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Hallo!
Ja, ich bins schon wieder, komm mir fast schon blöd vor, weil ich so viele Neulingsfragen habe :roll: aber bei euch wird einem wirklich weiter geholfen!!!!!!!! :) :) :)
Was nehmt ihr lieber in Kauf, bzw. wozu würdet ihr einem raten:
Flachdach: + kompakte Bauweise, unauffällig, sicher dicht, kein Mehrverbrauch an Treibstoff
- geringe Stehhöhe va. beim Kochen/Abwaschen, wenig Stauraum, keine Liege oben möglich
Aufstelldach: + Variabilität, rel. niedrige Bauhöhe, oben mehr Platz zum schlafen als bei Hochdach(?)
- undicht(?), wenig Stauraum
Hochdach: + sehr viel Stauraum, immer ausreichend Kopffreiheit, regendicht(?)
- höherer Treibstoffverbrauch, manche Durchfahrten/Parkhäuser bleiben einem verwährt, windempfindlich(?)
Ich weiß, es hat alles Vor- und Nachteile, aber ich würde gerne aus euren Erfahrungen lernen, was stört wirklich, was ist zu vernachlässigen,...
Hi Günter,
wir sind seit vielen Jahren VW-Bus Camper. Angefangen zu zweit mit Flachdach, erst mit dem zweiten Kind Hochdach drauf. Nun sind die Kids 16 + 14 und wir fahren immer noch mit VW-Bus, aber jetzt mit zusätzlichem Iglu-Zelt.
Deine Frage kann sich ja nur auf einen kleineren Kastenwagen bzw. VW-Bus beziehen. Deswegen wird es bei mehr als zwei Personen schon eng ohne Dach.
Große Vorteile Hochdach: Stehhöhe (auch während der Fahrt, bzw. bei Rast) und Stauraum.
Nachteil: Spritverbrauch + 1 Liter auf der Autobahn; beim geringen Verbrauch des Busses nicht so tragisch. Die Höhe habe ich bisher nur bei Parkplätzen im Mittelmeerraum, die oft eine Höhenbeschränkung haben, als störend empfunden.
Wenn viel Platzbedarf auf dem CP besteht, ist das Vorzelt eine gute Wahl. Darin kann man auch ein Schlafzelt einhängen.
Gast am 08 Mai 2007 09:56:06
Hallo Dahofa
Ein Hochdach hat ganz sicher viele Vorteile. Auch wenn man die obere Liegefläche nicht unbedingt für die Nacht benötigt, so kann man sie auch mal für ein Nickerchen benutzen, ohne gleich den Bus umbauen zu müssen. Desweiteren ergibt sich ein schöner Stauraum über dem Fahrerhaus. Und die Stehhöhe ist schon gut und wichtig, stell dir vor es regnet und man will/muß sich im Fahrzeug aufhalten, oder will sogar etwas kochen. Man hat ein ganz anderes Raumgefühl.
Ein Liter Sprit war mir egal, fahr etwas langsamer und du hast den Mehrverbrauch wieder drin. Aber die Seitenwindempfindlichkeit steigt schon sehr an.
mfg
Michael und Beate
Anzeige vom Forum
Nasenbär am 08 Mai 2007 10:04:31
Hallo,
es kommt auch darauf an, wie du das Fahrzeug nutzt. Wenn es als normales Alltagsfahrzeug herhalten soll, dann ist ev. ein Hochdach, zB. in (Tief)garagen störend. Das ist ja mit der Grund, dass es die verschiedenen Fahrzeuge überhaupt gibt.
Rein Womotechnisch würde ich ein Hochdach auf alle Fälle vorziehen.
ariane am 08 Mai 2007 10:29:49
Hallo, ich sage nur HD!!!!
Habe schon so viel schlechtes über AD gehört, wegen kaputt und undicht usw. Und ab 2 Personen wird ein FD zu klein! Außerdem immer so ne gebückte Haltung, ne!!
wolfsch66 am 08 Mai 2007 19:19:01
Hallo,
wir haben auf unseren Ducato 2,3JTD ein Hochdach von SCA aufgebaut. Ich fahre den Bus behutsam und fast ausschliesslich Landstrasse und habe dabei immer einen Duchschnittsverbrauch von knapp unter 8 Litern. Den wesentlichsten Vorteil bei einem festen Dach sehe ich im Raumgefühl und in dem Gefühl, dass man sich in einem abgeschlossenen und sicheren Raum befindet. Wir haben schon öfter irgendwo übernachtet wo morgens dann relativ viele Passanten vorbeigekommen sind. Von dem Bus wurde noch nie Notiz genommen. Teilweise bleiben Passanten neben den seitlichen und gekippten Dachfenstern stehen und unterhalten sich über irgendwelchen Privatkram während wir verschlafen aus den Fenster schauen. Wenn Du im Schlafdach liegst kann keiner von aussen in Dein Bett schauen. Wir benutzen den Bus meistens für Wochenendtouren bei denen wir wandern oder mit dem Faltboot unterwegs sind. Wenn wir dann abends müde an den Bus kommen legen wir uns meistens relativ schnell schlafen. Die Fenster bleiben dann unverdunkelt, da wir sowieso in unserem privaten Bereich im Schlafdach sind, der nicht einsehbar ist.
Wenn ich mich mit einem Aufstelldach irgendwo zum übernachten hinstelle, sieht man von aussen anhand des aufgestellten Daches sofort, dass hinter dem Zeltstoff jemand schläft. Ich kann mir vorstellen, dass man da öfters mal ein mulmiges Gefühl bekommt wenn des nachts irgendwelche Gestalten an dem Fahrzeug vorbeigehen. Auch die Privatsphäre stelle ich mir nicht optimal vor, da der Schein jeder Lampe von aussen zu sehen ist. Auf dem Campingplatz ist das sicherlich ziemlich egal aber beim Freistehen sehe ich da ein Problem. Jede Person die sich annähert sieht sofort, dass hinter dem Stoff des AD jemand schläft beim HD ist das umgekehrt.
Die Höhe ist sicherlich ein Problem. Unser Fahrzeug ist 3 Meter hoch, da ist jedes Parkhaus tabu. Einige Jahre vorher hatte ich einen VW T3 Transporter ohne Hochdach. Der T3 war bei jedlichen Windverhältnissen wesentlich schlechter zu fahren als der Ducato mit dem SCA Dach.
Nach dem Dacheinbau hatte ich keinen meßbaren Mahrverbrauch, was ich aber auf mein Fahrprofil zurückführe - bin mir jedoch sicher, dass bei schneller Autobahnfahrt auch mehr als 1 Liter Aufschlag für das hohe Dach drin sein können.
,
Wolfgang
dahofa am 08 Mai 2007 20:41:40
Wow, hätte ich nicht gedacht,ddass es so eindeutig für das Hochdach ausgeht! Jetzt weiß ich endlich was ich will!!!!!!!!!!!!!!!!! :!: :!: :!: 8) 8) 8)
DANKE!!!!
viele
euer hoffentlich bald Wohnmobilbesitzerkollege
Tipsel am 09 Mai 2007 02:47:34
Dann muss ich auch noch meine Meinung sagen: Wir hatten jahrelang Aufstelldach, und es war super, weil wir nur zu zweit unterwges waren und eh Bettenbau angesagt war. Damit kann man gut leben und es fördert die Zweisamkeit und die Romantik. Unser Aufstelldach war immer dicht, hat seinen Zweck erfüllt - also Stehhöhe gebracht - aber geschlafen haben wir dort oben nie und das Bettbrett und die Matratze gleich beim Kauf in den Keller verfrachtet.
Im Hochdach schlafen fiel für uns aus Platzgründen eh flach, denn im Womo ist das Bett das wichtigste Bauteil und sollte auch bequem sein. Deshalb unsre Entscheidung damals fürs Aufstelldach und das Bett unten.
Stauplatzprobleme hatten wir seltsamerweise nie, denn man lernt, Pullis zu rollen und Socken in Schuhe zu stopfen.
Beim Sprinter gibts ne Varante mit Bett unten und Hochdach. Sogar Klo ist drin, was bei uns als Porta-Potti unterm Überzug getarnt als Hocker dabei war.
Ist für "Kurze" auch gut möglich, aber mit den Füßen unter der Küche zu schlafen, war nicht unser Ding.
Allerdings gibts inzwischen etliche Kastenwagen in entsprechender Höhe und Ausstattung, die allen Komfort bieten, wi z.B. Pössl, Adria...
Aber für diese Preise gibts halt auch schon Nasenbären, daher unser Schritt zum großen Bett :D
spleiss53 am 09 Mai 2007 07:18:17
Guten Morgen dahofa,
Nimm das Hochdach - weil - ich hab mich mal für ein Aufstelldach entschieden - ich täte es nicht mehr:
- Das Aufstelldach ist "nur" ein Zelt. Im Frühling und Herbst, bzw im Winter schon gar nicht Heizbar. (Und bei uns kann der Winter lang sein)
- Höherer Nutzwert bei festem Hochdach durch mehr Wohnraum ohne Umbau.
- Vergiß Tiefgaragen oder höheren Spritverbrauch - steht in keinem Verhältnis zum Vorteil von einem Hochdach.
- wo du letztendlich schläft, (oben oder unten) bleibt dir überlassen.
migula am 20 Mai 2007 13:37:49
Ein Hochdachmobil unter 2,8 t wird künftig nicht mehr als Pkw besteuert. Es kommt durch die Stehhöhe in die "Wohnmobil" Kfz.-Steuerklasse, wird also billiger.
rapid am 21 Mai 2007 11:22:18
migula hat geschrieben:Ein Hochdachmobil unter 2,8 t wird künftig nicht mehr als Pkw besteuert.
Eines mit Aufstelldach auch nicht, sofern die 170cm Stehhöhe an
Kochgelegenheit und Spüle mit aufgestelltem Dach gewährleistet
sind. Zitat aus Drucksache 16/3314 vom 8.11.06
( --> Link )
> (2b) Als Wohnmobile gelten Fahrzeuge der Klasse M mit besonderer
> grundsätzlich fest eingebauter Ausrüstung nach Anhang II Abschnitt
> A Nr. 5.1 der Richtlinie 70/156/EWG, wenn sie auch zum vorübergehen- > den Wohnen ausgelegt und gebaut sind, die Bodenfläche des Wohnteils
> den überwiegenden Teil der gesamten Nutzfläche des Fahrzeugs ein-
> nimmt und der Wohnteil eine Stehhöhe von mindestens 170 Zentimeter
> sowohl an der Kochgelegenheit als auch an der Spüle aufweist.
...
> Der Absatz 2b bestimmt den Begriff „Wohnmobil“. Maßge- bend sind
> objektive Beschaffenheitsmerkmale, die ein dau- erhaftes oder auch
> vorübergehendes Wohnen gestatten. So genannte unechte Wohnmobile,
> deren gesamte Bauart die eines Personenkraftwagens ist, sollen auch
> weiterhin wie Personenkraftwagen besteuert werden.
Ich wöllte mein Hochdach jedoch auch nicht missen. Nicht in Tiefgaragen
fahren zu können war noch nie wirklich ein Nachteil, es gibt überall
Alternativen und hier schon genannten Vorteile überwiegen einfach bei
weitem. Ich nutze meinen Bus auch (noch :-) zu 100% im Alltag.
Palmstroem am 21 Mai 2007 15:09:26
im Gegensatz zu den meisten hier geäusserten Meinungen oute ich mich als Freund des Klappdaches.
Begründung:
1. Viel angenehmer zu fahren, weniger seitenwindempfindlich, geringerer Dieselverbrauch
2. Viel bessere Belüftung und deshalb viel besser zum Schlafen, natürlich hauptsächlich im Sommer... :twisted:
Klar ist ein VW-Bus mit Klappdach nur bedingt wintertauglich, allerdings habe ich schon mehrfach kurze Winterreisen damit gemacht, halt nur zu zweit und mit geschlossenem Dach auch zum Schlafen.
Es gibt aber auch passende Isomatten, die man um das Klappdach herum anbringen kann.
Es kommt halt immer darauf an, wofür man ein Fahrzeug hauptsächlich einsetzen will.
Wenn man die Zeltwände des Klappdaches ab und zu vernünftig imprägniert, verträgt es durchaus auch mal eine Regennacht oder zwei.
Jürg
therealclou am 08 Jun 2007 15:17:00
Grundsätzlich bin ich auch für eine angenehme stehhöhe.
ich selbst fahre eine kombination aus flach- und hochdach. klingt kompliziert, ist aber einfach: ich kann mein hochdach mit wenigen handgriffen abbauen und habe ein flachdach. solange man beim auf- und abbau darauf achtet die kedernleiste nicht zu beschädigen, ist es genauso dicht wie jedes andere hochdach auch.
wenn man das dach abgebaut hat, sieht das flachdach zwar abgesägt aus, ist aber auch dicht. das loch zwischen b- und c-säule wird einfach mit einer passenden platte verschlossen.
es gibt auch faltdächer, die in eingeklapptem zustand die höhe eines hochdachs haben.
leider habe ich kein besseres foto gefunden:
-Christoph
Frau Franz am 08 Jun 2007 15:57:08
nicht zu vergessen der enorme Stauraum der sich im Hochdach ergibt z.B. für Campinstühle, Tisch usw.
wenn man zu zweit fährt und unten schläft ist das äußerst praktisch.
Wo will man das sonst alles hintun?
Ich habe mit vielen T3 Bus-Fahrern gesprochen und festgestellt das der Spritverbrauch mit oder ohne Hochdach sich nicht gravierend unterscheidet.
Bei der Windanfälligkeit wackelts nat. mit HD bissl mehr.
Blechzelt