massepunkt) ein flexibles, grüngelbes, einadriges Kabel mit 10 mm2 zum Anschluspunkt "Erdschraube" am Moppel ziehst. Der Moppel sollte sinnvollerweise direkt am Womo stehen.

Und eines ist noch wichtig : Nicht ZU VIEL in Foren lesen. Das verwirrt nur.

Gast am 28 Mär 2021 19:16:40

...Der Moppel sollte sinnvollerweise direkt am Womo stehen...


Tja, da kommt dann wieder der Lärmfaktor und die Störung der Nachbarn aufs Tablett.

Tinduck am 28 Mär 2021 20:03:13

andwein hat geschrieben:Dann braucht man aber keinen 2,7kW Moppel, dann genügt auch dieser "Moppel Man" Selbstbau: --> Link
Gruß Andreas


Das Teil ist ja witzig, aber 30 A Ladestrom? Fast 7 Stunden Betrieb, um ne 200 Ah LiFePO wieder voll zu bekommen? Da sollte das Ding besser verdammt leise sein...

bis denn,

Uwe

KRUMMer am 28 Mär 2021 21:51:04

pfeffersalz hat geschrieben:Hallo Krummer Uwe,
Da dein Fahrzeug BJ 2017 ist, sollte eine korrekte Installation mit CEE Eispeisedose und FI Schalter im Womo vorhanden sein. Meiner Meinung nach kannst du damit den Generator ohne Bedenken an die Landstrom-Einspeise-Steckdose anschließen. :wink: Nicht ganz normgerecht, ...
Optimal und Normgerecht wäre es, wenn du ...


An pfeffersalz: Du machst mir Hoffnung, denn du hast recht, dass FI und CEE-Aussendose bei mir serienmässig vorhanden ist. Damit dürften die Bedenken von Andreas/andwein wegen der Doppeldose am Moppel eigentlich (fast) vom Tisch sein und das Stimmungsbarometer wieder kräftig steigen. Bis zur erwähnten Isolationsüberwachung. Brauche ich diese noch zwingend bzw. ist die überhaupt relevant, wenn ich "anständig erde"? (Habe jetzt keine Ahnung wie doof diese Frage ist!) Könnte ich den erwähnten Querschnitt auch mit 4x2,5mm Kabeln erreichen?, denn solche hätte ich noch im Keller rumliegen.
Und wegen dem ZU VIEL in Foren lesen: Stimmt, das ist oft die reinste Zeitvernichtung. Deshalb freue ich mich über jede "spannungsfreie, zweckgebundene Einspeisung", die mich einer aktuellen Problemlösung näher bringt.

An nethunter und Energiemacher: Danke für euere Hinweise, Einschätzung bzw. Gefährdungsbeurteilung
An Holger: Womo samt Moppel steht einsam auf einem Waldgrundstück und eine Lärmbelästigung bewegt sich wohl in der gleichen Größenordnung, wie die durch Motorräder erzeugte auf der 250m entfernten Landstrasse. Nachbarn gibt's keine, die Ärger machen könnten - hosianna!

LG "KRUMMer-Uwe"

WomoToureu am 28 Mär 2021 22:26:11

KRUMMer hat geschrieben: Deshalb freue ich mich über jede "spannungsfreie, zweckgebundene Einspeisung", die mich einer aktuellen Problemlösung näher bringt.

Wenn Du an Deinem Stromerzeuger eine CEE Steckkupplung oder Steckdose hast wäre das ok. Hier muss dann der Schutzleiter mit einem der Spannungsführenden verbunden sein.
Diese sind dann N und PE und müssen eigendlich über einen 6 mm2 Leiter geerdet werden.

Wenn Du es nicht weitersagst, dass ich es Dir gesagt habe, nimmt ein 1,5 mm2 und einen Zelthering das wäre ok für die notwendige Erdung. ( entspricht aber nicht den Vorschriften )

Aber ist absolut sicher, imWohnmobil kommt wie beim Landstrom N dort an wo er soll, PE ist ebenfalls vorhanden, L1 ( Außenleiter auch ) Der Fehlerstromschutzschalter funktioniert, das Fahrzeuggehäuse ist absolut PE und auch alle Geräte die über die PE Verbindung angeschlossen sind. Ebenfalls hast Du einen Potentialausgleich zur Erde und selbst eine Gabel würde den 30 mA FI auslösen lassen, für den Fall das eine Spannung zwischen Fahrzeug und Erde besteht. ( was sehr unwahrscheinlich aber nicht völlig ausgeschlossen ist )

Da ich Deinen Stromerzeuger nicht kenne, sollte er aus Kunstoff sein ( Schutzisolierung ) ok, ansonsten muss dieser mit PE verbunden sein, also ebenfalls Potentialmäßig an dem PE Anschluss der CEE liegen.

Gast am 29 Mär 2021 08:20:47

Nach dem vorstehenden Post kann ich nur nochmals an das Nicht ZuViel in Foren Lesen appellieren.

Der Kollege schlägt allen ernstes vor, die Schutzisolierung des Generators aufzuheben?

fschuen am 29 Mär 2021 08:34:17

Schon mal einen FI verbaut, eine Steckdose gesetzt oder einen neuen Stecker an ein Gerät montiert? Und mal geschaut, was der Hersteller zu diesen frei verkäuflichen Gerätschaften sagt? Montage nur durch eine zugelassene Elektrofachkraft ... was soll er auch anderes schreiben? Womos sind vielfältig und können auch von 1960 sein, da würd ich das schon aus Haftungsgründen in die BA schreiben.

Die Hauptgefahr von Moppeln kommen von den Abgasen. Aber auch, wer seinen Moppel mit Benzin von der Tanke (statt Alkylatbenzin) betreibt, darf hier gar nicht mitreden, wegen völlig fehlendem Gespür fürs Risiko. Dem Dutzend Stromtoten stehen Hunderttausende jährliche Krebserkrankungen entgegen.

Gruss Manfred

Gast am 29 Mär 2021 09:20:25

pfeffersalz hat geschrieben:Nach dem vorstehenden Post kann ich nur nochmals an das Nicht ZuViel in Foren Lesen appellieren.


Oder halt nicht so viel schreiben, ist auch ein Lösungsansatz. :ja:

rolfk am 29 Mär 2021 10:16:50

Ich verstehe den Sinn und die Detailliertheit von Normen.
Ich sehe den sicherheitstechnischen Aspekt dahinter.

Ich lese die unendlichen Diskussionen darüber in diesem Board, unabhängig von einer Praxis, die im Wohnmobil herrscht im Unterschied zum vielzitierten Moppelbetrieb der Feuerwehr.

Und dann denke ich an meine Besuche von Nachtmärkten in China, Malaysia und Singapur, wo jeder, wirklich JEDER Stand einen eigenen Moppel laufen hat und damit Kochplatten, Licht und was weiss ich versorgt. Über viele Vielfachsteckdosen.

gastino am 29 Mär 2021 11:35:31

KRUMMer hat geschrieben:Hallo "Moppelfreunde",

bevor wir o.g. Ding demnächst in Betrieb nehmen, hoffe ich folgende Stelle in dessen BA hier im Forum klären zu können. Dort steht:
"Beim Anschluss von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbe-dingt eine Elektrofachkraft zu Rate zu ziehen."
Warum? Das steht dort nicht, allerdings mag ich auch nix verkehrt machen.


Das steht ja schon im Satz drin: Es geht um die (fehlende) Erdung und die dadurch unter Umständen ausgehebelten Sicherheitsmaßnahmen. Der Hersteller möchte vermeiden, dass Du zum (alleinigen) Erdleiter wirst, wenn unglückliche Umstände eintreten.

Ohne Erdung liegen N als auch PE (der Schutzleiter) auf irgendeinem Potential != Erde. Der Schutzleiter wird also eher nicht wie vorgesehen funktionieren. Liegt also in dem Falle ein Leiter (L oder auch N, weil nicht über Erde verbunden) an einem Metallgehäuse und hat das WoMo keine FI-Schutzschalter, wirst Du dann beim Anfassen des Metallgehäuses zum alleinigen Erdleider, ohne dass sich die (hoffentlich verbaute!) Sicherung unbedingt dafür interessieren müsste.

Da muss nicht unbedingt etwas passieren, je nachdem, wie sich sich Übergangswiderstände Richtung Erde so konkret in dem System gestalten, dessen Teil Du dann ja verhängnisvollerweise geworden bist. Aber es kann auch weh tun.

ConducteurCC am 29 Mär 2021 12:20:31

KRUMMer hat geschrieben:"Beim Anschluss von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbe-dingt eine Elektrofachkraft zu Rate zu ziehen."
Warum?


Das steht deshalb da, weil der Hersteller keine Lust hat, für irgendwelche Gefahren/Schäden, die durch den Anschluß durch 'dumme' Nutzer entstehen, verantwortlich gemacht zu werden. Wie auch bei allen WR und ähnlichem. Dem Hersteller ist es ziemlich egal, wer da wie was mit macht, Hauptsache, er wird für entstehende Schäden nicht regresspflichtig gemacht. Sonst hat der keinen Grund! Denn den interessiert meist nicht die hundert verschiedenen Anschlußrichtlinien aller möglichen Länder. Und das ist nicht nur ein Thema der Erdung, sondern auch und insbesondere des Personenschutzes, was wesentlich mehr ist als nur einfach mal 'ne Erde anzuklemmen.

Da gibt es jetzt eigentlich nur drei Lösungswege:

- Entweder ignoriert man die rechtsgültigen Personenschutz-Sicherheitsrichtlinien und bastelt sich irgendwas was zusammen, wie hier ja reichlich angesprochen/empfohlen wird, weil ja die Sterblichkeitsrate überschaubar ist, oder

- Man holt sich jemanden, der die entsprechenden Einrichtungen einbaut oder den Einbau begleitet und der nicht nicht nur weiß, wie man "Personenschutz" schreibt, sondern die entsprechenden Netzformen kennt und die notwendigen Maßnahmen durchführt, also eine 'Elektrokraft', oder

- Man ist selber Fachmann und macht das was zumindest einer äquivalenten Lösung gegenüber den rechsgültigen Vorschriften ähnlich ist.

...ich weiß, das will keiner hören...deshalb ist es auch nur völlig meine Meinung!

Bei Anschluß an der CEE-Steckdose: Wer hier was von FI faselt, soll sich gaaanz vorsichtig zurücknehmen, denn selbst der RCD (FI) vom WoMo funktioniert hier nicht mehr, wenn man nicht ganz bestimmte Vorkehrungen in der Installation trifft!!!

gastino am 29 Mär 2021 12:33:15

ConducteurCC hat geschrieben:...ich weiß, das will keiner hören...deshalb ist es auch nur völlig meine Meinung!


Jaein. Er wollte den (technischen) Grund wissen und da bist Du leider sehr unkonkret geblieben.

Gast am 29 Mär 2021 12:59:36

gastino hat geschrieben:
Jaein. Er wollte den (technischen) Grund wissen und da bist Du leider sehr unkonkret geblieben.

Besser kann man es nicht beschreiben wie von ConducteurCC

Tinduck am 29 Mär 2021 13:14:21

Na, dann möchte ich doch mal alle Moppelbesitzer hier im Forum auffordern, ihre Moppel ausser Betrieb zu nehmen, bis sie mit einer Elektrofachkraft über den korrekten Anschluss ans Wohnmobil und die dazu zu treffenden Begleitvorkehrungen (Erdungsspiess, PE-Verkabelung, Blitzableiter, Warnbeschilderung, gut erreichbare Not-Aus-Schalter...) geredet und diese Maßnahmen umgesetzt haben.

Desweiteren werde ich jedem Moppel-Betreiber, der keinen korrekten Anschluss des Moppels an das Womo nach VDE mit Brief und Siegel nachweisen kann, mit Hinweis auf diesen Sachverhalt Zucker in den Moppeltank kippen.

Paradiesische Ruhe auf allen Stellplätzen! Zumindest was den Motorlärm angeht. Das Geschrei der ehemaligen Moppelbetreiber zählt nicht.

Nicht praktikabel?

Ach was... wer Ironie findet, darf sie behalten.

bis denn,

Uwe

Waellerwind am 29 Mär 2021 13:14:50

Einfach Termin beim Eli des Vertrauens machen und mit dem Womo und Moppel hinfahren.
Alles anschließen und testen lassen.
Das sollte max. 1 Stunde dauern und je nach Stundensatz um die 50 Euro kosten.
Dann ist man schlauer und weiß ob Einbauten erforderlich sind, oder ob man einfach so sicher loslegen kann.

Gruß Andreas

andwein am 29 Mär 2021 13:30:02

KRUMMer hat geschrieben: Damit dürften die Bedenken von Andreas/andwein wegen der Doppeldose am Moppel eigentlich (fast) vom Tisch sein und das Stimmungsbarometer wieder kräftig steigen. LG "KRUMMer-Uwe"

Da hast du was falsch verstanden!
1. Ich habe keine Bedenken, wenn ich Bedenken hätte, hätte ich dir diese auch als Bedenken mit Angaben von Gründen mitgeteilt.
Ich habe dir nur versucht einen VDE gerechten Anschluss nahe zu bringen. Du hast gefragt, nicht ich.
2. Eine Umrüstung auf CEE am Moppel löst zwar die Frage "verpolungssicheren Anschluss" aber nicht das Thema "keine 2 Stromnetze aufbauen ohne FI"
3. Der Satz "nicht so viel in Foren lesen" ist in diesem Fall goldrichtig. Gehe zum Elektrofachmann, zeige dem deine Wunschvorstellung und befrage ihn direkt zu den hier geäußerten Antworten.
Ps Ich habe nichts dagegen wenn jemand einen "nicht VDE gerechten" Anschluss oder Einbau macht. Es bin definitiv nicht ich, der eventuell darunter Schaden leidet.
Ich habe eigentlich nur eine Frage an all diejenigen, die eine "VDE gerechte Installation" für eine Möglichkeit aber keinesfalls für eine Notwendigkeit halten:
Wie urteilt ihr wenn euer Kind im Kindergarten beim Aufdrehen des Wasserhahns einen Schlag bekommt oder die Finger in die Steckdosen stecken kann. Seid ihr dann auch so tolerant und sagt "Der Verein von Elektrikern, genannt VDE", was der sagt ist halt dem Installateur peripher am A... vorbei gegangen, Pech gehabt????
Denkt mal darüber nach, Gruß Andreas

Gast am 29 Mär 2021 13:37:26

Tinduck hat geschrieben:...

die dazu zu treffenden Begleitvorkehrungen (Erdungsspiess, PE-Verkabelung, Blitzableiter, Warnbeschilderung, gut erreichbare Not-Aus-Schalter...)
bis denn,

Uwe


Gibt es zu diesem Post eine begründete Grundlage oder ist es ein reiner Spaßpost in einem Fachthema?

fschuen am 29 Mär 2021 15:22:46

andwein hat geschrieben:... "VDE gerechte Installation" für eine Möglichkeit aber keinesfalls für eine Notwendigkeit halten:
Wie urteilt ihr wenn euer Kind im Kindergarten beim Aufdrehen des Wasserhahns einen Schlag bekommt oder die Finger in die Steckdosen stecken kann.


Natürlich ist die "VDE-gerechte Installation" nur eine Möglichkeit. Gilt nur in Deutschland, nur für Vereinsmitglieder und auch die haben's häufig nicht verstanden, oder was ist jetzt genau zu Wasserhähnen da geregelt?

Was keine Option ist, ist eine SICHERE Installation. Und da wird hier allen Ernstes vorgeschlagen, hinter einer Schuko-Einspeisung einen Aussenleiter an Masse zu legen, um dann mit einem FI zu versuchen, das vorher bestehende Sicherheitsniveau der Schutztrennung wieder zu erreichen. Mit ein paar Unterschieden:
- die Schaltung ist komplizierter mit mehr Fehlerquellen und Unwägbarkeiten als eine Nutzung der Schutztrennung
- Wenn man bei laufendem Toaster vor den Wechselrichter tritt und der gebrückte Aussenleiter rutscht aus der Klemmung, hat man ein blankes Kabelende, welches Spannung gegen die Karosserie führt. Wenn man dann runtergreift, weil der Toaster ausgeht und man denkt, man hätte vor den Schalter getreten, sollte man unbedingt hinschauen - der FI hilft in der Situation nämlich gar nicht.
- Wenn man Netzstrom einspeist, gibt es einen Kurzen - aber nur, wenn der Schutzleiter nicht irgendwo einen simplen Kontaktfehler hat. In dem Fall liegt Netzspannung auf der ganzen Karosserie gegen Erde - und zwar nicht aufgrund von Fahrlässigkeit, weil man aktiv etwas absurdes gebaut hat.

Und dann wird noch behauptet, man darf nicht mehrere Geräte an einem Generator oder WR ohne FI betreiben. Es gibt aber reichlich Generatoren und WR auf dem Markt, die mehrere Steckdosen haben, aber keinen eingebauten FI. Also gibt es frei alle möglichen Geräte zu kaufen, deren Betrieb verboten ist? Die Worter hört' ich schon, allein, mir fehlt der Glaube.

Gruss Manfred

ConducteurCC am 29 Mär 2021 17:55:14

gastino hat geschrieben:Jaein. Er wollte den (technischen) Grund wissen und da bist Du leider sehr unkonkret geblieben.


Dann soll der TE bitte den Hersteller fragen, der es so penibel fordert! Ich bin weder der Hersteller, noch kenne ich das Gerät, weil ich es nicht selbst konstruiert habe.

Im übrigen schreibt der Hersteller: Beim Anschluss an stationären Anlagen wie ....für die Stromversorgung von Wohnmobilen, ist bezüglich des Anschlusses und der Erdung unbedingt eine Elektrofachkraft ... zu Rate zu ziehen.


Der technische Grund mMn ist, das ein Betreiben des Moppel an anderen Anlagen umfassendes elektrotechnisches Wissen erfordert, das ein Laie im Normalfall nicht hat (PUNKT!)

Abhängig, wie man und ob überhaupt den Personenschutz einbauen möchte:

- eine evtl. vorhandene Verwendung der RCD-Absicherung, aber im TN-Netz (durch Modifikation des Moppel-Generators, dies ist aber laut Anleitung strengstens verboten) oder

- eine Isolationsüberwachung im IT-Netz (dann ist der Landstrom-RCD nutzlos), dies ginge ohne Modifikation des Generators und der Netzart. ...und somit vermutlich die bevorzugte Art.

- die Erdung ist noch das kleinste Problem

Und nochmals, nur zur Info: Ein Anschluß des Moppel, so wie er ist, an die CEE-Steckdose hat zur Folge, daß der Landstrom-RCD nicht mehr funktioniert. Völlig egal ob nun alles laut Anleitung geerdet wurde oder nicht!

Ich hoffe, dies war konkret genug!

ConducteurCC am 29 Mär 2021 18:02:35

fschuen hat geschrieben:...wird noch behauptet, man darf nicht mehrere Geräte an einem Generator oder WR ohne FI betreiben. Es gibt aber... WR ..., die mehrere Steckdosen haben, aber keinen eingebauten FI. Also gibt es frei alle möglichen Geräte zu kaufen, deren Betrieb verboten ist? allein, mir fehlt der Glaube.
Gruss Manfred


Langsam Manfred.....Verboten ist da nichts. Wenn man aber die Anleitung liest, dann steht da nur was von Geräten an den Buchsen anschließen. Und keine Verteilnetze. Dazu wird sich kein Vertreiber/Hersteller hinreißen lassen.
Solange da nur eine Steckdosenleiste mit nur einer und hier sogar eingebauten PE-Verkabelung ist, ist das ja auch in Ordnung. Der VDE-Verein und Andere sehen es als kritisch an, wenn ein Verteilnetz dahinter ist, in dem evtl. sogar hin und wieder mal ein PE von der Steckdose 'abgerutscht' ist.
Also kehre wieder zum Wissen zurück und falle ab vom Glauben....

Fledermaus am 29 Mär 2021 18:56:16

Servus
Hab ich das überlesen, oder hat keiner auf die Fragen vom Krümmer Uwe geantwortet.

Jetzt betrifft mich das Thema nicht, man weis ja nie was noch kommt, mich hätte es schon auch interessiert wie man ein Moppel richtig anschließt.

Ich hatte gedacht ich stecke das ans Womo an und gut ist es, .....So ist es anscheinend nicht....

Gast am 29 Mär 2021 19:00:15

Fledermaus hat geschrieben:Servus
Hab ich das überlesen, oder hat keiner auf die Fragen vom Krümmer Uwe geantwortet.

Ich hatte gedacht ich stecke das ans Womo an und gut ist es, .....So ist es anscheinend nicht....


Hast du überlesen. Ist wohl im Off-Topic der VDE - Päpste, in FI- IT, TN-x Diskussion untergegangen.

andwein am 30 Mär 2021 11:07:52

Fledermaus hat geschrieben:Servus, Hab ich das überlesen, oder hat keiner auf die Fragen vom Krümmer Uwe geantwortet.
Ich hatte gedacht ich stecke das ans Womo an und gut ist es, .....So ist es anscheinend nicht....

Ach geantwortet haben viele, aber alle recht vorsichtig (inklusive mir) weil das Ganze ein Heißes Thema ist und ein noch heißeres werden kann. Aber mal klar und deutlich:
Das vom TE angesprochene Teil ist nicht geeignet über den CEE Anschluß in ein Womo Leistung einzuspeisen und dabei den zugesicherten Sicherheitsstand bei dessen Auslieferung zu erhalten. Damit ist es also schlicht untauglich!!
at "Fschuen" und dies gilt für VDE Mit- und keine Glieder
Gruß Andreas

Tinduck am 30 Mär 2021 11:21:46

andwein hat geschrieben:Das vom TE angesprochene Teil ist nicht geeignet über den CEE Anschluß in ein Womo Leistung einzuspeisen und dabei den zugesicherten Sicherheitsstand bei dessen Auslieferung zu erhalten. Damit ist es also schlicht untauglich!!
Gruß Andreas


Äh, das führt zu der Frage, obs denn Moppels gibt, die man einfach so an die CEE-Steckdose hängen könnte? Z. B. wenn sie nur eine CEE-Steckdose und nix anderes als Ausgang haben? Welche Voraussetzungen müssten sie erfüllen?

Z. B. der allseits beliebte Honda e10 oder e20 mit Umbau auf CEE?

bis denn,

Uwe

Fledermaus am 30 Mär 2021 11:25:14

andwein hat geschrieben:Das vom TE angesprochene Teil ist nicht geeignet über den CEE Anschluß in ein Womo Leistung einzuspeisen und dabei den zugesicherten Sicherheitsstand bei dessen Auslieferung zu erhalten. Damit ist es also schlicht untauglich!!

Gruß Andreas



Okay, was ist jetzt schlecht an diesem Gerät? bzw was sollte umgebaut - ergänzt werden? damit es passt.
Oder sollte im Womo eine Ergänzung durchgeführt werden? Neue Einspeisung für Moppel? oder nur einen neuen FI?

Oder welches Gerät ist besser/Ideal?
Oder auf was sollte man achten beim Kauf eines Moppel?

Vielleicht kann der TE das Moppel Umtauschen oder Ergänzen.

ConducteurCC am 30 Mär 2021 11:58:16

Fledermaus hat geschrieben:Oder auf was sollte man achten beim Kauf eines Moppel?


Alle Billig-Generatoren oder auch Billig-Wechselrichter sind ohne weitere Modifikationen nur für direkt anschließbare Elektro-Geräte geeignet.

Wer also den Richtlinien entsprechend ein Verteilnetz mit mehreren verteilten, angeschlossenen Geräten betreiben will, braucht (am einfachsten) einen Generator mit eingebautem RCD oder Iso-Wächter oder es muß zusätzlich angebracht werden. Das ist bereits tausendfach diskutiert worden, meist am Beispiel "Wechselricher aus China".

Wer sich sein eigenes E-Werk baut, muß sich auch um die Technik und den Personenschutz kümmern und sich eingehend darüber informieren. Foren sind die denkbar schlechteste verlässliche Haupt-Informationsquelle, weil viele ohne Verantwortung irgendwas fabulieren.

Betrieb-von-mobilen-Stromerzeugern --> Link

DGUV-Informationen --> Link

Bender MONITOR_01_2017_de_ANSICHT --> Link

Wissenwertes-Stromerzeuger --> Link

...damit ist von mir alles gesagt, was zu sagen wäre...und auch nur meine höchst private Meinung darstellt!

fschuen am 30 Mär 2021 13:03:29

ConducteurCC hat geschrieben:Und nochmals, nur zur Info: Ein Anschluß des Moppel, so wie er ist, an die CEE-Steckdose hat zur Folge, daß der Landstrom-RCD nicht mehr funktioniert.


Natürlich funktioniert der noch. Er wird nur nie auslösen, weil kein Fehlerstrom entstehen kann. Das macht es aber sicherer, und nicht gefährlicher - abgesehen davon, dass ein Landstrom-RCD bei den meisten Womos nicht vorhanden sein dürfte.

Gruss Manfred

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