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JBD 150A long LadePort aus, 130A entnehmen, Platine raucht 1, 2, 3, 4


rolfk am 01 Sep 2021 14:00:07

Weiter oben würde die Frage gestellt, ob das Problem auch dann auftauchen kann, wenn das BMS wegen Untertemperatur abschaltet.
Die obige Antwort, ja, ist wahrscheinlich richtig. Die Ursache dafür ist möglicherweise darin zu finden, wo die Konstruktion des BMS herkommt.
Es stammt aus der Pedelec Welt und hat dort Akkus von 10 Ah betreut. Betriebsstrom liegt etwa bei 5 bis 10 A, nur kurzzeitig mehr. Bei einem solchen Strom erwärmt sich das BMS, bei der aktiven Abschaltung, nur so schnell, dass der Temp Sensor des BMS das mitbekommen kann.
Bei den Upgrades auf immer höhere Ströme hat man das wohl nicht gesehen.
Lästig ist, das das ganze natürlich auch bei OVP gleichermaßen Auftritt. Besonders deswegen, weil bei hohen Kapazitäten die Spannung eben nicht schnell genug fällt, das die Wiedereinschaltung des Ladezweigs rechtzeitig erfolgt. Bei den kleinen Pedelec mit vielleicht 10 Ah, dürfte das kein Problem sein.

Noch lästiger ist, dass man das als Problem der Common Port Bauweise ansehen müsste... Und dann wären auch Daly et. al. ebenso betroffen, was man untersuchen sollte.

Von meinen ca. 7 JBD, die ich im Einsatz habe, kenne ich das Verhalten auch, es ist mir vor längerer Zeit beim testen aufgefallen. Da ich aber niedrigere Ströme habe, habe ich dem bisher, für mich, keine höhere Bedeutung zugemessen.

Was kann man tun?
UT für Ladung und Entladung gleich setzten, Wiedereinschaltdifferenz OVP schön klein setzen.
Und natürlich, die Schaltmoeglichkeiten des BMS nicht als Betriebsfunktion zu nutzen.

Insgesamt, wieder ein Grund mehr für mich, bei höheren Leistungen auf 24 V oder mehr zu setzen.

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Stocki333 am 01 Sep 2021 21:26:07

Danke für deine fundierte Meinung. Ich gebe dir in allen Punkten recht.
Dafür an Gutn.
Franz

huohler am 02 Sep 2021 00:27:09

rolfk hat geschrieben:Die Ursache dafür ist möglicherweise darin zu finden, wo die Konstruktion des BMS herkommt.
Es stammt aus der Pedelec Welt und hat dort Akkus von 10 Ah betreut. Betriebsstrom liegt etwa bei 5 bis 10 A, nur kurzzeitig mehr.


Mich wundert dass Menschen mit normalem Sicherheitsbedürfnis solche Technik einsetzen und mit 130A und mehr belasten. Es gibt doch zuverlässige Techniken die man stattdessen nutzen kann wie z.B. das Lisunenergy System das man doch im Prinzip auch für andere Zellen nutzen könnte. Ich hätte jedenfalls kein gutes Gefühl eine Kaffeemaschine über so ein MOSFETs getriebenes BMS zu betreiben. Das ist aber nur so ein Gefühl daß ich fachlich nicht begründen kann.

Hubert

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HartyH am 02 Sep 2021 03:34:52

rolfk hat geschrieben:...
Die Ursache dafür ist möglicherweise darin zu finden, wo die Konstruktion des BMS herkommt.
Es stammt aus der Pedelec Welt und hat dort Akkus von 10 Ah betreut. Betriebsstrom liegt etwa bei 5 bis 10 A, nur kurzzeitig mehr....

tolle Erklärung, das ist mir auch ein (+) wert.

Knofy am 02 Sep 2021 07:41:09

rolfk hat geschrieben:Lästig ist, das das ganze natürlich auch bei OVP gleichermaßen Auftritt.


Das kann ich nicht bestätigen.

Als die Batterie vollgeladen war ( Solar ) wurde vom BMS der Ladeport ausgeschaltet wie konfiguriert & erwartet.

In dieser Situation habe ich dann unter Beobachtung meinen 130 A Verbraucher wieder gestartet.
Der Ladeport wurde sofort freigeschaltet vom BMS und nix weiter ist passiert. Keine Erwärmung / Abschaltung etc. es hat schlicht funktioniert.

Es scheint intern ggf doch etwas anders geschaltet zu werden wenn man den Port manuell ausschaltet - wie ich es getan habe - oder wenn das BMS den Port wegschaltet. Wie das technisch gelöst ist oder ob das nur Zufall war kann ich ich sagen, bei meinem Gerät hat es 2 x so funktioniert.

Ich bin erstmal beruhigt, da die Situation, daß die Batterie vollgeladen sein wird und daher der Ladeport ausgeschaltet wird, viel häufiger auftreten wird als Abschaltung wegen Kälte.


Tinduck am 02 Sep 2021 07:58:47

huohler hat geschrieben:Es gibt doch zuverlässige Techniken die man stattdessen nutzen kann wie z.B. das Lisunenergy System das man doch im Prinzip auch für andere Zellen nutzen könnte.



Ich glaube, das würden viele Leute auch machen, allerdings hapert es mit der Verfügbarkeit von Balancern mit den passenden Schaltschwellen, wenn ich mich nicht irre? Die CBM-400 von EV-Power haben eine Bypass-Voltage-Schwelle von 3,5 Volt, was für nicht-Y-Zellen vielleicht ein bisschen hoch ist. Noch übler ist allerdings die Abschaltschwelle von 3,9 Volt, das mögen blaue Becher gar nicht...

Tieftemperatur-Abschaltung für ohne-Y-Zellen könnte man sehr einfach mit einem passenden Thermoschalter in der Balancer-Daisy-Chain realisieren, allerdings geht dann Entladen auch nicht mehr. Man könnte natürlich mit 2 Phillippis arbeiten und dann nur den Ladezweig abschalten, aber das treibt die Kosten natürlich enorm hoch, dafür könnte man dann wahrscheinlich auch schon eines der programmierbaren verteilten Systeme nutzen.

Überstromabschaltung braucht niemand, dafür gibts die Hauptsicherung am Pluspol...

Also durchaus überdenkenswert, wenn jemand Einzel-Balancer mit den passenden Spannungswerten auftreibt (sowas hier z. B.? --> Link , wobei ich da jetzt nichts von einem Schaltausgang für UVP/OVP sehe). Oder man nimmt halt REC oder 1-2-3, da wäre das dann ja einstellbar, wenn ichs richtig verstanden habe. Ist aber halt ne andere Preisklasse als die Chinabrettchen.

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 02 Sep 2021 08:17:11

Hallo Uwe
Mir ist aufgefallen, das du bei 13,89 Volt eine Zelldifferenz von 43 mv hast.
Was hast du für eine Zelldifferenz bei 14,4 -14,5 Volt.
Eigentlich nicht normal diese Differenz bei 14 Volt ohne Last.
Überprüfe bitte die Einstellungen des BMS.
Balancer aktiv: ein
Balancieren nur während während dem laden: aus
Startspg 3400
maximaler Unterschied 15 mV.
Gruß Franz

huohler am 02 Sep 2021 09:19:27

Tinduck hat geschrieben:Ich glaube, das würden viele Leute auch machen, allerdings hapert es mit der Verfügbarkeit von Balancern mit den passenden Schaltschwellen, wenn ich mich nicht irre?

Danke für die Bestätigung!
Also wieder ein Vorteil für Winston der so meines Wissens selten dargestellt wird: Verfügbarkeit von Hochstrom geeigneten MOSFET- freien BMS.
Man nutzt zwar nicht brennbare Zellen aber murkst mit kokelnden BMS rum. Entschuldigt dass ich das hier so leicht provozierend sage, aber nach dem Bericht des TE wüsste ich nicht ob ich mit so einem BMS noch ruhig schlafen könnte.

Hubert

MountainBiker am 02 Sep 2021 10:21:57

Hallo,

Es gibt doch zuverlässige Techniken die man stattdessen nutzen kann wie z.B. das Lisunenergy System das man doch im Prinzip auch für andere Zellen nutzen könnte. Ich hätte jedenfalls kein gutes Gefühl eine Kaffeemaschine über so ein MOSFETs getriebenes BMS zu betreiben.


Das kann ich nicht so stehen lassen, meine Eigenentwicklung ist der Beweiß des Gegenteils. Es liegt nicht an der Technologie, sondern an der schlechten Umsetzung! Die MosFET-Technologie ist mittlerweile in jedem Hybrid- und Elektrofahrzeug im Einsatz, aber eben in einer anderen Qualität!

Übrigens in den bis dato durchgeführten Tests funktioniert mein "MonoflopBMS" extrem zuverlässig - Entladung bis Abschaltung (UVP - eine Zelle ist immer die schwächste Zelle im Pack) - Laden ohne Abschaltung (OVP) mit super, die Zellen einfangenden Balancern! Gutes hat halt seinen Preis!

Knofy am 02 Sep 2021 10:38:27

Stocki333 hat geschrieben:Was hast du für eine Zelldifferenz bei 14,4 -14,5 Volt.
Eigentlich nicht normal diese Differenz bei 14 Volt ohne Last.
Überprüfe bitte die Einstellungen des BMS.
Balancer aktiv: ein
Balancieren nur während während dem laden: aus
Startspg 3400
maximaler Unterschied 15 mV.
Gruß Franz

Zelldifferenz bei 14.4 - 14.5 Volt weiß ich gerade nicht. Den Screenshot hatte ich direkt nach Fahrtende gemacht, Ladebooster hatte da 15 sek vorher noch etwas geladen. Danach habe ich es nicht weiter detailliert verfolgt. Aber eigentlich sind die Zellen immer sehr gut ausbalanciert.
Im Moment habe ich 13.34 V und Zellspannung
3 x 3.335 V & 1 x 3.336 V, sollte ok sein.
Balancieren hatte ich ‚nur beim Laden an‘ , Startspannung war 3300 mV
Zum Balancieren nur beim Laden an oder nicht gibt es unterschiedliche Ansichten, ob das letztlich einen entscheidenden Unterschied macht, weiß ich nicht.

Ich probiere mal ‚deine‘ Werte und beobachte das mal.
Danke für die Unterstützung




rolfk am 02 Sep 2021 11:32:25

Dass man mit dem China BMS auch einen der beliebten 500 A Schalter bedienen kann, habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben. Dazu genügt dann ein einfaches 20 A BMS.

Alle Vorteile der Einstellbarkeit, den Laststrom trägt und schaltet alleine das Relais.

Man muss nicht die kritisierbare Bauplanung der Anwender als schlechtes BMS bezeichnen.

Tinduck am 02 Sep 2021 13:24:36

rolfk hat geschrieben:Man muss nicht die kritisierbare Bauplanung der Anwender als schlechtes BMS bezeichnen.


Zu den ahnungslosen Anwendern kannst du dann die Schöpfer aller Fertigakkus dazuzählen... da nimmt keiner ein Extra-Relais, sondern alle schalten exclusiv über die Mosfets des BMS.

Und wieso ist der Anwender ahnungslos, wenn er den Datenblättern der BMS-Anbieter glaubt? Und wo steht da geschrieben, dass man nicht den Ladezweig sperren darf und dann volle Leistung abfordern?

Das ist - sorry - einfach nur saubillig und scheisse gebaut und dokumentiert. Zumindest für unsere Anwendung, siehe dein eigener Kommentar oben.

OK, als Selbstbauer muss man sich dann schon etwas schlauer machen, das kann man so fordern. Aber was ist mit den ganzen Leuten, denen die Dinger im verschweissten Akku untergejubelt werden? Mit der Kombi Tieftemperaturabschaltung und Nespresso dürfte dann eigentlich jedes Ein-Platinen-BMS mit billiger Mosfet-Bestückung in Rauch aufgehen. Und wenn der Akku schön verschweisst ist, merkt man das noch nicht mal am Geruch...

Wir könnten ja uns Götz mal fragen, ob sein Superduperakku das ab kann ;D

bis denn,

Uwe

rolfk am 02 Sep 2021 14:58:41

rolfk hat geschrieben:Man muss nicht die kritisierbare Bauplanung der Anwender als schlechtes BMS bezeichnen.

Tinduck hat geschrieben:
Zu den ahnungslosen Anwendern .......

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich "kritisierbar" geschrieben habe, nicht ahnungslos. Und dass ich die gewählte Ausführung gemeint habe, nicht den Erbauer.
Darüber hinaus habe ich immer betont, das ich Unwissen per se NICHT als Makel empfinde - niemand vereinigt alles Wissen auf sich, somit sind wir alle Unwissende.

Das ich es andererseits als Riskio betrachte, wenn Leute Akkus zusammenbauen, die kein Multimeter besitzen oder damit umzugehen verstehen, habe ich auch schon geschrieben. Ein Akkubau ist nicht wie das Wechseln einer Scheinwerferbirne, sondern wie eine Tuningmassnahme zwischen Zylinderkopf und Kurbelwelle.

Tinduck hat geschrieben:....kannst du dann die Schöpfer aller Fertigakkus dazuzählen... da nimmt keiner ein Extra-Relais, sondern alle schalten exclusiv über die Mosfets des BMS.

Das ist richtig. Und nun eine interessante Situation....

Tinduck hat geschrieben:Und wieso ist der Anwender ahnungslos, wenn er den Datenblättern der BMS-Anbieter glaubt? Und wo steht da geschrieben, dass man nicht den Ladezweig sperren darf und dann volle Leistung abfordern?

Wenn es denn nicht in den Datenblättern steht, steht es mit Sicherheit irgendwo hier auf dem Board.
Ich habe sicher mehrfach, wie auch andere, auf folgende Punkte hingewiesen, habe dafür Kritik einstecken müssen und man hats ignoriert:

- Ein BMS ist ein Battery Management System. Alle Aktionen des BMS sind auf den Schutz des AKKUS ausgerichtet, Abschaltungen sind Notfälle und bedürfen der Anpasung der Lastumgebung, dass das nicht passiert.
Folglich hat die Lastumgebung sich SELBST darum zu kümmern, dass bei niedrigen Temps nicht zu stark geladen wird, dass bei leerem Akku nicht zu stark geladen wird, dass die Max Spannung nicht überschritten wird usw.
Das macht aber NIEMAND (hier).
- Folglich sind die Schaltelemente im BMS nicht dafür da, Spannungen oder Stromrichungen für Betriebszwecke abzuschalten. Darum kümmert sich auch niemand, stattdessen viele fleissige hlfer haben aus technischem Interesse die Möglichkeiten der BMS erkundet,und veröffentlicht.
- Ströme füe den >Kilowattbereicht, also >100 A, schreien danach, dass man auf 24 V oder geht, was bei einem 2p4s Akku gut geht, was die Ströme halbiert und Stromverluste viertelt. Das macht auch niemand, weil er ja den Wandleraufwand fürchtet. Aber Booster sind akzeptiert....

Tinduck hat geschrieben:Das ist - sorry - einfach nur saubillig und scheisse gebaut und dokumentiert. Zumindest für unsere Anwendung, siehe dein eigener Kommentar oben.

Da muss ich dir teilweise widersprechen. Die Platinen haben eine saubere Fertigungsqualität, ich habe bei etwa 7 Stück keine Defekte gehabt.
Die Dokumentation ist tatsächlich dürftig, aber wie willst du die Vollständig machen ? Wenn du alle Aspekte der Einstellung von Systemparameter richtig dokumentieren willst, brauchst du 1000 Seiten, oder du must das Wissen eines Erfahrenen auf USB-Stick kopieren. Und meinst du, der Anwender würde die 1000 Seiten verstehen - oder auch nur lesen ?

Dass der beschriebene Fehler tatsächlich wohl übersehen wurde, bestreite ich nicht - aber das hat imho nichts mit "saubillig und scheisse" zu tun.

Warten wir es ab, wie sich die anderen BMS, Daly, REC, usw in gleicher Situation verhalten, ich bin gespannt auf das Ergebnis.
Das Problem ist nämlich je nach Ausführung inherent ein Problem des Common Port, den man mehr oder weniger automatisch hat, wenn Ladung und Entladung über den gleichen Anschluss erfolgt.

Tinduck hat geschrieben:OK, als Selbstbauer muss man sich dann schon etwas schlauer machen, das kann man so fordern. Aber was ist mit den ganzen Leuten, denen die Dinger im verschweissten Akku untergejubelt werden?

Das ist eine wirklich spannende Frage. Wobei der normale Betriebsfall OVP-Nespressolast (siehe oben) garnicht vorkommen dürfte, der Fall Untertemperatur-Nespressolast in seltenen Fällen schon.

Tinduck hat geschrieben:Mit der Kombi Tieftemperaturabschaltung und Nespresso dürfte dann eigentlich jedes Ein-Platinen-BMS mit billiger Mosfet-Bestückung in Rauch aufgehen. Und wenn der Akku schön verschweisst ist, merkt man das noch nicht mal am Geruch...

Hier wird man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, der lautet: Der zulässige Ladestrom nimmt mit fallender Temperatur ab. Das kann man nich weg-designen und nur schlecht weg-heizen.
Und es ist - siehe oben - nicht die Aufgabe des BMS, den Akku beim Laden abzuschalten, sondern das Ladegerät hat den Strom nach Datenblatt zu reduzieren. Nur als beispiel.

Nebenbei, die Systeme mit nur einem Schaltelement, die sind in diesem einen Fall im Vorteil - die machen es (zufällig) richtig, fals sie eine UT Abschaltung haben...

Tinduck hat geschrieben:Wir könnten ja uns Götz mal fragen, ob sein Superduperakku das ab kann ;D


Wrer ist Götz?

Tinduck am 02 Sep 2021 15:30:05

rolfk hat geschrieben:Wrer ist Götz?


Na, der WCS-Guru, der bzgl. Womo-Elektrik nach eigener Auskunft bessere Komponenten verkauft und einbaut, als sonstwo zu bekommen sind ... leicht Kunden-angepasste Alibaba-Ware (zumindest was Akkus und Solarcontroller angeht).

Such mal bei YT nach 'WCS Goch', nicht zu verfehlen. Und nimm Dir ein Bier und Chips dazu :-) besonders, wenn Du die Kommentare unter den Videos liest.

bis denn,

Uwe

rolfk am 02 Sep 2021 15:52:44

Und, nur um den Kritikern nochmehr Grund zur Häme zu geben:
Andersherum funktioniert das auch.

Der mit Unterspannung abgeschaltete Akku bekommt vom Booster der vollen Ladestrom verpasst, was nicht nur der Akku garnicht leiden kann, sondern auch hier hat das BMS etwa 1 V Spannungsabfall, sind bei z.B 40 A 40 Watt.
Das erhitzt das BMS fast so schnell wie der heisse Nespresso.... :mrgreen:

fschuen am 02 Sep 2021 16:20:44

huohler hat geschrieben:Es gibt doch zuverlässige Techniken die man stattdessen nutzen kann ...


Zuverlässigkeit erreicht man am sichersten durch Weglassen überflüssiger Komponenten. Es ist ja schon ganz richtig erkannt worden, dass die BMS von anderen Lithiumakkus stammen, sich aber durch leichte Anpassung der Schaltspannung auch den Nutzern von eigensicheren Zellen aufschwatzen lassen. Durch einfaches Überbrücken lässt sich die Zuverlässigkeit enorm steigern, das 100A-BMS in meiner Starterbatterie hat noch nie Ärger gemacht.

Voltage-Schwelle von 3,5 Volt, was für nicht-Y-Zellen vielleicht ein bisschen hoch ist. Noch übler ist allerdings die Abschaltschwelle von 3,9 Volt, das mögen blaue Becher gar nicht...


Yttrium im Gitter senkt einfach nur den Innenwiderstand bei tiefen Temperaturen, damit kann man sie auch dann noch eher verwenden. Ansonsten ist das genau dieselbe Chemie. Oberhalb von 4V fangen Prozesse an, die man nicht haben will. Ich hatte mal einen blauen Becher bei 4,5 V, im Stundenbereich, und leider auch noch zweimal. Die Zelle ist ein paar Millimeter dicker geworden und funktioniert noch einwandfrei. Ich will nicht in Abrede stellen, dass die Winstons prima Zellen sind, aber der Umkehrschluss ist einfach nicht zulässig.

Gruss Manfred

rolfk am 02 Sep 2021 16:34:26

Also, deine "eigensicheren" Zellen
- Vertragen leer und bei niedrigen Temperaturen nur kleine Ladeströme
- Vertragen sinnvollerweise nur Spannungen unter 4 V
- haben nach Spec definierte maximale Lade- und Entladeströme
- haben auch maximale Betriebstemperaturen

Genau darum soll sich ein BMS aber normalerweise kümmern, gell?

Und insoweit gibt es zwischen deinen eigensicheren Zellen und den anderen, angeblich weniger eigensicheren auch gar keinen Unterschied... :mrgreen:

Gast am 02 Sep 2021 16:45:50

Tinduck hat geschrieben:leicht Kunden-angepasste Alibaba-Ware (zumindest was Akkus und Solarcontroller angeht)


LOL :kuller:

Wenn der Alte das liest, kriegt er wieder schnittfesten Schaum vorm Mund und der Thread hier wird im nächsten Video kommentiert :auslach:

fschuen am 02 Sep 2021 16:52:15

Alles richtig, was du schreibst, aber ...

rolfk hat geschrieben:Genau darum soll sich ein BMS aber normalerweise kümmern, gell?


... genau hier scheint mir das Missverständnis zu liegen. Darum kümmern sich Ladegeräte und Balancer. Und ein kleines bisschen auch der User: wenn die Batterie 50 °C hat oder -5, dann weiss ich das doch. Und wenn ich die Batterie unter den Umständen benutze, dann weiss ich auch, dass ihr das nicht besonders gut tut. Wenn ich den Motor bei Minusgraden starte, tut ihm das auch nicht gut - will ich da eine Schaltung, die das verhindert? Ich bin Nutzer und kein Museum, ich muss die Sachen nicht ewig im Neuzustand erhalten.

Und insoweit gibt es zwischen deinen eigensicheren Zellen und den anderen, angeblich weniger eigensicheren auch gar keinen Unterschied... :mrgreen:


Apple Powerbooks, Samsung Smartphones, irgendwas mitbekommen? Probleme mit Ebike-Akkus hier im Forum? Weisst du, wie man einen brennenden Tesla Model S löscht? Meine Starthilfe-Powerbank hab ich in einer Blechdose, und ich weiss, warum.

Gruss Manfred

rolfk am 02 Sep 2021 16:59:06

Du hast den Inhalt meiner Post noch nicht erfasst.

Ich rede nicht von der Eigensicherheit, die bei den Akkutypen möglicherweise verschieden sind, sondern von den Aufgaben des BMS, die bei beiden gleich sind.

Und die du ja lieber mit der Hand machst.

deacheapa am 02 Sep 2021 17:25:33

Knofy hat geschrieben:Es scheint intern ggf doch etwas anders geschaltet zu werden wenn man den Port manuell ausschaltet - wie ich es getan habe - oder wenn das BMS den Port wegschaltet. Wie das technisch gelöst ist oder ob das nur Zufall war kann ich ich sagen, bei meinem Gerät hat es 2 x so funktioniert.


Uwe,
das ist die normale Funktion.
Du hattest ja per Hand Ausgeschaltet, und das überschreibt bis zum per Hand wieder Einschalten die Automatik.
Problem ist halt wirklich nur die Geschichte bei Frostabschaltung,
deswegen habe ich bei meinen Liontron und auch bei den Eigenbauten diese durch runter setzen der Schaltwerte im Prinzip deaktiviert.
Ist bei mir nicht von nöten da ohne Booster es auch mit sofort Laden der Lima max 25A Ladestrom auf 4Batt verteilt, zu keinen hohen Ladeströmen kommt.
Andersrum würde ich aber auch nicht auf die Idee kommen mir bei solchen Temperaturen im Fahrzeug den WR für größere Lasten zu nutzen.
Wer 100% sicher gehen will, setzt ein temp. Abhängiges Relais in die Ladeleitung vom Fahrzeug/Lima/Batt, zum EBL oder Booster.

Also das Problem war dein Handeingriff zum Testen, aber das weist Du inzwischen ja selber. :)

rolfk am 02 Sep 2021 19:56:52

At Knofy,
Wenn du es willst, testen kannst du das BMS auf folgende Weise bezüglich der Frage, ob deine Mosfets noch OK sind oder einen Kurzschluss haben. Dann könnten sie nicht mehr abschalten.

Ladefets: OVP auf, z.b. 3,40, oder auch 50 mV über der aktuellen Spannung, heruntersetzen, dann mit moderatem Strom laden über 3,4 hinaus. Schaltet er ab, alles OK, lädt er lustig über 3,4 oder deine Schwelle hinaus- defekt.

Entladefets: gleiches Spiel, nur andersrum. Du setzt UVP auf einen Wert knapp unter die aktuelle Akkuspannung, sagen wir 50 mV darunter, und entlässt mit moderatem Strom. Wieder schaust du, ob eine Abschaltung erfolgt oder nicht.

Nur damit keiner reingrätscht, natürlich ist es sehr zweifelhaft, ob man dem BMS weiter vertrauen sollte, selbst wenn es funktioniert, aber aus Forschung Zwecken wäre es interessant.

Ich muss ja nicht sagen, dass du dabei bleiben musst, gelle?

Und wenn ich raten müsste - der Ladezweig wird wohl defekt sein.

Stocki333 am 02 Sep 2021 22:17:52

Knofy hat geschrieben:Im Moment habe ich 13.34 V und Zellspannung
3 x 3.335 V & 1 x 3.336 V, sollte ok sein.
Balancieren hatte ich ‚nur beim Laden an‘ , Startspannung war 3300 mV
Zum Balancieren nur beim Laden an oder nicht gibt es unterschiedliche Ansichten, ob das letztlich einen entscheidenden Unterschied macht, weiß ich nicht.

Ein Zellspannungswert bei einer Spannung von 13,4 Volt ist nix Wert. Lass dich nicht aufs Glatteis führen. Es zählt nur ein Wert bei 14,4 - 14,6. Und dort muß das BMS die Zellen auf die Eingestellte Zelldifferenz ausbalancieren.
Balancer aktiv: ein
Balancieren nur während während dem laden: aus

Diese Einstellung ist sehr efektiv. Nennt sich Statik Balancing. Sind die zellen voll, siehst du bei den graphischen Zellwerten daneben das Wort Balancing auftauchen.
Franz

Stocki333 am 03 Sep 2021 07:13:18

Noch etwas ist mir aufgefallen.
Zellspannung entladen.2500 mV. Nimm 2750 mV. So bist du auf der sicheren Seite. Und Darunter ist sowieso nichts mehr drinnen.
Im Gegenzug ist vermutlich auch deine Minimale Gesamtspannung falsch.
Auch die Prozentangaben würde ich anpassen.
80% 3200
60% 3100
40 % 3050
20 % 2900
Diese Daten braucht das BMS in der Anfangszeit. ca 5-6 Zyklen. Dann hat es genug Daten gesammelt, um das selber zu berechnen. Auch die Gesammtkapazität.
Sei Gwarnt. Wenn du wieder die Daten im BMS verändertst. Beginnt das mit den Zyklen wieder von vorne.
Gruß Franz

rolfk am 03 Sep 2021 10:41:22

Noch ein Hinweis an die, die das Problem selber untersuchen wollen.
Es ist nicht notwendig, mit hoher Last das BMS zum Rauchen zu bringen. Es genügt, ein Voltmeter zwischen die beiden Pole des BMS, Batterie und Last, anzuschließen.

Dann die verschiedenen Abschaltungen ausprobieren. Zeigt das Voltmeter nur ein paar mV, alles OK. Zeigt es ca 1 V, dann Problem Fall. Zeigt es etwa die Batterie Spannung, Dan Komplettabschaltung, die ist ok.
Als Strom genügt 1 A, oder weniger, dann ist es auch völlig gefahrlos für das BMS.

basste315 am 04 Sep 2021 12:03:24

Knofy hat geschrieben:Als die Batterie vollgeladen war ( Solar ) wurde vom BMS der Ladeport ausgeschaltet wie konfiguriert & erwartet.


Was hast du "konfiguriert" damit das BMS ??? den Ladeport nach Vollladung ausschaltet? " Poste doch mal die "Sicherheitseinstellungen".

z.B. hier die Sicherheitseinstellungen meines AKKUs, abgestimmt auf das Datenblatt der Zellen:


Das BMS ist nicht für laufende Schaltvorgänge vorgesehen, sondern nur ein "Sicherheitsschalter". Regelmäßig schalten sollte die Ladetechnik und dort wären Einstellungen zu konfigurieren, soweit das möglich ist.

Mein Schaudt Solarregler LRS 1214 liefert maximal eine Spannung von 14,2 V, damit fließt kein SOLAR-Strom mehr, wenn der AKKU voll ist, dafür "sorgt" die Zellchemie.
Der Netzlader des Schaudt EBL 101 liefert bei Bleieinstellung 14,3V LSSP für 1 Stunde und schaltet dann auf Erhaltungsspannung 13,8V zurück.

Das BMS macht da gar nichts! Das BMS sollte aber z.B. bei zu hoher Spannung oder zu niedriger bzw. hoher Temperatur die Ladung wegschalten, dass es das auch zuverlässig macht, das habe ich getestet. Und dann sollte man Hochstromentnahmen vermeiden.

Helmut

Acki am 04 Sep 2021 12:34:19

basste315 hat geschrieben:...
Als die Batterie vollgeladen war ( Solar ) wurde vom BMS der Ladeport ausgeschaltet wie konfiguriert & erwartet.

...
Was hast du "konfiguriert" damit das BMS ??? den Ladeport nach Vollladung ausschaltet? " Poste doch mal die "Sicherheitseinstellungen".

Das war unter Garantie keine Frage der Einstellungen ... sondern eine Zell-Überspannung, die zur Abschaltung geführt hatte ... :wink:

Stocki333 am 04 Sep 2021 13:33:20

Acki hat geschrieben:Das war unter Garantie keine Frage der Einstellungen ... sondern eine Zell-Überspannung, die zur Abschaltung geführt hatte ... :wink:

Danke Acki für diese Meldung.
Irgendwie war für mich das Ganze nicht stimmig. Darum auch die diese Meldung von mir.
Ein Zellspannungswert bei einer Spannung von 13,4 Volt ist nix Wert.

Und man sollte beim ersten Entladen immer mit 2 x 55 Watt Birnen entladen.Wenigsten 30 -40% entnehmen. Und auch auf die Zelldrift achten.
Ist die in Ordnung. Dann kann das mit WR machen.
Franz

Acki am 04 Sep 2021 13:50:15

Stocki333 hat geschrieben:...
Irgendwie war für mich das Ganze nicht stimmig. Darum auch die diese Meldung von mir.
..."Ein Zellspannungswert bei einer Spannung von 13,4 Volt ist nix Wert."
...

... und eigentlich müsste bei 13.89 V doch längstens ein Reset stattgefunden haben und der Ladeport wieder geöffnet sein ... :?:

basste315 am 05 Sep 2021 10:13:06

Acki hat geschrieben:... und eigentlich müsste bei 13.89 V doch längstens ein Reset stattgefunden haben und der Ladeport wieder geöffnet sein ... :?:


Wir würden nicht in die Glaskugel gucken müssen, wenn Uwe (wie oben empfohlen) die Sicherheitseinstellungen posten würde. Und nach unten scrollen würde und "BMS Informationen/Fehlerzähler" ebenfalls.

Helmut

Knofy am 08 Sep 2021 21:58:01

Sorry, wir waren unterwegs, da konnte ich das nicht verfolgen. Die Batterie hat keine ( für mich erkennbaren ) Probleme verursacht.
Den vom BMS abgeschalteten Ladeport habe ich auch nicht mehr gesehen, müsste aber jedesmal auftauchen wenn die Batterie vollgeladen ist und der Booster & Solar ab mehr laden als Verbraucher da sind. So verstehe ich das BMS bisher.

Hier nun meine Sicherheitseinstellungen ( bei BMS Informationen/ Fehlerzähler weiter runter zu scrollen habe ich eben erst gelesen. Womo steht nicht am Haus, daher kann ich das nicht eben mal nachliefern )








basste315 am 09 Sep 2021 07:46:09

Schau dir mal meine Einstellungen für die Zellspannungen weiter oben an.
Und für das 150 A BMS sind viel zu hohe Lade und Entladeströme eingestellt!

Helmut

Stocki333 am 09 Sep 2021 07:51:00

Hallo Uwe.
Ein Zellspannungswert bei einer Spannung von 13,4 Volt ist nix Wert.

Leider gilt der Spruch noch immer. Für dich. Und deine Zellspannungsdifferenz ist noch immer bei 41 mV.
Eingestellt ist aber 15 mV. Dein Balancing der Zellen kann so nicht funktionieren. Bei deinen Einstellungen.
Aber du ignoriest ja jegliche Versuche,Die Einstellungen zu ändern, bzw. anzupassen.
Überprüfe bitte die Einstellungen des BMS.
Balancer aktiv: ein
Balancieren nur während während dem laden: aus
Startspg 3400
maximaler Unterschied 15 mV.

Deine Antwort.
Zum Balancieren nur beim Laden an oder nicht gibt es unterschiedliche Ansichten, ob das letztlich einen entscheidenden Unterschied macht, weiß ich nicht.

Du nicht, aber wir wissen es.
Und wenn du so weitermachst mit dem Accu wirst du irgendwann eine böse Überraschung erleben. Denn das BMS wird dir den Accu nicht mehr freigeben.
Ich frage mich schon, ob ich meine Zeit dafür verwenden soll, dir zu helfen.
Warum.
Ich probiere mal ‚deine‘ Werte und beobachte das mal.


Umsonst geschrieben. Oder.:juggle: :mrgreen: :mrgreen:
Und nicht nur ich, sondern auch andere Foristen, intressieren sich für dise Werte.
Woher die kommen. Den Übertragungsfehler bei der IOS Software sind nicht bekannt, bzw bisher nicht aufgetreten.
Woher kommen diese Werte. Die sind teilweise Unlogisch.
Nimm mir diese Zeilen nicht krumm. Sie waren nur ehrlich.
Franz

rolfk am 09 Sep 2021 09:14:13

Knofy hat geschrieben:Den vom BMS abgeschalteten Ladeport habe ich auch nicht mehr gesehen, müsste aber jedesmal auftauchen wenn die Batterie vollgeladen ist und der Booster & Solar ab mehr laden als Verbraucher da sind. So verstehe ich das BMS bisher.

Sorry, aber mit diesem Denkansatz wirst du imho nie zu einem zuverlässigen Akku kommen.

Lies dir bitte nochmal meine Post
--> Link
durch.

Und nochmal auf den Punkt:
Es ist nicht die Aufgabe des BMS, die Ladequellen abzuschalten, sondern es ist die Aufgabe der Ladequellen, über korrekt eingestellte Maximalspannungen (der Ladequellen!) sicherzustellen, dass dem Akku keine höhere Spannung gegeben wird, als die gewünschte Spannung für "Voll". (Dann fällt der Ladestrom "von alleine" auf null, wenn die Akkuspannung die max Ladespannung der Ladequellen erreicht, und zwar BEVOR OVP kommt)

Und dazu hat die Einstellung von OVP mit genügend Abstand oberhalb der gewünschten maximalen Lade (Voll)Spannung zu sein, dass es im normalen (Voll) Ladevorgang NIE OVP gibt.

So, und NUR so, funktionert das ganze.

rolfk am 09 Sep 2021 09:22:11

Knofy, und die Einstellung "Static Balancing" hat folgenden Sinn:
Während der Ladung ist der Akku idR nur sehr kurze Zeit unter Strom während er vom Einsatz des Balancing bis zum Erreichen der "Ladeendspanng" in der Spannung steigt.
Das sind nur Minuten, die fürs Balancing zu Verfügung stehen.
Bei Static Balancing läuft das Balancen IMMER, währen er oberhalb der Balancing-Spannung "herumsteht". DAS dürfte länger sein als die Ladezeit -> mehr Wirkung des Balancers.

Deine 41 mV SOC-Differenz kann man auf etwa 1 Ah schätzen/raten, um das Ausugleichen müssen die Balancer etwa 20 Stunden Arbeiten, damit du mal ein Gefühl dafür hast.

Tinduck am 09 Sep 2021 09:38:32

rolfk hat geschrieben:Und dazu hat die Einstellung von OVP mit genügend Abstand oberhalb der gewünschten maximalen Lade (Voll)Spannung zu sein, dass es im normalen (Voll) Ladevorgang NIE OVP gibt.

So, und NUR so, funktionert das ganze.


Genau so isses. Und bei einem vernünftig initialgeladenen Akku mit halbwegs zueinander passenden Zellen und ordentlichen BMS- und Ladequellen-Einstellungen wird man auch seltenst bis nie OVP erleben.

Leider sind alle diese Voraussetzungen eigentlich nur gegeben, wenn man sich mit der Materie VOR dem Zusammenbau beschäftigt, und bei Kaufakkus hat man eigentlich gar keine Chance. Aber deshalb behaupten deren Verkäufer ja auch immer, OVP wär völlig normal.

bis denn,

Uwe

fschuen am 09 Sep 2021 10:50:12

Bei einem ordentlich initialgeladenen Akku kann es kein OVP geben, erst Recht nicht mit ordentlichem Balancer. Drum braucht es kein BMS. Aber ein BMS ist viel billiger als gründliche Initialisierung. Damit ist doch völlig klar, was die Fertigbatterie-Hersteller bauen und behaupten.

Gruss Manfred

rolfk am 09 Sep 2021 11:20:37

fschuen hat geschrieben:Bei einem ordentlich initialgeladenen Akku kann es kein OVP geben, erst Recht nicht mit ordentlichem Balancer. Drum braucht es kein BMS.


Dir ist aber klar, dass Balancieren eine Teilfunktion eines BMS ist ? :mrgreen: :mrgreen:

fschuen am 09 Sep 2021 14:05:45

Im Prinzip ja, aber bei Balancerströmen im Milliampere-Bereich tu ich mich schwer, das als Funktion zu begreifen. Ordentliche Balancer machen schon so 1-3 Ampere und Kosten gut zehn Euro. Die können dann einiges mehr, zB Kapazitätsunterschiede auffangen.

Gruss Manfred

rolfk am 09 Sep 2021 14:59:58

Zum einen habe ich ne Lösung für den kleinen Strom angeboten, die aber keinem von denen, die jammern, genutzt wird.

Zum anderen hoffe ich, dass du zwischen "ordentlich" und "notwendig" unterscheidest.

Und diese, die du nennst, können einiges auch nicht. Das Durcheinander in den Eigenschaften ist mir aus der letzten Diskussion noch gut in Erinnerung.

Knofy am 11 Sep 2021 18:05:59

rolfk hat geschrieben:Und dazu hat die Einstellung von OVP mit genügend Abstand oberhalb der gewünschten maximalen Lade (Voll)Spannung zu sein, dass es im normalen (Voll) Ladevorgang NIE OVP gibt.

So, und NUR so, funktionert das ganze.


Hallo Rolf,
Habe heute die schon vorher hier im Thread geposteten empfohlenen Werte angeglichen/korrigiert.

Bzgl OVP : was wäre denn ‚genügend Abstand‘ wie oben geschrieben ?

Die ladenden Geräte sind wie folgt auf LiFePo eingestellt :
Solar 14.2 V ( geringste LiFePo4 Einstellung)
Ladebooster 13.9 V ( nächste Stufe wäre dann auch 14.2V & 14.4V )

Im BMS habe ich jetzt 14.3 V wie auf dem Bild eingestellt. Ist das genug Abstand oder lieber auf zb 14.6V gehen, da es eh nicht vorkommen dürfte ?


rolfk am 11 Sep 2021 20:29:15

Ich würde in dem Falle die niedrigen Werte der Lader nehmen, und 14,4 V als OVP. Das ist die obere zugelassene Spannung der Zellen, und sollte als OVP akzeptabel sein. Entsprechend aber auch die Zell OVP.

Dann beenden die Lader spätestens bei 3,55V, wenn der Akku schön bausbalanciert ist klappt das. Ein schlecht ausbalancierten Geht dann leider doch schnell in OVP, geht aber nicht anders, wenn man sich noch in Blei nahen Umgebungen bewegt.
Wenn es ginge würde ich die Ladespannungen kleiner nehmen, die 13,9 finde ich hübsch.

Knofy am 11 Sep 2021 21:14:29

rolfk hat geschrieben:Wenn es ginge würde ich die Ladespannungen kleiner nehmen, die 13,9 finde ich hübsch.


Mein Solar Regler gibt leider keine Ladekurve her mit weniger als 14.2 V


rolfk am 12 Sep 2021 03:50:15

Das ist das generelle Problem, was man bei 12 LiFePo in Bleiumgebung hat.

basste315 am 12 Sep 2021 07:45:07

Uwe, deine Sicherheitseinstellungen sind nicht ok. Schau dir nochmals meine vorstehend geposten Einstellungen an!
ZB Ladestrom, Entladestrom sind viel zu hoch.
Und an meinen Spannungswerten könntest du dich auch orientieren.
Die LSSP der Ladegeräte scheinen ok zu sein.

Du bist schon ein mühsamer Kandidat, das muss auch einmal gesagt werden .....

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