|
Hallo liebe Foristen, ich berichte euch mal von meinem neuen Dethlefffs Grand Alpa plus 9820-2. Ich habe das Messefahrzeug 2019 von Dethleffs im November 2020 bei der Firma GÜMA in Wertheim gekauft. Klar, Messefahrzeug ist ein Neuwagen mit leichten Gebrauchsspuren, dafür gibt´s das Auto auch unterm Listenpreis. Schnäppchen sozusagen, außer einem kleinen Kratzer am Kühlschrank, einem losen Magnetverschluß an einem der oberen Staukästen und einem Farbfleck auf einem Polster war auch nichts. Magnetverschluß wurde sofort bei Fahrzeugübergabe erledigt, das Polster eingeschickt, neuer Bezug, auch alles gut. Im Dezember das Auto mal aus der Halle geholt und zu Hause im Garten en bißchen probiert, Heizung, TV etc. Im Februar, Reisen war ja nicht Dank Corona, das neue Fahrzeug zum Servicemann meines Vertrauens gebracht um eine AHK und Solaranlage einbauen zu lassen. Hier stand das Auto, den Elementen ausgesetzt, im Freien und der erste Mangel trat hervor. Die Heckgarage ist auf beiden Seiten undicht, Wasser stand drin. Bei einem Dethleffs Service Partner angerufen, Termin gemacht, Fahrzeug angeschaut und den Mangel bestätigt bekommen. Der Boden in der Garage ist laut Servicepartner nicht steif genug, die Türen schließen nicht dicht und das Wasser kann in der Dichtung runterlaufen und dringt in die Garage ein. Jetzt habe ich einen Termin in Isny beim Hersteller - mal schauen was dabei rauskommt, wie Dethleffs nachbessert und ob die Garage dann dich ist. Inzwischen haben wir, Anfang Juni, ein Wochenende Probecamping gemacht. Es sind noch einige Kleinigkeiten aufgetreten, aber auch ein großes Ding. Im Bad war/ist der Frischwasseranschluß unterm Waschbecken/im Waschtisch undicht, bzw. falsch montiert/angeschlossen. Wir wollen in der Küche Wasser zapfen, es kommt auch etwas - gleichzeitig hört man aber ein plätschern wo anders im Fahrzeug. Sofort Hahn zu, Blick ins Bad - das Waschbecken ist trocken. Na dann - Einbildung. Wieder Wasserhahn auf - wieder plätschert es. Jetzt die Tür zum Bad geöffnet und schon läuft einem das Wasser entgegen. Sofortige Trockenlegungsmaßnahmen eingeleitet, trotzdem war das feuchte Naß auch schon unter der Toilette und in benachbarte Stauräume im Wohnbereich wie auch im darunter liegenden Zwischenboden angekommen. Ich weiß nicht, kann ja nicht rein schauen, ob die Holzwände aufgequollen sind, etc. Bei diesem "intensiven" Probewohnen sieht man dann auch scharfe Kunststoffkanten die nicht entgratet sind - immer gut für einen cut an der Wade, und noch so einiges. Jetzt bin ich gespannt wie Dethleffs an die Sache ran geht. Ich habe die Vorstellung, der Garagenboden wird genügend ausgesteift sowie der Wasserschaden im Bad und den angrenzenden Bereichen spurlos behoben wird. Ebenso der ganze "Kleinkram". Außerdem erwarte ich eine vernünftige, angemessene Entschädigung für die entgangene Nutzung. Ist es heutzutage gängige Praxis das der Endkunde die Qualitätskontrolle eines 100.000+€ Fahrzeugs für den Hersteller macht? Am liebsten würde ich das Ding bei Dethleffs in Isny stehen lassen. Wer hat ähnliche negativen Erfahrungen mit seinem "Neuen" machen müssen? Wie seid Ihr damit umgegangen? Danke im voraus für Eure Ratschläge.
Ich gehe mal davon aus, dass es so nahezu jedem Neuwagenkäufer ergeht. Leider hatte die die Seite nicht fertiggestellt, aber meine Wut kannst Du hier erkennen: --> Link Da Du verpflichtet bist, dem Händler die Möglichkeit zur Nachbesserung zu geben, Mängel rügen und ab mit dem Fahrzeug zum Händler zwecks Reparatur(versuch) Eine Endanahme gibt es nicht, das hat mir auch der Werkstattleiter vom größten Bürstner Händler bestätigt! Unser Bürstner Wohnmobil Erstzulassung 3/2020 war schon 3 mal in der Werkstatt, mit Reklamationen, die nicht sein durften. Das sind inzwischen mehr als 20 unterschiedliche Probleme! Jetzt sind wir gerade unterwegs und wir führen schon wieder eine Liste! Ich bin mal gespannt wie das nach der Garantie weitergeht :eek: Made in Germay! Gruß Hans Wenn ich das hier lese über die sogenannten Qualitätsmarken, dann frage ich mich, wie machen das denn die Vermieter, die ihre Flotte jedes Jahr auswechseln? Gibts da auch so viele Mängel, über die sich die Mieter dann totärgern? Oder werden diese Fahrzeuge einer richtigen Qualitätskontrolle unterzogen und nur der private Käufer wird im Regen stehen lassen? Gruß Birgit
Die Garage wird Dethleffs wohl repariert bekommen, aber erwarte nicht, dass die das ganze Fahrzeug zerreissen, um ein oder zwei Wasserflecken zu entfernen. Wenn da optisch kein Wasserschaden zu erkennen ist und das Feuchtigkeitsmessgerät nicht anschlägt, werden die das Problem an der Wasserleitung beheben und das wars. Und den Spruch mit dem Nutzungsausfall solltest Du erst gar nicht anbringen, für private Freizeitfahrzeuge gibt es nach gängigen Gerichtsurteilen keine Nutzungsausfall-Entschädigung.
Leider ist das so. Es ist zwar eines der Topmodelle von Dethleffs, aber leider immer noch von Dethleffs, und die sind - wie alle anderen Serienhersteller - bei der Neufahrzeug-Qualität halt nicht so wirklich überzeugend. Bei der momentanen Marktsituation um so mehr. Man liest hier ziemlich viel von Neufahrzeugen, die innerhalb der Gewährleistung ziemlich viel Zeit in der Werkstatt verbringen - wenn man denn einen Termin zur Nachbesserung bekommt.... Du kannst natürlich mit dem Händler eine Rückgabe aushandeln oder sogar auf Wandlung bestehen, mit dem üblichen Rechtsweg. Dabei solltest Du aber beachten, dass der Händler ein Recht auf (mehrmalige) Nachbesserung hat und dass die (nicht behebbaren) Mängel auch so erheblich sein müssen, dass sie eine zweckgemäße Nutzung des Mobils verhindern, was hier definitiv nicht der Fall ist. Dazu kommt, dass du dann kein Mobil mehr hast. Ob du zum gleichen Preis einen gleichwertigen Ersatz findest, wage ich zu bezweifeln, seit 2020 hat sich das Preiskarussell noch ein paar Umdrehungen weiter gedreht. bis denn, Uwe
Die Werkstätten der Wohnmobilhändler (die vermieten ja meist) sind zu einem guten Teil mit Arbeiten an Mietfahrzeugen ausgelastet, wie man so hört. Und die haben natürlich auch Priorität, weil sie ja kein Geld einbringen, wenn sie nicht auf der Strasse sind. Der Vorteil ist, dass man mit dem Kauf eines solchen Fahrzeugs nach der ersten Vermietsaison wahrscheinlich keine 'Mängel ab Werk' mehr zu beheben hat... bis denn, Uwe Ich glaube jedes Neufahrzeug wird Mängel haben, die einen mehr, die anderen weniger. Wichtig ist hier die richtige Werkstatt zu haben, die am besten auch bei dem Händler angegliedert ist, der mir das Fahrzeug verkauft hat. Ich fahre den kleinen AlPa, den ich mir neu 2018 gekauft habe und auch dort waren einige Dinge nicht so, wie sie hätten sein können oder sollen. Ich habe alles was aufgefallen ist mit Bildern reklamiert und dann eingereicht. Nachdem Dethleffs alles bewilligt hatte, wurde einfach ein Termin bei meinem Händler gemacht und da dieser eine sehr große und sehr gute Werkstatt hat, wurden alle Arbeiten direkt dort erledigt und das Werk in Isny wurde nicht benötigt. Ob es jetzt ein undichter Wasserverteiler, flackernde LDE Lichter oder als größter Punkt eine komplett neue Dusche waren, alles wurde ohne Probleme als Reklamation von Dethleffs anerkannt und zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt. Dethleffs ist dort, zumindest für mich, eine Firma die berechtigte Reklamationen ohne große Probleme behebt. Die Aussage einer zu schwachen Bodenplatte höre ich zum ersten mal und so eine Aussage würde mich persöhnlich beunruhigen, da ich es mir kaum vorstellen kann, denn ich habe zum Beispiel einen vom Tüv abgenommenen 200 Liter Gastank in der Garage und das ganze steht auf so einer Bodenplatte. Dennoch ist die Garage dicht. Bekannt ist diese Undichtigkeit und in den Foren sind da im groben zwei Probleme zu erkennen. 1. Die Dichtungen der Türen sind nicht ganz richtig eingesetzt und das Wasser kann im Bereich der Schaniere nach innen kommen. Das wird sicher ohne Probleme von Dehtleffs behoben. 2. Schaden am Waserverteiler und bei leicht vorn erhötem Fahrzeug sammelt sich das ausgetretene Wasser in der Garage. Wenn es der Wasserverteiler sein sollte wird es komplizierter, denn stand das Fahrzeug mit Wasser in der Anlage bei Frost draußen, ist das keine direkte Garantie, sondern ein Schaden der durch Unwissenheit enstanden ist. Ich bekomme kein Geld von Dethleffs, arbeite nicht für diese, bin dennoch voll überzeugt ein Fahrzeug eines Herstellers zu haben, der im Bereich Garantie in Verbindung mit meinen Händler zu den besten aller Hersteller gehört. Eine Enschädigung für engangene Freuden finde ich persöhnlich nicht angebracht, da ich so etwas bei keinen anderen Gegenstand bekomme den ich kaufe und für mich haben solche Forderungen immer etwas von abzocken, gerade in Verbindung mit dem Gedanken, dass Fahrzeug am liebsten auf dem Hof stehen zu lassen. Gruß Roger
doch, die Endabnahme machst Du als Käufer !!!! alle Funktionen vor Bezahlung überprüfen, wenn was nicht funktioniert neuem Termin ausmachen grüße klaus
Ja, nach allem, was man so liest. Da gibt es wohl sogar simple Punkte, die sofort auffallen müßten, wenn nur die Laden und Türen alle mal getestet worden wären. Aber anscheinend ist es vielen Käufern zu blöd und sie machen einfache Sachen selber, was für den Hersteller natürlich eine Ersparnis bringt. Wenn alle mit allem wieder zum Händler gingen, würde man wohl gar keinen Termin mehr bekommen.
Das war durchaus ein Argument bei meinem Kauf (1 Saison Vermietung). Ganz ohne ging es dann doch nicht. 2 Türen nacharbeiten, ein Wackler an einer Lampe und einige hakelige Kastenschlösser. Aber nach heutigem Maßstab wohl wirklich wenig und damals schnell erledigt. RK
Hallo Ich kenne einen Vermieter, der repariert das Meiste selber. Sonst würden die Fahrzeuge die längste Zeit irgenwo stehen, auf eine Raparatur warten und er würde nichts verdienen, ist seine Aussage zu dem Thema. Grüße Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell über die Hersteller geurteilt wird und gleichzeitig der Händler gelobt, oder zumindest aussen vor gelassen wird. Der TE hat beim Händler ein 1,5 Jahre altes "gebrauchtes" Fahrzeug gekauft, auch wenn es nur als Ausstellungsfahrzeug "gebraucht" wurde. In dieser Zeit sind dem Händler die Probleme mit dem Fahrzeug nicht aufgefallen? Und er hat auch nie eine komplette Funktionsprüfung aller Einbauten durchgeführt. Eine Dichtigkeitsprüfung ist auch weder nach Anlieferung noch vor Auslieferung an den Kunden gemacht worden? Mich würde bei diesem Beispiel mal interessieren, was in den Händlerverträgen von Dethleffs steht. Welche Test- und Prüf- und Inspektionsarbeiten muss der Händler eigentlich vor Auslieferung an den Kunden vornehmen. Ich denke, das da so einiges steht, wozu der Händler verpflichtet ist. Denn für die Zuteilung der Händlermarge hat der Händler ja gewisse Aufgaben zu erledigen, die meist in den Händlerverträgen festgehalten werden. Also ich würde mich zuerst mal beim Händler über die schlampige Auslieferungsinspektion beklagen und dann erst in zweiter Linie den Hersteller an den Pranger stellen. Die Werksreparatur bei Dethleffs in Isny ist übrigens sehr gut und kompetent und wird die beschriebenen Fehler sicher rückstandsfrei beheben können. Falls das Wasserproblem allerdings durch einen bei Frost befüllten Wassertank in der Winterpause entstanden ist, sollte man ggf. auch ein wenig über sich selbst schimpfen... :eek: Gruß Tom
Natürlich ist auch der Händler verantwortlich, daß er nicht kontrolliert. Nur sollte es eigentlich gar nicht nötig sein. In der Industrie kann man heute ohne die IOS9001 (Qualitätsmanagement) praktisch nichts mehr verkaufen. Damit sollte es eigentlich nicht mehr nötig sein, alles erstmal zu testen, bevor man es verbaut oder in dem Fall verkauft. In der Praxis sieht es leider nicht so toll aus, weil es hauptsächlich darum geht, daß es Prozesse gibt, nicht um objektive Qualität. Auch Hymer z.B. wirbt mit ISO9001. Ein Punkt sind kontinuierliche Verbesserungen. Anscheinend wollen sie das lange erfüllen können und heben sich immer noch was für die Zukunft auf :evil: . Wenn die Händler klagen, daß sie für Garantieleistungen zu wenig Geld vom Hersteller bekommen, wäre das doch ein Grund mehr, ein Fahrzeug möglichst geprüft und intakt zu übergeben, dann könnten sie sich eine Menge Ärger sparen. Ein weiterer Grundsatz in Industrie und Entwicklung ist, daß ein Fehler umso mehr kostet, je später er entdeckt wird (ein paar Zeilen SW vs. einen Rückruf tausender Fahrzeuge). Aber bei Womos kostet es die Hersteller anscheinend noch nicht genug. Und da man diese Meldungen praktisch von allen Marken mehr oder weniger hört, ist es auch kaum eine Option, einen Hersteller zu meiden oder zu bevorzugen. RK
Eine Zertifizierung nach DIN/ISO 9001 besagt ja nur dass ein Betrieb die Möglichkeiten hat um einen gewissen Qualitätsstandard einzuhalten. Ob man sich auch daran hält und nach den entsprechenden Regelungen verfährt ist was anderes! Außerdem kenne ICH zertifizierte Firmen bei denen es so eklatante Mängel im ( QS- ) System gibt, die hätten niemals eine Zertifizierung bestehen dürfen! Da stellt sich dann die Frage welch´ fachliche Qualifikation die Prüfer haben. Und wenn ein Unternehmen von einem zertifizierten Lieferanten kauft bedeutet dass nicht dass er keine Wareneingangskontrolle mehr machen müßte. Grüße Dirk
Nur kaufe ich normal so, daß das eine entsprechend Prüfung schon beim Lieferanten erfolgte, weil ich mir Zeit und Geld sparen will. Und bei einigen Teilen ist so eine Kontrolle nur mit sehr hohem Aufwand an Geräten überhaupt möglich. Auf Womos umgelegt, ich hoffe halt, daß hinter den ganzen verschraubten Brettern alle Schlauchklemmen ordentlich sind, weil ich die nicht kontrollieren kann ohne etwas rauszureißen. Leider sind sie es nicht immer. RK
Siehst Du, Du willst / kannst nicht kontrollieren weil es für Dich einen erhöhten Aufwand bedeutet. Der Händler "kauft" beim Hersteller, der Hersteller kauft z.B. bei Dometic den Herd, die wiederum bei ihrem Zulieferer die Gasdüsen,... Außer Dir alle zertifiziert, alle verlassen sich auf ihren Vorlieferanten, denn selber kontrollieren ist ja erhöhter Aufwand,... Grüße Dirk Hallo! Hier noch ein Tipp zum Besuch des Service-Center in Isny (das auch "nur" eine Werkstatt ausserhalb des Werkes ist). Gib vorab penibel genau an was Du erledigt haben möchtest, jede Schraube nachziehen - ALLES! Sonst passiert Dir schneller als Dir lieb ist dass Dein Auto da stehen bleibt! Die kalkulieren für "Garage abdichten" X Minuten - und nach diesen X Minuten kommt Dein Fahrzeug mit dichter Garage aus der Werkstatt - und der nächste Kunde fährt rein! Für nicht im Vorfeld abgesprochenes "hier-noch-ein-bisschen-und-da-noch-ein-bisschen" ist keine Zeit und das wird auch idR nicht erledigt!
Bei der heutigen Bauweise (von innen nach außen) kommt man an einige Bereich gar nicht mehr ran ohne alles zu zerlegen. Bei anderen Sachen bekommt man nicht die nötigen Infos um etwas zu kontrollieren (z.B. Stromlaufpläne). Außerdem erwarte ich mir als Endkunde eben ein funktionierendes Fahrzeug, für das ich viel Geld ausgebe und bin ja durch die Gewährleistung auch halbwegs geschützt.
Zumindest der Hersteller baut ja auch selber etwas (das Womo), das kontrolliert sein sollte und das der Händler (s.o.) auch nur begrenzt kontrollieren kann, außer indirekt - wenn das Wasser im Womo steht, ist was nicht in Ordnung :-). Solange die ganzen Kontrollen nicht nur Papiertiger sind, wäre es ja OK. In kommerziellen Bereichen wäre so eine Fehlerhäufigkeit (wie man liest und ich auch gesehen habe) entweder ein Minusgeschäft für den Lieferanten (deswegen ist bei uns z.B. die Testabteilung und -abdeckung ein sehr umfangreiches Thema in Entwicklung und Produktion) oder zumindest der letzte Auftrag dieses Kunden. Nur scheint beim Womo die ganze Qualitätssicherung 1-2 Stufen weiter Richtung Kunde geschoben zu sein :( . RK Das liegt alles nur daran, dass der Aufbau verkehrsrechtlich nicht relevant ist. Bei den Autoherstellern grassiert die Panik vor Rückrufaktionen, die ne Menge Geld kosten, damit werden die Lieferanten zu hoher Qualität gezwungen, der Feldausfall ist das Horrorszenario eines jeden Zulieferes. Im Womo interessiert das keine Sau, wenn da im Aufbau was nicht funktioniert, Rückrufaktionen gäbe es da höchstens bei sicherheitsrelevanten Problemen in der Gas- oder 230V-Anlage oder wenn die Dachluken bei 50 km/h fliegen gehen. Und weil das so ist, darf der Kunde die Endabnahme und den Langzeittest machen... bis denn, Uwe
Die Qualitätskontrolle machen die ersten Mieter. Meiner Erfahrung nach gibt es bei jedem 2. Mietmobil Funktionsmängel die über das Übliche (Klappern durch schlecht eingestellte Klappen, defekte Pushlocks, sich ablösende Umleimer, fehlende/sich lösende Abdeckkappen von Schrauben, nicht funktionierende Steckdosen, nicht/schlecht ablaufendes Wasser in Spüle & Dusche durch schlampig verlegte Leitungen) hinausgehen. Die Krönung war einmal bei einem nagelneuen Mobil mit weniger als 100km auf dem Tacho ein während der Fahrt verschwundener Abwassertank. Der ist einfach auf der Autobahn abgefallen weil die Befestigung im Werk vergessen wurde. Danach geht das Fahrzeug dann in die meist angeschlossene Werkstatt zur Nachbesserung. Das ist auch der Grund warum gerade bei Händlern mit grösserer Vermietflotte die angeschlossene Werkstatt während der Vermietsaison so ausgelastet ist dass andere Kunden keine Termine mehr bekommen. Und der Grund warum ich schon mehrmals nicht das Mietfahrzeug bekommen habe das ich wollte und bestellt hatte. Einmal hab ich die ganze Reise um einen Tag verschieben müssen weil das bestellte Mietmobil noch nicht (wieder) vermietfähig war und es keinen adäquaten Ersatz gab. Da hatte mich der Vermieter angerufen gerade als ich von zuhause losfahren wollte. Ja, die haben schon viel Spass mit den Mietfahrzeugen. Meine Schwiegereltern hatten mal nen Pepper gemietet, ich bin mit zur Übergabe. Das Fahrzeug kam wieder rein, kurz bevor wir ankamen, die Reinigungscrew tobte einmal durch, und dann musste noch 'eben schnell' das defekte Schiebe-Waschbecken ausgetauscht werden (1 h warten, immerhin mit Kaffee...). Scheint eher der Normalzustand zu sein... wobei manche Mieter sicherlich auch jedem professionellen Abwrack-Kommando Ehre machen würden. bis denn, Uwe Aus den vorgenannten Gründen würde ich auch nie auf der Messe ein Wohnmobil von einen Händler dort am Stand kaufen der sich an der anderen Ecke von Deutschland befindet. Die Herstellergarantie kann man meistens knicken da andere Händler bei Garantiereparaturen selten einen freien Termin haben wenn das WoMo dort nicht gekauft wurde. Das ist wohl Herstellerübergreifend so. Ich hatte bei meinen Hymer ein undichtes Seitenfenster und zu breite Spaltmaße im Küchenaufbau. Mein Händler hat beide Mängel innerhalb von 14 Tagen behoben, ich glaube kaum, dass ich in der HS einen Termin bei einen fremden Händler bekommen hätte. Danke euch allen für die Ratschläge und Tips. Morgen geht´s nach Isny, die Mängelliste habe ich vor 4 Wochen schon hin gemailt und bestätigt bekommen. Schau mer mal was rauskommt, ich werde berichten. Hallo ihr Lieben, seit einigen Tagen haben wir unser Mobil vom Werksservice zurück. Der Boden der Heckgarage wurde tatsächlich ohne Versteifung im Unterboden ausgeführt, welches zu den undichten Türen der Heckgarage führte. Dies wurde nun von Dethleffs nachgerüstet, sollte also jetzt passen, wir werden es im September/Oktober sehen. Der Wasserschaden rührte, angeblich, von einem Frostschaden her. Die Leitungen wurden zwar entwässert, der Wasserhahn war auch geöffnet, aber nicht in Mittelstellung. Nachdem ich belegen konnte daß das Fahrzeug im Winter noch nicht im "Einsatz" war wurde auch diese Baustelle auf Garantie behoben. Mir wurde auch das Feuchtigkeitsmeßprotokoll gezeigt - alles in Ordnung. Der Meister, ein Herr Ballauf, ist wirklich sehr Kundenorientiert, erklärte mir auch "ein Wasserschaden richtig, der wieder komplett austrocknet, ist kein Schaden wie ein immer wieder kehrender kleiner Wassereinbruch - hier entsteht Schimmel und Feuchtigkeit." Ärgerlich ist es allemal. Auch die diversen "Kleinigkeiten" wurden zu unserer vollen Zufriedenheit behoben. Ein Gespräch mit der Geschäftsleitung, dies hatten wir erbeten, kam leider nicht zustande. Die Führungsebene im Hause Dethleffs ist für Kunden, ebenso für die Leitung Werkskundendienst, quasi nicht zu sprechen. Hier werde ich Papier mit Einschreiben und Rückschein bemühen um dort einen Ansprechpartner zu finden der für Kundenresonanz / -kritik ein offenes Ohr hat.
Das ist nicht korrekt. Ich hatte im Heck beim alten Womo einen ausgetrockneten Wasserschaden. Das Holz konnte man teilweise mit den Fingern rauspulen, das war komplett weich - aber trocken. Man muß also präzisieren: wenn mal kurz Wasser wo drin ist, muß das nicht gleich etwas schädigen. " hier entsteht Schimmel und Feuchtigkeit." ??? Schimmel ist natürlich möglich. Aber daß Feuchtigkeit entsteht ???? Natürlich, es ist immer hin ein Wasserschaden. D.h. sie entsteht nicht, sondern ist da und macht die Schäden. Übrigens war bei meinem Wasserschaden zwar teilweise das Styro wie ein Schwamm gesättigt, aber offensichtlich habe ich keinen Schimmel gesehen. RK Das ist nicht korrekt. Ich hatte im Heck beim alten Womo einen ausgetrockneten Wasserschaden. Das Holz konnte man teilweise mit den Fingern rauspulen, das war komplett weich - aber trocken. Man muß also präzisieren: wenn mal kurz Wasser wo drin ist, muß das nicht gleich etwas schädigen. " hier entsteht Schimmel und Feuchtigkeit." ??? Schimmel ist natürlich möglich. Aber daß Feuchtigkeit entsteht ???? Natürlich, es ist immer hin ein Wasserschaden. D.h. sie entsteht nicht, sondern ist da und macht die Schäden. Übrigens war bei meinem Wasserschaden zwar teilweise das Styro wie ein Schwamm gesättigt, aber offensichtlich habe ich keinen Schimmel gesehen. RK[/quote] Ja, ok, hab mich falsch ausgedrückt, aber ich geh davon aus, ihr wißt wie es gemeint war |
Anzeige
|