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Letzte Woche haben wir unseren Wohnwagen Deseo Transport verkauft. Beim Urlaub mit dem Wohnwagen hat mich immer gestört, auf einen Campingplatz und einen festen Standort angewiesen zu sein. Seit über 35 Jahren, ich werde die Tage 55, mache ich fast jedes Jahr eine größere Motorradtour mit Freunden, bei der ich auch nach ein paar Hundert km jede Nacht wo anders ein Hotel suche. Wo es besonders schön ist, bleiben wir auch schon mal zwei, maximal auch drei Nächte. Da kommen immer 3.000 km bis 4.000 km in einer Woche zusammen. Eine meiner Lieblings-Südfrankreich Touren bin ich mal mit meiner Gattin und ihrem damaligen Cabrio gefahren, hat ihr super gefallen. Jetzt soll es aus diesem Grund ein Wohnmobil werden. Je mehr ich mich hier und woanders einlese, um so verwirrender wird das Angebot für mich. Mal ein paar Eckdaten, was uns vorschwebt : - Wir hatten zunächst überlegt, etwas hochwertiges gebrauchtes zu kaufen. So wie der Markt gerade aufgestellt ist, haben wir das verworfen. Da werden 10 Jahre alte Wohnmobile mit 40 % unter dem ehemaligen Neupreis angeboten. Dann lieber ein neues Mobil mit Garantie. - Budget ist maximal 70.000 €, am besten haben uns auf der Messe in Düsseldorf die Cathagos gefallen, leider über Budget. Finanzieren kommt nicht in Frage. - Optisch und vom Raumgefühl gefallen uns am besten die Vollintegrierten. Allerdings sind wir auch was das angeht, flexibel. So hat uns auf Bildern und Youtube-Videos sogar die Activa Reihe (wir hatten eigentlich Alkoven gar nicht auf dem Schirm) von Euramobil wegen des großzügigen Innenraums bie kurzer Fahrzeuglänge gefallen. Ein Kastenwagen soll es aber definitiv nicht werden. -Reisen werden meine Gattin, meine Wenigkeit sowie mein Namensgeber hier, der Boxer Lasse. Es reichen also zwei Schlafplätze. Ab dem 22. Mai habe ich zwei Wochen Urlaub. Der Plan ist diverse Händler abzuklappern, sofern Corona das zulässt. Ein nicht unwichtigstes Kriterium (aber nicht entscheidend) wäre holzfreier Aufbau. Viele Marken haben auf ihren Homepages sehr schwammige Bezeichnungen, aus denen nicht wirklich hervorgeht, wie die Wände tatsächlich aufgebaut sind. Bei den Anzeigen bei Mobile nerven mich die ganzen Händler, die gute Angebote für Neufahrzeuge eingestellt haben, und ganz unten steht im Kleingedruckten, Abgabe erfolgt nach Vermietung im November. Diese Variante ist für uns nicht gewünscht. Und der entscheidende Punkt,ich möchte eins meiner Motorräder mitnehmen. Das leichteste wiegt Vollgetankt 158 kg. Am liebsten auf einer Heckbühne und nicht per Anhänger. Daher, und um auch jeglichen Stress mit dem Überladen aus dem Weg zu gehen sollte es ein zulässiges Gesamtgewicht oberhalb der 4 Tonnen haben. Gibt es Kriterien, die im Vorfeld die Auswahl einschränken ? Als Beispiel immer ein Fiat Heavy wählen, da kann man immer eine Bühne anbauen ? Zu viel Hecküberhang sollte das Mobil sicher auch nicht haben, wegen der Hebelwirkung auf der Hinterachse, oder :nixweiss: ? Wenn wir nichts finden, können wir uns auch vorstellen, auf der nächsten Messe zu bestellen. Viel Grüße Rainer Hallo Rainer Ich habe ein Teilintegriertes Wohnmobil. Die haben hinten immer den Aufbau viel länger wie das eigentlich Fahrgestell. Die Anhängerkupplung bzw. eine Plattform für's Moped hängt dann an einem 1,5 bis fast 2 Meter langem Rahmen-Ausleger. Daran wirds dann auch schon sehr knapp mit der Zuladung. An den meisten Plattformen kannste nur so um die 130 Kilo drauftun. Also gerade mal son komischen Chinaroller..... Bei einem Blechkastenwagen haste das Problem aber nicht! Da meine NSU Max aber auch schon über 160 Kilo wiegt hatten wir schon mal daran gedacht einen etwas leichtern NSU Lambretta oder Prima Roller zu kaufen; soll ja dann auch Standesgemäß sein!!! Da ich aber schon einige Mopeds habe und ich eigentlich meinen Fuhrpark verkleinern wollte habe ich jetzt beschlossen, mit Anhänger zu fahren und da mein NSU Max-Seitenwagen-Gespann drauf zu stellen. Damit kann ich mit Frauchen vor Ort kleiner Touren machen und zum Einkaufen fahren. Zudem passen da auch drei von den ollen "Feuerzeugen" ( natürlich ohne Seitenwagen) drauf und ich kann mit zwei Freunden auch mal 'ne mehrtägige Tour machen oder andere Oldie-Kollegen für gemeinsame Ausfahrten besuchen!! Gruß Paul PS: Ich hatte Glück und konnte letztes Jahr ein günstiges Wohnmobil ergattern. Das hat aber leider nur 85 PS und ist somit nicht das schnellste. Man ist gemütlich damit unterwegs und es macht dann auch keinen großen Unterschied wenn da noch ein Anhänger dran hängt und man sowieso nur 80 Klamotten fahren darf. Das wird bei dem Gewicht sehr schwierig, das müsste schon eine Doppelachser etc. sein. Dann passt euer Budget nicht, außer es wäre schon recht alt. Wir hatte 12 Jahre einen Roller mitgenommen, inzwischen sind wir auf Ebiks mit dem stärksten Boschantrieb CX umgestiegen, damit können wir viel mehr anfangen und die Ebiks stehen in der Garage. Es gibt tolle Radwege. :) Damit können wir auf Radewegen, Wanderwege und Strassen fahren! Bei größeren Entfernungen ziehen wir mit dem Wohnmobil um. Nur so als Anregung! Gruß Hans Hallo Rainer, das Thema Moped hatte ich auch. Egal wie ich es gedreht habe waren nur Notlösungen da. Hab mir einen kleinen Anhänger (100er Zulassung) gekauft. Es ist ja nicht nur das Gewicht des Motorrad was dir an Zuladung fehlt. Helm und andere Bikersachen wiegen. Dann evtl noch Werkzeug, Auffahrschiene, Spanngurte usw....... Das alles fehlt bei der Zuladung. Bei 4 Tonnen darfst du auch nicht schneller fahren wie mit Anhänger. Gruß Andi Für Heckbühne ohne Sorgen würde ich Heckantrieb und Zwillingsbereifung empfehlen. Selbst ein Fiat-Heavy-Fahrwerk kommt wahrscheinlich nur mit kurzem Hecküberhang mit 160 Kg Motorrad plus Bühne plus Rahmenverlängerung klar, ohne die HA zu überlasten. Alternativ ein Doppelachser, wobei die Achslastdynamik da dann auch wundersame Dinge tut, das müsste man sich genau anschauen. Leider liegen Mobile mit Heckantrieb und Zwillingen eher oberhalb von 70 k€, es sei denn, man kauft gebraucht. Insofern würd ich nochmal einen Gedanken an einen Motorradanhänger verschwenden. bis denn, Uwe Moin Boxerlasse, aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, 158 kg geht an einer Heckbühne, allerdings sollte das Fahrgestell 4 Tonnen können, und der Hecküberhang so gering wie möglich sein. Für die Heckbühne ist die Fa. Fiedler meine erste Wahl, SMV schneidet schlechter ab. 250 kg sind bei Fiedler, 200 kg bei SMV möglich. Die Fiedlerbühne bietet das deutlich bessere Handling, Wekzeuglose verriegelung. Mein Womo, Challenger 170, allerdings nur als Alleinfahrer brachte mit SMV Bühne, 180 kg Motorrad und Fahrrad, reisefertig gepackt, alle Tanks voll, 3550 kg auf die Waage, 2020 davon auf der Hinterachse. Gruß Joachim ich hatte vor ein paar Jahren einen Eura Activa 635 LS und am Träger eine KTM 690 SMR, ca. 160 Kg. War überhaupt kein Problem. Heute gibt es von Eura den 630 LS. Gleicher Grundriss, holzfreier Ausbau und doppelter Boden. Für meine Begriffe bei aufgebauten Wohnmobilen einer der genialsten Grundrisse überhaupt. Im Vergleich zu mancher Pappschachtel und zu vielen überteuerten s.g. Premiumkisten finde ich auch das Preis- Leistungsverhältnis als angemessen. Wenn am aktuellen 630 LS ein Träger von der Fa. Fiedler montiert werden kann, dann würde ich einen mit 4,25 to und Zusatzluftfederung Hinterachse kaufen. Eventuell wäre auch der Aktiva 570 HS (nur 6 m lang) oder der 650 HS eine Überlegung wert. Gruß Thomas Moin, Mit genau der gleichen Fragestellung war ich vor knapp zwei Jahren auch unterwegs. Zum Glück noch vor Corona. Bei mir kam noch hinzu, da ich ab und zu auf den Rennplatz fahre und dann zwei, zugegebener Weise leichtgewichtige, Motorräder mitnehmen will. Es gibt meines Wissens, wenigstens damals, nur ein Model in der Preisklasse, das die Anforderungen erfüllt: Roller Team 290M. Ich hätte auch lieber einen Kastenwagen, git es auch von vr-motorhomes, ist aber bei mir „out of budget“ Jedenfalls hab ich den 290 gekauft und hab noch nicht eine Minute Kaufreue. Gruß und viel Erfolg Heini Für die Variante mit dem Anhänger hat meine bessere Hälfte mir die rote Karte gezeigt. Mit dem Anhänger nehmen wir uns einen großen Teil der Flexibilät des Wohnmobils wieder. Der einzige Vorteil wäre, das man eventuell auch mit 3,5 Tonnen klar kommen könnte. Allerdings überwiegen in meinen Augen auch ohne Motorradtransport die Vorteile mit höherem zulässigen Gesamtgewicht. Das Thema wird ja hier fast in jeder zweiten Kaufberatung breitgetreten. Joachim, super Tipp mit der Fiedlerbühne, ich hatte beim googeln nur die üblichen Verdächtigen wie z.B. Sawiko gefunden. Ich denke, die wird es werden. Fehlt nur noch das Mobil..... Thomas, den Activa haben wir sowieso in der Auswahl, gerade als 630 LS, aber auch der 650'er mit der Rundsitzgruppe gefällt uns richtig gut. Und das, obwohl wir von der Optik keine Alkoven mögen, aber hier scheinen die inneren Werte zu überzeugen, gerade was die genialen Platzverhältnisse bei kurzer Länge dank Alkoven angeht. Meine leichte Dame ist übrigens eine KTM 690 Enduro R :mrgreen:. Heini, den Rollerteam 290m habe ich auch schon im Netz gefunden. Grundsätzlich toll, die Garage ist der Hammer, aber die 2 großen Betten sind bei uns überflüssig. Euch vielen Dank, Rainer Ich habe gerade mal in einem Achslastrechner, der hier mal gepostet wurde ein paar Eckdaten eingegeben. Das Maxi Fahrwerk hat wohl 4,035 m Radstand. Bei einer Fahrzeuglänge von 7,4 m und einem Gewicht des Motorrads von 158 kg zuzüglich Träger würde die Hinterachse mit 328 kg zusätzlich belastet, bei einer Länge von 7 m nur um 309 kg. Dabei habe ich jetzt das Motorrad auf die hinterste Kante des Träger gestellt. Macht es Sinn, vor dem Kauf des Mobils, vom Händler die Achsen wiegen zu lassen ? Das Heavy/Maxi Fahrwerk hat laut Google 2400 kg Achslast. Wenn das leere Mobil z.B. 1600 kg auf der hinteren Achse wiegt, wären die ca. 330 kg zusätzlich doch vertretbar, oder ? Zumal mein Astralkörper :roll: sowie die paar kg meiner Gattin ja auch wieder Gewicht auf die Vorderachse gibt ?!? Das man sich dann vielleicht nicht zwei E-Bikes, den gußeisernen Grill sowie 10 Kisten Bier und 10 Kisten Wasser in die Heckgarage stellen sollte ist klar. Moin Rainer, Das größte Problem für die Motorradbühne ist der hintere Teil des Fahrzeugrahmens. Bei geringem Überhang, wie bei mir, gibt es keinen Hilfsrahmen, und der Träger kann direkt mit dem Fahrzeugrahmen verschraubt werden, das ergibt eine deutlich bessere Stabilität. Die Tragfähigkeit eines Hilfsrahmens vom Wohnmobilhersteller ist meistens nicht ausreichend. Das nächste Problem ist die Art des Fahrzeugrahmens am Basisfahrzeug, Bei Wohnmobilen auf Fiatbasis gibt es 4 verschiedene Varianten: 1. der ganz normale Fiat-Rahmen (Werks-Leiterrahmen). --> sehr stabil 2. Werks-Flachboden- oder -Plattformrahmen, auf dem die Kastenwagen aufbauen. --> stabil 3. Werks-Flach- oder -Tiefrahmen, auf dem viele TI oder VI aufbauen. --> weniger stabil 4. Alko-Tiefrahmen, auf dem die teureren TI und VI aufbauen. --> sehr stabil Ab ca 200 kg Motorradgewicht ist der Werks-Flach- oder -Tiefrahmen nicht mehr zu empfehlen, da er nur die halbe Höhe des Werks-Leiterrahmen hat, und die Oberseite nur mit der Bodenplatte des Aufbaus verklebt (eventuell verschraubt) ist. Empfehlenswert ist eine Kontaktaufnahme mit der Firma Fiedler, denn die wissen am besten was machbar ist. Antworten dauern allerdings immer relativ lange. Was die Achslasten angeht macht es natürlich Sinn, sich vor dem Kauf die entsprechenden Informationen geben zu lassen, wenn der Händler mitspielt, denn viele Wohnmobile haben hinten im reisefertigen Zustand das höchste Gewicht, selbst dein Astralkörper auf dem Fahrersitz wirkt sich positv (Gewichtserhöhend) auf die Hinterachse aus. Gruß Joachim Hallo, wir hatten mal einen Karmann Ontario Ducato Heavy Rahmen, aufgelastet auf 4,5t, HA 2500, VA 2100, mit Luftfederung hinten. Ich hatte mir auch ein Angebot über einen Heckträger machen lassen, damit hätte ich aber dann in die große Heckgarage praktisch, außer den Campingmöbeln, nichts mehr zuladen können. Ich habe mich dann für einen Anhänger entschieden, da passten dann mein Gespann und die zwei Motorräder von unserem Sohn und meiner Frau drauf. Mach die Wahl deines Wohnmobils nicht vom Heckträger abhängig, für mich jedenfalls gab es wichtigere Kriterien. Hallo Rainer, ein ähnliches Problem mit dem Moped habe ich auch, eine GS mit 230kg wäre für ein Normal-WoMo doch etwas heftig. Es kommt einfach ein Hänger dran. Es gibt klappbare Motorradtransporthänger (ein Beispiel: Link zum eBay Artikel), die nehmen zuhause kaum Platz weg. Ein Motorrad am Heck wollte ich nicht haben wegen des Gewichts und der Pendelneigung. Hatte einen WoMo-Fahrer getroffen, der hatte aus diesem Grund ein massives Lkw-Fahrwerk mit Wohnkabine gekauft.
Wir haben den 4m-Radstand bei einer Länge vom 7,35m, dann käme noch der Träger dazu mir wäre das zu ausladend und die Hebeklwirkung zu groß. Mit allem Schnickschnack, der immer im WoMo ist, haben wir vorne 1,5t und hinten 1,8t. Eine ander Möglichkeit wäre ein WoMo mit großer Garage und ein niedriges Moped. Hat ein Forumskollege, der packt seine Guzzi V7 hinten rein. Guckst Du hier: --> Link --> Link Würde aber heißen: die Kati bleibt zuhause ![]()
Das wird die Hinterachse aber nur entlasten, wenn ihr vor der Vorderachse sitzt. Durch eine Verschiebung von Lasten im Innenraum kannst du sicherlich die Belastung auf den Achsen verändern. So richtig bringt das aber in deiner Rechnung nur was, wenn du die Last for die Vorderachse bringst. Das wird aber leider nur in sehr seltenen Fällen gelingen. Am Ende vom Tag hilft in solchen Fällen nur eine passende Hinterachslast :-( HaJü : die Kati zu Hause zu lassen wäre mein Tod. Ich habe meiner Frau den Kauf über das niedrige Gewicht schmackhaft gemacht. Wenn ich die (die Kati, nicht die Frau) jetzt zu Hause lasse :( Ich muss mir dann anhören : "Du hast gesagt, die ist so schön leicht, die brauchen wir dringend für's Wohnmobil, und jetzt können wir sie nicht mitnehmen......." Meine anderen "guten" Mopeds wiegen 230 kg und 310 kg, insofern nicht praktikabel. Allerdings haben wir noch eine alte Suzuki GS 500 E, die ist schön flach und wiegt 190 kg. Fazit : Wir werden erst mal ohne Ende Womo's anschauen, wenn wir was schönes gefunden haben sollten, mache ich meiner Frau vielleicht einen Wheely schmackhaft. Erst mal Euch allen noch mal Danke für die vielen Tipps Rainer
Wir scheinen beide ähnlich bekloppt im Kopf zu sein. :mrgreen: Meiner Frau hatte ich damals auch die 690 SMR wegen dem Gewicht und der Mitnahme auf dem Womo schmackhaft gemacht. Inzwischen bin ich wegen dem Fuhrpark und der Erkenntnis, dass ich keine Weißware brauche auf Kastenwägen umgestiegen. Mit dem fahre ich inzwischen abwechselnd, je nach Einsatzgebiet, eine KTM 1290 GT, die 690er oder meine alte GS 500 E spazieren. Zum Badeurlaub am Mittelmehr kommt die GS 500 E und zusätzlich ein 3,7 m Schlauchboot mit 15 PS Außenborder mit in den Kasten. Gruß Thomas ..hat jemand Weih-Tec Motorradträger Erfahrungen ? ich trage mich mit dem Gedanken einen Honad SH Roller (170kg) auf mein WoMo Hymer Van 314 packen.. nun wird die Gewichtsangabe mit 150kg festgemacht. ..bin für jegliche Tipp`s dankbar! Weih-Tec baut dir eine passende Bühne nach Maß und in Abhängigkeit vom Nutzgewicht. Frage ist eher : wieviel darf/kann dein Fahrzeug tragen :?: Dazu gibt's Info und Rechner hier : --> Link
Die1290 GT habe ich auch :mrgreen: , kein Witz. Jetzt brauchst nur noch eine Vmax, dann kaufe ich mir auch ein Schlauchboot :lol: Wolfgang, genau den Rechner hatte ich hier schon gefunden und auch herangezogen, danke noch mal für den Link. Der Wheely ist der Gattin genehm, jetzt heisst es demnächst, so fern es der Virus zulässt, nach Wohnmobilen zu schauen. Ich werde berichten. Viele Grüße Rainer Hallo, wir haben den verschiebbaren Weih-Tec Träger (170kg Nutzlast) am 6,36m Jumper Kastenwagen und nehmen eine 125er Piaggio Liberty (ca.125kg) seit ca. 40 Tkm problemlos mit. Hab gerade hier in Frankreich einen Camper gesehen der das Motorrad mit dem Vorderrad in einem Gestell am heck hatte, es lief auf dem Hinterrad hinterher...
Eine Vmax wird es nicht werden. Im Moment habe ich noch eine Transalp im Visier. Wenn die auch ausreicht, dass Du die ein Schlauchboot zulegst :?: Schade, dass Du am Ar.... der Welt wohnst. Wir könnten bestimmt gut Spaß miteinander haben :) Gruß Thomas
Weshalb soll er nicht sein Wohnmobil nach seinen Bedürfnissen (Kriterien) und passend für einen Heckträger aussuchen. Es gibt Menschen die bei dem Kauf ihres Mobils den Einsatzzweck als Kriterium in den Vordergrund stellen und nicht ihr Ego damit befriedigen müssen :P
Das ist eine zwar geniale, aber leider in Deutschland nicht erlaubte Lösung.
Hallo Torsti, auch wenn du dir nur eine Pappschachtel leisten kannst solltest du andere Leute nicht einfach etwas unterstellen, sowas nennt man Sozialneid. Wir haben unsere Wohnmobile immer nach dem Einsatzzweck ausgewählt, je nach Reiseverhalten und unseren Vorlieben von T3 über Allrad bis zum heutigen Fahrzeug. Aber alles an einem Kriterium festzumachen halte ich für zu kurz gesprungen. Ich kann sicherlich nur mich sprechen. Wir nehmen auch ab und an unsere Motorräder mit BMW K1200RS (300kg) und BMW K75RT (280kg). Bei diesen Gewichten gibts keine andere Möglichkeit als mit nem Anhänger. Da wir mit unserem 4,5tner eh nur 100 km/h fahren dürfen stört der Anhänger nicht weiter.
*räusper* Mit > 3,5 to Zugfahrzeug darfst Du mit Anhänger nur 80 .. 8) insofern "stört" der schon ein bissel, muß ja nicht ausschlaggebend sein .. :razz:
Daneben gegriffen, ich fahre glücklicherweise keine Pappschachtel und auch keinen Langholztransporter:razz: Es könnte tatsächlich sein, dass ich auf deinem selbst propagierten Wohlstand neidisch bin, vielleicht ist es aber nur Mitleid oder noch etwas anderes. Such es dir aus :) Wenn jemand auf dem Heckträger sein Motorrad transportieren möchte und dazu ein passendes Fahrzeug sucht wird es schon einen Grund dafür geben. Dem Suchenden hilft es jedoch herzlich wenig wenn Du ihm erzählst was Du für tolle Sachen hast. Es ist unbegreiflich weshalb die Anhängerfraktion immer wieder Andere davon überzeugen möchte, dass dies die einig wahre Lösung ist.
Irgendeinen Tod muss man aber sterben. Wenn ein Frontantriebs-Womo mit Einzel-Hinterachse und schweres Motorrad gesetzt sind, macht ein Anhänger sicher weniger Probleme als eine mit Hängen und Würgen so gerade noch nicht die Hinterachse überlastende Heckbühne. Ein kleiner Anhänger passt halt zu jedem Fahrzeug und kann deshalb auch immer die Lösung aller möglichen Transportprobleme sein. ich würde auch immer die Heckbühne nehmen, aber nur an einem dafür zu 100% geeignetem Fahrzeug. Und das hätte dann mit Sicherheit keinen Frontantrieb und auch nicht nur 2 oder 2,5 Tonnen Hinterachslast. bis denn, Uwe
Hier einmal ein Beispiel für ein geeignetes Fahrzeug, nicht meins, da ich Anhänger bevorzuge, mein Motorrad passt nicht auf einen Hecktraeger. ![]() Bei unserem Concorde auf Ducato mit Alko-Chassis (schon älter, Bj. 1995) ist, wie bei fast allen diesen Fahrzeugen von Concorde, die hintere Stoßstange ausziehbar und es gibt die Möglichkeit, eine Motorradschiene draufzusetzen. Das war mir beim Kauf wichtig, dass diese dabei ist, das ganze hat eine Tragkraft bis 150 Kg. Damals hatte ich eine Honda CM 250, die ca. 140 Kg wog, die habe ich genau zweimal darauf transportiert..... Man hat schon sehr gemerkt, wie sich das Fahrverhalten verändert hat, die Entlastung der Vorderachse war schon krass... Naja, trotz Vorderradantrieb habe ich auf normalen Straßen dann kein Problem bekommen, aber danach habe ich mir sowieso noch ein schwereres Motorrad gekauft und bin dann auf den Anhänger umgestiegen und habe es nie bereut. Mittlerweile sind wir in die Endauswahl, welches Mobil es werden soll. Ich habe Freitag bei mehreren Händlern Besichtigungstermine gemacht, geht dank sinkender Indizwerte ab Donnerstag wieder, um uns die verbliebenen Kandidaten in Live anzusehen. Für meine meine erste Wahl habe ich schon ein konkretes Angebot vorliegen, und zum Thema, auf meinen Wunsch mit Anhängerkupplung. Am liebsten würde ich den blind kaufen, aber einmal in Live sehen ist uns schon wichtig. Blauäugig gehen wir den Kauf aber nicht an, wir waren schon mehrere male in Düsseldorf. Zusätzlich haben wir im Umfeld einige Wohnmobilfahrer, die auch gute Tipps für uns parat hatten. Passend dazu habe ich mir ein Angebot für einen Wheely zukommen lassen.
Ich denke für ein Solomotorad ist der Wheely eine gute Alternative zu einem Vollwertigen Anhänger und hat beim Basisfahrzeug mehr Auswahl. Nach dem wir gefühlt hunderte Youtube Videos von diversen Wohnmobilen gesehen hatten, wurde unser Urlaub genutzt, um unsere Favoriten in Live bei mehreren Händlern anzusehen Zum Glück waren die Corona Indizes wieder so niedrig, das Besichtigungen möglich waren. Dabei waren für uns einige Erkenntnisse erstaunlich, bzw. ein paar Sachen auffällig : -Die Preise sind wirklich abgehoben. Bei Hymer stand ein 8 Jahre alter teilintegrierter Carado, der sollte noch 45.000 € kosten. Der war doch neu günstiger, oder ? -Wir haben uns für den Exsis Pure interessiert, der Händler wollte aber 0 % Nachlass geben. Allerdings hat uns das Mobil in Live auch nicht sonderlich gefallen -Grundsätzlich sind Youtube Videos schon eine große Hilfe für die Vorauswahl, gerade auch wenn es keine Messen gibt Dank der Videos sind wir auf ein Fahrzeug gestoßen, welches wir zunächst gar nicht auf dem Schirm hatten. Als wir dann beim Händler ein baugleiches Fahrzeug besichtigt haben, war uns schnell klar, der ist es. Bestellt haben wir jetzt einen Bürstner Lyseo Time Limited 727 G mit Maxi Fahrwerk bei einem Bürstner Händler in Süddeutschland. Das Fahrzeug ist ein Lagerfahrzeug, allerdings müssen wir noch ein paar Wochen bis zur Abholung warten, da wir gleich eine Solaranlage und eine AHK nachrüsten lassen. Gefallen hat uns insbesondere das tolle Raumgefühl mit der vis à vis Sitzgruppe. Auch die separate Dusche, die ihren Namen wirklich verdient, hat uns bewogen, demnächst nur noch im Wohnmobil zu duschen. Obwohl wir ja die "billigste" Baureihe von Bürstner gewählt haben, fanden wir vom Anfassen her auch den Möbelbau solider als z.B. im Exsis. Ob das tatsächlich so ist, muss die Praxis demnächst zeigen. Allerdings ist unser Neuerwerb mit 7,41 m ja nicht gerade kurz. Ich bin mal gespannt, was der Bürstner letztendlich auf die Waage bringt. Wir freuen uns natürlich wie verrückt, und hoffen, auch dank des vielen Lesens hier im Forum, eine gute Wahl für unser erstes eigenes Wohnmobil getroffen zu haben. Beim Anhänger werden wir mit der Entscheidung noch etwas warten, meine Gattin weiß noch nicht, ob wir demnächst auch ihr Motorrad mitnehmen sollen. Viele Grüße Rainer
Hallo Rainer, dann mal herzlichen Glückwunsch zu Eurer Entscheidung ![]() Wir hatte vor dem Kauf unseres Tramps einige Male den Bürstner Ixeo 728 irgendwas gemietet. Wäre eine Alternative gewesen, wenn wir auf WoMo-Suche gewesen wären. Wir haben ja immer nach einem WoWa-Nachfolger geschaut, aber die angebotenen Designs waren nicht so nach unserem Geschmack. Ist dann versehentlich ein WoMo geworden. Du wirst Dich wundern, wie agil sich die 7,41m fahren lassen. Unserer ist mit 7,35m geringfügig kürzer, wir hatten noch nie ein Problem. Gewöhnen mußt Du Dich an den langen Überhang und Steigungen wie Hofeinfahrten, Fährenauf- und -abfahrten etc. schräg anfahren, das klappt dann auch, ohne das Heck anzuschrammen. Hat bisher während der knapp 20 Monate und mittlerweile über 32tkm besten geklappt. Welche Maschine ist darin verbaut? M.W. müßte zumindest der BlueTec-Motor verbaut sein. Schalter oder 9G? Schalter läuft gut, 9G von ZF muß super laufen. kenn das Wandlergetriebe aus dem Pkw-Bereich. Ein Spezl hat im Okt. 20 seinen C-Line 160PS/9G bekommen, er ist hellauf begeistert. Das Thema Motorrad mit WoMo ist bei Euch wohl noch nicht ganz durch. Muß mal sehen, ob ich von meinem Spezl ein Bild von dessen neuen Hänger habe. Wünsche Euch auf jeden Fall jede Menge Spaß mit dem Teil und ich bin mir zu 100% sicher, den werdet Ihr haben ![]()
Hallo Rainer, ich setz mal den link für Dich rein und ich denke, das paßt super, weil mein Spezl auch 2 Motorräder transportieren: --> Link Der Anhänger ist idealer als der Vorgänger, der war ne ganze Ecke breiter und war im Pkw-Betrieb ziemlich ungünstig bei den Mautstellen. Wobei das beim WoMo keine Rolle spielen sollte, ist dieses doch 2,35m breit. Der Absenker ist halt insofern super, da die GSn doch recht schwer sind und man beim Raufschieben bei den schmalen Planken sehr gut aufpassen muß. Wir haben den 140 PS Ducato. Mehr wäre natürlich nett gewesen, ebenso die neue 9G Automatik. Ich denke aber, das wir mit den 140 PS gut klar kommen. Für das schneller Fahren habe ich was anderes, und gerade mit dem Womo, zumal ja über 3,5 t, werde ich auf der BAB bei Tacho 105 den Tempomaten einschalten. Aber unserer steht halt so beim Händler, da hat man keine Wahl. Ein IXEO (ist wohl auch vom Aufbau deutlich hochwertiger) mit exakt gleichem Grundriss, Automatik und 160 PS stand in Duisburg, allerdings wäre der auch mal eben bei gleicher Ausstattung 15.000 € teurer gewesen, und hätte das Budget gesprengt. Die Länge macht mir grundsätzlich keine Angst, ich bin in jungen Jahren für meine Eltern, die haben mit Topfblumen gehandelt, häufig einen zur Zugmaschine umgebauten Sattelschlepper gefahren, der statt der Sattelkupplung einen Kasten bekommen hat. Die reine Zugmaschine hatte vorher 16 t zulässiges Gesamtgewicht, und ist von meinem Vater dann auf 7,49 t abgelastet worden, nur damit ich damit fahren konnte. Leergewicht waren 7360 kg, insofern schon mit zwei Personen überladen. Ab und an bin ich dann den Drehschemelanhänger mit 10 m Aufbaulänge zuzüglich Deichsel und 12 t Gewicht mit 25 km/h Schild gefahren. Das war tatsächlich mit dem alten Klasse 3 erlaubt, keine Ahnung, ob das immer noch gilt. Das letzte mal ist aber auch 30 Jahre her :mrgreen: . Absenkanhänger hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, allerdings nur die üblichen Verdächtigen. Der aus dem Link im GS Forum gefällt mir richtig gut, insofern Danke für den Tipp.
Der 140PS/350Nm dürfte auch gut gehen und sollte m.M.n. die unterste Grenze für ein WoMo sein. Die früher geliehenen hatten den 130PS/320Nm-Motor, der kam mir bei Steigungen schon etwas schwachbrüstig vor, soll heißen Gang runter und Drehzahlen höher - ist nicht so mein Ding. Ich hab lieber ein paar Haflinger mehr unter der Haube, man muß sie ja nicht alle aufeinmal rauslassen, aber wenn man sie braucht sind sie eben da. Auf der BAB setze ich den Tempomat bei 2.000rpm, da läuft der Wagen lt. Navi 104/105km/h und der Verbrauch ist dann auch moderat. Selten, daß ich bei Steigungen in den 5. runtergehen muß. Wenn Eurer so aussieht, wie ich ihn auf der Bürstner-Seite gesehen, sieht er echt gut aus, hat ne tolle Raumaufteilung und gibt durch die Helligkeit viel Raumgefühl. Das war auch bei unserem so das Überraschungsmoment: das helle Interieur, die Panoramafenster und der große Sanitärbereich, wenn man die Tür zum Gang hin schließt. Ihr habt wohl zusätzlich noch ne Schiebetür zwischen Sanitärbereich und den Längsbetten. Alles in allem..........den hätten wir in der Ausstattung auch genommen, hätte er denn auf dem Hof gestanden. Da kann ich mich nur wiederholen, der wird Euch viel Spaß machen ![]()
Wem erzähl ich da was von Rampen- und Böschungswinkel, Länge und Überhang ![]()
Hab eben gerade mal selbst nach der Fa. Eiler gesehen: --> Link Selbst habe ich nur eine GS zu transportieren, da reicht der Standardanhänger, den ich seinerzeit mit 8 Zurrösen bestellt hatte. Der Anhänger hat allerdings die großen Räder, da laß ich mir noch 2 große Auffahrplanken schneiden (500x2.000), dann ich unter Motor die GS auch alleine hochfahren. Mit Stufe und schmaler Führung, das ist immer so ne wackelige Geschichte. Und mit Motorradwippe kann man sie auch alleine verzurren. Hätte ich nicht den Allroundanhänger, der als solches kaum genutzt wird, wäre der Transporter der Fa. Eiler wohl auch meine erste Wahl.
Hallo Rainer, gratuliere zum Abschluss. War gespannt wie bei den vielen Beiträgen (pro/contra) eure Wahl ausfällt. Mit AHK seit ihr auch langfristig flexibel. Gruß Andi Ich muss mich noch mal zu dem Thema melden, wobei es nur um das Wohnmobil geht. Der Bürstner ist es nicht geworden. Ich habe meine Gründe, hier nicht mehr zu dem Thema schreiben, auch wenn es sicher interessant für das Forum wäre. Meine bessere Hälfte und ich waren sehr enttäuscht. Das ganze ist jetzt gut zwei Wochen her. Wir hatten unseren ersten Urlaub geplant, jetzt am kommenden Samstag wollten wir die französische Atlantikküste vom Norden bis zur ile-de-ré entlang fahren. Und jetzt wendet sich die Sache (hoffentlich :mrgreen: ) zum Guten. Ich hatte seit Januar einen Eura Activa One 630 LS mit Tageszulassung Januar bei mobile geparkt, da wir dieses Modell, welches zwar einen komplett anderen Grundriss durch den Alkoven hat, aber uns ebenfalls von der Aufteilung super, wenn man den "Nachteil" jede Nacht in den Alkoven klettern zu müssen, sogar besser, als der Bürstner gefallen hat. Zusätzlich hat er einen holzfreien Aufbau sowie einen doppelten Boden. Einen Tag vor dem Abholtermin hat der Eurahändler das Mobil noch mal kräftig reduziert. Nach dem wir den Schock mit dem Bürstner verdaut haben, bin ich dann allein, meine Frau war mit ihrer Mutter ein paar Tage in der alten Heimat meiner Schwiegermutter, zum Händler des Eura gefahren. Jetzt steht er in unserer Einfahrt, meine Frau hat meinen Spontankauf zu meinem Glück abgesegnet :ja: , er wird von ihr in dieser Minute zugelassen, und die Ile-de-ré kann kommen. Grüße Rainer |
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