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Beratung geräumiges Familienwohnmobil


lesefluss am 29 Aug 2021 22:25:29

Hallo,
Bevor ich zu meiner Frage komme, stelle ich mich kurz vor. Ich bln daniel, verheiratet und Vater von einer eineinhalb jährigen Tochter und einem fast vierjährigem Sohn. Meine bessere Hälfte und ich haben früher öfter gezeltet, haben sehr spartanisch in Autos geschlafen und mögen es im Urlaub den Komfort zu reduzieren.

Vor ein paar Monaten haben wir uns ein altes eura mobil mobil gekauft aber schnell gemerkt, dass es zu klein ist und das heftige Regenwetter keine coole Kombination sind und haben es schnell verkauft.

Wir haben spontan ein sun living a75dp jahreswagen gekauft, weil es wahnsinnig viel Platz zu einem top Preis bietet und auch beim design anspricht. Nach der ersten Tour bin ich aber nicht 100% überzeugt, das richtige mobil zu haben. Was mich stört sind die fehlenden isofixe, die windanfälligkeit (trotz luftfederung)und auch ein Stück weit die Verarbeitungsqualität der Polster. Jetzt schaue ich nach Alternativen. Vielleicht hat jemand einen Tipp!

Das sind meine Kriterien:
- grosse heckgarage
- Fahrradträger oder AHK
- 2 x isofix
- 5 schlaf- und homologisierte Sitzplätze
- querbett im heck, Alkoven oder hubbett
- viel stauraum im inneren für Klamotten & Spielzeug
- 140ps und mehr
- abdunklung fahrerhaus
- bedingt winterfest (grauwasser)
- weniger windanfäll
- Preis bis +/-55k

Ich freue mich auf eure Ideen!
Viele Grüße, Daniel

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Irmie am 30 Aug 2021 00:01:30

Hallo Daniel,

bis vor kurzer Zeit hatten wir noch einen Alkoven von Eura. Diese Firma hat etliche Mobile, die deinen Kriterien entsprechen, im Angebot. Unser Eura 580LS war zwar nur 6m lang, hatte aber 5 Betten und durch die lange Sitzbank unter dem Seitenfenster ein großartiges Raumgefühl. Dieser Eura wäre vielleicht etwas für euch:

--> Link


Forster ist ein Stück preiswerter, macht aber nicht den Eindruck, dass die Wagen gleich zusammenfallen würden. Von Sunlight / Carado gibt es auch preiswerte Alkoven, aber die gefallen euch ja nicht so wirklich. Diese Fahrzeuge haben aber einen Holzboden. Über dessen Tauglichkeit würde ich mich daher informieren. Chausson hat auch noch in das Profil passende Angebote.

--> Link

Ich persönlich würde einen Forster empfehlen, die sind holzfrei und auch ohne doppelten Boden einigermaßen winterfest.

--> Link

Eura und Forster gibt es auch aus der Vermietung deutlich günstiger. Die Matratzen und die WC -Brille, sowie die WC - Kassette wurden bei unserem Eura aus der Vermietung, vor der Übergabe an uns, erneuert. :!: Das Fahrzeug saß aus, wie neu!

Tinduck am 30 Aug 2021 08:38:34

Isofix auf der Dinettensitzbank lässt sich bei einigen Herstellern nachrüsten. Einfach mit der internen Forums-Suche 'isofix nachrüsten' suchen, da gibts einige Threads dazu. Bei Neufahrzeugen kann man es bei einigen Herstellern als Option bestellen.

Wobei ich daran echt nicht die Tauglichkeit eines Womos festmachen würde. Kindersitze mit 3-Punkt-Gurten haben zwar meist nen Stern weniger im Crashtest, aber funktionieren und schützen tun sie auch... wenn man sie stabil auf die Dinette gestellt bekommt.

Und Dinettenpolster kann man auch austauschen, es gibt Firmen, die das machen. Wegen solcher Kleinigkeiten ein neues Womo kaufen... erinnert mich irgendwie an 'Aschenbecher voll, brauch nen neuen Porsche....'.

Über 3,5 Tonnen ist bei deinen Anforderungen gesetzt und möglich, nehme ich mal an.

bis denn,

Uwe

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lesefluss am 30 Aug 2021 12:49:42

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten. Zu den Anmerkungen von uwe bezgl. meiner Anforderungen:

Unser aktuelles Sun Living WoMo ist gerade mal ein Jahr alt und hat 28tkm gelaufen, die Polster (und zwar alle) sehen schlimmer aus, als bei meinem vorherigen 31 Jahre alten Eura Mobil. Das finde ich schon krass, wäre aber natürlich nicht der Grund zu wechseln. Auch wenn ich es hart fände bei einem 55.000 Euro Gefährt jetzt schon die Bezüge wechseln zu müssen.

Die Isofix Thematik schon eher. Wir haben extra Sitze besorgt, die ohne Isofix funktionieren. Aber da fehlt komplett der Halt. Mein Sohn ist mit seinem Sitz sogar einmal komplett die Bank runtergekracht. Zum Glück ist nichts weiter passiert, außer dass es die Bank verkratzt hat. Also ich bin zumindest bei dem A75DP nicht davon überzeugt, zumal die Bank auch recht schmal ist und die zwei Sitze nicht gut drauf passen. Das ist für mich schon ein echter Grund.

Ein weiteres Thema ist die Windempfindlichkeit, was ich auf den sehr hohen Aufbau schiebe. Wenn man durch Senken fährt, LKWs überholt, wird es sehr wackelig. Ich fahre sonst Bus und bin nicht sehr empfindlich aber ich find es krass, wenn man beim Überholen extrem korrigieren muss. Ich würde denken, dass Teilintegrierte da etwas weniger heftig auf Seitenwinde reagieren.

Ein dritter Punkt, der mich bei unserem Wohnmobil stört, ist die eigentlich superschöne offene Raumdusche, durch die man sehr viel Raum im hinteren Teil hat. Hier zeigt die Praxis aber, dass man die Dusche nicht nutzt, weil der Aufwand vorher und hinterher zu hoch wäre. Da ist der Wunsch nach einer Kabine mittlerweile gereift.

Was am Sun Living super ist, ist das Raumkonzept. Es hat hinten zwei supergroße Kleiderschränke, sowie über der Dinette und dem Heckbett Zahlreiche Hängeschränke und dann noch die Mega Heckgarage mit 120 x 120 x 220cm. Ok, die Zuladung (3,5t) lässt nicht so viel laden, wie man könnte aber mit den zwei kleinen Kindern geht es noch ganz gut.

Beim Sun Living gibt es keine offizielle Nachrüstlösung für Isofix. Ab Werk gibt es auch nur einen lieferbar. Ansonsten wäre das 22er Modell eigentlich super, das hätte jetzt sogar das abgetrennte Bad. Bezgl. der Windempfindlichkeit wäre das neue Modell aber auch kein Fortschritt, vielleicht bin ich damit auch zu optimistisch und die verschiedenen Modell nehmen sich nicht viel.

Danke Irmie für Deine Tipps. Gegen Holzboden bzw. Holzoptikboden habe ich gar nichts, ich mag nur die 50 Shades of Brown Konstellationen vieler Hersteller nicht. Also "modernes" bzw. schlichtes/zeitloses Innenraumdesign fände ich cool.

Ich habe bei Chausson die 716 und 720 teilintegrierten Modelle entdeckt. Die haben schon spannende Grundrisse, nur beim Stauraum und Platz für Klamotten habe ich ein paar Zweifel, ob man da mit 2-3 Kindern hinkommt. 2 x Isofix wäre sogar Serie. Forster & Carado haben bei den Teilintegrierten leider keine Querbetten im Heck und beim Alkoven wäre ich bei den Herstellern sogar noch etwas vorsichtiger was die Windempfindlichkeit betrifft, beim Sun Living ist der Alkoven wenigstens halbwegs aerodynamisch geformt (was den Platz im Alkoven wiederum einschränkt)
Viele Grüße, Daniel

Tinduck am 30 Aug 2021 13:01:26

Ein weiteres Thema ist die Windempfindlichkeit, was ich auf den sehr hohen Aufbau schiebe. Wenn man durch Senken fährt, LKWs überholt, wird es sehr wackelig. Ich fahre sonst Bus und bin nicht sehr empfindlich aber ich find es krass, wenn man beim Überholen extrem korrigieren muss.


Wie schnell fährst Du denn so?

Wir sind meist so mit 90-100 km/h unterwegs und unser Alkoven ist noch was höher als der SunLiving, da ist das alles mit ein bisschen Gegenlenken im Rahmen, mich hats noch nicht aus der Spur getrieben.

Kann natürlich am Light-Fahrwerk liegen, das kann auch mit LuFe keine Wunder vollbringen. Falls ihr neu bestellt, Maxi-Fahrgestell ordern, wenns wieder ein Fiat wird. Das läuft wesentlich stabiler, weils nicht ständig an/über der Überladungsgrenze betrieben wird. Oder auch bei Gebrauchten drauf achten, ob die eins haben.

Schon mal probiert, die Kindersitze ohne Polster auf die Dinette zu setzen? Dann stehen sie oft stabiler.

bis denn,

Uwe

rkopka am 30 Aug 2021 13:21:24

Tinduck hat geschrieben:Wir sind meist so mit 90-100 km/h unterwegs und unser Alkoven ist noch was höher als der SunLiving, da ist das alles mit ein bisschen Gegenlenken im Rahmen, mich hats noch nicht aus der Spur getrieben.

Ich hab auch einen Alkoven und merke nicht viel. Beim alten Womo (92er) war das noch heftig. Beim neuen merke ich auch bei einem nahen Bus nicht viel. Erst bei Brücken und richtig starkem Wind muß man aufpassen. In HR an der Küstenstraße bei gemessenen 8 Windstärken bin ich etwas langsamer aber immer noch gut auf der Straße geblieben.

Kann natürlich am Light-Fahrwerk liegen, das kann auch mit LuFe keine Wunder vollbringen.

Meiner hat nur Light. Mir fällt aber der große Überhang hinten auf. Den hat meiner wesentlich weniger. Ich könnte mir vorstellen, daß die Windkraft dort einen stärkeren Hebel hat als beim Alkoven. Ein TI hat oben nicht soviel weniger Seitenfläche je nach Modell.

RK

Irmie am 01 Sep 2021 21:32:33

Hallo,

ich vermute, bei jedem Alkoven spürt man es, wenn ein LKW überholt oder plötzlich Wind von der Seite kommt. Die Angriffsfläche ist nämlich ziemlich groß! :idea:

rkopka am 01 Sep 2021 21:56:54

Irmie hat geschrieben:ich vermute, bei jedem Alkoven spürt man es, wenn ein LKW überholt oder plötzlich Wind von der Seite kommt. Die Angriffsfläche ist nämlich ziemlich groß! :idea:

Ein LKW überholt ein modernes Womo aber relativ selten. Busse sind da viel problematischer, eine glatte Fläche und mehr Geschwindigkeit. IMHO ist das Fahrwerk viel wichtiger. Mein altes Womo war kleiner und hatte eine Luftfederung. Trotzdem ist es mit dem neuen viel besser (Ducato Light, aber breitere Spurweite hinten ?).

Ein Alkoven hat mehr Seitenfläche, aber auch nicht so viel mehr.
Mal ganz überschlägig: 7m x 3m = 21m2 Der Alkoven vs. einem TI hat sehr großzügig gerechnet etwa 0,8x1,5 m2=1,2m2 mehr Fläche, was etwa 6% sind (eher weniger). Ich bezweifle, daß man das so sehr merken kann. Oder anders, ein TI ist auch empfindlich, nur halt ein bißchen weniger. Und aufpassen bei Brücken mit Wind muß man immer. Das merkt man auch beim PKW.

RK

Elgeba am 01 Sep 2021 21:58:55

Irmie hat geschrieben:Hallo,

ich vermute, bei jedem Alkoven spürt man es, wenn ein LKW überholt oder plötzlich Wind von der Seite kommt. Die Angriffsfläche ist nämlich ziemlich groß! :idea:



Und die Spurbreite und Reifendimension wesentlich geringer als bei Bussen,von der Zwillingsbereifung gar nicht zu reden.


Gruß Bernd

CKgroupie am 03 Sep 2021 10:49:23

Ich fahre jetzt schon den zweiten Alkoven und finde die Windempfindlichkeit echt nicht auffallend. Klar, bei starkem Wind muss ich deutlich das Tempo reduzieren, und fahre dann irgendwas zwischen 90-100, aber bei gutem Wetter merke ich in meinem Bürstner auch bis 110 nichts vom Wind. Auch nicht beim überholen. Über 120 wird es gefühlt unruhig, daher ist mein bevorzugtes Reisetempo so um die 110-120 km/h. Das lässt sich super fahren.

Entweder hattest du extrem windigen Wetter auf deiner Fahrt, oder dein Alkoven ist extrem windanfällig? Ich würde da noch andere probefahren. Mit Familie gibt es eigentlich wirklich nichts besseres als einen Alkoven. Vor allem nicht, wenn man ein "geräumiges" Familienmobil sucht. Einen Teilintegrierten, der als geräumig bezeichnet werden kann mit 4 Personen hab ich noch nie gesehen.

Gast am 03 Sep 2021 12:06:08

Was mir bei der Diskusssion auffällt, ist die Tatsache das der TE über Wohnmobile spricht, die eher nur mit Light FW erhältlich sind, er aber mit bis zu 5 Personen plus Fahrradträger unterwegs sein möchte. Das wird dann so aber nichts mit 3,5t!!!

Ich rate daher in jedem Falle NUR ein Fahrzeug mit MAXI FW in Betracht zu ziehen. Damit hat man nicht nur ein besseres Fahrverhalten, weniger Seitenwindempfindlichkeit und Wankneigung, sowie bessere Bremsen und 16" Räder, sondern auch die Option ggf. auf 4 - 4,2 / 4,5t auflasten zu können.

Gruß

bhomburg am 03 Sep 2021 16:06:21

Ich würde mich mal bei günstigen Integrierten umsehen. Die sind nicht so windanfällig wie Alkoven, dabei wesentlich raumökonomischer als Teilintegrierte (weil das Hubbett über dem Fahrerhaus ist und die Sitzgruppe voll erhalten bleibt) und grundsätzlich auch leichter.
Forster mit dem i726 VB (gibts neu nicht mehr, nach Gebrauchten suchen --> Link) und Itineo (mehrere Modelle, --> Link) haben z.B. sowas im Programm. Geht bei etwas Zurückhaltung auch mit 3.5 Tonnen und gibt es jung gebraucht für das Budget.
Hatte den Forster mal als Mietmobil, war OK. Bei dem Preis darf man halt keinen Luxus erwarten.

Zilli am 04 Sep 2021 20:05:05

Hallo, auch wenn es sich komisch anhört aber bei der Qualität von Stoffen oder generel Materialien für ein Jahreswagen von rund 50 tsd € muss man heut zu tage Abstriche machen.

Wie schnell fährst du denn wenn euer Womo so Windanfällig ist ??? Ich bin früher ein Dethleffs Alkoven mit kurzem Radstand un 6m länge gefahren, der war EMPFINDLICH.

Wir fahren ein LMC Alkoven mit dem Fiat lightchassis und bei einer Reisegeschwindigkeit von ca 110 merk ich fast nichts, ich fahr beruflich einen Sprinter von 2020 in lang und hoch, der ist anfällig, dem ist der Fiat weit überlegen.

Bei unserem altem Womo hatten wir auch das Problem das kein Isofix vorhanden war und es auch nichts zum nachrüsten gab, ich hab dann selbst ein Isofix Haltepunkt gebaut was super funktioniert hat.

Meiner Meinung nach kommt auch für eine Familie mit Kinder nur ein Alkoven in Fragen, gerade wenn die Kids noch kleiner sind und draußen auch mal sch... Wetter können sie sich Super eine weile in Alkoven beschäftigen und man unten Platz für ander Dinge außer Spielsachen.

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