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Gewicht im Ausland 1, 2, 3, 4


Pechvogel am 11 Aug 2021 16:47:17

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:es ist egal, ob eine wägung vor oder nach einer grenze statt findet...


Für das Bußgeld nicht! :mrgreen:




Grüße
Dirk

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Pechvogel am 11 Aug 2021 16:49:00

Chippe333 hat geschrieben:...Und keiner hier wird unterwegs sein der nicht auch gegen das ein oder andere verstossen hat.


Die Frage ist nur ob unwissendlich oder "scheiß egal, wird schon gut gehen!"




Grüße
Dirk

dieter2 am 11 Aug 2021 17:09:12

Überladen ist klar,verboten, aber verkehrsuntüchtig wegen 100 kg ?

Einen Ducato kannst Du ohne irgent einer technischen Änderug auf 3,65 to auflasten, vor einen Jahr noch bis 3,85 to.
Die sollten auch nach der Auflastung noch verkehrssicher sein :roll:

Anzeige vom Forum


Chippe333 am 11 Aug 2021 17:12:16

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Ob wissentlich oder unwissentlich ist beim Busgeld aber auch nicht relevant. Wissentlich wenn man was falsch macht ist halt die Überraschung da, denn wenn die Kelle kommt wird man schon ahnen was jetzt kommt.
Gruss
Manfred

Pechvogel am 11 Aug 2021 17:17:45

Chippe333 hat geschrieben:...Ob wissentlich oder unwissentlich ist beim Busgeld aber auch nicht relevant...


Da wäre ich mir mal nicht soo sicher:
wissentlich wäre Vorsatz. Wenn man das nachweisen KÖNNTE würde das bestimmt teurer?

( Ich kenne eine Straße da wird manchmal im Abstand von 1km die Gewindigkeitsbeschränkung 2x überwacht ( mobil! ). Nach dem ersten "Blitzer" sollte man die Geschwindigkeit kennen. Aber wieviele AUCH bei der zweiten stehen,.... )




Grüße
Dirk

Navigatore am 11 Aug 2021 18:27:56

... genauer gesagt, doppelt so teuer. So sieht es der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog vor.

Suse1976 am 11 Aug 2021 18:41:23

Pechvogel hat geschrieben:Wenn man das nachweisen KÖNNTE würde das bestimmt teurer?

Das Bußgeld kann verdoppelt werden, Punkte leider nicht. Wiederholte Vorsatztaten kann eine Führerscheinstelle auch mal zum Anlaß einer MPU nehmen. Die müssen nicht auf den klassischen "1,6 vor 20 Uhr" -Säufer warten, sondern können eben auch "kleinere" Serientäter rannehmen.
Quelle: --> Link

Und der Wortlaut von § 4 BKatV eröffnet auch noch eine weitere Möglichkeit, die des Fahrverbots nämlich. Der Eingangssatz lautet:
"Bei Ordnungswidrigkeiten nach § 24 Absatz 1 des Straßenverkehrsgesetzes kommt die Anordnung eines Fahrverbots (§ 25 Absatz 1 Satz 1 des Straßenverkehrsgesetzes) wegen grober Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers in der Regel in Betracht, wenn ein Tatbestand (...)"

"In der Regel" heißt, das Fahrverbot kommt für die in diesem § aufgeführten Delikte schon relativ wahrscheinlich obendrauf. Aber es heißt eben auch, dass in anderen außergewöhnlichen / als schwerwiegend eingestuften Fällen auch ein Fahrverbot in Betracht kommt.
lg suse

Navigatore am 11 Aug 2021 19:08:47

Na na Suse,

jetzt müssen wir aber doch mal die Kirschen im Dorf lassen. Ich bin ja auch immer für ein bisschen Panikmache aber das entspricht einfach nicht der Realität, weder beim Verwaltungshandeln noch in der Rechtssprechung. Wegen Überladung erhält niemand ein Fahrverbot auch nicht als Wiederholungstäter. Die Gerichte erhöhen im Klagefall hin und wieder auch mal das Bußgeld auch über das Doppelte, aber das war's dann auch.
Für eine MPU oder ein Fahrverbot, wenn es nicht gesetzlich obligatorisch ist, muss man schon ein notorischer, unverbesserlicher Verkehrssünder sein. Nur dann steht eventuell die Frage der Eignung zur Teilnahme im motorisierten Straßenverkehr im Raum

babenhausen am 11 Aug 2021 19:28:55

An die Küchentischjuristen:
Die Überschrift hier heißt "Gewicht im Ausland"
Ich denke nicht dass im Ausland die Gesetzgebung zum Überladen von KFZ zum tragen kommt. :thema:

Suse1976 am 11 Aug 2021 19:47:23

Navigatore hat geschrieben:Panikmache

ach, so wird das Aufzeigen von den heute schon möglichen Konsequenzen also genannt. Darum dreht sich ja anscheinend ein guter Teil vom Thread: "ja klar, verboten. Wird aber nicht kontrolliert und wenn schon ..."
Schon mitbekommen, dass immer dann, wenn das Gesetz bestimmte Optionen schon hergibt, diese auch eines Tages angewandt werden? Immer wieder wird verschärft, verschärft, verschärft, nur weil einige ausgesprochene Schwachköpfe es immer übertreiben mussten: die Rettungsgassen-Versperrer, die Gaffer, die verhinderten Rennfahrer ... .
Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, wenn die Seuche "Überladung" weiter wuchert, wird auch dafür dieses Instrument irgendwann mal aus der Schublade geholt, oder? Nur weil es jetzt noch nicht gemacht wird, muss es nicht so bleiben. Und, für beharrliche Parkverstöße hat es schon Fahrverbote gegeben, by the way.
suse

Navigatore am 11 Aug 2021 19:57:29

Suse, bleib locker ... und realistisch. Was sich einzelne wünschen bestimmt nun mal nicht den Rechtsalltag. Gibt nicht nur schwarz und weiß

Kuhtreiber am 11 Aug 2021 21:52:05

Suse, jetzt komm mal wieder etwas runter. Was steigerst du dich da so rein? Wenn einer überladen fährt ist das sein Risiko. Mir sind keine Unfälle bekannt den ein überladenes Wohnmobil verursacht hat. Und wenn, dann muss er halt mit den Konsequenzen rechnen.
Übrigens habe ich heute als Fußgänger ein Rotlicht missachtet. Ich hoffe, dass Menschen weiterhin zu Fuß unterwegs sein dürfen 8)

rkopka am 11 Aug 2021 21:52:43

babenhausen hat geschrieben:Die Überschrift hier heißt "Gewicht im Ausland"
Ich denke nicht dass im Ausland die Gesetzgebung zum Überladen von KFZ zum tragen kommt.

Nicht die deutsche, dafür eine von vielen anderen, die teils strenger und nur selten weniger streng sind. Um sicher zu sein, sollte man (als Deutscher) mind. die deutschen Regeln einhalten und sich nicht auf alle Toleranzen, geringe Strafen und den Zufall verlassen.

RK

Flatus am 12 Aug 2021 07:57:52

Es ist halt wie beim Ladendiebstahl. Solange man dabei nicht erwischt wird, ist das eine ganz pfiffige Methode um Geld zu sparen.
Wenn man aber mal erwischt wird, kann man zwar um Toleranz betteln und allerlei Gesetze diskutieren. Aber helfen wird das kaum…

Gruss Flatus

Tinduck am 12 Aug 2021 08:48:03

Tja, es sollen halt immer nur die anderen alles richtig machen und sich an Gesetze und Vorschriften halten. Bei einem selber wird das dann gern relativiert, wenns unbequem ist.

Früher war das vorbildliches Verhalten, wenn man sich gesetzeskonform verhält und mit dem Begriff Moral noch was anfangen kann. Heute wird man dafür ausgelacht und ist der Doofe, der nicht alles rausholt, was geht.

Liegt vielleicht auch daran, dass staatliche Kontrollen durch Personalabbau etc. stark zurückgefahren wurden, in allen Sektoren. Kann mich kaum noch erinnern, wann ich mal in ner allgemeinen Verkehrskontrolle war... in den 80ern und 90ern ist das mindestens 1-2 mal im Jahr passiert.

bis denn,

Uwe

fschuen am 12 Aug 2021 08:50:26

Flatus hat geschrieben:Es ist halt wie beim Ladendiebstahl.


Das wird ja immer absurder hier. Wer ist denn der Geschädigte, wenn ich mit 50 kg zuviel in den Sommerurlaub starte? Der nächste Schritt ist dann "Tut nicht, was erlaubt ist, denn es könnte verboten werden." Hatten wir schon beim Thema Freistehen. Das zugrundeliegende Mindset ist mir hinlänglich bekannt, ich hab halt ein anderes.

Gruss Manfred

Tinduck am 12 Aug 2021 09:17:26

fschuen hat geschrieben: Der nächste Schritt ist dann "Tut nicht, was erlaubt ist, denn es könnte verboten werden." Hatten wir schon beim Thema Freistehen. Das zugrundeliegende Mindset ist mir hinlänglich bekannt, ich hab halt ein anderes.

Gruss Manfred


Sich an Vorschriften zu halten hat nichts mit vorauseilendem Gehorsam zu tun. Das ist ganz im Gegenteil das, was ein Zusammenleben in einer Gesellschaft erst ermöglicht.

Freistehen ist ein schönes Beispiel. Sich (ungefragt) auf irgendwelche nette Fleckchen zu stellen, ist ja auch nur möglich, weil einen der Eigentümer nicht mit der Schrotflinte vertreiben darf. Da nimmt man sich also was heraus, weil man weiss, dass es keine schwerwiegenden Konsequenzen hat. Und warum hat es das nicht? Weil die Gesellschaft mit Vorschriften und Gesetzen dafür sorgt.

Auf der einen Seite die Rückendeckung der Gesellschaft in Anspruch zu nehmen und auf der anderen Seite ständig nur den eigenen Vorteil im Kopf zu haben... das ist wiederum nicht MEIN Mindset.

Davon ab und zum Thema: Es gibt genau gar kein Argument dafür, zu überladen, anstatt sich einzuschränken - oder ein passendes Fahrzeug zu wählen. Das sind nun mal die beiden legalen Möglichkeiten.

bis denn,

Uwe

xiquadrat am 12 Aug 2021 09:55:54

Tinduck hat geschrieben:Davon ab und zum Thema: Es gibt genau gar kein Argument dafür, zu überladen, anstatt sich einzuschränken - oder ein passendes Fahrzeug zu wählen. Das sind nun mal die beiden legalen Möglichkeiten.

das sehe ich genauso. Schlussendlich sind diese Vorschriften ja auch nicht als Vorschläge oder Diskussionsgrundlage gedacht, sondern sollen ein einigermaßen sicheres Funktionieren des Straßenverkehrs sicherstellen. Da ist's halt in der Gesamtheit schon wichtig, dass man sich dran hält. Da muss man sich eigentlich auch nicht daran abarbeiten, sondern sich eben dran halten. Tut man bei bei rechts vor links ja im Allgemeinen auch ;)

Trotzdem muß man bei Verstößen ja jetzt nicht gleich die ganz große moralische Keule hervorholen, oder gleich den moralischen Verfall des Abendlandes daraus ableiten. Ein paar Nummern kleiner tut's meiner Meinung nach schon auch.

goorooj am 12 Aug 2021 10:45:26

RG Regalbau hat geschrieben:
Na super, Zuhause regelkonform losfahren, und dann nach der Grenze das Auto überladen.
Toller Vorschlag.
Warum hab ich den Homer auf 5,8 Tonnen aufgelastet?
Weil ich dann mit einen guten Gefühl unterwegs bin.


Nicht einfach nach der Grenze. Nach der Österreichisch-Italienischen Grenze. Man beachte den Unterschied.
In Italien gibt es eine 5%ige Toleranz, in Österreich keine.
5% von 3,5t sind immerhin 125KG.

Nicht dass ich das ausreizen würde, aber ich habe einfach keine Lust mir um Achslasten, Gewichtsverteilung und fiese Gendarmerie Gedanken zu machen bevor ich über die Alpen klettere, also einfach auf Nummer sicher gehen und erst danach Einkaufen und Wasser tanken.

Was du persönlich für ein Gefühl dabei hast ist ja deine Sache, ich persönlich habe noch nicht mal den Anflug eines schlechten Gewissens wenn ich das tue was die Gesetzgebung hergibt.
Und die sagt eindeutig: in Österreich gar keine Toleranz, in Italien sind 5% ok.

MarioKlein am 12 Aug 2021 10:57:46

Mit Menschen, die sich vorsätzlich nicht an Regeln und Gesetze halten, macht es keinen Sinn, zu diskutieren. Sie werden immer Ausreden für ihr Handeln finden und fühlen sich bei einer Kontrolle dann immer ungerecht behandelt. Keiner hier kann mit Bestimmtheit sagen, wann eine Überladung gefährlich wird und dadurch u.U. auch andere gefährdet werden könnten. Jeder legt sich da für sich die beste Ausrede zurecht. Es ist meiner Meinung nach völlig sinnfrei, über vorsätzliche Überladung und die daraus resultierenden Strafen zu diskutieren.

goorooj am 12 Aug 2021 11:07:42

MarioKlein hat geschrieben:Mit Menschen, die sich vorsätzlich nicht an Regeln und Gesetze halten...


Aber genau das tue ich doch. Das Gesetz ist in Österreich: Keine Toleranz. Das Gesetz in Italien: bis 5% sind ok.
Also bevorrate ich erst in Italien. Vollkommen Gesetzeskonform.
Du hast wohl eher ein Problem wenn sich Menschen nicht daran halten was DU für richtig hältst.

babenhausen am 12 Aug 2021 11:24:46

goorooj hat geschrieben:Aber genau das tue ich doch. Das Gesetz ist in Österreich: Keine Toleranz. Das Gesetz in Italien: bis 5% sind ok.


In Italien ist das Überladen auch nicht erlaubt, der Unterschied ist allenfalls dass erst ab 5 % Tickets erstellt werden.
Das heißt noch lange nicht es ist erlaubt !

Pechvogel am 12 Aug 2021 11:27:39

goorooj hat geschrieben:...Das Gesetz ist in Österreich: Keine Toleranz. Das Gesetz in Italien: bis 5% sind ok...


Das Gesetz, sowohl in Österreich als auch in Italien verbietet eine Überladung! PUNKT. Da gibt´s auch nix dran zu rütteln!
Lediglich bei der Kontrolle räumt Italien 5% Toleranz ein.
Was machst Du wenn die Waage in Grande Italia 5% zuviel anzeigt? Kontrollieren kannst DU das erstmal nicht. Nur zahlen kannst Du.
Selbst dann wenn Du 100km vorher in Österreich gewogen wurdest und genau 3.499kg hattest, die Italiener Dir aber 3700kg vorwerfen. Kannst Du nicht beweisen weil Du zwischenzeitlich getankt, eingekauft,.... haben könntest.
Und um dem und einer Messtoleranz auszuweichen gibt es diese Toleranzen.
Du sollst nicht auf die Idee kommen und den Polizisten vorwerfen können sie würden aus dem und dem Grund ungenau messen.

Das gleiche bei Geschwindigkeitsverstößen: warum zieht man in Deutschland einige Prozent ab? Weil die Überschreitung erlaubt oder geduldet ist?
NEIN, damit man Messtoleranzen von vornherein ausschließen kann!




Grüße
Dirk

goorooj am 12 Aug 2021 11:41:28

Pechvogel hat geschrieben:...
Lediglich bei der Kontrolle räumt Italien 5% Toleranz ein....
...
Und um dem und einer Messtoleranz auszuweichen gibt es diese Toleranzen.
Du sollst nicht auf die Idee kommen und den Polizisten vorwerfen können sie würden aus dem und dem Grund ungenau messen.
...
NEIN, damit man Messtoleranzen von vornherein ausschließen kann!


Aber auch mit dieser Argumentation muss ich demnach in Österreich 125 Kilo weniger auf der Waage haben als in Italien.

Pechvogel am 12 Aug 2021 12:11:15

goorooj hat geschrieben:...Aber auch mit dieser Argumentation muss ich demnach in Österreich 125 Kilo weniger auf der Waage haben als in Italien.


Nein, die österreichischen Waagen sind genauer. :D

Du darfst weder in Österreich noch in Italien oder sonstwo in der EU mehr als 3.500kg auf die Waage bringen ( und die Achslasten beachten ).




Grüße
Dirk

starlight am 12 Aug 2021 12:13:15

Hallo goorooj,

5% aus 3500 sind mE 175 kg; Das ist schon eine andere Hausnummer als 125 kg!

goorooj am 12 Aug 2021 12:55:04

starlight hat geschrieben:Hallo goorooj,

5% aus 3500 sind mE 175 kg; Das ist schon eine andere Hausnummer als 125 kg!


Ach damn. Ich und Kopfrechnen ( und ich bin Informatiker... ).

ManfredK am 12 Aug 2021 14:23:34

Im blauen Forum berichtet gerade jemand über sein Wiegeerlebnis in Norwegen:

In Narvik von einer Kontrollgruppe zum Wiegen herausgewunken
350 kg überladen lt. Wiegeergebnis
Fahrzeug muss an Ort und Stelle auf 3500kg gebracht werden
Auf die potentielle Geldstrafe wurde wegen Kooperation verzichtet
Mehrgepäck wurde mit einem Miet-PKW über die Grenze nach Schweden verbracht (35km Strecke)
Da ein FS für Fahrzeuge mehr als 3500kg vorhanden war, wurde darauf verzichtet den Sachverhalt einem Gericht hinsichtlich des richtigen FS vorzulegen.

Kostenaufwand für das Mietfahrzeug runde 200 € plus 5h Zeitaufwand

Es lohnt also zu Hause mal auf die Waage zu fahren und ggfs. geeignete Maßnahmen zu ergreifen

rkopka am 12 Aug 2021 14:30:26

ManfredK hat geschrieben:Da ein FS für Fahrzeuge mehr als 3500kg vorhanden war, wurde darauf verzichtet den Sachverhalt einem Gericht hinsichtlich des richtigen FS vorzulegen.

Bei uns (A,D,...) wäre klar, daß das nichts bringt, weil das zulGG relevant ist und dafür reicht der B auch bei einem überladenen Fahrzeug. Die Frage ist, ob das im Ausland überall genau so gehandhabt wird, falls die lokalen Regulierungen anders sind ? Z.B. ist die Einteilung der Fahrzeugklassen auch bzgl. Parken in SWE z.B. deutlich anders als bei uns.

RK

Tinduck am 12 Aug 2021 14:57:07

ManfredK hat geschrieben:Mehrgepäck wurde mit einem Miet-PKW über die Grenze nach Schweden verbracht (35km Strecke)


Anstelle der Norwegischen Kontrolleure hätte ich die Schwedischen Kollegen informiert, dass die das nochmal prüfen, wenn der PKW wieder zurückgegeben wird :D

bis denn,

Uwe

goorooj am 12 Aug 2021 15:11:25

Ein Womo mit 350 Kilo zu überladen ist jetzt schon dreist.
Was hatten die alles dabei um Himmels Willen?
Du kannst ja noch nicht mal einen ganzen Kasten Bier legal nach Norwegen mitnehmen......

Und was mich noch mehr interessiert... was machen die mit dem Zeug in Schweden? wieder einladen und weiterfahren?
In Schweden bist du schon ab 1% mit 200 Euro dran...

Wenn ich in ein Land fahre in dem es eben keine Toleranzen gibt muss ich halt Kram daheimlassen wenn ich sonst zu schwer werde.

Joachim260 am 12 Aug 2021 15:45:57

ManfredK hat geschrieben:Im blauen Forum berichtet gerade jemand über sein Wiegeerlebnis in Norwegen:

350 kg überladen lt. Wiegeergebnis
Fahrzeug muss an Ort und Stelle auf 3500kg gebracht werden
Auf die potentielle Geldstrafe wurde wegen Kooperation verzichtet


Na da hatte der Fahrer aber einen richtig guten Tag der Beamten erwischt, das hätte die Urlaubskasse schön reduziert.

Allerdings heißt der bericht für mich auch, daß der Fahrer nicht einsichtig ist, ich bring das ganze Geraffel mal nach Schweden und lade es dort wieder ein (ist jetzt nur eine Vermutung, vielleicht hatte er dort auch jemanden der noch Zuladung frei hatte).

Gruß
Joachim

ManfredK am 12 Aug 2021 16:45:57

Der Fahrer hat uns an seinem Erlebnis teilhaben lassen, damit wir es künftig ggfs. besser machen - ich hebe deswegen keinen Zeigefinger und will auch gar nicht wissen wie das nach der Grenze weiterging (er ist ja auch noch unterwegs).

Daher es wird zwar nicht häufig kontrolliert - aber wenn man erwischt wird, kann es im Ausland auch mal richtig teuer werden. Vor der Abfahrt daher auf die Waage und dann entspannt reisen

Dirkulation am 12 Aug 2021 16:56:59

Ich frage mich, was ist die Folge von Überladung ist.

Neben der höheren Gefahr für Gesundheit und Leben für andere Menschen, natürlich auch die eigene. Dann das Risiko für den Geldbeutel und die Fortsetzung der Reise.

Was denkt Ihr: Je öfter überladene Fahrzeuge erwischt werden, desto öfter stehen die anderen in nervige Kontrollen gewunken?


Ich weiß, dass fehlender Gerechtigkeitssinn der Egoisten und Egozentriker nicht mehr hier im Forum geheilt werden.

Es ist immer wieder spannend, wie das immer wieder begründet wird:
Zuviel Geschwindigkeit ist quadratisch und Gewicht nur lineal, also nur ein bisschen schlimm oder
Diebstahl ist eine pfiffige Art des Geld sparens.

goorooj am 13 Aug 2021 10:28:59

Schau mal auf die Autobahn:

bis 21 km/h ( oder hat sich das geändert ) gibts nur eine kleine Geldstrafe und keinen Punkt wenn du ausserorts zu schnell bist. Ich schätze mal dass die Hälfte aller Fahrer das auch ausreizen.
Ist ja Egal.

In der Schweiz bist du sofort bei jedem Kilometer zuviel gleich empfindlich dran, da fahren alle brav nach Schild. Oder die Inntalautobahn in Tirol, da bist du gleich noch mit Umweltfrevel dran ( IGL ) wenn du zu schnell fährst.
Ich wohne direkt an der Grenze, wir haben uns hier schon immer gut am Geld der Durchreisenden bereichert, sowohl auf unserer als auch auf der Tiroler Seite... da steht alle paar Kilometer eine Burg :-D

Ist das gleiche Thema, im Prinzip.
ich fahre eigentlich immer ziemlich flüssig im Verkehr mit, nicht zu schnell und nicht zu langsam, man will ja auch niemanden behindern, aber in der Schweiz bereitet mir das echt Stress weil ich ohne Tempomat ständig mit den Augen mehr am Tacho hänge als auf der Strasse, damit das auch ja nie auch nur kurz einen Kilometer zu schnell wird... da kann man nicht einfach im Verkehr mitschwimmen, wenn du da an einen Vordermann gerätst der auch zu schnell ist....
Bin immer froh wenn ich da durch bin.

Genauso ist es doch mit dem Gewicht... Ich weiss dass ich immer so ungefähr an der Grenze bin, war ja schliesslich bei verschiedenen Beladungen schon mal wiegen und hab das langsam im Gefühl, aber durch Österreich oder die Schweiz fahre ich trotzdem mit nur rudimentären Vorräten und fast ohne Wasser... rein zur Sicherheit, so 50-100 Kilo mehr oder weniger sind schnell mal falsch geschätzt wenn du an irgendwas nicht denkst.
Ich dann auch im Frühjahr/Sommer/Herbst mindestens einmal im Monat übers Wochenende nach Italien runter, sind ja nur knapp 5 Stunden ans Meer, da habe ich die Zeit gar nicht jedesmal vorher zum Wiegen zu fahren.
Da gehts Freitag abend nach der Arbeit direkt ins Womo und Bleifuss.
Neulich habe ich mal erst in Italien festgestellt dass ich noch eine 40 Kilo schwere Bühnenorgel aus den 70ern im Stauraum hatte die eigentlich in den Bandraum sollte....

Pechvogel am 13 Aug 2021 10:38:42

goorooj hat geschrieben:...Ich weiss dass ich immer so ungefähr an der Grenze bin... aber durch Österreich oder die Schweiz... rein zur Sicherheit, so 50-100 Kilo mehr oder weniger sind schnell mal falsch geschätzt wenn du an irgendwas nicht denkst.
...da habe ich die Zeit gar nicht jedesmal vorher zum Wiegen zu fahren....


Da hilft nur AUFLASTEN!
Dann kannst Du auch ganz beruhigt einladen und losfahren.




Grüße
Dirk

goorooj am 13 Aug 2021 10:48:33

Dirkulation hat geschrieben:Was denkt Ihr: Je öfter überladene Fahrzeuge erwischt werden, desto öfter stehen die anderen in nervige Kontrollen gewunken?


Erstens hat in den Alpen, wie schon geschrieben, das Abkassieren der Durchreisenden jahrtausendelange Tradition ( dass die erste Ausfahrt auf den Autobahnen jetzt mautfrei ist hat auch gedauert... auf das leicht verdiente Geld wollte die Asfinag nicht verzichten ) und zweitens sind die Tiroler ziemlich angefressen über den Verkehr der da durchrollt, seit die nix mehr dran verdienen.
Es hat schon auch Abschreckungsgründe dass da so viele Kontrollen sind. Denen sind ja auch die teilweise 30-40 Kilometer langen Staus jede Woche in Deutschland, hier bei uns, egal, wenn die mal wieder für die LKWs die Grenze dicht machen.

Das würde erst aufhören wenn GAR keine überladenen Fahrzeuge mehr unterwegs wären und damit kein Geld mehr zu machen wäre.

Aber zur querfinanzierung ist ja dann schon die Einführung der östereichischen Umweltplakette, die momentan auf der Inntalautobahn nur für LKW gilt, auch für PKW und Wohnmobile im Gespräch.
Musst du dann zwingend kaufen, wenn dein Auto dann überhaupt noch durch darf.

Mich würde mal interessieren wer schon mal in Deutschland oder Italien gewogen wurde... bis jetzt hat es mich nur in Österreich erwischt, aber das regelmässig.

goorooj am 13 Aug 2021 11:01:16

Pechvogel hat geschrieben:
Da hilft nur AUFLASTEN!
Dann kannst Du auch ganz beruhigt einladen und losfahren.




Grüße
Dirk


Wie ich schon mal anderswo gepostet habe: die österreichische Vignette kostet mich unter 3,5t 92.50 für das ganze Jahr.
Die Maut mit der Go-Box 21 Cent pro Kilometer mit 2 Achsen bei Euro IV.

Ich fahre etwa 10 mal im Jahr übers Wochenende durch Österreich nach Italien runter übers Wochenende ( Freitag Abend hin und dann Sonntag abend wieder zurück, zwei nette Tage am Meer ), sind jedesmal 440 Kilometer auf der Tauernautobahn, also 4400 Kilometer x 0,2 = 880 Euro Maut.

Da müsste ich mir die Hose schon mit der Kneifzange anziehen um da aufzulasten.

rkopka am 13 Aug 2021 11:02:07

goorooj hat geschrieben:In der Schweiz bist du sofort bei jedem Kilometer zuviel gleich empfindlich dran, da fahren alle brav nach Schild. Oder die Inntalautobahn in Tirol, da bist du gleich noch mit Umweltfrevel dran ( IGL ) wenn du zu schnell fährst.

Ja, da wirds gleich doppelt so teuer. Ich fahr meist so, daß ich (vermutlich) gerade noch in der Toleranz bin (Geschwindigkeit). Dann haben sie aber vor einigen Jahren eine Menge neuer Radarkästen montiert, die wesentlich genauer sind und daher auch eine kleinere Toleranz haben. Da gabs dann in den nächsten Wochen eine ganze Flut von Verkehrssündern. Anscheinend gehen viele ans Limit oder drüber. Auch weil es doch recht wenige Kontrollen gibt.
Wenn die Wiegungen plötzlich deutlich mehr mit besseren Waagen (weniger Toleranz) würden, gäbe es das gleiche.

goorooj hat geschrieben:Aber zur querfinanzierung ist ja dann schon die Einführung der östereichischen Umweltplakette, die momentan auf der Inntalautobahn nur für LKW gilt, auch für PKW und Wohnmobile im Gespräch.
Musst du dann zwingend kaufen, wenn dein Auto dann überhaupt noch durch darf.

So eine tolle Finanzierung ist das auch nicht. Ich finde was von €49 für eine zeitlich nicht begrenzte Plakette. Da ja auch für Verwaltung einiges drauf geht, wird da nicht viel übrig bleiben. Derzeit nur für LKW (N1-N3) spielt das wohl angesichts der Mautgebühren keine Rolle.

RK

ManfredK am 13 Aug 2021 12:24:44

goorooj hat geschrieben:Da müsste ich mir die Hose schon mit der Kneifzange anziehen um da aufzulasten.


Da du ja nicht überladen hast (?) kann es dir ja egal sein. Wenn doch, dann wirst du ohne zu Meckern die Konsequenzen still und leise tragen.

Kuhtreiber am 13 Aug 2021 12:34:36

rkopka hat geschrieben:So eine tolle Finanzierung ist das auch nicht. Ich finde was von €49 für eine zeitlich nicht begrenzte Plakette. Da ja auch für Verwaltung einiges drauf geht, wird da nicht viel übrig bleiben. Derzeit nur für LKW (N1-N3) spielt das wohl angesichts der Mautgebühren keine Rolle.

RK


Na ja, wir haben eine für Frankreich gekauft. Preis mit Versand €4,51. Für Deutschland kostet sie ca. €5,-. Also schon ein deutlicher Unterschied.

Pechvogel am 13 Aug 2021 12:56:37

goorooj hat geschrieben:...die österreichische Vignette kostet mich unter 3,5t 92.50 für das ganze Jahr.
Die Maut mit der Go-Box 21 Cent pro Kilometer mit 2 Achsen bei Euro IV. ...
...sind jedesmal 440 Kilometer auf der Tauernautobahn, also 4400 Kilometer x 0,2 = 880 Euro Maut.

Da müsste ich mir die Hose schon mit der Kneifzange anziehen um da aufzulasten.


Du könntest Dir aber einen Anhänger hinten dran hängen! Der kostet in Österreich hinter Fahrzeugen bis 3,5t nix, Du hättest kein Gewichtsproblem und noch viel zusätzlichen Platz!!




Grüße
Dirk

goorooj am 13 Aug 2021 13:25:42

ManfredK hat geschrieben:
Da du ja nicht überladen hast (?) kann es dir ja egal sein. Wenn doch, dann wirst du ohne zu Meckern die Konsequenzen still und leise tragen.


Sag ich doch. Durch Österreich leer und dann in Italien Wasser auffüllen und einkaufen. Siehe oben.

Das war ja auch die Grundsätzliche Frage des Threaderstellers.

Ich zitiere einfach mal:
was passiert in den o.a. Ländern bei einer Überladung von unter 50 kg? muss ich penibel auch noch am Diesel sparen oder kann ich getrost volltanken um quasi in jedem Fall in der Gewichtsklasse zu sein?


Eine tatsächliche Antwort auf diese Frage haben die wenigsten gegeben, das meiste ist einfach nur missionarisches Grundsatzgeschwurbel, obwohl der OP schon oben geschrieben hat dass er nix grundsätzliches diskutieren will, was aber hier jeder fröhlich ignoriert.

Und die Frage ist so einfach beantwortet: In Österreich 0 Toleranz und teuer, viele Kontrollen, in Italien 5%, also bei "vielleicht 50 Kilo zuviel" erst in Italien einkaufen und auftanken.

Der Thread könnte schon lange dicht sein, die Information könnte auch für nachfolgende Fragesteller mit genau der gleichen Frage übersichtlich sein ohne dass die sich erst durch 3 Seiten Müll wühlen müssen. Ob man jetzt besser auflastet oder nicht, interessiert doch hier keine Sau mehr.

Obwohl, eine Antwort zu der Frage hätte ich fast vergessen:

Die Österreichische Gendarmerie hat ( zum Beispiel direkt hier bei uns, das machen die gern ) auch schon Wohnmobile abgefangen die an der letzten Tankstelle abseits der Autobahn nochmal vollgetankt haben ( weil in Österreich der Sprit am billigsten ist ) und dann NACH der Tankstelle, vor der Grenze, kontrolliert. Beim rausfahren aus Österreich.
Die Wertung dessen überlasse ich anderen, am besten Wasser und Vorräte sparen in dem Fall statt Diesel.

palstek am 13 Aug 2021 13:37:54

Nur noch mal zur Erinnerung: In der ursprünglichen Frage ging es um 50 kg Übergewicht im Ausland. Ich bin auch für eine Einhaltung der Regeln, aber bitte mit Augenmaß. Selbst in der strengen Schweiz fällt diese Überschreitung noch in die Wiegetoleranz.

Um mal die Relationen zu verdeutlichen:
Wenn ein Womo 50 km/h fährt und statt 3500 kg tatsächlich 3550 kg wiegt, erhöht sich seine kinetische Energie um 1,4 %.
Wenn ein 3500 kg schweres Womo statt 50 km/h mit 55 km/h fährt, ist die kinetische Energie (und damit seine potenzielle "Gefährlichkeit") hingegen 21 % höher! Selbst nur 1 km/h zu schnell machen schon 4 % bei der kinetischen Energie aus.

Ich frage mich, ob sich die Hardliner in diesem Thread genauso penibel an alle Geschwindigkeitsbegrenzungen halten...?

Grüße
Frank

SashaB am 13 Aug 2021 14:33:23

lachshuhn hat geschrieben:Mal ne kurze Frage.
Wer wurde von euch den schon einmal kontrolliert in Österreich?


Ich... zweite Tour mit dem WoMo direkt hinter der Grenze. Und direkt eine Punktlandung vollzogen: 3500 Kg.

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