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Hallo zusammen, nachdem ich hier im Forum wie im Web vergeblich gesucht habe, hier ein neues Thema. Sollte die Moderation der Meinung sein, dass dieser Fred besser zu den Standheizungen sollte, bitte verschieben. Danke. Mein neues Daly BMS (100A) tut was es soll. Auch mit 80A Stromlast geräuschlos. Wenn ich aber die Autoterm Air 2D einschalte, dann fängt das BMS in der Aufwärmphase (Strom ca. 10A) ganz unangenehm an zu schnarren. Manche meiner LED-Lampen flackern und dann hatte ich, bei bislang 4 Versuchen, 2 Abstürze des BMS. Dabei bleiben Bluetooth und die Spannungsanzeigen der einzelen Zellen aktiv, die die Stromversorgung ist aus und die Ladezustandsanzeige in der App ist auf Null. Danach kann ich es über den Neustart-Button in der App wieder starten aber der Ladezustand stimmt dann nicht mehr. Hat jemand eine Erklärung? Viele Grüße Seppel Ich gehe davon aus, dass die Standheizung in der Aufwärmphase einen deutlich höheren Strom zieht, der über eine Pulsbreitensteuerung geregelt wird. Die Symptome klingen danach, um sicherzugehen, müsstest du den Strom nachmessen. Auf jeden Fall ist dein Spielzeug-BMS mit der Standheizung inkompatibel. Ist leicht zu beheben, denn genau wie bei Wechselrichtern macht auch der Betrieb einer Standheizung über BMS keinerlei Sinn. Gruss Manfred Mh. Zieht die Heizung vielleicht nicht gleichmäßig Strom, sondern irgendwie gepulst, dass das BMS das nicht mag? Merkwürdig. Dass die Lampen flackern, deutet auf einen Spannungsabfall oder Schwankungen im 12-V-System hin. Gibts in der BDA der Heizung nen Hinweis auf den Strombedarf oder irgendwelche Besonderheiten? Oder ist vielleicht der Versorgungsanschluss der Heizung irgendwo locker und der Wackelkontakt führt zu dem Phänomen? bis denn, Uwe Eine Planar-Heizung zieht beim Anlaufen 12A, mehr nicht (hab das mal gemessen, und das war die 4KW-Variante...). Daran liegt das nicht. Die Einbauvorschriften verlangen eine Absicherung mit 25A, das sollte sogar für das "Spielzeug"-BMS absolut kein Problem sein. Da wird der PWM-Regler der Heizungssteuerung DOA sein. Gibt der denn Geräusche von sich (hochfrequentes Fiepen)? edit: Passiert denn dasselbe wenn die Heizung gar nicht anläuft sondern nur der Lüftermodus angewählt wird (der PWM-Regler ist in der Steuerung des Lüftermotors)
Meine InduktioInduktionsplaatte mit gepulstem Strom funktioniert super am Daly BMS 250A und das mit 1800W, daran sollte es also nicht liegen, denke auch eher an eine lose Kabelverbindung oder zu hoher Anlaufstrom. Die Heizung fiept. Da gab es letztes Jahr ein Hardware-Update, weil die Steuerung der Autoterm so gepfiffen hat, dass es kaum auszuhalten war. Jetzt ist es fast weg. Klar kann ich die Heizung direkt an die LFP anschließen, dann fehlt halt dafür der Tiefentladeschutz des BMS und mein Shunt misst den Verbrauch nicht. Vielleicht muss ich das unterordnen. An lockeren Kontakten, oder zu hohem Stromfluss liegt es jedenfalls nicht. Wenn es an der PWM der Heizung liegt, müssten das Problem doch alle haben. Könnte man das Problem auch mit einem Elko lösen? Also, nach einigen Experimenten folgende Erklärung, vielleicht interessiert es mal jemanden. Wenn das Daly-BMS wegen zu hohem Strom abschaltet, dann bleiben in der App alle Anzeigen aktiv und man kann das BMS in der App wieder starten. Wenn es abschaltet und alle Anzeigen außer dem "Tacho", also der Vorratsanzeige aktiv sind und der Tacho auf Null steht, dann hat das BMS wegen Zellschutz abgeschaltet, weil eine einzelne Zelle die eingestellte Spannung unterschritten hat. Neustart über den entwprechendn Button in der App. Dieses Abdriften einer Zelle hat bei mir zu dem Problem geführt. Erst recht, als ich meinen aktiven Balancer ausgeschaltet habe, um eine Verfälschung durch Stützspannung zu vermeiden. Ich hatte bei den Versuchen repoduzierbar >0,8V Differenz bei 10A Last. Ich hatte die untere Schwelle auf 2,5V eingestellt und habe sie dann auf 2,3V abgesenkt. Damit konnte ich zumindest ein vorzeitiges Abschalten verhindern. Nachdem die Akkus wieder voll geladen waren, habe ich heute nochmal Tests gemacht. Aber selbst mit 14A ohmscher Last plus 10A Standheizung war die maximale Differenz 0,32V zur schwächsten Zelle. Verwunderlich für mich, dass es eine andere Zelle als gestern war. So habe ich mein Problem zwar nicht gelöst, aber umgangen. Es bleibt alles rätselhaft, deshalb werde ich jetzt einfach nicht mehr so genau hinschauen und hoffen, dass das Zeug einige Jahre hält. Viele Grüße Seppel
Könnte es sein das Dein aktiver Balancer leider nicht ordentlich arbeitet? sondern durch ungünstige Schaltschwellen die Zellen erst balanciert, dann aber wieder aus der Balance bringt? Das schafft man auch mit JBD BMS, wenn man sich ohne genügend Kenntnisse bei den Werten vergreift. Leider weiß ich nichts über deinen Akku selbst, Eigenbau oder ? welche Kapazität usw, womit wird der sonst max. belastet. WR ?
Ich habe die blauen Zellen mit 90Ah, selbst zusammen gebaut. 100A Daly-BMS, aktiver Balancer von Microcharge, Victron BMV 702, Votronic Ladebooster. Leider wusste ich nicht, dass ich die Zellen initialladen muss. Ich habe sie komplett verkabelt und mit einem Ladegerät aus dem Modellbau (mit LiFePo 4s Programm) übetr mehrere Tage geladen. Der aktive Balancer war da schon aktiv. Nach dem Einbau ins Auto habe ich die Einstellungen am BMS verändert und mehrmals mit dem Ladegerät voll geladen. Das System ist seit knapp 3 Wochen aufgebaut. Inzwischen sollten die Zellen ausreichend balanciert sein. Eingestellt habe ich das BMS auf max. 3,65V und min 2,3V. Das kommt mir zwar etwas niedrig vor, war halt nötig. Aufgefallen ist mir gestern, dass eine Zelle (die beim heutigen Test die schwächste war) beim Laden über die Lima immer auf 3,9V stieg und dann das BMS den Ladevorgang unterbrochen hat. Danach ist die Spannung gesunken und das BMS hat den Ladevorgang wieder freigegeben und die Spannung der Zelle ist wieder auf 3,9V... usw. Die Ladespannung insgesamt war dabei immer 14,41V PS: ich weiß jetzt nicht, ob das mit dem Bild einfügen klappt. Spannungsdifferenz zwischen den Zellen ist im Ruhezustand 0,001V 3,9V Zellspannung ist aber schon recht heftig, normal sollte bei den Blauen das BMS bei 3,65V Zell OV auslösen. 3,9V ist das absolute Max. wenn ich die Datenblätter noch richtig im Kopf habe. Das mit den aktiven zusätzlichen Balancer, kann bei schlechter Voreinstellung (Hysterese), sich auch kontraproduktiv aufs Balancieren auswirken. Gab hier schon einige Beiträge dazu, da wird das Problem gut behandelt. Such die mal, ich habe hier nur eingeschränkte Berechtigungen, da macht das mehr Aufwand. Normal sind die wenn Zellen einmal in Balance, eh völlig überflüssig, da reichen die mit wenig mA vom BMS völlig aus. Auch eine zB. Fehlkalibrierung das BMS oder Zusatz Balancers in Sachen Zellspannung (hatte ich bei einem JBD BMS), kann die schon Balancierten Zellen wieder aus dem Tritt bringen. Delta von 0.001V ist aber sehr gut, wenn das bei Spannungen über 14,2V Akkuspannung ist, am besten bei 14,4V. Wie und ob sich das beim Daly einstellen lässt, weiß ich nicht, nicht meine Baustelle, gibt hier aber welche die auch Deine Komponenten verbaut haben, Acki fällt mir da als erstes ein.
Das kann aber eigentlich sogar auch auf eine schwache/defekte Zelle hinweisen, oder schlechter Kontakt der Zellverdrahtung
Dem Acki fällt hier im Moment nur eine Therapie ein: Alles noch einmal auseinanderbauen ... und Zellen korrekt initialisieren! Falls sie nicht schon - durch Unter- oder Überladung - einen Schaden genommen haben, sollte das Projekt danach eigentlich funktionieren!? Lars hatte einmal einen Tipp für gedriftete Winstonzellen gegeben. Diesen könnte man mit niedriger Spannung (3.65 und 2.50 Volt) übernehmen: Einzeln mit kleinem Strom auf 3,8 Volt laden. Danach in Reihe schalten und mit 0,5 c entladen auf 2,7 volt . Danach wieder mit kleinem Strom hochladen . Jetzt alle parallel und noch mal 3,8 Volt. Danach mal schauen was an Kapazität noch drinn ist, bis es abschaltet. Ich denke auch, eine Initialisierung würde das Problem lösen - oder zumindest die schlechte Zelle identifizieren, wenn es denn eine gibt. Wenn man den Akku erst zusammenbaut und dann a) die Regelung des BMS mit eventuell kraus eingestellten Parametern und b) noch einen aktiven Balancer mit ungewissen Schaltschwellen darauf loslässt, dann ist es wie in der Küche - zu viele Köche verderben den Brei. Diese aktiven Balancer sind sowieso mit Vorsicht zu geniessen, in den entsprechenden Threads hier hatte mal jemand mehrere davon mit verschiedenen Versionsnummern vermessen und die hatten alle verschiedene Schaltschwellen... und keine Variante war so richtig toll. Das hört sich erstmal theoretisch alles super an, aber nach dem KISS-Prinzip würde ich immer passive Balancer fürs Top Balancing bevorzugen, wenn möglich nicht mit nur 30 mA Bypass-Strom. Natürlich muss man den Akku dann öfters mal ganz voll laden, ist nicht für jede Anwendung geeignet. bis denn, Uwe
Ich würde nicht pauschal über aktive Balancer urteilen. Es gibt durchaus gute Geräte.
Richtig ... DIESE hier zum Beispiel (kosten halt was) ... --> Link Bestens bewährt bei den E-Auto-DIY groups!
Im zweiten Teil geb ich dir recht - wer mit der Initialisierung geschlampt hat, muss das nachholen, sonst wird man mit dem Kram nicht glücklich. Allerdings ist es nicht nötig, dafür etwas auseinanderzubauen. Wenn du das die Balancer machen lässt, darfst du nur mit maximal Balancerstrom laden, und das kann extrem lange dauern - nichtinitialisierte Zellen können auch um 50% SOC auseinanderliegen. Ausserdem belastet das die Balancer. Ich würde die Zellen einzeln messen und die maximal drei, die unter 3,6 Volt liegen, einzeln mit 3,6 V vollladen. Gruss Manfred Manfred, das kannst Du noch so oft wiederholen ... Ich habe jetzt schon einige Kollegen in verschiedenen Foren "angetroffen" die mit der Balancer-Methode in Serie nach etlichen Versuchen gescheitert sind und dann halt doch eine mMn "korrekte Initialisierung" parallel durchgeführt haben ... und danach glücklich waren ... ;D ... deshalb empfehle ich die Balancermethode auch nicht. Aber die Parallelschaltung ist eben nicht der einzige Weg zum Glück, einzeln Laden geht genauso und ist weniger Bastelei. Das Ergebnis zählt, und das sind vier randvoll geladene Zellen. Gruss Manfred Vielen Dank für Eure Beiträge. Ich freue mich sehr über die rege Teilnahme. So werde ich der Einfachheit wegen erst mal die Zellen einzeln voll laden. Mein Ladegerät hat ein LiFePo-Programm. Die Balancer stecke ich ab, damit die nicht stören. Sollte das nichts bringen, werde ich alles nochmal ausbauen (müssen). Vorher schau ich mir das nochmal an, ob ich die „Entkabelung“ verwechslungsfrei fixieren kann um nachher alles nur wieder anzuschrauben. Dann kann ich das parallel Laden vielleicht im Auto machen. Noch eine Frage: Wann haben denn die Zellen 3,6V? Also wie lange nach dem Ende der Ladung? Bei mir fällt die Spannung gleich wieder ab. Glaub so auf 3,3-3,4V. Also, ich hab jetzt mal gemessen Der aktive Balancer war jetzt ca 24h ausgeschaltet. Mit dem Multimeter gemessen haben zwei Zellen 3,27 und die anderen Beiden 3,28V. Das Victron BMV sagt, dass ich gestern 5,2Ah gezogen hab. Bzw. noch 94% Ladung verbleiben. Bedeutet das nicht, dass die Zellen ausreichend balanciert sind?
Nein ... die Gleichheit / den Drift der Zellen kannst Du nur am Ende der Ladung beurteilen: dort weichen sie ab! Im Ruhezustand sagt eine Gleichheit nichts aus! A propos Ruhezustand: Eine Zelle mit 3.27 Volt - in Ruhe - ist sicherlich nicht bei 94% Ladung ... sondern fast leer! :eek: Hab alles abgeklemmt. Ich lade jetzt parallel geschaltet. Das Ladegerät lädt im Augenblick mit 3,6V und 4,8A. Ich hoffe, es macht nichts, wenn ich den Ladevorgang auf mehrere Abende verteile. Unbeaufsichtigt möchte ich im Auto keinesfalls nachts oder tagsüber laden, wenn niemand zuhause ist. Aki: Genau so ist es. Mittlerweile gibt's hier einige, die glauben daß die Zellen gut balanciert sind, wenn unter Entnahme, oder bei Teilladung oder in Ruhe alle Zellen die gleiche Spannung aufweisen. Dass ist aber leider ein Trugschluß. Merkt man aber erst, wenn UVP viel früher als erwartet eintritt, oder OVP schon bei 14V. Gruß Thomas Hallo Seppel Lies dir das durch. --> Link Bei deiner Vorgeschicht und da du mit einem Modelladegerät arbeitest ist das ganze einfacher. Noch ein Tipp von mir. Wenn deine Zellkapazitäten sehr weit auseinander liegen. Was ich fast vermute. Ist der Stromfluß unter 200 mA. Unbedingt noch 24 Std weiterladen. Dann den Parallelverbund auflösen und die Zellen eine Nacht stehen lassen. Wenn die nicht gleich sind, bekommst du Differenzen im Hundestelbereich. Dann ist Vorsicht geboten. Könnte sein das die Zellen noch nicht auf gleichen Niveau sind. Franz
Warum beantwortet keiner diese Frage? 3,6 V pro Zelle x 4 = Akku-Spannung 14,4 V - voller AKKU, nur wenn diese Ladeschluss-Spannung durch das Ladegerät anliegt. 3,4 V pro Zelle x 4 = Akku-Spannung 13,6 V - voller AKKU, Ruhespannung, wenn kein Ladegerät anliegt Oder :?: Das geht relativ schnell, wenn die Ladung weggenommen wird oder auf die auf 13,6V eingestellte Erhaltungsspannung umgeschaltet wird. Helmut
Wenn bei angelegten 3,6 V kein Strom mehr fliesst. Ein paar Milliampere zählen nicht. Oder anders: wenn du die Zelle abklemmst und sie immer noch 3,6 V hat. Das ist Oberflächenladung, die fällt über Nacht wieder ab, aber nicht sofort. Gruss Manfred Hallo zusammen, meine neue Batterie scheint nun zu funktionieren. Selbst wenn im Zusammenhang mit der Standheizung Probleme aufgetreten sein sollten, ist die Ursache ziemlich sicher in meiner mangelhaft geladenen Batterie zu finden. Ich hatte mich darauf verlassen, dass der aktive Balancer die Spannungsunterschiede ausgleichen würde, wie es der Händler in seinem eigenen Forum erklärt. Aber auch nach 2 Wochen hatte der Balancer das nicht geschafft. Von Initialladung erwähnt er leider nichts. Klar gibt es eine Reihe Videos im Web. Die findet man aber nur wenn man danach sucht. Hab ich nicht, weil ich dachte, alles richtig zu machen. Hier im Forum gibt es nun eine sehr gute Beschreibung und rege Diskussion unter: --> Link Ich glaube, mehr ist diesem Thema nicht mehr hinzuzfügen. Viele Grüße Seppel Hallo Seppel Viel glück mit deiner Lithium. Und auch für deine Faire Berichterstattung. Mit eigenen Fehlern. Die Eier muß man auch haben. Dafür an Gutn. Franz |
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