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Mein Fahrzeug ist ein Fiat JTD mit 84 PS und einem Ahorn Aufbau 550. Bj 2003, ca. 137.000 km Hier meine Erfahrungen mit der Wohnmobilpark GmbH in Bad Honnef-Rottbitze: Ein absolut unterirdisches Geschäftsgebaren! Ein Stern ist noch viel zu viel. Habe mein Wohnmobil im Mai 2019 gekauft, und bis Ende Juli 2019, eine absolute Reparatur- und Lügen-Odyssee erlebt. Neben dem Tachometer war die Servolenkung und die komplette Elektrik in der Wohnkabine betroffen. Neben einem halbdutzend Besuchen, bei denen ich immer wieder auf später vertröstet wurde, war ich mit dem Wohnmobil dreimal samstags für jeweils 3-5 Stunden, mit Termin, in der Werkstatt, wobei der Mechaniker beim 2ten Mal den Tacho reparieren konnte, und beim 3ten Mal die Servolenkung. Jedesmal wurde versucht die Teile aus Schrottautos auszubauen, bzw. man hat händeringend versucht, die Elektrik, die die Wohneinheit versorgt, zu löten, zu flicken bzw. zu reparieren. Immer wurde mir versichert, dass die beiden Batterien komplett aufgeladen wären und einwandfrei funktionierten. Zu jedem Termin wurden angeblich spezielle Teile bestellt, was natürlich überhaupt nicht stimmte,man baute das aus Schrottautos aus, selbst bei so sicherheitsrelevanten Teilen, wie der Lenkung und der Elektrik!? Letztendlich sagte man mir, ich müsse das Fahrzeug für ein paar Tage in der Werkstatt lassen, damit man in Ruhe die Installation der Elektrik erneuern könne!! Passiert ist natürlich überhaupt nichts; zu guter Letzt wurde ich nach 3 Wochen aufgefordert, das Fahrzeug sofort abzuholen, andernfalls müsse man mir 18,50 € Standgebühren pro Tag berechnen. Der KFZ-Sachverständige stellte später fest, dass die Batterien tiefentladen und somit Schrott sind, und das sicherlich schon seit Jahren?! Später stellte sich heraus, dass die Wohnmobilpark GmbH, das Fahrzeug ein Jahr vorher schon einmal,nach einem Gerichtsurteil, zurück nehmen musste, weil der damalige Käufer aufgrund der Überhitzung der Elektrik, Angst hatte, dass das Fahrzeug plötzlich bei einer Übernachtung Feuer fängt?! Und genau in diesem Zustand, aber mit tiefentladenen Batterien hat man mir dann das Wohnmobil verkauft. Inzwischen waren wir vor dem Landgericht Bonn, und da der Beklagte meinen großzügigen Vergleichsvorschlag (Instandsetzung des kompletten Fahrzeuges inclusive Unterbodenarbeiten und TÜV lt. Sachverständigem ca. 1200 €)nicht akzeptierte, hat der Vorsitzende Richter dann zu meinen Gunsten Recht gesprochen und mir meinen Kaufpreis zuzüglich 5% Zusatzzins über Basiszins, für die Zeit von August 2019 bis März 2021 zugesprochen. Aber natürlich gibt es noch kein Happy End, weil der Wohnmobilpark Bad Honnef erst einmal beim OLG in Köln Berufung einlegt! Wie gesagt einfach unterirdisch!! Über konstruktive Tipps und Erfahrungen würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße Dirk Eure Nerven möchte ich haben Ich verstehe nicht ,dass immer wieder Leute bei diesem Händler kaufen,obwohl es ellenlange Threats diese Firma betreffend gibt.Du kannst jetzt nichts anderes tun, als den Weg durch alle Instanzen zu gehen,ich hoffe das Du eine Rechtsschutzversicherung hast.Du kannst aber auch auf eigene Kosten das Fahrzeug reparieren lassen und hoffen ,das vor Gericht irgendwann ein vollstreckbarer Titel dabei herauskommt und Du so wenigstens einen Teil Deiner Kosten zurückbekommst. Gruß Bernd
Zumal man ja heute die Möglichkeit hat, sich VORHER im Internet zu informieren. Aber hinterher ist man immer schlauer. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Ich kann das schon verstehen. Da kommt der Wunsch nach einem Fahrzeug auf und man hat noch im Hinterkopf einen Händler an der Straße xxx gesehen zu haben. "Schatz, laß´ uns mal am Samstag da hinfahren und schauen was die so auf dem Hof haben." Da fährt man mal vorbei und wird geblendet von den Angeboten und malt sich im Gedanken schon aus, wie es sein würde, wenn man damit übers Land fährt. Die Freude überspielt die Vorsicht. Auch die Fassade des Wohnmobilparks, soweit man es auf dem Video des WDR sehen kann, macht alles andere als den Eindruck eines "Fähnchenhändlers"! Wer vermutet da solches Geschäftsgebaren? Erst nach tieferer Recherche im Internet kommt man dann darauf, dass es anders ist, als es den schönen Anschein hat. Oder eben, wenn der Kauf gelaufen ist und die ersten Mängel auftreten. Jetzt, wenn das Kind im Brunnen ist, gibt man im Internet die Begriffe "Wohnmobil" und "Bad Honnef" ein und wird von Berichten überhäuft. Aber da ist es schon zu spät. Oh Himmel! Wer Glück hat, besitzt eine gute Rechtsschutzversicherung und einen Fachanwalt, vielleicht aus den Reihen dieses Forums, der sich mit der Materie auskennt. Ich drücke die Daumen, dass noch alles gut wird. LG Carsten Oh je ............. Da kann man dir nur die Daumen drücken, Dirk, dass es ein gutes Ende für dich nimmt. Ihr seid echt auf diese Fa. hereingefallen ........... der Wunsch nach einem Wohnmobil war einfach zu groß, so dass ihr geblendet gewesen seid. Und weil das bei vielen "Anfängern" so ist, kann solche Fa. weiter existieren, denn leider informieren sich die wenigsten vorher im INTERNET über die Geschäftsgebaren. Moin, der TE scheint ja noch Glück im Unglück gehabt zu haben, denn € 1.200,00 an zusätzlichen Reparaturen lt. SV erachte ich sogar noch als „gering“ an. Denn bei beispielsweise einem Nässe- oder Motorschaden würde die Summe nicht reichen. Wie immer bin ich nun gespannt, ob wir hier auch künftig vom TE hören und lesen werden, Ihr wisst was ich meine. Gespannt ich bin :ja: Grüße der Duc Moderation:Hallo, kommt mal bitte auf das Problem des TE zurück. Kuriose Beispiele dieses Händlers helfen ihm jetzt nicht. Die könnt ihr an geeigneter Stelle im Frotzeltröd oder an anderer Stelle zum Besten geben. Also, bitte etwas mehr Respekt dem Thema gegenüber. Vielen Dank. Moderation:Beiträge entfernt Hallo, zusammen, und jetzt, da Konny Reiman (der bekannteste Auswanderer der Serie Goodby Deutschland {für die, die nicht wissen wer gemeint ist}) - man muss mit seinem Namen schließlich Geld machen - noch für diesen Laden wirbt - ich bin sicher Konny wusste nicht, dass es da so viele Reklamationen gibt - wird die Anzahl derer, die in Zukunft dieser Erfahrungen hier teilen (müssen) diese netten Kommentare mit neuen Anekdoten weiterführen, noch eine Weile länger werden. Denn wenn Konny Reimann so ein "Geschäft" bewirbt, dann muss das ja gut sein, oder? Also abwarten was die neue Werbung bringt... :ja: Grüße Peter Früher hat doch der dicke Holländer aus dem Privatfernsehen da Werbung für gemacht... aber was von diesen Buden zu halten ist, ist nach zehn Minuten Googelei eh klar. Selbst der WDR hat da mal ein Schmähvideo gedreht (Youtube). Da ich auch in FB in vielen Camping Gruppen unterwegs bin (bitte nicht steinigen...), kann ich berichten, das der "Geschäftsführer", oder was auch immer (ein Herr Ayhan Aslandogan) gerade im Moment fast alle Camping Gruppen mit diesem Video "flutet"... Man mag sich seinen Reim darauf machen... Die Naiven sterben nicht aus, und es gibt genug skrupellose Geschäftsleute, die das ausnutzen. Das sind halt - tschuldigung - asoziale A***lö**** im feinen Anzug. Komisch, dass sowas in der Geschäftswelt toleriert wird - privat hätte man schon keine Freunde mehr bei einem solchen Verhalten. Sagt viel über unser Wirtschaftssystem aus. bis denn, Uwe
sicher ist da was gutes für Konny Reimann €€€€€€€ :lol:
Schreibt jemand in seinem ersten Post hier obwohl er schon 8,5 Jahre hier angemeldet ist?!?? :gruebel: :gruebel: Grüße Dirk
Muss man denn eine jährliche Mindestanzahl an Kommentaren schreiben oder wo liegt hier dein Problem? Wäre es denn besser er hätte sich heute hier angemeldet um sein ersten Post zu schreiben? ..... oder muss er erst 14 LifePo4-Threads durcheinander bringen um sich zu bestimmten Themen äußer zu dürfen? :gruebel: :gruebel: Grüße Ich habe überhaupt kein Problem damit wenn sich irgendjemand äußert! Es wundert mich nur halt ein wenig dass es da einen "Wohnmobilhändler" gibt, der seiner Zunft bisher, sagen wir mal, nicht zu "Ehre und Ruhm" verholfen hat. Dieser Händler versucht nun sein Image erheblich aufzubessern in dem er einen neuen Werbeträger gewonnen hat, seine Internet-Seite "aufgemöbelt" hat, in sozialen Medien aufdringlich wirbt,... Und zufälliger Weise weist hier jemand auf genau diese Werbung hin der nach 8,5 Jahren seinen ersten Beitrag schreibt? :gruebel: Grüße Dirk
Dann habe ich den "Hinweis auf die Werbung" wohl anders gelesen als du. :nixweiss: Grüße
Ich konnte die Ironie bei „… noch für diesen Laden wirbt - ich bin sicher Konny wusste nicht, dass es da so viele Reklamationen gibt - wird die Anzahl derer, die in Zukunft dieser Erfahrungen hier teilen (müssen) diese netten Kommentare mit neuen Anekdoten weiterführen, noch eine Weile länger werden…“ problemlos erkennen…
Da muss ich lächeln... Einer Person des öffentlichen Lebens wird von einer Firma ein Werbevertrag angeboten und er informiert sich nicht darüber... Eine Google Suche spuckt auf Seite Eins z.B. schon die Beiträge dieses Forums dazu aus. So doof kann doch niemand sein... …der Reimann kümmert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht persönlich drum. Dafür vertritt ihn eine Agentur und die hat vor Vertragsabschluss gepennt. Das soll nur der Versuch einer Erklärung sein, verantwortlich bleibt der Reimann. Grüße der Duc Dem Reimann geht's auch sicherlich weniger um die Seriosität der Werbepartner als vielmehr um die Kohle, die die zahlen. Hinzu kommt, dass er wie all diese C-Promis der Wohnmobilszene vermutlich auch nur einen IQ knapp über Zimmertemperatur hat (rein vom Auftreten und Tonfall seiner Aussagen geschlussfolgert), da treten gewisse Aspekte dann in den Hintergrund. Außerdem machen die beim Wohnmobilpark einen guten Kaffee, das ist ja auch was... Bitte dort nicht kaufen! Ich (kein Fachmann) habe bei diesem Händler ein gebrauchtes Wohnmobil BJ 2005 gekauft und November 2021 mit einem TÜV Bericht ohne Mängel übernommen. Schon auf den ersten 500 m. ist eine Leitung der Servolenkung geplatzt, diese wurde dann von der zugehörigen Werkstatt mit einer Leitung aus einem Fahrzeug welches ausgeschlachtet wurde ersetzt, nach ca. 3 Wochen war auch diese Leitung geplatzt. Beim ersten Besuch in einer Fachwerkstatt wurden diverse Durchrostungen, eine Gebrochene Motorhalterung usw. festgestellt. Mein Versuch bei dem Händler mit jemandem zu sprechen schlug fehl, die zuständige Person gerade nicht am Platz und auch auf einen Rückruf wartete ich vergebens. Ich habe das ganze dann an einen Rechtsanwalt übergeben welcher auch Kontakt mit dem Händler hatte. Es wurde mir angeboten das Fahrzeug in die dem Händler zugehörige Werkstatt zu bringen um es dort auf Schäden zu überprüfen, mit der Einschränkung dass sollte nicht gefunden werden ich ca. 130.- € pro Stunde zu zahlen hätte. Der Rechtsanwalt gab mir die Info das der Händler alles richtig macht und er keine Handhabe hätte weiter tätig zu werden (mein Vertrauen in diese Werkstatt war aber aufgrund der Geschichte mit der Servolenkung nicht mehr vorhanden). Daraufhin habe ich mich mit dem Geschäftsführer der TÜV Stelle welche das Gutachten ausgestellt hat in Verbindung gesetzt, dieser Herr sicherte mir zu das bei ihnen alles nach Recht und Gesetzt gelaufen sei und er wollte mein Anliegen dem Geschäftsführer des Wohnmobilhandels vortragen. Ich bekam von Ihm die Info das ich einen Kostenvoranschlag meiner Werkstatt an den Händler schicken soll und man würde sich einigen. Dies wurde von meiner Seite getan und ich auch auf diese Mail (und mehrere weitere) nie eine Antwort erhalten. Meine Werkstatt in Hamburg (eine Fiat Vertragswekstatt) war sich nicht im klaren darüber wie das Fahrzeug in diesem Zustand überhaupt TÜV bekommen konnte, ich verlies mich aufgrund mangelnder Fachkenntnis auf dieses Gutachten. Mein Fazit, ich bleibe auf den zusätzlichen Kosten sitzen und werde jedem abraten bei diesem Händler auch nur eine Schraube zu kaufen. Ich will jetzt diesen WoMo-Händler nicht näher bewerten da ich dort noch nicht war. Es fällt aber auf, dass die negativen Kommentare fast durchgehend von Käufern stammen die dort Uraltmobile, ja fast schon Oldtimer gekauft haben. Wenn man ein über 20 Jahre altes woMo kauft kann man doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass es dort keine technischen Mängel gibt. Entsprechend häufig ist auch die Reparaturanfälligkeit. Ich glaube, auch bei Privatkäufen wird es altersbedingt solche Mängel geben, hier konzentriert sich aber der Unmut auf einen Händler da der viele Fahrzeuge verkauft. Es mag sein, dass dort nicht gerade kundenfreundlich gearbeitet wird, aber jeder Käufer muss doch wissen, dass eine alte Möhre nunmal immer Macken hat oder bekommt.
Ja, nur komisch, dass man einen mängelfreien TÜV-Bericht zu einem Auto dazubekommt, das fast auseinanderfällt? Klingt ungeheuer seriös. bis denn, Uwe Ja, aber Motoraufhängung und Servoverbindungen sind ja nicht TÜV-Relevant.....bzw. wird ja nicht explizit danach geschaut. Boah, bin ich froh das wir damals dort nicht gekauft hatten. Wir hatten uns in ein Mobil dort verliebt und wurden auch ziemlich vom Verkäufer zugequatscht. Haben uns dann aber doch für einen Kauf von Privat entschieden und haben es nicht bereut......wer weiß, wie es uns mit dem Händler-Mobil ergangen wäre. Wirklich verblüffend, wie lange so ein Geschäft funktioniert. Hallo Womineulinge, würdest Du zum Autohändlern gehen und einen 15-jährigen PKW kaufen? Ducato, Sprinter, Transen,… sind Nutzfahrzeuge. Konzipiert für 3-5 Jahre Dauernutzung beim Päckchenfahrer. Hinten sitzt ne Wohnung drauf mit Heizung, Wasserversorgung, Herd,… das alles ist der dynamischen Belastung ausgesetzt. Selbst ohne dynamische Belastung fallen auch in Wohnungen/Häusern nach 15 Jahren Teile der Technik aus. Wenn Du jetzt vom Händler ein komplett saniertes Fahrzeug erwartest, dann wirst Du immer enttäuscht. Das Wohnmobil wäre dann bei aktuellen Stundensätzen so teuer, dass Du vom Kauf absehen würdest. 15-jährige und ältere Wohnmobile sind etwas für Bastler oder Du findest ein Topp-Gepflegtes Exemplar in der Luxusklasse, was aber Sachverstand voraussetzt. Das beste Exemplar ist wie beim Oldtimer im Nachhinein das Günstigste, wenn Du nicht alles selbst reparieren kannst. Gruß Grandeur
Ich sehe das ein wenig anders. Vorab: Ich würde auch kein Auto aus 2005 von einem Händler kaufen. Normalerweise sind diese Fahrzeuge für den Export bestimmt, es sind ja in der Regel Flatterbandhändler, die diese alten Fahrzeuge verkaufen. Auch bekannt als Bastlerfahrzeuge. Man kann allerdings auch mal Glück oder auch Pech bei so einem Händler haben.Bei einem privaten Kauf auch. Bei Wohnmobilen sehe ich das etwas anders: Ein Wohnmobil aus 2005 ist zwar nicht mehr das neueste, aber auch keine alte ( Gammel ) Kiste. Man kann es mit vielen,aber auch wenig Kilometern bekommen. Es kann unabhängig des Kilometerstandes auch stark verwohnt sein, es kommt darauf an, wie es genutzt und gepflegt wurde. Ich behaupte, wenn es als Wohnmobil genutzt wird, kann und darf man es nicht mit einem Transporter vergleichen, dieser als Auslieferungswagen für Transportunternehmen verwendet wurde. Diese Kisten haben aus eigener Erfahrung wirklich echt was auf der Uhr, die Karosserie ist verbeult und ,-eigentlich fast Schrott. Aber zurück zum Wohnmobil: Ich finde es nicht fair, dem TE anzudeuten, : Älteres Fahrzeug, selber schuld, wenn Rostlöcher und andere gravierende Mängel sind …bin sicher, das er sich im klaren ist, das es Wohnspuren hat. Eine Servoleitung kann auch mal platzen….ja….aber nach 500 Meter vom Hof entfernt ist schon seltsam. Wenn es aber starke Durchrostungen hat, oder der Motorträger defekt ist, sollte es der TÜV sehen.Bei dem Motorträger kommt es aber drauf an, ob der Schaden sichtbar ist. Wie allen eigentlich bekannt sein sollte ist das typische Verfahren mit Zusammenarbeit von Werkstatt und TÜV so, das das Wohnmobil / Auto TÜV vorgeführt wird und evt. Mängel werkstattseitig beseitigt werden…der Prüfer klebt gutgläubig vorab die Plakette mit dem Glauben ,das der Mangel auch wirklich behoben wird… so wird es eigentlich von je her gehandhabt. Eine Werkstatt macht das in der Regel auch,sie will ja Geld verdienen. Nur im Umkehrschluss ist das bei unseriösen Fahrzeug- Händlern genau anders rum. Die wollen kassieren und nichts reinstecken. Die Fahrzeuge werden werden so hingestellt wie es eingekauft wurde. Ich möchte bei dem genannten Händler kein Wohnmobil kaufen, ich war schon oft dort um einfach mal zu schauen, und habe wirklich nur Schrott oder gammelige Kisten dort gesehen, wo man teilweise Herpes kriegen kann…näher möchte ich hier nicht drauf eingehen. Ich behaupte dass das gekaufte Wohnmobil vorsätzlich mit den ganzen versteckten Mängeln verkauft wurde. Durchrostungen sind ja immer relativ und nicht zwangsläufig ein KO-Kriterium beim TÜV. Was das alter von Wohnmobilen anbelangt bin ich auch der Meinung dass Fahrzeuge jenseits von 10-15 Jahre durchaus gute Gebrauchte sein können. Je älter so ein Fahrzeug ( beim PKW das gleiche ) ist desto mehr Ahnung sollte man aber haben. Verkäufer wollen halt nur verkaufen! Und wenn ich ein 25 Jahre altes Fahrzeug von einem Händler kaufe der fast nur gepflegte Oldtimer auf dem Hof stehen hat, dann ist dass das eine. Wenn der Händler aber nur Fahrzeuge da stehen hat die ich ohne Gummistiefel nicht betreten würde und das zu Preisen die jenseits von "Gut und Böse" sind ... Bevor ich mein Womo gekauft habe hatte ich mehrere Händler "abgeklappert". Sowohl in meiner Nähe als auch weiter weg. Bei dem "Händler", um den es hier geht, waren meine Frau und ich auch. Allerdings nicht lange! :D Der erste, äußere Eindruck war, vorsichtig ausgedrückt, nicht gut! Der zweite Eindruck bezogen auf ein / zwei Fahrzeuge war, nicht nur nicht gut! Wir haben dann zugesehen dass wir vom Hoff kamen. Nicht dass wir uns das mit dem Womo-Kauf noch grundsätzlich überlegen! :mrgreen: Grüße Dirk Nur mal eine Anregung: Es würde Manchen helfen, den Focus seines Interesses (hier Wohnmobil) etwas auszuweiten und "drumherum" zu schauen. Viele Lebensjahre auf Reisen, beruflich wie privat, haben mich eines gelehrt: "bevor Du kaufst, schau ins Internet !" Heute kann man überall das Impressum sehen, Geschäftsdaten abfragen, Personaldaten abfragen, Handelsregisterauszüge sehen etc., fast alles kostenlos (auch in dem hier besprochenen Fall). Kaufe ich also von einem fiktiven (!) Murat Özöglü, dann hat der qua Herkunft eine andere Mentalität als meine Landsleute. Das kann positiv oder auch negativ sein, es ist jedem überlassen sich davon beeinflussen zu lassen. Ich persönlich, aufgrund meiner hundertjährigen 8) Geschäftserfahrungen mit Firmen weltweit, kaufe einem Herrn Özöglü nichts Gebrauchtes ab, denn: je günstiger desto verdächtiger! Aber das macht jeder wie er will. Wahr ist auf jeden Fall: "Erfahrung ist die Summe aller Mißerfolge". In diesem Forum ist eine Menge Erfahrung vorhanden, wie man den beschriebenen Mißerfolgen entnehmen kann.
Wenn ICH in meiner, ok noch nicht hundertjährigen, Firmengeschichte nur Geschäfte mit Europäern oder gar nur mit Deutschen, aber auch nicht alle Bundesländer, also lieber nur mit NRW´lern gemacht hätte, könnte ich längst "zusperren"! Und Seriösität lässt sich nicht an Landesgrenzen fest machen: ich bin von Deutschen, mit vermeintlich "urdeutschen" Namen, schon genauso "über den Tisch gezogen worden" wie ich es von Türken oder Algeriern, laut deren Ehre, nie zu befürchten habe! Ein gesundes Misstrauen: ok! Aber keine grundsätzliche Vorverurteilung! Grüße Dirk Man sollte auch schauen, in welcher Branche man sich hier bewegt. Gebrauchtwagenhändler sind nicht zufällig die sprichwörtlichen schwarzen Schafe in der An/Verkaufs-Branche. Da wurde schon von jeher getrickst und getäuscht, was das Zeug hält, um marode Kisten für den Verkauf aufzuhübschen - hauptsache, die kommen noch vom Hof, danach ists egal. Sägemehl im Getriebe, damit man die abgenutzen Ritzel nicht hört, Karrosserie billig gespachtelt und lackiert, schnelle Motorwäsche vor der Besichtigung, warmgefahrener Motor vor der Besichtigung... um nur mal einige Kleinigkeiten zu nennen, und da gibts bestimmt noch zig Tricks, die ich gar nicht kenne. Zweihundert Jahre früher warens noch die Rosstäuscher... gleiche Branche... :D Es ist schon wie oben erwähnt, ohne technische Kenntnisse, ein gerüttelt Maß an Erfahrung und ausgedehnte Probefahrt sollte man kein altes gebrauchtes Fahrzeug kaufen. Beim Womo kommen noch die ganzen Themen mit dem Aufbau dazu. Das mindeste bei so einer alten Mühle ist eigentlich die Fahrt zum TÜV oder ADAC für einen Gebrauchtwagencheck, wenn man selber keine Ahnung hat. Plus fahrt zur Waage! bis denn, Uwe Erstmal Danke für die Kommentare zu meinen Erfahrungen mit dem Womo Park, auch wenn sie nicht alle positiv waren. Es war mir schon klar das ich ein 15 Jahre altes Fahrzeug kaufe und das nicht alles so ist wie bei einem Neuwagen und es war mir auch klar das ich noch Geld zu investieren muss. Ich wurde wahrscheinlich von dem Zustand des Aufbaus geblendet, der sieht aus wie neu, das Fahrzeug war erste Hand und der Vorbesitzer (mit denen ich mittlerweile auch Kontakt habe) haben das Fahrzeug Scheckheft gepflegt und immer Pfleglich behandelt, das sieht man ihm auch an. Das er unten so schlimm aussieht konnte ich nicht sehen da vom Wohnmobilpark eine Art Versiegelung aufgetragen wurde die alles verdeckt hat. Das die Auftragung vom Wohnmobilpark vorgenommen wurde hat mir der Vorbesitzer bestätigt denn der Unterbodenschutz den er auftragen lies war in einer Rostbraunen Farbe, als ich das Fahrzeug sah war unten alles Weiß. Deshalb nochmal mein TIP: Kein Fachmann = Nicht im Wohnmobilpark kaufen. Ich weiß jetzt das ich ca. 10000.-€ in das Fahrzeug stecken muss um damit "Sorgenfrei" auf Tour gehen zu können. JA ich war Blauäugig und habe jetzt die Rechnung dafür bekommen aber ich werde daran nicht sterben nur der Ärger wird sich so schnell nicht legen. Vielleicht seht ihr ja in Zukunft mal einen Fiat Ducato mit Dethleffs Aufbau und LILA Vorhängen in Deutschland, Italien, Spanien dann könnt ihr uns gerne ansprechen. Wir beißen nur nach vorheriger Aufforderung. :D :D LG Womineulinge
Wie es auch immer ausgeht, mit den Erfahrungen muss Du leben und hoffentlich auch umgehen. Wenn mein Ziel Wohnmobil fahren ist dann nehme ich die 1200€ in Kauf ( dafür Krieg ich ja gerade Mal paar neue Bremsen auf die Vorderachse) und habe vielleicht noch ein paar schöne Jahre mit dem Fahrzeug, wurde oben ja schon so ähnlich erwähnt. Ich muss ja annehmen daß die Anwälte schon mehr bekommen haben. Es kann im Leben nicht immer alles gutgehen und wenn Mann eine solche Erfahrung hinter sich hat ist's ja auch gut. Hauptsache Wohnmobil fahren. Klaus
Ach, der Markt ist doch eh am kochen, verkauf' das Ding doch einfach wieder! Gerade vor ein paar Tagen selbst gesehen: Fahrzeug vom WoMo Park verkauft für 7000 Euro, taucht einen Tag später und mit 300 Kilometern mehr bei Ebay Kleinanzeigen für 9700 Euro wieder auf und ist dort innerhalb von einer Woche auch wieder verkauft. Ist gerade doch absolut irre was man verkauft bekommt...! Moin, ist das eine passende Anregung? Ein Fahrzeug mit einem bekannten Schaden weiter verkaufen? Grüße aus NI
Kann man machen, wenn man die bekannten Schäden beim Kauf mit in den Vertrag schreibt. Unterlässt man das, sollte man einen guten Rechtsanwalt haben - und vor allem nicht hier im Forum beschreiben, was für Krankheiten der Eimer hat :D bis denn, Uwe Obwohl ich in dem Laden noch keine Schraube gekauft habe oder kaufen würde habe ich schon xxxxxx mal vor dem Laden gewarnt Wenn ich mir den Laden Aufmachung jetzt ansehe und weiß wie er vor 10 Jahren ausgesehen hat kann ich nur sagen die leute die dort kaufen werden nicht schlauer . Sie verdienen mit den .......... ordentlich Geld Hi, ich kann nichts gutes über den Laden sagen. Gewährleistung wird mit Klebeband ausgeführt. An einem Fenster waren die beweglichen Teile, welche die Verschlüsse bewegen gebrochen. Wurde mit KLEBEBAND behoben!!!! Handbremsenseil gerissen, Verschleissteil KEINE Gewährleistung!!!!! NIE WIEDER
Ja, im Nachhinein ist man klüger! Ich hatte immer noch zu viel Vertrauen in die Menschen. Es sollte mein erstes Wohnmobil sein, dass auf der Heimfahrt, nach ca. 150 km von 500, einen Motorschaden hatte. Das soll kein Vorwurf an den Park sein, dass konnten sie nicht voraussehen, aber dann begann das Drama. Das Fahrzeug wurde zurück geholt und ich glaubte an eine schnelle Reparatur. Seit Februar warte ich auf eine Antwort, was der Schaden ist, wie es weiter geht, ob und wie repariert werden kann. Bei meiner Telefonnummer wurde nicht mehr abgehoben, auf Termine für eine Antwort nicht reagiert. Inzwischen habe ich das einem Anwalt übergeben, der auf sein Schreiben auch keine Antwort erhielt!!! Was kann man noch tun?
Mal von einem Fachmann den Tachostand überprüfen lassen - wenn der (wie offensichtlich bei vielen Fahrzeugen dieses Händlers) manipuliert ist, Anzeige wegen Betrugs erstatten und den Kauf gerichtlich rückabwickeln. Dann braucht man sich auch nicht mehr mit der nicht vorhandenen Reparaturabwicklung rumärgern... bis denn, Uwe
Das sollte Dir eigentlich Dein Anwalt sagen können. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht für diese Fälle eine ganze Menge vor, angefangen beim Par. 437 ff mit Deinen Rechten. Erfolglos kann Dein Awalt eigentlich nur dann sein, wenn die Wohnmobilpark GmbH pleite ist und Du nur einen wertlosen Vollstreckungstitel hast. Zunächst würde ich aber mal eigentumssichernde Maßnahmen ergreifen bzw. durchsetzen lassen und das Womo zurückholen, bevor es verschwindet. Wie man das macht, weiß ganz sicher alles Dein Anwalt
Alternativ: wenn es Unterlagen gibt, in denen Name und evtl. Adresse eines Vorbesitzers stehen, dann mal versuchen, zu diesem Kontakt aufzunehmen. Die wissen ja, mit welchen Kilometerstand das Fahrzeug an den Händler gegeben worden ist. Beim Kauf unseres Mobils vor 16 Jahren gab es mit dem damaligen Händler, der sich im Nachhinein auch als sehr unseriös herausgestellt hat, Probleme. Zum Fahrzeug selbst zum Glück nur eine Kleinigkeit, die wir dann selbst in einer anderen Werkstatt beheben ließen, aber das Fahrzeug selbst bekamen wir erst etliche Wochen, nachdem wir bereits eine Anzahlung gemacht hatten, und nur mit Anwaltsdrohung. In der Zeit hatte ich, weil ich bei der Besichtigung Daten aus den Papieren und dem Checkheft, in denen die Daten des Vorbesitzers standen, abfotografiert habe, Kontakt zum Vorbesitzer aufgenommen, das war bezüglich des gesamten Kaufes und der Argumentation zum Erhalt des Fahrzeuges recht hilfreich. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Na so hilflos sollte dieser doch wohl nicht sein und die Rechtslage ist ziemlich klar. Solange Du das Fahrzeug nicht als Komission vom Vorbesitzer sondern dem Händler gekauft hast, dieses nicht als "Bastlerfahrzeug" deklariert wurde, hast Du einen ganz regulären Sachmangelanspruch. Du hast eigentlich schon zuviel Zeit ins Land gehen lassen. Anrufe usw. bringen einen nicht weiter. Es muß eine Manelrüge in schriftlicher Form erfolgen mit Aufforderung zur Beseitigung mit Fristsetzung in angemessenem Zeitraum und das am besten per Einschreiben mit Rückschein. Der Verkäufer ist verpflichtet, für alle entstehnden Kosten wie Abschleppkosten usw. aufzukommen. Das ist nun Sache des Anwaltes und ich hoffe, daß der was von seinem Fach versteht, in jedem Fall solltest Du schon eine Kopie des Anschreibens bekommen haben. Für alle Anderen die sich auch mit diesem Verein konfrontiert sehen. Urich Daehn ist einspezialisierter Fachanwalt im Bereich Freizeitfahrzeuge udn kennt seien Pappenheimer in und Auswendig, nur so als Empfehlung. Lass mal hören,wie es weiter geht. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Danke für die Zeilen, aber genau diese Reihenfolge, Fristsetzungen mit Forderungen, haben wir eingehalten, aber es wurde nicht einmal auf die Schreiben vom Anwalt reagiert. Nun bleibt wahrscheinlich nur die Klage, aber auch da hat der Wohnmobilpark Erfahrungen. Trotz eindeutigem Urteil ging er bei einem ähnlichen Fall in Berufung zum OLG. Hoffentlich meldet diese "Truppe" keine Insolvenz an. Der Anwalt will wahrscheinlich den Rücktritt vom Kaufvertrag einklagen. Ich spreche mit ihm erst nächste Woche, weil die letzte Frist erst abgelaufen ist. |
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