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Gewicht im Ausland 1, 2, 3, 4


goorooj am 13 Aug 2021 15:37:16

z.B. auf der Inntal- und Tauernautobahn gibts auch feste Kontrollstellen wo du grundsätzlich über 2,8t raus musst wenn da grade party ist..

Nur um dir eine Ahnung zu geben was die anders machen als hier in D:

--> Link

Anzeige vom Forum

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bert am 13 Aug 2021 20:15:11

Ich bin viel auf unseren Autobahnen in Österreich unterwegs.
Bis jetzt waren aber die Schilder nur für"LKW über 2,8t".
Das interessiert mich mit dem Wohnmobil nicht.

Ein Freund hat das mir dem Firmenbus übersehen.
Übers Kennzeichen kam eine ordentliche Strafe da der Lieferwagen über 2,8t laut Zulassung hatte.

Es kommen immer mehr fixe Stellen wo gewogen wird.
Das ist fix. Aber das es Grundsätzlich in Österreich an jeder Ecke Kontrollen gibt ist ein Gerücht.

bert

Rockerbox am 13 Aug 2021 20:21:46

Auch auf der Autobahn Passau - Linz gibts diese Kontrollstelle, die sehr oft „LKW über 2,8 t“ ausweist, da bin ich schon x mal mit dem Mobil vorbei gefahren ohne auf den Wiegeplatz rauszufahren und gab noch nie ein Knöllchen bekommen.

Anzeige vom Forum


bert am 13 Aug 2021 20:41:01

Genau das habe ich gemeint Adi.

Was jedoch vermehrt auftritt sind die Kontrollen mit den mobilen Waagen.
Die haben es bei uns auf die Holz LKW abgesehen.
Da sind Überladungen zwischen 30-40t öfters gemessen worden.

So eine mobile Kontrolle habe ich in der Schweiz gesehen.
Hatte aber zum Glück nicht das Vergnügen zu testen.

Das war auch ein Hauptgrund für den Verkauf meines Alkoven.
Geniales Auto, aber 7,4m, Heckantrieb mit Zwillingsbereifung und 4 Personen sind mit 3,5t nicht realisierbar.

bert

Semaj am 13 Aug 2021 21:32:55

bert hat geschrieben:Genau das habe ich gemeint Adi.

Was jedoch vermehrt auftritt sind die Kontrollen mit den mobilen Waagen.
Die haben es bei uns auf die Holz LKW abgesehen.
Da sind Überladungen zwischen 30-40t öfters gemessen worden.


bert


Bist Du sicher, 30 - 40 Tonnen Überladung? Das glaube ich nicht.
Die müssten ja auf den Felgen fahren. :eek:

bert am 13 Aug 2021 22:12:50

Ja, da bin ich sicher.
Wenn so ein Holzzug mit korrekter Ladung fährt dann sieht das fast leer aus.
Mit 65-70t wurden die öfters gemessen. Ausreißer nach oben gibt es auch.

bert

Galvon am 13 Aug 2021 22:15:07

Moin,

die Kontrolle fand vor Jahren in Sachsen statt, leider schlechte Bildqualität:

--> Link

Das ist schon heftig. :(

Gruß

Semaj am 14 Aug 2021 09:40:52

bert hat geschrieben:Ja, da bin ich sicher.
Wenn so ein Holzzug mit korrekter Ladung fährt dann sieht das fast leer aus.
Mit 65-70t wurden die öfters gemessen. Ausreißer nach oben gibt es auch.

bert

Ok, nehme alles zurück. Hab Video gesehen, ist schon heftig.

Grüße James ohne Überladung. :D

bert am 14 Aug 2021 19:16:34

In den Fällen halt doppelt blöd.
Da darf der Fahrer und der Zulassungsbesitzer, wenn nicht ident, jeweils zahlen.

Wir wohnen im waldreichsten Bezirk in Österreich.
Die LKW fahren oft nur vom Verladeplatz bis zur Bahn.

Aber wenn der Rennleitung langweilig ist schnappen die sich auch andere Fahrzeuge.
PKW mit Anhänger hat auch fast immer den roten Befehl.

Aber trotzdem finde ich die Anzahl der Kontrollen nicht auffällig oft.

bert

JayTee2312 am 16 Aug 2021 11:30:38

strunzi hat geschrieben:Ich auf der Rückfahrt von Kroatien! Da mussten alle über 2,8t über die Waage!


Hatten wir auch, auf dem nach Kroatien

pwglobe am 16 Aug 2021 15:12:54

Hallo,
in Frankreich gilt zwar 0 Toleranz aber es interessiert niemanden, einzige Ausnahme bis jetzt auf der A75 an der Mautstelle Brücke Millau da wird jeder gewogen und alles über 3,5t und Wohnwagen müssen rechts raus.
Uns hat man aber einfach durch gewunken, warum auch immer. Womos sind zu 80% überladen und holländische Wohnwagen zu 100%, laut Presse in F.

Dirkulation am 17 Aug 2021 14:20:24

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Unterstellung! (Smile)

Der ADAC hat eine Aktion zum kostenlosen Wiegen angeboten. Unsere Nachbarn waren mit Ihrem "leeren" Wohnwagen dort.

Sie hatten nur das im Wohnwagen, was sie sowieso immer mitnehmen, aber weder Kleidung, Lebensmittel, Fahrräder, Bettzeug noch Wasser. Sie waren trotzdem genau am Ende ihrer Auflastung und die Anhänger-Stützlast fett überschritten.

Das Gefährt ist eigentlich ne Fehlkonstruktion, denn man muss quasi leer fahren.

40 kg wurden zwar als doch nicht so wichtig rausgeworfen, aber wenn ich bei der Reise Lebensmittel und Kleidung im Auto transportieren muss, dann passt da was nicht.

Und, wer macht das konsequent?

Tinduck am 17 Aug 2021 14:29:58

Ist bei Wohnwagen ein uraltes Thema. Insbesondere in Basisausstattung (mit schwacher Achsversion) sind die Dinger notorisch leicht zu überladen.

Wir hatten einen Fend Saphir 570 (Mono-Achse), der durfte 1,6 Tonnen wiegen, das ging, aber ausser ein paar Klamotten, bisschen Wasser im Tank und dem vollen Kühlschrank konnte man da nicht viel zuladen. Deshalb zieht man sowas halt mit nem VW-Bus und hat dann auch kein Zuladungsproblem :D

Andererseits muss man ja auch sagen, dass in nem Wowa die Familie nicht drin sitzt während der Fahrt, deshalb können die auch mit wesentlich weniger Zuladung auskommen.

Irgendwelche Spezialisten, die Waschbetonplatten für ihren Ampel-Sonnenschirm mitschleppen wollen, stoßen da natürlich schnell an Grenzen...

bis denn,

Uwe

Jagstcamp-Widdern am 17 Aug 2021 14:36:43

...und eine überschrittene stützlast liegt an der art der beladung, nicht an der tatsächlichen last! :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Gunnar09 am 17 Aug 2021 14:57:59

Hallo,

hier noch ein ganz guter Link zum Thema Geschwindigkeit und Gesamtgewicht (bzw. Überladung) im In- und Ausland:
--> Link

Gruß

Gunnar

rkopka am 17 Aug 2021 15:32:11

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:...und eine überschrittene stützlast liegt an der art der beladung, nicht an der tatsächlichen last! :ja:

Wobei das manchmal förmlich provoziert wird. Unser Wowa hatte vorne die Sitzbänke mit entsprechend viel Platz drin. Dort konnte man gut einladen, ohne daß sich was bewegt hätte. Dafür mußte dann der ganze andere Krempel hinten lose ins Schlafzimmer. Auch in einen Kombi im Kofferraum geht nicht soviel rein, daß es gereicht hätte.

Der bessere Link wäre: --> Link wobei die Infos auch nicht üppig sind.

RK

Dirkulation am 17 Aug 2021 15:45:00

Tinduck hat geschrieben:
Irgendwelche Spezialisten, die Waschbetonplatten für ihren Ampel-Sonnenschirm mitschleppen wollen, stoßen da natürlich schnell an Grenzen...



Unfassbar. (Schenkelklopf)

In diesem Fall waren es eine riesige, massive Kabeltrommel, die zusätzlich zum Verlängerungskabel dran glauben musste und ein Heizstrahler. Den muss man auch nicht immer mitnehmen.

Okay, zurück zum Thema Gewicht im Ausland bei WoMos.

korikorakorinthe am 17 Aug 2021 17:06:31

pwglobe hat geschrieben:Hallo,
in Frankreich gilt zwar 0 Toleranz aber es interessiert niemanden ............


das ist auch mein Eindruck nach 10 Jahren regelmäßigem Frankreichbesuch und den Aussagen meiner wohnmobilfahrenden französischen Verwandschaft.

pwglobe hat geschrieben: Womos sind zu 80% überladen und holländische Wohnwagen zu 100%, laut Presse in F.


wenn das ein offenes Geheimnis ist und trotzdem so wenig kontrolliert wird (obwohl in F nicht gerade wenig Polizei auf den Straßen zu sehen ist) heißt das für mich, dass das Gewicht als Unfallursache offensichtlich statistisch nicht auffällig ist.
Wenn das stimmt, sind die Bußgelder in manchen Ländern meiner Meinung nach reine Abzocke (v.a. bei nur geringen Gewichtsüberschreitungen) und die vergleichsweise geringen deutschen Bußgelder angemessen.

Gruß
Stefan

UweHD am 17 Aug 2021 17:18:15

Wie wird das Gewicht des Fahrzeugs bei einer Kontrolle eigentlich gemessen - inkl. aller mitfahrenden Personen und Fahrer nehme ich an?

bhomburg am 17 Aug 2021 17:30:13

Natürlich inklusive aller Insassen.

Navigatore am 17 Aug 2021 18:12:07

... und die während der Verwiegung genau dort sitzen, wo sie bei der Kontrolle angetroffen wurden.

rkopka am 17 Aug 2021 21:19:30

korikorakorinthe hat geschrieben:Wenn das stimmt, sind die Bußgelder in manchen Ländern meiner Meinung nach reine Abzocke (v.a. bei nur geringen Gewichtsüberschreitungen) und die vergleichsweise geringen deutschen Bußgelder angemessen.

Dann werden einige wenige korrekt fahren, einige wegen der Kosten nur etwas schneller und einige voll Pulle, da es ja so billig ist. Wer genug Geld hat oder wer gern rast kann so einfach schnell fahren. In Summe ergibt sich dann eine entsprechend hohe Durchschnittsgeschwindigkeit über dem Limit. Wozu also ein Limit, soll doch jeder so schnell und schwer fahren, wie er will ! Entweder setzt man Grenzen, dann muß man sie auch kontrollieren, oder man läßt es gleich.
In anderen Ländern funktioniert das eben nicht, weil es gleich richtig teuer wird oder sogar dem Einkommen angemessen. Das ist dann auch für den Firmenchef keine Bagatelle mehr.

RK

tiefschneewikes am 18 Aug 2021 08:27:15

Dass der Tröd interessant wird dachte ich von Anfang an, aber dass er so lange läuft überrascht jetzt doch. Ich bin ganz bei Rkopka. Ich finde es unerträglich die Sinnhaftigkeit einer Regel/Vorschrift daran zu messen wie hoch das Bußgeld ist. So funktioniert eine Gesellschaft nicht.

UweHD am 18 Aug 2021 09:14:22

rkopka hat geschrieben: ...Dann werden einige wenige korrekt fahren, einige wegen der Kosten nur etwas schneller und einige voll Pulle, da es ja so billig ist. Wer genug Geld hat oder wer gern rast kann so einfach schnell fahren....

Das ist etwas zu kurz gedacht und gilt zudem nur für einfache Ordnungswidrigkeiten. Bei "volle Pulle" kommt man auch in D schnell in den Tatbestand einer Straftat, mit den entsprechenden Folgen.
Zudem: Egal, ob ein Bußgeld nun eine finanzielle Härte für den Verursacher darstellt oder nicht, spätestens wenn man damit Punkte auf dem Flensburger Konto ansammelt, wird es auch für, Zitat "den Firmenchef" schnell unangenehm, denn ohne Führerschein hilft auch ein sattes Einkommen eher wenig. Auch droht in D-Land bereits ein Fahrverbot, sofern man innerhalb eines Jahres das zweite mal bei einem vergleichsweise moderaten Tempoverstoß erwischt wird.
Ich bin daher der Meinung, dass das angewendete Konstrukt aus Bußgeld und Punkten in der deutschen StVO ein durchaus ausgewogenes System zur Vermeidung von Verkehrsdelikten darstellt, da es bei einmaligen Ausrutschern nicht finanziell übermäßig einschlägt, bei Wiederholungstätern aber recht schnell ein Fahrverbot bzw. Führerscheinentzug zur Folge hat. Zudem scheint es ja recht gut zu funktionieren, wenn man den Unfallstatistiken glauben schenken kann.

Pechvogel am 18 Aug 2021 09:38:08

UweHD hat geschrieben:...
Ich bin daher der Meinung, dass das angewendete Konstrukt aus Bußgeld und Punkten ... durchaus ausgewogenes System ... darstellt, da es bei einmaligen Ausrutschern nicht finanziell übermäßig einschlägt, bei Wiederholungstätern aber recht schnell ein Fahrverbot bzw. Führerscheinentzug zur Folge hat...


Genau DAS sehe ich ganz anders:
sofern man "erwischt" wird und es nicht zu Punkten kommt merkt einen Wiederholungsfall doch nur das Bankkonto!
D.h. wenn man nicht 20% oder mehr überlädt zahlt man ein, vergleichsweise lächerliches, Bußgeld. Und das kann man 10x im Jahr machen und es hat, vom "Geldverlust" abgesehen keinerlei Konsequenzen!
Und 20% Überladen sind bei einem 3,5 Tonner 700kg :eek: ! Ich kann meinen 3,5t also permanent mit 4,1t fahren, vielleicht sogar mit 130km/h auf der Autobahn, denn ich bin ja "nur" Überladen und nicht zu schnell, und wenn ich im Jahr 3x "erwischt" werde zahle ich 3x 30€.
Dafür kann man keine LuFe einbauen ( lassen ) geschweige den restlichen Kram zur ordentlichen Auflastung machen!

( Das Thema "Achslasten" habe ich jetzt mal absichtlich ausgeklammert)




Grüße
Dirk

fschuen am 18 Aug 2021 09:43:56

tiefschneewikes hat geschrieben:Ich finde es unerträglich die Sinnhaftigkeit einer Regel/Vorschrift daran zu messen wie hoch das Bußgeld ist. So funktioniert eine Gesellschaft nicht.


Doch, genau so funktionieren Gesellschaften. Die Strafzumessung wird stets angepasst - ich kenne umgekehrt keine Gesellschaft, die für alle Vergehen dieselbe Flatrate verhängt. Und als Folge etabliert sich auch ein gelebtes Recht, bei dem formale Verstösse ignoriert werden, wenn sie nie geahndet werden. Beispiel: Parken nachts auf Autobahnparkplätzen (= ausserorts) > Standlicht ist vorgeschrieben! Kannst du ja ab jetzt immer machen und die anderen dort parkenden belehren. Wirst viele Freunde finden.

Das blinde Befolgen von Vorschriften ist okay. Macht sicher auch das Leben einfacher. Sollte ich mal nach der Weltherrschaft greifen, werde ich dankbar auf euch zurückgreifen. Es gibt aber Menschen, die anders gestrickt sind und andere Präferenzen haben, und man kann nicht einfach sagen, die eine oder andere Seite hat Recht.

In diesem Forum ist es so, dass eine kleine, lautstarke Minderheit irgendwann beschlossen hat, ihr Womo aufzulasten. Sie sind aber weiterhin noch der Meinung - und das ist das, was ich mit Mindset meine - dass das der einzig richtige Weg ist und das dieser für alle gilt. Wer - wie ich - die Frechheit besitzt, mit 3,5 to über den Daumen gepeilt hinzukommen, der gefährdet den Strassenverkehr, überlädt vorsätzlich, fährt 120, ist Egoist und überhaupt ein schlechter Mensch, der die Gesellschaft ausbeutet. Alles fabuliert, man könnte sagen: hergelogen, aber alles aus diesem Thread. Das wird bisweilen sehr witzig. Neulich fragte jemand nach einem Womo für 2 Personen, "alltagstauglich". Da fangen meine Gedanken beim Bulli an, aber die erste, reflexhafte Antwort war: mit 3,5 to wird das nichts. Mit dem Feilen an einem solchen Mindset sind sicher auch ausgebildete Psychologen überfordert, deshalb dazu nur: ihr glaubt, das Recht ist auf eurer Seite. Dem ist mitnichten so: ihr habt eine mögliche, nichtige, unterstellte Ordnungswidrigkeit auf eurer Seite.

Es gibt keine Pflicht, sein Womo zu wiegen. Das wird nicht mal bei der HU gemacht. Eine halbe Tonne kann man schlecht "aus Versehen" überladen, daher kommen die meisten mit dem Schätzwert auch ganz gut hin. Bei den jährlichen Wiegungen von 20 Fahrzeugen, die die Polizei für die Presse im Frühsommer veranstaltet, ist ja auch nur rund ein Drittel überladen. Dreieinhalb Tonnen sind für die breite Mehrheit problemlos möglich.

Gruss Manfred

UweHD am 18 Aug 2021 09:44:48

Pechvogel hat geschrieben: ...D.h. wenn man nicht 20% oder mehr überlädt zahlt man ein, vergleichsweise lächerliches, Bußgeld. Und das kann man 10x im Jahr machen und es hat, vom "Geldverlust" abgesehen keinerlei Konsequenzen!...

Ich bezog mich, zugegebenermaßen etwas OT in diesem Thread, per Zitat auf den Post von rkopka und damit auf die Ahnung von Tempoverstößen.

Pechvogel am 18 Aug 2021 10:11:47

fschuen hat geschrieben:...Sie sind aber weiterhin noch der Meinung..dass das der einzig richtige Weg ist und das dieser für alle gilt. Wer - wie ich - die Frechheit besitzt, mit 3,5 to über den Daumen gepeilt hinzukommen, der gefährdet den Strassenverkehr, überlädt vorsätzlich, fährt 120, ist Egoist...


ICH bin zwar jemand der restriktiv gegen Überladung und vor allem gegen vorsätzliche, sprich´ wissentliche Überladung ist.
ICH bin aber auch jemand der mit 3,5t unterwegs ist. Ich, bzw meine Frau, ich und unsere beiden Hunde kommen auch super damit zurecht! Lediglich die Hinterachse haben wir auflasten lassen da diese quasi permanent am Limit war ( nicht zuletzt weil wir eine Box hinten dran haben ).

fschuen hat geschrieben:...Es gibt keine Pflicht, sein Womo zu wiegen...


Es gibt aber die Verpflichtung nicht überladen zu fahren.

fschuen hat geschrieben:...Eine halbe Tonne kann man schlecht "aus Versehen" überladen, daher kommen die meisten mit dem Schätzwert auch ganz gut hin. Bei den jährlichen Wiegungen von 20 Fahrzeugen, die die Polizei für die Presse im Frühsommer veranstaltet, ist ja auch nur rund ein Drittel überladen...


Die hatten es dann wohl nicht so drauf mit dem schätzen:
--> Link
Und ob nun 30% überladen fahren oder, wie in dem Link angegeben, 50% so sind bei 1 Million Wohnmobile in Deutschand doch einige Zeitbomben unterwegs!




Grüße
Dirk

MountainBiker am 18 Aug 2021 10:55:28

Hallo,

hier wird ja sehr emotional und teils auch polemisch über ein Thema diskutiert, leider!

Erst einmal muß man den Begriff "Überladen" erst einmal splitten in die eigentlichen Gründe einer Ordnungswiedrigkeit:

(1) Überschreiten des "zulässigen Gesamtgewicht" laut Zulassungsbescheinigung;
(2) Überschreiten der "zulässigen Achslast/Traglast der Räder";

Zu (1) dies hat in erster Linie mal Gründe die in der Steuer- und Bemautung liegen (unangepaßte Geschwindigkeit mal aussen vor);
Zu (2) nur dies beeinträchtigt in der Tat die Verkehrssicherheit;

Vielleicht sollte die Teilnehmer, dies bitte in der folgenden Diskussion unterscheiden!

zum gerade verlinkten Artikel:
Von 40 kontrollierten Fahrzeugen wurden 21 beanstandet.

Dies beeinhaltet keinerlei Aussage über das generelle Verhalten der Wohnmobilfahrer, denn die Polizei wird ja nur Verdachtsfälle kontrollieren und keine Wohnmobile, die nicht nach einer Überschreitung "aussehen". Um hier auch nur eine annähernde Aussage zu treffen, wäre es nötig gewesen alle Wohnmobile zu zählen, die im Zeitraum der Kontrolle den Checkpoint passiert haben!

Warum wird immer das Thema "Toleranz" strapaziert. Dies liegt in der Ausstattung zur Kontrolle (auch historisch). Präzisse mobile Wiegetechnik ist kein Schnäppchen und muß in sehr kurzen Abständen geeicht/kalibriert werden um Rechtssicherheit zu haben. Das war früher eher schwierig. Um die Kosten der Messtechnik der Kontrollbehörden in Grenzen zu halten wird eben eine Meßtoleranz abgezogen. Damit werden eine Menge an Rechtsstreitereien erspart. Das ist übrigens in allen Ländern so (auch in der Schweiz und Österreich). Beim Wiegen kann aber auch theoretisch zuviel angezeigt werden, das eben nach Abzug der Meßtoleranz eine Korrekturgröße darstellt. In der Praxis wird deshalb am Wiegeprotokoll immer weniger, aber niemals zuviel als das gewogene zulässige Gesamtgewicht erscheinen.

Tinduck am 18 Aug 2021 12:34:54

fschuen hat geschrieben: Mindset Egoist schlechter Mensch Mindset

Gruss Manfred


Hört sich ja beängstigend an, was Du da so schreibst.

Sieh's mal anders: ich hab soooo viele Nachteile durch die ü3,5 Tonnen (steht ja in fast jedem Thread, muss dann wohl stimmen), deshalb musst Du dich mit bis 3,5T wenigstens sklavisch an die Gewichtsgrenze halten, sonst bin ich beleidigt :D

bis denn,

Uwe

Navigatore am 18 Aug 2021 16:27:54

fschuen hat geschrieben:Und als Folge etabliert sich auch ein gelebtes Recht, bei dem formale Verstösse ignoriert werden, wenn sie nie geahndet werden. Beispiel: Parken nachts auf Autobahnparkplätzen (= ausserorts) > Standlicht ist vorgeschrieben! Kannst du ja ab jetzt immer machen und die anderen dort parkenden belehren. Wirst viele Freunde finden.
.

Das ist auch gut so, dass sie niemand ahndet. Autobahnparkplätze sind wie das Wort schon sagt Parkplätze mit entsprechender Beschilderung. Für Parkplätze gibt es keine Beleuchtungsvorschriften.

rolf51 am 18 Aug 2021 20:34:44

Pechvogel hat geschrieben:[
Und ob nun 30% überladen fahren oder, wie in dem Link angegeben, 50% so sind bei 1 Million Wohnmobile in Deutschland doch einige Zeitbomben unterwegs!

Grüße
Dirk


Glaube, ich habe in den Nachrichten etwas verpasst. Bei so viel Zeitbomben müssten da nicht jede Woche mind. eine hochgehen. :?

bert am 18 Aug 2021 21:14:01

Ich denke auch das nicht jeder wissentlich überladen durch die Gegend fährt.

Ich sehe es aber genau so wie MountainBiker. Man sollte unterscheiden zwischen
einer gesetzlichen und einer technischen Überladung.

Bei unserem ersten Alkoven haben wir an das Thema Überladung gar nicht gedacht.
Die Kiste voll geladen und ab ging es.
Erst durch das Forum wurden wir auf das Thema aufmerksam.

Bei unserem Alkoven mit Zwillingsreifen war es Möglich knapp über der 3,5t Grenze unterwegs zu sein.
Das Ganze zwar technisch sicher aber gesetzlich überladen.
Mein Transit hätte da weit mehr zuladen dürfen.
Aber die Kids werden größer und es kommt halt mehr Zeugs dazu.

Ich für meinen Teil schätze das fast jedes Familienmobil mit 4 Personen und >7m überladen ist.
Mein Transit hatte 3120kg laut Papieren. Da bleibt nicht mehr viel Luft.

bert

SashaB am 23 Aug 2021 12:46:04

lachshuhn hat geschrieben:Mal ne kurze Frage.
Wer wurde von euch den schon einmal kontrolliert in Österreich?


SashaB hat geschrieben:Ich... zweite Tour mit dem WoMo direkt hinter der Grenze. Und direkt eine Punktlandung vollzogen: 3500 Kg.


Ich wurde per PN gefragt, wo das war, kann aber nicht antworten, weil ich nicht aktiv genug bin oder warum auch immer...

Es war von Füssen aus bei Ziegelwies über die Grenze und dann die Auffahrt auf die Fernpaßstraße von der L396 bei Vils/Unterpinswang...

Erdie am 26 Aug 2021 20:59:29

fschuen hat geschrieben:... Und die Geschwindigkeit wirkt sich auch entsprechend auf den Bremsweg aus. 70 statt 50 km/h heisst doppelte Energie und doppelter Bremsweg.
Gruss Manfred


Das ist leider (oder zum Glück) falsch.
Erklärung:
Wenn Deine Aussage stimmen würde, hieße das, dass Bremsen eine konstante Energie vernichten würden. Das ist nicht der Fall - Bremsen erzeugen eine konstante Bremskraft.
Da Energie = Kraft * Weg ist, vernichten die Bremsen bei höheren Geschwindigkeiten auch mehr Energie pro Zeiteinheit, da zur gleichen Zeit über eine längere Wegstrecke gebremst wird. Die beim Bremsen vernichtete Energie ist somit proportional zur Momentangeschwindigkeit. Im Optimalfall bedeutet das, dass der Bremsweg proportional zur Geschwindigkeit ist. In der Praxis stimmt das nicht ganz, da Bremsen nicht ausreichend dimensioniert sind. Aber bei sehr guten Bremsen kommt man dem Verhalten schon sehr nahe.
Du stützt wahrscheinlich deine Aussage aus der Formeln der theoretischen Führerscheinprüfung. Die stammen aber aus eine Zeit, wo Bremsen derart unterdimensioniert waren, wo sie die Energien bei höheren Geschwindigkeiten nicht wegbremsen konnten.

Tinduck am 27 Aug 2021 09:29:50

Ganz im Ernst, das ist Führerscheinwissen, das sich bei doppelter Geschwindigkeit der Bremsweg grob vervierfacht.

Maßgebend ist nicht, was die Bremse kann (die kann bei der 1. Vollbremsung genug), sondern was der Reifen an Bremskraft auf die Straße bringt. Und das ist bei allen Geschwindigkeiten annähernd gleich, egal ob ich die Vollbremsung bis zum ABS-Ansprechen bei 50 km/h oder bei 100 km/h mache.

Und da der Krafteintrag auf die Straße dadurch a) begrenzt und b) annähernd konstant ist, und nach der schönen Formel E=1/2 x m x v^2 eben die vierfache Bewegungsenergie bei verdoppelter Geschwindigkeit rauskommt, hat man damit auch den vierfachen Bremsweg, wenn in beiden Fällen mit ABS voll gebremst wird.

Das verwischt sich in der Realität etwas, da Reaktionszeit und Ansprechverhalten auch eine Rolle spielen (und bei niedrigen Geschwindigkeiten einen größeren Einfluss auf die Länge des Bremsweges haben), aber über den Daumen kommts hin.

Es hilft, wenn man in solchen Systemen das limitierende Element betrachtet.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 27 Aug 2021 10:01:53

Erdie hat geschrieben:...Das ist leider (oder zum Glück) falsch.

Nö, das ist goldrichtig!

Erdie hat geschrieben:...Die beim Bremsen vernichtete Energie ist somit proportional zur Momentangeschwindigkeit...
Im Optimalfall bedeutet das, dass der Bremsweg proportional zur Geschwindigkeit ist.

Das hingegen ist absolut falsch!! :eek:

Theoretisch vernichten die Bremsen immer die gleiche Energie. Aber die Energie die in der bewegten Masse ( hier dem Womo ) steckt nimmt bei steigender Geschwindigkeit überproportional zu.
Auch hier wieder theoretisch: doppelte Geschwindigkeit bedeutet doppelte Energie.
Und das nicht nur beim bremsen, auch bei der Energie die aufgewendet werden muß um die Masse entsprechend zu beschleunigen.
Das sollte eigentlich jeder Womo-Besitzer / -Fahrer wissen bzw merken: je schneller man fährt umso mehr Sprit verbraucht man. Und das nicht nur pro Zeiteinheit sondern eben auch im Verhältnis zur zurückgelegten Strecke.

Physik läßt sich halt nicht überlisten. Auch nicht mit noch so guten Bremsen!




Grüße
Dirk

wolfherm am 27 Aug 2021 10:05:47

Moderation:Hallo, könnt ihr euch noch an den Titel dieses Themas erinnern? Wenn nicht, lest doch noch einmal die ersten Beiträge. Wenn ihr euch über Bremsen und deren Wirkung austauschen möchtet, macht doch ein eigenes Thema dafür auf. Hier passt es nicht hin. Vielen Dank.


goorooj am 27 Aug 2021 10:31:08

Die Vorschriften werden in Deutschland immer für die dümmsten ( ich weiss grade nicht wie ichs anders formulieren soll ), langsamsten und schwächsten gemacht.
Ich war mal in Frankreich in den Bergen vorsichtig auf einer echt schmalen abenteuerlichen Strasse unterwegs, vielleicht mit 30-40, als vor einer echt knackigen Kurve ein "70" Schild stand... schon abenteuerlich, in Deutschland so sicher nicht anzutreffen. Aber die Franzosen vertrauen schon mehr drauf als wir dass ihre Bürger eigenständig denken können. Deswegen wahrscheinlich auch keine Gewichtskontrollen.

Die Gewichtsgrenzen sind für Extremsituationen gemacht, damit auch die nicht so eigenständig Denkfähigen um die Kurve, den Pass runter kommen oder nicht dem Vordermann beim Bremsen draufbrennen.
Wenn ich weiss dass ich "vielleicht" etwas zu viel auf der Hüfte habe, dann fahre ich doch anders. Langsamer, mehr Abstand, noch einen Gang mehr runter abwärts, vielleicht nicht das Stilfserjoch....

Aber ich fahre doch auch anders wenn ich jetzt einen Kastenwagen statt einem PKW bewege. Oder einen Multipla statt einem 911er.

Mit dem Iveco leer ( mit 2,1t ), vor dem Ausbau, bin ich auch anders gefahren als jetzt, wenn der an den 3,5t kratzt. Der geht theoretisch knapp 160... wird nicht mehr stattfinden, viel zu gefährlich.
Dazu kommt noch dass ja das Gewicht entgegen der offensichtlichen Logik gegenüber dem Sitz des Masseschwerpunkts weniger ausmacht.
Es ist tatsächlich so dass beim Bremsweg eine falsche Positionierung der Zuladung mehr Auswirkung hat als das Gewicht. Die Verteilung ist da schon wichtig, nicht nur vorn/hinten ( Achslasten!) sondern auch oben/unten und links/rechts.

Das Problem ist halt dass manche so entweder nicht so denkbeglückt sind dass die die Physik dahinter begreifen, die sieht man täglich auf den Strassen, oder das einfach nicht auf dem Schirm haben sich mit der veränderten Physik vertraut zu machen wenn die sich nach 20 Jahren Mittelklasse-Limousine das erste mal ein Wohnmobil kaufen. Oder einen Wohnwagen hinten dran hängen.

Genau diese Leute brauchen solche Grenzen und Regeln. Damit unser Volk nicht den Österreichern die Täler und Bäche mit kaputten Wohnnmobilen zumüllt... wenn wir keine Regel für irgendwas haben wissen wir halt einfach nicht was wir tun sollen. Oder können. Die 3,5t im neuen Führerschein sind schon gut. Hat erst neulich wieder ein deutscher Rentner seinen Liner beim Bergabfahren im Bach geparkt. Nur weil man 7,5t fahren darf heisst das nicht dass man das auch kann.

wolfherm am 27 Aug 2021 10:37:09

Moderation:Goorooj, Was hast du jetzt an diesem Moderatorenhinweis nicht verstanden? --> Link
Unpassende Beiträge werden ab jetzt entfernt und die Verfasser hier im Thema ausgeschlossen.


wolfherm am 27 Aug 2021 13:25:57

Unpassenden Beitrag über Bremswirkung entfernt.

pwglobe am 27 Aug 2021 22:34:55

Auf Grund des angeregtem Austauschs, habe ich mal meinen französischen Stellplatznachbarn gefragt.
VI, 7,5m, 2 Erwachsene, 2 mittelgroße Hunde, Rollerbühne, 2 Fahrräder und reichlich Ausstattung und Gepäck.
Unter 3,5t, da keine Schilder für Geschwindigkeit und Angles Mortes.
Das Gewicht vom Womo ist ihm egal, Hauptsache die Reifen und das Fahrwerk halten stand.
Kontrollen gibt es in F nur für gewerblichen Güterverkehr und solange nichts schleift oder sonst auffällig ist wird man nicht angehalten.
Ich habe ihm von der Diskussion im Forum erzählt, da hat er nur gelacht und gesagt:
Die Schweizer sind halt sehr Ordnungsliebend und über Korrekt und nach Österreich will er sowieso nicht.
Auflasten ist in F sehr aufwändig und wird daher fast nie gemacht, man fährt dann lieber Überladen oder hat gleich mehr als 3,5t.
Wenn es in F mal strenger wird kauft er einen Anhänger.

Tinduck am 28 Aug 2021 08:08:58

Das kling recht mediterran, und ich schätze mal, in Italien und Spanien wird es ähnlich laufen… wenn die Behörden sich dort mal ein paar mobile Waagen anschaffen, könnte man da richtig Geld fürs Staatssäckel einnehmen :D

bis denn,

Uwe

Galvon am 28 Aug 2021 10:30:25

Moin,

wir fahren einen Citroen Jumper Kastenwagen, 3.5 to, AL hi. 2.400 kg, AL vo. 2.100 kg, 118er Reifen mit großer Bremse.

Beim ersten Beladen und anschliessender Probewiegung (voller Tank, 50 Liter Wasser, 2 Erwachsene, 2 Hunde) kamen wir auf 3480 kg.

Also nach Hause, alles nochmal durchgesehen und einiges an Kram rausgeworfen, zurück zur Waage: 3.400 kg voll bestückt, inkl. vollen Kühlschrank und Gefrierschrank (Hundefleisch^^).

Wir haben das Glück, hier zwei geeichte Waagen in 10 Minuten Entfernung nutzen zu dürfen, kostenlos und 24/7. Da ist das natürlich angenehm alles zu planen und zu packen.

Wir haben neben den üblichen Klamotten unsere Angelausrüstung für zwei Personen dabei, zwei Stühle, einen großen Tisch, einen 6 m langen Sichtschutz und ein Sonnendach (3 m x 2,5 m).

Werkzeug für kleinere Reparaturen und ein normales Reserverad führen wir auch mit.

50 kg könnten wir vielleicht noch abspecken, 3 Jacken pro Person müssen z. B. nicht sein. :roll:

Auch haben wir für die Hunde alles an Leinen, Geschirren usw. in doppelter Ausführung mit, da kommen auch schnell 3 - 5 kg zusammen, die man sparen könnte, aber es paßt ja so wie es jetzt ist.


Wir füllen aber unsere Wassertanks nicht komplett auf, wenn wir in den Urlaub fahren. 10 Liter sind es meist, zum Kaffee kochen und Trinkwasser für die Hunde, das reicht.

Wenn wir dann angekommen sind und unser Plätzchen gefunden haben an dem wir einige Tage legal frei stehen möchten und dürfen, füllen wir unsere Behälter kurz vorher auf.

Aber selbst mit vollen Tanks wären wir noch nicht überladen, ich sehe es nur als unnötig an, Trinkwasser in großer Menge quer durch Mittel-Europa und Skandinavien zu fahren. :wink:

Euch allen stets eine sichere Reise und Heimkehr.

Gruß

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